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vlenrtag, 12. April (927

177. Jahrgang

Nr. 86 Erster Blatt

Vertagung der Abrüstungskonferenz

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ebenso bebrebt Heimatarmee.

Vlumkbfin. für den Iw« jriqfRl«! Kurt fiilwann, m Gietzen.

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8U- 6o war man wieder bei den

Teilnahme der Vertreter de« btplo- malischen Korps verübt wurden. D.-Shalb fällt die Verantwortung hierfür nicht allein auf die Pekinger Aegierung. sondern auch aus die

( rrodgungen. prüfen jolUf.

-tbnie bieier Kommissionen vor. vor allem in der

Präsidenten und den beiden Vizepräsidenten. Coib Robert <ecll und p a n I - B o n < o u r bestehende Bartau der Kommission iu|ammeagetrrten. nm za beraten, ob es nicht jroerfmäblg»r redet, noch in dieser Tod* eine v e r t a g u n g der Verhandlungen der Kommission aus längere Zeit vorzunehmen Au Beginn der Tlachmittagvoollststung der ttbrähung*- kommission schlug bann der Präsident vor. bk wei­teren Verhandlungen nach Ostern ans unbe­stimmte 3e11 j u vertagen Bl* Ostern sollen die Restpunkte der Caftrüftung sowie die Frage der internationalen Kontrolle der Rüstungen behandelt werden, während der Osterferien soll dann bi» Bu­reau der Kommission einen Bericht über bk bis­herige erste Lesung de» Konventionsentwurse» Mit­arbeiten. tim Pirn »lag nach Ostern soll dann die Kommission diesen Bericht tnlgegennehmrn. die zweite Lesung de» Konoentionsentwurle» aber auf unbestimmte Seit vertagen. Der Präsident betonte, den einzelnen Regierungen müsste (Belegmbcit zu einer p r ü s u n g der bisherigen ttrgebniffe der Ver­handlungen der tibrüstung»kommlssion gegeben wer den. Der vorberettungsansschus, ging bann, nachdem noch die Vertreter Holland». Schweden». Rumänien» mit Vorbehalt dem französischen »ompromitz >uge- stimmt halten. elnetlnlgungaberoid)ter- zielt werden konnte, zur lagetorbnung über. <r behandelte verschiedene punkte, wie: Begriffsbestim­mungen für Wasserverdrängung der Ädegi4<hi,fc. Festsetzung Ihrer höchstlonnage und ihrer Alters­grenze. Begrenzung der Kaliber auch für Zchlsss- geschütze und Torpedo». 1RII tiusnohme der Berech­nung der Wasserverdrängung kam In keinem an­deren Punkte eine Einigung zustande Trotz de» wie­derholten Drängen» de* englischen Vertreter» wurde von Paul-Bontour mehrfach betont, dasz e» z weckto» fei, über solche Einzelheiten Beschlüste zu fassen, solange man sich nicht über die Hauptfragen bet Begrenzung bet Krieg»! lotte selbst einigen konnte. E» muh unter diesen Umständen da­mit gerechnet werden, dah fast da» ganze Kapitel der Seerüflungeu In den Fassungen ber beiden Bor­en twürfe Frankreich» und England* nnbereinlgl in die zweite Lesung Übernommen wird.

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gegen die SotrrjeiboH*itt in Peking unb Me

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das llnfinnigfte gefordert und begrüntet. Qlur ein Vertreter hatte bei allem, was er vorbrachte. Me Logik und bte Vernunft auf seiner Seile, bet Vertreter bei obgerüfielen Deutschlanb. Dah man ab rüst en kann, wenn man abrüsten muh, ist erwiesen. Dah ei ebenso möglich ist, wenn man will, ist die logische folge Aber wer will denn selbst abrüsten?

Keine (Einigung über die Seeadrüstung.

