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Gteften. Mittwoch 15. Juni, 4 u. 7 Beichte.
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®ie&en. 61 Beichte, 7 Qlleffc, 8 Som., 9 Hochamt, 9>' Prozession, II1/, Melle. 2 Festondachl in. Segen. Freitag und Samalag abend» 8 Andacht mit Segen. — Hungen. 8 Hochamt mit Predigt. - Sich. 10 Hochamt mit Predigt.
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*• Die Frist für bi« Anmeldung Steichsanleihen neuen B e f i Ne » -um Umtausch in die Anleihcablösungsschuld läuft 80. Juni ob. Markcmleihen des Steiche», die
gebend i _
ter zurillkhatt und die Nachrichten wieder ungünstiger lauten. Borltmstg trifft man nur Farben mit 276,5. Am Devisen tnp r k t hörte man Vonbon mit 485,65 zu 7V, Mailand mit 86,90 und Spanien mit 28,16.
Kontorist (in)
aro. 17 u. 3) Jahren, flott in Stenographie und Lchrcibmaschine i(Sonin fofott iür bteiiflCv Bureau gesucht. Letbitgeichrtebcne »ngebote mit Gehaltsansprüchen unter 04474 an den (Siebener Änieioer erbeten.
3n letzter Linie Iwfll die Bedeutung des Manner ober nicht m dem. bas er gewn hat. andern in dem. bas er war Bund war in her lat ein Cpamift. en.
der an das S-'.f in den anderen March - glaubte Bis in fein hohes Atter hinein war er von einer hrrzgeeonmenden Freundlichkeit und Güte, auch, wie man das jo bei guten Menschen oft findet ron
Berlin, 15. 3pni. Die Slhnmung des heutigen Fcühvcrkahr» lafet die Tendenz wieder nach- erfcheinen, xumal das PubUhim stch wei- hält und die Nachrichten au» Nußland
der Bolfedalle veranstaltet batte, unter Leitung ihres Musikmeisters (8 r o ji e. erntrte wieder moWncrtü«- ten Beiiai Die 3cbt ber Schuber imb her fturfe Be^- •jU zeigten, weiche Sytnpachie sich die Kapelle In (üi*en erworben bat. Heute abend findei SlvnMCl .nk> lant morgen Sunt er Abend" m Her 50B»- l’dUe sinn, wobei Itlloi, Nesni au* dtantflUt
<r: N , cht e r DM vhefeen luiiimrten werden, ihir Freitag abenh ist ein (Baftipiei der Ausstichen Ballett Nevue ooraeieh«. Man beachte die heutige Anzeigen.
' Rindermartt in Gießen. Aus bqp gestrigen (Biefjener Nindermarkt waren 6t*U Sttzck ihrofirirb und 243 Aülbcr aufgetrieben. ^tzlrriche Haui.t darunter auch solche oom Jiban und ogn te: -Xu Id. hatten sich cingeiunben. io daß der 'sandel flott vonltitien aing. V, r i blieb tnn Uedoc- stand U» fosteten Mi:chkuhe 1 Qualität 60 • btt 650 Mart. 2. Qualität 40" bi» 550 Mart, Schlacht-
versehen. Schrillt. Nngeo unter 04476 an d. Gieß. Anz. erb.
•• Straften sperre. 22-egcn Vornahme von Dalzarbeiten in (Sieben wird die Prvviuzial- strafte Bietzen-Steinbach vorn 13. bw 19. Juni und die Provinzialftrafte (Sieben 2D ie• fed vom 20. bis 26. 3uni für den löagcn- und Autonwbilverkehr gesperrt Umleitung erfolgt im erfteten Falle ül>er Annerod oder (Aarbenteich, im letzteren Falle über die Marburger Strafte
•• (Eine To r 1 a r e n n a ch r i ch t über eine „Kindesentführung in (Barbcnteld)“ hat ein Gieße- Zeitunabberichterstatter gestern in die Welt hinaus- posaun«. Danach sei in Garbenteich am Samstagvormittag in der Nähe des Bahnübergangs der Gießen-Gelnhäuser Bahn ein geschlossenes Personenauto erschienen, ein Mann sei herauLgesprungen,
Aus Dem urtdvcrtüuDi-un-ftblatt.
