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Hierauf befd)flftlgte sich der Redner in ganz gro- bn Äüam mit dem Reichsschuigesetzent- w u rf. Als die Deutsche volk»partei in diese Re- gUruna»foalition hineintzing, hauen sicherlich zahl- reich« Anhänger im Hinblick auf die Simultan, schule außerordentlich« Bedenken gehabt. (Er glaube, bah der Reichsichulgesetzentwurf in der leg. ton Lesung noch eine Form erholte, die auch den überzeugten Anhänger de» alten Rotionattiberalis- mu» durchaus befriedigen werde. Tie Zielsetzung der Deutschen Dolkspartei sei. die Limultanlchule do. wo sie vorherrsche, al» d,e Regelschule hinzustellen und eine Entwicklungsmoglichkeil zu dieser Schule ossen zu halten, eine Regelschule, deren Beseitigung nur unter gesetzlich vorgesehenen Hemmungen, deren Einrichtung ober unter gesetzlich vorgesehenen Er- leichterungen möglich sei. Hinsichtlich der Einsicht- nähme in den Religwnsunterrichl hoff« die Deutsch«

volk»partei zu erreichen, daß die von der Kirche be« auftrogte Person zugleich auch al» vom Staat be­auftragt gelte. Eine hundertprozentig- llrrroirf- ttchung seiner Forderungen könne man allerdings nicht erwarten, wenn man sich in einerKoalition be­finde. Man werde immer auf ein Komoromih kom­men. aber die Deutsche Volkspattei hon«' bahn doch zum groben Teil ihre Forderungen durchzusetzen. Daß wegen des Relchsschulgesetzes hie «etzige Koaki- tion auseinandergehe, glaube er persönlich nicht.

Hinsichtlich drr Beamtenbesoldung»- Vorlage seien die Verhältnisse etwa» schwieriger. Diese« Derk leide besonder, darunter, bnfi bei ihm die Spekulation auf die Stimmung der Wöhler sehr stark mitspielc, daß ober auch die Länder und Ge­meinden berührt würden, do diese für die Durchfüh­rung der Besoldungsausbesserung ihrer Beamten die Hilft de» Reiches forderten. Dabei sei Bayern süh- rend vorongegangen. da» seine Derwaltung ganz außerordentlich stark übersetzt habe. Boyern könne, da es so wenig Berstöndni« zeige für die Ersorder- nisse der 3<lt, nicht erwarten, dah das Reich diesen Luxus alimentiere. Es muffe endlich einmal ein deutliches, ernste» Wort mit Danern gesprochen wer- den. Diese Besoldunasvorlage sei allmählich zu einer Goch« geworden. Die une unter Umstönden In schwerste wirtschaftliche und finanzielle Krisen hinein- bringe. Die Aufbesserung der Beomiengehälter sei durchmi» kein Grund, auch bei anderen Volksschich­ten neue zusätzliche Ansprüche zu begründen, da hier die Aufbesserung schon viel früher gewährt worden sei. Durch diese Besoldungsoorlage sei auch kein Grund gegeben, da» Preisniveau nach oben zu ent­wickeln. Er weise auf die Gefahr hin. die für unser ganze» Volk entstehe, wenn die Preise weiter noch oben gehen sollten, heute lägen unsere Preise schon über dem Weltmarktnineau. Ueber diese vorlaae habe eine Berliner Nachtzeitung aus der Gosse Me Meldung gebracht, der Reparationsagent Hobe gegen die Beomtenbesoldungsvorlage Einspruch erhoben. 3n Deutschland fei diese Meldung erst ganz unbe- achtet geblieben. Dann sei sie aber nach Amerika gegeben worden, von dort zurückgekabelt, und nun hätten die Blätter in der Berliner Jerusalemer Strahl (Mosse und Ullstein) den Ball ausgenommen, den sie selbst erst gegeben. Dann sei die völlig un- zutreffende Behauptung oufgestelli worden, die Reichsregierung habe den Brief Gilberts bestellt. Unwahr sei auch die Meldung von einem Einspruch be» Reporation»agenten. Alle diese Manöver der Linken und ihrer Presse erfolgten nur. um die Be­amten glauben zu machen, die jetzige Reich»regie- rang wolle nicht» für sie tun. Do» sei ganz unrichtig. Diese Machenschaften hätten ober zu einer (Erörte­rung über die deutsche Finanzpolitik geführt. In deren Verlauf sich grohe Schädigungen für unser Wirtschaftsleben und innenpolitische Schwierigkeiten ergeben hätten. Er (Redner) habe die Hoffnung, dah die neue Beamtenbesoldung noch von dieser Koali­tion zustande gebracht werde, wenn auch mit eini­gen Abänderungen.

