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ruhen Hervorrufen sollte würde Japan e i n- pfeifen «Lfsen, um Ihr Ruhe wtedeth?r.ustd- 'm. Der ^rpanische Ornrroltonlu! ertnnrr e al*» Cann daran frih Juf ©rut^ d-r in Ärafl befind- chen Ber'rl.^ di« Lotojdbotsck/aftef keine t o m m U n I st ss ch« Propaganda »reiben urfien u. bah Japan angeficht« der Bolsche- z,.hrrunfl Chinas nicht gleichgültig bl»» . ?n 18noe. #te Aegir rung von Tokio Krhe der . otlpnalrn chinesischen B wegung günstig gegen- . er ao.r iir torrd« keine di nmif <bu na et Bolschewisten zulas se». die Leben und 'Deft8 irr Japaner hi ttbina in Gefahr br.ngen würde.

'Der Lormarfd) derRordlrupprn.

S d> e n g I) a 1, 12. tlpriL (1DIB. Junhprud).) Die 7*i i»ni> cei hno durch bai cnoauembcn Bor- Jila> »zr . j... treppen auf drei .irontrn sehr b c - i nr * hlgI.

o gen die iu: jdmz Jxnbm fta*l»n«k» Ader aen 3aoglf? und bchrohen fehl d«c ftautouefen südlich >on zfdyinqLonq. In..vnchen kreid.'n Truppen I|13r.q,unlUjjii !» die flank, nefen auf Banf.nq zu- id. Die tu nähme Pufau« wird j.'ben tluqrn- bli<f erwartet. Schwere Kämpfe findm im Tfchu- »fchausekkor statt, wo sich die Äantonefcn ans den a3- qrmdnrn Bücking über dcn FKitz Dorbrmten. Vie Nordtruppen I Jllr n auch groge J o r I, d) r 111 e in Bichtung ipntau i aujru und ft 1)1 18 dielten von f>act i stcyzn. Nach neueren ZHdbungen sollen die Kantonist u bereite Tschlngklanggeräumt haben. <3 wird auch bfdf):«t, doh die Tiorbtrupprn den Qonqlff bei Tungtschnu überschritten und st leugn in. do» nur 70 Kielten von Schanghai entfernt wl. beseht Hoden. *Dat!p Telegraph" meldet ferner, doh 5000 IRaon S üb truppen von Sun-Ztdiuanij-Jang bei ksanglschui gefangen genommen reortxn feien und dah Suu-Tschu- ng-Jang alle GefanJencn eine» Regiment, da» Idnendt von K m yjm Jeinde ühergelaufen war. hrtze köpfen lassen.

Oie No e der ÄrvüMächte.

Tie Lnhnc für die Vorfälle in Nanking.

Part», 11. April. (WTB) Wie der Sonder- berichterftuner der ijaDn»ag#ntJr au» Schanghai meldet, hiben die Konsuln der fünf Groh- Mächte heut« nochimtlag > Uhr die gemein« sarne Not« ub?r die Nankinger Zwischenfalle Ge­neral Pei, dem Nachfolger der CBenerate Tfchang« kaischet Überreicht. Dk-pIo« Note wurde gleichzeitig in Darr ui 2lu6cnmlnrfter De. 11 d) c n überreicht, der sich i doch weigert«, di« fünf Konsuln gemeinsam ,u empfangen, und erklärte, daß die SuSregrerung nicht die Linhoit de» diplomatischen storp» anerkenne. Angesicht» dieser Haltung überreichte ein Konsul eine Note mit der Unterschrift' der i'üitf Konsuln Die die Tokioer Nachnchtenagen tur lnlkteit'. enthält die Rote fein« Drohung und ist nicht alo Ufii ran m a ,st«n. si« enthätt 'olgende Jorderungen

1. Angeneftcne B c f» r a f u n g b«r In Nanking zur Zeit de» F mischensalle» h-e Befeblegeroalt au»- ubmbrn Ofrhiere; dH-Jo vesirasunq der direkt oerantmortlichen perlenen.

