feiten sind vorgesehen Mir den Zweck der prak- tifchen P'lanzenzüchiung zur Ausbildung der etubkrenben. Dicht beim fto’t liegt noch ein interelfanteT ©emüfebaubetrteb mit Mist- beetcn. Gewächshaus anlaaen. Frühkulturen und Feldgemüse, der in Verbindung mit dem ®uli* betrieb bearbeitet wird
Ein Sang über die Felder, die zum Teil öroiniert wurden, zeigt dem Besucher etwa MN) Ttorgen riet dem Pfluge. Bei der Bearbeitung der 21 (ftnlathen kommt der Sutsleitung der arofce Bor» teil einer kleinen Feldbahn yiftotten. mit deren Hilfe viele Fuhren unLer .'Verwendung nur eines vor» [pannpfettx, ausgeführt werden können, wodurch (Be-pann* rfpan b.,w. die vorhandenen zu anderen Arbe'trleiskungen oersügdar sind. Setter wird durch bie'e Felddahnonloge der Bachtecl aus der Loge bei Hofe» am äussersten Ende des ®damtgrunbftü<f» zum guten Teil uusgealichen.
Dass bte kaufmännische Verwaltung eines solchen Betriebes ebenfalls in rationellster und neujeitli'ter Weise erfolgen muh. bedarf keiner wei» teren Begründung, sehr bemerkenswert erscheint uns hier Die Neuordnung der Buchhaltung, die zu einem völligen Lystemwechsel geführt bat. An bie Stelle der komaralistischen ist die doppelte Buchhol»
tung getreten, und diese ist nach den ®efi<bt»pu«f» ten der modernen Vernebstehre tu geradezu staunen- erregender und doch in der Handhabung verblühend einfacher Seile durchorgomsieN worden wobei der Grundsatz der Feit». Material, und Äofteneripami» oorberrschend war
un der Geiamtheu bewerbt ist zu lagen, bah auch in diesem Betriebe unter der Leitung von Dr. BfasI -ine Airtschastowe, e angewandt rmrb. von deren Besichtigung und Prüfung die Besucher reiche Anregungen mit nach Hause nehmen können.
Spezialfächer der Institute
vertreten Vnvatdozent Dr. ftöttgen (®iefjen) für Bodenkunde. Direktor Dr. Ulrich I Setzlar) für Obst- und Weinbau. D'pi.»2ng Mal körne» liu» (®*ben) für iandwirtichattliche Maschinen» funöe und bie an dem hiesigen Institut bestehende Malchinenprüfungvstelle der Landwirtschaft »kam mer Wiesbaden. 8ermeffunfl9bireftor Moldenhauer für Kulturtechmk und Meliorationen.
Die Errichtung einer Hauptstelle für vstanzen» schütz an dem landwirtschaftlichen Institut rft in nue» sicht genommen, al» deren Leiter der setzt bereit* als erster Assistent bei Professor Dr. Sessou» tätige Dr. Appel vorgesehen ist.
Tagung desSessischenDerkehrsverbandes.
• Giehen. 8. Dez. 1827.
Auf Einladung des Berkehrsbundes Ober« Hessen hatte der H e s s l f ch e B e r k e h r « v e r - band, Sitz Darmstadt, kl ne diesjährige Hauptversammlung hi rher einberufen, die heute vormittag im Slyungssaale der Stadt» vrrorvneten-Ver!ammlung Im Stadthaus Berg- ft r a ft e unter der Leitung de« Bors,senden Stemmer. Darmstadt statkfand. Die Vertreter der im Verkehrsverband zusammengeschloffenen mitfllieMft.irfe hzw Korporationen waren recht zahle ich erschienen. _.
