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fangt f)indmturg loyal aut Republ k hüll. un6 < beleb# t<tn 'Bttrxii für* Cbegen:« kt <m morarttfriff tr Ätirfd) faum zu betrittas brut1£< 75oLI habe mirfUdj bm Drisch, f cn mirtf<teftLut*n lulfau fot;»u c|m. D« Um« DörferTB o r I b lewieth V-t Hanptgründ« bdfür. bah fre 3ebeb.il imler Aitdknbu g Tarr unb Sire rmomt geftflrft toorbrn fei. k en .*wt SaweJb an. Utxarro unb btt brütix D taLtrfk l<batt m '38.ter u-b titie fort4' i:mb: a ä u* m u n g des belegten ® c b t e t e t, bie gr h» tägige Behen dLu"g ber3brüfiungt - und brr 3e»a cationif tage trü ben bie Ot.rfrim tn Deutftfanb »eifer schwächen

3uf txm 3abre* ll.-r bet engli!d>*ttanib'l» scheu Gefeklfchasi in 'JÄrmlngbam tagte Uorb Derb9 m einer Heb- .Denn man »übte, hab 3ralanb auf der Seite jeden Can« brt Heben würbe da- ohne guten Brunft angegriffen wirb, bann würbe d eszur 9t- Haltung be« Arteben» trief beitragen. Dir alle hoffen, bab bet '»ölterbunb alle! tun tntrb. um den Ari-ben tu erhalten, aber gleichzeitig mürbe ich gern bat otwuhtfein haben, bah flngfanb gut bewaffnet ist und einen traft- vollen Gefährten an feiner Seite hat Man braucht nur tn ben Blättern über ben Umzug bet Stahlhelmlrute In Berlin <u lekn. um ,u er­kennen. bah bte Tage bei Kampfes noch nicht vorbei flnb. Dif brQ« Brt unb TBeife. bomit fertig zu werden, besteht darin. bi6 man benen. die Krieg wollen, frareifiich macht hab fk für diesen Krieg -u bezahlen haben würden, ferner darin, die englifch-ftanzüfifche Zreunbfchaft in jeder Htnstcht zu erhalten unb tu ftlrfen.

Pariser Stimmen.

Vari«. 9 Mai. sWIB ) L e S o i r* schreibt über die Llchlhelmkuvdgebung Senn der Stahl­helm versucht Haden würde, die von «hm unter Lilli- flimg der Polizei abgehaltene Demonstration in einen biöat«ftreid) umiunxinbeln. bann wäre er auf den­selben Viderftand gestoßen, der vor sieben CV hren den Versuch von KavpLtttkwitz zum Scheitern brachte Die volksmafsen in Öen Vororten 'md alarmbereit gewesen. Der llhamoion de» Alldeutsch- tum« und der Hohen rollern würde sich von dieser Nlederiaa« wieber erholen. wenn man ihm von aufjen h e r Argumente lieferte. Gerade an diesem Tage an dem der Stahlhelm .zusammen- febrochen ift. ift bie Stunde getom-nen. die in b e in­an bj r a g e unter einem anderen Aspekt in» Auge zu faffm imb auf eine Kriegepolitik zu verzichten, bie höchsten» dazu geeignet ift, Örn (Helft b. Haffe« zu verewige" Nicht allein für Deutschland ift die gestrige Episode eine biedre ge­rne,en Der ..I e m p »* schreibt Niemand itoeifelf an der Aufrichtigkeit viresemann» Niemand de» treltet. bafj er vri der Durchführung seiner besondere chwercn Aufgabe viel Mut beweist Aber m handelt ich darum, zu misten, ob die durch die Parlamente- rische Zusammenarbeit mit der Rechten und den Ein» tritt der Nationalisten in die Negierung In Deutsch, land geschaffenen Umstände nicht stärket sein werden al» der Wille de» Außenminister? der der Locarno- polltlf treu bleibt, etrefemann hat einen jujd/arfen Blick für politische Nealitäten. um nicht die Reaktion zu begreifen, die unoermcldlicheeweise in den alliier­ten Ländern hie systematische Kampagne brr deut- scheu Presse, die Neben gewisser uutionalist'jcder Führer unb de Minister» Hergl unb bie Mobilisie­rung de» Stahlhelm« Hervorrusen müssen

T......- -

Dasgentrum in vertierten Regierungskoalition.

