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stand brt Iungdeutfch« Ort>«n brt bot TIatrennt Bon Born«herein Nicht als müitätif4e. sondern al« politisch« ütganilation gewollt war and auch tn diesem Clmu ausgebaut wurde. Am 17. März 1920 wurde TI-braun nnfhnuntg zum Hoch- melft er de« von ihm grschafenen Jung deutschen. Orden« gewählt. Sein ganze« Wirken und Leben ha« der Hochmeister In den Dienst der Wieder­geburt der deutschen Vvlksaemelnschast. der deut­schen Volkskrast und de« Weiden« des deutschen Dvlk«staaie« gestellt. Die Freiheit de« neuen Deutschen Aeiche« »ft M Hochmeister« Endziel.

Oberheffea.

Der Licher DerkehrStag.

) e i d), 12. Dez. Der gestrige Verkehrstag bracht, der Stadl einen regen Fremdenzu- ft r o m. (Boni besondere« Interesse erweckten neben dem Schaufenster Wettbewerb die reich­haltig beschickte (Beslügelou«stellung und der von der Brauerei Ibring-Melchior veranstalt,le Vrougerslentog. Vach di« V,schftst«welt holl, einen.stark,n Zustrom, so dost der erst, Lich«r Der- kehretag In besriedigender Weise verlausen Ist. dr durste ober von dem heutigen Markttag noch wesent- sich übenrossen werden.

Landkreis «testen

00 Klein-Linden. 11 Dez. Di, Vieh. fr l u n g am 1. Dezember halte in unterer Gemeinde lolgcnb«« örgebnt«: G« waren voryan- den Pscrde 23 Stück, Aindaieh Jl. Ctttf Lch : eine 311 Stück, siegen 233 Stück Gänse 33 Stuck, Enten 20 Stück und Hühner 2753 Stück. An Bienenvölkern wurden im ganzen nur 17 ge­zählt, ein deutlicher Beweis für den Rückgang der Bienenzucht tnlolge der ungünstigen Witte­rung der letzten kühlen und nassen Sommer. Gänzlich auigehdrt hat in unserem Dorfe die Schalzucht. es wurden keine Schas« mehr gezählt. 3m verilossenen Zähljahr (1. Dezember 1926 bi« 30. Avoember 1927) wurden an nichtbeschau­lichen Hausjchlachtungen vorgenommen Schweine 256' und 18 Ziegen. Di« hiesige P 0 ftagen- t u r hat ihre Schalter st und en neu sest- gefetzt Diese finden jetzt vormittags von 8 bi« 10 Uhr und nachmittag« von 3 bi« 5 Ubr statt. Bei einer am Samstagabend abgehaltenen Versteigerung einer Wiese im Hehler, 527 Quadratmeter groß dem W lhelm Schmidt Bot Stauienberg gehörig, wurden 120 Mk. als Höchstgebot erzielt

X u 11 e n b o r f (Lahn), 10. Dez. Nachdem die Arbeiten im Felde beendet sind, wird setzt die Be­festigung der neuen Wege fortgesetzt. Durch Verwendung von Steinscholler au# den der Gemeinde gehörigen SleinbrüchenHopsenltein" werden große ttrlparnlHe erzielt Der In der Nähe des Dorfe« be- stndliche Steinbruch wurde vorerst stillgeleat

tianfl-ffldno, 11. Dez. Bei der gestern abend In der Turnhalle stattgehobten Feier de# 4 7. St 1 s - tung«fefte« her Freiw Feuerwehr wurde von Krelsseuerwehrinspektor Dlckors im tluflrafle de# Ministerium# den Mitgliedern Dilh. Fuchs I. und Karl Albert Schmidt die Ehren- Zeichen für 23jährige Dienstzeit und Ioh. Spie# VI. und Karl Konrad Rern die für «Osährige Dienstzeit überreicht

d. A l len-B u leck, 12. Dez. (Bestem nochmit- tag wollte der 20 Jahre alte Georg Becker sein Pferd bewegen. Al# da« Tier dabei nuealltt. kam e« mit seinem Führer z u Fall, wobei sich B. einen f o MV I i x i e r I, n llnterschenkelbruch zu. zog. Der verunglückt« wurde von der 2lrbelter-6a- mariterkolonne Gu-szen mit h, m städtischen Sani- tfltemito In die Chirurgisch« Klinik verbracht.