Ober bürget nelfter Dr Keller hi ess Vie Versammlung In unserer Stadt herzlich willkommen und wünschte den Derhandlungen besten Erfolg. Provinzialbirektor ® t a e f entbot den Dillkvmmensgru'i der Provinz und liest an- schlief,end der eifrigen Tätigkeit des Verkehrs- Verbandes für die Hebung des Verkehr« und die OJerWerunfl der Verkehr »Verhältnisse in Hessen volle Anerkennung zuteil werden. Beigeordneter Dr Hamm »Lienen übermittelte al» Doriidender des Verkehrsdundes Oberheslen dellen Grütze und Dank für die Befolgung seiner Einladung Hamen» des Verkehrsbundes Oberhessen hob er hervor, dast die beiden Organisationen nicht etwa gegeneinander, sondern miteinander arbeiten: die Gründung des Verkehrs- bunde« Oberhellen war eine Notwendigkeit aber sie schliefst die Mitarbeit und gemeinsame Arbeit durch leine Mitgliedschaft im Verkehrs- verband nicht au«. Der Vorsitzende Stemmer dankte für die freundlichen Begrüstungen und sprach dabei dem Verkehrsbund Oberhessen für seine bisherige rege Tätigkeit Anerkennung au«. Weiter gedachte er des ^^erstorbenen Minister« von Brentano, der für den Verband viel getan, sowie de« verewigten Aektor« Selbst- Oppenheim. der zu den Mitgründern und eifrigen Förderern des Verbandes gehört habe. Das Andenken beider Männer wurde von der Versammlung durch Erheben von den Sitzen geehrt Anschliestend begrüstte der Voriitzende insbesondere den Vertreter des hessischen Ministeriums. die Vertreter der zahlreichen Behörden der Industrie- und Handelskammern, der Aeichszentrale für deutsche Verkehrswerbung ustv Der anlchliestende
Bericht de» Vorsitzenden
legte CeugnU ab von einer außerordentlich regen Tätigkeit der Verbandsleitung und von einet erf i.eull<ten Entwicklung des Verbandes. Diesem gehören unter anderen an 3 Provinzialdirek- tionen, 13 Kreise. 7 Industrie- und Handelskammern. 43 Bürgermeiste.eien. 8 Derkehrsver- bände. 33 Ser;ejr«tKteme, Gastwirteverbände und 1 Automobilklub Die hessische Regierung hat dem Verbände in die en Iahte einen Ctaa:«» zuschuh von 2000 Mk ge..ä rt. ,ür die de: Redner namens Ni Ve.bande) der A.gieruni letz- lich dankte Wei.er sprach sich der Vars.tzende unter Ab e n. n-i ande.« ^.e.ich e «r Be,.reoun« gen im Reiche für die la k äfnac Unterstützung und Mitarbeit bei derAeichszentrale für deutsche Verkehrswerbung au«, von der al ein er eine eifd re.sp echen.e A .et für die Hebung bei Zrem^enver.ehrs erroa te. Auch in unsere n Hessen ande mühten alle V.r- kedrsorgan s.:t o e.i einträch ig zusarnme iarbei en. insbesondere bankte er dem Vorstände de« Verkehrbunde« Oberhessen für seine Mitarbeit im Verbände Mit Bes.ie i ung wies er auf die Scha fung der amt.ichen Fremdenstatistik hin, die allerdings von dem Gast- wirtsaewerie und auch ocn len Gemeinden besser al« bisher unterstütz! werken müsse, wenn Le den erwarteten Erfolg bringen solle. Das Aeichsehrenmal forderte der A.dr.er. wie schon bei srüge er Tagungen, auch Hecke wieder für unse.en schö e r A e.n. Sie Wochenend- Destrebun».en 'eie i von .;:öjkr '21'
mühten von dem inte.e I erteil Gewerbe stär er noch al« bisher unterstütz, werden, zum e.gcnen Vorteil unb zur aede h.icheci Förderung des Fremdenre.-e^o. aus d.e em G.biete e» rod) viel Arbeit zu lei le •- Ein he1111chcs Gast hätte n o e r z e i nis lei noch zu schassen, da« Adrehduch für die helstschen Kraft- W a a c n 1' c ' |e r nrusse von te b t.i i ;ten Krenen mewr mt«.stützt werden, sonst werde es nicht mehr herausgegcben werden können, die von zahlreichen Städten veranstalteten Ver- kehre- und Werbewochen seien zu begrüben. 3um Sch.uh des betsä.lrg aulgenomme» neu Betrat» entbot dec Redner dem schwer bedrückten besetzten Gebiet namens der Der- sammluna he.zlichen G:uh und ban.te schiess.ich der Hess!' chen P re'l e für die auch im oer- slossenen Jahre dem Behände wieder gewährte Unterstützung.
