m. 264 Drittes statt
Sieben« Anzeiger <Sen«ai-Anzeiger für Gderheffen)
Donnerstag, 10. November 1927
M Forderungen der Volksrechtpariei
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rch die jetzige 2luf- bet kL Seine Dar wieder zum kauf.
Icmbent auch um den orknung überbauet, die Du: inert ung*gefcbg«bung oefähri tei wolle den Mittelstand
krüftiaen Rückgrat de« Staate« machen unb der Willkürherrschaft entgegenlr«ten, die mächtige 3nh rel1entengnü>t*n treiben. Seine Partei wolle auch eine gerechte Verteilung der Lasten. Sie wolle weiter dafür Jorgen, die Verschwendung abiubauen, btt in Ländern und Gemeinden immer reldängn.sovller um sich areife. Die Demeiirden dürsten sich in die 'Derrieb« der reinen Privat- w.rttchafi nicht mehr einmi'chen. Die Reinlichkeit im öffentlichen Leben sei wiederherzustellen, indem man die Parlamentskandidaten vor di« Wahi stelle, entweder auf die Aufsichtsratsposten oder auf da« Mandat zu verzichten. Der Kampf, den die Dolttvechtpartei führe, sei schwer, denn er gehe gegen daS Drostkapital, die Drost« Industrie und die Drostlandwirlschast, hie starken Sinslust auf die politischen Parteien und die Regierung hätten. Der Kamps der Sparer gehe aber auch gegen die Lauheit in den eigenen Reihen. Die brrecheiaten Forderungen der Sparer seftm noch lange nicht erfüllt. Rur durch engen 3u<ammenschluh der ae chädigten Sparer und Aule.heglSudiger sei Aussicht auf einen erfolgreichen Auögang de« Kampfe» gegeben. Durch festen Zusammenlchluh f«!r.i die Sparer eine Macht, der die Regierung nicht widerst.'hen könne «nd der si« Rähnung tragen müsse. Xie Spater tollten am 13. Aovember bet der Land- tdgtivafrl für bi« List« der Dollsrochtpartei em- treten, (ßanganbaltenber lebhafter Beifall, j
Sine Austprach« wurde von der Drrsamm- Iun<* nicht beliebt.
Wirtschaft.
Die Amenla-Anleike des Aoedd. Lloyd.
Die Anleiheverhandlungen de» Norddeutschen C I o u b in Bremen, die seit einiger Leit mit einer amerikanischen Bankengrupp« unter Führung
ftdlung der Wirtschaft durch DerechliAkeit gegenüber den Sparem. ®* drehe sich für sie a‘>er nicht nur um die Prozente der Auswertung, unserer RechlS-
oC*r herausgesetzt werde Dem Drängen der Ctwrer fei es gelungen, für die Aalw rtung «ine Rückwirkuna zu erzielen Die von der Rcst.rung leCgdchtc bl# Apnl 1922 genüge jedrch nicht, sondern die Rückwirkung mu'le sich bl« auf ben Beginn der Inflation, also bi« 1. Januar 1919. erft reden Die inbttübudle Auf wert ung fei beton ht-rt am Playe bei der Aufwertung der Industrieobligationen. Di« Drvstindustrie habe ihr Bermdgen nicht nur erhalten, sondern e« logar verdoppelt oder verdreifacht Da sei es ein llnding, dem Sparer die jetzige geringe Xif- wertung an«ubieten Dine angemessene Renlner- vertorgung. eine Banknotenaufwertung In gerechter Weise, vor allem aber auch eine gerechte Aufwertung der Ansprüche au« den Hausver- käus.m an Drostdanlen, Spekulanten und Aus- ISnder in der 3dt der wttdesten Inflation fei unbedingt notwendig Die Bolksrechtpartei hab« gefordert, dah an S eile de« In der 3nfküton«- zeit vereinbarten Kaufpreise« der Dorkri gswert gesetzt werde
