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00 6 * | • IL 10 Mai Hm Samstagabend bieli der Turnverein Echzell im eSartf®rn Aaui einen Derbe abend ab. iu dem trx tutnennnenobtetluna ter XurntxmeinN Flor- habt «richt enen bnic. D c Xur xnnncn begannen mit einem lufnatf^ dem e;n? ®rupp« aym- nahi'dxr Str.übungen folgte, die gut Dorgefubrt trurben. Sie darauf folgende, Hebungen ter Turner von Echzell am Leck brachen <d>5r.c Üeiftunqen und fallen auf gute Schulung fchüe» ben. 3m brüh hoben Leck geigten die Kor- Mbter Turnerinnen. irre sich M4c» Gerät im rrauentumen txnrenbm lätzt S4 folgten Ctab» Übungen al» Haltungsübunarn. S'.e ff W ilerinn.*n
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Gine glückliche Gnldeckung.
Deine Freundin wollte m.t ihrem Dann et ne längere Reife machen und bat m ch ba Diebstähle in der ‘Se lcuit jetzt an der Tage»- orbnung find, in ihrer Dohnuna nach dem Lech, ten su leben. Aatärttch war ich r.eüg froh, auf Ncfe IDci'e für längere 3».t nach Berlin zu kommen und lagte mit Freuden zu.
Al» ich meine Freundin vor ihrer Abreise in Berlin Iah staunte ich. wie fri'ch und blühend f.e aussah Sie erschien mit gar nicht Io erholung»- und rsilebedütflig. Früher, al» sie noch in meiner
geprüfte TUulille&rer Bläh" Grosten Linten zu- gezogen dem die Aulgabe zultel, die ttboddfiun- gen objektiv za trürbigrn um Vereinen und ihren Vettern bt< WoaUchk it zu ae en. seither unbeachtete Män^ abzustellen und ihre 'Ihor- arbeit zu vervollkommnen Zum Gingen traten 10 Vereine an. Zwei. Aa 1 nrod und Breun- g e • b a i n. mußten in letzter Stunde ablagen. .Sängerkranz -Klbba eriffncte mit dem Bun- deswahlspruch unb einem rruXi gen Begrustungs- chor die Tagung. Der BundeSvorilfende Achtlet.Eichelsdorf entbot fobonn Trust* und Dankwon» an die Erschienenen. Das Ärilif* Singen bei dem jeher Verein den (Uifflcgrbenen Pflicht chor „Der Venz zieht ein* von li. taumann. und einen Wahlchot zu fingen hatte, wickelte |ich in Holler ilolge ab. Der Gclamleindtuck der zu R<bor oebraAien Echote wat ein recht günfliger. Hs zeigte Inh erneut, datz bet Bund In dem Beftreben, in chot technifcher tzmficht die Uciftunflen zu heben und auf eine gute ühorwrhl hinzu wirken, auf bestem Wege ilt. Gerade diese Ärthlfinatn. die er leit feinet Gründung besonders pflegt, haben die dborleiii.ingen von Fahr zu F-cht gefleigert und bie einzelnen Vereine angefpoml. immer mehr vorwärts zu kommen, wie auch au» einwandfreien fflnielleiftungen zu erkennen mar. Wad) Beendigung de» Wetluna»fingen» wurden unser Leitung bei Bunöeeöidgenten die Masten* h; re geprobt woran hd) eine mündliche Print der Chore anfchlotz. die |pater durch eine Ichristliche er* .vfnett wird Mil dem ungelegten Aondetzuge Jlibba—todjolten ob 7.30 Uhr kehrte der weitaus gtötzle Teil brr Sänget wieder zurück
Hu» dem Wibbertal. 10 Mai. Unfer hetrstche» Täichen gleicht zur Leit einem einzigen Blütengatten. Die Hpfetbäume liehen In wun- ServoUliem Bluienlchmuck c» «ft, al» ob ein Baum t.tcrbfii muiei'ern wollte, schon lange Hai man keine fo überreiche unb all* gemeine Baumblüte mehr erlebt. Bi» jetzt wat die Blüte vom fchdnften Wetter begünstigt Treten keine
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einem reichen Dbftiahr zu teitznen fein. Da auch der » Meid angelegt hat kann lUen Wat irfreunbcn eine Bianberung durch unser Toi nur empfohlen werden.