3n der Außenpolitik hätten wir nach Locarno und unseren Vorleistungen noch die erforderlichen Sachleistungen der Gegenseite zu verlangen. Diese Verpflichtungen der anderen müßten erfüllt werden, ohne daß wir neue wei­tere Lasten dafür übemenm-m Ter Redner for­derte weiter größere Aktivität Im Oft en (Dolen. Danzig. Randftaaten, Rußland), denn Raum für unser Dolkstoach-tum könne heute nur im Osten gefunden werden, ferner fei größter Rachdruck auf die Erledigung der Abrüstung-- frage zu legen. 'Dein 'Völkerbund und dem eenen Völkerrecht könne er in dieser Frage kein Vertrauen schenken.

,)um Schlüsse forderte der Redner auf, zum Dohle des chessenlande- und der aedeihlichen Weiterentwicklung im Reiche am morgigen Sonn­tag die Deutsche Dolkspartei zu wählen, der es ernst sei mit der Arbeit zum Aufstieg unseres Dolle«. (Lebhaster Beifall.)

Vürgerme ster Dr. Niepoth-Gchlih sprach als bisheriger Landtag-abgeordneter über »ragen der hessischen Politik. Sr be- fchaftigte sich zunächst mit der Finanzpoli­tik uni wir- dabei auf die Steuergesetzgebung hin durch die der Finanznunifter 1924 und 1925 weit mehr au- der Wirtscha't berau-geholt habe, als -um Haushalt erforderlich war. Die Mil- lionen-^leber^chülfe feien dann in Reserve ge­pellt worden und hätten bei späteren Deftzfien Termen Dung gefunden. Die Dcut'che Dolk-t>'.ttei habe sich von Anlang an gezen diese Ueberfchuß- Steuergesetze gewandt, weil sie der Au'sassung war, gerade in jener schwcrst?n Zeit habe man den Steuerpflichtigen nicht mehr abnchmcn sollen, al- unbedingt notwendig getreten sei. Die Steuer­zahler hätten dann viel'ach, wie bekannt, teure Dankkredite zur Begleichung ihrer St uer auf­nehmen müssen und der Staat habe da- Geld in Reserve gestellt. Die Regierun.tSmebrheit der Weimarer Koalition habe keine Rücksicht auf die kleine Opposition genommen, denn di? Wahlen feien Ja damals noch weit gewesen, deshalb h«^be man iich nicht gescheut, die hessische Wirtscha't über Gebühr zu belasten Ss fei auch heute wie­der darauf hinzuweisen, daß die hesisich? Jinanv läge noch keineswegs gesund sei. Die Ausgaben des he'ssichen Staates leien v?i 47.8 Ultimen im 3abre 1914 auf 131 DlUlionen brüte, die Delastung der Stcuerzadler mir Landes'teuern von 26.2 MiMonen au* 30 7 Milli «ntn geffvi.iert worden. Das fei eine katastrophale Entwicklung unserer Lande-steuern. Die he<'siche Wirtschaft sei weit über Gebühr belastet