Köln. S. Mal. (TDolIf) Auf dein PaNritag bei rheinischen 3entnim< in Köln sprach her DorfUienbe her Reichs agssraktion, Geheimrat v. Butrarft. über da» Jentrum in der neuen Reichsrrgieruna Die an Locarno und Genf ge­knüpften Wunsche feien stark enttüu'chl toor^vn. Aus die völlige Räumung und blc balMge Rückkehr des Saarland-^ zu ? land hätten wir ein volles Recht. Das öaar- toerhv u wenn es bis

1935 von uns getrennt bl. ibe. Wir können un­möglich die ungeheuerliche Grenzblldung im O ft e n abermals garantieren unb uns der Mög­lichkeit berauben, auf friedlichem Wege eine 2k n- berung betbcliufübrtn Wir erwarten von ber Reichsregi.ckung, In bet Räumungsfrage ent- Ipredxnh zu tkinb.-ln. Reben hem . Fiasko von Locarno" fleht das Fiasko h c t Ab- r ü st u n g S k o,, f e r. n z Wir v die Erörterung des Dawesplunes unb bet Reparationsfrage Der R ebner ft reifte bann noch die Rettung b » Arbeilszeitnotge- lebe» durch da» Jentrum unb bie Konkor- datsirage Die IVrtar.qcrung des Repu - blikfchubgefebes bezeichnete er al» bnn- gendste Arbeit nach Wicderzusammentritt des Reichstage« 9r sehe im übrigen keine Äri- fenlufl.

Reichsarbeilsminlster Dr Braun« betonte es lei unberechtigt ber beutchen Sozialpolitik Unfruchtbarkeit vorzuwerfen. sei auf biclcm Gebiet mehr geleistet worden als vor dem Kriege, wo wir un» erheblich b :11er flanben. Reben h?r Ausgabe grober Summen für W.HNahr:«- unb foziale Zwecke leien auch auf allen anderen ein­schlägigen Gebieten .Fortschritt« zu verzeichnen beim Rechtsschutz, d r Arbeitszeit, dem Schieds- fpmchwefen ufw Wenn nwn die Kurv« ber ärzcugungshöh«. der Arbeiterzahlen in ben Be­trieben unb ber Lohntummen tn drei Linien verzeichne. Io bild« sich schnell ber Beweis her­aus bab bie Lohnsummen nicht bl e Ur­sache för bie Preissteigerung fein kön­nen. Dicke Erkenntnis werb« sich wohl In naher Juhinfi noch verschärfen. P;r Minister schloß Wir'fchift unb Politik müffen Hand in Hand geben, im g'.-.chcn Schritt gehciu Die Sozial­politik frtrf nicht hinterher hinken

Die Jteid)s&ienf1ftraforbnung.

Der Ur. 9 Mai. ' DD J > Der Rc-chstags- au«14,uh für *B<4m < a gclebende « «am bie brit:« Brfung Xr Relchsdenstßraiord» Tu n g Der XInü ersichtltchsiit ft r g« e?l *en Y< "gen ui i bi« X *.i fistraf'i nung äurch xVufanune ifa 'u -g der elnsch ägigcn Materi« abd«en Nach iiXr.g. ccr B.ra u ig »urb< ber § l m einer von der ursprünglichen Borlag« zlerulich abwcichei'bn Jonn angenommen Da­nach unterliegt ein Beamter ber Dorfchris.xn bic'es Gesitze» auch u< < ant* r.enltve. t c j das er vor 4 tritt in ben Ttct^eb..r<t ul« Beamter eines Lande«, d «r »cmeinke eines ®em«Inbet)etLar.t*e« oder tr.et anh.ren Körperschaft d«s ösfcni chn Xoliei' .«ganger hat. trenn Uch bie Bemrt . ung zu -tret «chwe- r«ren Strafe als chclbstro'e ae «at Mn«

S n« Berfeh ung. biz vor »ietritt in ben öffentlichen Dienst begangen warb«, ue-er­lieg! bem Dienst«rralrechtE nicht. De» vierte 2k'atz des g 1 würbe gestrichen 9t nutete er- sprüng ich ..D e 2tor14tt-tm dieses««*<« Hw- den Jetr« Anwerdung auf Hon d Longe- ober Xlntrtlaflungen die in Aos^ührnng ber all- grreme- stoatsbürger t chen Rech« 5eg*rgm 'mb.