is S t « i n b a ch. 10. Dez Die ProvIn - zial st raste Diesten- Steinbach wurde vor etwa 15 Fahren bl« cm unser? D markung«- Kenze mit Kleinpflaster beirrt, da ihr m.iNger Zustand unhaltbar war Diese Pflaste­rung hat sich gut bewährt und hält dem heuti­gen TkrL-hr stand. 3m kommmden 3 ihre wird nun da« Stück vom Waldausgang bis vor Steinbach ebenfalls mit Klein» bf la fier befi-stigt. M* 6 nn-* sind b?rc t« an­gel obren. Die Str ck? unterhalb St inbach bl« wurde In diesem H rbst gelehrt und bei indes sich aegrnwärli'Z In gutem Zustand. Die dazwisch n liegend« Teilst recke, etwa 5 -330 Meter Ort«- durchging Steinbach, ist nicht gerade schacht. es wäre aber doch zu liegrüs>m. wenn hier ettixi« getan würde, um die una frur S aubplaa? Im Sommer zu unterbinden chlne Pflasterung kommt

Andersens letzter Traum.

Don Mass Iungnickel.

Was bau« der alle Tlär ienfcinner wohl für einen letzten Traum. In der Aachl, al« seine selig bunt« Sp n e ausgefchnurrt hatte? Wurde er und lein Bett. In dem er lag. von fabel- schbr.en Alu «en überwebt und oerlAü.iet?

Ober kam ein riesengroßer Schmetterling, der ihm lein« F ü e! schenkte zum Davonflattern? Der llnle Flügel ein Stück blauer Früblings- hlmmel der te. le 8iü:«l ein Fetzen flockendurch- wimmeite« Winterlich«?--

Hein, nein. Io einen Traum hotte er nicht

Oder kam ein« Lerche umwickelte Ihn mit dem goldenen Faden Ihrer TLlrfre und zog ihn empor liest ihn batmtcln und schwingen, über Kirchtürme hinweg und Landschaf en. an Sternen vorbei, bis hinauf In den Glanz de« Hlmme.s? -

Olein, nein, auch da« war nicht sein letzter Traum.

Oder kam der TR mb und ernannte ihn «um Gesandten seine« Aeiche« mit einem thplom. das eine «roste lltbeme Spinne getragen hatte

Auch da« war nicht lein lerer Ta um.

Ober wurde au« leinen He ien ein singender Kreisel, den die Kinder mit vundergrohen Augen betrachten und summen und surren und musi­zieren lieben?--

Aein. nein, auch das war nicht sein letzter Traum

Oder reiften sich seine Märchenbücher, wur­den arost und größer. ftitgter. Fenster und Türen, und die Kinder gingen darin au« und ein. lasten darin, tanzten Aingelrelfrei' herum und liehen ihr Lachen und ihr« Seligkeit wie blau« Fahren darau« weben?--

Vielleicht, vielleicht; aber da« war auch nicht fein letzter Traum. Sein letzter Traum »ar schöner:

Vier Kinder tarnen, niet abger <env Kinder frierend und hungernd, barsust. bl«' * mit müb- gewachten A^gen ötn künIsche«, < n s -^etliches ein deutsche« und ein ruf i'che« Kind Sie standen vor Andersen« Sarg. Und der Sa g war au« aan« eln]a<ten. weckren Brettern g.-zimmert Di« Kinder knieten davor, hatten lebe« ihr Herz tu

Wohl vorerst nicht in Betracht da die Sreahe hier sehr breit ift und die den hohen

