Einzelbild herunterladen

n vom 11. b'v* 13. b M anbautm unb unter m 6ti4HDort .3nbn|trie-'Bcrftänt>i» jung" wohl jorwtegenb einem Austausch mm Lrfahrungen bienen, bie gegenseitig nutzbar ge­macht toerben unb In manchen Teilen der Welt gemein km uuAgenxrtet werben können. Darüber hinausgehenbe Pläne einer internationa­len Vertrustung Verben vorausichekich ®e* igfterJ im gegenwärtigen Stadium der Dinge, kum konkret behandelt werben. Denn bie eng­lische Industrie ist durch ihre insulare Sonder- Heilung in mancher Hinsicht hinter der tonltnen- taten Technik zurück geblieben, aus der andern Seite mit Hinblick auf btc Höhe ber Frachtkosten ür den Handel mit Hebertet erheblich begünstigt: ci ist begreiflich bah sie angesichts ber erfolg - eichen Zusammenschluß-Bestrebungen aus bem Äontinent, ber gerade jetzt wieder durch den An­schluß Jugoslawien- an die Roh - stahl-Gemetnschast einen sichtbaren Aus­druck bekommen Hal. das Bedürfnis empfindet, ihrerseits einen regeren und r.r,ein: ärgeren Ge­danken- und Erfayrungsuu»' iu>ch mit den Füh­rern ber brutschen Wirtschaft herveizusühren und aufrecht zu erhalten.

Diese Besprechungen, dir zugleich ber Anbah­nung persönlicher Freunbschasten dienen unb eine Erwiderung aus bie gastliche Einladung nach Romsey darstellen, sind nicht zu verwechseln mit den Verhandlungen bie zwischen bem Reichs- netband der Deutschen Industrie als solchem unb ber Federation of British Industrv statt finden Äefe werben am 5 und 6. Juli d 3 in Bersin abgeb ab' H unb bienen der Regelung bestimm- ter gemeinsamer Interessen, so der Frage bet Doppelbesteuerung den Fragen der Blessen und Bkdrkte, der B«rkthr-t,nrichtungen unb ähnlicher Dinge, in denen lausend gemeinsame Interessen bestehen

Deutschland und die Weltwirtschaftskonferenz. t*b Reichtzlabinet« billigt die Genfer

Beschlüsse.

Berlin. 9 3uni. iWB- Das Reichslabi- nett bat nach Entgegennahme eines Berichtes über das Ergebnis der Waltwirschastskonsereim in feiner heutigen Sitzung folgenden Beschluß gefaßt Die Aeichsregierung billigt den ®e- smntbcr cht der WeltwiN'chafi-lonserenz und stimmt ihren Beschlüssen zu. Sie ist bereit, an der Verwirklichung ber Empfehlungen unb An­regungen tatfräliig mitzuwirken Die Reichs- regierung erblickt in den von der Weltwirt- schaftskonferenz für die Zoil-Handelspolitik ge­gebenen Aichtlinien einen praktischen Weg zu einer freieren Gestaltung ber internatio­nalen unb insbesondere ber europäischen Wirt­schaftsbeziehungen unb ist mit der Konferenz der Ansicht, baf) hierin eine wesentliche Bora us - s e h u n g für die wirtschaftliche Gesundung Euro- pas. für den Fortschritt der .Zivilisation unb die Erbaltung des Frieden- Heal. Sie hält es daher für dringend erwünscht, daß die zur Verwirklichung bet Konferenz beschlösse erforder­lichen Arbeiten des Völkerbundes mit Be­schleunigung in Angtifs genommen unb burchgeiührt werben.

Die Lasten der Krisenunlerstützunq.