Preußen und die Reichsbahn.

Tie Stilichridnng beo itaat-qmdjtefwf«

Brriin. 9 Mai (®I8j Sie erinnerlich hat d,e Neich»r«gterung im Juli 1 <26 zum Mitglied de» y«rroaliung»rate» ber Deutschen Netchedahngr

Irr D r x* u : b « r - mannt, obgleich Vreuhen auf ®runb 2er t'ereirfaarurjen vom D. Jlar^ VÄA da» Recht ü r s i ch in Anspruch nahm, von sich au» ein Mitglied zu ernennen. Gegen den Beichluh der Neichsregieruna hat Minift«. Präsident Staun jcHori n dnem cdfrdbtr cn *en Nrich»kanzl«r Utarp scharfen Prot, ft eingelegt der sich, wie der ®inffierprd|ibent anlciilid) ber Interpellation»- Debatte vom 7. Juli o. 3. im Preuhischen Landtag bdonir nicht gegen die Denon Luiher», sondern grunütazzlich gegen die seiner Ansicht nach recht»- J .. r I. rf | ( Q u r

Kreutzen hat dann den Streitpunkt vor dem vtaot»gericht»ho| oorgebraM Der Staats» aeriu)t$boi hat am 7. Mai. wie der Amtliche Preu» hische Pressedienst mitteilt, folgende CFnfidyeibvng ge­lt offen:

luf Grund der Lifsee 4 ber am 25. März 1924 suchen Preuhen unb dem Reiche au-»getouschtrn Erklärungen, hat Preuhen gegenüber bem Keich do» stecht, ein 2R tglieb de» 5er»oltung»rate» der Deutschen Refch«dahng«|ell|chast zu benennen.- In Der mündlichen Begründung jagt« ber Keichsge- tichwpröstbenl Simon» am schlutz Die Entschei­dung bet Neichsgenchtshol«» besagt gleichzeitig, dah da» Keich verpflichtet ist. den von Preu» fjen Benannten zum Berawltung»rat»mitqiieö zu ernennen. 'Sie den Blättern milgeteilt wird, hole» iuf die augenblickliche Zusammensetzung de» Nate» keinen öinfluf, hoben, dagegen ul« Unter­lage für zukünftige Ernennungen Bedeutung

Der Reichspräsident in Wilhelmshaven.

Wilhelmshaven. 9. Mai. (DTB.) Reiche Präsident o. f) i n b e n b u r g ist heute vormittag 9JO Uhr in Wilhelmohaoen eingetrossen. Auf dem Bahnsteig erfolgt« Empfang durch Keich», wchrminisier Dr. Getzler. den Uhes der Marine- leltung. Admiral Zenker, den Stationschef Vize- ibmlrnl Bauer, ben ^estungskommondonten, so­wie bie Oberbürpi*rm«ifter von Wilhelm-haoen unb Äüpringen. Nach Abschreiien der pront ber ühren- lompagnie fuhr der Keichsprasidenl, von ber De- völkrruna herzlich begrüht, zur neuen evangelischen (starnlsonskirche, durch bie ein kurzer Kund- gany unternommen wurde. Um 10.30 Uhr traf der Reichspräsident, in besten Begleitung sich auch noch der oldenburglsch« Ministerpräsident von Ffnckh befand, nach einer Autofahrt in der Kaserne am Mühlberg ein. wo die Marinetrfle de» Stand­orte». «inschileblich der Besaguna ber vor Anker liegenden Schisse und Fahrzeuge ber Reichsmarine, Parabeautstellung genommen holten. Der Reich,- Präsident schritt die Front ab und nahm den Dorbkimarsch entgegen. Sodann begab sich ber Reichspräsident zum ikhrenfrledhof, wo ein Kran.; niedergelegt wurde. Noch kurzem Besuch beim Stationsches wurde bem Reichspräsidenten im 01(1* ziersheim eine gröbere Anzahl höherer Offiziere irnh Marfnebeamten oorgesieUt woran sich «in ^ruhktuck anschlob. Um 13.22 Uhr begab sich der Reichspräsident im Sonbenug über Oldenburg nach Leer und Loga zum Besuche de» «rasen v Wedel auf Schlast Cnenburg, um cm Mittwoch vormittag wieder in Berlin elnzutresfen