Zu'chuh jedenfalls nicht aufbringt Dem Immer stärkeren Berfehr wird biete« Str ahm stück aber nicht mehr lange standhalten. Glück im Unglück haue bi« Fra u des Schreiner« Kack Haas V Sie wärmt« sich am Ösen, wobei Ihr« Kleider Feuer singen. 3n der Aufregung lief die Frau hinaus in den Hach wo da« Feuer lich erst recht entfachte. Aur brr Umstand, dast die Aachb rho^re't, birckt anfchliestt und br&e einen gemeinscha'tlichen Hof haben. r:ttete der Frau bi« Leben, denn di? Aachborslrut, tonnten im letzten Moment da« Feuer ersticken, so dast die Brandwunden nicht leben«gefährlich find

Garbentetch 11. Dez^ Der hi eN ge Männer-Gefangvereln .Viktoria" hielt am Samstagabend im Veeelnsloial fein« diesjährig« Hauptiahresoerlammlung ab. Sine reichhaltige Taaesockmung hatte fast alle Mitglieder zufammenae'uhrl. 3ahr«sbeckcht und AechnungSablage fanden die volle Zustimmung der Versammlung. Die Vorstand«wähl ergab die einstimmige Wiederwahl des bish ri gen Vor­stankes. 8« wurde die Beteiligung an einem Gelang«-Wettstrelt im Jahre 1928 be- lchlofsen. Das diesjährige Wintervergnügen wurde auf den 18. Februar 1928 festgelegi. 3m 3ahr« 1929 kann der Verein auf fein 5 0)3 6- riges Bestehen zurückblicken. Es würbe be­schlossen, da« goldene Jubiläum In Form eines gröberen Sängerfeste« zu sHern und dieses mit einem Gefangswettsteeit zu verbinden. Dee Verein. bar In früheren Jahren lich schon wiederholt an Gefang-wettstteiten er- folgreich beteiligen komUe, stobt zur Zeit unten Leitung des Dirigenten Groß-Diefeck.

* Hungen. 10. Dez. Aus Einladung des Aeich-bundes der Kriegsbeschüdlg- t e n und Kriegerhinterbliebenen. Ortsgruppe Hungen, fand hier Im Müllerlchen Saale eine von mehreren hundert Pcrlonen be­suchte Versammlung statt. Der Gausekrctär des Aelchsbundes. D e u l s e r - Darmstadt, sprach in etwa 1'/»stündiger Acde über die Entwicklung des Versorgung-Wesens in den letzten Jahren und den bevorstehenden Abschluß der 5. Novelle zum Aelchsversorgung«g«seh. Der Aedner verstand es. seinen Zuhörern die Mastnahmen der Ae- flUrung und des Aeichstages. sowie die Gegen­vorschläge der Organisationen und die Aus­wirkungen auf die DersorgungSberechtigten um­fassend klarzulegen. Al« zweiter Aedner sprach Veztrksleiter Benner- Giesten über die Durch­führung de« Versorgung.rrcchte«. wobei er den Zuhörern beachienswkrte Wink« gab. Der Aed­ner behandelte weiter da« Verhältnis deSAeichs- bunde« zu anderen Organisationen und hob da­bei hervor, bah der Aeichsbund bei der Ver­tretung der Interessen der Kriegsopfer stet« sein Beste« getan habe. Die Versammlung nahm einen eindrucksvollen Verlaus.

#. Utphe, 10. Dez. Kürzlich fand im hiestgen Rathaussaal eine Bersammlung statt, In der Kranken- kassenrechner Löcher nähere Angaben über die Bedingungen machte, unter denen sich setzt auch f e I b- fldnblge Landwirte gegen Krankheit d t r 11 d) f r n können In Frage kommen nur solch, Landwirte, die weniger al# 6 Hektar Grund­besitz haben und nur bl# zu einer frftg,setzten An­zahl fremde# Personal beschöftlaen. Der Wochen- beitrag soll 1,20 Mark betragen. Dabei sind dir (Ehe­frau b,s Landwirt# und die Kinder unter 14 Jahren ohne Rücksicht auf deren Zahl elngeschlosten. Für Kinder über 14 Jahre tritt eine entsprechend« Er­höhung br# Beitrag# dtl. Gewährt wird voller (Er- lntz der Arzt- und Apolhekerkvsten sowie ein Zu- schuh zur Äronrenbauebehanblung.

