wurde infolge De- Korken Tempo- 'Get<bt<?^^^eteTt bei flrranffurtf# zu einem der interrffantestm Treffen Heier Sarfon Die Bereinigten treten fre Tietje nach der 2Kaininetrot>oIc abennali r;| einigem Ersah an. tret)Dem hofft man. dast sie den Lahnkreis würdig vertreten
Die . 2 l t e n $ e r r e n“ geben der 1 Elf da» Geleite Sie haben sich gleichfalls die .Alten Herren" von .Borussia" -um Gegner erkoren. Lin Sieg tote in Kreuznach dürfte auch dir-mal in AuSItcht flehen Da faß sämtlich Spieler alt ehemalige Ligakämpen. noch über respektable« Können verfügen
Bereit- am Sam-tag abend empfängt die Lehrmannfchaft auf eigenem Pia» d:r 1. Mannschaft Lollar-, und sie hofft sich für die kürzlich unverdient (durch Fehle- des LchieDSrtchterS, erlittene 1 .•OVJlicDrrk 3« in Lollar zu revanchieren Die Aufftellung ift eine recht gute.
Etwas fchwerer w.rd schon das Treffen am Sonntag in Gießen gegen die Ligaell vom .Sportclub 1 9 1 9 - G 1 a d e n b a ch werden. Einen Achtungserfolg .rrangen die lungen G:ebener bei Dem Vorspiel in Gladenbach Auf Dem kleinen ui i Platz em
den (3:3) zu erz elen >k eine famofe Leistung Die gute Technik Der 1300er steht hier im Kampf mit Eifer und Kraft
In einem Dritten Treffen am Mittwoch abend wird aus dem Universität«!Portplatz 1 900 6 Lehrmannfchaft Der Universität-- Mannschaft tc» nn-b auaft.f)rrb.' Ttücflr cl liefern, das einen intereflanten Derlauf verspricht da Die Hn.herfität zur Zeit über sehr gute Kräfte verfügt.
Die Illb-Mannschaft trägt am Sonntag anschließend an die UI--Mannschaft ein Freundschaftsspiel gegen Heuchelheim- II. ou-
Aus dem Arbeiter «Turn* und Sportbund.
£. Kachdem die Pfingstseierlage an die fuhren den Mannschaften recht erheblich, Anforderungen stellten, gönnen sich Diele, zumal nach der eben erst beendeten Vorrunde der Derbandsspiele, einen Sonntag Der verdienten Nahe. Nur in den unteren Klassen sind noch eine Beihe Verbands- spiele auszutragen, die folgende Mannschaften im dampf um Die Punkte sitzen:
3n Leun treten Dir Dortige Erste mit Der gleichen Mannschaft von N o d h e i m an. L'eun ist un- geschlagener Tabellenerster Der zweiten Klasse. unD wird sich, obwohl Nadheim mü zu Den befahigsten Gegnern zahlt, auf eigenem Platz nicht schlagen lassen.
In Den Mannschaften Burkhardsfelden 1 und Grosten-Linden I treffen zwei Fußball- neulinge aufeinander, von denen Großen - Linden eine Derart rasche und erfolgreiche Auswörlsentwicke lung bewiesen hat, daß man Der Mannschaft ohne weitere» den Sieg zuspiechcn muß. Auch Der Vorteil De» eigenen Platzes durfte für Burkhardsfelden wenig ausschlaggebend sein.
Gießen» Zweite tritt in Naunheim gegen die Dortige Zweite an und sollte normaler- weis« auch Der verlierende Teil fein.
Im emsigen Iugendspiel treten Alten Buferf und Fronhausen aus dem Sportplatz in Alten-Buseck an. die spielerfahreneren Gäste sollten die Sieger bleiben.
Rhön-Segelfiug-Wettdewerd 1927.