Polnischer Wahlterror in Oberschlesien.

Dad tirflcbnio zngnnstcn brr polnifchcn Annbibflfru vrrfchobrn

Ä a 11 o »i 6, 9. Mai (Wolff.) Di« Rack^ wählen für bie <Demeindewahlen sind urUet star­kem Terror leitens tx.- rationalistUchen pol­nischen Organisationen sov.-ie unter Anbrohung. bah die deulfchen SpioenfanMbaten verhaftet werben würben, vorge.iommen worben. 6;e er­gaben Infolge betet Machrmfcha'ten ein« Ber­sch i e b u na zugunsten ber polnischen Partei. Jn Sieraltowitz wurden di« Wallen 24 Stunden vorher aus unbekannten tDründen abgesagt. 3n Dobrownik wurde die deuckche Liste für ungültig erklärt, unb somit konnte nut bie polnisch« List« durchgebracht werden. In Lhawallvw.tz l*ct Rybnik wo bie Kandt da tvn der deutschen Liste von der örubent>ertt>altung ent­lassen wurden, erhielten die Drutfchen 5. die Polen 7 Mandate Am 14. Hotternber vorigen Iahres war das Derhüikni« umgekehrt In Tku- repten ist das Wahlergebnis gegen bas Doqabr für beide PaNeen unnertnbert ^blieben. In 2lt»Rep«en erhielten öle Deutschen J. die Polen 6 Mandate .tn Mt-Zlhechlau wurde infolge einer 'Sir jung zwischen ber beiden Parteien bie Wahl ichi oorgenommen. Di« Deut- 'chen erhielten 4. die Polen 5 Mandate In Dowik herrfchte starker Terror seitens der Dolen. Infolgedrffen erhielten bte Deu:'chen nur 2. fre Polen i Rlanbate In Rabz'vnkau ist 7<rs Wahlergebnis trotz der Verhaftung der brutschen Abgeorfr'Nen unverändert geblieben Di.- IVul- 14*'- erhielten 3. die Posen II Ma.chate. Bier Mandate fielen ber gem.tchken Liste zu In Lelezin erhielten bte Deul'chen 7. bte Polen 5 Mandate

Englands EhfnapoliliK. Öhambrrlaiit nnpfirhll ^urnifhallunq imb Ma^tgunq

London 9 Mai. iWTB » I» Unterhaus gib Ehamberlatn eine Darstellung bet Bor- aänge in shina bis zum .lufammendrach ber >\:r'ducr Regierung. D-e Ivilchenfälle von Ran- llng hätten im wesentlichen den Iwrck gehabt, dem natlmralißifchenr^rahri:aiu« T'changb.'. Ichrk Schwierig leiten zu bereiten: statt Drfm hätten bte Borgür.gt Me K-mmmcksten und ihre austänfri'chrn Ratgeber bd dem Ar t brr Kuo­mintang unb dr Übrigen Ähina in Mtstkrebit gei r i ch- Lnge'iche« her bebeirfamer. 3nt»(1- luTig iw nationalitziichen China habe Bk stenge

der Sühne für 6.« Santinger Ser breche» r.n Sneues Drf.cht bekommen. Dw »rrflich Schul- 'eien von den chtnrfi'che» "Haltonal'ten mit einer Strenge und einer rrüadUchken bestraft »erben, zu der keine anslänbrsche Macht .*'taube getr.-kr. wäre. D» Jrcgr ber 3nt* 'chäbigungea ur.b Revoratroae» werbe aNerfrzngA >1 durch »ich: .erfchrt. Die Regierung die aus ber geg-r-wäriigen Verwirrung iw Pangllegebirf m:8rbti-. ererb« werde für die Serbe-chen an L "rilchr- Staat«awgeWrfam als oerankwvnlich betrachtet werden.