Der Redner forderte f»>inn eine gründliche Derwa lt ungs resorm d.e aber ntchr unten anfangen, sondern oben beginnen < 4« müß­ten Aufgaben abgebaut werden, mit be-vn der Staat sich überladen habe. Ju empfe'>'.en fei auch d'.e öinfübr'in eines »weisä^rigen Bubtet», eine Reihe von Au'i^be» sei an bi? Komm ui'en zurückzugeben. W r könnten nicht mit dem ®tn- tze.t-siaat-Gcdanken kommen, wenn uns rem finanzielle Gründe dazu ^wänoan. Irr Finaav- mlnister habe zwar ein Sparprogramm ausge-

arbettet, dos rr aber kn seinem SckwekdtAch oe» wahre. Rach dem. was man jedoch grhön habe, sollten d.e Kreisämter als 2c.5r::c.""2'.:^r,5*- körpertchasten aufgegeben werden, an die Spitze ter politl'irrren Aemrer sollten Politiker gestellt werden. Für die Positi'irrung der Derwaltung bedanke man sich aber. Der Frnanzmmistrr wolle auch et ne Irenmmg der Steuer quellen vorneh­men, es wäre jedoch ein Rückschritt, wenn der Staat alleiniger Inhaber der Realsteuern würde. Tie Real steuern mühte?; den Gemeinden über­lassen blnben. Tas Sparprogramm des Finanz m-nifters fei jedenfalls mit großer Besorgens xu betrachten. Die Deutsche Dolkspartei volle dafür sorgen, dah Aufgaben des Staates abgebaut und Verschwendung nicht mehr getrieben würde. De­zei chnend sei, dah die Regierung den Vertrag mit Frankfurt über dir Hrirag-A-G. nicht bet einem Amtsgericht beurkunden ließ, sondern bei einem parteipolitisch rein abgestempelten Rotar, der feinen Vorteil daraus zog. (Wie Prof. Wer­ner am Donnerstag in der Deutschnationalen Versammlung mittetUc, ist dieser Rotar der bis­herige fozialdemokrati'chc Canbtaggabg. Sturm- fei«, der für btefe ÄletnigBeil der Deurkundung .mir* 24 000 2Et erhalten habe. D. Red.)

Hinsichtlich der Steuergesetzgebung formte der Otebner in längerer Tinzelda rstellung belegen, dah die Deutsche Volfspartet immer für die berechtigten Belange der Wirtschaft, insbe­sondere auch des gewerblichen und handwerklichen Mittelstandes eintrat. 3.'3. habe der Sinan*» Minister die Konsumvereine von der Dewerbe- fteuer freigestellt, die Deutsche Dolkspartei habe sich gegen diefe Maßnahme gewandt. Auch hin­sichtlich der Silialfteuer habe der Finanz Minister den berechtigten Wünschen des Getoerdes. die von der Deutschen Dolkspartei vertreten wur- ben, nicht entsprochen. Die Wanderlager wür­den heute noch so besteuert wie 1914. Degen alle diese Dinge hätten sich die Demokraten nicht ge­wandt, die Deutsche Dolkspartei aber sei da­

gegen borgen ongen.

Dem Berufsbeamtentum sei die Deutschen Dolkspartei im Reiche und im Lande eine treue Stütze. Die Anfeindungen des Be­rufsbeamtentums durch die Linke weife die D. D.-P. entschieden zurück. Der Redner wandte sich in diesem Zusammenhänge entschieden gegen die Part ei wirtschaft bei der Beamtenftellenbesetzung und wies hierbei u. a. auf den Fall Goldstein und den neuesten Fall Fuchs hin. Reuerdings wurde bekannt, dah der Rachfolger de- Rcgie- rungsrat- Auch- ein früherer Fuhrmann sei. Hier habe man Beweise dafür, tote die Partecholi­nk bei der Besetzung von Beamtenstellen wirke.