‘206'21. DaS Programm für Den Diesjährigen Qtb6n-6efldflufl-2DettbcU>crb fleht jetzt enDjüIlig fest. 3n Der Zeit vorn 20. 3uli bis 8. August finDet auf Der Wasserkuppe Die Abnahme von Probeflügen statt Beginn Dee eigentlichen Wett- bewerb- am 31. 3uli. 3n Der 3cit hoin 31. 3uli bi- 8. August finden Die Zulassungsprüfungeni auf Der Wassersuppe statt Die technisch-: Prüfung beginnt am 1. August. Schluß DeS Wettbewerb- nm 14. August. Der technischen Prüfung am 15. August An Diesem Tage werden auch Die Entscheidungen de- Preisgerichts bekannt- gegeben werden
50-Iahrfeier des Nationalvereins derFreundinnen junqerMädchen.
WSN. Darmstadt, 9. Juni. Die öi»jährige Jubiläumsfeier De» Deutschen Vlotional- verein, der Freundinnen i'.tnger Mädchen wurde heute vormittag 10 Uhr nach einem Festgotteodienst in Der Schloßkirche von der Bor- sitzenden Großherzogin Eleonore von
Die Sphri hat auch einige Bücher geschrieben, die sich direkt an Die Erwachsenen wenden DaS beste dieser Bücher. .Sina", erzählt Die Geschichte eines jungen Mädchens das durch langen Kampf endlich doch noch zu dem wahren LebenSgiück gelangt Dieser Roman zeigt, daß die vpyn sich mit Den Fragen Der Frauenbewegung. Die damals Die Geister zu erregen begann, eifrig be- schästigi bat; Denn Sina, ihre Heldin. Dringt biS aus Die Hörbänke Der Universität vor DaS wahve Glück findet sie allerdings nicht in ihren» Beruf 3vhanna Sphri war trotz ihrer weitherzigen TeÜnahme an Dem Reuen im Streben Der Frau doch zu fest in Familie und Haus verankert, als daß fie sich echte« Glück außerhalb dieser Welt vorstellen konnte Ganz ruhig und befriedigt wird Sina erst durch Die heirat, an Der Seite de» geliebten Manne« - Das Buch, mit Dem sie. schon iin vorgeschrittenen Alter, zum ersten Male an Die Orffentlichkeit trat, ist auch kein Kinderbuch Es ist etn rührender Aachruf auf eine verstorbene Jugendfreundin. Der in seiner schlichten Frömmigkeit unS noch heute rührt. unS. die wir jetzt so garu andere Stoffe unD Themen gewöhnt lind Allerdings können uns die Bucher, die Die Sptzri für Erwachsene schrieb, deute nicht mehr da« fein. waS fie vielen ihrer Zeitgenossen gaben, ihre Kinderbücher aber leben tort von Geneiation zu Generation, sic bleiben ewig jung.
