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Mus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 13. August 1927.

Ein Nachwort

zur (Siebener Dersassungsfeier.

3n der Einladung zur Dersassungsfeier am Donnerstagabend war, wie alljährlich, die ge­samte Einwohnerschaft von Stadt und Land zum Besuch aufgesordert worden. Damit wurde der Wille des vorbereitenden Ausschusses, diese Feier vollkommen überparteilich zu gestal­ten, von vornherein deutlich bekundet. Bei den gleichen Veranstaltungen der Vorjahre ist dieser Charakter auch von allen Seiten gewahrt wor­den. Sehr bedauerlicherweise ist es diesmal an­ders gekommen, und zwar durch die Ausfüh­rungen des Hauptredners des Abends, des Ober­studienrates Prof. Hüter. Wer gekommen war n dem Glauben, bei dieser Gelegenheit eine Rede großzügiger, geistvoller Art, der Doranstellung des Einigenden und der bewußten Aus- lchaltung alles Trennenden zu hören, der sah sich bitter enttäuscht. Statt dessen vernahm man in dieser Hauptrede der Veranstaltung nur den Rie- derschlag der politischen Ansichten des Par­teimannes, dessen Ausführungen wohl nach dem Herzen seiner Parteifreunde gewesen sein mögen, die aber der Gröhe und den Erfordernissen einer Perfassungsfeier nach unserer Meinung nicht ge­recht wurden. Wir empfehlen Herrn Professor Hüter, sich die gestern berichtete Rede des Abg. v. Kardorff zur Dersassungsfeier im Reichstag ein­mal genau anzusehen: von dieser Rede kann man lagen, daß sie der hohen Bedeutung des Der- fassungstages in der glänzendsten Weise ent­sprach. Wenn wir von Herrn Professor Hüter auch keine Kardorfssche Redeleistung erwartet haben, so hatten wir aber doch als selbstverständ­lich angenommen, daß er in seinen Ausführungen bei dieser auf den Gedanken der Volksgemein­schaft gestimmten Feier sich über das Riveau des Part-istandpunktes herausheben würde. Das wäre nicht nur für die Feier als solche, sondern auch vom allgemein-psychologischen Standpunkt aus von Vorteil gewesen. Wer seine Genugtuung darüber ausdrückt, daß um hierbei Rede- ivendungen des Herrn Professor Hüter zu zitie­ren neben denHerzensrepublikanern" auch öie .Dernunftrepublikaner" zu der Weimarer Berfaffung stehen und auch dieMuhrepu­blikaner!" auf der gleichen Linie zu finden sind, dem mühte doch wohl auch klar sein, daß bei der Betrachtung dieser Entwicklung die seelischen, die Gefühlswerte derDernunftrepublikaner" und derMuhrepublikaner" nicht außer acht gelassen werden dürfen. And da ist zu sagen: Wenn man will, daß die politische Umstellung in unserem Dolke in der Derfassungsfrage sich un­gehemmt ruhig weiter entwickele, dann muh man 'ich bemühen, neben derDernunft", d. h. dem Kopf, auch noch die Herzen und damit die gan­zen Menschen zu gewinnen. Das geschieht aber nicht mit einer die Gegensätze nicht überbrücken­den, sondern sie nur noch vertiefenden Rede aus dem sozialdemokratischen Parteigeist heraus, wie Herr Professor Hüter sie ausgerechnet bei einer überparteilich geplanten Dersassungsfeier zu hal­len für gut befunden hat. Man muh es tief be­dauern, daß weite Kreise unserer Einwohnerschaft bercchtigten Anlaß hatten, bei dieser Derfassungs- feier an dem größten Teil der Hauptrede An- stoh zu nehmen. Hoffentlich zieht man auf sei­len der veranstaltenden Ausfchußmitglieder aus diesem beklagenswerten Ergebnis des diesjähri­gen Verfassungstages die Schluhfolgerung, für die Zukunft nur solche Redner zu den Derfaf- fungsfeiern zu bestellen, die imstande und auch gewillt sind, gerade bei solchen Gelegenheiten denParteimann auszuziehen" und von hoher geistiger Warte der Bedeutung der Veranstal­tung entsprechende Worte der Versöhnung, der Hinlenkung zu dem hohen Ziele der wahren Volksgemeinschaft zu sprechen.

