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Gewerbeausstellung Stehen (927

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befreiten; durch diese Abwechslung wird auch ein besonderer Anreiz zum wiederholt en Besuch der in jeder Weise sehen-werten Veranstaltung ge­boten.

bekommen, bah £ 'oll von unterem Stabt- idealer, der bi »her ...öenb war als origineller Eonserencier die einzelnen Darbietungen cin- sühren wird. Neben Herrn v. Schenk vom Frankfurter Opernhau- wird die-mal vorau-- lichiltch Fräulein Steffi Thaller. die be­kannte Diener Soubrette, den gesanglichen Teil

uixb trägt noch lange bas Lieb in hd). wenn «* schon verklungen ist

Was so ein Lied vermag? Grübelnd Iah

seinem prognimmäfoigrn Nundga tritt. Für die Hausfrauen ist h'

elektrische Küche mit den verschiedensten Koch­vorrichtungen. die im Betrieb zu sehen sind, be­sonders interessant. Hier findet man die elektrisch beheizte einfache Kochplatte, daneben den ele­ganten. tociEmaillierten Herd der Herrschaft-- Hausküche, den Warmwasserspeicher uiw. alle- auf Elektrizität gestellt. 2obenan befindet sich ein wunderbares Badezimmer in herrschaftlicher Ausführung, dessen Beheizung gleichfalls auf Elektrizität beruht. Die Firma Georg Appel hat dieses Schmuckstück des Elettrizitäisstandes vortrefflich installiert, die Firma 3 e a n Dem & 6 o. hat auch hier, wie bei dem Badezimmer im Gaswerkstand. die feinen Majol.kaglasuren und den gediegenen Fuhbodcnvelag geliefert. Sehr überzeugend wirkt die Gegenüberstellung, die das Elektrizitätswerk mit einem gut beleuch­teten und einem üblichen, meist schlecht beleuch- teten Schaufenster dem Beschauer vor Augen führt. Hier kommt es nicht auf das Ausmatz der Beleuchtung, d. h. auf die größere Kerzen- zahl der angebrachten Glühbirnen an, sondern vielmehr auf die richtige Platzanordnung für die Beleuchtungsanlage Jedem Besucher, insbeson­dere aber den Geschäftsinhabern sei diese Ab­teilung des Lleklrizttätswerkstandes zur beson­deren Beachtung empfohlen. Hoffentlich wird aus diesem sehr lehrreichen Anschauungsunter­richt dann auch die entsprechende Nutzanwendung in der Praxi- gezogen. Ein reiche- Sortiment von Heizdfen und Hetzgeräten der verschieden­sten Gestalt, elektrisch hetzbares Koch- und Tafel­gerät, ebensolches für Äinberyimmer. Toiletten­tische für Krankenbehandlung und Kdrperpslege, elektrische Lastenaufzüge usw. vervollständigen das Bild dieses sehenswerten Standes. Alles in allem ist zu sagen, datz man auch in der Gruppe ..Elektrizität" oft erstaunen kann über die Vielfältigkeit, zu der man den elektrischen Strom verwenden kann. An diesem Stande sollte ebenfalls kein Besucher nur kurz vorübergehen, hier sollte jeder aufmerksam sichten.

Hebet die anderen Stünde der Halle B werden wir morgen berichten.

Bornotizsn.

Tageskalender für Freitag. Gewerbe-Ausstellung 8 Hhr abends Tanz Lichtspielhaus Bahnhosstratze: ..Die Tänzerin des (Zaren". Astoria-Lichtspiele ..Der Sohn des Hannibal".

Gewerbe-Au» st ellung. Gietze- n er Aevue NI an schreibt uns Um einen bequemen Besuch der .Giehener Nevue" am kommenden Samstag zu ermöglichen, ist auf vielseitigen Wunsch der Anfang auf 8.3-3 Uhr verlegt worden, was durch Admbeförbenmg der Gäste durch Neickspostautv durchgefuhri werden

zukotnmrn. haben die Stadtverwaltung und M« Sladtverr rdncten-BerfaWmlsmg schon vor einiget 3eit die Anschaffung eines zweiten Stratzen» Iprengwagens bclchlosien. der bestellt ist und tn ü'älbf hier eintreffen wird Sobald dieser Wage» in Dienst gestellt werden kann, wird den Klage« über mangelhafte Straßensprengung wirksam ab» geholfen werden

