WtilQt
30.
IW
'tag.
‘11 h».L . 1 Ar ftKn
lelbft 5JJ 'infen. 'üblicher^ X iu Ä J® naiv w4 llche« | <
S§r | SSt I Äang tin'. SJ.*, V«; Äv- Sfew* unt
3n ., ^ie -Hitz, ®jW8t W. to':e fa man w,
« Drdurmit »u - to|e Schlllrr 1 ^geholfen un? ?,^gvaU trieft, "iwejriebiarnbe ^ildt^uMen, Wflft in Nt zu beitrug, ihn gkrit, bann In MM, feit in Mchrn Lchrn iDiumi zu ma- n|o to;i)tig unb )eit ali to.Kffl. iter Qlnteilnafen; ■ in der 3ujrn) ich zu versiehe- seine Schilderunz Mg" (5. Auslage >rilch-systmot.ich< slootSbürgerlichee । ..Sie Avperzed- i Veite« „Delt« 921). endlich bl; " (1924) .eigen bagoglt unö iu- et päbagogifdtr .
dir Pshchvlogie, I M mit Otoaib ’ Äürzdurg (Hit . logischen Unter- ' Lngriss genommen Sntoidlung der u-t, für die 3h Inloendung aus die imll für die Loitzer Siitnkipsbch> ung zur Teißei- Sedeuiung gewor- Würzburger 3n- M liersuchungen eine ich suchle er die n dcrLelbstbndig- } gegenüber den .Ein-sindung un.» begründen: belon- nn M3 auf M cbuch der.Psyche uflagen). W&J ch der Psychalog« gerbrniung. die d L Aber auch M ur Philosophie u- nterfuchmige" i ffrh'enf von der M bti »ei-«« eine eigene So- Gegen.lande, brr. .nehmen, dennoch
mtt i -Seit auW nicht vae D«
llianÄo^
s.gte io (W23 un! sss&s •JS*** ! 6dn,'inl*I»kS it «2 Setput'lff; gnferm ni»
-n > ■/■Sert u- nö Lein. ", 3,i «»£& it b-w» ?. e<B tl«'» *’S rdend. ab5c un'^ 'F« z-,S>"
ß. 3ufl 1925). Daß er llch auch in ihr mit einer Leihe moderner Philosophen — ich nenne SchelcrS -materieUe Dertethlk" und neuerting* Ulfotai Kartmann — berührt, weih Messer wohl, und er bat In interessanter Weite seinen Standpunkt in diesen Beziehungen abgegrenzt und heraus- gearbeitei m seinem Buch »Deutsche Wertphilosophie der Gegenwart" (1928).
Diese Philosophie der Werte ist ihm das ftesonderS wichtige und wertvolle Zentrum feiner Philosophie geworden — der Philosophie, die ihm den wankend gewordenen, von unab- wetslicher Kritik zerstörten traditionellen religiösen Glauben (man vergleiche seine Ausführungen über »Katholisches und moterne« Denken" und andere Veröffentlichungen) erseh!« und ihn von der quäknten relativistischen Skepsis befreite, die ihm einst mit der religiösen Grundlage auch Sinn und Zweck deS Menschendaseins auhu- be .n drohte. Zugleich bot sie die so wichtige Antwort aus die pädagogische fternfragc, nach dZielen Dir Erziehung. Der Metaphysik. Deren Au'erftehung auS dem Grabe, das Der KrltiziS- r.iui ihr grub, ja heute besonders laut gepredigt u d ge'eiert Wirt, fleht Messer nicht abley-
5 aber doch mit der ihm eigenen Rüch- ' > Helt und Borsicht gegmüber. der eine klare, ei. <au e und sichere Einsicht lieber ist, alS glän- e ^erspek.ioen und überraschende ODeen, die '' inS llnbeilimmte verlieren. Metaphysik ist e, des Vermuten-. nicht fixeren Wissens: w.e aber die Aleberzeuaung von Der Geltung Der sittlichen Werte unabhängig Ist von religiösen Glaubenssätzen, so must sie auch unabhängig sein von melaphhs.schen Hypothesen.
Jene Nüchternheit unD Klarheit, daS Streben nach Verständnis und gerechter Beurteilung des gegnerischen Standpunkts, zugleich aber ein zLhe- Beharren aus dem einmal als richtig Erkannten sind Dis charakteristischen Züge deS Mel erschen DeulenS. Endlich verbindet sich Damit eine ungewöhnliche Arbeitskraft, die auch heule noch kein Brdürsni- Der Ruhe kennt. Die Glückwünsche, Die wir ihm bringen. finDcn einen Mann In voller Tätigkeit und SchafsenSsreuDe.
S. v. Aster.
üfricficner Wochenmarktpreise.
Mn 10. Februar 1927 (Händlerpreise).