Berlin, 10. 3uni. Der sozialpolitische Aus­schuh des Reichstages beschäftigt sich mit der Aufbringung ber Mittel für die ®r- werbslosenunterstutzung. 'Bei ber Beratung der Lasten Verteilung für die Krisenunterstützung zeigte sich ein starker Widerspruch zwilchen der Auffassung der Reichsregieiung und des Reichs­rats. Die Reichsregierung Idjtug vor. bah bie Gemeinden ein Biertel der Lasten tragen sollen, ber ReichSrat suchte biesen Anteil auf ein Reuntel zu beschränken Miiusteriaidirek- tor Lot Holz erklärte, die Reichs regierung sehe in einer zu «ringen Beteiligung der Gemeinden, ganz abgesehen von der finanziellen Bedeutung der Frage, eine Regelung, bie alle Gefahren ber Dotationspolitik wieder wachruse Als Sprecher des Reichsrat« betonte dem­gegenüber ber preußische iHiniftviialbirehov Dr Lehden, baf) eine krifenl-afte Arbeitslosigkeit In erster Linie eine Angelegenheit b» Reiches unb nicht mehr der einzelnen Gemeinden sei. Rach längerer erregter Aussprache nahm der Ausschuß einen Bermittlungsantrag bei Deutschen Bolkspartei an. der bie llntevftühung ber an­deren Regierungsparteien sand Danach sollen bie Gemeinden ein Fünftel der Lasten ber Ärisenunterstützung zu tragen haben

Keine Einigung in Sachsen.

Dresden. 10. 3uni. tPriv -Tri.) Die Ber- banblungen des Ministerpräsidenten Heidt mit den Deutschnationalen wegen der Umbildung ber Regierung find gescheitert da die Deutsch- nationalen nach wie vor zwei Ministerien für sich beanspruchen. Am Samstag fallen wieder Interfraktionelle Besprechungen ftattfinben. um noch einmal eine Lösung der Krise zu ver­suchen.

Aus aller Welt.

Tagung

ber deutschen Post- und lelegraphenbeomlen.

Eine Münchener Tagung der deutschen Post- und Telearavbenbeainteii nah in eine Resolution zur Besolbungssrage des Iichalts an. daß die feit Iahren ungenügende Besoldung zu einer geradezu entsetzlichen unb bedrohlichen Ro11 age der Beamten geführt habe Das Einkommen in den unteren Gruppen reiche nicht mehr zur aNereinsachsten Ledensführuna au- Die Berschuldung der Beamten fei ins Krisen­hafte gewachsen Ter Berdandstag richtete bie bringende und ernste Blahnuna an die Regie­rung und Parlamente, unverzüglich eine nennens­werte Aufbesserung ber Beamten- bezöge, insbesondere in den unteren Besol­dungsgruppen. vorzunehmen die rückwirkend vom I. April b. 3. an zur Auszahlung gelangen sott.

Sagsag der Wlrtschaftsdllse der Deutscheu Ltudeuteutchast.

Vie Äteler Tagung der Lirtfchaftshitt« der Deutschen Slud«ienlchaft wurde unter Teilnahme von zirka 250 Personen eröffnet Geheimrat Schlink - fSiemHuM begrübt» bie Berireter ber Hochschulen Deufchtands der Prvsefso^enlchaft mb der Stub-ntenschaft Prof Scheel forderte in leinen Ausführungen. dast bie Wirtlch<i'tshilf# bie heute neben der Hc-ch,chule stehe tihihtg all

Der ferbisch-albanische Konflikt.

Besorgnis in Belgrad.

Aach Meldung eines Wiener Mopgenbia::«» erklärte ber albanische Ge and: in Belgrad. 3 e n a B eg er möchte Südttawien nicht ver­lassen, zumal er mii ber Politik feiner Re^ic- nmg in ber Kmckliktfrage nicht «inner- Raiten fei Zeno Beg erklärte ferner er habe durch eine Menge von Telegrammen an feine Regierung unb an den Präsidenten der albeni- 'chen Republik sein Möglichstes getan, um den Konflikt au schlichten und au» ber Welt zu schaffen man habe ihm kein Gehör ge­schenkt. imb feine letzte Depesche i« ber er sich für bie Freilassung bes verhafteten Dol­metschers einsetzte. habe er mit ber Bemerkung .undechlffnerbar" zurnckbekommen

