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sich um die Wiedergabe sehr interessanter und wert­voller Musik, und es ist zu hoffen, daß auch mit Rücksicht auf die Tatsache, daß der evtl. Rein­gewinn der Studcntenhilfe zufließt, der Besuch recht zahlreich sein wird.

scheint leichter zu werden, von Schwierigkeiten zum heutigen Medio ist bisher nichts bekannt geworden. Man nennt Farben mit 298,5 bis 299,5, Rheinstahl 221, Siemens 288,5 bis 289, AEG. 188,5 bis 189. Am Devisenmarkt hört man Paris mit 124,01, Mailand mit 89,25 bis 89,40, das Pfund 4,8550, Madrid 28,32.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Juli. (WTB. Funkspruch.) Die hohen Kurse der gestrigen Frankfurter Abendbörse scheinen sich im heutigen Frühverkehr b e h a u p - t e n zu können. Das Geschäft ist zwar noch klein, jedoch kann man schon wieder Ordereingänge bei den Banken beobachten. Auch der Geldmarkt

Lyzeum und Stubienanftolt am Rhein.

Am SamStag unternahmen das Gießener Ly­zeum und die Studienanstalt eine Rheins ah rt. Rachdem vor zwei Jahren die Fahrt zum Rhein in so prächtiger Weise verlaufen war, herrschte bei den Schülerinnen der lebhafte Wunsch nach einer baldigen Wiederholung. Dieser Wunsch ging nun in Erfüllung.

An der Fahrt nahmen etwa 600 Personen teil, die in einem Sonderzug nach Mainz-Kastel be­fördert wurden. Als der Zug Gießen verlieh, herrschte hier das traditionelle Regenwetter, das aber die Stimmung nicht sonderlich beeinträch­tigen konnte. Je näher der Zug dem Rheine kam, desto klarer wurde der Himmel, bei Sonnenschein lief er in Kastel ein. Am Landungsplatz in Mainz erwartete die mit Flaggen geschmückteRhein­treue" die frohgestimmten Fahrtgenossen. Bald setzte sich das schmucke Schiss talwärts in Bewegung u. führte die Teilnehmer vorbei an den altbekannten und immer wieder so gern gesehenen Stätten rhei­nischer Schönheit. Auf dem Schiff herrschte bald fröhlichste Stimmung, die durch die flotten Weisen der von Gießen mitgenommenen Kapelle Wel - l e r wesentlich gesteigert wurde.

H ochschulnachrichten

Der Rektor der Technischen Hochschule in Darmstadt.

Der ordentliche Professor Dr.-Jng. Emil Sam­mer ist, wie aus Darmstadt gemeldet wird, für die Zeit vom 1. Oktober 1927 bis 30. September 1928 zum Rektor der Technischen Hoch­schule gewählt worden.

die Dampferfahrt ging von Mainz nach Koblenz, in Rüdesheim wurde angelegt und dem Rational- Denkmal am Riederwald ein Besuch abgestattet. Don Koblenz erfolgte die Rückfahrt mit der Lahnbahn: gegen 8 Uhr trafen die Teilnehmer, sehr befriedigt von der schonen Fahrt, wieder hier

worden.

** Erhebung von Deckgeld. Das Mi­nisterium für Arbeit und Wirtschaft gibt jetzt bekannt, daß für die Deckzeit 1927 das Deckgeld für das Bedecken von Stuten durch Hengste des Landgestüts endgültig auf 40 Mk. festgesetzt wor- ** Z u der Sitzung der Stadtverord - I den ist. Die in Hessen wohnenden Stutenbesiher netenversammlung am kommenden Don- haben nach Schluß der Deckzeit zunächst nur einen nerstag, nachmittags 5 Uhr, im Stadthaus Berg- Teilbetrag von 15 Mk. zu entrichten. Der Rest- ftraße stehen u. a. folgende Punkte auf der Tages- I betrag von 25 Mk. wird ihnen bis zum Ablauf ordnung: Erhebung einer Biersteuer in der Stadt der Trächtigkeitsdainn: gestundet. Wird nach dieser Gießen. Rechnung der städtischen Straßenbahn von dem Stuteiibesiher nachgewiesen, daß seine für 1925. Errichtung von Schulhausbauten. I Stute ein lebendes Fohlen nicht geboren hat, so Raumbedarf der gewerblichen Fortbildungsschule; wird der Rest erlassen. Ein Erlaß des Rest- Erstellung von Behelfsbauten. Baugesuche. betrages (Fohlengeld) tritt auch dann ein, wenn