Alter Feldweg und alter Schissenberger Weg. tne als die Haupt» zugangswege \u unserem schönen Stadtwald an- zukp rechen sind. Zeigen dem Spaziergänger zur Leit mancheric. Mf stände. Hinter dem Bahn­übergang am alten Feldweg liegt schon monate­lang ein grober Haufen Bauschutt der aus sein« Verwendung harrt, her hintere Teil des Feld­wegs in mit -Bau'chuf. und Unkraut ixrm> und einige Primi: f» Hnterftände verderben den Anblick der sonst mit grobem Fleitz instand^ gehaltenen Gärten Das merhruibigfte jedoch ist datz man inmitten dieser Gärten das Bor- banbenfem einer gtbberen baufälligen Halle mtt daneben la gern Nm Brenn holzvvrraten teststellen kann Am alten Schiffenberger Weg kann der Borübergehende autzer einigen an den Böschun­gen liegenden Kotnposthaufem seststellen. datz auch hier Unkraut und Bauschutt die Fahrwege .zie­ren" und hab der Futzweg an einzelnen Stellen derart stark ausgetreten ist. datz bei Dunkeihet» Unfälle eintreten können GaNenbe<itzer, Selb- Polizei und fonfhge zuständige Steilen müssen stier jeder für fein Teil ein greifen, damit d.es« Nlibstände beteiligt unb für die Folge vermiede« werden.

Eine E rdschast aus Amerika. ?Iach den mancherlei Gerüchten über Erbschaften au» dem gesegneten Dollarlande. bic in den lesiten Jahren in unicrer Provinz herumschwirrten, kommt nunmehr doch eine Erwchast von drüben nach verschiedenen

gar nicht gerechnet batten, da sie die gute Erbtante überhaupt nicht kannten. Die Angelegenheit, die von der Deulldien (seielltchaft in Xeunorf tn Flutz ge­bracht wurde, ist schon seit einem Jahre im Gang», und sie wird vorauesichtlich auch noch etliche Mo­nate in Anspruch nehmen, bi» die Auszahlung vor sich gehen kann. 3n Betracht kommt eine grosze '.Heihc von Erben. so datz bei» Vermächtnis ziemlich geteilt werden wird. Die Erblasserin, die zuletzt in St. Louis wohnte, hat ihre in mehreren Orten des .Üreifes Kietzen wohnenden (öeschw.fter al» Erben cingefctzt, da diese jedoch zum Teil schon oeistorben sind, kommen deren Kinder als Empfänger de» Dol­larglücks in Betracht. Wie stoch das Vermächtnis in der Gesamtheit ist, steht bisher nach der hiesigen Kenntnis der Dinge noch nicht fest, da bei der Erbschaft sowohl (leid als auch (Hrunb- und Haus- besitz oorliegen. für unsere Begriffe sehr ansehnlich

Berichterstatter für auswärtige Leitungen jetzt schon meldet, datz eine Erbin 400(1 Dollar, 20 .Häuser und zwei Bauplätze in Neuyork erhalte, so ist demgegen­über zu sagen, datz nach der Kenntnis des hiesigen, die Llngolegenheit bearbeitenden Nechtsanwalts diese Angaben zunächst noch sehr [tarf mit einem Frage­zeichen versehen werden musien. Allerdings kann heute schon soviel gesagt werden, datz die al» Erben in Betracht kommenden kleinen Leute eine sehr hübsche Ueberraschung vor sich haben.

Geschäftsjubiläum. Die Firma LouiS Treff & E o. . Tuchgrob Handlung unb Futterstoffe, hierfelbst kann am morgigen 11. Juni auf ihr lOOjähriges Bestehen zurückblicken. Der Gründer führte da- Geschäft bis zum Jahre 1869 in bescheidenem Umfange, von da ab erlebte es eine bedeutende Dergrosierung. Der jetzige Ge­schäftsinhaber. Heinz Münch, hat da- Unter­nehmen durch weiteren großzügigen Ausbau zu einem der bedeutendsten und lcistungsfähigflen in Obcrhessen gemacht Aus Anlatz des Jubi­läums stellte Syrr Münch der Stadtverwal­tung zwei Ballen Sud) für Waisenkinder der Stadt Dietzen zur Berfügung.

