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unk» fluf)uHdn<w Man hofft Nd< 9rbdten fo zu t<f4)Uur.i3#n. tch au- btt Utt<rjotw birfrc und bomit ber rcfladxn ®*msrlurg»irt;< tn erwa Vier Wochen «lo'g/n kann Als Folgte nr -tun- gen der Zusammenlegung wurden bereis im vorigen Iahre ein« neu« Berbinbungs- st raße von hier noch Langgöns bis Aur Gemarkungsgrenze mit je eir«t ^r^:4< über den K «ebach und den Cdtfffdtrn lH.jblgr.iben ge­baut sowezwel Kleebachburchstich« aus- geführi Diesen Arbeiten sollen tu b e'em Jahre nach Beendigung der noch im Gang« befindlichen Aufm«1!una-arle:t,n noch drei weiter« Kleebachburchstich« folgen ferner soll der Strauchbach" kurz vor feiner Otnmünbuna in den Klee doch am südlichen Dodausaange Io txr« legt werden, baß er le g. ratxr Link« in den Kleebach einfließt, ein« Maßnahme, durch die werivvlles Garimlanb gewonnen wird M't der Durchführung der Zusammenlegung wurde vor dre: Jahren begonnen. Es muh im Vergleich au anderen Gemeinden anerfannt werden, bah der die Zutommenlegung durchsührende Sach- landmelser eine sehr umfangreich« und schwierige Arbei in verhältnismäßig kurzer Zeit avsgr- führt hat.

0 Aus dem Hüttenberg 9 Mai Zeitungsnachrichten zufolge ist die Verwaltung der Butzbach-Licher Eisenbahn an de in Frag, kommenden Gemeinden herangetreten, das Manko insolae der Unrentabilität durch ein, Kopfsteuer ausgleichen zu helfen. Aut unserer 6 t r t <f« kann von einer Mn- rentabilitüt keine Aede fein. *$>.t beiden gut- gehenden Kalkwerke Ebersgöns und Ober­kleen bdngen täglich einen starken Güterwatzen- verkebr Dazu kommt noch in diesem Frühiabr eine starke Anfuhr von Baumaterialien aller Art für eine ganz, Äeih« von Ortschaften. Auch die ländlichen Genossenschaften lassen es Infolge ihres Groheinkaufs an Düngemitteln, Heizmatenal ufw bezüglich eifriger Benutzung der hiesigen Bahn- ftrerfe an nichts fehlen Es wäre deshalb voll- fommen ungerechtfertigt, wollten die Gerne.nden einer rentablen Strecke die Unrentabilität an anderer Stelle durch Erhebung einer Kopfsteuer abhelfen

Atederkleen. 9 Mai. Unsere Dors- ft ra h e n erweisen sich für den Autobusver- kehr der Butzbacher G m. b H. als viel au ena. Die Landwirte beschweren sich über das schnelle Fahren der großen Krastwaaen. wodurch sie und ihre Fuhrwerke ständig Gefahren auSgesetzt seien, ganz abgesehen von den unerträglichen Staub­wolken Menn auch das Tempo des Autobus nicht schneller ist als das der anderen Krast- sahrzeuge so wäre es doch wünschenswert, wenn der Autobus sich innerhalb des Weichbildes der Dörfer eine aröhere Mäßigung bezüglich des Tenchos auserlesen wollte.

Mainqn«.

DSA Frankfurt a. TL, 9. Mm. Heute nochmutag wm 4 , Uhr wurde auf der Zeil vor dem Warenhaus Wronker der äöiühr.ge Hrch K ö h b e r r aus der Frchenhetmer Sir. 18. Der auf einem Fahrrad brr Strahe passierte von e inem Lastkraftwagen über­fahren und auf der Stell« getötet. Das in gleicher B'.chtung fahrend« Lastauw wollte den Aadsahrer links überhol«» und «daßw lhn wobei ihm btt Aäder des schwer beladenen Autos über die Brust gingen Der Tob trat durch Berblutung ein. On der Ohmstrafte bantiertrn am Samstag »a-mittag zwei Lehr- l . n ge mit einem T e r z « r o l Dabei löste sich plötzlich ein Schuh, der dem Njährtgen Wilhelm Klein in die Brust drang Gr muhte in das D.akon'f'enheim eingelirfert werden Der 11 n»

3m Lokal- oahnhof ereignet« sich gestern nachmittag em unliebsames Vorkommnis Qhnige jung« Leute, die von auswärts gekommen waren und anscheinend dem Boten Frontkämpfer- b u n b angejbrten, weigerten f ich. trotz mehrfacher Aufforderung, das Fahrgeld zu entrichten Sie muhten fchliehlich zur Feststei- ftellung ihrer Personalien sistiert werben.