Vorträge.
Als erster Redner sprach nun UniversitätA- Professor St Au bin-Giessen über .Städte unb Verkehrswege seit dem Mittel- alter. In geistvoller und außerordentlich fesselnder Werfe gab der Aedner einen Haren Ueberblid über da« interessante Sto faebiet. der die enge Verbindung zwi chen der CtaMbtliHina — die Strahe macht die Stadt! — und der Ent» Wicklung unseres 6traPentoden« bartat Vic in der Verkchrswetdear^.i: stehenden Zuhörer «Derben aus dem Vortrage zahlreiche wertvolle An
regungen gewonnen haben, deren Nutzbarmachung für die künftige Arbeit sehr wertvoll sein wird. Dem Vortragenden wurde mit reichrm Beifall gedankt.
Hierauf sprach Aegierungsrat Dr. Krebs« Darmstadt über .Grundgedanken der Hafrab a". Er gab zunächst einen Ueberblid über die Entstehungsge!chi chic dieser Vereinigung zur Schaffung einer Auto strahe Hamburg— Frankfurt—Bafel lHafraba, mit Anschluß nach Italien und bezeichnete diese« Problem als eine Idee auf lange Sicht. Der Redner hob dann die Bedeutung diese« großen Strassenprojekt.- . r die Derkehrscntwidluna in Deutlchland. na iu.id> Westdeutschlands hervor, lieh allerdings auch keinen Zweifel darüber bestehen, dah vorerst noch nicht an den Bau der Strahe zu denken ist. Wenn man bedenkt, dah die Baukosten für den Kilometer dieser Autvftrahe aui 300 000 bi« 350 000 Mark veranschlagt werden, so dah etwa eine De- lamtaufwenbunfl von 500 bi« 6C0 Millionen Mark betau« kommt, so ist klar, dah die Verwirklichung 5e« grohen Gedanken«, der in dirfer Sache steckt, noch gute Weile hat. Der Redner hob daoei mit Recht hervor, dah die Verwirklichung biefe» Projckis, wenn diese einmal komme, natürlich nicht eine Sache der öffentlich m Hand sein werde, sondern dah eine Privatui temehmung es sein müsse, die die Strahe scha'fe unb sie dem groben Autoreiseverkehr gegen (Snt eftlciftung xur Der« füguna stelle. Wenn auch die Verwirklichung M Projekts noch nicht herangekommen sei, fo müsse doch den an der projektierten Strecke gelegenen Städten und Gemeinden empfohlen Werben, sich heute schon bei Erweiterungen, Brücken- und Strahenanlagen, Feldbereinigungen usw. auf die spätere Auwstrahe einzustellen. Lebhafter Beifall dankte dem Vortragenden für seine interessanten Darlegungen.