D. Dr. Wilhelm Dernbeck f.

Wie wir in einem Teile unserer gestrigen Ausgabe bereits mdbeten, ist der Stellvertreter des Präsidenten der Höfischen levangelischen Kir- chenvegierung, Geh. Oberkonsistorialrat D. Dr. Wilhelm Dernbeck- Darmstadt am Don­nerstag a>uf einer Erholungsreise in Lindau gestorben. Der Entschlafene war am 1. Suli 1870 als der Sohn eines Pfarrers zu Altenschlirf in Oberhessen geboren, 'er studierte Rechtswissen­

schaft und gehörte während seiner Giehener Studentenzeit dem Wingolf an. Dom 8. Dezem­ber 1893 'war Dernbeck Akzessist bei verschiedenen Behörden und bom 2. Juni 1897 an Gerichts- assesivr. Zunächst war er in Friedberg in der Rechtsanwaltschaft und zugleich als Sekretär der dortigen Handelskammer beschäftigt. Dom Jahre 1899 bis 1903 war er Kreisamtmann beim Kosis amt Erbach, bom 1. Oktober 1903 an KreiS- amtmann in Büdingen. Im Jahre 1906 kam er in gleicher Eigenschaft nach Darmstadt. Am 3. April 1907 trat er als Aisessor in das Ober­konsistorium ein, wurde ein Jahr später Ober­konsistorialrat und 1915 Geheimer Oberkonsisto­rialrat. Daneben war er Mitglied des Prooin- zialauSschusses der Provinz Starkenburg und be­auftragtes Mitglied dieser Körperschaft für die Historische Kommission für Hessen. Als die evangelische Landeskirche in Hessen auf eine neue Grundlage gestellt worden war, wurde Dernbeck durch die Wahl des Landeskirchen­tages vom 9. Juni 1903 zum Vizepräsidenten der Kirchenregierung bestimmt. Groß ist der Ver­lust, den die Landeskirche durch fein Hinscheiden erleidet. Dernbeck war ein Jurist von großem Scharfsinn, daneben ein ausgezeichneter Finanz­mann, vor allem auch ein rechtlich denkender, aufrichtiger und freundlicher Mann. In der Rachkriegs- und Inflationszeit war ihm die schwere Aufgabe gestellt, die Finanzen der Kirche zu regeln, eine Aufgabe, die er mit großem Ge­schick gelöst hat. In allen seinen Aemtern hat der Entschlafene Ausgezeichnetes geleistet, vor allem verdankt die Hessische Landeskirche seiner hervorragenden Arbeitskraft und Sachkenntnis unendlich viel. In Anerkennung seiner Ver­dienste um die Hessische Kirche hatte die Theo­logische Fakultät bei- Universität Gießen den Entschlafenen bet dem vorjährigen Reforma­tionsjubiläum zu Homberg zum Ehrendoktor der Theologie ernannt.

D. Dr. Dernbeck war während seines Ur­laubs an Blinddarmentzündung erkrankt. Er mußte sich in !Lindau am Bodensee einer Ope­ration unterziehen, die günstig verlief und bal­dige Heilung versprach. Eine briefliche Rachricht, weilche die Besserung des Zustandes meldete, wurde aber durch ein Telegramm überholt, wel­ches das Ableben des Kranken anzeigte. Es war eine Embolie eingetreten, die den Tod herbei­führte.

Die Arbeilsmarkllage im nördlichen Oberhesien.

Die Besserung auf dem Arbeitsmarkt für das nördliche Oberhessen (umfassend Stadt und Kreis Gießen, die Kreise Alsfeld, Lauterbach unb Schotten) hat auch im Juli weiter angehalten. Die Landwirtschaft und bas Baugewerbe beanspruchen im Hinblick auf bie verstärkten Saison-Arbeiten noch mehr Ar­beitskräfte, daneben hat sich erfreulicherweise auch bie Lage in ber Industrie so gebessert, bah eine weitere Anzahl Arbeiter Beschäftigung finden konnte. Ferner sind in den Kreisen Gießen, Als­feld und Schotten noch Rotstandsarbetten im Gange.