Die bntldy Regierung wäre vollauf berechtigt Srorfm die dnnfche Konzession le hanla u mied fr i.u besetzen und da» Abkommen aU durch die ergen, nanbhmg»G>rffe der Remetung auf» gehoben «a LrfruAf^n. aber noch r« uLicher Er roiflimfl hat btt brttr<* K-oKtung bei kosten, bleien Schritt gearnwärtig nickt zu nm und sie weih frist sie ud) n-ckn dazu gezwungen werden wird. Cham­berlain erklärte, fr« Ifaien-ng jei zu ber lieber- zrugvng gekommen, hast n gegenwärtig nicht iw eckmsst t g wäre, megni bet Nankinger Ber» brechen unb ber Nichteinhaltung der Bedingungen de» itanfauer Abkommen» Sanktionen zur An­wendung zu onnatr, I» lehr sie auch berechtigt wärm Die brih't)r Re-Zierun^ beebfifrig« auch nicht, ein« weitere Not« an litytn Zu richten. 5<« habe hiervon fr« anderen Möchte benachrichtigt und hi.sichtlich der I-akanst unö besonder« bezüglich irgendwelcher werterer verbrechen sich volle szandlui, g»s«ih«it Vorbehalten.

Das austtaltsche washinyton.

Mit seieriichem Zeremoniell hat am Montag, or- mittaa der J)« r g o g von porf al» Veneeier de» König» von England da» australisch« Borla.'ient ne en :i i in Canberra «roiinri. womit gleichzeitig bte Einweihung ber neuen austra­lischen naupnuib: verbunden war. Sie Australier Haden nämlich noch dem Borbtlb der vereinigten Staaten den Wunsch gehabt sich ihre eigen« /) q u p t ft a b t zu gründen, schon weil sie sich in ber Konkurrenz zwilchen S n b n e q unb Melbourne nicht emiaen tonnien. Au bern Zweck ift schon vor fünfybn äahren auf dem Gebiete von Neusudwole» rin Gelände von mehreren tausend Quabratmeilen a I »Bunbeegebiet sestgelegt worden. 1913 er­folgte die Taufe, und durch mehrere Oubre ift bann der Versuch gemacht worden, au» dieser Einöde eine eigene «ladt zu schassen. Do» ift bi» beizte nur zum Teil gelungen. Von 1916 ab wurden während de» Kriege» die Arbeiten «ingeltellt, bie dann erst seit 1919 wieder ausgenommen wurden unb bi«her rund 120 Millionen Mark oerschlunnen haben.

Ein etwa» kostspielige» Vergnügen, ober die n es ja. sie Haden sich «in Gr mit zwei Hügeln ausgesucht, von denen der Hne die <?iti). der andere bot, R.gierungsolertei tragen fall. Vorläufig wohnen in ber neuen *)auptftabl erst 50t' > Einwohner, ober da» ganze einschließlich de» Parlament», ist auch erst al» Provisorium ,t. Die Australier sind nicht beichechen sie rech- -en damil, dah sie innerhalb der nächsten 50 Iahre 'hre Einwohnerzahl verdreifacht haben und dost dann da» neu« Gebäude noch zu klein märt Deshalb soll e» mir ein halbe» Jahrhundert halten und dann durch ein andere» pompösere» Hau» ersetzt werden, r stehen aber auch sch - ig»-

gebaut*, die Post, da» Telephonamt und eine graste alle Vorbereitungen getroffen worden, von denen aber vor der Hand noch nicht einmal zehn Prozent sich fingefunben haben E« wird allo noch einige Jahrzehnte dauern, bl» Canberra dessen geheimni«- uollen Namen niemand zu - vermag, al«

australische Konkurrenz Washington» austreten kann.