) l -Itzenhain, 10 Wal. Der au» Frankfurt a Hl stammende Student der Theologie Butz wollte aus einem Spazieraang von Aidda nach -ltzenhain in her Talsperre de» -illerddache» bei Oberlai» ein Bad nehmen. Tabes erlitt der junge Mann in dem noch lehr lallen Waller einen Herzschlag unb versank in dem liefen Siaubecken
J: | Blndlachsen. 10 Hai. Orn Un- ilü d» I a 11 ereignete fich heute nacht auf der trabe Selnbaar Hirzenhain Wn von der Aachtfchicht hetmkvmmender Bindkäch'er Arbeiter fuhr mit einem an Wen Aadfahrer Io heftig $ u I a m m e n . hast beide befin- nung»Ip» liegen Hieben. IIach einiger Zeil kam der Wann von Bindkachken wieder zu sich und konnte sich nach Hauke schleppen. Der andere Hieb Hegen und wurde später aulgefu.iben. Der berbeigerulenc Arzt hei em Xrb
einen dopve 1 lc Ä i n n b r »4> fest und ordnete die Uebcrfübrung nach Dietzen an. Der
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TRat Die Biu* tu OdWoaur/cnk hLnhilächlilb Ip'u’ sestce'.e.li »er > li^ntgenb. 81 t lluilauiterte tüi zu üledaf.t- '•* Mufü)ND N einer T.u ii?r:K ,j)t ies'ua-tt-cux
Schaden mehl ci* Obsternie i* «’
Bltiienfegen über untere Cbfteuioger. gebreiiei. wie ihn satbtz iUrre Uejie noch nicht gesehen haben
Gegenwärtig flehen
oollstrc Blute und bre:im auf »eile cir«frn pur ein aeststsostene» we tze» Luch über irandschast jtt ein B ld blendenden Zauber» birtei tu meiste» Bäume fmd deraN mit Blute- besetzt datz man nicht» mehr Don dwn AoL>< «wahr: Möge dem .-eiche» Biureniegen auch rin reicher tfrntef.-vm fei* gen. dam i wir im Herbste v billigem 6btl« und baarit auch — cm» ein be anderer Wurstch de» Seb terauer» ist — preiswert p bem Setlrra^rr Kolio lalgeir-inL dem /»ohenastheimer' kommen läenrn*
ea 3 r lefcber g. 10. Mai Der erste d.ttfötznae • inbertrani perl au» un'erem tr e an die Ostsee ist dreier Tage abzegangen Die Kinder »tnden im Kudol'Grcch hrrn auf dem Pnwall m traoemüebe Hu'nahrne. Sntere vorn hresiaen flrfi»jjpmbami oordereiteie Rare, werben in der uch'ien Wochen or^tzere Transporte »ach Bruno» Haupte« in Mrdlendur, und nach der Insel 3 e h rn a r ■ führe r
K Butzdach. in Mau Untere cubi wird ihre Werbewoche für das Deutfchlum «m Hu »lande in den Tagen vorn 14. vis 21 Mai hoben
. r Aidda. 10 Mai. 3n der Turnhalle fand an Sonntag da» S inng»fingen de» Aiddatallänger» bunbe» statt Ala Sachverständiger war der
