Einzelbild herunterladen

ver-

de r

(pjazwl

Fr;

Goetf

^Rcuvmaus ]f

FRANKO

1298$

Verls schrii masc

ist d; Arbe

stellung von Waffenscheinen. Gefunden, loren. Dienstnachrichten.

Berlin, bei sehr ntfia Kursen. Die i "ach unten..

echte Sodener

Pastillen gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung

bereitet gegen»

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Mit der Diskontermähigung

n. Großen-Linden, 14. Ian. Di« am süd­lichen Ortsausgang abseits der Straße auf einer Prioatwiefe stehende sog Napoleon-Pappel, ein riesiger Baum, sollte von dem Besitzer dieser Tage gefällt werden, do die gegenwärtig 'n der Durchführung begriffene Feldbereinigung sog. Wud- baume nicht berechnet. Das Kreisamt Gießen v e r - b o t jedoch die Fällung des Baumes, da dieser unter Denkmalsschutz sieht.

is. Steinbach. 14. Jan. Wie schwer tne Lotlausseuche im vergangenen Jahre un­sere Schweinebeständ« heimsuch le. £«-gt die IahreZrechirung der Schweineversiche­rungskasse. Annähernd 3 0 0 0 M L wur­den als Entschädigung für gefallene Tiere bezahlt: dabei wurde aber eine ganze Anzahl Schweine bei den ersten Anzeichen der Erkran- fung abgeschlachtet und verwertet. Um der Seuche toinfam begegnen zu können, wurde in der letz­ten Generalversammlung beschlossen, das) jedes Kassenmitglied seine S ch w ei n e b e st ä n d e zweimal im Jahre 1 9 27 probeweise her Sch utzimp sung unterziehen lassen muh.

Trauungen. 23 Sterbefälle, vereinSang er kränz' toärtig für den 23. d. Mts. ein Konzert vor. das eine Leihe von Chören und außerdem Dar- bietungen guter Solisten bringen wird. Der Ver­anstaltung darf man mit großem Interesse ent»

Die Grippe in Frankfurt.

WSA. Frankfurt a. M.. 14. Ian. In den letzten Tagen hat hier die Grippe zwar etwas zugenommen, sie ist j.doch im Gegen­satz zu früheren Jahren meistens harmlos ver­laufen. Immerhin find einige Todesfälle zu verzeichnen. Die Krankenhäuser sind jetzt sämtlich gefüllt. Seitens des Stadt- gefundheitsamtes ist in Aussicht genommen, bei weiterem Umsichgreifen der Krankheit ein Schul- gebäude zu räumen und dieses für die Be­legung mit Kranken herzurichten. Auch das Walderholungsheim bei der Schwein- ftiege im Frankfurter Stadtwald ist geräumt und mit Grippekranken belegt worden. Das Krankenhaus Sachsenhausen macht darauf auf» merksam, daß der Besuch bei Grippekranken wegen der gesteigerten Gefahr einer Ansteckung bis auf weiteres untersagt ift Bei lebensgefähr ichen Er­krankungen werden Ausnahmen von Fall zu Fall unter Mitwirkung des Arztes zugelassen.

Die Millionenvsrluste bei der Frankfurter Arbeitszenlrale.

WSN. Frankfurt a. M., 14. Ian. Der im Sommer d. I. vom Stadtparlament eingesetzte Un­tersuchungsausschuß über die Vorkommnisse bei der Frankfurter Erwerbsbeschränkten- Zentrale hat jetzt feine Arbeiten beendet und den Bericht der Oeffentlichkeit übergeben. Der Aus- schuß kam einstimmig zu der Feststellung, daß die Mißwirtschaft bei der Arbeitszentrale in einem Zeitraum von 21 Jahren einen 23 e r I u ft von rund 2400000 Mark verursacht hat, was im wesentlichen auf die mangelhafte, unkauf­männische und unwirtschaftliche Leitung der Ar­beitszentrale und die völlig ungenügende Mitwir­kung und Beaufsichtigung seitens des zuständigen Amtsdezernenten zurückzusühren sei. Die Entlassung der beiden Direktoren Trapp und Roß wird aufrechterhalten. Schließlich wird gegen den Dezer­nenten der Arbeitszentrale, Stadtrat Dr. Schlot­ter, die Eröffnung des Disziplinarverfah­rens gefordert.

t Grünberg, 14. Jan. Die standes - amtliche Statistik des Jahres 1926 zeigt folgende Feststellungen' 2? ©eburien. 13 -- ' "" . Der Ges ang-

$ '

Mit

15

Aus dem Amtsverknndigungsblatt.

" Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 3 vom 14. Januar enthält: Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gießen. Heimatbuch von Glentz und Lutz. Maul- und Klauenseuche in Klein- Linden, Großen-Linden und Staufenberg. Auf­nahme in die gewerblichen Klassen der Fortbil­dungsschule. Feldbereinigungen Großen-Linden, Watzenborn-Steinberg und Stangenrod. Aus-

Hessische LandeS-Hhpotheken- bank A.-G. in Darmstadt. Zur Frankfurter Börse wurden 5 Millionen Goldmark Zprozen- tiger Goldhypothekenpfantzbriefe Serie l. b Mil­lionen Goldmark dto. Serie II und 5 Millionen Goldmark Iprozentiger Goldpfandbricse Serie III zugelassen. Aach dem Prospekt wurde im März 1926 das Hypothekendarlehensgeschäft ausgenom­men. Bon den bewilligten Darlehen waren bis Ende September 1926 11,9 Millionen Goldmark angenommen und 8.67 Millionen Goldmark aus­gezahlt. Der Pfandbriesumlaus betrug damals 10,5 Millionen Goldmark. Der Unterschied zwi­schen Psandbriefumlaus und Hypothekendarlehen wurde vorübergehend durch auf Goldmark lau­tende hessische Staatsanweifungen gedeckt. Die deckungsfähige Beleihung ist auf inländische Grundstücke beschränkt und der Aegel nach nur zur ersten Stelle zulässig. Aach Ablauf von 40 Jahren hat der Staat dcts Aecht, die Dank nach vorhergehender einjähriger Kündigung zu erwerben.

* Frankfurter Hypothekenbank. Die Ordentliche Generalversammlung genehmigte ein­stimmig die Erhöhung des Aktienkapitals von 5 285 000 Mk. b s auf 10 005 000 Mk. Der Aus­gabekurs soll mindestens 125 Prozent betragen. Das gesetzliche Dezugsrecht der Aktionäre Bleibt ausgeschlossen. Bon den 4 720 000 Mk. neuen 211.len übernimmt ein Dankenkonsortiurn 3 720 000 Mark mit der Maßgabe, sie zum Hebern a')meTurS den alten Aktionären dergestalt anzubieten, daß auf fünf alte Stammaktien über je 120 Mk. zwei neue zu je 200 Mk. bezogen werden können. Die restlichen 1 000 000 Mk. neuer Aktien bleiben vorläufig zur Verfügung der Derwaltung und sollen evtl, dazu dienen, die Einführung der Aktien an der Berliner Börse zu ermöglichen.

Zum rumänischen Auftrag für den Stahlwerksverband. Zwischen der Derwaltung der rumänischen Staatsbahn und dem Stahlwerksverband, Düsseldorf, ist nunmelji endgültig der Vertrag auf Lieferung von Eisen- bahnoberbaumaterial im Gesamtwerte von 40 Mill. Arn. zustande gekommen. Der Vertrag wird auf Aeparationskonto ausgeführt werden