2. 0esseuNich« Entschuldigung de» General- Ischanqtoischek sowie da» versprechen, bah sich seine Truppen In Zukunft aller Gewalttäliokeiten Jrgvn die Muslänbrr rnfhalIen werden

ntschädlgung für die bei dem Zwischen- lafl )B Schaden gekommenen Personen

Die Rote weift zu u Gchluks daraus hin. Daft. falls die verantwortliche» Stellen 6er Rational- regterung nicht bereit sein sollten, den Forde- ningen im vollen Umfang« Genüge zu leisten, sich die beteiligten Regierungen gezwungen sehen würden, die Maßnahmen zu ergreifen. Die sie als. 0er Sage entsprechend anfeben

Dtö bevollmächtigten Geschäftsträger haben ander der Note «ine Erklärung überoeicht, in der die Vorfälle in Rankimr am 24. Marz des Jahre» geschildert werden. heißt darin u. a. Rnfld Jb?« dieser schwere» Ausschreitungen gegen- her ihren amtlichen Repräsentanten fou>i? gegenüber ihren sonstigen Staatsang hörten, die ihren friedlichen Beschäftigungen nachginaea und ihrerseits feinerlei Störungäadfichte >. bekundet hatten, er-uHen es die Regierungen der D:r einigten Staaten von Rorbamcrihi. Gnglind Frankreich. Italien und Japan für notwendig g tollte Forderungen zu formulieren für eine befriedigend« Genugtuung seitens der ver­antwortlichen Perfoiien der Ralionalarniec. Die Forderungen müssen al» ausgesprochen gemäßigt betrachtet werden. Si« enthalten nur da», um«. unter gleichen Umständen stet» einer Regierung als Akt« der Genugtuung angeboten wurde gegen­über freundschaftlich gesinnten Rationen. Es Han- 6elt sich bei den erhobenen «Forderung:>i keines­wegs darum, die Souveränität oder die Würde des chknelischen Volkes zu verleben, da die Mächte im testen Glauben sind, haft die CMimiung deo chinesischen Volkes durchaus freundschaftlich ist. um nrtl ihm auch in Aulunft in guten vehungen und von gutem Dillen geleiteter Zusammenarbeit zu bleiben Di« Forderungen richten sich gegen Diejenigen Einflüsse inneren und äufceien Ursprungs, die sich sechst für die »leigiafft in Jlunfing verantwortlich ge­macht haben, indem si« a.-waltfan, versuchten, die «stehenden freundschaftlichen Bezieh ungcn ai brechen und das chinesische Volk zu Hast und Gewalttaten verhetzten geoen Ln ge­hörige befreundeter Rationen

?et britische Staatshaushalt,

tir Bttdgetrede Churchills.

London. 11. April. (TU.) Unter allgemeiner Spannung brachte heute L.tzaftkanger C h u r ch i k t iin Unterhaute sein dritte» Budget ein. Ter SigungeM war Io dicht besetzt das, o,eie <!bgt ortettie auf ben Arterien Ploh nehmen muhten. 5n her Tiptaraatenlog# und auf den Galerien bemerkte man zahlretetze bekannte Derfonltchkeiten. darunter auch den Prinzen von Wale». Murz nach vier Uhr ergriff «burdnll da» Wort, ör nNw brauch.». l»ah man deute unter dem Schatten bei vre gnüfc nrrukingcnen 3obrc» Aufammenlrrte Tie eng- Ujche wrurbüh teibe durch den Streik rund 1 50 R 1111 n « n Psund Sterling verloren ontelge der späteren einfafftenmg beziftere si.i )<r r teuer au »toll auf || M.Nwneo b«uns die ». tm romnwnben tiinanuahr «inzuuehen bo-'e An 0'nkornmenfteuer kten infolge bet Slreife» 32 JNil- h »wen Pfund verloren gegamten. wahrend der Ruck a"»g en Einnahmen 17» ®»Ikonen ; h»r^ tx -r .rotj te> Streite» kl ab«« dem Lund« tem - iter -sk»d«n iwgtfugi worben und bt« eng ih n n« ft«lte nach a* vor überschatten > k.. g-, bra**o|op<Hilüt be* «ngiitebm ; > ifo tet b ch b»r lehttshrhun Wirren nii wnia berübn w-orbrn ter