Kunst und Wissenschaft.

Eine nm« HuaflrUang der Deutschen Kunst- gemein schäft.

3m Berliner Schloss« wurde bi« 7. Aus­stellung der Deutschen Kunstgemein­schaft in Gegenwart von Vertretern brr Aeichs- behdrden. des badischen Gesandten Banold, des hessischen Gesandten v. Biegeleben und Der- tretern der Parlament« fe-.erlich eröffnet. Staats­sekretär Heinrich Schulz wies auf die Bedeu­tung der neuen Ausstellung hin. Mit den Lan­desausstellungen soll den Künstlern der einzelnen Länder Gelegenheit oe.e.e.i werden, ihr Schaffen hier In der AcichSHauptstadt vorzuführen. Der badtfche und der hessische Gesandte sanden warme Worte der Tnerfemrung für die Kunstgemetn- schost. Die Ausstellung ze,gt u. a. Kollektionen von Oelgemälden und Plastiken badischer und hessischer Künstler. Sie bleibt bis einschltehlich 8. 3uni offen

Da» deutsche veethooen Konzert in Kopenhagen.

Wie schon kurz gemeldet, gaben die Ber­liner Philharmoniker unter der Leitung des Generalmusikdirektors Furtwängler zwei Konzerte, wovon das erste dem Gedächtnis Beethovens gewidmet war und beim zweiten außer Beethoven Carl Maria v. Weber auf dem Programm stand Das Auftreten der deut- fchen Künstler war ein beispielloser Er­folg Die Eintrittskarten waren bereits seit

Wochen zu erhöhten Preisen verlauft. Der deutsch« Gesandte v. Haffel und Gemahlin und die übrigen Mitglieder bet ^e'-nd!'cha'k wohnten beiden Konzerten bei. Sh« dänisch, Königin, der Kronprinz und Prinz Waldemar von Dänemark sowie der zur Zeit anwdenbe Prinz Christian zu Schaumburg-Lipp« waren beim zweiten Konzert anwesend Das Auftreten ter deutschen Künstler war durch den Zeitungsverlag Ferslev veranlagt und buntgrufrrt worden der auf dide We 'e das Gedächtnis Beethovens und damit die deutsch, Kunst überhaupt In Dänemark ehren wollte

Vie Goethe Reiiquie, mietzer lu Frankfurt

Di« Frankfurter Goethe-Aeliquren. tut im Jahre 1914 zur internationalen StädteaussteUung na- Lyon ge'and«. dort lo'ort nach Kriegs­ausbruch aber beschlagnahmt worden waren, und erst nach langwierigen diplomatischen Verhand­lungen wieder frelgcgtben worden find, sind in 21 K ften wieder t n das G oe i he- hausirnGroßen Hirsch arabrn zurück- gekehrt Di, Verbindlichletten gegenüber den Lager- und Btdichx'rangsgc'eUfchaften find von franzSfi'cher Seite gedeckt worden. Ebenso hat Frankreich die Kosten des Transvvrtes bis zur AcichSaren^- getragen; für den Best der Strecke hatte he Deutsche Aeichsbahn die kostenlos« Be­förderung übernommen. Soweit sich bis heute hat seftftellen lassen, sind alle Gegenstände wohl­erhalten und in gutem Zustande

Buntes Allerlei.