A e i ch s b a n k sind die Tendenzen, die wir in der letzten Betrachtung der Dörsenlage kennzeich­nen konnten, noch erheblich stärker in die Er­scheinung getreten. An den Terminmärkten zogen die Kurse, luenn auch nicht gleichmäßig auf allen Gebieten, bedeutend an. Das Publikum zeigte einen wahren Heißhunger für gut ren­tierende Einheitsaktien und gab dabei auch Kauforders großen Ilmsanges für solche Papiere zur Börse, die als weniger qualifiriert und dementsprechend als kaum steigerungssähig bezeichnet werden müssen. Wahrscheinlich hängt das mi. der Unkenntnis der Verhältnisse bei den einzelnen Geselstchaf en zusammen. D e Tatsache, daß wahllos di.' b Eigen Papiere aus dem Kurs­zettel herausgesucht und gekau t werden, trägt aber auf der andern (Seile d.e Gefahr einer Reaktion in sich, wenn die Auffassung binnen kurzem eine ruhigere geworden ist. Aepartierun- gen und plötzliche Kursavancen sind in diesem Ausmaß jedenfalls feit langem an der Berliner Börse nicht mehr zu verzeichnen gewesen. Ren­tabilitätserwägungen waren es auch, die dem Markt der festverzinslichen Werte eine breite Käuferschicht zusührten. Durch die Herab­setzung des Reichsbankdiskontes ist die Rendite bei diesen Papieren naturgemäß größer gewor­den. Die in den letzten Tagen erfolgten Kurs­steigerungen dürsten aber nunmehr eine aus­reichende Anpassung an den niedrigeren Lan- deszinssatz darstellen. Die 7prv'entigen Gold- Pfandbriefe und Goldanleihen haben im allge­meinen den Parcstand erreicht oder überschritten, und dis Bestrebungen, zum bprozentigen Psandbriestyp als Aorm überzugehen, dürsten jetzt Aussicht auf eine rasche Verwirk­lichung haben. Einen rein spekulativen Cha­rakter trug demgegenüber d e Haussebewe­gung in der Kriegsanlethe und anderen Aeichsanleihen, fotr ie den Papiermarkan­leihen der Einzelstaaten. Die Hoffnungen, daß aus irgendci em Grunde eilte Günstlserstellung der Aeubesltzanleihe.i über die Bestimmungen des Auswertungsgesetzcs hinaus möglich sein werde, sind aber von offizieller Seite demen­tiert worden. Dec KriegSanleihelurs, der scharf in die Höhe gegangen war, unterliegt damit im 2Iuge:tbTicr wieder ebenso wie das Aiveau der übrigen gleichartigen Anleihen einem empfind­lichen Druck, weil die Käufer b:ftrebt sind, die neuerworbenen Bestände in diesen Werten nun zu realisieren. Die durch die Ermäßigung dec Aeichökmnlrate ausgelöste Hausfestimmung ist neuerdings zwar auf normalere Verfä taiffe zu- rückgeschraubt, doch be.ssält das Kurs ioeau nach L ie vor eine bemerkenswerte Festigkeit. Die Führung hat bei dieser Situation weniger di? Dörsenkulisse, als das Privatpubli­kum, dessen A.'schaf,ungen dem Markt immer wieder einen stabilen Grundton ce'cn und Baisse-

W E ! N B

Generalvertreter: 5. Grünewald, Bebra.

angrtffe zum Scheitern bringen. 2stn einzelnen ist der D a n k a k t i e n m a r k t mehr in den Hin­tergrund gehe.en, nachdem das voraussichtliche Bezugsrecht der Commerzbank eine Enttäuschung bar )t eilte und der Kurs dieses Instüuies auf Glattslellunge.i ci.;en mehrpro-e.ati en Rückgang erfahren hat. Montanwerte sind ebenfalls nach zeitweiser bedeutender Bevorzugung in den Hintergrund getreten. Teilmei'e mögen Tausch- operationen dieser Papiere in die momentan im Mittelpunkt stehenden Altien stattgesunden haben. Zu den letzteren gehören vornehmlich Elektro­papiere, Kaliaktien und eine beträchtliche An­zahl sogenannter Qlebenteerte. Auch SchiffahrtS- aflien sind unter gleichzeitiger Betonung ihreS Fceigabecharalters wieder mehr beachtet. I.-G.- Farben, die zeitweise vemachlä^sigt blieoen, find in der Mitte der laufenden Woche ebenfalls neu auf das Schild gehoben worden. Gs steht nur mehr die Medioprolongation bevor. Die Ope­ra.ionen, die sich durch dir Vorbereitungen dieses Abwicklungstermines ergeben, können die Ten­denz in den nächsten Tagen möglicherweise bc- einslussen. Grund zu ernsteren Besorgnissen scheint trotzdem nicht vorzuliegen, selbst, wenn man das große Ausmaß der Kurssteigerungen berückjich- tigt, da die Aeportgelder keine Einschränkung erfahren werden und dir Verzinsung von Prolongationsgeldern mit 7 bis 7,5 Prozent diesmal wesentlich billiger ist, als bei der älltimo-Dezember-Liquidation.