Roch schlimmer wie di« Aufwertungsgläubiger seien die Anleihegläubiger behandelt worden. Die Bvlk«rechtpartei fordere ohne zwischen Xt- unb Reubcsitz zu unterscheiden eine Aufwertung non 50 Prozent de« Srwerdsprci es unter Aus- schiust der Spekulation. Weiter sei eine fortlaufend-» Verzinsung zu fordern. Den Länder- und Demeiitdeanle-Hen fei eine besondere Aufmerk- Iain!Jt zuzuwcnden. Soweit di« Länder die Xi- lelttn zur Schaffung von öerbenben B.trieben verwandt haben aus denen fte jetzt volle Derzin» Jung herausuirtlchasten. müffe die Forderung de« Gläubiger* mit dem vollen Geldbetrag bei ör- toerbtbrci e« uns gewertet werden. Auch viele Gemeinden hätten ihren Besitz nicht nur erhalten, sondern Ibn logar noch i>ermehrt, ste machten alle mdglichen Curu«du»g.iben. dächten aber gar nicht daran, den berechtigten Forderungcn ihrer Xt- glüubiger zu ent prechen obwohl sie es vielfach könnten. Da« |ci das Verfahren en?« betrügerischen Bankerotteur« J« sei hierb'i jedoch darauf hinzuweicn. dast die Rcichsrcg.rrung daraus drücke, dast tie Gemeinden nicht Häher aufwerten, weit dadurch angeblich der Kredit de« Reiche« gefährdet wert«. Ser Sinwand, die Wirtschaft
könne eine höhere Ausweriung von durchfchnttt- sich 50 Prozent, d ch eüx Individuelle AuNver- tung nicht tragen treffe n.che zu. Auch «an« her- vorrage.id« Rolkswin« feien aut ihm. dem Redner. der Ansicht, daß bi# gerechte 'Auswertung nicht nur tragbar, sondern geradezu «ine Voraussetzung für di« Defundung unterer W.rttchalt fei Die Sparer gehörten ja auch mit »ur WiN- schatt. und wetm man alle diese D'äub.ger wie>»r kaufkräftig mache, komme da« auch der Wirtschaft zugute. Durch den jetzigen Kapital- und Iinfen- raub habe man aber die innere Kaufkraft g> lähmt und da« Tkrttauen der sparenden Kreise erfchütten.
Trotz all die'er Ersahrangen und Tatsachen steh« die Reichsregierung auf dem Standpunkt dost an den Iullgefehen nicht» geändert werden bür1« Dabei werde He unterstütz! von den 3c-
wrNungsbewegung
Cberten6ceflmditflpräfihtnl a. D.
Or. »tff, M. b. n., Darmstadt übet die Avederungen. kn« von den in der Boltt- oech«Partei zulammenge'chlo!lenen luftoethmg*- geschädigten geltend gemacht werben, d^ptzttdent Dr Best, mit iebhattem Beifall benrüfH. erörterte zai'.ächft bi« Iufammenhänge Ato Idxii der Inflation und der Aufwertung. Während man in chngland tue Krirgskoften durch luitfr Besteuerung der Kr.egsnduitrie deckte, druckt« man hei un« Banknoten und fuhrt« ba- burch die ®clb«iuu>«riuiifl herber. Au« dieser hab« besonder« 6*r •rohtnbuftile reichen Dützen auf Kostet» der Sparer gezogen. ^B habe Stinnes bei Äriea«beginn rtnDer mögen von « Millionen Mark befetten, diese« aber nitfr nut durch Lucht «keil, tembem vor allem durch bie Ausnutzung der Inflation auf ebenso viele Milliarden gefolgert Unter dem Druck der • rohlnbufln# lei dann bi« dritte eteuenuHper- prfmung geschaffen worden, die nicht Rocht, sondern Unrecht gebracht hab«. Die von den Sparern grlorbette .nd induelle 3u1a>erluiiq, mit bet man ftläub.gern und Schuldnern nach Billigkeit unter gebühr^ ndei IV'ru.kl icht lgu i.g der Der-
aterungspartelen Mit den Deutf^nationalen, der Deutschen Rottspartei und dem Ientrum habe mau schlechte 2r ahrungen gemach! Ar bestreite nicht, datz unter allen Parteien eine ganz« Anzahl Abgeordnete sich befänden die In der Aus- t ertung voll auf dem Boden bei Recht« stunden.
er diese X'arordneten könnten ja nicht so ad- stimmen wie lle wollten, weil der Fraktions- ituang herrsch« und das Arostkapital auf die politischen Parteien «Inen starken »influfi au»- übe. Unter die en Umständen fei bi« Arbeit der Bolksrechtpartei drinacnd notwendig, nicht nur bei den Reichstag«-, sondern auch bei den Land- lagitoablm, denn in den Ländern gehe «• - B. um eine höher« Vparkasfenaustvertung.