Voranschlag für bi« nächstjährigen Ausgaben belaufe suh auf Millionen 3O'X» Psunb, b«r Schul- Kennlgungssonbs dezifferc sich im Augenblick auf 50 Millionen Pfund. An neuen Aaogsben feien 17 Millionen Pfund in das Budaer ernjtefteflt *or- den. wo ar en anders« cteile 13t Äiöiantn Pfund qeipari worden seien. Der flinifirt erklär:« Beiter, baf: all. Spirmogiw teiien lo'«berhott abgegrafr worden seien. Eine Neduzieruns Der Ltaatsaus- y-ben um 4 Millionen Pfunb wurde für da» Land rfchurterungen de besten für Die keine Rea;#rung die Seranrmornma übtmehmen kann -

NI, von 15 ober 20 Millionen Pfund für fiter und flotte würde unter llmftönden e n« Panik hervor- rufen. Das Transport- und Bergbauminifterium so­wie bat Ministerium für den Ueberieehandel «pürben au» cpdrv,jmfefl3<?ninben obg « schasft werden Insgesamt hott« «r »j Million, n P'und ipuren zu können. 6* Millionen Pfund erwarte er aut der Deltsteuer. Der Voranschlag für Zölle und Ak- ps«n betragen 21 Millionen Pfund, bic Einkom­mensteuer lei mit 232 Millionen vsund oeran- ichiagt worden. Intgesamk beliefen sich die Sinnoh- men auf der oorli.q.nden Basis auf 796 M5 OOO Pfund. Churchill 'chloh mit dem Ausdruck der Hoffnung, üoh e» ibm gelungen iei. fein Budget jo ^ulzuftellen bah bw erhoffte ©ieberbefcbunj bes siandek» nicht seföh.d«r werdsmDer früher.' -chaft- fekretär Snowden rtirbeit^rpartei) und Lloyd Georg« ftiib.) begluckwunfchten Churchill und er- tlArten. ihr« Kritik auf morgen oerfchieden zu wollen

Das Schutzgesetz für die Republik.

Berlin. 12. April (Priv^Let. de» 9. 2L) 3m Reichsrot hatte in der vergangenen Woche bei der Beratung des neuen Strafgetehbuches der Vertreter der Preuhifchen Staatsregierung beantragt, baf) in ben Entwurf zwei bisher in dem RetnibiiHd-AirMehD enthaltene Bestimmungen ubew die Beschimpfung der Verfas­sung smähigen Staatsform und über bieBerfolgungstaatSfeinblicherBer- b i n bun aen bin«in»rnommen werden sotten. Als der Vertreter Badens ankündigte, bah er gleichfalls für den Antrag PreustenS stimmen wenn die Regierung über diese ,Tragt feine Srkfärung abgebe, verlangte der ReichS- ustizminister Hergt die Zurückstellung dieses Punktes, h :mit das Reichskabinett Zeit zu der Frage Stellung zu nehmen. Die Beratung ' ! l-rn. n- über die Angelegenheit »ft nunmehr erfolgt. Das Ergebnis wird in der nächsten Sitzung des Reichsrates von Reichs- iuslizmlnitter Hergt mitgeteilt werden. Die Er­klärung Hergis wirb bahin lauten, baf) die Reichsregicrung im Riat über die Brrlänge- rung des RepublikschuhgefetzeS bzw. über die Aufnahme einzelner Bestimmungen des iSeleyes in das neue Strafaefehbtlch veebanbeh d rech?-.eilig eine Vorlage als Er­gebnis der - Handlungen einbringen werde