Im einzelnen ist ziffernmäßig zu berichten: Gießen-Stadt: 1. August: 173 Hauptunter- stüyungsempfänger, 501 Zuschlagsempfänger (1. Juli: 231 bzw. 397): Kreis Gießen: 1. August: 78 Hauptunterstützungsempfänger, 92 Zuschlagsempfänger (1. Juli: 117 bzw. 147); Kreis Alsfeld: 1. August: 18 Hauptunter- stühungsempfänger, 41 Zuschlagsempfänger (1. Juli: 25 bzw. 40); Kreis Lauterbach: 1. August: 20 Hauptunterstützungsempfänger, 26 Zuschlagsempfänger (1. Juli: 36 bzw. 72); Kreis Schotten: 1. August: 11 Hauptunier- stützungscmpfänger, 23Zuschlegsempsänger (l.Juli 42 bzw. 65); insgesamt 1. August: 300 Hauptunterstützungsempfänger. 683 Zuschlagsemp­fänger (1. Juli: 451 bzw. 721).

Gietzsnc^ xvocherrma; üvreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter (Pfund) 1,70 bis 1,90 Mk., Matte 30 bis 35 Pf., Käse (10 Stück) 0,60 bis 1,30 Mk., Wirsing (Pfund) 15 bis 20 Pf., Weißkraut 12 bis 15, Rot­kraut 15 bis 20, gelbe Rüben 15, rote Rüben 15, Spinat 20 bis 30, Römischkohl 15, Bohnen (grüne) 8 bis 15, Bohnen (gelbe) 15 bis 20, Erbsen 20 bis 25, Tomaten 20 bis 40, Zwiebeln 15, Rhabarber 15, Pilze 20 bis 30, Kartoffeln 6, Frühäpfel 12 bis 40, Falläpfel 6, Birnen 15 bis 30, Kirschen 25 bis 50,

Himbeeren 40, Aprikosen 70, Stachelbeeren 20 bis 25, Johannisbeeren 25, Pflaumen 20, Zwetschen 30 bis 50, Mirabellen 20 bis 50, Reineclauden 35 bis 40, junge Hähne 0,80 bis 1 Mk., Suppenhühner 1 bis 1,10 Mk, Tauben (Stück) 60 bis 80 Pf., Eier 13 bis 14, Blumenkohl 20 bis 60, Salat 5 bis 10, Salatgurken 8 bis 60, Einmachgurken 2 bis 3, En­divien 10 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Radieschen (Bund) 10 bis 15 Pf.

LZornotizen.

Tageskalender f ü r Samstag. G. D. A.: 8.30 UhrStadt Wetzlar", Monatsver­sammlung. D. H. V: 8.30 Uhr Kaufmännisches Vereinshaus, Monatsversammlung. Spiel­vereinigung 1900: 9 Uhr Gasthaus Boller, Feier des Stiftungssestes. Anti-Kriegskundgebung 8 Uhr, Saalbau Sauer. Palast-Lichtspiele: Der Feldherrnhügel". Astoria-Lichtspiele:Die Flucht in den Zirkus".

Tageskalender für Sonntag. Männer-Da de-Verein: Strandsest. 91 Uhr norm. Wettschwimmen, 39 Uhr nachm. Strand­konzert. V.f.B.-Waldsportplah: Fuhballwett- spiele. Lichtspieltheater: wie Samstag.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Cs sei nochmals auf die Wieder­holung des interessanten WerkesDer Garten Eden" von Dernauer unb Oesterreicher, die am Dienstag, 16. August, stattfindet, h.nge- wiesen. Die Erstaufführung an unserem Stadt- theater hatte einen durchschlagenden Erfolg: die Spannung im Publikum hielt bis zum Schluß des Stückes an. Es ist demnach zu erwarten, daß auch die zweite Aufführung ein gut be­setztes Haus bringen wird. Die Spielleitung liegt in den Händen des Herrn T a n n e r t.

*

** Straßensperre Butzbach Pvhl- göns. Wegen Vornahme von Straßenumbau­arbeiten wird die Provinzialstraß« Butzbach Pvhlgöns vom 15. August ab bis auf weiteres für den Wagen- unb Automobil-Durchgangs­verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über ©am» bachHolzheimLanggöns.

* Für den Verkehr wieder frei­gegeben. Die Provinzialdirektion gibt be­kannt, dah die gepflasterte Fahrbahn auf der Teilstrecke zwischen Windhof und Landesgrenze der Provinzialstraßenstrecke GießenRodheim am 15. August für den Verkehr wieder freigegeben wird.

** Dienstjubiläum. Der Verwaltungs- Sekretär Lorenz Schmalz begeht am 15. August sein 25. Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Gießen.