Isis fett

Ort und Stelle, wie auf dem Staatsarchiv in Darmstadt, wo er im Amt und später im Ruhe- stände lebte, verdient gemacht. Insbesondere tft ihm die Kenntnis der Wüstungen im oberen Aiddertale (Eigelshain, Alt-Sichenhaufcn. Enckarh, Unter- und Oberniddern) zu verdanken.

Kreis Büdingen.

Büdingen, 14. Ian. Zu dem in Ar. 7 des ^Gieß. Anz." vom 10. Januar veröffentlichten Bericht aus Stockheim über eine Versammlung zwecks Gründung einer Obstverwertungs- genossenschast ist mitzuteilen, daß die An­gabe in jenem Bericht, jede Genossenschaft werde bei dem geplanten Unternehmen etwa 500 Mk. zeichnen und Anteilscheine von 2000 Mk. alö Geschäftsanteil übernehmen müssen, auf einem Irrtum beruht. Nichtig ist vielmehr, daß die Geschäftsanteile auf 100 Mk. tauten mit einer Haftsumme von 400 Mk. Genossen­schaften und Vereine sollen gehalten fein, min­destens fünf Geschäftsanteile zu nehmen. Mit­glieder des Unternehmens können werden die landwirtschaftlichen Genossenschaften, die Vereine mit juristischer Persönlichkeit, Verwaltungen, Ge­meinden und Einzelpersonen.

_L Aidda, 14. Ian. 3m Gasthof .Zur Traube" tagte am Dienstag die Aeujahrs- konferenz der Geistlichen des evangeli­schen Dekanats Aidda unter dem Vorsitz von Dekan Scribd» Eichelsdorf. Dabei kamen die schwierigen f i n a n z ie l lenVe r hält- nisse der Kirchengemeinden zur Sprache. Aus Antrag aus der Versammlung beschloß die Konferenz, das Landeskirchenamt zu bitten, zur nächsten Konferenz einen Vertreter der Kirchen­behörde zu entsenden, der den Kirchengemeinden Aichtlinieu für die Aufstellung der Voranschläge geben soll. 3m Mittelpunkt der Tagung stand das sehr aktuelle ThemasKrieg und C h r i st e n t u m, worüber Pfr. W o l f-Aanstadt sprach. Den Pazisismus in der Form, wie wir ihn heute vielfach finden, ablehnend, kam der Vortragende zu dem Schluß, daß das Ziel des Christentums bleiben müsse, den Krieg aus der Welt zu schassen. An der sehr lebhaften Aus­sprache beteiligten sich außtzr dem Vorsitzenden die Pfarrer Obechosprediger Ehrhardt -Hir­zenhain, Dr. Heymann -Aodheim, Weid­ner- Ober-Lais und A a u - Wallernhausen.

Kreis Alsscld.

' Aied er-Ofleiden, 13. Jan. Gestern wurde hier der weit über unseren Ort hinaus bekannte frühere Gastwirt Aikolaus Metz zur letzten Auhe bestattet. Er war in un­serer Gemeinde der älteste männliche Ein­wohner und der letzte Veteran aus dem Kriege 1870/71. Als sich der Trauerzug in Bewegung setzte, v e r s ch i e d auch die seit län­gerer Zell schwer leidende Gattin des Heimgegangenen, die nun an feiner Seite be­stattet wurde.

Starkenburg.

WSA. Darmstadt, 14. Ian. Zum vierten Male innerhalb nicht allzulanger Zeit hat sich hier wieder ein E t r a ß e n e i n b ru ch ereignet, und zwar diesmal in der Wehprechtstraße, in der Größe eines Handkarrens. Wie bei den Senkun­gen in der Anna- und Eichbergstraße, handelt es sich scheinbar um Undichtigkeiten der Kanalrohre.

Preußen.