Johanna Sphri ist zur unübertroffenen Klassikerin De* Kinderbuches geworden, weil sie aus diesem engeren Gebiet di selben Kräfte unD Werte entfaltet die im Bereich Der höheren ßUeratur Die Gröhe Gottfried Kellers unD 4 5 Meder« aus machen Aus dem Schweizerischen
JJ» d<^vr unD reichte bis ,ns Allgemein» Menschliche. Ewiae Vas Boden oOnDige und Ge- lunDe «ne* tüchtig,, Menschenschläge« da« schon in den Kindern lebt, einer wechselvoll reichen großartigen und lieblichen Landschaft wird befcaft unD verklärt durch nne tapiere und verständige Weltauffassung die vom Geist Pestulr'zz!- berührt ist. durch eine starke unD stolze Geistigkeit die an hem Wesen der besten deutschen Dichtung
Hessen in der von 500 T^nonen besetzten restlich ge-'chmuckten Ctto-StrnDt 7)aUf <rofhie'. Schn-: führenn, Frau Bland <Heidelberg) ffiHitrte Die Geschichte der xkreuu leit ieiner Gründung unD gab einzr. UeberWti über seine bet.a }e Hrbei* für Die weibliche Jugend: Heime Lohnhoi»mi'jwn. Jugcnä- oemB< SteUeDoermiUfung, ii rkundigunss-oienst Lub wände rercheralua^i -nö J-5n>2nberfnuri3rg«- Der Le «in tft ein Zwr goerem öe= über lle h>Ht- teile verbreiteten mirrational-n Lunde; der Freundinnen lunger Mädchen: er zählt in 32 Lande»- und Lrooinzialoereiner über 10mi M uLetir Der 5d>Gg.-neifier. Oberftleutnaat Baur b t 5 < t a |. erstattete den Sossenbericht und gab au» persönlichen sErumerungen Bilder au» den ersten Jahrzehm« bet Ser ein 6 Leg rützungsansp rachen hielten namens De» Serualbureoui Tleuchäiel Frau Eurchod S-ccr^an, namens öej holländischen Katwnaloerein» Frau Komond: ea n Li», nun.en» De» österreichischen Sationaloerein« Fräulein 3 u t m a n n
klutwundererwefen überbrachte Obe rreguruna trat Schmid! Die Des Staate» 'Regierung»ta' ft r t b ». Die Der Uirche Prälat D. Diehl die der Stadt Bürgermeister Delp E» folgten Die Ansprachen ^ihtreicher Lrganiiatwnen. Margen haben Bortröge und M i tgliederverfammlung statt.
Hessischer Organiftentag in Friedberg.
—Friedberg, 8. Juni. Der verband evangelischer Organisten und Chor- Dirigenten in Lessen hielt heute seine Die«- löhnte Jubiläums-Hauptversammlung rm Singsaal Der hiesigen Ausbaufchule ab Der erste Borsitzende, W. Rosenthal. Organrft an der Dhristuskirche zu Mainz, begrüßte besonder» die Ehrengäste, Superintendenten öberhrdtenrot 'Dl e g- ner au» Gießen, al» Vertreter de» Lande »kicher', amte». Dekan Zatzmann vom Dekanat Friedberg, Den Vorsitzenden Campo» von Den eDange- fischen Vereinen Fnedderg» und Schulrat Süß. Frsidberg. Friedberg fei der geeignete Ort für die Jubiläumsoeriaenmluna. Denn hier war Die Schule Der Organisten, hier rourDe Der Verein oorbereitet. Dellen Wrunbuiic dann im Juki 1907 in Zrankstin
■ i.. E» galt nicht mn fteUung der Organisten herbeizuführen, sondern auch Fragen ideeller Art. 'Ausbildung und Weiterbildung waren e» nur Organisten der größeren Städte Die sich unter Dem 1. Lorfitzendeei Müller (Friedberg) zusammen- taten, heute gehören Stadt- und Landorganisten dem Verband in großer Zahl an. Mit Der 'Aufhebung De» § 50 de» Volksichuigesetzes wurde das Amt eines Organisten oom Schulamt getrennt. Der Vorsitzende gedachte Dann in warmen Worten des lang- iahrigen Derbandsieiter«, jetzigen Ehrenvorsitzenden Musikdirektor Müller (Friedberg), Der schwer er- krankt ist. Da» Amt eine» Organisten erfordere viel äiisDaucr und Liebe zur oad).-. Die Pflege Der Kirchenmusik habe in Stadl und Land für die evangelischen Gottesdienste Die höchste Bedeutung
Dekan Za tz mau ii iprach für Da» Dekanat Friodberg Dem Verband 3um LOpihrigen Jubiläum herzliche Glückwünsche au». Oberkirchenrat Wag- ner überbrachte gleichfalls herrsche Glückwünsche zum Jubiläum und betonte, daß das Landeskirchen- amt große» Interesse an dem DraarüftenoerbanD habe, zumal dieser weiter helfen wolle in der Frage de» Nachwuchses Der Organisten.