von 04mU tarnten nach einem Aufmarsch Frei- Übungen fetze schön Die nächste-, irx-Übungen der i'.or lädier zeig»» guM Schulung u.ib Xbt- perbebeer'chung. obwohl He Abteilung n ch nicht lange ix stehl D«e Bererrübunger. b.t Turner wa r- cut her Höh», und auch Me Gäste jeigtei «chäne und gui audgefstarte Hebungen an Barren Mi! gleichen und oer^chedenen HolmeT- Mr: Atider. wurden einfache Schwünge vorgetützrl. Die 'v'.gendrn 3nr übtogen der Turnerinnen von Gchzel. nmrbei- lehr schön gerunn. 3e fdnn» C4lu^rrte konnie brr B r< e > den Götzen für ihre gut gelungene.-. Sbdübrwyen danken. btf kicher ihren Zweck, für da» Frauenturnen z» werden. edül>n »rrben
Mrct* «choltcn
A € 4 o 11 e n. 13. Hai Am Sonntag sand ier ta» 3ab r e • I e ft de» Berdande» der vanaclifchen-irchrngefanavereiae im «udLftlichen Oberbeff cn flau. Aach ÄiBttclIr- t-er Tkr.iu am Borrn l'.ag begab man sich unirr den Mangen de» Ober-2Ucckstadter Do'au. . chor» zur HanplPrvde in die Stad k rche 5m Festgoltc»dzenst nach ntuazL un ! U'vr wurden unter der Leitung de» 3,T.>aiO»3lr gen- un. ^larrer» Lic. Dr. Stumpf. Werlau, zwei Wasscnchore zum Borrrag gebracht A'acrer Dornlchcuer. Schonen, fungierte al» Ui.-urg. Psarecr Warr Darmstadt, der stellvcrtreiende BoriiNcnde de» Evange.i chen A.rchmge'angver- ein» für Heksen. hielt d.e auf die nach^tzerluche Ktrchenz»il e ngchelltc Festpredigt unb üüerm-i- teile die iS rüste de» Ge'amtverein» Die für die stirche, gc angvlr.inä'ache legeisternden -Sorte de» «^estvredigerS, kowlc d'.e trefflich r.nftu.irrten unb flangtnn gdunger.cn Ltzdre übten eine t«efe Wirkung ,iu» unb erzeugten eine erhebende Stimmung Die Aachverlammlung. die eben- lall» in der ollehrwürbigen Slabtk.rche statt- fand. brcqHe ttneherum zwei Wafscnchore und dann do» Ginzeliingcn der Drrban>»vere^ne. t-a» von treulicher Schulung und guten Forllchritten der Ohöie zeugte Pfarrer Bornscheuer be- gruftie im ‘Samen der Festgemeinbe und der kirchlichen 5kbrper'chaflen, 5*)Dfpre>'acT Widmann Gedern, sprach al» Stellvertreter de» Dekan» unb übcnnitlelie der Festgemeinde unb den Dereinen die Grütze unb Wünsche de» Dekanat» C43t!en; der TkrbonMoerltcenbe. Pfarrer Bock Obcr-Din-ffta^ hielt dir Schiutz. nlprachc. dankte allen Milwirkenben. sowie der gastlichen Kirchengemcinde Schctlcn unb v es in c.nbrina- lichen Dorten auf die hohe kulturelle und k.rch- liche Arbeit der Kircher xfangoereine hin. Durch olle Aeden klang tie Hoffnung hindurch, e» möchie In Schotten, der Stabt de» alten .colieguim miitiaim“. da» in früheren Zahrhunberlcn in hoher Blüte gestanden unb die .music» sacr»“ eifrig unb vorbildlich gepflegt bc.be. demnächst wieder ein Kirchengefangverein s.ch bilden, unb it*>ar al» Frucht de» in jeher 'Reit ebung Kerrlich verlaufenen Feste» Bemerkt fei noch, dal» die Akten unb Asien des „collcgium muiicum" heute noch al» «in Beftanbleil de» Archiv» der Kirch« Schotten aufbewahrt werden und Kunde von alten Tagen geben, da bi« Kirchenmutzk in Schotten in höchster Blüte stand.