Dillkreis.

bl. Dillenburg, 14. Ian. Die Um« und Erweiterungsbauten am hiesigen Bahn­st o f werden in Kürze in starkem Maße wieder aufgenommen. Man will nun mit dem Ausbau der Empfangshalle beginnen, die bis zum 1. April ferjiggeftent fein soll. Im Herbst gedenkt man alle Arbeiten an Gebäuden und Unterführungen vollendet zu haben.

bl. Herbornseelbach, 14. Ian. Gestern abend entstand hier ein B r a n d. Eine Scheune fiel dem verheerenden Element zum Opfer. Es wird Brandstiftung angenommen.

Kreis Limburg.

WSA. Limburg, 14. 3cm. Heute nach­mittag ereignete sich aus der oberen Diezer Straße kurz vor den ersten Häusern Limburgs ein schwerer Automobilunfall. Ein Opel-Dreisitzer aus einem Aachbardorfe, in dem sich neben dem Chauffeur ein Vater mit feinen beiden Kindern im Alter von 3/a Jahren und 20 Monaten befand, wollte ein Fuhrwerk über­holen und geriet dabei auf der glitschigen Straße ins Schleuk^ern, so daß es in höchster Fahrt gegen einen Baum geschleudert wurde. Der Wagen wurde in der Milte auSeinanderger.s- fen und vollständig zertrümmert. Der Chauffeur erlitt einen Schädelbruch und schwere Brust Verletzungen, das 31/,- iübrige Kind ebensoll einen schweren Schä­tz e l b r u ch, den es la tm überstehen wird. Der Vater und das jüngere Kind find bereits etwa 10 Meter vor dem Zusammenstoß aus dem Wagen herausgeschleudert worden und kamen mit leichteren Verletzungen davon.

Maingau.

WSA. Höchst a. M. 14. Ian. Bel Okriftel ist gestern nachmittag das Auto der Linie OkriftelHosh ei m im TaunuS einem Brande zum Opfer gefallen. Der Chauffeur führte wegen Motordesekts Aeparaturarbeiten aus. Dabei geriet aus bisher unbekannter Ur­sache daS Benzin in Brand. Der Wagen wurde vollständig vernichtet. Der Chauf­feur wurde mit schweren Brandwunden im Höchster Krankenhaus eingeliesert. Die Feuer­wehr hatte gerade noch Zeit. das Uebergrrifen des Brandes auf das Depot zu verhindern.

MS

;FS-°°

Trtiöntr BM Sklcllban.\-*i C yiutelfituuÄt £tftc:rttd)itoc flkiisbonl

Sübcta» gtlfenhrttener Haw-ucr flaürotrf iaurahüi« *- enne

Mus rlscr.1 -->

flte.iir Mhkiiiischk Srour Stjtiniiabl Ifcbrf Montan StUiti ScrMi. Brrrinifltt eiaoir Amtburo flmtrila $ort>bcutlcbcr L'lo Etzrromilchc Dcrk itancnnwrf beit'1 Wlipp fioliumni MAIO (iont Ona tixiniitfic Wvcr Öjlbidimibt faijDtr oblunn-,

üiigtLrvrrre. ttrif cin'ialt..

!0fl. SltltruilätM ttrflmanii

fl ftr. Yttfmmßri jtflll und.firnft.. ii'ainfnvtttrtrfe. LMM.....

(irmtni 4 Hulikr lökriwrft .QltOtr loimkr betören. tfr,lifltllfi(K6! - licouin. .....

Hannhrimcr Moti Iran'furtcr «nun joiilfrocninbril f Hi'tiQllfi'fclI djait1 Sei. Union A -iA. tdjnlrnbn! pet| eilcl.....

Scllitofj fltoafar Benito i Walddos Sudcriabnt Frar Sudirifibtil Lag

gegenfehen.