Vorsitzender N 0 senthal verlas hierauf den M. Jahresbericht. Darin verwirft er Die Schnell- ausbildiings-kurje von Organisten, verlangt gründliche Dorbildung und ^eroifienbafte IßeiterbilDurag in Forf- biwungskurien, für die Au'baufchule und das Piida- gogische Institut tüchtige evangelische Musiker. Einer kirchenmusikalischen Prüfung habe sich jeder junge Organist zu unterziehen. Die Gehaltsforderung der Organisten wurde dem Londeskirchenaint durch eine Eingabe vom 18. Avril 1926 überreicht und zugleich Der Wunsch ausgesprochen, das Laicheskirchenamt möge verdienten und langjährigen Organisten Den Titel „Kirchenmusikmeister" verleihen. 21 ud) Die Forderung eine» Lande-kirchengesetzes wurde aufqeOellt und Der Wunsch ausgesprochen, das Landeskirchen- amt möge Die Gehaltssätze nach der 3<*( Der Gotts- Dienste, Dem Dienstalter des Organisten und Der Größe der Gemeinden ordnen, wie dies in anderen Deutfdxit Ländern bereits geschehen fei, z V Baden. Thüringen, Sachsen. Leider erfolgte am 3. Mai 1927 eine Ablehnung de» Antrag» auf gesetzllche Wegdunfl obiaer Forderungen, eine Neuregelung, sei nach der bc<fifd>en Äirchenverfafsung nur im Verwaltunasweg durch die SirdicrworftänDc möglich, und diese sollten bei Ausstellung Des Voranschlags für 1928 die Wünsche berücksichtigen.
Oberkirchenrat W a g n e r ist der Ansicht, daß sich bei Revision der ftirchcnversassung ein Modus treffen
gebildet ist So darf fie einen bescheidenen Platz beanspruchen neben den Meisten! der Schweizer Dichtung, die ihre deitgenoffen waren und zu den Grvsten unsere« Schrifttum« gehören.
„Hanneles Himmelfahrt" berliner Erstausführung der «racnerschen Lper.
Paul Graener. dessen zwetaktige Oper .Hannelc« Himmelfahrt" nach der gleichnamigen Dichtung von Gerhart Hauptmann seine Erstaufführung in der Städtischen Oper Eharlotten- burg fand, ist nach feinem ganzen musikalischen Bildungsgang unD seiner Begabung nicht als Vertreter der sogenannten modernen Lichtung an- «alsprechen Sein starker Sinn für musikalische Sonngestaltung und seine bei aller Dramatik ungekünstelte Melodik lassen ihn vielmehr als Junger Derjenigen Schule erscheinen Die statt über Die alten Aiederländer über Bach. Bi ahm«. Aeger führt. Auch ist eine aew 'se Verbundenheit zu spüren, da ja bekanntlich Dr Paul Graener als Tlachfolger Ma» Aegers am Leip- jsiger Konservatorium wirkt, nur daß ihn von Arger fein Entwicklung «empfinden für Dramatischen Aufbau unterscheidet Ganz im Gegensatz zu der meist auf neue aparte Klangwirkung aus- aehenden Modertte ficht Graener Die Aotwendig- feit dramatischer Gestaltuna nur in Dem contra- punktifchen Ausbau einer möglichst unkomplizierten Thematik. Meisterhaft ist. uxe es Graener versteh« aus dem Ehoral .Ach bleib" mit Deiner Gnade" eigentlich das musikalische Grundmot.o der Oper zu entwickelte Man erkennt hierbei den begeisterten Anhänger Bachs und Aegers Kunstformen.