• Dao '21 m t c d e r f u n b l fl u n g s b I o 11 'Jl r. 45 vom 14. Juni enthält: Straßensperre. — Den Ausschlag der vorläufigen Umlagen der Bro- ui im Obe rhessen im Nj. 1927. — Turbinenanloge des Muhlenbesisters Zimmer zu (Brünberg. Die Anwendung der Artikel 24 und 25 öes Dolfsschul- gefetzes. — Iuqcndseiertag und yorivildungsschule. — Dienstnochrichten.
die Preise über Notiz bezahlt wurden
•• Sonntag er ucffahrforten am Fronleichnam,tage werden für die hn Bahnhof bejondcis ix-lanntgegcbrnvn 2 «rbnch^agtn i J4,ifgeben. Die Hanen gelten für du Hin'ahn am Mittwoch. 15. Juni, von nittaas 12 Uhr an. sowie am Donnen lag. 16.3un . un? zur vaictt«chrt am Donerstag. 16. Iimi und an dem darauffolgenden Tag bis 9 Uhr vormittags.
" 11 nt s a ngr e i che 4 rioeiterun a*- bauten im Düterbahnhvf sind gegeiu- trärtig im (Dange. Die Samineiglerle. in welche die Iba gen vom Ablaut berg awS avtollen, werden teilweise verschoben und durch das Bev- kgen der Weichen näher an den Aoiig,crft«V heran verlängert Man wil dadurch mehrere hundert Vieler VlefSlönge getv.nnen. um fo das Sammeln der abroITcnhen Wagen zu perdel!««. 3u die! er Arbeit wurden etwa 40 Zeit arbeit«
erregt war astenstchtüch mir jener ^eyorax. vermutlich wegen de» — Zeilenhonorars Bebau kroch tft aber bah dieser Humbug .'.uch noch von einem angeUbenen in eie Leitung en beh;ci«rnbcr! «^ronffut* ter N..chrichtenbureau übernommen merb«
" ^ewerdeaurstelluna (tin deM^ersr Genuß wurde fiebern abend den Befchern der Up»-
Vertreter
die Materialwareageichaiie beiucUn. zur Mitnahme einer Strumpsfolleftiou vcr Luigi Martin Rricbtunnu. Berlin < 2, Kaiser Wklbelm Ttrahe 54. 5671D
aonzen Sache ist nur so viel richtig, daß ein etwa sechs Jahre alter Knabe, der einem Automobilisten den Weg gezeigt hatte, Aum Dank für seine wert- vollen Dienste ein Stücichcn Wegs initsahren durfte, und zwar etwa einen Kilometer weit von (Barben- teich bis Hausen. Bon do ist der Junge dann unon- gefochten wieder nach Hause zurucfgekehrt. Bon einer tei gung weiß in Garbenteich niemand etwas.
WRIGLEY
Erkundigungen handelt es . .
um ein ganz übles Produkt der üppig auoschweifen- den Phantasie des betreffenben Reporters. An der
habe ein am Wege spielendes sechsjähriges Mädchen ergriffen, es in das 2luto geschleppt und fei damit dooongefahren. Die sofort ausgenommenen poltzei- lichen Verfolgungen und Ermittelungen seien bis jetzt ohne Erfolg geblieben. In dem Orte herrsche ob dieses Vorgangs große Erreaung. Nach unienn sich bei dieser Nachricht
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Gieften ben 15. 3 um 1927
Divifionspfarrer i. N. D. theol.
Adam ‘Büttel t-
Boa Pfarrer Heinrich B e cht o l »h e i m e r.