«. Trais-Horloff. 10. D<^ Zur Zeit wird am Hvrlvf'ufer, etwa« unterhalb der lltpster Mühle, dl« Pumpstation gebaut, welche die gewaltige Wakfrrmenge aus bet Hör- lass pumpt, ble oft Kühlwafser zum Betrieb der neuen Schwelerei benötigt wird. Da« Fluftwallftr gelangt zunächst In ein etwa vier Meter tiefes Klärbecken, worin e« du ch Kock« gereinigt wird. Dann tritt es In den Pump- schacht von etwa S Meter Ticke ein. au« wel­chem e« In die gußeiserne Aobrlcktung gepumpt wird. Da« gan>e Pumpwerk wird von der Zentrale aus auf elektrischem W Qt bedient. Io dast an Ort und Stelle überhaupt keine mensch­liche Kraft nötig Ist. Die Anfuhr von B.iu- materlal von der neuen Aampe aus gewährt zahlreichen Fuhrwerksbefltzenn cknen nach Be­endigung der Feldarbeiten wiN'ommenen 'neben­

her Hand und bemalten mit roten und blauen und we'.'en und grünen H«rz!arben den Sarg bk« Märchenmannes. Al« Pinsel hatten sie lauter Sternblumen. Und di« Farben lang.n und weinten und melobtl en. Fisch« malten fi< an den Sarg. Biscbos« äje, Laternen und Blu­men. Sie malten so lang«, bis der Sarg wie eine lustige Bauerntruh« auslab. wo Ketten darin llfqtn und Hochze iS Neider Und nun nahmen sie ihn. mit Andersen barm, aus Ih.e i schmalen Aücken und trugen ihn davon. Und wie sie ihn baoontruQtn, zerging Andersen mit den Kindern in seinem allerletzten Traum.

Nochmals: r$flnf von btr Zazzbond^.

Am 6. b M eichtet« der Vorfitzer^e be« städtischen Theaterausschusses das im folgrnbcn wledergeg bi n« Schr.lben an ben Thealerrese» kenten« .Gießen.-r 2ltu<iqvrt'. Da da« Schrei­ben «Ine p ckönlich? Anschrist trug und äugen- sch l: Nch nicht al J eine off 0eGe E.l.ärung an bc« Publikum gedachi war oeschloh ble Aebil- tlon zunächst, von einer Verdis.-ntllchung des Bckckes Abstanb zu nehmrn und ben Frll . Fünf von der ckozzband" auf sich beruhen zu lallen, der Theat^vckerent ckchlet« lediglich ein« per­sönliche Erwiderung an den Vorfitz -nb-n des Tbeatemusschusfes Aachb m wir j?bo» inzwischen beul gleiche Schreiben bes Tßixit rousfchu 'e« mit der gleichen Anschrift, worlwöcklich und <*xw Kommentar In der .OverhckMch n Volksi-i ung abgtbrudt sanden, können wir selbstverständlich nicht uTTihin, den Bckefwechsck hiermit ber Oeffent- Nchkeit zu übergeben

Gtesten, ben 6 Dezember 1927 6eb« OtebrttT Herr Dr. Th.1

Inonbme 3nfregen ru beantworten lft in der Regel nicht üd.'.ch. Aachdem Sie sich oder unschwer als Anfrager w erfrnnem gegeben staben, soll Ihnen auch Antwvn »erber. - Der Sturm derwtrütung über die Aus- '«Hung des Stückes .Sünf von der Intzzband' vvm Sp.eiptan hs« klch ausgetobi durch die Antrag« eines Abonnenten an dir »ust i^bge böro« nach den vockisgrT-.den Gründen Zab> »eiche unferer treuesten Xbeafetfrdtxtxr staben

verbi enft. Die eiserne Aostckeittmg von der Pumvstaiion nach twm Weck ift fertiggeftctlL Da« Projekt der Aückleitung Hai sich insofern geändert, als man das Wa'ier nicht, tot, uckprünglich geplant, la offenem Graben, sondern auch ua: «urüd in bi« H-

führen will. Tiefe Aückle-tung wird m 3«mcnt- STT von 60 Zentimeter Du-chmrssrr au#-