Al« letzter Vortragende sprach der 2. Vorsitzende des Verkehrsverbandes unb Syndikus der Industrie- und Handelskammer Darmstadt. Aegierungsrat Dr. Aoesencr -Darmstadt über .Hessische Verkehrssrage n" Der Aed» ner machte Mitteilungen Eber mehr:re Verkchrs- pro ek e b e g g nto tilg no j in der Bearbeitung sind und über die Aäheres öffentlich zu sagen ist, sobald das abschliehende Ergebnis vorliegt. 3m Anschluß an den mit reichern Beifall ausgezeichneten, der stark vorgerückten Zeit wegen leider nur gekürzt gegebenen Vortrag wurden folgende dreiEntschlie- Hungen einstimmig angenommen
1. Die Hauptversammlung de« Hessischen Ver- kehrsverbandes spricht sich mit allem Aachdruck dafür aus. dah bei dem dringend erforderlichen weiteren Au«bau de- Fastrvlans auch hierzu geeignete Strecken, die bi«her nur einen rein örtlichen Verkehr mit langsam fahrenden Personenzügen aufzuweisen haben. In den D u r ch- aang«verkehr mit schnellfahrenden Zügen einbezogen werden. Von hessischen Strecken kommen für einen solchen zeitgemässen Ausbau schneller Verbindungen zur Zelt namentlich In Frage die Strecke Dtehen — Alsfeld (—HerSfeld und Fulda). Dieben — Gelnhausen und MainA — Alzev ( - Kaiserslautern) An die AeichSoahn wird das dringende Ersuchen gerichtet, dem Aniraa auf Einbeziehung der qenannten Strecken in den durchgehenden Schnellverkehr baldigst zu entsprechen.
2. Die öffentlichen Kraftwagenverbin« düngen haben nachgerade eine solche Bedeutung Tür weiteste kreise erlangt, dah die Forderung erhoben werden mub. die Herausgeber von Kursbüchern und Fahrplänen. nicht zuletzt die in Frage kommenden Ae.chsbahn ireftlonen. mitten der Ausnahme der Kraftwagenverbindungen in die Fahrpläne eine gröbere Aufmerksamkeit zuwenden, al« die« bisher vielfach zum Schaden des reisenden Publikums hier und da der Fall war.
3. Die von dem Vorstand Im engsten Einvernehmen mit den In Fraa? komm rnd.n örtlichen Stellen eingeleiteten Massnahme- . die auf eine Einbeziehung der lindchastlich so schönen hessischen Oberrheinstrecke von Mainz über Alerstein—Oppenheim—W orm « nach Mannheim in den durchgebenden P e r- konendampferverkehr abeielen. werden von der Haup!Versammlung des Höflichen Verkehrs Verbandes vorbehaltlos gebil.igt. Der Verstand wird beaultragt. die namentlich für die rbeinhellischen Slädte oberhalb von M tinz. dann aber auch für Mains selbst, für die Bergstrasse und Darmstadt fo oedeu ungsvolle Frage mit allem Aachdruck weiter zu hearteiten. damit der derzeitlae unhaltbare Zustand, der einen fahrplanmäßigen Perivnenschif sv rkehr auf dem Overrhein in einer für den modern -n F-rmdew verkehr tn Betrach: kommenden Form fo gut wie völlig vermMen lässt, recht bald einer zeitgemässeren Aegelung weicht.
Verschi ebenen.
Weiter beicha!..g.e «ich die Ik-dammlung mit dem vom Verband her rusgcg b-nrn Hessisch e n Illustrierten Abreisskalender, der al« Werbemittel zur Hebung de« Verkehrs in Hellen wirken soll, mit der Schaffung von Aellefkarten und regerer Produktion hessischer Filme, sowie mit der Beförderung von Verwa l t u n g «so n derz ü g en der
Aeichsbahn bet grösseren Veranstaltungen bi Hellen. Der Kassenbericht, der r inen Kallen bestand von rund 96)3 Mk. aus wer st, Irch das finanzielle Sunbamenl des V rbandes In bester Vers al lang s h.n. Der Vorstand mit dem Vorsitzenden Stemmer an der Spitze wurde einstimmig durch Zuruf v^ed.-rgewählt Da Anträge r.ich'. Vorlagen, die Tagesordnung erkchöptt war. Ichlotz der Doriiyende die interessante und getfüg fruchtbare Tagung
Oberheffen.