Aus aller Welt.

DaS Schicksal brr franzüsischm rranoatlankikflirgrr

Pari«. 10 Wai -WT1S. §u. k pruch.,- Bis- her ift das Schicksal de« Zluazeuges. mit bem H u n q t f 1 e r und Coli b u 3 uq Paris Reu- York durchführen wollen unbekannt. Die oer- lchic>enen sich tolbcrfyrct<nben unb tn keiner We lc beftatlgtcn Rachrichten, die leit gestern nachmittag d s In d« frühen Morgenstunden von den in vielen Ausgaben erfch e-enen Rach- mi:tags- unb Späte eaba fl lern perbr U t wur­den . halten unzählige Personen von der Pe.toherfe nach dem Zentrum der Stadt qetrieten, bi« nach W tternacht sich sehr ent­täuscht nach Haut« byaben. ba noch Immer (eine offizielle Nachricht oorlag Heute früh 6 30 Uhr lag ttne Depesche aus Wa'hing- ton vor. wonach das Ar'ena! von Boston dem IHattnemlntfter'.um n.itaefr i t ha >e frih bi« Rach» rfchlen. deren zute g Runne' er ü er R.urng'.and gesichtet worden sei. nicht bestätigt leien. Das In dieser «Stgenb bemerkte Flugzeug könne ein Küstenwachtslugzeug gewe'en lein, bas noch öloureftec unterwegs tiat

Nungesser der während des Krieges Kampfflieger war. ist 1692 geboren Goll, ber vor dem Krieg« Angestellter ber französi­schen Handelsmarine war und 'Ich nach dem Kriege gänzlich ber Luftsch.fsahrt zuwondte, irurbe >Ä7 geboren. Rungefser Hot nach bem Krieg« mehrrrr Iahre in ben Her einig ten Staa­ten gelebt Einige Ze'.t hatte er sich bet Ä-.ne- mat.-graph'e gewidmet. Beide ringen urr ben »?si.ia-Pr.i« von 23 M3 Dollar bet ausgeschrie­ben ist für bte Bewältigung ber Streck« Paris Reuhrr? ober umaekehf n «Ir.m 5lug< chne Unterbrechung Wenn es ihnen glücken sollt«, ben Alug burchzut. dren. o ist bas gewrfi et ne gewalsige sportl'L< Leistung, wenn jl« auch nicht bte ersten sind d « <n Oje-rn aut bem Luftwege bezwungen Abgesehen ocr der O««anübergu<- ning des beutJen L uf t' ch . l « « Z. R. III. bas Kapitän Eckener sicher ur- unverfehrf doti Friedrichshafen nach Amerika ;rt«. ist der Ojean jum ersten Male benrsi» lülü von bem englischen Zi eger A lcock übera-jrrl worben, öer feine lasch' ^e. ein Land'lugz. von Xew» funbtanb nach Irland steuert« Jin zwe- es Hal würbe ber Otean auf dem Laiweg« von dem englischen Kapitän Wacker btgtrunger. ber an der Westafrikan.chen Küste harte-« unb In Süd­amerika landet« Auch ter stalle- 'che ÄTteg r TTarqvi« be Pinedo .ernrrch:« den jLlantk mehrere Male zu -fr et gurren Allerdings kühn« errtnr 516je mit IwlscheniandUngeN auf den Azoren aus. und statt«ogir e'rjnal n^Vr-. Pech als seine Uafchrne b^rriis beim Siarf Mtungf.ftr. <o da- er ben 51 ug augtbtr. -rustte. Der letzt« »?z.-anNug wurste m ver^a g-- ntn Iadee von nnm Spanier 3 r a n ( o aetge- führt ®r stieg m Span-«, au' üderflvg *«« Bi «er unb landete in Oübamerta Sern Weg führt« ihn übet die Weid.st« TPrffi/ strancv barte leinen Erfolg aaf rfnir bru tchen

Ich»n«. btt von bce <kxr. <r A'eTtm gebaui wor­ben e>ar Ietz! Haden fre beiden Sramrftr. das Wagnis crcui ibenux-nen Sollten fje Glück baden. so wäre dawü fräs Prodi." n einer stän­digen Onffnetblnbenc prt'chen Gurvpa unb Amerika xeberuz» ein Stuck seiner V.K,ung nähet gebracht

Trr weiblichc Tbcologr r« >rretm.