HN. Auch ihr Verlauf ift Qbarirxbert e*ot- fo dast fit jetzt schon oberhalb der Utpster Mühle einmünbet Dicke Zemenrrvstrstücke staben ein Gewicht von V , Zentner, fo dast istr Transport auf den aulgeweichrrn Feldwegen mit grasten Schwierigkeiten verbunden lft. Auch der Fortgang bet Erdausschachtungsarbeiten leidet '«br unter dem Einfluß her Bodennäfs«. Für dicke Arbeiten wäre lckchter Frost vor- teilhasier. vohlngrgen den umlangrrichen Mau­rerarbeiten in ben Wecke felbft bas ungewöhn­lich späte Einsetzen bet Frostperiode sehr zu­statten kommt. So konnten in den letzten Tagen die eigentliche Schwelerei, sowie d.« Ben­zin s a b r 1 f noch im Aostbau hochge*ührt werden.

Ärcib Friedberg

Z Steinfurth, 11. Del. Ein groster Teil der Baron von Lowschrn Länderelen wurde In her Inslationezeit oon diesigen Einwohnern und von der Gemeind« käuflich erworben. Dem Ler­nehmen noch sollen nun diese Verkäufe beebofb u n gültig sein, weil e# sich bei den Ländereien um Fideitommihbesltz Handl«, und bk stesstschen Bestimmung«« über den Fideikommlßbesitz noch nicht ausqehoben seien. Do in rechtlicher Beziehung In dieser Sache große Unklarheit herrscht, sind die Land- räufer Löwschcr Güter sehr beunruhigt.

Ärcit Büdingen.

« Berstadt. 10 Dez. Am hiesigan Bahn­hof werden an zwei la-en wöchentlich Zucker­rüben für Öi e Friedberger Zucker­fabrik verladen Donnerslaas 'ähren bi« Landwick« von Berstadt selbst an. Frei azs solch« von Utvh«. Iraii-So: of, Inheik«^ und Wohn­bach. Aachd«m da« Verladen tr«'en Uebecküttung der Fabrik eine Zeitlang eingestellt worden war, berrlchte In letz «r Zait wieder Hochbetrieb an bar Verladerampe, fo dast nun wohl die meisten Landwirte mit der Aubenernfe zu Ende sind. Weitau« bi« m«ist«n Zuck«rrüben lieferte Ber­stadt. Un er den übti-en Orten stand Wvbnbach wegen feiner geringen Entfernung von der Bahn- stalion an der Sp.tze An den anderen Wochen­tagen wirb in den übrigen Stationen der Strecke HungenFriedberg veckaten. Beim Einladen ätzt ein Beamter der Fabrik den Drozentgehalt an anhaftendem Schmutz, der durchschnittlich 8 bi« 13. in vereinzelten Fällen aber bi« 30 Prozent betrug, besonders bet regnerifcher Witterung. Für Da« nach Abzug dieser Hundert.eile errech­nete Gewicht werden voriäusia ILO Mk. für den Zentner al« Grundpreis befahlt. Für bi« endgültige tAbrechnu. g Ist bi« Durchfchnitt«nott«- rung der Magdeburger Börse vom 15. Ianuar bi« 15. Februar maßgebend, so dast qege?entn- safl« eine Aachzahlung stattstndet Da« Hos- gut Tltphe verbringt seine sehr bedeutende Zuaer- rübenemte mittel« Feldbahn an die Verlade­rampe der Grube ..Friedrich" In Traiß-Horlofl. da der Trailer Dahnhol für Gülerbelördetung nicht in Betracht kommt.

A Echzell. 10. Dej. Die Gesellen- Prüfungen an der hie I la en Gewerbe­schule erreichten jetzt ihren Aöfchlust Es hallen sich neun Lehrlinge der Prüfung mil E.^olg unterzogen. Sie erhielten In der Anstalt bei einer kleinen Versammlung der Eltern, der Lehr­meister und der PrülungskommlFion die Ge- Icklenbries« vom Vockitzenben brr P.ükungs- fommlf*t?n. Wilhelm Mögt III., feierlich über­reicht. Die meisten der neuen Gefrllen find Bau­handwecker.