Angestelltenwahlen in Oberheffen.
Die am vorigen Sonntag im Landkreis Gießen erfolgte Wahl der Vertrauensmänner und Ersatzmänner zur Angestelltenversicherung hatte nach der gestern. Frci.ag. er.'o'.gten Auszählung folgende« Ergebe-..^ Abgegeben wurden insgesamt 329 Stimmen und zwar erhielt der Deutschnat.onale Handlungsgehüsen-Dervand 163. Gewer.fchafts- bunb der Angestellten 56 und der Vfa-Bund lZentralverband der Angestellten, Bund tech- nllcher Angestellten unb Beamten. Werkmeister- 2)erDant)) 110 S:.mir.en. Demgemäß den Dcuilchnationalen Handlungsgebllfen-Ver- band 2 Vertrauensmänner und 3 Ersatzmänner. Gewerkfchafksbund der QfngrBcLlen 1 Ersatzmann. Zenrraloerband der Angestellten 1 Vertrauensmann. Vund technischer Angestellten und Beamten 1 Ersatzmann. Deutscher Werkmeister- Verband 1 Ersatzmann. Äachdem nunmehr die Wahl auch im Landkreis erfolgt ist. lägt sich die Wahibereiligung in Stadt und Kreis Gieben auf 70 bis 75 Prozent feststellen.
• Friedberg y. Dez. Die Wahl der Vertrauensmänner und Ersatzmänner in der Angestelltenversicherung für den Kreis Friedberg hatte nachstehende« Ergebnis. Es wurden in-gesamt 558 Stimmen abgegeben, gegen 243 bei der letzten Dahl 1921 22. Es entfielen Stimmen auf den Deutfchnationalen Handluicgs- gehllfen-Verband 179. Gewerkschaftsbund Der Angestell.en 147. Afa-Bund (ohne Werkmeister- Verband) 121. Werkmeister »Verband 111. Liften- Derbinbuna bestand zwischen dem D. H. V. und G. d. X einerseits und der Afa und dem Werk- meister-Verband anderseits. ft> dass 326 Stimmen der Hauptausschuhverbände den 232 Stimmen der Afa-Ver bände gegen überfteben. Die Sitze wurden wie folgt verteilt: Deut'chnationaler Handlungs- gehllfen-Verband ein Vertrauensmann und zwei Ersatzmänner. Gewerkschastsbund der Angestellten ein Vertrauensmann und ein Ersatzmann, Afa- Bund ein Vertrauensmann und ein Ersatzmann. Wertmeisterverband zwei Ersatzmänner.
* Bü dingen, 9. De> Die Wahl der Vertrauensmänner und E.satzmänner für den Kreis Büdingen brachte 165 Wähl.-r zur Wahlurne. Es erhielten Stimmen: Deulfchnatio- naler Handlungsgehilfen-Verband 122, Gewerk- schaf '.sbund der Angestellten 16. Werftnelster- verband 27. Es entfallen auf die einzelnen Listen: Deutschnationaler Handlunasaehllsen-Ver- band 3 Vertrauensmänner und 4 Eefatzmänner. Gewerkschastsbund der Angestellten 1 Ersatzmann, Werkmeisterverband 1 Ersatzmann.
• Schotten. 9. Dez. Während bei der letzten Wahl im Jahre 1921/22 die Vertrauensmänner und Ersatzmänner für den Wahlkreis Schotten berufen werden mussten, hat nunmehr eine W a hl stattgefunden, zu der der DHV.. der G. d. 2L und der Werkmeiste.verband Vorschlagslisten eingereicht hatten. Das Ergebnis der Wahl war folgend: Auf den Deutsch» nationalen Handlmlgsgehllfen-Verband entfielen 45, auf den D. d. A. 23 und auf den Werkmeistern er band 9 Stimmen. Die Verteilung der Sitze wurde auf Grund dieser Stimmenzahl wie folgt vorgenommen: Deutschnationaler Hand- lungsgchilfen-Derband 2 Qkrtraucn«männer und 3 Orfatjmanner, Gewerkschaf tsbund der Angestellten 1 Vertrauensmann und 2 Ersatzmänner. Werkmeisterverband 1 Ersatzmann.