Zur Gepäckfrage Im Luftver­kehr Sur Orientierung de- Publikum- über die Munahme unh Berechnung von Gepäck tn den Flugzeugen der Deutf<chen Lust-Hansa sei darauf hingewiesen, datz Neiseitde. die von einer Stadt zur anderen innerhalb Deutschlands fliegen Wollen, grün Mählich 10 Klg . und N ei sende, die sich auf deutschem Boden ins Flugzeug fetzen, ober ins Ausland fliegen wollen. 15 Klg Ge­päck mitnehmen dürfen, ohne für die Beförderung bezahlen zu müssen. Allerdings ist für d?n letzt­genannten Fall Dorausletzung. datz die Neiss ununterbrochen durchgeführt wird. Die Bersch- iiung von llebcrgepäck erfolgt grundsätzlich bl- zum Zielflughafen, stets jedoch bis au d?m Hafen, der aus dem Flugschein angegeben ist. .fall- au- besonderen Gründen eine Berechnung des Uedergepäcks nicht bi- zum Zielflughafen erfolgen kann, bekommt jed?r Flugschein einen diesbezüglichen deutlich sichtbaren Bermerk.

schienen mit der Erklärung, sie hätten die Be­kanntmachung nicht gelesen und infolgedessen ihre Anmeldung versäumt Zur Beurteilung des Dietzcner Wohnungsbedarfs wird man also rich­tigerweise nicht von den Ziffern der WohnuiigS- suchenden vom 16. 21iai. sondern von den Ergeb­nissen der Feststellung am 1. Mai ausgehen müssen.

Guter Fortgang der Bautätig­keit. Don den beiden staatlichen Neubauten in der Verlängerten Wilhclmstratze ist der vordere nun bezogen, et wird Aur Zeit mit einem Derputz versehen, während m dem anderen eifrig an der Fertigstellung der 3munarbeiten gearbeitet wird. 3n der Welckerstratze sind die Arbeiten an den städtischen Neubauten, die dort errichtet werden, in flottem Gange. S» sind hier drei Neubauten entstanden, von denen zwei gleichartige direkt an der Straßenfront stehen, während der dritte etwas Aurücffteht An der Karl-Bogt-Strahe. der Derbindungsstratze zwischen Kaiserallee und

einer, mit Sorgen hadernd, die Corgen sind abgelallen. denn er bat hier gehört und ge­sehen. datz man das Leben anfallen kann, herz­haft und stark Mürbe unb verzweifelnd fast ein andrer, er reckt sich hoch Das durch die Bor- überfd>reilenben laut wurde, lebt ja auch in ,hm. der Lebensdrana. dasBedangen nach Freude unb Weite eine E.nlame habet! nnt ihrer Berlalsenheit das Lied vx-ckte Freude in ihr auf Auch einfam ist die Welt schön, ja erst, rnenn ich einsam stehe, gehört sie nur ganz. Ern Kranker horcht au das Lied unb auf den Tritt, etwas wie Bitterkeit will in ,hm aufsteigen, datz er müde ist unb dem be­jahenden Leben fernsteht, aber er steht ja nicht lern, es kommt ja zu »hm durchs Fenster herein unb winkt unb lockt unb weckt neuen Lebensmut Was nicht war wird wieder werden, morgen vielleich« schon, übermorgen.

Gar viele« vermag so ein Lied. Unb wenn schon ein Lied Io viel vermag, das Fremde fingen im Dorüderscheeiten. sollte da nicht ein Lied noch viel mehr vermögen, da« aus der eigenen Brust hervorbricht. Ls braudU ja nicht [aut zu fein, es braucht nicht überschäumend zu sein, es kann nur sein w.e eine linde, strei- chelnde S^anb die sich auf den Scheitel leyt unb gerade durch ihre Sanftheit wundertäng wirkt. Sr.

Das Lrgebnis der Neich-Woh- nungssählung vom 16. Mai. Bei der auf veichsgetzchliche Anordnung am 16 Mai vorgenommenen Wohnungszählung wurden in Gießen 2626 Grundstücke, d h. bebaute Grund­stücke. auf denen zum Teil auch mehrere Häuser stehen, sowie 8175 Wohnungen aller Grötzen ermittelt. Die Feststellung der Wohnung- suchenden ergab *50 Familien ohne eigene Woh­nung. 396 mit Wohnung. Diese Ziffern der Wohnungssuchenden dürsten aber den tatsäch­lichen Verhältnissen nicht entsprechen. Va am 1. Mal bei einer Bereinigung der Wohnungs­amtslifte 713 Wohnungssuchende ohne eigene Wohnung und 78S mit Wohnung verblieben, jetzt bageaen bei der Bestandsaufnahme zahl­reiche dieser Interessenten die vor geschriebenen Melbesormulare nicht abholten unb erst nach Ablauf des Termins beim Wohnungsamt er-