Gegenüber der Evangelischen Volks­gemeinschaft de- BfarrerS Weidner sei al- bezeichnend festzustellen, dah deren Anhänger jetzt zur Stimmenthaltung aufgefordert wurden, obwohl doch nur die Linie Vorteil davon habe, wenn diele Ssimmenthallung-parole befolgt werde. Hoffentlich werde dieser Parole ferne 3olge gegeben. Gegenüber der Volksrecht- bartet sei zu bemerken, dah es unverstLndlich fei, wenn sie den alten Leuten sage, ihre Forde­rungen würden durch diefe Partei durchgesetzt. Ss sei von dieser Partei der Gipfel der UnfchUich- keit, bei den alten Leuten Hoffnungen zu er­wecken, von denen man genau wisse, dah man sie nicht erfüllen könne. Degen eine Politik, die so treventliches Spiel treibe mit den Gefühlen der alten Leute, müsse man sich mit größter Ent­schiedenheit toent-en. Die Deutsche Dolkspartei. Ke keine unerfüllbaren Versprechungen mache, suche die Forderungen aller Kreise in gerechter Weife auszugleichen. An den Sparern und Kleinrent­nern fei ein Unrecht autzumachen. Die Deutsche Dolkspartei wolle die Kleinrentner auS der Für­sorge hcrausheben und ihnen durch ein Klcinrent- nergesetz für das ganz? Reich ein Recht auf Rente verschaffen. Das sei dr,ngrnd notwendig und dasür trete die Deutsche Volkspartei ent­schieden ein. Das fei auch erfüllbar im ©egenfao zu den Versprechungen der Volk-recht parket.

Wenn bte Deutsche Dolkspartei durch diese Wahlen Sinslutz in der Regierung bekomme, so werde sie ihn in gerechter Weise nützen zum Vor­teil des Landes. Sie werde dann mit der Par­teiwirtschaft ausräumen, freie Bahn dem wiicklich Tüchtigen, aber nicht etwa dem Parteigesinnungs- tüchtigen verschaffen. Wer das wolle, möge die Deutsche Dolkspartei wählen. (Lebhafter Bei- fafiJ

Da eine Aussprache von der Versammlung nicht beliebt wurde, schloß der Vorsitzende, Pro­fessor Dr. Krausmüller nach DankevWorten an die Redner die Versammlung mit dem Wunsche, besonder- an die Lauen und die große Partci der sogenannten Richtwähler. unbedingt Aur Wahl zu gehen und zum Besten des ganzen Landes die Liste der Deutschen Volkspartei zu wählen.

Landesverband hessischer Bürgermeister.

'Dieser Tage hielt der Landesver­band hessischer Bürgermeister feine Hauptversammlung im Saale des Hotels .Kysihäuser^ in Frankfurts. Vl. ab. DieDer- fammluno war stark besucht, der geräumtie Saal dicht besetzt. Das hefs.sche Minister.um des Onnetn war durch Ministerialrat Weber, die Kre.s- ämter waren nahezu vollzählig durch die Kreis­direktoren oder deren Vertreter oertreten. Für den Deutschen Sürgermtit Tbunb war bellen Ge- schäft-führer Oberbürgermeister a D. Dr. -er r- s u r t h anwesend, ferner war die G werft chaf t der hessischen Gemeinde beamten durch ihren ®e- schästssübrer vertreten. Für die Versicherungs­anstalt für gemeindliche Beamten waren Deren Direktor <3 r b und Regierungsrat Renning erschienen: ferner waren die Landtags abgeord­neten Dr. R i e p o t h und Ritzel dertnla- Dung gefolgt.

Rach Sröffnung und Begrüstung der Ver­sammlung durch Den Vorsitzenden des Dürgermei­lt erverbandes. Vürgermcister Aleeander in E^oi 'cnh^iln. wies dieser auf die be'ondere Be­deutung Der diesjährigen Tagung hin. mit welcher Der Verband zugleich die Feier seinesdrei- blgjäbrigen Bestehen- begehe

Rachdem die Vertret-r der e n.,einen Behörden dem Verbände ihre Dlucktoünfche zu seinem 3ubt- iäum ausge'prochcn batte i. trat man In die Tage-ordnung rin. Der Vorsitzende erstattete zu­nächst den t i g ke i t - b e r t ch t und gab da- bei einen intert fanten Uberbltrf über De Ent­wicklung de- Verbandes feit feiner Gründung tm 3abrt 180i bis heute, der stets seine gan»e Kraft eingesetzt habe für Das Wohl Der ihm Durch bte fem Sinne wolle der Verband auch es*.terart>*

Häffet=6rfe.