rnnhtrct« «testen
f Lang ® Sn«. 9. Dez. Bahnassistent Boss kaufte am 4. April von Schweinehändler Lauder dahier ein Ferkel im Gewicht von 28 Pfund Am 6. Dezember wurde es geschlachtet und erreichte da» Lebendgewicht von 384 Pf nd. Da» Schwein hatte somit vom 4. April pro lag li Pfund zugenommen.
gr. Drüningen. 9. De» Die Generalversammlung des hiesigen Turnverein« .Gut Heil* ernannte die beiden früheren Mltglleder Lehrer Buh unb Gung in Anbetracht der grossen Verdienste, die sie sich Ingbelonbere bei der Erbauung der Turnhalle erworben Gaben, zu Ebrenmltalledern. Lehrer Buss stand al« 1. Borsitzenoer mehrere Jahve an der Spitze des Vereins, während Lehrer Jung das Schriftsübreramt bekleidete.
1 Alten-Vuseck, 9. Dez. Innerhalb der letzten Woche sind aus unserer Gemeinde acht Personen, haup sächlich zweck« Blind- d a r m - bzw. Dallenoperat Ion. in die chirurgische Klinik nach Gehen verb.ach worden. eine für unseren etwa 1200 Einwohner zählenden Ort gewiss erstaunlich hohe Zahl. — Die von vielen Veiten aewünlchte und schon längere Zeit vorgesehene Heizung unserer Kirche soll in aller Kürze zu. Ausführung aebracht werden, und zwar Du h Anlage einer log. elektrischen Schemelheizung. Mit dieser Einrichtung soll gleichzert g eine Be- leuchtungsanlage verbun en toerbm.
o Küddlngshausen. 9. Dez. Hier hot das Holzmachen bereit» begonnen Au» dem Ge- rneindewald werden etwa 1000 FesNneter Kutz, unb und Vrennholz geschlagen. Dieselbe Menge wirb in dem In der hiesigen Gemarkung liegenden Dr. ®4g> sehen DalSbesitz gefällt. 8» finden dadurch 20 Munn au» der Gemeinde lohnende Veschästioung. Dieser Tage aing auch ein Tranepon Deihnachtebäumchen von 2000 Ltuck von hier ab nach Höchst a M — Der 6 o b n bei Arbeiter» Ludwig Gelbbu > ch oon hier ft ei heute beim Spiel im Schultzes, der- artig unglücklich aus ben stopf dass ärztlich, Hilfe in Anspruch genommen werden musste. G» wurde Geh.rnerichutterurg feftaestelll.
r. Göbelnrod. 12 Dez. um Mctttoochabend •eranftoliete der tztef'g, Krieger verein hn Saale de, Gastwirt» Schultheiss einen Vertrag,- abend, der gut besucht wer. Al» 5t*nrr war Herr Kratz fFreienseen) gewonnen worden, der ale Obermafroie ben U»*ootfneg mitgemacht hat». Er konnte davon in fesselnder humorvoller West, fast drei Stunden Iona sprechen, wobei er schön, Lichtbilder zeigte — Am UL Dezember wird bi, tzle^s, Schule eine Weltznachtsseler veranfmüen Dabei fernen zwei Theaterstück, Knecht Kuprvchl^ und Heilipe Kochf |ur A^ühnmg.