Das K rche-arfetz über bx Borbildnag unb AnstellunM b<r .Bikartn' wurde von ber Ge» reralt-.nde n ber brttew Orfung mit großer Mesttchc-r angenommen Rach den e-Bgul- tigen Beschlüsien bes Hauks sollen die tnr.b- ktchen Theologen betagt k*tn zur kirchkichen W^rt- verki.npung \rr. Kin.etgo es east t in Bidet-

Seelsorge tn her Gemeinde, insfr.''s.'Ben« an ber we-.ol'chrn Jugenb. n BkLbchenfr.'iwen. m bew Franenavteilungen der Kranlenhärfer and Ge- fargeneranfiaLTen. dagegen ist die Bikarfn nicht besagt zur pfarramtltche» Tätigkeit im Gemein de gotiesdten st. yic. Verwal­tung ber Sak.tamente low« zur Born aha*« der antwren bekömmlichen vorn Pfarrer im Ornat zu vollziehen den HandEnngen

Sd>roerr Unwetter in ber Sstzpfalz.

In der cubpfali gingen am Äentichrnttlog furcktdar« Unwetter nieder. W o l k « r. b r u d)« von dreistündiger Dauer schwemmten am brr SMl&eri ungeheure -chunniasien. Baumstämme and schwere Sielndlöck, ,u Tal Zwe, 9a .«mMulet stuszien zusammen. Der Zugverkehr ,weichen Zw«,d:uck.-n unb Landau mutzt« eingestellt werden Mehrere Menschen gerieten durch fr« hem brechenden fluten In ernste Lebene^rfahr Allenthalben >st grotz.-« Schoden irfl#- rt-tet worden Am fchwersien beim* gesucht wurde ftk Ortschaft 2 lde » heim . rvo da» Waller in den Häusern über 1^50 Meter hoch stand

st i kn bahn nnglück ans der Lnhaiieecke.

Tllon:agnachmtttag «ntg»«iste .txrfrilb bet Station Qautenbura ein Güterzig Das QHftngelänlxr unb ein Telegraphen mast verhin- örrten. daß di. Lokomotive die '-eile Böschung herum er in di« Lahn stürzt«, fo daß sie ktilie auf bem Rande des Dammes liegen bi.ed Auch mehrere Wagen entgleisten und fielen um unteW

ngm Gin 9 tragen, der mit Steinen drfaden war. wurde im» s»7menLedrück: unb aan» »ertrüw.'ncrt. Di« Ur­sache des Unglücks ift noch nicht bekannt Per­sonen sind glücklichenveii« nich' zu Schaden ge­kommen. Der Berkehr wird ttngleiflg a ui recht erhalten.

Der Mordverdacht <|rgro harrw Domrfe.

Dir meldeten datz Harry Domela. der falsch» Hohen^»llemprin^ in den Verdickt geraten sei den vor «twa einem Hahr oerschwunderen paare de» Lass Vaterland ermordet ju haben, ver­schiedene 3<ugenou»fag«n. fr« in der Morfrtnarfe» zenheit gemacht ooroen awren ließen fr« Ver­mutung «u. frttz Harry iVneta in die Affäre ver­wickelt sei. Dom<fa» Verteidiger in Äoln frit hn 3u- lammen bang mit dieser Meldung nunmehr auf Dee- anlofjung seine» st' rnten erllari daß dielet n keiner B« zi « huna zu dem Morde steht, und daß alle Vermutungen, dir thn barmt m Iusam-^en» bang bringen wollen, au» der Lusi gegriffen Inen. Tiefe Erklärung Tom,la» ist natürftch. lotang« er be» Verbrechen, nicht überfübrt merben kann zu verstehet: Di« wir erfahren, gehen sedenfall» po! wi» llcherseil» die Ermittlungen und verneh-numien fre tu einer Aufklärung de» Morde» an ben fr.gen führen können, ungeachtet weiter

Von einem stber angeiallen.

