Wirtschaft.
Don den Schlachtviehmärkten.
A» ben Schlachtvie-mär.ten bet »ori„en CEDoa.t war btt Marktverlaus lei Schalen im Vergleich -ur Borwo<.,e ziemlich unveranb.rt, väh.eno die Ciiuatton bei Rindern und Kälbern, besonder» aber bei Geweinen. sich günstiger geftahete. bn ben AuslaebSsulern lind wrlenUtche Lende- rungen nicht eingetrUen. D.e '^re.sgestaltung war bet Kälber.1 stark nneinLelmch: be Rn- dem und Vcha en eraaben sich teilweise Ptris- beieritgungen. Für Schweine war die renken- der V reiSgestaltung ausgesprochen setz
Aus den r.achste^e.id n OTuiritcn wurden für 1 Pfund 0ebendg?wlL,t bi Pfennig notiert
Berlin Bremen Bresiau Ehcmnitz D.rtmunb D.esdcn Düsseldorf Clbetfelb 6 jen Frankfurt TL Hamdurg Hannover Husum Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig QUaguebutfl Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau
Rinder Rälbet Achate Sck» weine 22-63 48-83 20-60 63-72 23 60 40 - 75 45-*8 60-eö 10-58 4d-76 25-60 58-6-' 18 - 55 50- 83 52 - 58 60-73 23 -60 40 - 86 35 - 53 6O-6o 22-bl 48-83 43-62 58-74 25-62 43-82 - 64-71
20-63 50-85 - 6.-68
32-64 50-110 45-54 58-68 25 64 54-77 34-53 60-73 20 - 62 32 - 8/ 25 - 65 55 - 68 20 - 62 40 - 80 25- 58 50-60
20-60 66-76 - 68-73
20-62 50-68 - 63-75
19-51 33-104 24-60 <3-68 20-62 50-110 56-60 53 - 70 25-59 45-7) 35-60 60-72 20 - 60 35 - 70 30 - 51 58 - 70 15-61 52-82 32-46 63-68 17-59 69-88 - 52-72
15-55 30 — 25 15 - 55 58 - 67 15 - 61 56 - 81 - 60 - 76
15 - 56 55- 80 35 - 58 64 - 72
Süddeutscher ProdukLenmorkt.
swd. Das Au-land gab In der vergangenen "TDocve Im Brotgetreidegeschält keine besondere Anregung. Die Tendenz sämtlicher Märkte war im allgemeinen ruhig bei kleineren Kursschwankungen nach unten. Da- Trotflctreibe» aeschöst bewegte sich nur in kleinem Ausmaße. Die Inlondmarkte mußten sich naturgemäß den Ucbcrfeemärften anschließen, und eS kam auch hier nur au kleineren Umsätzen. DaS Angebot in Inlanoweizen unb -roggen ist andauernd minimal. DaS Mehlgeschäjt ist bedeutend langsamer geworden. Dte Mühlen sind jedoch auf lange Zeit mit Aust rügen sehr gut versehen. Sie klagen jedoch darüber, daß der Abruf deS TkehleS feilens der Kundschaft sehr zu wünschen übrig läßt. Weizenbrolmehl ist dagegen in Hinblick aus die hohen Roggenmehlpreise stärker beachtet und findet prompte Ware guten Absatz. Die durchschnittlicyen Preise stellen ließ: Weizen lauSi.) 31.23 biS 32.53, Piataweizen Vkärz Mai- Lieferung 29.73 biS 30, Inlandweizen 29,75 bis 30, Roggen (Inl.) 2725 biS 27,50, Roggen tauäl.i 27.50 bis 27.75, Weizenmehl (Spezial 0) Februar Mai-Lieferung 40 (teilweise 40 25). Roggenmehl 37 bis 38.75. Wcizenbrotmehl 30. DaS Gerstcngeschäft bewegt sich weiterhin in ruhigen Bahnen und ist bic Tendenz unberänbert. Ebenso liegt Futtergerste ruhig. Man forderte für Braugerste je nach Qualität 28 bii 31, fränkischer 2^.25 biS 26 53. pfälzischer 27 bi« 31. Futtergerste 21 bi« 22. MaiS hat lausende- BedarsSgeschäst und liegen die Preise für diSp. Ware zwischen 18.15 unb 19 mit back. Da- Angebot in süddeutschem Hafer wirb anbauemb kleiner und die Preise geben nicht nach. SS steht zu erwarten. daß man mehr unb mehr aus norddeutsch« und ausländische Provenienzen zurückgreifen wird, badischer und pfälzischer Hafer je nach Qualität wird mit 21.50 bi« 21.75 notiert. Futtermittel find immer noch gut gefragt und stößt die Belieferung von prompten Mühlennachprodukten wie Kleie. Futter- und Rachmehl, die besonder- gesucht sind, aus große Schwierigkeiten, da die Mühlen in der Ablieferung längst gekaufter unb fälliger Mengen noch stark im Rückstand sind. Für spatere Lieferung find die erwähnten Artikel mit ca. 1 Mk. billiger für 100 Kilogramm erhältlich Die anderen Futterartikel wie Malzke.me und Biertreber. Schnitzel und Oelkuchen sind im Preise unver- ändert bei guter Rachfrage. Weizenkleie fein prompt 13,50 bi« 13.75. grob 14,50; Weizen- futtermehl prompt 15 bis 15,50; Weizennachmehl 22 biS 22,50, Ttaklcbne mit Sack 16,50 bis 16,75; Biertreber 16,75 vi« 17.25; Erdnußkuchen 21 bi« 21,25. Rapskuchen 16,75 bis 17,25; Trockenfchnitzel 1325 biS 13,50
Oer Frosch mit derMaske
Roman von Edgar Wallace.