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Au» vorstehenden 39 6üben bilde man 16 Wörter mit folaender Bedeutung: L männlicher Personen­name- 2. römischer Volkstribun- 1 tropische Frucht: L Teil eine» Fruchtkörper»: 5. militärische Truppe: 6. Ballspiel: 7. militänschec <3ruf); 8. kleine witzige Geschichte; 9 Affenart, 10. Muse, 11. Fluß in vorderasien; 12. Naturtrieb; 13. kaufmännische» Pa­pier, 14. Gewürz; 15. Teil der Kirche; 16. Fluß in Holstein. Nach richtiger Bildung Der Wörter er­geben Anfang» und Endbuchstaben, beidemal von vorn noch hinten gelesen, ein Sprichwort

Liren, Worträtsel

3

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von link» nach recht»:

7. Turnerische Abteilung; 10. Oclbaumgewäch», 13. Papttname; 14. Menschenmenge; 15. Destilla- tionsprovukt; 17. Handelsstadt in Syrien; 18. Kops- bebetfung; 20. alle, nicht ausgezeichnete Geschichte; 23. Schweizer Kanton; 24. Naturerscheinung: 28. Südfrucht; 30 Merkbuch, 32. enaiische» alkoholi­schem Getränk; 33. weiblicher Personenname. 35. große CEinganflepfortc; 36. scharfer Wind; 37 Schlachtort in Frankreich (Westkrieg); 38. Vorgebirge des Harzes.

von oben nach unten:

1 Qunae Nachkommenschaft der Vögel; 1 Teil de» Weinstock»; 3. japanische Münze; 4 Stadt in Marokko; 5. Widerhall; 8. Stroohenzeichen; 8. volksstamm; 9. eingefriebigter bepflanjier Raum; 11. Schneidewerkzeug; 12. biblischer Stammvater; 16. Nebenfluß der Trau; 18. Truppengattung; 19. päpstliche Krone. 20. Nahrung»mittel; 21. Gewürz; 22. öffentliche Versteigerung; 25. Schwimmvogel, 26. Götzenbild; 27. Landgut; 29. Stadt in Südtirol, 31. Lustart; 34. Säugetier (Paarzeher).

Anfüstungsaufgabe.

ur lb eh yp ll ab ki nu- fa ix ud

Durch Anfügung je eine» Buchstaben» am Anfang soll au» vorstehenden Bruchstücken ein Dort gebildet werden, während die zu suchenden Hnfangebud)- staben, zusammengefügt, einen volk^rauch ergeben Bilderrärsel.

Eilbenäntzerungsrätfel.

In Den zehn Wörtern.

Damast Minze Primel Spital

Mahnung Terzett Dozent Ziegel Wedel Gericht

streiche man die letzte Silbe und ersetze diele durch eine der nachstehenden:

di ga beim nun na not or rat fang ff».

Die Endbuchstaben dieser neuen Ö rter muffen nun. sofern deren Zusammensetzung r-.chtig erfolgte, einen Kalendertag im Sooember ergeben.

2er ÄlribrrfdiraeL

1 Auf dem Brocken fand unlängst eine Goethe feier statt

2. Der Schutzmann nahm den Landstreicher fest.

3. Mit meiner Schwester besuchte ich da» Konzert.

4. Hier ändert der Huangho feinen Lauf

5. 81» man Ulepbemerte. erichien der Arzt fosort.

6 Teile unseren Entschluß rasch Irmgard mit

2" ft dem der vorstehenden Satze ist ein Klei- bungefturf oder ein verwandter Legenstand ent halten Deiche find die»?

AuslösuNgr«.

SUbenrätfeL

1. Eilenburg; t Roggen 3. Filou, 4. Aegvp- ten; 5. Hirtenbrief; 6 Relief; 7 Ultimo; 8. Ra- zareth, 9. Gestüt, 10. Monarch; 11. Arrae Erfahrung macht Hoffnung.