Die Oper .Aanneie« Hunmelfahn" ist wie das schon durch den Xcrf bedingt tft in ihrer dramatischen Wirkung nicht einheitlich. Da der Widerstreit zwischen Dem XealiDmui des Arme- kuteleben* und Der tzerrNchkcit der jenseitigen Welt, in die Hannel, ein,ueben foll. mcht Icharf genug berai^gemeihdt und unterfchleden ipirb
lasse um dem Oraomften beratende Stelle im ftir chen-7orfranD $u geben. Die finanz»eUe Lage lei idyo ertg, es jnrn noch übet «uu Million SoJ.öm oorhaaben. ^aD viele ü rchengememdeo brfaoDen sich in großen ZmanzLöte"
D>. SerfflmmLu3g befchlvtz ioDann ixt urhöhung De: Jlngl eDsbeura^e» aui Drei M^tk anö >wUw h< Forderung auf, daß in Dem Bä Da gaschen acfu'.Jt
•et. Dem Die BuebüDung toangrii’dxr Organqten abliegen falle.
Die LorftanDswahl hatte Da» Ergebnis Dost Der bisherige vornattD eimtimm^g wteDergewahii wurde Lorfitzeoder Kofent Hal fMainz) Seell- Vertreter Leonhardt (duerba^, Lchrifnührcr I e rboben iWorm^i. Ke wer Schäfer (Sei- chelsheirn). Besitzer Sunf (Okarben» unD A c ID • mann (Tr.bur,
Roch cAlufc Der Verhau Diungen bua Profesior D. dnuüD Mendelssohn an» Darmltadt einen Lortraq über Die Bedeutung Der Orgel im Gottesdienst Nachmittag» »and noch unter Leiuag von Organist N 0 s« nthal onlatzlich De» Stzäorigen Jubiläums ein Vachftonzert m Der Stadtkirche statt, flb Solntea wirkten dabei mit: Frau JUjp tun gerat Ptuhl - Flörl na au» Darmstadt (Stöhne/. 5rau Monurtian K:.n Äermagen-8crn- träger au» Wiesbaden (Sopran) unD Kammer- musiker Fritfch aus Mainz (Flöte»
Oberheffen.
tanXrci« Wiefcrn
Q Sol (ar, 9. Juni Die Pflasterung Der straHc Lollar—Gießen ist nun beendet und die Straße für den Berkehr freigegeben worden. Die Arbeiten, die man am 4. Hpril ausgenommen, sind demnach in Der anerkennenswerten Leu von neun Wochen durchgesührt worden. In der neuen Gestalt nimmt sich die Straße sehr schön au». Die Pflasterung ist fünf Meter breit. Die seither leicht gewölbte Straßendecke liegt jetzt wagerecht. Dadurch machten sich beiderseits Der Pflasterung, die durch in Beton Mischung eingesetzte 'Bordsteine zusammengehalten wird, fluffüHimqen der Futzgöngerwege (Bankette) bi» zu 25 Zentimeter, stellenweise noch mehr, erforderlich, was mittels der durch Säuberung und Neuanlage der beiderseitigen EntwäsierungsarSben gewonnenen Erde geschah. Nunmehr sind Die arbeiten auf ter Straße oom Nordausgang unsere» Ortes in Richtung Landesgrenze (Sichertshausea) begonnen worden, wo in diesem Jahre die Klein» p f l a ft e r u n g bis zur Wegkreuzung der Straße Staufenberg — Friedelhausen oorgenommen wird. Die Reststrecke bis zur Londesgrenre wird in fpä teren Jahren Pflasterung erhalten, da hier iunädjft Ausgleichungen oorgenommen werden müssen, die größere Erdbewegungen bedingen. So soll die Stei- tzimg diesseits der Tiesenbach gedrückt, und die tieffte stelle des Einschnitts der Tiefenbach gehoben werden.