3« kosteten aus dem h.-utigen Wochenmarkt: Butter Pfund 1.70, Matte 30 bis 35, Käse 10 Stück £0 biS 1.40, Wirsing Pfund 15 bis 20 Deistkraut 10 bis 15, Rott'raut 12 bis 20. gelbe Rüben 10. Qiotetrüuen 10. Spinal 25 6U 30, Unter-Kohlrabi 8 biS 10, Grünkohl 20 biS 25, Rosenkohl 40 bis 45, Feldsalat 1.50 bis 2.00. Zwiebeln 10 biS 20. Meerrettich 30 bis 60. Schwar;wur eln 30 bis 50, Kartoffeln 6, Lepfcl 15 biS 30, Birnen 10 biS 25. Honig 50, junge Dahnen 1.00 biS 1.10, Suppenhühner 1.00 big 1.20, Danse 0 93 bis 1.00. Rüsse 70. Eier Stück 16 bis 17. Blumenkohl 0.60 biS 1.40. Salat 30 bis 35. Endivien 0 90 biS 1.00. Lauch 5 biS 15. Rettich 10 biS 15, Sellerie 20 bis 40. Tauben 50 biS 70.
Borriotizen.
— TageSkalender für Donnerstag: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde: 8' । Uhr, Reue Aula Der Universität, Lichtbilder- Vocrraa. — HSrsaal deS Botanischen Instituts: 8 Uhr. Vortrag Margaret: von Bendemcmn. — Volk_chochschule, 8 Uhr. Oberrealschule, Hörer- T fa.inr.Iung. — Turn-Verrtn 1816: 6 Uhr.
iu*nturn:n. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraste: ■' r Be l stmsrcsser". — Astoria-Lichtspiele: ..Maeists unter den Löwen".
AuS dem Stadllheaterbureau cd unS geshrieoen: Rachdem Die Erstauffüh- rurg von Kalman« neuester Operette »Die , i i r l u s p r i n z e s s i n" hier so gut eingeschla- a:u hat. zeigt sich auch für die morgige erste V:- üerholung lebha t:S Interesse. In dieser Aui'führunng wird Die Titelpartie der »Zirkus- p.inzeslin" von jrL Else von Hagen vom Mainzer Stadirhealer. die dir Parti: auch in Mainz singt, gegeben werden.
— Deutsche Volkspartei. Morgen. Freitag, abends 8' st Uhr. hält Die Ortsgruppe Diesten Der Deutschen Vollsparlei in Hindenburg ihre Iahreshauplver'ammlung ab. Ue er Die aku.en poliiischen TageSsragen wird Landtags- «bgeorbneter B.'rger.neister Dr. Riepolh - S<hlih sprechen. (Siche Anzeige.)
— Billard-Städtc-Weltspiei Man schreibt unS: Rachdcm am 15. und 16. Ianuar in Kassel Der erste Teil deS Städte-Billard- Wettspiels Gießen — Kassel ausgetragen wurde, her mit einer Gesamtbällezahl von 2200 für KaNel gegenüber Gießen mit 2330 endete, findet am 12. und 13. Februar das Rückspiel In Diesten im Tasü Amend statt (Sieh: heutige Anzeige.)
— Der »Liga zum Schutze der deutschen Kultur" in Diesten ist es gelungen. Den
ün Herbst vorigen Iobres aus Rußland zurüct- geftgrien Dr Karl Kindermann zu einem öffentlichen Vortrag zu gewinnen. Dr Kinder- mann wird am nächsten Mittwoch. 16 d Mt«. abends 8 Uhr in der Reuen Aula der Universität über feine Erlebnisse im kommunistischen Rußland berichten. Bekanntlich wurden Drei deutsche Studenten. Dr. Karl AinDermonn, W o lscht und v. Dilmar, in Sowjet-Rußlarrd vor zwei Iahrm wegen ongtbfittcr Spionage eingekerkerl und zum Tode verurteil: Der peitschen Diplomatie gelang eS dann, diese jungen Leute vor dem Tode zu retten Iedcr Deutsche, dem an her Erhaltung unterer Kultur gelegen ist. sollte diese Gelegenheit benützen, um stch von einem Augenzeugen über Die russischen Zustände berichten zu lassen. (Siehe Anzeige.-
** Sine kulturelle Wohlfahrts- t < n t e. Da- LandeSaml für das Bildungswesen veröffentlicht eine Bekanntmachung über die Gewährung einer kulturellen Wohllahrtsreu e SS wird darin auf § 27 deS Gesche« übet die Ablösung öffentlicher Anleihen vom 16. Iuli 1926 hingewiesen, in dem die Gewährung von Wohl- fahrtsrente an Anstalten und Einrichtungen. Di: der Förderung wissenschaftlicher Ausbildung und Forschung bienen, vorgesehen ist. Anträge auf Gewährung einer solchen Rente sind biS -um 30. April 1927 bei dem Hessischen LandeSaml für daS Vildungswesen in Darmstadt Wilhel- minenstraße 3, zu stellen, sofern der Trager Der Anstalt ober Einrichtung seinen Sitz innerhalb deS Lande- Hessen hat Der Bekanntmachung ist der Wortlaut der 25 bis 28 deS erwähnten Gesetze- angefügt. Hiernach erhalten die kulturelle Wohlfahrlsrente auf Antrag die Träger inländischer Anstalten und anderer Einvichlungm, deren wesentlich: Zweckbestimmung die Förderung wissenschaftlicher Ausbildung ober Forschung ist (wissenschaftliche Einrichtungen». Die Rente wird ihnen für die AuslosungSrechte gewährt, die sie alS Anleibeallbejitzer erhallen haben, sofern die Markanleihen deS ReicchS. für die die Auslosungsrechte zugeteüt sind. l>?i dem Inkrafttreten des Gesetzes einer wissenschaftlichen Einrichtung in erkennbarer Form nicht nur vorübergehend gewidmet waren. Wissenschaftliche Forschung ist die planmäßige, auf die Erweiterung menschlicher SriennlniS gerichtei: Tätigkeit. AlS wissenschaftliche Zorlchung gilt nicht eine Tätigkeit, Die der Förderung ter Kunst oder der Gesundheitspflege, oder die Der Verbreitung Der Kultur oder de- Wissen- bient.