Wenn i un in Hefen da« bekannte Gesetz gegen die kleinen Parteien vom Landtag gemacht worben sei. um durch die Anforderung von mindesten« 7000 Stimmen und Hinterlegung von 5000 Mark besonder« der Bolksrechtpartei da« Austreten unmöglich zu machen, was aber bei der Sparerpartei nicht gelang, so fei da« ein glatter Dersasfungvbruch. sowohl der Landes- tote der Reichsversc'sung. die beide da« gleiche und geheime Berhältniswahlrecht fest setzt en. Die Bolk»- vechtpartei werde sich nach den Wahlen an den Staatsgerichtöhof für da« Deutsche Reich wenden, den Antrag habe er (Redner) schon ou«gearbeltet. um einen ' pruch de« StaatsgerichtshoseS übet diese« hessiftche Gesetz herdeiAufuhren
Die Bolksrechtpartei wolle die Wiederher-
Getzern abenb sprach in
Wöhlern erlammlww her D ol ' « r « ch l pa r te u die unter bem Borkitz Vrkvafter« Leiber ie Saal« de« Hatt’anb.
bet Führer der deutschen Sparer- und Auf-
HLlwifse hätte gerecht toerben können, bad« den Gvohkapital nicht gepaht. Wo da« »ictlap.tal Gläubige war. habe «« die tnliDltuetk Aufwertung gefordert, wo et aber Schuldner war, habe es die Aufwertung mit 15 ober 25 Prr^ vargenommen Dielen Kapitalraub an den Sparern hab« man dann aU Qhiftoertung bezeichnet ®eg^n bi« dritte SteuernvtVerordnung, wie auch gegen die 3all- ®dengel 11:14 habe Die SparervrKtnisation Hront Cmacht Auf dem Gedie'e der Aufwertung ver- nge ,ie an Steile de« Satze« von 15 di« 25 Prozent einen solchen von 50 Proz., dieser solle jedoch nicht fest fein, fondern einen Durchschnitt», sah darsteilen. hvt je nach den Derchältnifsen des ilbnvr« im Ginzelfalle herab-
00» Äubn, fiert» & do und der Duarentg Traft dornt . Ntuyork. pesührt wurden, sind, wie der L.IT- Hande'sdienft erfahrt, nunmehr jum lb- f d) I u gekommen. Di« Anleihe Im Betrage von 20 Millionen Dollar, für dl« Suber heiten nicht gestellt werden, ift mit «oft verzinslich und bat eine Laufzeit von 20 Rubren Als Trustee- lut-bicren bu Cuarantg Trust üo. Reuyork. und die I'ari:.ltat:ci und Ralionaldank. lommanbil- geseaschust 0. ft , Berlin.
Die Bedingungen der Änieilx sind als günstig zu dezetchnen. Ter ftdschlutz dieser ftnleih« gerade in einem Zeitpunkt, in dem Dawesrlan and das Wemarandum Parker Gilbert» im Nittel punkt der öffentlichen Diskussion stehen unb den Reuyorker dmriip.ivmartt Jlarf deeinftastt haben sollen, zeigt, dast die letzten Vorgänge den Reuyorker Pi >h m<V |o sehr beunruhigt beben, wie man allgemein an* nehmen zu müssen glaubte. Allerdings wird bi« ftn leige von amerikanischen Banken angesehenen Kamen» ausgegeden. ^rdach auch der llinflutz dieser Banken würde nich:» nutzen, und ft« s.chen wohl selbst den amerikanichen Raplialmarh als günstiger für die Aufnahme deutscher ftnieihen, soweit sie ,»on privaten Unternehmen ausgehen, an. ol» nach den letzten Crörtrrung«n in der Press« geglaubt wurde Ohne Zweifel werden sich aus der Anleihe- toansaktwn de» Norddeutschen Lloyd tz Ü n st i g e Auswirkungen für di« Ünleihevoli t i f b r r deutschen P r i va t wi r t s ch a 11 ergeben, die» besonder» deswegen, weil die Bedingungen der Anleihe unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Zinr-verhältnlfse durchaus tragbar sind und keine Tlerichlechterung g tat nüber den bisher von amerikanischen Banken gestellten Bedinaungen darstellen. Der 5)auptzweck der ^Inleihtausnahme seitens de» Norddeutschen Lloyd» erschöpft sich in der Finanzierung de» umfangreichen fÄeubauprogramm», da» bekanntlich Neubauten von 1M00O Vrultoregisterlonnen umfaßt. Die Sofien diele» Neubauprogramm» belaufen sich auf etwa 14n Millionen Reichsmark, wozu noch ein Kapitalbedarf von etwa 20 Mill. Rm.. für bi« in den letzten Monaten getätigten größeren schisf»an* tauk tritt, ü» ist dem Norddeutschen Lloyd nicht möglich, dies« grast« Summ« au» eigner Kraft auf« zubringen, da ihm aus den Kavitalserhähungen de» letzten Jahve» nur 80 M>U. Rm. zur Verfügung stehen. Dast da» Bauprogramm wirtschiltlich g<- rechts«ttigl ist, zeigt die starke Zunahme be» über seeisch.n Reiseverkehr» in der Zeit vom 1. Januar bi» 23 Oktober d. 2. und auch de» Frachtgeschäft,.