Die .Reichspost" meldet aus Belgrad, bah die Aufregung in den Belgrader parlamentari­schen Kreisen noch lehr groß ist Ter Gedanke bricht sich immer mehr Bahn, man möge an- gelichts ber HngvtmhfhTt ber La« unb der möglichen Berwialungcn bie Wahlen ver­tagen und die alte Skupfchtina etirbemfen. Der Konflikt mit Albanien erheische eine außer- ordentliche Tagung ber Skuplchtina und hefte durchaus keine günstige Gelegenheit für bie Boe- bereitung von Reuwayfen

Der Völkerbund.

Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeiger»''.

Berlin. 10.3uni. 3n ber englrfchen und der französischen Prefle wirb über Bemühungen Englanbs unb Frankreichs zur Beilegung des lugpslawisch-albanischen Konflikte» wegen ber Verhaftung bes jugoslawischen Diagonians be­richtet. unb. wenn man den gleichen Blättern Glauben schenken darf, scheint e» so. als ob diese Bemühungen Aussicht aus Ersolg haben. Die Vermittlungsversuche zielen darauf hin. eine Anrufung des Völkerbundes zu ver­meiden und vielmehr die Angelegenheit auf dem weniger gefahrvollen Wege der d i p l o - matifchen Regelung aus der Welt zu schaffen E» bleibt abzuwarten ob biek opti­mistische Ausfassung Recht behält. Auch in Deutschland würde man lich heuen, wenn dies der Fall ist. Sollte j r diplomatische Weg nicht zum Ziele führen, fo hat der fugt* slawische Gesandte in Berlin Anweisung, sofort in Verbindung mit dem Reichsaußenminister Dr. Stresemann als dem augenblicklichen

Vorsitzenden des Völker bundsrats in Derb.»düng zu treten, um lestzustetten ob unb wie dieser Streitfall vor den Völlerbanb gebracht unb wie er bot: behandelt werden soll

<$* s O

Frankreichs Vermittlung

Paris. 9 3um «Tel ) 3n Pariser Ärnku rechnet man fetzt mit einer baldigen Beilegung der Meinung»aerfchiede7ihciteIi zwifcheu Albanien und ><ugofiawiea Rach dein .Echo de Pans' hat der französisch. Gesandte in Belgrad »m Aus­trage Briands bereits vorgestern bem jugo­slawischen Kabinett ben Rat erteilt, die Rote an Achmeb Zogu zurück- uzte he n Efleichzeitig soll er der albanischen Regierung die unmittelbare Entlassung des Drago- mans anempsoblen haben. Der Quai d Ort an habe übrigens das englische Auswärtige Amt von den zur Beilegung ber albanische und jugo- iliwischen Steitigkciten unternemmer.. n 2cht - ten in Kenntnis gesetzt unb zugleich bie Bitte ausgesprochen, bas Forergn Office möge sich ben franofi'ckxn Bemühungen a nicht i «Yen

Vorschau aus Gens.

Eigene Drahtmelbung de»®icftenor Anzeigers".

Berlin, 10. Juni.

Die Ratstagung bes Völkerbundes, du am 13. 3uni in Genf beginnt, stellt eine der ordent- heben vierteljährlichen Tagungen des Rates dar, bie man neuerdings als zu zahlreich unb dem- gemäß als eine zu starke Belastung ber beteiligten Staatsmänner empfindet und deshalb durch drei viermonatliche ersetzen möchte