Rechenaufgabe.

/ undI*.

Rätsel.

Richt».

Pilberrärtet C ne Recht ein Knecht. Ohne Pflicht ein Dicht

ÄreistoorttatfeL

H

IPIClfl

c efem

Silbenoersteckraisel.

Gebrochene» Versprechen, Gesprochene» verbrechen.

Oie Rarrenkappe.

Splitter nnd Sparren vom Rebattionittfch. Der Spiegel nt> der Kefselsiei».

Bet der edemaligen Preußischen Oderwch- nungskammer Ixt eines Tages eine Rechnung ein, über Die selbst alter graute Rechnunasrät« das weise Haupt schüttelten. Da stand doch klar und deutlich zu lesen, daß S. TR. S. -Lühow" mit Reparatur eines Spiegels in einem feiner Boote 6 Quadratmeter Vchacholz verbraucht habe, was nicht eben billig war. Man konnte sich in Pots­dam nicht vorstellen, weshalb mau auf einem so kleinen Boot em en so großen Spiegel benöNge und schrieb umgchenD zurück, in Zukunft seien kleine Handsp^.egel anzu'chaften. Die täten den­selben Dienst unb seien welentttch billiger. Denn die Herren von der Oberrechaungskaminer einen Havel'chiffer zu Rate gezogen hätten, würde -hnen der wahrschemlrch schon gesagt haben. Dah die Hintere Bordwand eines Bootes Spiegel heißt, und daß dieser leider nicht durch (leim Hand­spiegel erseht werden kann.

Zur selben Zeit wurde ein Ingenieur aus Berlin nach Obreschlesien geschickt, um dort tm Auftrage der Oberrechnungskamrner einige staat- I Wasserwerke zu tontrollteten. Da er nichts zu beanstanden fand, telegrapbiert'? er.

^alles in ordnung stop kestclstein ist nicht vorbanben".

11 n5 umgehend fünfte die pilichtgetreue Obe» rechnung-kammer zurück:

»der fehlende kesselsteen ist fosort anzu- schafien-.

ten. In feinen weiteren Ausführungen zum Tätig­keitsbericht wies Der Boefitzende darauf hin. Dab der vorgelegte Gesetzentwurf über die Rechts- verhältnisfe Der ©emelnDebeamten enttäuscht habe, da er keine befriedigende Lösung bringen konnte.

Alsdann folgte ein Dortrag von Bürger­meister Wetzel aus Alsheim, der das Thema )eltc'S) t c Tätigkeit De« ßa n D gemeindeburger ni elfter- und f e t ne Derzeitige Stellung in der Gemein­deverwaltung". Der Redner bedauerte, daß Die Tätigkeit des ßandbürgermeisters leider noch nicht Überall, auch bei den Behörden, entsprechend gewürdigt und vielfach noch deren Tätigkeit zu aerina cmgelchätzl würde Der Referent zog einen Vergleich über die Aufgaben und die Tätigkeit des Bürgermeisters ein t unb heute und stellte fest, daß heute die Tätigkeit Der Landbürger­meister derart zugenommen hab«, das) man von einer ehrenamtlichen Betätigung nicht mehr sprechen könne. Dementsprechend müsse auch die Vergütt ng Der Bürgermeister Derne fen werden Die Bürgermeister verlangten einen ausreichen- fen Schutz gegen willkürliche, wechselnde Fest­setzungen ihrer Dergittuna. Gs fei dringend not­wendig. daß Die vom Landtag aufgehobenen mim« fterieUen Richtlinien über Die Besoldung der Bürgermeister und der Gemeindedeamten wieder eingeführt würden. Ferner forderte der Redner Erhöhung Der Wahldauer der Bürgermeister auf zwölf Oabte. entsprechend wie tn der Städte- ordnung Auch da» aufgehobene Bestätiaungs- recht für die gewählten Bürgermeister mu's« wie­der in der einen oder anderen Form e ngeführt werden, dies verlange Die Stande-ehre Der Bürgermeister. 3n Der folgenden ausgedehnten Aussprache über das Referat. Die Den ganzen Vormittag ausfüllie handelte es sich hauptsäch- lich um Die Fra.te ob Die Rechtsverhältnisse Der Bürgermeister und Der Gemeinte tarnten hinsicht­lich ihrer Vergütung Durch Ge'ey oder durch OrUfa6und. oder durch mlni-teritlle Richklinien sicher;.sitellen wären. Die Auefprache führte zur einstimmigen Annahme einer Gnt- sch', ieß u ng. die betagt; _D.e in ihrer Haupt­versammlung in Äranburt a. TR vertretenen