s Sichenhausen. 10. THai. 3m Saale de» Gasthaufe» »Zur Traube" hielt der Zweig- verein vom B. H. 0 leine diesjährige Wat- Versammlung ab. Zahlreiche Wilgiieber von hier und dem i ahen Herchenhain unb $artmann»paln halten lich dazu eingefunben. Lehrer Ale» von hier hielt einen Bortrag über di« G « schichIe de» Ärei fe» Schot t«n. Der Aedn«r ging von den prähtstonlchen Funden, bi« Im Äelmat- frei» gemacht unb Im Hesfllchen Archiv von Äof!cr aufaezeichnet wurden au» ®r behandelt« bann die Geschichte de» Gericht» Gedern unb der zugehörigen Orte, woraus er sich dem Gericht Burktzard» zuwandte unb besonder» die erste Ansiedlung unb tie kirchliche änttoidlung her- vorheb hierauf ging er zur sagenumwobenen Geschichte Schotten» über. Die Geschichte von Laubach unb de» dortigen Grafenhaule» Solms- Laubach wurde in Anlehnung an Die Wetterseider Sbronik und Bas hervorragende Derk des Grasen Audrlf dargestellt Auch der Aorben des Äretle» fand leine Berück'ichngung durch die Wiedergabe der Gelchichle de» Amtes allrich- stein und des Gericht» Boden Hausen Da die Zeit hieraus schon weil vorgeschritten war. konnte nur ein Teil der lokalen Sagen berückfichttgl werden 3n einem tm nächsten Monat ftattfinbenben Dortrag wirb tie örtliche Sagenwelt des Kreise» zu Snde geführt werden, auch wird da» Pf Ian- zenkield unb ta» Tlcrleben behandelt werden, sowie zahlreiche Aoilzen über die Aamenkun>. über die Aeilekunst unb die Besserung der Bolk»- wirllchasi. Für einen dritten BoNrag ist dann die Behandlung des Schrifttum», und zwar die Poesie, sowie bic Prv'a in Aussicht genommen. Der TJor’lhenbe dons-e dem Xebner. 3n dem anschlicstcnden gemütUchen Teil wurden einiae humoristi'che Dichtungen in oberhesfischer Mundart vorgetraqen
t U I r I d) ft e i n . 10 Mai. Mit der Berufung unsere» seitherigen Pfarrers Äornmann nach Fransfvn a. M ist die hiesige Pfarrftrlie feit 1. Mai verwaist. Ter Dienst wtrb vorerst von den Aachdarpsarleien nntoerfehen. 6o bekommt auch Ulrichstein empfindlich den gegenoörhaen Pfarrer- anael in Hellen zu jpürm. denn es ist noch nicht abzusetzen, für wann die Hirchenbetzörde einen neuen Geistlichen für unsere Stadt ernennen wird
«reis -Nsseid.
Ober-Ohmen, 11. Mai. Am Sonntagabend veranstalte.e brr bttfigr Bolksbil- bur. g »per ein einen ö' rnllichen Licht- dildcr-Dorlrag Der bekannte Dvlks- bildner Lehrer Schmoll- E'.penrvd hielt einen in hohem Maste fesselnden Bortrag über .Die Tienct unb ihre 'Sunber' 3n vial'eitigster Wei e wurden d ? lebhaft interc'fierten Zuhörer mit dem Stott de» Dorlrag» bitinnzgema^l. Dem Dortragenden wurde durch den starken Beifall
der Zuhörer und herzliche Dankeswenc de» Bor- tthenden der wohlver>eite Orchn ’ür dea lehrreichen Abend «ui -'
ötarhenburg.