Arcie Aricdderg
DSA Friedbe ra. 9 3uni Heute feiern Die Eheieute Heinrich Aikolau- Hofmann in Wölfer-Heim da- Fest der Diamantenen Hochzeit. Da- 3ubeipaar ist noch bei auter körperlicher und geistiger Frische. Der Jubilar wird demnächst 82. die Jubilarin 80 3ahre alt. Einem Einwohner im benachbarten Södel sollten zwei Pferde gepfändet werden, die er jedoch nicht gutwillig herau-rücken wollte. Die Gendarmerie unD eine Abteilung Schupo von fünf Mann überstiegen Darauf kurzerhand das Hoftor. um nach wenigen Minuten bereit- imt dem Pfandvbiekt zu erscheinen. Der Borfall hatte eine grobe Schar Neugieriger angelockt.
Bad-Nauheim. 9. Juni, jjeute nachmittag versammelte der neue Bürgermeister Dr. Ahl die städtischen Beamten um sich um sich ihnen oorzustellen und in herzlichen Worten Die Grundsätze für Die gemeinsame Arbeit kur; auszu- stellen. Er wünschte ein von gegenseitigem vertrauen getragene» Ärbeitsoerhältni» und freieste Offenheit im dienstlichen und persönlichen Verkehr. Er freue sich daß er bei feiner neuen Tätigkeit auf Die Mitarbeit eine» Beamtentum» rechnen könne, da» nach dem Urteil feine» Amtsooraänger» sich durch Pflichteifer und Verantwortungsbewußt- fein aue-zeichne. Baurat Böder dankte für das Vertrauen, das Dr. Ahl den Beamten entgegen- bringe, und tat im Auftrage der gesamten Beamten- schuft kund, daß sie, wie während der Amtszeit Dr. Kayser», alle Kräfte für das Wohl der Stadt ein- setzen werde.
Ärcte «lhfcld.
er. Homberg a. d Ohm. 9. 3uni. Die hie- fige Schützengilde feierte am zweiten und
Wieweit Graener bewußt an die Traditionen Der Humperdinckschen Märchenopern anknüpfen wollte, wird nur er selbst beantworten können. Sicher ist e-. daß -um mindesten die An Der künstlerischen Anlage der Oper stark auf diese- Dorbild hinweist. Mit Humperdinck gemeinsam bat Graener den tiefen Ernst mit dem er unter scheinbar heiterer Außenmaske die bittersten und tiefsten Probleme de- Menschenleben« anpackt, mit dem er einfache Vorgänge symbolisch zu umkleiden und bedeutung-voll zu gehalten weiß Ciner der eindrucksvollsten Momente der Oper ist so das Erscheinen de« Dorfschneiders in Dem Augenblick, als Der Todesengei Hannele an Die Notwendigkeit sich auf da- 3ens«itS vor-übereilen. ermahnt. Ueberhaupt ist die Fülle der frappanten Ginzelzüge, die Graener« starkes Talent zur musikalischen Eharakteristit erweist außerorDeittlich bemerken-wert. Vielleicht wäre Diefe Seite De« Talente« stärker zum Ausdruck aetommen. wenn er einen eigenen Tert gehabt hätte, da der romantische Gehalt her Hauptmannschen Dichtung durch die Hand des Bearbeiters Georg Graener. eine« Vetters de- Komponisten. Der selber al- Musiker sich eine« geachteten Hamen* erfreut, infolge von nicht immer lebr geschickten Kürzungen stark gelitten bar Graener- Ulutit. die gerade durch ihre lln- kompl,zicrtheu eine desto tiefere seelische Wirkung au «übt beweist daß des Komponisten Wort, er habe diese wundervolle Dichtung in jeder Phase auf das tiefste nuterlebt, keine Floskel ist. sondern dah hier tiefer sittlicher Ernst und eine aus gleichem künstlerischen Empfinden erwachsene Hufilalitit in e ndruck-oollen Wechselwirkungen verbunden waren und ein Derk geschaffen haben da- fruglo- eine uuHerorkentkich wertvolle Bereicherung Der mufUal l*en Opern- Iiteratur bilde:
Oie Aufnahine Die Du Oper sand, zeugte davon. Dab das au-oerkaukte Hau- Die künst- lenlche Absicht be« Komponisten voll zu würdigen verstand. Vicht enden woNender Beifall nef immer wieder Den Xutor unD seine ausgezeichneten Herier vor die Aampe. 3u Dem Erfolg
Dritter. Pfir.astse.erlage Da« Fest ihrer Bannerweibe 3m ersten Festtage bewegte sich ein Festzug murr Vorantritt .in:r Vüifikrapellc nach dem herrlich gelegenen Festplatze Der Vorsitzende bet i'.De. Fvrstmc stcr Wagner, begrüßte h-.er Die Menge und verbreitete sich in feiner Ai-'peache weiter über Zweck und Ziel der Schützengllde insbelondere forderte er Die jüngere« Leute |um Beitriu auf Der Gesangverein .Frauenlob trug dann ein Jager- lieb predb::’ vor. E.n vor dem Hornberger Poeten ß. Langst ross get chteter und von Frl. 3aeck getprochener Prolog folgte. Darauf v-^hM Der On-geistliche die Bannerweihe vor. Vk-.t einem Hoch aus Die Schühengikbe. Die CtaDt Homberg und unser deullche« Vaterland tchlost Der Geistliche feine trc“. Wechernde. worauf die Vkenge da- Deutschlandlied lang. LpLtcr trug der VlännergesanaveretN »och an p.^chtige« L ed vor TXirauI begaben sich die Schützen nach dem in nächster Aähe De* Festplatte« legen er. Schtehst-nde wo auf drei Ständen ron je 50 Leier Länge gleichzeitig z. f-chossen wurde Du wertvolle Prafe wirkten. n»tr Die Beleilimtna am Schiesten an beiden Tagen stark An veiden Tagen errang Der Aufseher Dames Becker Der ersten Preis
Starkenburg.
' Darmstadt. 9 Juni Be Der Woh- nung-zählung am 15. Ma. sind in Der Stadt Darmstadt 6 340 Grundstück-listen und 24 074 Wohnnng-karten au-geg.-den worden.
»SB. Oie bu ra, 9. Juni In einer Der letzten Pachte wurde hier ein st a n 1 n ch e n sto l l e.4ro- <ben unD Die Darin befindlichen 14 Kaninchen amtlich getötet Da kein Seück milgenornuien wurde, wird angenommen, daß e» sich um einen Kacheakt handelt
Rheinhessen.
WSA Mainz. 9 3unt llnterstald Der alten «l.fciibabnbrücfc. tn Der Aähe de« Winterhafen» stiest am TUiilwvchmittag Der 6 ch rau- vendampfer .Ahenania" mit einem von TUtbrori 7riommmen. mit 703 Tonnen Kohlen beiaDenen Schleppkahn zusammen E« ge- lang. Den schwer besch^rdia-en Kahn bi- zum Eingang de- Hasen- zu dringen, wo er in Der Mitte entzweibrach und mit lautem Getöse versank. Der auf dem Kahn befindliche Schiffsbesitzer konnte mu feiner gu- milie und zwei Wal rosen noch rechtzeitig gerettet werden. Von dem gesunkenen .Fahrzeug ragt nur noch Der Mast aus Dem Wasser hervor
Preuhen.
Tilltrettz.
k. Straßeber-bach. 9. Juni Dm 17- i übrige Sohn De# Gerberei besitzet« Hütte n h at n von A e t p s e n bet Siegen stürzte gestern nachmittag bei unterem Orte vom Aade und war sofort tot Der junge Mensch hatte sich, da ihm nicht ganz wohl war an einen Siegener Lastwagen gd>ingt. von Dem er sich mitziehen liest. Vach einigen hundert Metern stürzte er tot vom Bade. Ein H e r z s ch l.. g Halle Dem jungen, hoffnungsvollen Beben ein Ende gefetzt
Kreitz Btcdettkopf.