Wechjel im StaatsseKretariat des Reichsinnenministeriums

Berlin. 12. April. (Priv-Tel. deS G. A.) Die vom ..Vorwärts" mitgeteilte Versetzung de» der sozialdemokratischen Partei angehörenden Staatssekretärs im ReichSmintsterium des In­nern. Schulz, in den «inftweiligenRuhe- stand gibt dem Berliner Zentralorgan der so- tialdemokratischen Partei Veranlassung zu ben heftigsten Angriffen gegen ben Reichsminister d^S Innern v. Ä c u b e 11. Dah es den Sozialdemo­kraten sehr schmerzlich ist. einen so wichtigen Posten wie den eines Staatssekretärs im ReichS- mintfterium des Innern aufgeben zu müssen, ist verftänbAch. Andererseits dürften sie sich aber gar nicht so sehr darüber beklagen, dah man mit ihren Parteigenossen an verantwortungs­voller Stelle derart verfährt, denn eines der prominentesten Rlitglieber der sozialdemokrati­sch n Parte., der frühere vreuhifch« Minister de» Innern. S e v e r i n g. hat am 'Sonntag in einer in Düsseldorf gehaltenen Rede etllart. der Klassenkamvs könne am besten geführt wer­den durch die 'Teilnahme der Sozialdemokratie an der Regierung und durch die Besetzung wichtiger Regierung-Posten. Denn sich die bürgerlichen Parteien, vor allem die MoatiiionApartcien im Reich, gegen e.ne solche Kailpfmethode durch Entfernung der So­zialdemokraten von wichtigen Regierungsstellen schützen, s» ist daS nur zu verstehen.

Aus dem Finanzausschuh des Hessischen Landtags.

Darmstadt. 11. April. Der Zinanzaus- Ichus) des Hessischen Landtags erledigte am Sams­tag eine grohe Zahl von Ägjntcln des otaat»- vorankchlags ohne längere Debatte. Es waren dies 118 IAusleihungen und Staatsschuld). 119 (Horst- unb Ädinerulguter unter Zorstverwal- lung). 122 < Bergwerk LudwigShossnung). 124 tBadeanstalt hab S-.sizhausen-, 125 (Rn- und verkauf von Staatsgütern(, 126 (Reste aus frü­heren Jahre:". 129 Hochbauweteni 133 (Hoch- bauwesen beo LaiiSe»b11duiig»amt«s . 136 «Boden- Verbesserung und Dafs«rver'orguna> 135a (Hoch- bauHxten des Mimfterimns für Arbeit und Wirt­schaft), 137 Hilfe für den oberhesfischen Erz­bergbau). 142 Hvchbauwesen des Juftizminisie- riuins). 145 Vrückeu und Ued rsahrten) 146 (Bauwefen». 1 *7 (Beteiliaung des Staates an wafser- und elektrisitätswirtschasisichen foa>te an ilugi'erfebt4untern<bmungcn) 148 Rue- letbungrn und Staa tsfchuld' Zu dem letztgenannten Rapitel lag ein Antrag Dr. Leucht- gens und Vlater vor. worin darauf hingewiefen wird, buh nc.X <mcr Denk'chrisi insgesamt 65 Millionen Marl vvm Landtag bewilligt sind bi« durch Anleihen beschafft werden tollen. 18 Mll- honen sind davon begeben. 47 Millionen sind no4> übrig. Da die Bewilligung mehrer« Jahre turüdlieM und bi« Regierung von dem Nett r«in<n Gebrauch gemacht Hot. so ist ber Beweis bafur erbracht dah bas »e I b n. cht not- to c n b i a it. Es wird boher beantragt, bah bi« Kreditdetchasiung verfallt wenn b.e Regie- rung innerhalb zwei Jahren, vom Zage bet Bewilligung an gerechnet keinen Bebiauch baoon gemacht hat Der Antrag ill abgelehnt worden.