' Darmstadt 1<1 Mai. Am Coeaidgabcnb nahmen die be ben 8iu?eiuen 8m<t Schneider unb Ernst Frenkel am hie'i^ea Haaplbahnhos eine Aulodrrlchke Sie redlen den Dtzausfeu: Pd Aflbmann der be runkea war. wa» tie richt betrcrtien au» dem Schio' ^ydJtean* tujr lc4 unb stich bald mit einem Stratzendehn- wagen zusammen. Der AapraN war le t J ig datz Schneit-er cmen Schädelbruch erlitt. oretdel SchmiN-unben cm Kops dav.nl ivg Aelbn^ann ist nur leicht verletzt Qr wurde in Äc’i genommen und Ne beiden D-rletzten dem wurde «n d ö Hau» . n Fr_u J r ra zMichcl in Xft^uetKtoc* ein L indruch r.raot II» fitien den Dieben viele Silbergeaenstände in die Hände Bi» fetzt tonnten die Täter noch niche ermittelt tret Nr
Preuhen.
Allcio Wcylar.
♦ Wetzlar. Ist. Mai. Di» ctab: Wetzlar beabsichtigt. (in« von Mitte dieses Monat» ab iwei Neuerungen e,r u'sühren, die im 3i t« reffe » Ltrotzenbildes unb besonder» vom p.iuntbeiüirben €lonbpunh au» oon befonberer ®i<ttipfe t find. Die eine fReuerung ist die Uedernahme der g e • samten otrcfjenrelnipunp n fl a d t i * I ch e Regie. Die fiauptftr. 6«n werden mit einer stkd^nal^.ne wöchentlich mrhr.nai» gereinigl. wahrend die Rebenftra'ien durch firbeitsfo^nnen sauber gehalten werden sollen. Die Anwohner haben yu den 5leinigung»loflen Beiträge entsprechend Per 6tra* heniä-.ge und Str. ’jenbreite zu leisten. Der mit Be- ainn de» Früh: h'» eingelegte strostwagenoerkehr bat bereit» eir.cn solchen U.nfang genommen, datz die Anwohner d.r Altstadt und bei Mchtigsten anderen I>crk«hrestraben kaum noch ein ijenffer offen* halten können Trotz de» täglichen Einsatzes de» Mo- leriprenflaxiflen» ist bei der jur Zen anhaltenden Hitze die Gtaubplcgc eine äutzersl starke lf» Ht daher zu hoffen doh bei einer aui organisierten otreijen- reinig.mg hier eine wrientlich« Besserung erzielt wird. Dabei wird die Frage de» Baue» einer U m - gehung» st ratze eine immer brennendere. Die Hilf labt kann eine weiter« Belastung de» Stratzen- verkehr» be,anbei 5 bei den, nunmehr eingesetzten Omnib'.isverkehr kaum noch aertroger. Fufammen- flötze. die glücklicherweise bi» heule noch i nmer ohne irähert Unfälle verlaufen find kommen täglich vor. Ile zweite '.Neuerung ist eine Bereinbeii- I > chiing der Müllabfuhr. Die Stadl Hal auf ihre tuftin mehrere laufend Mülleimer ang- isst, non denen jede Familie ein Lefatz fl r a • erhalt. Die (Eimer find staubdicht oer- chlosten und werden in besondir» heroerichtete Müll* wagen ebenfaU» staubdicht entleert. Andere Gesotz« al» die pejielerlen Uimer formen in den Wagen, die Dorauifiditlid) in einigen Tagen in Betrieb kommen, nicht entleert werden. Zur Zeil fahren die ftätr’• schen Fuhrwerke durch die Siratzen um jede Familie mit einem Gesotz zu versehen. Noch (Einführung die* fer Reuerunfl rocrocn d.e teil» HöHlichen stiften und Stuften, die bisher mit ihrem meist offenen Inhalt do» Slratzenbild oerunjienen unb deren lkntiee* tung mit viel Staub verknüpft war, oerfchwinben — Die hiefige evangelische Gemeinde Hal zum Ausbau der alten srühsren Fron* »irkonerkirche auch in diesem Jahre einen Zuschutz oon 6000 Mark au» Mitteln der Wjein* prooin' erhalten. Dadurch wird c» möglich fein, einen Teil der Wenooierjng&arbeilm weiter fortyi- fetzen. Zur Zeit werden