Lm V'. d. M. verstarb tm 82. Lebensjahre zu Schleswig ber Diviftonspiurrer L JL D. theol. Adam Büttel. Lean ich feiner in btefem Blatte gedenke, ko veranlaß: mich hierzu nicht nur der Um* stand, do> der Dohingefchiedene au, Hesirn stammte uich mit keiner engeren Heimat bis in feine letzten Lebensiah« hinein rege Beziehungen umerhieU. wubern auch die Erwägung, daß Butwi nne Per- cmlichkeit von etrvr gan.; bestimmten Eigenart war. Er war om 30.Oktober IMS zu Biebesheim tm Nied
, -em 18 Lehens?ah:e in der Volksschule seines - tatterte» 6» spricht für die Sri des Mannes, er noch im Atter von über hu Iohren pietätvoll eurer Stöger. Nach und Gerft.rd flrbartne, die ihn ,.n,n eilten Lchulsähren erlogen und untreridnrt Lorn Lahr. Ih58 an besuchte er eine unter Jex tleUuog der Pjaroers und bekannten Hennat- ' nnex s E la rd oru #rb lu Alsheim in Nb einhell en h.nde Pxioatichul. uiw von 1MJ0 an da» Darm- Moöter (Bgmnafium Bon 1H64 bi» 1868 nxbmetf I .- stch -,u (stieße:-. Dem Studium der Theologie, vahrcnd irrner Studentenzeit gehörte er dem Horp: Startenvurgio an Nach Ablegung de» Fakultät»- ramen« iguttw Büttel auf ein Jahr Mitglied des ßtebigerfenunare zu Friedberg, um um 21. Ncw. 1869 Ui (einer Heimat Biebesheim ordiniert zu werden 6eir*e erfu dienstliche Verwendung fand er vom , Devecnber 18A# .m ai» Pfarrvikar zu Framers- heim bei HUet). 1871 kam er in gietchcr Eigenschaft yid) lirob ^rau 1872 nach Michelstadt und dann aneöee nach GroßLsterau. 3n. Jahre 1874 wurde er iod) Mainz versetzt und am 28. August 1876 wurde hm die dortige dntte evangelischr Psarrstelle über- tufitr Da» Zohr 1884 führte ihn al» Viinsilmr- Pfarrer noch Schle-.-wig. an der Schlei fand er seine »welle Heimat 3n dieser Stellung ist er ununterbrochen geblieben, bi» er tut* vor dem Weltkriege n den Luhestand trat. Der Ausbruch des Krieges rief den allen So Idolen pfarve r wieder in den Dienst juriirf, er wi^te Festungsgarnisonspsarrer zu Wesel, a»o chrn auch die Seestorge an den evangelischen Rnopsgesaw^nen übertragen war. Noch während de» Änege* tarn et nach Schleswig zurück, wo er ixn 21 yioDember 1921 sein sünszigjährige, Dienstjubiläum seierte. Dieser Tag bedeutete für Büttel ifbod) nom nicht die völlige Nuhc, nach wie vor war rr als Pfarrer tätig, am P'atmsonntaoe 1920 bidt er in der Schlostkirche zu Vottorp seinen letzten Mitiläraotlesdienst
Än (einer lanchahrigen loiigfeit hat Bütld eine segensreiche Wirksamkeit entfaltet. Er war ein treff- icher Prediger und Seelsorger, der, um ein Wort Theodor Fontanes zu gebrauchen, die Kunst ver- tand. ..nut sedom In seiner Sprache zu reden". Noch pruU ist in Mainz die Erinnerung an den aufrechten Pfarrer ut* vortrefflichen Nelunonslehrer lebendig. Ul; Militargeistlicher bat Büttel in fernem Dirken >olle B<frieb;gmhi gefunden, für diese schwierige Stellung brachte er hrri'orrogenbf Gaben mit, nöm- ich große Besonnenheit, ein ousgeprögte» loh- lefuhl betonter, ober einen unoeryxaten frohen Wni und ein tapfere» (Bottvertrauen. Der Achlzig- abrti ■ bekannte sich noch ,xile Opthniflen, der trotz 'II.n Niedergangs fest an Deutschlands Zukunft V<iiibe“. Jahrzehntelang loibmele sich Büttel den Bestrebungen des Gustav-Adols-Dereins. Seitdem er r M)rf 1867 als Student da» Hauptvereinsfest in "\mn-, Mitgeseierl hatte, ist kein Hahr veroangcn, n Dem er nicht an einem Gustav-Adolf-Feste tert- gei ommen bai. allein bei 30 Hauptoereinssesten war er ugegen zuletzt bei dem Feste, das Ende September in Gießen abgehalten wurde. Hierbei er- nannte ihn die theologische Fakultät unserer Landes- nniverfität in slm-rtennurig feiner Verdienste um die Sache des Gusiuv-Adol,-Vereins zum Ehrendoktor. nur die hessische Diasvorogemeind» Kastel bei Mainz stislelc Büttel im Äahrc 187b eine Glocke, für d»e (Bedacht"iskirche .zu Speyer im Äohrc 1907 die Lutherglocke. Da» Geld für diese Glocken hatte er durch Sammlungen in den Kreisen feiner ®e- nieiubcflticöcr und Freunde aufgedvacht Die von ihm gestifteten Glocken nannte er, der unoermählt durch da- Leben gegangen ist, gern „feine Kinder".