df. Langs darf, 14. Jan. Die von der Lantzesgenossenschaftsbank im April 1925 hier errichtete Sch u l s p a r ka s s e erfreut sich eines recht schönen Erfolges. Seit ihrem Bestehen wur­den von 74 Einlegern, abzüglich der Rückzah­lungen, 907,80 Mark eingelegt, so daß das Konto Schulsparkasse beim hiesigen Vorschuß- und Kreditverein am 1. Januar 1927 mit Zinsen ein Haben von 974,33 Mark aufweist. Besonders das Aeujahrsgeld wandert fast restlos in die Sparkasse. Während im Januar 1926 auf diese Weise nur 160 Mark in die Kasse. Die flössen diesmal 257 Mark in die Kaste. Die Einlagen sollen nicht vor Beendigung der Schulzeit zurückgezahlt werden. Cs ist anzunehmen, daß mancher Einleger im Ver­lauf der Schulzeit eine ansehnliche Summe er­spart. die später ihm oder den Eltern recht will­kommen sein kann. Der von Pfarrer Klin- g e l h o f s e r gegründete Gemischte Chor, der in Wirklichkeit nur ein Kirchenchor war und zeitweise schlief, um dann vor den Festen wieder zu kurzem Leben erweckt zu werden, ist jetzt wieder aufgelebt. Doch soll er diesmal nicht nur ausschließlich kirchlichen Zwecken dienen. Sein Hauptzweck besteht in der Zusammenfas­sung der Jugend zur Pflege des guten Gesangs. Die Leitung hat Lehrer H e l d m a n n übernommen.

Kreis Friedberg.

Sf. Friedberg, 14. Jan. Die Wetter- euer Museumsgesellschaft hielt heute abend im großen Hörsaal des Polytechnikums ihre Hauptversammlung ab. Im Anschluß an den geschäftlichen Teil sprach der verdienstvolle Heimatforscher Professor Dr. Blecher über Hulturzufammenhänge zwischen Altertum und Jetztzeit. Er zeigte an Hand guter Lichtbilder, zum großen Teil au8 dem Friedberger Museum, daß nicht alles das, was uns heute zum Leben nötig ist, Errungenschaften der Aeuzeit ' find, sondern daß gar vieles, z. B. Pflug, Korn- mühle, Sicherheitsnadel, Brosche, Schmuckkette usw., schon einige 1000 Jahre vor Christus in mehr oder minder großer Vollkommenheit vor­handen war.

Kreis Schotten.

Laubach, 14. Jan. Die Einrichtung eines Prämienmarktes, worüber mir bereits be­richteten, ist jetzt von der Landwirtschafts­kammer genehmigt worden-, von der Kam­mer wurde auch ein Zuschuß bewilligt. Der Markt oll in Verbindung mit einer Zuchtvlehver- teigerung am dritten Tag des Ans­chusses (14. Juni) auf dem städtischen Bleich- ilatz an der Wetter abgehalten werden. In diesen Tagen sand imSolmser Hof" unter dem Vorsitz von Architekt S i l ß eine gutbesuchte Versammlung statt, worin die Gründung einer Orts- ?ruppe Laubach und Umgegend derD e u t- rb e n Bau, und Siedlungsgemein­schaf t" beschloßen wurde. Der Redner, Ingenieur Essinger- Butzbach, besprach eingehend die Ziele der Gemeinschaft. Lebhaft trat er auch für eine höhere Aufwertung aller Anleihen ein. 45 Mitglieder traten bereits in die neue Orts­gruppe ein.

Gedern, 14. Ian. Der hiesige Turn­verein beschäftigte sch In einer außerordent­liche« Generalversammllmg mit der Frage eines Turnhallebaues. Allgemein besteht für die­ses Projekt gute Stimmung, jedoch macht die Frage der Geldbeschaffung noch Kopf -er­brechen. Die Stadtverwaltung ist bereit, hinsicht- llch der Finanzierung den Plänen des Vereins soweit wie möglich Unterstützung zu gewähren, jedoch ist erforderlich, daß die Mitglieder die ZinSgarantie für das auszunehmen de Kapital übernehmen. Unter Zugrundelegung dieser Ver­pflichtung wurde einstimmig beschlossen, dem Bau näher zu treten. Mit den Vor­arbeiten wurde eine Kommission beauftragt, die auch zunächst die Bauplahfrage zu prüfen hat.

B. DurkhardS, 14. Ian. Mit dem Ge­heimen Schulrat Dr. Theodor Schweisgut, einem ehemaligm Vurkhardser Pfarrerssohn, der am 12. Januar 77 Jahre alt verstorben ist, verliert unsere Gemeinde einen warmherzigen Freund und Gönner. Schweisgut hat sich um die Erforschung der Geschichte von Dorf und De- richt B'.irkhortzs durch umfangreiche Studien an