• Phil. Holzmann A D. Frankfurt a. M. Wie der WTB.-H<mdel«dlenst er- tahrt. hat der Präsident der Republik Lhile den Srlah unterzeichnet, wonach di« Au-sührung der geplanten Hasenbauten In dem Salpeter- Hasen 3quiquc im Werte von rund 30 Ulf EL Mart der chilenischen TochtergefeNschasl der Phil. HoUrnann LS. FranksuN a. W. übertragen wird.
frankfurter Börse.
Frankfurt a.M 10. Noo. Tendenz: fester, im Verlaufe wieber adgeschwacht. — Die Börje eröffnete beute fester, doch hielt sich die Umsatz- tätig leit in engen Ärenzen. Die epetu- lation nahm weiter« Deckungen uor, c,r allem aber war da» Ausland wieder mit limitierten Kauf- ordcrs am Markte. Etwa» freundlicher stimmt« der Reichsbankausweis, der eine Abnahme der Wechsel- und Lcheckbeftände um 42S Millionen Reichsmark und einen Rückgang des Notenumlaufes um 210 Million.,, Reichsmark zeigt. Lusterdem regten die optimistischen Ausführungen Deheimrat Klöckner» in der General Versammlung der Klöckner- iverk« an. Nach Erledigung der oorltegenhen Auftrage erfuhr die Stimmung einen UinichwunA und d>e Kurs« gaben allgemein nach, da sich die Spekulation in Anbetracht der morgigen Prämienerklärun- gen Aururfbaltenh verhielt Man twruxe» auch auf Den eireif in der Textilindustrie, wovon 53 000 Arbeiter betroffen sind. u.a. ist der gesamte Betrieb der Bernde rg • A.-K. still gelegt. Bel der ersten Shirsfeft- setzung ergaben sich für die Mehrzahl der Papiere Kursrückgänge von 0,5 bi» 2 Prozent. Zellstofswerie gaben 3 Prozent nach. I. - (8. - F a r b e n eröffneten Inapp behauptet, waren im Verlauf« jedoch abge- schwächt. Von Aut 0 wert « n gaben ftleoer 2 Pro- •,cnt und Daimler 0,5 Prozent nach. 51511. blieben ndoch gesucht und konnten 5 Prozent gewinnen. Die Serie be» Metallbankkonzern» Blieben gut behauptet, ebenso 5chisjahrtsaktien. Don Montan- a k 11 e n lagen fiaurahütt« fest mit plu» Pro- jent. Am (Ekftromarft waren Fetten 5,75 Prozent adgeschwacht. Am heimischen Rentenmarkt lagen 2 bl äs ung-schuld etwa» erholt, von Auslän- dem blieben Türken etwas gefragt und fester. Im verlaus« wurde da» Geschäft noch kleiner, di«
Kurs« bröckelten weilst atz. Ss^rd neu« Otrtbufj« von durchsckmftrftch 2 Prozents flni Geldmarkt trat start« Rückfrag« m;ch *aac»- oett hervor der batz zog auf 6 Prozent an. Dm reoifenoerfebr konnte sich Ito» Ptzmd gegen Kabel auf 4J715 be>estttzrn. Dt« Betdh-r jrf notierte gegen fiondon 20.45. gegen Kabei 4 1952. gegen London 124,04 Mailand *>.4S. Madrid !*,Ä 'bcrlinn Börse.