neue, au» oetblichem Glo» oeftehende Fenster einflesetzk. Sie bestehen au» kleinen. rechteckigen Scheiben in Bleioeralafimg und machen äußerlich einen recht guten Eindruck. Leider fehlen der Gemeinde die weiteren Mistel, um die stirche auch in ihrem Innern für Zwecke t-e» Gottes* bicnfie» w eder herzustellen. Huf jeden Fall ist durch die bitber geleisteten Bauarbeiten doch da» r.iinen* haste äutzere Aussehen der stirche soweit oer- schwaiidcn und da» Stratzenbild u-n SdjilUrpMp wesentlich oerbesterl worden. E» steht zu bosstn. datz nunmehr bei btr cinadretenen guttn Wettertaqe auch der S ch i l i e r p l o tz selbst durch die Stabt in einen besseren Z .stand verletzt wird. Die wir hören, soll hier eine kleine Grünanlage geschaffen werden — Bekanntlich beabsichtigt die Reichesinanzoenoallung auch in unferer Stob, den Neubau eine» Finanzamtes. Die jetzigen Berhöltniste lind für die vielen Steuerzahler auf die Dauer unhaltbar, weil da» Finanzamt in der Turm* ftrifce die Finanzkaffe jedoch am Bahnhof unter* gebracht ist.
Arci* Marburg.
)[ Marburg. 10. Mai. Die lest einigen Wochen im Gange oefindttchen Arbeiten In der Iulherifchen Pfarrkirche bei denen es 'ich um 'Verlängerung der Orgelbühne. 2L*nt< . ng der Türen. Berbe fcrung Der 3nnenu>irtung der bemalten ttfccr’nifter. neue Anstrich« ulw handelt. lind fo weit gediehen, datz tie Aeueiriweihung zu Himmclfahrl erfolgen kann. Bei den Arbeiten lind interelfont« Fund« gemach« worden, die für di« Geschichte der stirche. deren ältester Teil au» dem Jahre 123Z stammt von grobem Wert lind 0* fanden lub u. o. alte Steint'l er. Familienwappen da» Bild des Baumeister» der stirche ufw Meist finb cs Familien und störper- schalten, bi« durch Stiftungen den stirchenbau gelhrbert hoben
Matngau.
DSN. ch ö ch fl a. M . 10 Mai. Der 1 1 j ä h r i g e Sohn be» Schallmeister» (Eifentroub an Borort Sindlingen destiea im Iransformoloren« raum der Moinkro'ttverke. al» der Baler für einer Augenblick den Hrb<itsrauwi vettosien baue, eine Leiter und kam bobe: der 50 OOO-Boltleltung yu nahe. Der Tob trat auf der Stelle ein.
Heimat tvch. le. war i^r Gel.cht lange tucht so jugendlich reizvoll tp.e jetzt Sch tonr.u t» nicht begreifet, wie f^ la dvn Jahren, wo ich sie nicht ge'ehen hall«, jünger geworden Mn könnte. Zch fragte, ob lic et wo ein Lchönheitsm.Nel an- wende? Sie verneinte'
AI» meine Freundin unb ihr Mann abaereist waren und ich rn allen Zimmern Ordnung fchattie. inlerettiert« ich mich niiürtd) besonder» für ihr Tcilellczimmcr Wo» fand ich da? G.n Töptte.n Marrlan-Dremel Also doch'
Ich luchte weiter unb fanb rin dazu gehörende» Büchlein über neue Schörchrilövttege Diese» Büchlein la» ich unb nun wurde mir m.t einem Male Nor wo meine Freundin hre Frische unb ihr otriüngic» AuS'echen herhatle. Wo» ich in dem Büchle.n la», waren mir neue 5>;ngt.
zumal ich bisher allen angepriebenen Schönhc -.»- Mitteln jnxihlxb gegenüb er stand
Ich mähte leine Sc-as-Tvchtcr sein, wenn uh die Wirkung der Marhlon^tzreme n.cht sofort an mir erprobt hätte. Ich war nicht wenig erstaunt über dir sanfte Wirkung d.rier wundervollen 4renne Tag für Tag freute ich mich vor dem Spiegel. Die me ne unreine Haut l.ch dlättr.e und verschönte, wie meine Aunzeln unb scharien Züge zusehends verichsandm.