) Lich 10. D«^ i’Hjw beginnt der eei be» Verkehr» unb Vers«1>anerung»o,rem Lich veranstat- teu gross, Lchausevst,rwettb,w,rk. der sich bi» jum 24. Dezember erstreckt. Obwohl bt, Bee» an stall ung schon h.nlänglch bekannt sein durfte, verlohnt e» sich doch, bi, vediRgungen. unter denen der Schaus,nst«:Wettbewerb ftottfinbet näher fmn« tu lernen Bahrend in früheren Zahlen durch fine Kommission be» Verkehr»- unb Der'chcnerungeoer- ein» bie Vrneträger b<» Bett bewerbe» bestimmt wurden, ist man in diesem 2ahre dazu ut-rrgegarv gen. da» Urteil der breitest en O e f f e n t lt * reit tm Dege der Abstimmung durch Stimmzettel zu überlasten. «endliche unter 16 Jahren ivUcn kein Stimmrecht Hasen. Zeder, der sich an der Adst mmung befetltam etil, lässt sich von irpendemem Znhaber eine* öabeng,schäfte» rin« Stimmzettel auebänblgen und trägt bie ihm am besten zufagttiden vekoratisnen der einzelnen Geschäfte unter ben lausenden Kummern de» Stimm» -ettel» ein. Vie Keltzenfolge be» Eintrag» iss für die Bewertung massgebend. Zeder ssnteresirpt kann nur einen Stimmzettel abaeben Berben mehrere Stimm» zettel von einem Wähler abgegeben, so können diese bei Ermittlung de» ffbftimmv-g»ergfbniPe» nicht be- rücksichtiat werden. Die Vreleoerleilung gebt in der Welse vor sich, dass die Dekvmtion. die die meisten Stimmen aus sich oereinlgt. den ,rften Drei» erhält unb bi, übrigen irweil» Im verhältnl» zu der auf st, «itfonenben Stimmenzatzl. Di, auepesulltne Stimmzettel sind mit genauer Adresse de» Adstlm» menben ;u versehen unb in den auf der Kattzau» treppe aufgeftedkn Kasten zt> werfen. Für baeob- stimmende Bnssllkn» sind wertvoll» greife au »gefetzt, bie zum grössten teil in dem Schaufenster der Firma K. Köhler. Oberstadt au»- gestellt sind Für da» abftimmenfce Publikum gv» stallet sich bl, ’ßrel»oerteitunfl In folgender Weise: Diejenigen Abstimmenben. bie am besten bewertet hab»n, treten in gegenseitigen Wettbewerb Die Unb lcheidung Ist dem Lo» überlassen. Di, Auelosong av» schiebt am 4. Januar 1928. nachmittag» 4 Uhr. lie IRatbau». Vielleicht darf an dieser Stelle noch einmal der Wunsch auegesprachen werden, dass sich die Bo- oolferunq der Stobt unb her Umaegenb recht zahl- reich an bem Wettbewerb beteiligen möge
.Mrrto 'bubinnen.
OE chzell. 9. De^ Die erste Treibjagd t» ben Feidqemarkungen Echzell. Gettenau und Heuchelheim peranftaltcte bi, Hagdgeseliichaft „fljetterau* mit dem Ergetzni», dass bei einer Beteiliguna oon 58 Weidmännern 206 Hasen zur Strecke gebracht wurden. Ai» bester Schütz, wurde habet Auaust Gelb alb von hier mH ein« Schützenkette ausgezeichnet.
Arne
I Mücke. 9. Dez. Eine technische Neuerung, die man seither hier noch nicht kannte, befindet sich seit kurzem in einer nahen Eisenstein, grübe im Betrieb. 6» handelt sich um einen grasten 'Bagger, ber auf Kaumichleppem läuft. Der 'Bagger arbeitet in einem Xaabau der Grube 31 •- darf, recht» der Strass, nach Kuppertenrod. viele Baugrube hatte mehrer» Jahr, lang still gelegen, weil sich der Abbau |d)etnbar nicht mehr rentierte. Durch neue Schürfungen hat man aber abbauwürdige» Eisenerz angetroffen. Un die gewaltigen Erb» masten, die über der eisenhaltig« Erste ruhen, z» des,iiii,en hat man die neuartig, Baggermaschine berangefdxifft. Diese hat den Vorteil, dass sie selbst über unebene, ®,lande mit eigner Kraft an bW Ar» beit»fküe gelangen kann 0n dem Tagbau an der Strage nach (Brünberg arbeitet ein Bagger, der auf Schienen lauft. E» ist erstaunlich, welche Erstmassen von den beiden vaggermaschinen befr.tigt »erben; In kurzer Zeit sind gewalttge Löcher In der Erste entstanden. Vie Eisenerzgruben in der Nachbarschaft sind wieder voll beschäftigt.