In der Montagssitzung nahm der Zinanz- ausschuh bi« Reratuivaen bei Kapitel 53 -2a n- tue bat Ri I b u n gfl n>«, c n) auf. «m Amt rag Dr Oreinet, die Posten mehrerer Vberbeainten zu streichen wurde adgrlehnk. eben- h ein R*I*J Dr undtoter ein

Pnltel der Stellen nach Dahl b« Regierung au* Mn 3 w '«fcx « n Ritftag Beräas- VUter Ihtubaum au'»nH.Vtuna einer #«*««- ner.il* 16« ha» getarnt« Mädchen- 'm !»«» irwfte abwlefwt Gin Antrag lautet >(r b#o*tmgee. tee

Regimmg zu ersuchen bi« lchwerkrieg»be<chL- digien Staatsdienst anwärt er. trenn sie minde­stens 10 Rnwärterjahre haben, in ein feit» Rnstellungsverhältnis zu überführen. Der Antrag wurde abgelchnt. Ein Antrag Rei­bet zu XUel 1 Ziffer IS bei Behältern pow Ob«rs/»kretären rruppe 6 und 7 noch Brappe 8 hiNHwzufügen. wurde angenommen. Gin Antrag Heinlladt. in Xitel 1 Ziffer 11 w «etzen 6 Mnnsterialrevisoren und dafür Ssier 14 zu stretchen tourb mit 8 gegen 4 Stimmen bei zwei Stimmen»Haltungen abgelehnt. G,n Antrag Keller-Birnbaum lautet: Dir beantragen, die Regierung zu erkuchen. di« Zahl her plan- u n b außerplanmäßigen Stellen im mittleren B.'twattunasVienll des Landcsamtes Mir bas Bi'bungBwesen minbeten» in das Verhältnis 23 l tu bringen. Der Antrag wurde mit Srimmengleicvhcit abgelehnt. Ein Antrag Dr. Werner lautet: Der Ausschuß beschließt, die Regierung zu «rluchen. bei der demnächstigen allgemeinen Regelung drs Verhälknifle»,D>f-Scn der ,sahl der dekini'iven unb Rnwürterstesien den schwerkriegsbefchädigtrn Anwärtern bei der endgültigen Anstellung eine Bevorzugung .zuteil werden zu lassen. Der Antrag wurde nicht an­genommen. Mehrere Eingaben öiurbn» durch die Annahme für erledigt erfühl und bann bas Kapitel ongenommnt. Qlngenommen wurden fer­ner Kapitel 54 (Stcllvertretungs- unb Aus- Hilfskosten) unb 55 (Postgebühren). Kapitel 57 (Volksschulen) wurde in Angriff genommen, aber not» nicht erledigt

Rbfl. Dr. Leuchtgens (Bbd > hat tm Landtag folgenden Antrag eingevracht. Die Ab­stufung des Ortsklaffen zuschlage» nach l^er ®röhe und den Xeuerungsverhältnissen des Wir'unqScrtc» eines Beamten ist zu beseitigen und allen he'si'chen Beamten «in Zuschlag t n gleicher Höhe zum Grundgehalt neben den

anderen sozialen Zulagen zu gewähren.

Aus nller Welt.

Begeisterter (Empfang der ,,Neuyork".

Die .Reuyork" wurde al» neues festes Bindeglied zwischen Deutschland und- Amerika be­geistert begrüßt. Alle Hafensahrzeuge und Hudsondampfer hießen den «inlautenden Dampfer mit lautem Sirenengeheul wllllommen. Ein Zeuerlöfchboot gab einen Wasferfalut ab. Eine nach Tausenden zählende Menschen­menge säumte die Ufer von Brooklyn bis Man­hattan ein. Die Z « nster der Wolken­kratzer waren dicht besetzt, als die .Reuyork b«i wvllenlosem Himmel und hellstem Sonnen­schein von der üuarantäneftation auf dem Hud­son zur Anlegestelle fuhr. Obwohl das Detter teilweise stürmisch war, halte di« .ReunorF eine prächtige Ueberfahrt Alle Passag.ere waren voll des Lobes und der Bewunderung für das neue Schiff. Dem deutschen Dampfer fuhren die Gattin des Rcuyorker Oberbürgermeisters Walker und Botschafter Zrhr v. M a l y a h n entgegen. Als sie das Schiss bestiegen, spielte die Kapelle die amerikanisch« und deutsche Raiionalhtzmne. Am Pier kam auch Ober­bürgermeister Walker an Bord