An Restanten voii ber Märztagung lind noch einige Fragen zunächst zu erledigen, fo diejenige der Luftfahrtliften Deutschlands, über du bekanntlich ein grundsätzlicher Meinungskonflikl besteht, insofern Deutschland zwar die regelmäßige Führung, aber nicht bie regelmäßige Vorlage an den Völkerbundsrat mit besten Rechten aus Artikel 231 bes Berfailler Der trüge» unb aus ben Pariser Lustsahrtabkommen vorn vorigen 3ahr vereinbar hält. Die zweite wichtig« Frage für bas Deutschtum wird Die Behandlung der Me­melbeschwerde bilden Daneben kommt wie­der die Frag« der Danziger Stadt- an lei ö«. ferner diejenige bet Durchführung polnischen Kriegsmaterials durch Danzig, unb ebenso bi« Streitfrage bes rumänisch-un­garischen Schiedsgerichts bezüglich der Optanten, bie fdton im Mach ben Rat bekchäs- tigte. zur Erörterung Endlich wird du vor­erwähnte Frage einer Herabsetzung bet Zahl bet Ratstagungen allgemeines 3n- tetelle finden, da es Den Staatsmännern nach­gerade technisch unmöglich wird, der Inanspruch­nahme durch die Dölkerbundsarbeiten fern vom Sitz ihrer Regierungen gerecht au werden.

Dos Hauptintereste wird sich aber aus bie betben Konscrenzberichte konzentrieren Sowohl über bie Vorbereitenbe Abrüstungslonse- t e n z. wie über bie Weltwirtschaftskon­seren z werden eingehende Berichte erstattet, die nunmehr in diesem obersten politischen Gremium besprochen werden müssen. Und wenn auch du Frist sehr kurz ist. bk* im Rahmen einer Rats­tagung hierfür zur Betfügung steht, fo ist doch die Kritik an ben Arbeiten ber Abrüstungskonfe­renz unb bas allgemeine handgreifliche Interest« aller Staaten an einer Verwirklichung ber Ge­dankengänge der Weltwirtschastslonferen^ fo groß, daft man sich von diesen beiden Punkten intet- «Haute und wichtige Debatten versprechen kann, llcberdie» greifen die Verhandlungen über den Rahmen her eigentlichen Ratstagung hinaus. m- sofern gleichzeitig ober kurz banach bat stän­dige Ftnanzkomitee zusammentr tt. da» sich mit der Finanzlage Danzigs, ber österivichi- fchen unb ber ungarischen Völkerbund sanleche besaßt ferner das Sachverständigenkomitee für Budgetfragen das ein Schema für die Heetes- bubget» bet Staaten ausarbeiten fott. das be- fonDcre Sachverftänbigenkomitee für die Prüfung

von Maßnahmen gegen Gelbfälschungen unb schließlich bie ständige Manbatskommtf» Hon des Bölkerbundes. die eine ganze Reche von 3ahresderichten. zugleich aber auch eine Reihe von Ptoteslen aus verschiedenen Wan- datdaebieten zu behandeln hat Endlich sei btt Vollständigkeit halber darauf hingewiefen. daß auch btr HaagerSchiedsgertchtshof am 15. Juni feine ordentliche Tagung begmnt. bie sich mit ber Richtetlediaung seines vorjährgien Schiedsspruchs wegen E h o t z o w buvch bie pol­nisch« Regierung und mit verschiedenen andern Konflikten zu befassen hat.