D. D. A. Am Samstag fand die Mitglieder- das Fohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht tierfarnmlung der hiesigen Ortsgruppe des Der- I erreicht hat. Richt in Hessen wohnende Stuten­eins für das Deutschtum im Ausland statt. Stu- besiher, die in Hessen Stuten decken lassen, haoen dienrat Dr. König begrüßte die leider nicht sehr das volle Deckgeld (40 Mk.) zu entrichten. Anträge zahlreich erschienenen Mitglieder; darauf berich- I auf Erlaß des Restbetrages des Deckgeldes für tete Dr. Eißer über die von dem Derein ver- Stuten, die Fohlen nicht geboren haben, oder anstalteten Vorträge und gedachte auch in ehren- I deren Fohlen innerhalb 28 Tagen gestoroen sind, ben Worten des dem Verein durch den Tod ent- I sind bis spätestens Ende Juli des auf das Deckten rissenen Vorstandsmitgliedes Fabrikanten Ben- folgenden Jahres bei der Ortsoehöroe zu stellen, der. Rektor Reul legte den Kassenstand des ** Steuer Umlage des hessls chen Vereins und insbesondere den Ertrag der Werbe- I Handwerks. Das hessische Ministerium für Ar- woche dar. Studienrat Dr. König sprach über beit und Wirtschaft hat genehmigt, daß bie Hand- die eindrucksvolle Pfingsttagung des Gesanrtver- werkskommern für 1927 eine Umlage von 366 000 eins in Goslar. Es folgte ein Vortrag von Stu- Mark mit dem Nennbeträge von 6 Mk. erheben dienrat Dr. Diemer (Darmstadt) über Aufbau dürfen. Für je 1000 Mk. Steuerwert desBetnebs- und Tätigkeit des Landesverbandes Hessen-Darm- I kapitals gelten 34 Pf. als Umlagesatz.

stadt mit besonderer Berücksichtigung der geleiste- *

Erweitertes Schöffengericht Wetzlar.

Wetzlar, 10. Juli.