r-an Der ?. :.etung und dem Ltmb-

ta.e daß in der kommenden neuen Gemeinde- ordnung hinsichtlich Der Besoldung Der Bürger- meisterür Diee <tn Rech »z Uand aefchaf'en wirb der ihnen eine ange ne fene Besoldung wie Den Staatsbeamten "chert und wsikkürfiche Gehalts- festletzungen ausschlieh:.-

Da es in den Kreisen der BsrgermeiHer.

wie Die Aussprache ergab, allgemein als et» ^lnvecht empfunden wird, daß die kurz vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes über Die Wah­len Der Gemeinden und Gerne in de verbünde vom 9. Oktober 1925 wiedergewählten Bür­germeister nur auf sechs Jahre. D'.e nachher gewählten aber auf neun Jahre wiedergewädlt worden sind, so wurde hierzu einstimmig eine Entschließung angenommen, wonach bte Regierung ersucht werden soll, dem Landtag eine entsprechende Gesetz?svorkage zu unterbreiten, welche dieses Unrecht wieder gut macht

Bet Der allgemeinen AuSsprach- über das Vers icheru ngsges etz für gemeind­liche Beamte wurde ein Antraa angenom­men. wonach das Gc etz dahin abgeanDer: wer­den soll, baß jeder Bürgermeister veificherunas- pfllchttg fein soll, einerlei, ob er unter oder über 50 Prozent beschäftigt ist. ohne Rücksicht auf lein Privateinkommen.

Die Rechnungsablage für das Jahr 1926 und Der t>3rgelcg:c Voranschlag bei Verbandes für das Jahr 1927 wurden ohne Debatte genehmigt. Bei Der alsdann noch vor- genommenen VorstanDswahl wurden die seitherigen VorstanDsmUgsieder weeigc^ävtt. An Stelle von Drei ausge ch «denen Voc:ands- mitglieDem wurden neug.wählt Bürgermeister Albrecht. Düdelsheim; AetnÄaDt Htdes- heim und Dengle r. Sroach.

Südfff tito.

Heffelöacher. D. Karl. Herr a«f Dein Gedeih. Stn Jahrgang Predigten 510 Seiten in Ganzleinen prf untKm 9 Alk. Oranten* Verlag. Herborn. Or ist noch Der alte, das­selbe Sprudeln, dtetelbe bildhafte An'chausichieit. dieselbe Herzenswärme. die man fer Formung seiner Gedanken abspü«. und doch ist Da zu­gleich ein Reue- bal nicht von Der Reife Des Al ers begründet wird oder von der ».'ttie*tfe Menschenkenntnis herrühn fandern aus der ev- bensbewegung stammt, die Die Theologie n.chk ti stillsteben la'sen So einen sich in Haibacher noch viel entscheidenderem S.nn als früher Die Kräfte, die einem wirklich volkstümlichen Prediger den Weg zu Den H.ezen bahnen und taffen leine Prekigten vorbt.dsich crkcheinen. Der Prediger wird eine Fülle von Qlnr cun.iri emp­fangen. Was aber Diesen Prrdigtband besonders hervorhebt. das ist. daß diele Predigten eines Dichters von gebildeten und einfach?n Leuten mit gleichem Interesie tmb Segen gelten werden.