Genf, 11. tipril. (I1L) infolge der grohen ®e- gensähe, die sich in der Frage der Beschränkung der Flotteoabrüstnng Innerhalb der tib- rüstungskommlssion ergeben haben, ist da» au» dem

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wistermahen unter den Tisch fielen, rief aber doch den Italiener auf den Plan, der sein Land, wenn überhaupt, so durch diese ftiäfte tote durch die französische werte Ender Tatsache bei der 'Bcmeffung feiner Otreitfräfte im Mutt et- lande Rechnung tiogen. Aachdem damit ber Zweck ber srai^ötUchen Untcrftbcibung ber verfchietenen Strcitfrähc Zunichte geworden war, blieb Frank» reich auch mit bvdem Antrag in brr Mehrheit.

Vtesentljch ruhiger verlief die Aussprache über Me Länge ber Dienstzeit. Ve aus terx Erfahrungen bei Weltkrieges geschöpften, vervollkommneten Ausbildungsmetboten. die in saft allen Staaten betriebene miürärllche 3u* gendvorbereitung, nicht zulttzt die virtschastkichen Bote ter Äachkriegszcit haben in allen Staaten

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reich erzwungenen Verfahren , auf diesem Umwege glücklich .Mehrheitsbeschlüssen" m ber zweiten, aber nicht

die Pekinger 'Regierung, sondern auch a sog. Protokollmacht e Die Regii einiger Günter hoben der Sowjetregieruna be» reiti offnen versichert, datz ihre MpftmoMchen Vertreter an ter Snilcheidü-^ ber Trage bet tängfcitcn gegenüber den ter Sowjetunion nicht

gibt kein Heer bas so teuer und gkufeeuig mili- tärtsch so schwach ist. als nach tem Willen bei Versailler Vertrages bai deutsche Heer öbenlo folgerichtig ist sein Einwand. dost eine internationale Beschränkung tei itrtegimaienattf 'Rüftungiaueaabcn von selbst unmöglich mache. Die Kommission hals sich schließlich damit, bah sie die Frage als nicht genügenb geklärt bezeich­nete unb ter Unterfommiflion erneut zuwies.

Der he leiste Punkt ter Verhandlungen ist zweifellos die Beschränkung der See- rüftungen. Bekannt ist, dost England unb Amerika eine Belchränlung nach S ch i f f i a r len. fast alle übrigen Staaten eine Begrenzung bei Defamtionnengehaltes 'ordern en­tere in ter Absicht, bann Torpedoboots--rltörer

Ci war daher für Frankreich als Vctchandlur.gsbasiS unannehmbar. Der fron« zösische Vertreter lam umgehend mit einem Fegeno orf chlag heraus ter im todent- lichen dieMehrheitsbeschlüsse" yim Inhalt batte, unb beantragte, seinen Vorschlag als Ber- Handlungsbasis zu nehmen. D.e Rommisiion konnte sich drehe r und wenden, wie sie wollte, bei den nun einmal bestehenden Mehrheitsre.hält- Nissen führte eine tag dünge Aus« 7 rache zwangs- läufig ru dem Ergebnis, datz d .e Franzosen die Sieger Hieben. Der A-.cr kaner zog sich in seine Zulchauerrolle zurück die übrigen Ver­treter ter Minderheit stimmten, um nicht von vornherem jete Äuslkrache zum Scheitern zu bringen, mit allen Vorbehalten" tem von Frank­

haupt verhandelt wird, le: nur bei Mater de on5<rv augensälligen Gelegenheit kurz hinzuwei'en., Man kam dann zur Frage ter Bef chran-

verbesserten Auflage angelangt

Zunächst stand die Abmessung ter Heerei­stärke zur Verhandlung Hierbei kam ei zwangs­läufig zu einer Aussprache über die allge­meine Wehrpflicht. Da fünfzehn von den dreiundzwanzig vertretenen Staaten die allge­meine Wehrpflicht besitzen. war über die Anor- fennung biet es Dehrtbsterns den Franzosen der Sieg sicher. Doch damit nicht genug, hielten Ne Franzosen mit unglaublicher Starrheit an ihrer Behauptung fest, das. Ne Masse ter ausgebil­deten Reserven für Ne Abrüftunasfrage bedeu­tungslos sei unb daher für Ne Festsenung der erlaubten Heereistärke aus tem Spiel bleiben muhte. Der Engländer gab ei schließlich mit einer (Beste müder Aesigniertheit auf. seinen französi­schen Kollegen davon zu überzeugen, bah sich mit ter allgemeinen Wehrpflicht eine ungeheure Zahl ausgebildeter Reservisten an- häust. die für Ne militärische Stärke eines Landes von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Aehnlich ging es mit dem nächsten Punkt Hier sich der französische Antrag vor. dah Hei- matbcer unb Kolonialarmee für Ne Ge­samtstärke getrennt in Anrechnung gebracht wür­den, immer aus tem Bestreben heraus, seine in Guropa verwendbaren Streitkräfte möglichst gering erscheinen zu lassem Die Tatsachg dah dann die starken Truppenma'sen Aordasrikas ge-

Die Politik Japans.