Q Unter großem Andrang des Publikum- fand am Freitag und SamStag die Verhandlung gegen den früheren Bankdirektor der Darmstädter­und Rationalbank Wetzlar, späteren Rechtsanwalt und jetzigen Schriftsteller Dr. R. aus Buch- schlag wegen Untreue statt. Der Angeklagte war im Jahre 1925 Aufsichtsperson in der Ge- chäftsaufsichtssache über eineHolzfirmaausKröfsel- bach. Hierbei ließ er die sämtlichen eingehenden! Gelder über sein Privatkonto laufen. Die Anklage behauptet nun, daß der Angeklagte in dieser Ei­genschaft ca. 15 000 Mark, die bei der Schlußrech­nung fehlten, veruntreut habe. Rach Verlesung der Anklage erklärte der Angeklagte, vom Vor­sitzenden befragt, daß er keinerlei Absicht gehabt habe, sich unrechtmäßig etwas von dem Vermögen der Geschäftsaufsichtsfirma anzueignen. Auf wie­derholtes fragen des Vorsitzenden erklärt er, in gutem Glauben gehandelt zu haben, er habe sich nicht hinreichend um die Geschäfte kümmern Ion* neu, gibt auch schließlich auf wiederholtes eindringliches Fragen des Vorsitzenden zu, fahr­lässig, doch ohne Absicht gehandelt zu haben. Die Vernehmung des Angeklagten, besonders die Dar­legung seiner persönlichen Verhältnisse, nimmt ge­raume Zeit in Anspruch. In der Zeugenverneh­mung bekundete ein früherer Mitinhaber der Ge- chäftsaufsichtsfirma u. a., daß es wohl möglich gewesen sei, seine Firma zu sanieren, doch seien Kräfte am Werk gewesen, die beabsichtigten, seine Firma umzuwersen. Rach dem Plaidoher der Staatsanwaltschaft, die den Angeklagten als über­führt ansah und 1 Jahr 3 Wochen Gefängnis und 1000 Mart Geldstrafe beantragte, ergriff der Ver­teidiger zu seinen Aussührungen das Wort. Er bestritt nicht, daß die in Frage stehende Summe fehlte, führte u. a. aus, daß der Angeklagte in gutem Glauben gehandelt habe, zumal er annahm, daß er mit seiner Forderung an die Geschäftsaus­sichtsmasse einen Ausgleich herbeisühreii - könne. Mithin könne von einem vorsätzlichen Handeln des Angeklagten zum Rachteil der Masse keine Rede sein, und der Angeklagte sei daher freizusprechen. Rach etwa einstündiger Beratung erfolgte Ver­kündung des Urteils, das den Angeklagten frei- sprach und die Kosten des Verfahrens der Staatskasse aufcrlegte. In der Begrüirdung hob der Vorsitzende hervor, daß in der Verhandlung sestgestellt sei, daß etwa 15 500 Mark gefehlt hät­ten. Das Gericht nahm zu Gunsten des Ange­klagten an, daß dieser sich wohl für berechtigt gehalten haben mochte, von seinen Forderungen an die Masse seine Gebühr etwa 5000 Mark als Aufsichtsperson und zirka 3400 Mark An­waltsgebühr für Beitreibung von Außenstän­den vorweg einzub^alten, in der Absicht, diese entnommenen Beträge später zu verrechnen. Wegen der noch fehlenden 7000 Mark sah das Gericht durch die Beweisaufnahme als verwiesen an, daß nicht der Angeklagte diesen Betrag ent­nommen hatte, sondern daß die Dank zur Deckung eines dem Angeklagten eingeräumten persönlichen Kredits diese Summe vom Konto der Masse abge­bucht und ihrem Konto zugebucht hatte, wozu sie eigentlich gar nicht berechtigt war. Die Hand­lungsweise des Angeklagten sei wohl als fahrläs­sig zu bezeichnen, reiche aber nicht zu einer Verur- teüung aus, da das Gesetz vorschreibt, daß ein An­geklagter vorsätzlich zum Rachteil eines anderen handele. Der Vorsitzende hob jedoch hervor, daß wohl zivilrechtliche Ansprüche gegen den An­geklagten geltend gemacht werden können.

ein.

** Die Fünfziger des Jahres 1877 waren gestern nachmittag mit ihren Familien zu einem Sommerfest auf dem Schiffenberg vereinigt, nachdem am Samstagabend auf der Hardt eine gemütliche Geburtstagsfeier von den Alterskame­raden ausgerichtet worden war, die im zweiten Jahresviertel 1877 geboren find. Dom Wetter außerordentlich begünstigt, gestaltete sich das Sommerfest zu einer richtigen Familienfeier aus. Mehr als 500 Feftteilnehmer waren zusammen­gekommen und bildeten in der würdig geschmückten Klosterkirche eine Kaffeetafel von außerordentlichen Ausmaßen. Bei Ansprache, Konzert, Gesang und

Aur der ProVinzialhauprftadt.

Gießen, den 12. Juli 1927.

Kornblumen.