Der ottizieile Ausstellungsfüheer empfiehlt, auf bem Aundgang durch die Ausstellung nach der Befichttgung der Halles < Bollshalle» zu­nächst einige Siande zu beiden Se len des Bolls- halte-st in ganges zu bekicht.gen Hier finden w»r die Da satt werke G letzen GmbH, mit Baialt-Pllastermaterial, sowie «andjerlei we.iere etrabcnbaumaicrialien für Walz- unb Teer- stratzen venreten. Auf dem Stande der Firma Daniel Baum kann man eine rechr tnier- eifante Heizung«anlage für ein Woi>nb.,.i» und ein fombin.cne* Gewächshaus bewundern, die der Auimersiamkeit der De'ucher empiohien (et Lehr Md Dergnügen bereitet den Kindern eine Kindcttchaulel besonderer Bauart, die der Schreinermeister Georg Zinn von Schlitz aus­gestellt bat unb die eine Znauger.lchnnnahme verdient. Daneben findet man eine Dresch* mafd^ne neuester Bauart, die von der Ma'ch.nen- sadrik Theo Buschhosf in Ahlen < West- lalen) geze gt teirb Den Landwirten fei biefer Stand zur Beachtung empfohlen

Dir betreten nunmehr die Ausstel­lungshalle B. in der wir bic gradlinige Fort- Ivßung des Ausstetlungs-Aul baue- von der Halle A her finden UnmiMelbar am Gingang links begegnen wir bem reichhaltigen unb lehr sehenswert»?. Stand des Znstallanonsgeschälts von Audolf Aöbiaer, in dem eint erstaun­lich vielselliac Auswahl von Gas- unb Kohlen- berben, komvinienen Herden Heiz- und Bade- apparaten, Küchenherdheizung mehrere hübsche Badezimmer und weitere bemerkenswerte Zach­artikel zu sehen sind. Dieser abweechielungsreichc Stand, der die ganze obere Stirnseite der Halle eindrucksvoll gestaltet, verdient die besondere Be­achtung der Besucher Daneben zeigen die Wagen- und Äaroneriebaufirria Heinrich Spies, die Auto- und Gelchirrsat'l'rei LhriftianSpies und die Auto- unb Wagenlackierer ei Georg Bel l of in redM bemerkenswerter Weile ihre Lrzeugniffe. 3n diesen, Stand fällt ein be­sonders konstruierter Bich-Transvoiiwa«n auf Meccedes-Benz-Ehafsis auf. Lnschliehend zeigt die Firma Gebt. Kahl, technische Bedarfs­artikel. in bemerkenswerter Weise ihre Waren für das Baugewerbe für Gärtnerei betriebe und für die Gewerbe unb Industrien der Metall­branche. 3m nächsten Stand sieht man. von der Firma H. Hommel in Fra.Muri ausgestellt, alle möäichen Fciuwerkzeuge für Metall- und Holzbearoeitung Nunmehr kommt der Be­sucher zu dem auherordenttich interessanten Stand des Gas- und Wasserwerke- der Stadt Dietzen, der einen sehr bemerkens­werten Einblick in die verschiedensten Betriebs­abteilungen und auf die mannigfachsten Erzeug­nisse des Gaswerkbetriebes gestattet. Hier fiept man in der Abteilung »Praktische Casverwer- tung", in welch vielseitiger Weife das Gas und feine Nebenprodutte heutzutage verwandt wer­den. bi- herab zur BerweNung des letzten Ab­fallprodukts bei der Teergewinnung, des "Befa­hl, aus dein noch Krmft>angcn. Knöpfe usw hergestellt werdens in dieser Abteilung kann man über mancherlei Dinge nur Immer wieder stau­nen. »me interessante Sntwicklung kann man in der Abteilung »Gas in Küche und Hau-halt" verfolgen, die Verwendung de- Gases vorn ein- fad>cn Kod-er angefangen, bi- zum neuzeitlichsten Gasbackofenherd mit dem Wärmeschrank und allem, wa- bei dieser modernen Konstruktion noch dazu gehört, für da- DrivalhauS sowohl, wie auch für den Gewerbebetrieb Al>er nicht nur gasbeheizte Wärmeschränke, sondern auch gas­beheizte Kühlschränke sieht man hier mit Stau­nen vor sich Sehr beachtenswert ist eine feine