Parts, 11. April. IDTB / Der Sonter- beridaetfkittcr der Agentur HavaS in Schanghai gibt folgende Erklärungen des japanisch r Oene* rallonsuls in Scha^fci wieder ^ockclge d« Sowjetnote kann bte Spannung 1 B -V aib unb Thiva ernste Folgen in ber Man­dschurei haben. Falls ter latente Rnegte instand, mit tem man gegenwärtig rechnet, 11 n»

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tu «om Mission feldst sich wohl ober ub 1hl»esten. den ihr gewordenen Auftrag wieder nanb zu nehmen und den geforderten Bericht an >eii Bblfcrbunb zusammenzustellen. Au diesem iweck ist Ne Kommission am 21. Mörz In Gens u fammen ge treten.

Mit den Mehrcheitsbefchiüssen der Unterfom- msiion war in ter versiegenden Form nichts »nzusangen. Um hierüber keinen Aweifel auf» lommen zu lassen, hatte Amerika kurz vor Beginn ter Tagung noch eine Denkschrift an Me Oeffentlitbfeit gebracht in ter die bishengen Lrge'omsi< aus das schärfste ab gelehnt wur­den. Die Ansichten Amerikas laden sich m sol­lenden Sätzen zusammenfassen Ätinc inter- rotiDnole Kontrolle der Abrüstung dte ouveräner Staaten untoürNg ift und zu Mty- rauen unb gegenseitiger Bespivelung fuhren r.ub; es must erreicht werden, dast s»ch die Staaten auf Treu und (Blaubcn im htter- «tionalen Verkehr verlassen. Keine ständigen Ueberwachungsorgane in ®enf. Vorbereitun­gen zur Abwehr, also auch Beschäftigung mit den Kampfmitteln des chemischen und (BaSkrreges 15nnen nicht verboten teerten; kein Staat würde sich danach richten - Die Begrenzung ter Aüitungsausgate-n ist ein untaugliches Tuttel tut Beschränkung ter (Rüftungen. - Abrüstung nach tem IraiubhfAen Aüstunaslaftor ist eine Forderung, die zu den unsinnigsten Schrustsolge- rangen führt unb den wirtschaftlich Starken wehr­los machen will; einzig die Bevölkerungs- ,ahl ist als angcmcflentr Mahstab für Me Aüstung-stärke anzufehen. - 8ine Abrüstungs- «chiblone für Me ganze Orte ist undurchführbar; mir regionale Abrüstungen, also etwa nach Kontinenten ober 3nterellvnlpbärm. haben Aussicht auf praktische Verwirklichung.

Gegenüber b efer unzweideutigen Ablehnung der bisherigen TIrbeit der Unterkomm'ssion unb ^em im wesentlich gleichen, wenn auch nicht so Schars ptäuiicrten Standpunkt Englands werten bte Mehrhcitsbefchrüffe- zu einer unmöglichen Verbandlungsgrundlage. D es betonte auch der englische Vertret.-r. Lord S e c i L intern er am Sage nach dem Zusammentritt einen fertigen i$n t to u rf ü er das Programm der Abrüstungs- konserenz vorlegtc der die amerikanischen Be­denken aufnahm unb deutlich auf eine Redu­zierung der Landrüstungen in erster Linie abzi'lre In ter Form, jedoch bei weitem Nicht dem Inhalt nach ähnelte der Vorschlag den Deutschland cufcrlegten Abrüstungsbestim­mungen des Versailler Vertrages. Immerhin stellte er alles das n Frage was Frankreich bisher für sich unb die ihm gefügige Mehrheit in zähem Kampfe errangen zu haben glaubte.