21» meine Freundin von ihrer Aeife zurück- tarn treten ihre ersten Wort« .(J.ttttc). wie bist du schön geworden'' Unb Ihr Mana sagte .Tat ache. fäll: mir direkt aufri Ich lächelte unb sagte gor mchl». Aber meine Frru-.d n schien m:r oon Stunde an so etwa» Die Sttersuch« zu empfinden.
D. H. D.-Tagung in Kassel.
Ter b.<i;-.ngt O e u l 4 g des Main« Wescr - Gaucs fr < ♦ Deatfchnationa» .en chandlung»aehlliea-B««bonbe» wurke m stalle, am ca nslaz vor» 1 o; durch e r.« Seöflnungsieier tm Be 'em zahl» :e .r Beitreter hce;.iter »ud vädttf « Be»
•
ce ei et Geu -e.ll her Auerbach. ,S a f urt am M-m h e t eine tu:v* B g ü'-u esar'p:a«La.
tei C er?:- . e t r v:a - den Donk der S e n- ,-ä e "u: tie Gin a. un: und die Ancikerniu i für
L'p kn des T ’ 2k au* Ta au < o de t i n Inn e e wu d t t Au»«! eilmng ro.i 21: f.rlagen ÜUr dl' lottol» unb re e.tt a't’p.- liebe Ar -f das Jugend»
•
hl e bei B r ab» besichtigt Tee Aochm : aa war ou-.' - e ü 1t mit Sonbertaguneen unb Ie p:e 1 u g n Besonders start ie'ud t ujien b e e.fte Landestagung de» Burk«! ter te r kea stau' e. te Im D - B urb bi.- Tagung her la po _ e ■ Partc »n und ük -nikchen störper» k a c ;<!.<■' Der a biutijj i ter T < c.'.ere wurte Don dem ff :ab:v Schumann- stattel < eilet >- ‘ ler»- 5^amlarg 'p ach über die A.-twendi.'il: t<» le oite e Zuloi:. e schiul es »ur Te i ctung der befonbr «। wirtschaft- und
io po l i c o e verkehr» cch i e Dünke < de: :c lende:' Raukeute Im Oauü«. :e!e. 2»
wurde für b'.ek Gruppe ein le'onberer Gau- Vorstand c ü t In der Sondcrtoguna der rare :-o it ch tÄ.igen B : a b mrg i der sprach Touvo. c :t A « erlach ub t M: Ttnttr« big- 'c : grö e er A'tivilö! n d n bürget i en Par- ie cn fflab;r. ffchulz-Gietzen sp ach über: „jtc'.nmura ;o : i . e Au'ga cn des 2lrg fl.'htm" urb Ge ä t» ül.rer Zache r-F.o kurt a M. ük e. 7 c Argestellienausschu |e in den po- U.tl<t«n Parti.ie.-i und ihre Au' o cn". D e Aus» ipia^e L-or eine recht erspue ilichc Bei den TI duntz c. le ten iru.'c Fach I düngtarbeit und Bortragöwrien be prpch«.'... bei den Äugend- 'uhrern siond ter A^ich»ji.grndlog in Hamburg
Mitte punkt der 9rb tcruupvn Die de ken ffäe te» ff.obtparkz traten beim Festabend der stos elcr Oitlgtuppe de» DHB überfüllt; er i abm einen würdigen Dcriou Bcsonkeren Telia l !ond ta» Festspiel „<>d1cntteue" und die Dolksläk-ze unter C.Lung von Gustcl Wagner» S erlc vom Stoatsth a er