Am 6am»iag wurde auf bet Zuchtvieh- ou»ftrlluna In 8 r e I a u rin großer Eber entgegen den Vorschriften auf Wunsch ein«, gnr.-r» «ssenten au» ber stose gelassen Ter Eder I einen Besucher an und vrrletztrf ihn mit den H ein derart, daß rme Rippe blotzfag 3n b*n!l tnn 3a» stand« wurde ber verwundet« in» Rronkerh: . ge- bracht

Zvchthau» für «Inen Infemafloeelen Jaffabew- netterer.

Der international« .-,c ibenkleiterer He uert Sandowlki bei bem nach feiner .i.-fn- ifi^e ein Iuwelrnlchotz Im Evert« von über -frX) C00 Mark gefunden worden war. hatte ich vor bet ötTafammer des Berliner Landgerichtes III als Berufungsinstanz wegen des Einbruches in ein« Grunewaib-Blila «u veranttvonen. Der Angeklagte war vom Scho t f er-a er ich Echar- l ölten bürg nui zu etn<m 3ate« sechs JRrnatm Gefängnis Derurietlt worben, da man Irin Bör­se b «n damals noch nicht kannte Inzwiichen haben fedoch fr« pclizeilichen strmitti»mg«n er­geben. daß Sandau- ki ein tnlernatlo* na I«r Schwerverbrecher ist. der viele

>er. inshrfon.'' ucht

hat. wostr denn auch - u mehreren Iahten Iuchthaus verurteilt worden war IHter Berücksichtigung seines Borlebens verurteilte ihn di« Strafkammer zu zwei Jahren I u ch t- h a u s unb fünf Jahren Ährrerfust

ein'tar,anglück in sthtknge.

Gin großes irc v.n mebrnen

Stockwerken ist zufammengelturz^ Ct-t- t. öcr Besitzer Me auf tret enden Äauerril'r rechtzeitig bemerkte und das Gebäude schon beinah« gang t

bab doch einig« P<rf?nen unter den Trümmer» getötet worden flnb

IluäX an» einem velfaster Sefängni».

3n Belfait i Irl and) sind vier .sierbrecher denen drei weaen IR o r b e w | « b « n » I a e g lIchem Gesangnt» »erur teilt sind, heule an» dem<D'tafan-, »»»gebrochen und in einem bereitstesterrden Auto entkommen

Sehetmnl»oaller Cridxwfeeb.

dme ctrn-f be» Berliner Z5 ck'VisierfhuVe» bat an der Mündung be» Teltower Stich- (anale» in die 6rrrr #tne unbekleidete marnttch» Lrich» pedorgen die schm, fange .1rtt im IPifleT rlegen bat Vm Gesickt war durch t.eke Narb«, i» tut Unkenntlichkeit entstellt. <>

sich um einen 17- ft» L')ähr>gen ,un««n mann Ta die Hände mit einem trierthiwr. -orne auf den Ceib gdrflell und an einem um den Verb grfchiungenen Vebemrmrn beleftigt waren, an bem außerdem ein r erkantiger Pli ''erite,, ^np.friift war, nimmt man an. t.-fj r» sich um ein B« r» brechen handelt. Di« feirrj1 r« einer große, Wunde am Kinn, die erst n-ckfaatich enttt«chen ist. konnte noch nicht erklärt werden

fC»cltrn>oniu»fflflf.

TReit be irr, nach.» kühl unb trocken um Aorb wechselnbe W b, CMtrge lajrlmpno» turen Mario» um 21J9 Grad stelstus Bll nimm» *8 Grab Heurtg» Mvrgentemperamr

11.0 Grab Celsius

W.tterungsaussichte, für Gmmerstag Zoek dauer des durchweg trvck«tm, Wotiers