Zwischen den langen Halmen, die sich im Sommerwinde neigen und beugen, blühen die schönen Kornblumen. Johannes Trojan läßt sie sagen:In der Saat als blaue Sterne stehn wir leuchtend fern und nah. Laßt uns blühn und seht uns gerne; denn wir sind nun einmal ha. Die Kornblume ist eigentlich eine Aus­länderin wie ihre Schwester, die Kornrade. Ihre Heimat ist Asien, und Kreuzfahrer sollen sie von dort mitgebracht haben. Eine Sage aus alter griechischer Vorzeit erzählt: Die Korn­blumen kamen zu Ceres, der Göttin des Acker­baues und beklagten sich, daß sie von den Menschen, die nur auf ihren Ruhen bedacht wären, als Unkraut gewertet würden. Aber ^eres tröstete die blauen Blumen, indem sie sprach:Ihr seid meine Priesterinnen im Volk er Aehren. Daher habe ich euch das schöne laue Gewand verliehen. Ihr sollt frei und whlich blühen und emporschauen als ein front- nes Bild der stillen Heiterkeit und des zuver- .chtlichen Glaubens. Ihr sollt Glauben und 5reue predigen. Und wenn ihr jetzt verkannt werdet von den Menschen, so geduldet euch, wenn am Tage der Ernte die Halme fallen, so werden euch die Schnitterinnen suchen, um sich mit euch zu schmücken!" Da waren die Blumen mit ihrem Los wieder ausgesöhnt.

ten und geplanten Arbeit in dem Detreuungs- NoseN?Q)aU ltt gebiet des Landesverbandes. Die Reuwahl des ' ' '

Vorstandes ergab feine wesentlichen Aenderungen. ^enn das durch seine Rosenzucht wen über Aus der Mitte der Versammlung wurde angeregt, Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Rosendorf einen engeren Zusammenschluß der Mitglieder, <oteinfurth bei Bad-Nauheim zur Rosenzeit insbesondere auch durch Schaffung eines Vereins- I ^lne Rosens ch a u abhält, und diese Tsranstal- organs und durch Veranstaltung regelmäßiger tung als die erste nach dem Kriege gefeiert wird, Zusammenkünfte, die von Oktober ab imHinden- 1? darf man etwas Be,onderes erwarten. Diese bürg" stattfinden sollen, zu erzielen. Auch wurde Erwartung ward durch die am 10. uni)>11. d. M. die Frage der Bildung eines Frauenausschusses abgehaltene Rosenausstellung im Hechtscy.n gest­und einer Jugendgruppe erörtert. Es ist zu hoffen, faol Nicht enttäuscht. Alles, was^ an Farbenpracht daß der Verein durch Ausbau auf diesem Wege °om reinen Atlasweiß und zartesten Rosa bis zum immer stärkere Anteilnahme weitester Kreise für prächtigen Karmin und tiesdunklem Rot unb bann seine gemeinnützige Bestrebungen im Dienste un- w'eder rn Verschmelzung diec Farden mit fattem erer Brüder im Ausland findet. °der lichtem Gelb jemalsL im Wnre.d)

f -n nn hei- Deutschen Volksvartei. war von den Feldern Steinfurths IN den Aus- 3nlte 21ionafä»?tfammlung. Sie ton Nr hie- fteltunflsfaal getto^ert, um au «mm 8U» oereint sigen Ortsgruppe der Deutschen Volkspactei am 3U werden, das in seiner Mannigfaltigkeit fast sinn­vergangenen Freitag imHindenburg" abgehal- oerroirrenb wirkte. 1E-nnnron(onin c.,mh.r.