** Zwei bedauerns wert e Unfälle ereigneten sich heute vormittag in der Gummi­warenfabrik von Poppe u. Eo. Der 27 Jahrs alte Ernst Bepperling aus Krofdorf kam mit der rechten Hand in das Walzwerk, wobei ihm die Hand völlig zerquetscht wurde. Das Städtische Sanitätsauto brachte den Verun­glückten in die Chirurgische Klinik. Den zweiten Unfall erlitt ber 26jährige Heinrich Balser, Licher Straße 59 wohnhaft, gegen 9 Uhr auf die gleiche Weise. Dem Bedauernswerten wurden jedcch beide Hände durch die Walze zer­quetscht.

* Das neue V.f.B.-Haus. Man schreibt uns: Wie bereits in der gestrigen Vorschau berichtet, feiert der Verein für Bewegungsspiele am morgigen Sonntag die Einweihung feines neuerbauten Ver- einshauses auf dem Waldsportplatz. Der vor bereits li Jahren begonnene Bau des Hauses mußte im Herbst vorigen Jahres wegen Geldmangels unter­brochen werden und konnte erst vor vier Wocken bis zu der am heutigen Tage vollendeten Fertigstellung fortgesetzt werden. Mit diesem letzten Satz ist ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben, dessen sich der V. f. B. ohne Ueberhebung mit berechtigtem Stolz rühmen darf, und das sich würdig anreibt an den kaum verflossenen Zeitabschnitt, in den die Tat des Platzhaus fällt. Sich auf diese Weise Zug um Zug seine Tradition eropfern und erschaffen kann nur ein Verein, dessen Führer sich zur Tat bekennen und nur durch rastlose positive Arbeit, gestutzt auf eine opfer­freudige Mitgliedschaft, in der Förderung des Ver­eins die Verwirklichung des hohen Sportgedankens anstreben. Das herrliche Gesamtbild der in glänzen­der Verfassung befindlichen Waldsportplatzanlage wird bestimmt auf jeden Besucher den denkbar besten Eindruck machen und ihn zur vollsten Anerkennung des in jedem Teil gelungenen Werkes des rührigen Vereins zwingen.

** Kein Autodrofchkenchauffeur. Zu unserem Bericht vom 10. d. M. über die Verurteilung eines Chauffeurs, der am hiesigen Bahnhof Merger- nis erregt hatte, wird uns mitgeteilt, daß es sich hierbei um einen Privatchauffeur, nicht um einen Autodroschkenchauffeur handelt.

©in Stranbfest veranstaltet ber Mäw- ner-Dabeverein e. V. am kommenden Sonntag; vormittags ist ein Wettschwimmen vorgesehen, nachmittags S irandkonzert, außerdem Wassev- fpiele, Kinderspiele u. a. Belustigungen.

** M i l i t ä r k o nze r t. Das 8. (letzte) Abonne­mentskonzert unserer Reichswehrkapelle unter Lei­tung von Obermusikmeister L ö b c r sand gestern abend auf derLiebigshöhe" statt. Der Besuch dieser Veranstaltung, mit der die diesjährige Sommer-Kon- zerkserie ihr Ende erreicht hat, mar wieder außer­ordentlich gut. Die in vortrefflicher Weise zum Vor­trag gebrachte Musikfolqe bot u.a. die Ouvertüre zuAthalia", die große Fantasie aus der OperDie Walküre", die Ouvertüre zur OperDie luftigen Weiber von Windsor" und DenFeierlichen Zug der Frauen zum Münster" aus der Oper .Lohengrin". Die einzelnen Darbietungen der Kapelle lösten üben aus lebhaften, z. T. stürmischen Beifall aus, so daß zahlreiche Einlagen erfolgten. Das gestrige Schluß- konzert der Diesjährigen Sommers« ne bietet Anlaß zu einem kurzen Rückblick auf die Reihe dieser Ver­anstaltungen. Die vorzüglichen Leistungen der Ka­pelle und die gut gewählten Musiksolgen haben bei den Besuchern stets besten Anklang und Damit die verdiente Würdigung gefunden, so daß unsere Reichswehrkapelle mit Genugtuung und Stolz auf ihre Darbietungen zurückblicken kann. Die Bürger­schaft unserer Stadt hat durch den zahlreichen Besuch ihr regstes Interesse an derartigen Sommerabend- konzerten bekundet. Die abgelaufenen Konzerte haben erneut dazu beigetragen, Das BanD Der guten Be­ziehungen, die zwischen der Einwohnerschaft und der Kapelle bestehen, enger zu knüpfen. In diesem Sinne möge ferneren Konzertveranstaltungen im Interesse beider Teile wieder ein guter Erfolg beschieden sein.