Bei dem darauf solgendem Festakt in der Empfangshalle der H^-pag gab Oberbürgermeister Walker feiner Freude über di« Ankunft der ..Reto Bork' Ausdruck und bezeichnete es als eine große Ehre, dah die Hapag ihr neues Schiff nach ber Stadt Reuyork genannt habe. Darauf überre chte der Oberbürgermeister als Geschenk ein Ri^sengemalde von Reuyork Der ehemalige Reichskanzler Suno dankte darauf namens der Hapag. Die deutschen Pressevertreter, die an der Jungsernrelse derRew Bork' teil- nahmen, werden nach ben Begrüßungsfeier!ich- teiten die Stadt besichtigen und am Dienstag tm Deutschen HauS des Presseklubs das Zrüh- stück einnehmen Am Dienstagabend sind sie Gäste der Gebrüder Ridder. Der Besitzer der ..Rew Rodet Staatszeitung' unb das ..Journal of Sommerte. Für den Donnerstag ist eine Rmidsahrt durch den Hafen vorgesehen, dem sich ein Frühstück an Bord der ..Rew Bork für die amerikanische Preise auschl eßen wird. Freitag abend werden die deutschen 3ouraaliften sich nach Washington begeben, wo sie von dem deutschen Bottchas!:« rmpsangeu werden.

Der ®«tilricg»film.

Das neue Mouumen u imtotd der Ufa. der historische Film vom Wettkr.eg. wird demnächst der deutschen Oeftentlichkeit übergeben loerben. Dos Sthntced, das sich unter weitgehendster Verwendung authentischer zeitgeschichtlicher Aus­nahmen streng an die historischen Vor­gänge hält, wie sie tm Reichsarchiv ausge­zeichnet sinh, behänd l. die Errignitte. bie das große DöUerringen mittelbar und unmittelbar ausgelöst haben, sowie bi< Etappen seines Ver­lauf« 3m einzelnen tch»lbert er das allgemeine Wettrüsten ber europäisch«n Stoaicn. di« Kata­strophe von Sarajewo, bie 'H^btliherung. bw ersten Kämpfe tm Westen und Chen. Hinbenburgs Sieg bei Tannenberg unb bie verhängnisvolle Morneschtachr. die zur Erstarrung der Front führte. Der Film ist von den Re,ch»archirr3ten Soldan und Volkmaun uni«: Mitwirkung de« Rcgiffeurt Vasko bearbeitet worben

ttinigeng in der s«Ht«sischen ÄtctaUmbuftri#

Die A«ve,:geber für die Serris des Ver­bandes nieberkbkfiRbtr Metallinbustrieller und die für Breslau, unb eben!» bt« Arbeitnehmer der gleichen Bez»dsber«ich« stimmten einem Eim- gungsvotschlag des Reichsarde»tsm»!.ist«rnrms zu. Die Arbei.' wird am Dienstag oder Mittwoch wieder ausgenommen

Unglück auf durm Reubau.

3n Kopenhagen waren un et heu Stock eines Reubaue« etwa 20 Personen yi einem Richt- f e st Dcdammelt, als ber .Fußvoben p ötzlich w- sammenbrach Alle Anwetenben stürzten bi Die Tiefe, v 2 bis in den Keller, wo sis unter Brettern unb Balten begraben xur^eiK Fünf Pedonen wurden per-«: t. -Xioon w schwer

Scdj» lebcwpfer du«» t tunbadn ^utemmemtstzes

Aul der Streck« Pim..-Sloboiia in au- mänitn stießen zw«i Peirvleumtank- züge zusammen. 14 Tankwaaen mit Mroleui* qerteten in Brand Es sind sechs ck' «?o»tei zu beklagen.

Weite rvo ra uti ttge.

Zunächst noch unbeMitbta, ksthl wechtelnd bewölk» mit tri<bweii« Schauerregen später 7',-"erung ber Wetterlage

-estrig« legtet m» et 4uccn 'Ädrmum 14L 9rob M»n,mnm 4 7 Drab Mite* A, ?<ridbl4»r 4 Rhn Heutige TRorgentemoeratu« 2 1 3rab E

Ieitungsschau.