Licher Stratze. sind die beiden städttschen Neu­bauten xu beiden Seiten der Freitreppe an der Li «her Stratze schon beträ-chtttch vorgeschritten, ebenso auch die au beiden Seiten der Karl-Bogt- 0trabe entstehenden Neubauten der Baugenossen­schaft. Ebenso wird am sog.Professoreneck" an dem Innenausbau der dort errichteten Wohn­häuser fleibiß gearbeitet, so datz sie bald be­zugsfertig sein werden. Auch sonst sieht man in allen Stadtteilen hier und da private Neu­bauten erstehen, so datz erfreulicherweise von einer regen Bautätigkeit in unserer Stadt ge­sprochen werden kann.

Klagen über mangelhafte Stratzenfprengung sind in der letzten Zeil wiederholt an die Stadtverwaltung gelangt. Die Berechtigung dieser Beschwerden wird nicht be­stritten. jedoch kann im Augenblick zur Behebung der Staubplage nicht mehr getan werden, als bereits geschieht Um aber auch in dieser Hin­sicht den berechtigten Wünschen der Bürger nach-

rung findet. Der Gaswerkstand ist so reichhaliig gestalte«, datz wir uns hier nur mit Anden tu., gen in grober Stirne begnügen müssen, dem Vubhium jedoch empfehlen dieser Schau tne gebührende eingehende Beachtung zu schenken. Wilchlietzend folgt der Stand der Hessischen Hand­werker Zentralgenossenfchaft in Fann«!atH. bie in fahr bemerkenswerter Neich- Halligkeit Holtzbearbeitungema'chinen. Bäckerei» mal<chnen, Metalltx'arheitungsinafchinen. Schuh­macherei nie.schinen. eine maschinelle Eiskühlanlage für Konditor« und Metzgereibetriebe usw zeigt Dem fonlchnttllchen Handwerker M kne«er Stand zur ei ng den den Beftchiigung empfohlen. Strah­lendes Glühbirnenlich- kündet s<hon von weitem den Stand der Elektrizitätswerke der Stadt Sieben an. den der Besucher auf

Badeanlage auf Gasbeirieb zu der tue Firma Jean Dem & E o hc vornehmen Muiolika- gla«urr:i ur.d Fu«,bodendel äflt geliefert hat. wäh­rend die Anlage selbst von der Inst all aüonffirma Georg Appel heraetzeUt wurde Weid>e grofie Bedeutung das Gas für Gewerbe und Industrie ba* kann man in einer besonderen, reichhaltig aus ^statteten Abteilung des Gaswerkstandes fest- ftellen. Ginzelheiten hierüber verzeichnet der Aus­stellungsführer. E.ngeglieden ist «chlrctziich noch ein G<üerzx-ugungs- und Nebenprodukten raum, in dem man über die vielen Einzelheiten der Gas-

Av§ der Provin^alhauplstadt.

Gießen, den 10. Juni 1927.

Ein frohes Lied.

Abend liegt über den Stratzen Jun labend am Sonntag Spärlich die Lampen, man braucht sie ja nicht, denn schöner als Licht »st fest be< Dämmerung, in deren Zwiel ^cht alle Gestalten zu einem ungewohnten Sebra erwachen Aus den Dänen strömen die Stunue ihren Herr- (td>en Duft Aus geöffneten Fenstern bringen die Klänge eine» Klavi» hier der To« einer Membrane. Grammophon. Aadiv Unb irgendwo aus geheimnisvollem Dunkel bringt lelles Kichern Ä ,

Jetzt von fern ein Lied aus Mannerkehlen 3m Ma richtchrin kommen bie Männer näher Run tritt bie Melodie hervor bie der Abend- tmnb In Fetzen zerrillen hatte. Und jetzt mar- schieren sie vorüber mit festem Tritt Wohin? Da» ist gleichgültig. Aber datz sie lingcn. ist mehr Und datz sie ein gutes frohes Wander­lied fingen, ist auch mehr Die Fenster öffnen sich man bleibt stehen und schaut ihnen nach

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