(Schluß.)
Ich kabelte wleder, diesmal von Montreal, wo ich es erwartete, — es kam noch immer nicht. Diele Monate später erst entnahm ich einer Zeitung, daß Lyme auf dem Wege noch Guemsey ertrunken sei.
3n Wirklichkeit war er Höch ftlebenbig. (Er über- siedelte in eine Stabt in Tlitieknglanb. wo er sechs Monate lang als bescheidener Geschäftsmann lebte. 3n dieser Zeit veränderte er langsam lein Aussehen. (St rasierte feinen Schnurrbart und enielte künsttuche Kahlköpfigkeit durch die Anwendung chemischer Mittel. Wahrend er in Zurückgezogenheit lebte, sing er nach und nach an, die Brüderschaft der Frösche zu gründen. Der Zweck dieser (Brün dang war, das Zeichen, an dem ich ihn wieder erkennen mußte, so weit unb breit als nur möglich auesuftreuen.
Zuerst mochte er vielleicht keinen anderen Gedanken haben, als eben den. Aber es wollte sich niemand damit einverstanden erklären, die Qualen ter Tätowierung umsonst zu erdulden, unb so gründete er einen eigentürnlick-en Wohlfahnssonds. Aus diesen geringen Anfängen erstand die große Frosch- Organisation. (Einer her ersten, mit Denen er In Kontakt kam. war ein alter Verbrecher namens Maitland. Ein Mensch, der weder k|en noch schrei den tonnte."
..Natürlich!" sagte Elk, unb klopfte unoebutbig auf das Knie, „das ist doch die Erklärung für das Baby!'
,.Es gab niemals ein Baby," lächelte Broad. „Das Baby war Mailland selbst, der heimlich schreiben lernte. Dar Spielzeug des Lindes, von dem Johnson erzählte, war nur eine Erfindung, um Sie irrezuführen. Als Johnson Maitland gesunden hatte, kam er nach London und die Vereinigten Maillands wurden gegründet. Maitland hatte nichts zu tun. als im Bureau umherzusitzen und malerisch unb unnahbar auszusehen.
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• Heber Zeichnung der füniprozen- ttaen Reich«« nietet. Die Schlußmeldunaen auf die fünfprozentige Neichsanleihc Haden eine Ueberzeichnung ergeben. Bei der Zuteilung werden die Zeichnungen auf Sperrftüde voll, von den freien Zeichnungen dagegen nur die Meinen Zeichnungen di» ju 1000 Mark einschließlich voll, die übrigen mit höchsten, 70 Prozent berücksichtigt werden. Der ganze aufgelegte Anleihebetrag ist auf diese Beile im Zeichn unaeweae erforderlich geworden. Anae sicht» des hohen Betrages der Anleihe darf dieses Ergebnis als recht befriedigend angesehen werden.