3m BeletdigungSprvzeh, ben der Staafiaw walt unb als Rebenkläger brr Ae ch» ruhemuteck» her Dr. fitrdenann gegen den Plauener Rechtsanwalt Dr Mülle« ange'rrmi: halten, it Meter, wie an anderer Steile bemchiei. zu IOCCO Mark Geldstrafe verurteilt worden C?corg Bernhard knüpft daran in der .Baltischen 3 t* folgende Betrachtung .'Jener albtrwlJoc ölrwin sollte durch feine Evaporatoege^etifchafr unter dem Antchdn von Schrott Verkäufen Walen an Polen geschmuggelt haben. Der Bewe.s da­für ist nicht erbracht, man darf vtelwehr das Gegenteil aU bewiesen anieten. Dr Strv'eman« unb Dr. Schacht sollten an bidem Watten'chmug- gel mit hohen Prv^ntfätzen beteiligt gewde« sein. Kern Wod dieser Behauptung hat ertöteten werden können. Aber furchtbare Sachen haben sich al» .Rebrnprodukf eraeben. Strdemann nnb Schacht haben mit dem Ostjuden Sltwis »u- faamrn bei DorcharM gefrühstuck: Der deuttch» Außenminister ist sogar, nachdem er schon Anbenminister war - auf dem Gut».Don Litw n gesichtet worden. Um dies« futxbtbarm Ver­brechen zu enreiten. sind AauÄbamcn und Ort«- schullehrer unb alle Menschen, bie sonst etwa hintenrum etwa» wissen könnten, tagelang ver­nommen worden. Sollte man nun mit solchen modernen Fvlterprozesien nicht endlich einmal Schluß machen? Alle Parteien? Unb im Inter«sie aller Parteien? Dvr altem aber auch un Interesse derjenigen, die sich im össentlichen Dienst für da» Deutsche Reich abgudlen? Gewiß muß im öffentlichen Lbben Reinlichkeit herrsche», and wo wirklich Korruption vcrhanden ist »oll man Ite anprangern. Unbeschadet der Partei, um die es sich handelt. Aber man muß babe, auch die Loya­lität wallen lassen, durch die allein es überhaupt noch mensch<nni-glich bleibt, sich gegen ebren- rübdge Borwürte zu wehren. Die Bv^ausseynna dasür ist, daß bie Beweisführung sich ledigllch auf den Kern der Dinge erstreckt. Rach ber augenblicklichen Prari« aber muß federn-an», brr sich feiner Haut gegen Angreifer vor deutsche» Gerichten zu wehren wünsch», befürchten daß er schließlich auch wenn sein Angreifer Der- urteilt wirb, ber Geschädigte Metin

Rur fehr selbstgerechte Menschen oder un- schuldige Kinder Bnnen daran glauben, bah bie Königin mit ihrer goldenen Krone und dem P-.:r- purmantel ins Bett geht, unb daß die Geschöpfs Gottes, die mit menschlicher Bernunfl begabt scheinen, entweder schwarz oder weck) sind. Der groß« Mann bet öffentlichen Handlungen oder der öffentlichen Red« nimmt sich in seinem Privat­leben manchmal etwa» anders au« al» man ihn gern haben möchte Gr ist ein Mmsch. roa Hehlern unb von Leidenschaften durchsetzt. Unb nur fehr Wenige bleiben Könige auch in Unter­hosen. Denn man jedes Frühstück belauschen, jttte lustige Rach» unter die Lupe nehmen, jeke Person des Verkehrs nach den Gesenen der an­gewandten Psycholog < analysieren will wer, o öffentliche Meinung!, kann bann vor dir be­stehen? Unb wenn b.e Ankläger in solchen Fäl­len nicht so furchtbar moralisch für bie an­deren wären so würben sie vielleicht auch hte die Männer des öffentlichen Lebens die Bere^ tiaung des Wunsches gelten lasse» ,Hier bet ich Mensch, hier bad ich s kein "