Stand die kommende Ratstagung noch vor einigen Wochen im TOittrlpunlt ber öffentlichen Be­sprechungen, jo ist sie in ben letzten Tagen fast voll­kommen durch bie politischen tfreigiwu oerbrangt morden und man hat kaum gemerkt, daß bereite der Tag gekommen ist, an bem bie Delegationen nach Kens abreifen. In einer Ministerdeforechung sind noch einmal die einzelnen Punkte ber Tagesordnung durchgesprochen worden Entgegen den bisherigen Gepflogenheiten sollen diesmal mit Rücksicht daraus, bah sich bie gefomte politische Lage noch nicht überblicken läßt, der beut'chcn Delegation keine besonderen Instruktionen mit- iKflebcn werden. Das Kabinett wird vielmehr, wem, es nötig ist, während der Ratstagung zujammen­treten und die notwendigen Beschlüsse saßen. Rach neueren Informationen scheint es. als ob die Rheinlandfrage eine viel bedeutendere Rolle soiclen wird, als man anfangs angenommen hat. Es ist aber irrig zu glauben, baß. wie vielfach im Ausland berichtet wird. Meinungsverschiedenheiten über die Form ber Geltenbmachung bes deut'chei, Anspruches uviichen dem 3entrum und den Deinsch- nationalen bestunden. Die Rheinlandfrage ist ein Problem, bat alle deutschen Parteien in gleicher Weis« interessiert und zu bem alle Parteien die gleiche Einstellung haben. Voraussichtlich wird wie wir zu wissen Rauben, doch zunächst eine Einigung über eine wesentlich« Herabsetz unaber Rheinarme« getroffen werden können Dagegen darf man, wie die licff. Ftg wissen will, es für gewest ansehen, daß Dr. otrejenuinu ben offiziellen Schritt zur Erreichung der vollständigen Rheinloichräumung. ben er im Marz ungefunöigt hat, im Juni auf der Völker­bundsrat-sitzang noch nicht unternehmen wird. Innerhalb de; Reich>»kabinett» soll Uebereinftun- mung darüber herrschen dast der Dermin für diese Attion. den sich Dr. stre'emann ausdrücklich vor behalten hatte, noch nichi gekommen sei. und daß er erst nach ber Iemitagung des Völkerbund», rate» erfolgen könne Dagegen werd man ole sicher annehmen können baft es neben der tfcrmnherur.g der Rheinlandbesatzung auch über tue Frag« der Verifizierung brr Fe r ft ö ru n g der 0 ft b e, t ft i- gungen in Gens zu einer Einigung kommen wird.

dauernd«Organifation dem deut­schen Hochschulwesen n n g e g 11 eb e r t wird Das Hauptreserat hielt Obedludtenbirellot Päcke 1 mann - Barmeg über bie Erfolge der etubicnßifiung des deut'chen Bottes Rach einem Jahr erfolgreicher Arbeit fei cs dieser Organisation gelungen. 740 deutsch« Studenten das Studium an deutschen Hochschulen zu ermög­lichen

Abschluß be» 22. Deutsche,, Geographen tage»

Der M. Deutsch« (Beographentaa erhob erneut bw heftruinte Forderung an bw =<hulb-hörten aller beuljcheu ctaaten. d^ an allen höheren Schulen mindestens zwei Wocheastunden g < o graptziswer Unterricht von Fachtehrern ab- i.h ilKn werb In die Zentralko.nmisfton ".ick eifkn« Östliche Laichkunhe Deutschlands ri*#te er das vr'udien, die Echaftuna eine» »»Ikskund- 11 * e Atlanten für das deutsche Sprichgedi«! tzu unterstützen. Zum Iugung*ort

de» 23. Geographentages an Pfingsten 1929 wurde Magdeburg britumnt. für ine dann folgende Tagung Danug empfohlen, doch hält Wien »eine Omtobuiifl iür 1931 aufrecht Mu auera oderrheintsehen hei matobtnd in ber F.schalle knd dl« Tagung ihren Abschtust.

Fsrforgezögling will» Hinze vor dem Zngenbgericht

Li« Schandtaten des »ugendtiche» Fürsorge- chglings Will« Hinz« find noch allen in guter Erinnerung Er hatte 'bekanntlich vor einiger Zeit eine gaiut Reihe von Berliner lernten aus ihrer Wohnung gelockt uni bann bie Wohnungen ausgeraubt Hwze täuschte jebesmal einen UnglückskaN no< ein Trick, auf den d«c Aerzte auch immer Herrin- fielen. Wittv Hinz« stanb nun vor bem 3ugenb- rchter im Seuflöllner Am tsge ncht v,e Ber- Handlungenenden unter Aus'chluG der Oelfent- i chkeii statt Rach laageeer Derh..nötung wurde Hnze wegen mangelnder Willens»