mit allgemeiner Wehrpflicht einen verkürzenden I Sinsiust auf Me Länge ter Dienstzeit ausgeübt. Sie schwankt zur 3dt zwischen ein und Jahren. Da man sich zum llebersluh auch noch hütete, über eine feste Zahl zu verhandeln, war die Einigung auf eine allgemein gehaltene Formel leicht zu finten. Anters war es mit ter Zahl ter Berufssoldaten (Offiitcre und Unteroffiziere). 3n ter Erkenntnis, test von einem zahlreichen aftiven Führerstanrrn Me Auf­stellung kricgsbrauchbarer Aeserveformattonm ausschlaggebend abbängt. hatte <8nglanb bean­tragt. dah ihre Zahl nur ein Fünfzehntel te-g getarnten Friedens her res betragen dürfe. Damit hätte man den .ausgebildeten Vt'erven" auf diesem Umwege ten Lebensnerv abgeschnitten. Kommt doch im französischen Heere auf jeten vierten Aekrutm ein Berufssoldat. Der ftan- zbsifche Denreter begründete dieses erstaunliche Zahlenverhältnis sekbstverst.indlich nicht mit der AvlWendigkeit für den Kriegsfall, sondern da­mit. bah die kurze Dienstzeit eSnc be­sonders gründliche Äusbildung mit zahlreichem Personal erfordere Auch hier war die übliche Mehrheit vorhanden.

Bei ter Behandlung ter Luststreit - träft e ergab sich bas umgekehrte Bild wie bei ten Landstreitkräften Während Onglanb die Cante unb MarineNuazeuac gesondert te- fianbcln will, verlangt Frankreich mit seinem De- olge die gesamten Flugstreitkräfte ter Län­der als Vergleichsbafis. Pa ter Engländer man- geinte Instruktionen feiner ^Regierung vorfchob. fam es her überhaupt zu keinem Endergebnis Obenso schwierig war das Problem, ob man die 3abl der Flugzeuge oder Me Desamtmotooen- ftärfe aller Flugzeuge schränken sollte Ulan einigte sich auf eine elastische Formel, nach ter in beider Hinsicht eine Beschränkung erfolgen sollte Aich« einig werten konnte man sich über bie Beziehungen zwilchen ziviler und mili- tärifcher Luftfabn. Amerika lehnte jede Be­schränkung ter zivilen Luftfahrt als undurchführ­bar ab «s ist auch kein Zweifel, bah eine solche Beschränkung sich nur zu leicht zu einer unerträg­lichen Walle im wirtschaftlichen Rampf ter Völker auSwachlen und gegen einen besonders leistungsfähigen dem Aachbarn unbeguemen Kon­kurrenten zur Anwendung gebracht werten könnte Darauf, dah es sich bei dem ganzen Streit um die rnilitäri'chen Luftstreitkräfte um eine Waffe han­telt Me nach tem deutschen Vorbild fixierbarb abzuschaffen ist. und dah diese Bemerkung für nahezu alles gilt, worüber in Senf über-

kung der stungshc M^vheit sieht in einer solchen sicheren Weg zur Verminderung ber Xuftungm. Dem trat zunächst ter Amerikaner entgegen. Dr wies darauf hin, dah Me Kosten koch auch wekent- sich von ber Form ter Wehrmacht abhingen. Sin Söldnerheer ist unter allen Umständen er- heMich teurer als ein gleich starkes, auf ter allgemeinen Wehrpflicht auf gebautes -Jcer. ^e- jen Einwand konnte auch mit betonte ter Be­rechtigung der deutsche Vertreter bringen. W

Moskau. 1L 2U>riL (WTB ' In einer Rete auf bem allruMfchen Aätekrngreh fagte ter Versitzend? des Aales ter VollSkommisiare. bezug auf Me jüngsten Ereignisse : Bei allen feindlichen Aktionen

staallichen Organisationen _ teil genommen ha tem. Sie haben betont, dah dieses ohne ihr Wissen unb gegen ihren 'IPuHd) ge­schah. SS ist jedoch überaus bezeichnenb dah die Sowjetregieruna bisher keine derart 1 gen Ber» '.cherungen beispielsweise von ten Aegikrunaen Sngla n«ds und Italiens erhalten bat