I Dber»Ohmen, 9. Sei. Ai» Ueb,Island wirst,» in unserer Gemeinde empfunden, dass unsere Kirche noch keine Heizung besitzt, natürlich leidet bei starker Käste der Kircheiche<uch sehr unter diesem liebel. E» ist m wünschen, dass > ch Kirchen» Vorstand und Gemeinde rat bald einmal mit der An» gei^enheit befassen Allersting» ist dr, Gemeinde augenblicklich durch die Deckung bei Fehlbeträge» der Lande»kirche finanziell für bie Kirch, letze in Anspruch genommen, so dass grosser, Äuegjbe* immer weder »urückgestellt werden müssen. Auch die elektrische Beleuchtung fehlt unfern Kirche noch Vie wenigen Adendaotte,dienst, leibe* sehr unter der schlechten Beleuchtung durch einige altertümliche Petroleumlampen.
Preußen.
Maingau.
WSA. Frankfurt a. M. 9 Dez 3n bei vergangenen Vacht g aen 1 ' , Uhr hat ein Hei- rtx des Börfengebluve« Im Wirtschaftseller de« Vörsenrestaurant« eine* Lichtschein und zwei verdächtlae Personen bemerkt. Da« sofort herveiaeru ena Ucberfollbmmanbo durchsuchte alle Auumlich- kelten, verdächtige Per onen wurden abrt nicht aJunten. G gen 5 Ubr wurde do« Ueberlafl# lommanbo o dermal« an gerufen, weil zwei verdächtige Personen auf dem Dache d,«Bör- sengebäudes von Zv liften und in* Wächter der Wach- und Lch irbge'ellschaft bemerkt worden leien. Das Gebäude wurde vm» Dach bl« 8 um Adler ohpe uht doch auch d. es mut wieder vergeben« Vach Lag ber Sache handelt es sich jebenlad« um Eindrechrr. die In bas Tddenreftaurant e nbrechen wo! L*n unb bet» Icheucht worden sind. — Gestern nach.rn t ag st lest der Postbote Josef Muller mit feine» ?abrrad an der Ecke Heroart- unb Luisen- rasse mit einem Personenkraftwagen zusammen Mit K p - unb Brustv tl |un;rn wurde Maller in das Ho pital einoel.efert. wo er in der Aacht operiert werden muhte.
Serichtssaal.
WSK Darmstadt. 9. Deg. Vor dem Dorrn» ftäMer 6*xnjrgmd)f hott, sich der Spezerei hä ubler S , i b , r au» Offenbach wegen Totschlag» zu verantworten, der Ur Verlauf oon M ietstrel- lig feilen seinen »j o u • e i r I erschossen hatte Da, Urteil lautete aufs,ch»2otzree>neu Monat 3u d) t b a u • und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre Die Tal Irenze, wie der Ktaaloanwast auoführte, nahe an Sorb. Da der Angeklagte ein leicht erregbarer Mensch sei, wurde Totschlag angenommen, oon mit- dem den Umständen könne aber keine Stehe sein.
Bricftaflen btt Ttehaftion.
3- D in m Wenden Sie sich an die Berufe- deratung,stelle beim Arbettoamt In Gehen, om Ihnen sicherlich erschöpfende Auakunst erteili werben kann