energie kreigefprochen. Ter OberamtS» anwa i hatte gegen ihn c ne *5\angr.uftr«ite von v Monaren 2 Wochen beantragt. Obgleich S).a»e des fortgesetzten und verfuchic'. Verrugcs 'chulo.g betund.-n wurde, warb« er srergesprochen. Tas Gericht war «derzeugt der Angeklagte .ach fe ner geitigen und sittliche» Entwickelung so .atellig«! war d.c Ctra:>iric.t 'einer Hand­lungen einzufehen Adders liege es aber be. fei er WrUensdest mmung Wenn man die Umwelt, in der er aulgeL'-chlen ist. berütDich- r.ge. ko entständen doch erhea.iche Bedenken 06 er imstande war den Hemmungen entgegenzu» kreier. Das mußt« wr-ntr« des An^ k.agte« sprechen

Abschied de» varons Geoerw

Der' Reichspräsident gab bem fchei» ben den Königlich Rielerländifche, Gesandten und der Baronin Gev-ers einen Abfch'edsre« wobei er bem Gesandten, der 'rit mehr als zwanzig Jahren b-.e Aieberlawde in Berlin vertrat mrd besonders im Kriege sich grofw Verdienste um Deutschland erwart» a l s Ehren­geschenk bes Reichs eine rtlb#me Terrine

. ' n

Herren ber Umgebung bes Reichsoräsidewte« Reichskanzler Dr Mari. Reich»mil7ister Dr. Stresemann und CtaaUHrfretär Dr r Schu­bert mit ihren Damen teil

Doppel mord.

3n Köther- warben ber Rttiergnlsbehtzer Klepp unb feil Sohn, als fit mit ihrem Kuifch- wagen anslahren wollten, e r f <b o 11 e n. Der er­mordet« Rlttergulshefihec Altmeister a. D Kl.pp war eine der sährenden Persönlichkeiten der an- haitischen Landwinschasi Der Täter ist der Bruder des Klepp benachbarten Abelider*

Schröter, der den Haupttetl feines BcrmögniS in der Inflationszeit verloren hat

Strafe für fronzöstscht vesatzongsangthötigt.

Zwei französische Soldaten dl» während der Mainzer Frühjahrsmesse in bet nm- fenem Zustande Unfug verübten bas Pu­blikum belästigten unb schließlich ihrer Festnahme durch militärische Borges.tzte W>- be rstand entgegensetzt'n. hatten sich nunmehr vor bem sraoz^ischcn Kriegsgericht zu ;vrant- warten. Das Gericht erblickte in dem Verhalten bet Ingeflagtrn Rebellion unb nerurtnlte ben Haupt beschuldigten zu zehn Jahren Zwangsarbeit und Ausschließung aus dem Heere. Der zweite Angettaztr er­hielt drei 3ahre Gefängnis 6trafcrfd)C.'«m* kam in Betracht das aufreizende Be.halten ber Angeklagten gegenüber bem deutschen Publikum auf dem M«ftp!atz

Rautmorb.

Der Angestellte Rapper wurde auf dem 'Bogt von Hattingen nach 'Bqrang, wo er Hinterbliebenen­renten auszuzahlen hatte, von einem Auto überholt, besten beide Insassen sich aui Küpper stürzten unb ihn mit einem N e r z s ch u st l 6 b < 1 i .1» verwundeten Di# R icher erbrüteten

- Mark 2i.- -!u i

Passanten und verunglückten bei Rieberweuigern selbst woraui si# die Flucht zu Fast fort- fetzten Die Estcner Kriminalpolizei hat bw Ver­folgung der Mörder ausgenommen

Der nächtliche Besuch der maskierten Einbrecher.