Kreis Schotten.

O Gedern, 10. Dez. Diefer Tag« fand hier von der Landwir.scha tc.ammer en Grünland- kurf us statt. Der «räeVortrag wurde vca Di­plom-Landwirt D r a e b e r (DarmiiaJt) über da« Thema .Aeuzeitliche Wielen- und W?tdewirt- fchaft" gehalten. Der Gedanke, daß die Landwirt- fcbalt des VogelSderge« sich Immer mehr auf Zutterbau, Wiesen- und Weidewtrtfchail um­stellen must, dringt immer mehr durch. Da« Thema be« Aelerenten stand daher im Mittel­punkt de« Interesse«, und feine Au«lührunaen über die Hebung de« Ertrage« unterer Wiesen und den Uebergang zur Weidewtrtfchail fanden

dagegen, erkläck, bast fle ihr Abonnement au*- heven. wenn man ihim nicht« B-sfere« zu bleien vermöge. Da« ent prtcht auch der Stimmung. Nc bei dar Lrliausf uhr'una nah zu auf b m ganzer Haus lag. unb di« ja 5er Berich'«rftatter b.« Dlestener Anzeigers in Ar. 2vv b .eit« als .un- mißverKändlich" betont bat Da« Stück lft In einem Berliner Theater ausgepliffen worden und rnerm es hier nicht zu gleichen Slörungen wie dock gekommen ist. fs Ift da« ein Bewml« für bl« Geduld der Gießener Theaterstckucher. die aber doch ihre Grenzen bat. Antätz« zu noch deullicherer Derlautbar-ung der 11 n$uf rieben freit waren, wie gemeldet wird, auch frier schon vor­handen. An b', Bewertung ein.*« Schvan/e« und da« i'l das Stück .Fünf von der Iaz^banb". kann n t-r ich kein allzu .rntg t Wa^stc»b eng legt werden, und r« flno gewllie. zuwcklen sogar stacke Pikanterien, die ganz streng« Zensuren schon In das Gebiet der TlnNtttichkeit verwe len. mit in Kauf nj nehmen. Sie btt den aber nicht di«efamtttnrfurvj der Aas ufrrung überwuchern und'fen durch »in Hotte« Spiel mit eni- spvechender Sjcnetl« au«gegttch«n werben. Und baren hat «s nach der Aüffasfung ber Xbeater- frckucher. auf die bW verantwortlichen Steilen Rücksicht zu nehmen oerpHi'vn" sla!> irtb ge­nommen haben, hier gefehlt Brsteht die G.wiß- freit einer einwandfreien LS ung der Ausfüh­rung «Möglichkeit - und daran sollt, man nicht «Weiseln - so wird man H dem E test en er Theaterpublikum überiafsen. sich dicken Schwank arzu'rhen oder ... sich um Gutscheine zu be­mühen.

Auf den Vergleich mit früher im Theater Gebotenem fall an btder Stelle nicht mehr ein- gegangen werden: man wird an bet Ausmerzung be« Unzulänglichen toeitetatbeiHn und man sollte sich freuen, wenn Sa« mit U-terstÜHung bet Pre", jetzt grilagt K.

Diele Zu'chrisi beantwort ei» bei Heiter- refettnt mit 'oigenbem Schreiben en ben Bot- titzenden des THeeterausichu le«