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Bedcmft*Uiun io m»l dem «rasen Sbatbertee be- freundet, er w^r aber auch freundlich tm Umgar . mit dem Jüngsten unter feinen Soldaten. Ein aus ndkr. stammender jun«r Wann, der vor dem Kriege dem Schleswiger Husarenregimem -ngehöne, erzahttr mir einst daft ihn. sts <r im La-orett tog. ber alte B^anrr Büttel jeden Tag besuch', chm die heistschen b»e «r las mitgebrodrt ui* mit
.hm über die heisstche Hmmal gefprochen habe £tc h.-st chen Öanbfleule unter leinen Soldaten nannte er rtrn väterlich ..Du* und «mein Lohn', wie er übetbcip: solch, mit heiu n er et gern zu tue hatte im Gespräche „du" nannte, auch wenn feine Bruder scho4, ausdrücklich susgetnach'. worben war eine Auszeichnung die der alte Mann auch mir zuteil werden lieft
Lehr stark war in dem nun Lmschta-cnen da» Henna^elühl enttvickelt Alle literarischen Erfchei- nnagen. 6w um Heftenlande wurzelten, verfolgte er mit Snlereste. In ieöem Jahr, machte er weite Reisen, nie vergas, er ober dabei die Heimat. In Biebesheim ging er alsdann von flau» zu Hous und . de ach'.e die, die er von feiner Kindbett und Irgend zett her tonntr auch wobt jüngere Leute Dabei war es ihm einerlei, ob es sich um einen reichen Gutsbesitzer oder um einen unbemitldlen Arbeiter handelte. Im stillen übte er bei diesen Besuche" auch Wohllättgkeit. Sehr oft tarn Büttel nach (Kiesen Io nahm er noch im vorigen Jahre am Iubcl'este feine» Korps Starkenburgia Anteil. Auch hier ging er von Haus zu 5)aus und besuchte Freunde und Bekannte, obwohl ihm dabei bat Gehen schon schwer wurde. Sein letzter Gang in Gießen gelt dem schönen Heim der Studentenhilft-, für die er ein warmes Herhatte. Auch die Gießener Hochfchulgese Schaft verliert in thin ein tveues Mitglied. Bei diesem seinem letzten Hiersein sprach er davon, daß er m diesem Jahre an dem 400jährigen Jubiläum der Universität Marburg teilneftnsen wolle.
Morgen wird der Dahingefchiedenk in Biebesheim bestattet werden. Er Hai sch |<U>fi schon vor Jahren sein Grab neben der Kirche ausgesucht. Nach einem uielbeeegten Leden wird der treue Sohn des Heftenlandee mm In der Hemmterde ruhen
Die Arbeilsmarktlage im nördlichen Oberhessen. 3m Bereiche de^ Arbeitsamtes sür das nördliche Oberhessen (Stadt und Zreis Dieben, sowie die Kreise AlSseld, Lauterbach und Schotten) hat die Lage des Arbeitsmarktes im Lause des Monats Mal eine weitere sehr erhebliche Besserung ersohren Das Baugewerbe, die Land- wirlschast und der Bergbau haben ersreulicher- weisc wiederum Arbeitskräfte in grohem Umfange aufgenommen, ferner find in der Tabak- inbuftrie -ahlreiche Wiedereinstelllingen erfolgt, so daft durch alle diese Mmftänbc begünstigt die Zahl der SrwerbSlosen auch im verflossenen Monat erneut bedeutend gesunken ist. Aotstands- arbeiten sind im ganzen Bereich des Arbeitsamtes noch im Dange Es ist bamit zu rechnen, baft auch im 3uni die Arbeitslosenzisser einen weiteren Rückgang ersahren wirb. 3m einzelnen ist zu berichten:
Dieften-Stabt: 1. 3imi 301 Hauplunter- stützungsempsünger, 533 Zuschlagvempfünger: ll.Mai 421 bzw. 672).