tmrrho nnF> -Trr 'Birnbaum MdL Nicht weniger als 15 000 Rosen IN Hunder­ten interessanten^ Üeberblick über die Früh- ten von Sorten gelangten zur Ausstellung, und es iÄtaS Ä Landtages die sich dürfte dem Liebhaber, der aekommen war um ferne fast ausschließlich mit der Beratung des Staats- Sammlung um ^stimmte 6 a Fenton ein den b esten Haushaltes beschäftigte. Die Rednerin legte im Sorten 3u bereitem, ebenso schwer geword n sein einzelnen dar, daß diese Beratungen bereits un- wie dem Fachmann, der mit geübtem Blick bas ter dem Zeichen der kommenden Landtagswahlen Schönste unter dem Schonen zu hnben b^^ w , standen. Richt allein das selbständige Vorgehen Es war darum als nachahmungswer e Einchtung der einzelnen Regierungsparteien Mge dies S" begrüßen daß«die Veranstalte deutlich, sondern auch das Verhalten der Koa- we tsorten die dem gegenwar gen ^schmack am littonsParteien zu den verschiedenstenRegierungs- besten entsprechen, ausgewähltund P ® I anträgen Die Rednerin wandte sich dann den kung ln hohen pyramidalen Aufbauten.in. derJDhtte oberhMschen Verhältnissen zu. Sie begrüßte den des Raumes und fernen me: Ecken ^r M stellung Abschluß der Verhandlungen mit Frankfurt, betr. gebracht hatten. Es amren dies. S c11 f e r i Wölfersheim. Sämtliche maßgebenden Stellen Augusta Viktoria ^ mt arunuchem vertreten die Ansicht, daß für die Zukunft dies Schein, Ophelia, lachsrosa mit gelblicher Schat- Werk, das immer bedeutende Zuschüsse verlangt üerung, d'nk Peal, rostr, Golden E habe, zu einem selbst rentier enben Unternehmen btem, Dolden Op helia beide gelb, M .

fo fv>v 'vrn'f? Dbocl t er LU- I H e n r n Rt o r s e, rosa, und V! ilhelm Kordes,

sckusses^für die Stak^GiAn^sri^s leider nkcht kupferrot mit goldgelb. Um diese bevorzugten Der-

Ä treten gruppierte sich das geeirfcex

Fung mit Mainz zu erhalten. Dasselbe gelte für "un-er prachkgen Rosen im Wettbewerb um die die Gewerbe- und Maschinenbauschule. Derech- Gunst des Publikums. . (

tiatc Wünlcbe Oberhessens warteten hier noch Wir nennen als hervorragend schone neuere cutt ihre Ertülluna Mehr Ersola haben unsere Sorten nur die folgenden: La Phoebe (remweißst LB W°stfi«ld S'°r Lady D -k,°n

SfÜÄÄÄ waren «. bMH-nden

Tätigkeit der Stadtvervrdnetenfraktion im Stadt- und duftenden Er^ugmsse der Ge ru r

I WMMWck- M-KSSLW I getan, die Steuern erträglich gestalten zu Helsen. ?^er^das?Ä^des RukmnKilmer Vorfahren mür-

OTritrnnen beten Undurckisührbarkeit sich wäh- I wen bezeugte dies, und jeder ^r nach Tausenden Süs K hinreidienb ^acxciat zählenden Besucher wird den Eindruck gewonnen

Ed der ^band^^en hinreichend g z g bie Abteilung der Gebr. Schultheiß dos

NLn Ä sSfMSna te« Schönst- mar. Tin- AusMlnng non Nnm-n tonn

^tadt Stellunanahme der Fraktion unterbleiben, denn die Bezeichnung der wunderbar

SaSFÄSÄ«assi «säSMÄ Dio Rbeinlabrt der Krieaer- 'Verhältnisse mit den Amerikanern und Franzosen fnm<,'raDfd>aft Hasst a" am Sonntag er- auf dem internationalen Gebiet der Rosenzucyt in

Li J-r fobrffarten Beteiliauna von ins- erfolgreichen Wettbewerb zu treten, bewies ein aus- gefa ntm Sroton b-ssi- g-st-'"-- R°,-nk°rb g°Mt mit g°tdg°!b-n Rosen

und preuhischen ltmge6ung; b-sonderS ilart Sie, noch unbenannt, demnächst in den Hond-l haCuaMe=?,Mn630g Mto1 ton MnjÄ D«Äch war Über Erwarten grob. Ein- solch- die Dampsersahitt gin^von Maw/nach Robknx. M-nIchemn-ng- und sol^o Wagengedrang- totte in fRiihosheim wurde anaeleat und dem Rational- der stille Ort noch Nicht gesehen.