* Die amtliche (»ronhonuels.ndeff- 11 ff er. Die auf ben Stichtag brt 9. Februar «rechne« Großhar.de'.Sinberzi Irr k^s Statistischen Reichsamts beträgt 135,8 unb ist gegenüber der Borwoche um 03 v. H gestiegen. Die Önbe^ ffer der Aararstofse bat >ich bei onz.ehenden Preisen um 0.8 v. & aus 139.9 erhöht Die Önbcrgiffer bet inbußriellen Rohstoffe unb Halbwaren hat ebensallS leicht aus 12-4.1 angezogen, wahrend die Preise der industriellen Fertigwaren einen leichten Rückgang auf 141,5 verzeichneten.
WÄR. Zunahmeber Spartätigkeit. Rach den Angaben deS Statistischen ReichSam'eS haben die Spareinlagen bei den Sparkaf en im ganzen Deut'chen Reich im Dezember 192i die 3-MiNiarben^re7ize überschritten. Snde Dezember stellten sich die Spare.nlagen aus 3 090 515 003 Mk. gegen 2 957 259 003 Mk. am Onbe des Dormonols
Scvklenmartt Berkin -Franksnrl a. M.
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Berliner Börse-
Berlin , 14. Febr. Am De 1 dmar11 tfl bie seit dem Ultimo beobachtete Versteifung rechtzeitig genug überwunden worden, um bei der Meoio-Liquidation eine ausreichende Dersorgung bei Börsen bedarfes zu ermöglichen. Die Lage am kurzfristigen Geldmarkt ist slüsfig, (d baß bie benötigten Repor.gelber von ben Banken zu 6,75 biS 7,25 ^zt. zur Der- fugung gestellt werden. TageSgeld 3,50 bis 5,50 Prozent, MonotSgeld 5.25 bis 6,25 Prozent, Warenwechsel mit Großbankgiro 4,25 Prozent. Die Baissespekulation ist infolge Flüssigleit dcs Gelbmarkies mit ihren Abgaben vorsichtiger geworden, unb man konnte verschiedentlich Dek- kungskäuse seststellen. Daü Publikum halt an feinen Beständen fest. Die Umsatztätigkeit war im allgemeinen ruhig unb nur in Spezialwerten bewegter. Lebhas er verkehrten Schultheih-Ostwerle pluS 2 bis 4 Pzt., ManneSmann plus 6 Pzt., Deutsch-Atlantische Telegraphen plus 4,75 Pzt., Sarotti plus 12 Prozent, Elcktr. Licht unb Kraft plus 3 Pzt., Kaliaktien pluS 3 bis 5 Pzt., sowie einige anbere Spezialwerte. 3m Deviscnverkehr zog baS englische Psunb gegen Kabel auf 4.8512 an. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,2193.
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Sein bescheidenster Beamter, einer der geschicktesten Schauspieler, die ich je getroffen habe, war da, wirkliche Haupt des Unternehmen, und er blieb Maitlands Beamter, so lange es ihm eben paßte. Ille er Verdacht gegen sich anwachsen fühlte, ließ er sich entlassen. Unb als er dachte, daß Sie ihn als Frosch erkannt hätten, ließ er einen seiner Leute mit einer leeren Patrone auf sich schießen.
In der Zwischenzeit war die Froschorganijation angewachscn, und er begann nachzudenken, wie er die Gesellschaft zu seinem Vorteste auszunützen vermochte. Jeden log erschienen neue Rekruten, und sie alle kosteten Geld.
Aber was er aus diesem Abhub auswahlie, waren doch ein oder zwei glänzende Köpfe. Balder war der eine und S)agn der zweite. Vielleicht gab cs noch andere mehr, die wir Jeßt nie mehr kennen lernen werden. Als führende Kraft der Bereinigten Maitlands hatte er nicht die geringste Schwierigkeit, über seine Francs zu disponieren. Und wenn feine Spekulationen mißglückten, fo fand er ben Ausweg, um feine Verluste wieder einzubringen. Bei einer Transakllon in Eisen werten wäre es ihm einmal fast an den Kragen gegangen. Der Frosch mochte darauf James G. Bliß, den einzigen Mann, der ihn hätte ruinieren können, kalt. Wann immer er es ongezeigt fand, einen Mann niederzuschlagen, ob er nun ein Militärattache ober ganz einfach ein Kaufmann war, her sich untcrimg, in seinen eigenen Üttien zu spekulieren, so zögerte Johnson niemals. Er hat nur einen einzigen großen Fehler begangen. Er ließ Mailland weiterhin wie ein Schwein in dem von Ihm gefauften Hause wohnen. Als er erkannte, baß Elk den alten Mann ausfpioniert hatte, hieß er ihn nach Berkeley Square überliebeln, ließ ihm neue Kleiber onmesien unb brachte ihn auch, als dieser es wagte, nach Horsham zu fahren, gelegentlich um. Ich sah. wie der Mörder entkam, denn ich war auf dem Dache, als die Schüsie abgefeuert wurden. Ich bin damals selbst mit knapper Not entkommen.