Kreis Dieftcn: 1 Juni 188 Hauptunter- stützungScmp'änger, 258 Zuschlagsernpsängcr: (l.mai 423 bezw 4301.
Kreis AlSselb: 1.3uni 48 Haupunter- stühungSempfüngcr. 98 ZuschlagScmpsänger: (l.Ma, 106 bzw. 206).
KreiS Lauterbach: 1.3uni 58 Haupt- Unterstützungsempfänger, 119 Zuschlagsempfänger: (l.Mai 118 bzw. 225).
Kreis Schotten: 1 3uni 98 Huuplunter- stuyungscmpfanger, 189 Zuschlc.gcemp'iLnger. (s. Mai 196 bzw 401).
3 nsgesamt: 1 3uni 693 Hauptunter- stützungSempfänaer, 1197 ZuschlagSemp'änger: (l.Mai 1264 bzw. 1943).
O# sei hierbei daran erinnert daft am 1. 3 a nu a c noch 2523 HaupnnttcrstützungS- mp*.’syr !id Zu' blagsempsänger am
1 März 3247 b« 5CS2 und an 1 April 1887 bzw 2989 im Bereiche des Arbeitsamtes gezählt wurden.
(Biejjcncr (ßa6 und Wasser für Klein-Linden.
flu» Klein.Linden wird un» geschrieben: Bei den lkrt>anblungen. d.e mit der Stadl (ließen wegen der Dasferbelieferusg gepstogen mürben, hat man a ich die Beliricrvng unsere» Orte» mit ® a ■: in Erwaaung gezogen Um bedeutend.- (triparmfle zu erzielen, müßt« b« Angstegenhest tetzt schon emidxeben werden, da bw Gaozilleiiungsrob:. in die Graden ber Safleriritung eingebaut werdet rennten. I4e durch die Anwendung von Oki, erpeittn Eriparnisie an Ho«Z Kohlen und Arbeitszeit und die mit der Gasheizun- uerbuntienrn Bequemlichkeiten sollt.-n leben Einwohner von fi'.ein-Lirchen peran- la<Ien. sich der (>ß>sza uhr anzu'chiieften. Nun hat die Stad: Gießen ein sehr aunstige» Angebot gemacht Um irdem Einwohner Klem-Lindens die Benutzung des Gases zu ermöglichen, bat sich die Stadt Gießen erboten, das (izasrshrnetz auf eigene 5<osten herzu- (teilen, wenn 80 Prozent aller Haushaltungen Klein- ttindens vor bet Erstellung der Straßenrohrver- legungsarbeiten die Erklönmg abaeben Gas beziehen gi wollen. Das Gisweri Gießen wird außer- dem in entgegenkomir^nder Seife die x)Mekinm- gen. emschl. eine» ncu^eiilicben ziueiftammigen 0a»- kocher-- gegen fine geringe Benutzungsgebühr iment qdttid) ausiichren bzw lieiem. Diele Benutzung» gebühr wird heben ccher acht Jahre monatlich 1 Mk b 9 1,25 Mk. betragen. Nach Ablauf dieser Zeit gehen Hausleitung und Kocher ohne wettere» Entgcst in >is Eigentum des beirefienücn Verbraucher. icher Diefes Verfahren hat fidj in letzter Zeit auch an an- deren Dnen gut emgefübri und ist für beide Teile, ttzasweri und Lerbrauchcr. tragbar. Da» Städtische Gas- und 'hMfernKrf Gießen plant ferner, der Sin- wohnerschast von Älcin-tiinben das ®a» zum gleichen Preise zu liefern, wie es die Bevölkerung in Gießen erhall. Allerdings wird eine Zuhttrgebichr erhoben, die zwischen 0.4h und 0,45 Mark pro Monat für einen drei- ober fünfftommigen Gasmeffer betragen wird. Mit dem Bau der Wasserleitung und ber üanaliiatipn sowie mit der Emsuhrung der Gasocr- '^rgung dürfte unsere Gemeinde einen großen kulturellen Fortschritt zu verzeichnen haben.
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