-• H 01zhaufen bei Gladenbach Q Juni Der hicstge Spar- und Darlehnskassen- verein hielt sein« Frühjahr-haupt- Versammlung ab. in der der <3e- schäft-dericht und die Bilanz von 192t) auf Der Tage-orDnung standen. Au- diesem ist aj be- merken, dast Der Mitgliederstand mit 161 unverändert geblieben ist bei etwa 130 Hau »Haltungen Der Warenumsatz betrug 43 000 Mark Es wurden 950 Zentner Düngemittel. 1800 3ir. Futtermittel. 125 Str. Kohlen und 55 3 r Saat- aut umgrfetzt 29 Mitali?Der hatten Konten in lausender Aechuuntz. d abrenD an t8 TEilgiu-Der kleinere Darlehen m Höhe von 18 000 Akt aul- gegeben wurden. Andererseits wurd n al er auch 29 neue Sparbücher angelegt, und Die Sva.Einlagen erhöhten sich von 3000 V!k auf 16 000 Mark Ungefähr dieselbe Summe (dju.ren aber auch wieder Mitglieder Der Kaffe für War-n und Zinsen Vorstand unD Aufficht«rat Datum noch eine freudige Ueberrafchung für Die Mitglieder. indem nämlich erstmalig zwanzig Sparkafsenbücher mit je fünf M ark Guthaben aus gelost wurden Vach Ad- ,Abreibungen von 150 Mark verblieb imritc noch trug befonder- Die phantasier eiche und verständnisvolle Vegie K.irlk> Martin- br. Der Da« schwierige Problein de« Uebergangt« irischen Drama und Märchen in vorbildlicher Welse au lösen verstand Sehr gefeiert wurde auch der junge Leipziger Kapellmeister Gg. Sebastian.
N.
Hochschulnachrichten.
Der verdiente Forscher Pros Dr l)r rmd. h. c Theodor liurttu» in Heidelberg wurde von Der Technischen Hochschule in Karlsruhe zum Ehrendollor D schäften ernannt in Anerkennung Inner baho- brechenden Entdeckungen auf dem Gebiet Der Ehemi«» des s.;und f.iucr "b*rt enlte um Die Spreuaftofstechnck. - Profesior Dr Wilpelln Aonnenvruch in Würzburg < Innere Medizin) würbe 00« Der Deutschen llmoeriitat in Prag als Aachsvlger detz verstorbenen Prof 3akfch-Daiieichorft berufen. — 3m Ai er von 73 3obren verstarb der «nurü. 0 Professor Des Tierärztlichen Hochlchule Hannover Geb Ao- gierung-rat Dr. mcd. ret. h. c Heinrich Boe - lher ~ 3b Heidelberg (abiüliele sich für D.» Fach Der alten 0* d 3» chle b*-r G'-miwluü- Professor. Bearbeiter Der Papyru-famlnlung an der Dortigen Uulverlirützblbllo'dek. Dr. pbd Friedrich Bilabel nm Der Schrift .Geschichte Dorderaflens und Aegypten» oom IS. bis 11. 3abrbunbert p Sstr.' Bon Der Heidelberger 2ua»mie Der Willensch-llen war Prof Bllavei im Srühiuhr 1914 mit l-sgrabu-.u.-n in Aegdp- ten be.mhxagi nahm Dann am Welikriege teil tmb wurde ifec Gtzmnafiulprvfrfs« W edc-rholte Studieureifen führten Mn nach Der Schweiz Italien. Sizilien Aegppt.-n Ge.echenlanD, Dal- matten und Der lüdn. Sern So» puIgebiLt ist Papstrutzkunde Geschichte De» Heller »mu- und ür:echilche HrfunDm. worauf sich auch zahlreiche Verdsfentlichunaen beziehen Pr.l B.labellst auch Mitglied Der Strasburger W sienschasiliche» #e*
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