" Briefe an die Redaktion. Um unliebsame Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir, alle für die Redaktion bestimmten Briefe nicht mit namentlicher Anschrift eines der Re­dakteure zu versehen, sondern allgemeinan die Redaktion" zu richten. Rur dann kann eine schnelle Erledigung gewährleistet werden.

Weitere Lokalnachrichten im 2. Blatt.

Kirchlich? Nachrichten-

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 14. August. 9. Sonntag n. Trinitatis. In allen Gottesdiensten feierliche Eröffnung des Konsirmandenunterrichtes.

Stadtkirche. 8: Psr. Becker. 9'/,: Pfarrer Mahr.

Johannesktrche. 8: Pfr. Ausfeld. 9V,: Pfarrer Bechtolsheimcr. 11: Kinderkirche für Die Lukasge- rneinde. Pfarrer Dechtolsheirner. - Kirchberg 10; 11: Christenlehre f. ö. weibl., konfirmierte Jugend. Rachmittags IV, Lollar. Wieseck <Kirchweihe). V,9: Christen!, (beide Abteilungen). 7,10: (Opfer für Die Innere Mission). - Lich 9/4: Beichte. 9V,: Sliftsdechant Lenz. Hl. Abendmahl. 2: Stiftspfr. Schorlemmer.Watzenborn-Hausen-Garbenleich Watzenborn-Steinberg 1: (Pfr.Lic. Jäaer-Leihgestern, Kollekte). Garbenteich 9'1,: (Kollekte). Hausen 1: (Kollekte) Einführung von Pfr. Steiner durch Dekan Gußmann.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, 13. August. 4'1, u. 7 Deichte. Sonntag 14. August. 10. Sonntag nach Pfingsten. 6'/, Deichte, 7 Meffe, Kom. Der Jünglinge, 8 Kom., 9 Hochamt m. Pred., 11 Meffe m- PreD., 2 AnDacht, 3'/, Versammlung Des Dritten OrDenS m. Vortrag. 4'1, und 7 Beichte ©rünberg. 9'1, Meffe m. Pred.. Hungen. 9'1, Hochamt m. Pred. - Laubach. 7 Meffe m. Pred. - Lich. 10 Hochamt mit Predigt.

Montag, 15. August. Mariae Himmelfahrt. 61 , Beichte, 7 Meffe, 8 Kom. 9 Hochamt m. Pred., 11 Meffe mit Predigt, 2 Andacht mit Segen. Grünberg. 9V, Meffe m. Predigt. Hungen. 8 Hochamt m. Pred. Lich. 10 Hochamt m. Pred.

SonntaaSdienst v. Herzte u. Apotheken am 14.8.27 Dr. Meyerhofs. Dr. Wolf. Enaelapotbcke.

Zahnarzt: Dr. Kockerbeck________1>x D

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.

Für unverlangt eingesandte Dl a n u f f t i pj e ohne beigesügtes Rückporto wird keine Gewahr übernommen.

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spiralförmig um die Zigarette herum­läuft. Dieses Zeichen wird bereits bei der Fabrikation des Zigarettenpapiers angebracht und ist infolge der ange­wendeten Technik vor Nachahmungen sicher. Sollte dennoch einmal eine Fäl­schung versucht werden, so wird sie an der schlechten Ausführung ohne weiteres erkennbar sein.

* * *

Wir bitten den OVERSTOLZ-Raucher.in Zukunft auf das Echtheitszeichen zu achten und uns zu benachrichtigen^ wenn ihm Zigaretten angeboten werden, welche dieses Merkmal nicht tragen.

Die Presse berichtete während der letzten Monate des öfteren^ über Fälschungen unserer OVERSTOLZ- Zigarette. Wir Konnten bereits erklären, dass diese Berichte die Vorkommnisse vielfach übertrieben haben und dass die Beunruhigung der OVERSTOLZ-Rau­cher nicht begründet war. Dennoch san­nen wir sofort nach Massnahmen.um künftigen Fälschungen vorzubeugen.

* * *

Alle OVERSTOLZ-Zigaretten.die von jetzt ab im Handel sind, tragen in der Art eines Wasserzeichens den Auf­druck HAUS NEUERE URO,welcher

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