Aber, um Sie weiter mit ben Ereignissen meines Gebens bekannt zu machen: nach fünf Jahren befaß
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Frankfurter Börse.
Frankfurt, 14. Febr. Tendenz: Ruhig, doch fest. — Der immerhin befriedigende Erfolg der neuen Sprojentigcn Reichsanleihe wurde an der Börse günstig ausgenommen, auch der leichte Geldstand regte an. Die Hauptbewegung ging vom Wontanmorkte aus. besonders von 3lse unb ManneSmann. Zahlreiche Deckungskäufe dürften zu der freundlichen Haltung bei« getragen haben. Die Bewegung in QI u t o • werten tfl auf daS vorläufige Dementi der Darmstädter Dank zwar ruhiger, doch nicht kurS- drückend geworden. Kleher PluS 1,5 Prozent, Daimler PluS 4 Prozent. K a I i a f t i c n starker erholt, da der Februar einen Rekordabfatz bringen foIL Westeregeln plus 2 Prozent, Aschersleben pluS 3.5 Prozent. Die bei 3. G. Farben austauchenden Gerüchte über Amerika-Berlar^» langen (bekanntlich sind zwei Direktoren dieser Desellschast nach 11 <5QL gereist) brachten eine ziemlich lebhafte Bewegung, so daß daS Papier um 1,5 Prozent anzog. Rhcinstahl als Kou,;ern- wcrt ebenfalls 1,5 Prozent höher. Bon Bauaktien waren Holzrnann um 1,5 Prozent. Wahß & Freytog um 3.5 Prozent befestigt. Der heimische Anleihemarkt lag äußerst still und kaum verändert. Kriegsanleihe 0.375. Am Geldmarkt ist Tagesgeld leicht mit 3,5 Prozent, Monatsgeld 5 biS 6,5 Prozent, Privat- diskonten 4,12 Prozent. Am Devisenmarkt notierte Paris gegen London 123,30, Mailand 111,90. London-Kabel 4,55. Die Reichsmark stellte sich gegen daS Pfund auf 20,47, gegen Kabel auf 4.2195. 3m weiteren Börlenverlaus stellten sich einzelne Spezialwerte in Den Vordergrund,
Ich nichts mehr unb beschloß einen weiteren Versuch zu machen, um zu meinem Gelbe zu gelangen. (Es wartete ja auch noch bie große Geldsumme in Eastleigh auf mich, — immer vorausgesetzt, daß ich nicht als der Mann, der bas Haus kaufte, identifiziert wurde. Es brauchte lange Zeit, bevor ich mich oersicdert hatte, daß man mich nicht kannte unb bann segelte ich, mit dem ftaufoertrag in der Tasche, auf einem Diehtransportschiff nach England, unb landete, ganz wie sie es jagten, meine Herren, mit ein paar Dollars in der Tasche, in Soiichomp- ton. Ich fuhr direkt zu dem Hause, das jetzt in einem schrecklich ruinösen Zustande war unb machte es mir bort lo bequem wie ich nur konnte, wah- renb ich Nach, für Nacht im Brunnen arbeitete, um die Geldkiste htroorzuholen. Als ich dies vollbracht hatte, fuhr ich nach Paris und das Ende meiner Geschichte kennen Sie selbst.
Ich begann meine Nachforschungen noch dem Frosch. Aber ich mußte bald erkennen, daß diese, falls ich mich nur auf das Tätowierungszeichen verließ, hoffnungslos sein würden. Als ich entdeckt hatte, baß Maitland ein Frosch war, beschränkte lch meine Forschung auf das Bureau. Durch ein sehr einfaches Mittel erkannte ich bald, daß Maitland Analphabet sei.
Eines Tages sprach ich ihn in der Nahe seines Hauses an und zeigte ihm e.n Jh-ixrt, auf das ich: „Sie find ein Schwindler!' geschrieben Halle. Unb ich fragte ihn, ob er diese Adresie wüßte. Er wies auf ein Haus, das weiter unten in dcr Straße lag unb eilte baoon. Don diesem Augenblick an wußte ich, baß Johnson ber Frosch war.