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Die Fahrt ging zunächst bis Rüdesheim, das gegen 11 Uhr erreicht wurde. Hier verließen die Klassen das Schiff, um sich nach dem Riederwald- denftnal zu begeben. Dort wurde eine kleine, aber eindrucksvolle vaterländische Feier abgehalten. Ein Schülerinnenchor fang unter der Leitung von I Oberreallehrer Geller das Lied:Ich kenn einen hellen Edelstein". Hierauf hielt Oberstudren- direttor Dr. Kalbfleischin packenden Worten eine kurze Ansprache, in der er auf die wechsel­vollen Geschicke der Rheinlande hinwies, dre immer deutsch gewesen seien, so lange es eine deutsche Geschichte gäbe. Trübe und gute Zeiten habe das Rheinland mit dem großen Vaterland durchlebt. Das deutsche Volk werde aus feiner jetzigen Rot wieder herauskommen, wenn es einig sei Seine Rede klang aus in einem Hoch auf das Vaterland. Rach dem gemeinsamen Gesang des Liedes:Ich hab mich ergeben", verteilte Studven- rat Freitag im Auftrage des Vereins sur das Deutschtum im Ausland Ehrenpreise an drei Schülerinnen, die sich gelegentlich der Werbewrxhe des V. D. A. besondere Verdienste erworben ha­ben. In wenigen eindrucksvollen Worten ginger hierauf noch auf die Bedeutung der V. D. -k°Ar- I beit ein. Rach ihm ergriff ein zufällig am Denk­mal anwesender Deutscher das Wort, der durch I den Friedens vertrag polnisch weroen muß.e. In I bewegter Weise dankte er der Jugend für die I Freude, die sie ihm durch die vaterländische Feier bereifet hatte und bat sie, auch den Volksgenossen im Osten, die außerhalb der deutschen Grenzen leben müssen, die Treue zu halten.

Rachdem die Kinder das Denkmal besichtigt hatten, begann gegen 13 Uhr der Abmarsch nach Ahmannshausen, das kurz nach 14 U$r erreicht wurde. Hier wurde das inzwischen von Rudes- heim hierhergekommene Schiff wieder bestiegen, und weiter ging die Fahrt, dem Endziele, Koblenz, entgegen. Bei prächtigem Wetter und in. fröh­lichster Stimmung verlief auch dieser ~eu Der | Reise gut. Gegen 17 Uhr legte dieRhnn- treue, nachdem sie zuerst amDeutschen Ea vorbeigefahren war, in Koblenz an. liebens­würdiger Weise hatte Oberstudiendirektor Dr. Müller von der Hilda-Schule in Koblenz eine Anzahl Schülerinnen zur Verfügung gestellt, unter deren Führung die Schule gruppenweise die ötaD | besichtigte. Gegen 19 Uhr wurde wieder der Svnderzug bestiegen, der die Klassen durch das herrliche Lahntal der Heimat zufuhrte. Punktlicy um 21.58 Uhr fuhr der Zug wieder in Der Gießener Bahnhofshalle ein.

Wenn diese Fahrt, die sicherlich bei allen Teilnehmern unvergeßliche Eindrücke hinterlassen wird, in allen ihren Teilen glatt berltef, so ist dies nicht zuletzt den vortrefflichen Maßnahmen der Reichsbahnverwaltung und dem freundlichen, hilfsbereiten und entgegenkommenden Verhalten der Reichsbahnbeamten zu danken, Die überall, nsbesondere hier in Gießen, dafür sorgten, daß die Reise ohne Störung und reibimgstvs li<9 abwickelte.

Gieszenei Wochenmarltpreise.

Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt. Butter 170 bis 180, Matte 30 bis 35, Wirsing 25, Weißkraut 25, gelbe Küben 15 rote ^uben 20, Römischkohl 20, Dohnen 70, ßrbfen 30 35, Rischgemüse 15, Tomaten 40 bis 80, Zwiebeln 20 Rhabarber 15 bis 20, Pilze 40, Kartoffeln 8 V:3 9, Birnen 60, Kirschen 50 bis 60, D^bekbeeE 0, Stachelbeeren 25, Johannisbeeren 2o bis 30, jrDbeeren 50 bis 100, Himbeeren 70 vis öU, jmige Hahnen 100 bis 120 S^pew- mhner 100 bis 120 Pf. dus Pfund; Käse 10 6tW 60 bis 140 Pf.: Eier 12 bis 13, Blumenkohl 20 bi« 80, Salat 5 bis 10, Salatgurken 40 bis 60^ Ober-Kohlrabi 15 bis 20, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 25 Pf. das Stück; Radieschen 10 bis 16 Pf. daS Bund.