Die Pekinger Regierung sucht den llrbedall dadurch zu rechtfertigen, bah sich in den "Räumen bis Vlilitärattachses angrblid) ber Pekinger TU» gierung unerwünschte chinesische Bür­ger verborgen hielten. Die Vewahrung von Unter fünf t im internationalen Viertel an Führer oppositioneller Parteien ist in China üblich geworden. Der Doyen des diplomattschen Xorps, ber holländische DesanNe 11 üben bi vk gewährte erst vor einigen Jahren führenden Minister., ter gestürzten chnx'i'chen Aegierung Zufluckch Aoch unlängst bei der Einnahme Schanghais fluchteten 2000 wchantunger auf das Zerritonum ter «frem­dem Niederlassung. von wo sie Kur Einstellung in Me Armee rschangllolins nach If.ngtau beför­dert wurden. Die Sowjetunion hat auf chtnesi- Ichen Vebikk keinen einzigen Sol bat en unb beabsichtigt nicht. Streitkräfte zur Ein­mischung in die inneren Angelegenheiten Thinas *u entsenden. Die Provozierung feindlicher Aktionen gegen bit Sowjetunion in C._ ina ver­folg: den Zweck, bie Sowjetunion mit China zu entzweien. Diese Prrvv'ierung des Krieges zwifchen China und ter Sowjetunion durch einigt imperialistische Mächte wurde und wird auch lün<tigbin von leiten ter Sowittunion durch he^clbf bcbarrlich» Jrietenspolitll erwidert Ttrbcn. bie die Sowjetregierung in all den ver- flcffenen Jahren durchgeftchrt hat. Die von ter Lowjetregierunq gestesi en Ferterungen sind mini- nicl unb erTnöglichen es ter Pekinger Aegierung. Me Defahr weiterer DerwuNungen abziüvente».

und O-Bvote in unbegrenzter Zahl bauen zu tonnen. Die Gegensätze sind hier heftig aufeinanbergcprallt. Cie scheinen ten Delegier­ten selbst noch so turmhoch zu fein, hast man sich auf eine Vertagung der Kommissions- beraiungen auf unbestimmte Zeit einigte. Ein dürftiges Ergebnis das nur den Eindruck be­stätigt. ten alle bisherigen Verhandlungen er­kennen Netzen. Man ist ter Abrüstung nicht fu verwechseln mit einer stets möglichen, fünft - ichen ..Einigung" nicht um einen Schritt näher gekommen Die Ursache ift ter unüber­windliche Egoismus jedes einzelnen vertretenen Staates, in jedem Falle mehr herauszuschlagen als der hebe Nächste Gegen diese Einstellung ist kein Kraut gewachsen Aus ihr heraus wirb

Einige Baten mögen die derzeitigen Ikrlyanb- fingen In bm '.Nahmen der diitorischen Entwicklung rufen. 3m Herds! 1V2S jetzt» die Vollversammlung öh VSIferd'mde» eine Kommission ein. bie eine zukünftige Konferenz über die Herabsetzung r<r Rüstungen vorbereiten' sollte. Diese, au» poli- psche» Vertretern von 23 Mächte, beschickte, vorbe­reitende Kommistzon tagte zum ersten Male im »ai 19» Sie mutzte sich nicht ander» zu helfen, d» das, sie zwei ll n I e r t 0 m m 4 f f l 0 n e n ein- imie, die die rein militärische und wirtschaftliche -dte de» Problems, loiflclöft von allen politischen 1 riDägimgcn. prüfen sollt». Ente ^926 lag da» Gr- »ebnl* dieser »ommilRi i 111 ä r i I dj e n Äot ,thende «egensäye in der Bufafiung der ein- .men Staaten ergeben. In fast allen Fragen hatte -er sran zösische Standpunkt, untersiutzt durch ?ie Mass» der Slriegc-geroinnler unter den europäi- stzen Kontinentalmächten und heftig bekämpft durch imenka. Leutschland unb England sowie gelegent- d) durch Italien und Japan di» Mehrheit ifr s I ch aemonnen. Da» bedeutete alle» andere al» nnen iiorfschritt in der Sache felbft. Die Klärung ber den Standpunkt, den die einzelnen Mächte den geschiedenen, zur Berbanblung ftebenhen Pro- rlemen gegenüber einnehmen und verfechten woll­en. hatte höchsten* gezeigt, wie weltenfern man noch aneinander entfernt war Do aber Ne Unterfom- niffioiun mit ihrem Latein zu Ende waren, muhte ' s e I b st sich wohl oder übel ent- ' *" r in die

Tschangtsolins Konflikt mit Moskau.