Dohr.jon war ein Genie. Die Art, wie er diese ungeheure Organisation leitete unb zwar tatsächlich nur in ber freien Zeit, außerhalb der Bureau- stunden, ist eine Offenbarung. Er zog alle in sein Netz und dennoch kannte ihn niemand.
Ich glaube, dies ist olles, was ich Ihnen zu sagen habe unb nun werde ich Ihnen wohl für alle Zukunft Lebewohl sogen müifcn."
Als Joshua B-oab nach London $urü<fgefaßten war. begleitete Dick Elk an bie ©artentüre.
für He anscheinend größeres DeckungSbebürf r o vorhanden war. so ManueSmann. 3. G Farben Daimler u. a.. die sich weiter besestigten.
Frautfurtcr (ikirciDcjunc.
Fron ksurt a M. 14. Febr Gl wurden r.->- hert: Weizen. W.tterauer. 29.50 bis 29.75; Roggen, i ländischer, 27; Sommergerste sür Btau- zwecke 26 bii 27; Haler, in ländlicher. 21.75 bis 22.50; Mals (gelb) 18 50 bi8 16 75. Wei- geninebl, tnulnb Spez. 0 40,25 bis 43.75; Roggenmehl 38 b.0 38.50. Weizenlleie 1375; Rag- gcnllcic 14 biS 14 25; Orbfen 35 biS 63: Lin cn 50 bis 80; Heu, iüddeutfchel. gut. trocken 9 bil 10.25; Wetzen st roh, dratzt^epreßt 4 25 biS 4,50. Rogger.stro,. gebündelt 3.75; Treber, getrocknet, 1725 biS 1753; Tendenz: stetig.
Frank urtcr Lchlachtvielfmarkt.
5 r a n (f u 11 o. W.. 14. Fedr. Oluf.rieb. 1258 e.üd Rinder barent.r 26^ O<brcn. 52 Turtcn 626 Küß?. 270 Färsen. 433 Kälber, 12? Schale. 4611 Schweine. <36 wurden bezahlt für 100 Psd. Lebendgewicht: Rinder: Od) en. vollfl.. au-3- , gemästete, höchsten Schlachttrer -. jüngere 59 biS < 62. ältere 53 biS 53. sonstige vollfl. jüngere unb ältere 49 bis 52. fleischige 44 bi- 43, Bullen, jüngere, vollsl.. höchsten SchlachtwertS 53 bis 53. knuige vollfl. oder au8gemafte:e 48 bis 52. Kühe, jüngere, vollfl.. höchsten SchlachtwertS 43 bis 54, fonstige bollfi. oder au-gemästele 43 bis 47. siet- schige 32 bis 39. gering genährte 25 bi- 31; Für'en (Kalbinnen. 3ungrindcrl. vollfl.. auSgemäste?. böchf. en SchlachtwertS 58 biS 62, vollfl. 52 bU 57. flcifchige 41 bi- 51. Kälber Beste Mast- und Saugkälber 70 618 73. mittlere Mast- und Saug- kälber 63 bl- 69, gerinae Kälber 55 bis 61. Schafe: Maf.l-ammcr und jüngere Masthamn-el. Weidemast 52 bis 54. Stallmast 46 bis 50 Schweine: Fet fchweine über 3?0 Psd. Lebendgewicht. vollfl. Schweine von ca. 210 bis 33? Psd. von ca. 203 biS 210 Psd.. von ca. 160 bis 2?? Psunb Lebendgewicht 69 bl8 70. sleischige Schweine von ca. 123 biS 160 Psd. Lebendgewicht 65 LU 63, Sauen 60 bis 67. Marktverlaus: Rinder bei regem, Schweine bei anfangs regem, zum Schluß lebhaftem Geschäft und Preisen über Roiiz ouSver- kausll 3n Kälbern unb Schafen schleppender Handel um) geräumt
Letzte Natbrichten.