Tanz verliefen die Stunden nur zu schnell, insbe­sondere für die Enkel und Kinder der Fünfttger, die sich mit einem Aufmarsch bei Brezel- und Wurst­verteilung, mit Sackhüpfen und anderen Spielen, sowie nach eingetretener Dunkelheit mit einem Lampion-Umzug auf das vergnüglichste betätigten. Ein Schießstand wurde von der Fünfzigerschar aus- giebig in Anspruch genommen. Die Schießpreisvcr- icilung gestaltete sich zu großer Fröhlichkeit. Beson­deren Beifall fand ein kunstvoller Radfahr-Reigen, der von acht jungen Sportleuten mustergültig vor- gefühtt wurde. Die Unverwüstlichkeit der Gießener Fünfzigervereinigungen ist mit der in allen Teilen gelungenen Veranstaltung wieder einmal bewiesen

VErmischies.

Oeslerceichische Kinder in Ostpreußen.

Berlin, 10. Juli. (Wolff.) Heute vormittag traf auf dem Anhalter Bahnhof ein Sonderzug ein, der nahezu 600 Kinder mit ihrer Begleitung nach Berlin brachte. Es befanden sich darunter 72 Ber­liner Kinder und 50 Kinder des Potsdamer Waisen­hauses, die nach sechswöchigem Ferienaufenthalt am Wörther See heimkehrten. Ferner befanden sich in dem Sonderzug 115 Kinder aus Körnchen, die auf sechs Wochen in Kinderheimen an der Ostsei unter­gebracht werden, und 350 Kinder aus der Umgebung von Salzburg, die in Ostpreußen bei den einst ver­triebenen und jetzt dort ansässigen Salzburgern Auf­nahme finden werden. Nach kurzer und herzlicher Begrüßung setzten die österreichischen Kinder ihre Reise fort.

Vor dem Ziel vom Herzschlag getötet

Am Freitagnachmittag ereignete sich in der mecklenburgischen Stadt Crivitz bei einem an­läßlich des Königsschuß-Festes veranstalteten Wettlauf für Mädchen ein tragischer Vorfalt Als die beste Läuferin, die 13jährige Land­wirtstochter Karla Baumgarten, kurz vor dem Ziele war, brach sie auf der Stelle tot zusammen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, da der Tod infolge Herzschlages eingetreten war.

Bornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 8 Uhr, Gastspiel des Bad-Nauheimer KurtheatersDasKonzert" (Ende gegen 10.30 Uhr). Konzert zum Besten der Gießener Studenten- Hilfe: 8 Uhr, Neue Aula der Universität. Licht­spielhaus (Bahnhofstraße):Der Juxbaron". Astoria-Lichtspiele:Eroßfeuer".

Wir werden gebeten, noch einmal besonders auf das Konzert hinzuweifen, das heute abend unter der Leitung von Herrn Dr. Temesvary in der Neuen Aula zum Besten der Gieße­ner Studentenhilfe frattfinbet. Es handelt

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der ^Radio-Umschau^.)

rnikkwoch, 13.3ult

13 bis 14 Uhr: Reue Schallplatten. 15,30 bis 16: Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Polnische Musik. 17.45 bis 18.15: Die Dücherstunde. 18.30 bis 19: Bischof Wilhelm Emanuel v. Ketteler, Vortrag von L. Fischer. 19 bis 19.30: Funkhoch­schule: Althochdeutsche Tafelmalerei, Vortrag von Dr. Oswald Goetz. 19.30 bis 20: Stenographischer Fortbildungskursus. 20 bis 20.15: Das Pflanzen­leben im Sommer, Vortrag von Dr. Sittig. 20.15: Der liebe Augustin, Operette in 3 Akten.

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