Giesten. 10 Dezember 192?. Sehr grebrrr Her k

Da rin in Sachen der T-eatrr^duwl'rm an meine periönliche Anschrift gerichtttes. Moment»

in der Veckamrnlung weitgehend« Veach tuan Aach dickem ttufrert lefrerttchen Vorträge ertz.H Direktor Helfert vom ua-^-^ rfcha':kat ta Aidba da« TBott Er sprach über Grunlandwirtz» fcha't und Tierzucht Der Aedner de.zc'.chnem erttert al« riae der Möglich' c-* ' ticdrn Hebung der Landw rtscha'l fuhr re tanx Die Deidewtrttchaft ift bi« jriünbettt. na tüt* Itchft« und billigst« Haltung Btt tt.ch'.lger Dün­gung und P'l«g« der Wicken wird vor allem die Cbefunbfreit der T er, gebessert und btt Knochenbllbung ge'.'rbert 3a utelea Ge-nrind« wird der Weidebetiieb da« ttnzig« Mittel für Bekämpfung der Tuberkulose fein Der Vortra­gende Ichiloerte die Wcidew n'cha't <U bta billigste Ernährungsweise, weil durch sie Arbeit. Zeit und Futter eckpart wird. Sie kann natür­lich nur durch?«führt werden, wenn bie Selb- berelnigung vorher ftattge undea fratk Herr Sei la Club l Schotten» dankt« dem Aedner fdt fein« Fingerzeig«, d.« bei allen Anwckcnden An­erkennung sanden Er «tnp'afrl. mehr -Iur.gr- i«tz au'zustellen und «s auf Iungviehweiden fr»ran» zu.zieb«n Bürgermeister Pfannfttehl 125er- mut«fratn) Bellt« di« «mR« Frag«, ob bei gegen­wärtig« Landwirt auch in der Lag« sei. bermaU elnft feine Erbe In demselben 3uHanb fttnem Aach'olger zu übergeben, wie et e« emp'angtt». In die Diskussion griffen mit beachtenswerten Vorschlägen «In Geheimrat Boeckmann »v- vte Diplom-Landwlriratbet von bet Land­wirts cha Hs kämm er. Während Direktor H e l f e r I sich noch einmal über richtige Viehhaltung aus­sprach. erinnerte Hospredtger Widmann (Ge­dern) di« Anwes.-nden an bl« ASt« beirttts Haltung tremdet Hil skräste Eine Umstellung auf Weidewinschost toll auch frier AbhU'« schaffen An- Aachrntttog wurde bann rin Film über Grünlandwirttchalt gezeigt, der ai'gcmelnes Intetesfe fand

s Herchenfratn. 10 Dez Tie n,ug<- gründet« Skiabteilung des hiesigen Zweig- vereinsvvmV. H. E bat nun vom Darm- stäb 1 er a ka b« mischen Skiklub « dgül» tlg ble Zusicherung erhalten, baß In ben Welfr- sfirien fr er ein Stiluilul abgefrallew wird. Zu dielem Zwecke würben ein Hebung*- sprunghügei an der Herchenfralner Höh« unb «Ine Sprungschanze an dem Ernstbeig untet sachmänni cher Leitung errichtet um ben Antät^ gern als auch den Fortge chr.ttenen bt« Möglich­keit zum Springen zu geben Es sei daraus bin- fietttefen, dast das Skigelände um Herchenfraia deal zu nennen Ist D.e Herch.nhamer Höbe mit ihren geringen Steigungen ist so recht das Feld für den Ansänger, während der Ernstbeig mit seinen Lteilfränaen auch dem Fortg schritten.-m schon manche Schw.eng eiten b etcn dürst« Vc-r- au« chung bei allem ist natürlich, dast bis dahin auch Schnee liegt

Starkenburg.

D a r m fi a b t, 10 D« j Zn der letzten Stabt- oerorbnetenfig u nq gab Oberoürgermrdlee Dr (B I AJ | i n g eine Erklärung zu den Unregel­mäßigkeiten Im ft a b 111 d) e n Krönten- fraufe ab, bie darin gipfelte, dast der Fall binch ben Staatsanwalt unler|ud)l werd« Durch einen Zei­tungsartikel eine# Etadtoerorvneten fei erft Beun­ruhigung in ble Bevölkerung getragen worben Di« Veamtcnfchaft verwahre sich gegen bie Lerallg«m«,.v rung der '^> ichuld«gung,n Di, üd,rrvleg<nd« Mehr- n billigt, irurg

Torlagen, die allgemeinen Unterstützung#. | a Q , um 10 o. ft zu erhöhen und ein« Winter- Beihilfe zu gewahren, wurden genehmigt (Iir# deutschnationaler Antrag, auch di, Kleine,ntner. So- tidlrenlntr elnzudeziehen, wurde zueückgesttllt >le g,melnbl>ch, ftund, steuer wurde oon 24 auf

30 Mark erbebt Der Dberbürgermelfler wurde er nächtigt, ble Qemelnbe.Tier (teuer zu dem ft chftsotze oon 7 o. ft d«# fterstellungs preise# zu er­beben.