Berlin, 10 Roo Dte gestrig« fefttrr Börst hat zu einem verstärkten Angebot au» her Pr 0 otn » ge'.chrt. während neu« Käufer f*ltfr Da auch da, Deckungsbedürfni» bet (Spekulation nicht mehr so stark ist. konnten fich bk tm Bormil- tag»verkehr genannten festen Kurs« nicht halten. Der Reichsdankauswe,» brachte zwar eine roeientlidw üntlasning, konnte «ich aber kursmöstig nicht mehr auswirken. Auch dst Austührungcn dk- heimrat Klöckner» in brr gestrigen OBcneraloer- Ixuninlung der Mfcfnenoerfe hatten keinen Ülnflub auf die allgemeine Tendenz Dte ersten Kurst waren uneinheitlich Kaliwerk« schn»acher Banken- und 8chistohn»attien behauptet. e i in i s ch « Anleihen ruhtg. Ausländer stster, besonders Bo» nter, Anatolier und Mexikaner OJ» bi» 1 Pro zent hoher Der Neidmarkt war nwnig verändert. Psandb riese lagen noch unentwickelt. 2m Bee- lau I« wurde die Tendenz allgemein schwacher Man verwies auf di« schwächere Ber..nlaaung 6er «uslandbörien und schritt zu Dewinn-Miknatzinen. Vie Kurerückgänge betrugen bl» zu 5Prozent
^rnnlfurter «ctrciDrbörff.
Frankfurt a X, 10. Rov Dte allgemetiv Marktlage ist kaum verändert und weiterhin ruhig Weizen, der gut angeboten ist. must!« im Preise um 0,25 berabaefehl werden do«gleichen Weizenmehl, in dem da« Geschäft äusterft still ist. Auttermittel lagen unverändert. Hochwertig.' Kraftfuttermittel Hieben gesucht ebenso Roggen- lleie. Dagegen war Rauhfutter stärker angeboten und im Preile natbgebenö. O* wurden notiert Weizen. 1 Qualität 25,75. 2. Qualität 2450 geringerer Vetchaffcnheit 22,50 bi« 23,50. Rogge» mlünd 25. Sommergerste für Brau zwecke 26 bi* 28. Hafer, inländ 22 75 bis 24. Mais gelb 19 bi* 19 25. Weizenmehl, utiänb. Spezial 0 3k,50 bis 38* Rvageninehl 34,25 dis 34.75. Weizenttest 13. Roggennete 14 TTL
frankfurter LchlachtviehmarN.
Sranlf urt a X. 10.Rov. Auftrieb 86 Rinber. 318 Kälber, 594 Schafe. 409 Schweine Kälber Beste Mast- und Saugkälber 78 bis 62 Rlk. mittlere Mast- und Oauglälber 70 bis 77. gering« Kälber 60 bis bä Schafe Mastlämmer und jüngere Wasthämmel (Weide- bls 49 .111liiere Mastlämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schas« 38 bis 44. sleischiges Schafvieh 34 bis 37. Schweine. Bollfleftchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 68 bis 70. von etwa 200 bl» 240 Pfund Lebendgewicht 67 bis 69 von etva 160 bis 200 Pfund Lebendgewichl 65 bis 68. ftetschige Schwein« von etwa 120 bis 160 Pfund veber.hgetrld)! 65 bis 67 Mk. Markt verlause Kälber und Schaf« reg«. Schwein« belebt, auSverkautt.
Letzte Nachrichten.
Hochwasser im Gchwarzwald.
Sr «iburg i. Br. 10. Rov lWDB Sunf- fpruch) (Infolge der Italien Regelfälle der letzten Tage zeigen die Schwarzwaldflüsse ein flarkes Anlchwrilen Die Kinzig bat in chrem Oberlauf bereits weites DeiSnd.' überschwemmt und im Unterlauf die Dammlrvu erreicht Die Schutte r hat in der Degend von Lahr groften Schaden angerichtet 3n einem Orte stand das Di-H in den Ställen bis zur Brust im Wasfer und muhte mit Hilfe der Ieuerw'hr geborgm werden. Der Bahndamm der Streck« Frankfurt Basel ist bei Dingiingen überflutet Da der Regen anhült. ist mit einem toeiteren Steigen des Wassers zu reck-iien. Die T e m p e r a 1 u r e n find infolge der herrschenden Fönwitterung verhältnismäßig hoch. Aus dem Hochschwarzwald hat es gesterii und heut« nacht stark geschneit. Das im Osten der Stadt Zweibrücken gelegene Barackendiertel tourt»- in D:t vergangenen Rocht von einer Hochwasserkata- strophe heimgesucht, ttünerhalb kurzer Zeit stieg das Wasser des Sa>warzbach<» in den Räumc-n. Feuerwehr und Sanitäter mußten über 100 Personen, d-irunter 38 Kinder, aus den Fluten retten. Die Obdachlosen wurden notdürftig im städtischen Krarckenhaus untergebracht.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
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