Dom Zauber alter Landkarten

Das Sammeln von Landkarten ist ein Sport, der in England seit dem Weltkdeg« aufgekom­men ist. Damals halt« jeder eine Karte vom Kriegsschaup atz an Me Wand geheftet, und dies« bunten Iarbensl«cken nahmen sich so gut aus. daß man jetzt In friedlichen Zeiten auf den Ein­fall gekommen ist, mit den DieUarbigen Land­karten die Wänb» zu tapezieren. Ss ist jedenfalls ein originaler Z inmerschmuck, wenn da» Aug« an den Wänden lozu'agen auf dem Erdball spa- zierengehen kann. Besonders b« lebt find als Tapelen die alten Landkarten Eng ands. de sich durch eine reiche und harmonische Farbigkeit ausze.chnen. Der eigen! id« Landkar;ensamml«r entweiht feine Schätz freilich nicht dadurch, daß er sie an die Wand heftet er weist ihr« Kost­barkeit besser zu schätz n Mit der Hand entmor- sene Karten, die vor der Zeit des Holzschnittes und des Drucke» Brauch waren, sind überaus selten und eioentllch nur noch in Muleen zu fin­den. Die ältesten Atlanten waren becounde- rungswürdige Kunstwerke, ir.lt größter Feinheit gestochen und oft von Künstlern auSgemalt Das Ausmalen von Karten war ein eigener Berus, in dem besonders der Franzos« Jean Boisfeau

Hervorraaendes geleistet har Auf bi«*«* abee Karte» ist eine reiche Welt von Figuren und Gegenständen zuhauf«; da siebt ean auf den blauen Meeren präch-'.g« Schi'*« fahr«,: toi den Fluten tunuln such phantastische Fische, und ton Bereich der fernen Länder sind -crftpürhgr Wild« unb sonderbare Tiere dargetellt. Eine der berühmtesten Karten, wohl die erste, auf der Amerika verzeichnet wird, ist der H2l.z'chnii: des deutscher, Geographen Wo b'remülle r vom Jahre 1507. d.« sich auf Schloß Wolfegg ie Württem­berg befindet Der erst« Atlas der damals be­kannten Welt wurde von Ortelius 1570 veröf­fentlicht. dem dann 1660 der von Meer ater folgt«. Die'e ältesten Atlanten, die noch vor wenig«, *ür 60 oder 80 Mark erhältlich waren, smd jetzt sehr im Peet*« gestiegen und koste, 1000 Mari und mehr 11, der haupt ist in Eng­land durch bi« Sammelleidenschaft der Preis der alten Karte, außerordentlich in bi« Höh» getrieben worben

Vie Misste, toi ÄrHrufrr-Baea.

Der 17 Vahr« alte londoner MeVenaer- Boh Daniel Auöae der den Auftrag erhalt«, hat. eine Anzahl kostbarer Grammophon-Platte» von Musikstücken Beethovens nach Amerika zn m A euyo ri «ln« klein« Sensation. m:t ber sich PreNe und Publikum lebhaft beffähiger Ader auch bU Zollbehörden wandten dem schmuckm Burichen und sein»« Gepäck große Aufmerksamkeit zu. unb da man den Wert der Schallplatten nicht sofort bestimmen konnte, so wurde ihm bas Paket unter Siegel mit ins Hotel gegeben Er «eldst befand sich unter der Auf'icht yveier Schutzleute, die wohl aufpaffen sollten, baß er nicht bte kost­baren Schallplakten verspeist ober sonstwie bei­seite bringt Bet feinem Gang nach dem Zoll­amt. auf dem der Zoll bann festgesetzt wurde, war er von einer großen Zahl von Aeuvorie» Kollegen begleitet, die für Ihn bas größte In­teresse an den Tag legten Hauptsächlich inrer- eslierie di« Aeuchorker M«s'«naer-Bosts feine Mütze. d:e er nach englischer Sitte schies aut ber rechten Seit« des Kopses trägt Sie wollten biese Art des Sitzes von ihm erlernen, stellte, sich aber in dieser Kunst recht ungeschickt an. Die AeuYorker Boys fragten den Londoner Kol­legen eingehend nach seiner .politischen Gesin­nung" aus ^'.ich groß« Pol

unb nahmen als selbst verständlich an. daß Audge benAuftrag über den Ovan" durch seinen po­litischen Einfluß erlangt hab. Sie waren sehe erstaunt über bi» Antwort des kleinen Enaläo- bers ..Ich weiß nicht, wie ich au dem Geschäft ?gekommen bin Ein Mann kam Ins Bureau und ch war gerade dran. Ich weiß nichts von Po­litik." Der Messenger-Boy wird in Aeuyork sehr gefeiert, man zeigt ihm Aevuen unb Aacht- klubs

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