Darmstadt, 11 Diz. In Groß . Ztm mtrn (Krel# Dieburg) brach nm Freitag in der Scheune be# Landwirt# Beisel Feuer aus. Dtefe sowie ble Scheu >en btr Wit», Gödel und bet ßanoro-rte Pullmann drannten 11 fI * n big mit ibrrn Torroten an fteu. Streb und Brenn, material nieder Der Schaden ist nur zum geringen Teil durch Versicherung gedeckt Die Enlstehunga- urfach« lft vermutlich tvn ildHufr

Auerbach ab 1 10 Tit Die 3 n

gendfrerberge Im FÜrstenlager wird nun eingerichtet D t öbettörftetti V.nsvrim hat dazu da« ld.)l'i'<he Häu-chtn untttfralb ber

sich nicht untrrzeichnetrs Schreiben, wie ich m- zwischen in Grfastrung gebracht stab« non 3frnen uusgtng, darf ich mvx wohl g.stattm. In Kürze einiges tarn ul zu erwidern.

Die mefrrlache örfr eturj be« FallesFttnl von her in aer-

kann unmöglich aU rin« an?er>me Hifrige be­zeichnet «erben Wie Sie «elb't 14reiben, und wie aus der Anlchrisi bt* Brickes 6 em orgelt, war Ihnen ia mein, Autor' haft nicht unbekannt Darüberstin--.us läßt Ihr S^r-Iben rtrw nicht gan., richtige Äul'asiung vom W-f,n einer Tag's» zrirung erkenn,.-.. Alles, was im mstakvoneilen Teil des .Glestmer Anztttz^rs" eriche-.' t w rt> stet« auch tprrm es nicht. wie im vor liegenden Fal, er'ennb-ar gezeichnet ift. Don frn Gesamteebaf ton, bzw »n den A ckfvrtrebak' rut m » deckt es fei denn, daß die Aursi'chaki durch die Hlnouletznna de« »allen Tarnen« «rkennt'ich wär« E» hat sich all» I» diesem Falle bnrchau« am rin, of zielle Vsei- iurgnalme der Gelamtredaktion g,handelt.

Es war mir Abricer« auch fr er n fcheins rin« «nilch«.«' mistver tehe ke A-l asiung ber Thecierke-u a.io» vo z <1« en k,.nesw«O« um «ine an «ich persönlich gerichte « l«jfrtnmg der maftgebe-Nrn St« !«n »u tun. lenbrrr die A«dasilon h eit unb frslt es auch nach für rim Itibtperftflr'l't« Plicht bet Tf?#i rtberufetlor. hast sie btt C«ri«niU4feiL von brr s-e n/'iW ift. A«che-Ichoft ab'eg! fcott ble Grünte, die Kit bk Ab'etzung bei Stückes maßgebenb waren.

Da nach A.-licht der zustänb-gen S ellen ber größer« Teil des Publikums mit ben Mastnafrme« bet Tfrealerkepuiatlan < -»verstanden ift riiw Ansicht, der unsere G ndrück, unb Bevfrechtungea ollerki-gs durchaus w dtrfprechen. ui* do vie neeter5«ou:etUi*. wie aus be-n letzten Ab«ah Ihres Schrttbe-»» fr«.-vergebt, sich |w rnon bet enlf^eUeaMtf Bunt « be« za »en Fe.les tocht I* äußern-'ch, freien »li tri ne Ve:aniaNu«G, uns Ux rerhtn mit der Ungritgenfrett »u be» 144 tlgm

In verzttgsiche: Hochachtung

W. (Umtrl^dh.)