Die Protestnote der Lowjetregiening.

Aiga, II. April. (XU.) AuS Moskauw.rd gemeldet, dah die Bote der Sowjet­regierung eine weitere Zuspitzung ter rus­sisch-chinesischen Beziehungen zur Folge hat. So wird nicht mir ter russisch e Bot- schaster in Peking 6b in a verlassen, sondern auch der Moskauer chinesische SelchästSträger nach Ehina abreisen. De Sowjctreaierung soll beabsichtigen, falls weitere Aepresialien chrnesilcherfefts vorgenommen wer­ten, die Konsulate in einer Aerhe von chine­sischen Städten zu schlietzen. Litwinow hat beim französischen Botschafter in Moskau pro- t e ft gegen Me Zulassung ter Haussuchungen auf Iranzösischem Ronzesiionsgebiet erhoben. Die Sowjetrrgierung trifft ferner Vortereftung zur Schlietzung der r u s s i f ch - ch i n es i s ch e n Vrenze für den Fall, dah Me ru'sischen Fvr- teningen innerhalb einer bestimmten Frist von ter chinesischen Zentralregierung nicht ausge- lührt werten sollten. Der Sekretär ter russi­schen Bcftchalt in Pesing hatte eine Besprechung mit tem chinesischen Iuhenmi n st er übet ten Vorfall in Peking Das Autzenm niftenum soll es abgklehnt haben, irgenb etwas in Meter An­gelegenheit zu tun. da dies eine Ange I egen- beit Tschangtsolins fei Sin Mitbegrün­der ter ÄUDmintangpartei. Lilaitfchao toll von Tlchangtlvlin verhaftet, vor ein ÄrcjÄ- gcridbt gestellt und 5 um Tode verurteilt worden lein. Hebet ten Eindruck ter Sowjet- w>te auf Tschangtsolin verlautet in Moskau, dotz ter Marschall erklärt babe. Me Sowjet- regterung lönne weitere russische Jtonlulate in China schlietzen. Chuia werte dadurch nichts verlieren Cr werte leinen Kamps gegen Me kommunistische 3ntemationale fvrtIetzen_ Einem Vertreter ter japanischen Telegraphen» 2gcntur gegenüber soll Tlchangtsvlin gcäutzert haben, dah er mögsicherwei^e das im Jahre 1924 mit ter Sowsetregierung abge'chlosiene Ab­kommen annullieren und die chinesische Dft- bahn besetzen werte.

Rykow überdenPek-ngerDorfall Die -iolle her Protolollmächtc.

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

vi,S »kb Verla-: vrühl'fche U«tvsrfttLt5-v»ch. ub Sleiibriderei R. Tange in «ietzen. rchrtflleftnng unb »efchäftrAele: 5chnfttratze 7.

Der tote Punkt.

Bon turt v. Tippel»tIrch

Die Genfer Debatten sind in ein entscheidende» ^laMum <ing< treten, «an fühlt * au» den Draht- nelbunaen unb 6timmung»bilbem ter Berichter statt»», te» tüalich Ne Selten ter Prefle füllen. lnb bod) fl-bt dt.se Fülle von Einzelhetten nur ^ruchituck» aus tem tenen Ringen, da» dort unten »n Sona» Ist. Immerhin, soviel ist klar erfichllich.

geht letzt hart auf hott und um die Leben»- 18 5111»11 de » Bbrüftungegetianfen» <t leit bin. .

Sowjettnstitutionen in anderen Städten Lhinas ist hervorzuhehen. dah alle Gewalttaten unter dem Schutz und selbst der direkten

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