Der Plauener Prozeß hat jedoch noch «me andere ernste Seite für unter öffentliche« Lede» Sotodt es fich um erwiesene gekchäftsich« N» tätigung der Doktoren Strdemann und Schacht handelte, lagen sie i» der Zeit, bevor Dr Strefe- mann Außenminister unb Dr Schacht Re ch»- bankpräsident war Dr. Schacht war damals Di­rektor ber Rationalbank für DeuiscUand Idne Aufgabe war es mithin. Gefchäkte zu machen, und hi Auffichtsräten zu fitzen Dr Stifte- mann war Abgeordneter S« ist eint alte Str« te frage, ob es wohl richtig fei. daß Mitglieder der Parlament« in den Verwaltungen von Gefell- f (haften sitzen. Diese Streitfrage ist an sich gewiß berechtigt. Aber wie kommt man aus Dem n«»deutschen Dilemma heraus? Macht der Abgeordnete Geschäft«, ist er suspekt Wenn man aber Diäten verlangt, von denen bie Ab­geordneten leben können, ober wenn man site ausreichende Minifterpenkionen «in tritt, bann kämpft man für .demokratische- unb .badamen- tarikche Futterkrippen" Irgendwie unb irgenb» wovon muß doch schließlich der Abgeorbueßs lebe», unb auch der unglückliche Mann ber ein­mal Minister gewesen iA Ist er Arbeiter- fekretär Staats- ober Äomniunolbeamtet Red)««» anwalt ober Arzt, bann ist bat Pröble,: sehr einfach zu lösen. Aber wenn et da» Unglück hat. fein Festangestellter ober Angehödget e »es bi««er Berufe p» fein, wenn er industrielle ober Sand' Verbindungen zu feinem Leben haben must dann ist bie Scheidung zwischen dem. wa» während bet Abgeordneten- und Ministedäsigte,' noch »u- > i"'g. unb btm. wa» nachher f Stiehl ch dech wieder notwendig Ist, wirklich hup für Phart' »et fo einwandfrei zu entscheiden, daß memanh n ch« daran rühren kann Gerade brr anstänkstGt Mensch wird hie« bei ber Reurtrlung anb re vor schwere Zweifel gebellt und wirb, bei Ent­schließung«» um di« dgme P«don meist sich märend! erheblich schädigen Alle Well 'chimpft auf das Berussparlamentadertum, aber man er­schwert «s dem darlamentari.-r. rbien Seruf au haben, riete Konflikte find na» einmal vo» Der parlamentanschen Demokratie untt.-nnbar. England hat vor viele» Jahrzehnten ben Ausweg gewählt daß em« reichgewordenr Gentry ge- toetMmdWiq rtgierte, und daß ein paar DutzenD berfelben Familien jeweils bie Führer ber Re- aterungspartet unb bie Führer hrr Ovoofttiee teUtef Dirke Dradtt.o» geht hl England in wett, Nih man sich sogar bemüht die neu geraut- qdon-.mmep Arbeiterführer materiell für bt« rcUin'Jx Zitaten siche reustetten dn Gönner bot wen» bi« .>irungsnachr.chtx ' darüber richtig waren) Macbonalb «ine Rente unb dn Auto­mobil angeboten. Aber was würde «s fir de Gelchr«, in Deutschland geben. Wenn je.nanb d« ähnliches Mäzenatentum einem Ardeiierführ« gegenüber bezeige» wollte? 3m Grunde ge- amrnen ist btel«« Problem «ben mir durch Ber- trauen tu lösen, durch das Vertraue» zu der Stärke Set Prdönsichkettrn des öfsenkllchen Le­bens. daß sie Privates und Oetteral cht« zu trennen willen Do dieses Vertrauen nicht vot- banben. ober wo das Renraum durch ben Rach- weis vom Gegenteil erschüttert ist. da begbue ber berechtigte Zweifel tki mag auch das Re.nl- gunasvedabren durch den tefentllchen ProzeH berechtigt |rhi