Dl« Hauptversammlung wurde am Sonntag mit dem 24 ordentlichen Gou- : a fl fortflcleßt Gouvorsteher Auerbach er» bllnete die Tagung, zu der al» Dertreter der Tertr. l ung Albert Zimmermann- chai. durg die Wünsche unj Grube der Verwaltung übermittelte Der vorliegend« Ä a hr «»bericht land einmütige Zustimmung; tHe Abrechnung für 1926. lotric der Doranschlog für 192t mürben unter Ilbhafter Zustlmmuna ohne ied« Aussprache angi nommen und dem Dorstand Cnt» la(tung erteilt Die Dahlen zum Gouvorstand und zum Auflichtsrat erfolgten ebenfalls in voller Einmütigkeit Gauvorstchcr Auerbach wurde in 'einem Amt erneut bestätigt, an Stelle de» bi»- berigen Goulchrii;sübrcrS Wi11mann - Hanau trat O. H c r o I d - Darmstadt, zum Gautuaend» sührer wurde S) Äubanfe gewählt, bei der Dahl zum Auslichturat erfolgte Wiederwahl de» bisherigen Mitgliedes F. Hirsch-Giebcn- Al» Xagung»or! lür den nächsten, den 25 ordentlichen Goulog wurde Frankfurt am Main bestimmt Das Schlichwori sprach Robert Fehls ch-Berlin Mitglied der Verwaltung de» D H V.
Doch einem Orgelvorspiel t>t» Organisten Müller-Kassel folgte Johann der 14. Kaufmann » g e ß i (f e n t a g für Hessen, Hesse n - A a s s a u . Waldeck unb de» Aahegcbiet. Gauvorsteher Auerbach sprach über da» Thema .Unser Stand im werdenden Staat*. Der Aedner entrollte In grohen Zügen ein Bild über die Gntwicklung-sladlen der Äoufmann»- gehilfenbeweguno Anfänglich habe sich der D. H V. auf die Abwehr aller unbilligen, beengenden und druckenden cklemente im kausmünnllchen Arbei'»verhältnis beschränkt, später seien positive so»ialpolitisch« Forderungen hinzugelreten. Aach dem Xnege habe der Verband seinen mehr oder minder emleiltgen Arbcitnehmerstan! punkt aufgegeben unb tne vHitgeftaltung unb Mitverantwortung in der Dirtschatt geforbert Aeuer- ding» fordert nun der D H B eine stärkere Be- teil'flunn her deru'»ständigen Vertretungen in der Volks- und S:aat»fübrung. Der Aetner lehnl« die Qr'ehung de» politischen Parlament» durch ein Stänbeparlamenf. etwa nach musfolini'chem Muster, ab. ebenso bte Gründung einer eigenen Arbci'nehmerpartri. wie auch die rein wirl'chaft- l'ch eingestellten Parteien. Avlwendig sei die schärfere Durchdrirgung der büraerliHen Parteien rr.it sozialem Geiste und da» Hand-in-Hand- orbeiten der In den verschiedenen Fraktionen vorhandenen glrichge'innten Parlamentarier der vertchtedenen Beruf»stände. 3n bezug auf bl« Tlcuorbnuna her Aechte unb Pflichten der ver- IdMxbenen Beruf »stände fordert der Aedner eine Hationclifierung her Orgonilationgform. Be'ri- rtgur.g d.r übctllü'finm kemifck-t-beruttichen Sam- melorgani'ati?nen. reine berufliche Gliederung mit bat2u* abgeflcllter Boiialp'Il'if sowie besonder« Pflege br» fftanderrachwuch'e» unb der Bildung r Beifall gab die volle Zustimmung der Anwesenden kund. Q» -urbe eine Gntichüehung angenommen, in der eine Beteiligung brr beruf»ständi'chen Vertreter der Arbeiter unb 2ngeÜeUten In allen 6’fent» lichen Organen der Wirtschaft verlangt wird.
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