Ein gröberes Schadenfeuer entstand heute mittag in ber 12. Stunde in dem Hause Kirchenplatz 9, dessen Eigentümerin die Stadt ist. DaS Feuer ist. sowe.t zur Stunde bekannt, in dem Bureau und Lager deS Lederwarenvertriebs von 6. Röder ausgebrochen; das Bureau liegt in einem rückwärtigen Raume, dessen Außenfront an dem kleinen Seitengäßchen der Schloßgasse liegt: wodurch bie Flammen entstanden lind, ist biS jetzt noch nicht mit Be» stimmiheit zu lagen. Der Brand nahm In kurzer Zeit gn Bedeutung zu und griff auch auf die benachbarten WohNräume im Parterre unb im ersten Stock über, zugleich entwickelten sich starke Rauchmassen, durch die der Hausflur und Die Treppen völlig verqualmt wurden. Die fchleunigst alarmierte DerusSfeuerwehr und eine Airzahl alsbald hinzuaekommener Mitglieder der SteitoiHlgen Feuerwehr griffen das Feuer mit größter Energie an und erreichten, daß eine weitere Ausdehnung bei entfesselten Elements unterbunden wurde. 3in Innern des rückwärtigen, nach der Schloßgasse zu gelegenen Teiles des Hcrusei ist sehr erheblicher Schaden entstanden. Da eS sich um ein altes Bauwerk handelt, sanden bie Flammen naturgemäß die günstigste Ausbreitungsmöglichkeit. Die Wohnungen von acht oder neun armen Familien wurden schwer mitsenom- ni e n; zahlreiche Möbelstücke brannten so erheblich an. daß sie als verloren anzusehen sind, feiner entstand auch an ber baulichen Wohnungseinrichtung großer Schaden. Soweit man heute in der Mittagsstunde sehen konnte, werden die Wohnungen für längere Zeit u n - bewohnbar sein. Besonders bcdauerltch ist ferner, baß von bem Unglück durchweg Familien betroffen sind, bei deren wirtschaftlicher Lage eine Mobiliarversicherung wohl kaum anzunehmen ist Die Feuerwehr war gegen 1 Uhr noch eifrig mit dem letzten Ablöschen unb . den Ausräumungsarbeiten beschäftigt. Em Feuer- ' wehrmann erlitt durch eine zerbrochene Fensterscheibe Schnittwunden an ber Hand. Genauere Feststellungen über die vntstehungsursache und über die Schadenshöhe werden erst durch die amtliche Untersuchung möglich sein. Die polizeiliche Qlbsperrung war wirksam unb unterstützte die Feuerwehrarbeit in guter Weise.
.Lch werbe jetzt einige Zeit nicht ins Bureau kommen,* sagte Dick entschulbigenb.
„Das habe ich auch nicht erwartet*, sagte Elk schmunzelnd. „Aber sagen Sie mir nur, Kapitän (Borbon, was ist mit bieien beiden Holztruhen geschehen, bie gestern abenos In ber Steinbruchbutte gestanden Haven?*
„Ich habe gar keine Kisten gesehen,* jagte Dick.
„Aber ich!* antwortete Elk nickend. „Sie waren dort, als wir Fräulein Bennett holten. Unb al# ich mit der Polizei zurückkam, waren jie weg. Joshua Broab ist bie ganze Zeit bortgeblieben.*
Sie sahen einanber an. ,Lch glaube, ich werbe ber Sache nicht allzu nahe auf den Krunb gehen,* sagte Dick, „ich schulde Broab oiell*
,Lch eigentlich auch!* sagte Lik unb er schämte sich ein bißchen feiner Begeisterung. „Wissen Sie, baß er mich gestern ein Gedicht gelehrt Hal? E» hat ungefähr hundertsunfzig Berje, aber ich weiß nur zwei. Es fängt an mit:
..Wilhelm der Eroberer, an (Englanb rächt sich,
Schlachtselb von Hastings, zehn, fechsunbfechzig.*
Das ist ein großartiger Vers, Hauptmann (Borbon. wenn ich den schon vor zehn Jahren gewußt hätte, könnte ich heute Polizetpräfibcnt von London sein!* Elk winkte noch lange zurück, al» er bie Straße zum Bahnhof herunterschritt.
Die Sonne glitzerte auf ben tropfnassen Ranken ber Malven, die in ben Gärten ber Dorshäufer wuchsen. Da hüpfte «13 einer Ecke ein winzig kleines, grünes Geschöpf hervor, unb Elk stand still unb beobachtete es lange.
Das kleine ReptU blickte umher unb jah auch den Detektiv mit seinen gewölbten, schwarzen, starren Beuglein an.
„Du, Frosch!* Inspektor Elk hob warnend seinen Finger. „Sei lieb und geh nach Haus, — Deine Zeit ist vorbei.*
Und als ob er es verstanden hätte, was ber Mann gesacst hatte, hüpfte ber Frosch in ben Schutz des langen Groses zurück.
— Ende. —