3n der Rächt zum Samstag wurde in Ber­lin der Kaufmann Schifchkar von zwei mas­kierten Einbrechern, die in die 'Parterrewohnung eingedrungen waren, überfallen und b. och Dolchstiche schwer verletzt Frau Schtlhkar sprang In ihrer Angst aus dem Fenste» auf Die Strafte hinab D.-n Beamten der Mordkommifslon ist es nun gelungen einen der beiden Verbrecher in Haft zu nehmen An- 'angs leugnete der Verhaftete war aber schließ­lich zu einem Geständnis gezwung n Der Tkr- haftete ist ei n vielfach vorbeArastev Einbrecher. Den Ramen feines Komplizen, eines der Polizei wohlbekannten Schwer­verbrecher« der fchon viele t 'ttaten auf dem Gewissen hat nannte er

Tragischer Unglück »fall bei einer Jeuerwshrubnng.

Bei einer Hebung der frvuDüligen Feuer­wehr in Hvckstcrhaulen (TBe'if J. bxi der bk Rettung von Kindern a u e i n e r bren­nenden Swul « i «rvn stiiert Werren sollte, verunglückt# ein I3jähriaer Zunge der > us der Höbe de» dritten Ctodwen* abgefc-.lr werden feilte Dabei löste ft^ der Karabinerhaken von ber Lerne und der 3 u r g e stürzte ab Gr war sofort tot

Schwere» llutouugtuJ

Bet ♦mnuiu.ub« fuhr ein aus Kattowitz fonunenbe» Auto bei dem Versuch, einem Fuhr­werk au«. criAdi, gegen einen Bau« unb wurde voilitaudig zertrummett Di» Iifaffen. zwei Kaufleute aus Kattowty erlitten fAuxee Tchäbelbrüche bie ben f o f o r t i g « n Tod M einen zur Folge hatten, währ nb brr zweit» In bc>munn«lolem Zustande nach dem Knapp­schaft»! azarett ib.-rgtf.ibn wurde Ein dritter Mitfahrer erlitt leichter. Verletzungen, während der Ehai'ffeur unverletzt blieb

Knnagr«rl:rbunfl

gegen di« Kasseler S t raßenhahnschaisnee

Fi« Anttageerhebung gsgcn Die brben 6teaßenbabnfd}af1ner Henbrlch und Ädrl GerlachII Ist runm.hr rrrolat bi« Anklage ist bereits zagest.-tlt worben und stützt sich aut sahrlLstige Tötuna unb Körperver­letzung Di« Hauptvrrhandlung wir» voeauS- hchtttch am 20. 3uni ftattfinben Zur Verhand­lung find vier Sachvrrstänb ge und über 50 -tru­gen geladen

Schwere» Bouunglud in Neapel.

Bet Bauarbeiten in Reap.l Hunten bie Fun- Dämmte eines Reubaue« Wammen. Sieben ha­be i befchäfngte Arbeiter würben bcaraben. Drei von ihnen wurden als Leich, n geborgen. Di« anderen f nb zum Teil ledensgefähettch verletzt

Drei Todesopfer eines Faltbaainnglück».

Ein lugdfcutarr Äaulmann ler.ngiüdte bei einer i» ben Pf ngstfrwrtagen unternommenen Fahrt in die 3tla«-Bergenge bei Lechbruck Gin Professor und «ine Dam« wurden vom gleiche» Schicksal oetroffra. Tie Leiche der Oome wurde berei!« g«doeg«n. wahrend die Leichen der beiden Männer noch gebucht werden

tikttcr»ore*dfa(ic.

Zeitweise wechfeinb bewtlkt. immer noch für die 3ahr«sz«i: «ästig warm und vorwiegeich iCoden Gestrige 1 ag«it<ir.oecaturen JHarmiti» 19 5 Gcab Celtiu« Airumum 5.4 Grad Tel lins. Atederschlsg# .\1 Millimeter Heutig, THorgew- tempekatwr 11.7reddflud

Ditteluras>u»'.chten für Sonntag Bei tre*- I#inbtt Brwött .u a trocken nur vereinzelte Rleder» tchlsg« was)rfch«,nlich