" Oberhessischer Kunstverein. Die derzeitige Aufstellung, welche Werke e/ässischer Künstler, ferner 4 Gobelins aus Den Kammerburger KunstwerkftäUen deS Herrn Professors Wach-Düsseldorf, sowie de'sen Entwürfe für ein Reichsehrenmal auf den Inseln bei Lorch enthält, ist nur noch Freitag, 11. Februar, und Sonntag. 13. Februar, von 11 bis 1 Uhr geöffnet. Während dieser Zettln können auch noch Die Gewinne in Der Lotterie „Künstlerhilfe 1926" gegen Abgabe der Lose an Der Kasse in Empfang genommen werden.
" AuS dem Leben taubstummblinder Kinder. Man schreibt unS: Eine besondere Gruppe unter den mühseligen und beladenen Menschen nehmen Diejenigen ein. Die laubstumm und gleichzeitig blind sind. Es leuchtet ein, das) es sehr schwer ist. diese älnglücklichen für das Leben der Arbeit und Der menschlichen Gemeinschaft heranzubilden, doch hat sich die Innere Mission auch ihrer tatkräftig angenommen Hierüber unterrichtet ein Fckm. Der heute um 5', 4 Uhr sür Kinder und um 8 älhr abends für Erwachsene in Der IohanncLkirche vorgeführt wirt. Diese Veranstaltung geht von Dem Evangelischen PrcsscverbanD, Der in Verlin-Srealch feinen Sitz hat, aus. Man bittet Die Plakate an Den Kirchentüren und das Inserat in der heutigen Rümmer zu beachten.
** E i n Kellerbrand entstand gestern nachmittag gegen 4 Uhr in Dem Hause des Polsterer- und Tapezierermeisters G r b in Der Sonnenstraste. Dort war in dem in einem gewölbten. au-gemauerten Keller gelegenen Roh- stosslager. bestehend auS Kapok. Seegras usw., auS bis jetzt noch nicht bekannter llr'ache Feuer auJg b ochcn. Das l rennende Material veru sacht: eine austerordentlich starke Raicchentwickelung, wodurch die alsbald alarmierte Feuerwehr in Ihren BekämpfungSmahnahmen zunächst behindert wurde. Erst durch Anwendung Der Rauchschutz- helme gelang eS. zu Dem DranDherd vorzudringen und Die Löschung be$ Feuer tatkräftig zu beginnen. Die Wehr hatte mit Den Lösch- und Ab- räumungßarbeiten bis gegen 51;,. Uhr zu tun. Aus Den Lagerbeständen ist ein ansehnlicher Teil Dem Feuer und Dem Wasser zum Opfer gefallen. Der SchaDen Dürfte für den betroffenen Meister recht erheblich sein.
” EinWasserrohrbruch wurde gestern nachmittag an der Scke Mäusdurg-Wagengasle sestgesteNt. Die Behebung brt Schaden- war heute hormittag noch im Dange Der Verkehr wurde durch den Strastenaufbruch nicht besonders behindert.
• M i t bet Hanb in die Maschine gekommen. Gestern vormittag geg.rn 5,< 11 Albt ereignete sich in ber Teigwaremadrik von Grieb. Reustabt, ein schwerer Betriebsunfall Dort geriet bie 21 Iahte alte Arbeiterin Frl Mökel au- Watzertbom mit der rechten Hand in eine Maschine. wodurch vier Finger der Hand abgerissen und diele Im übrigen fo schwer verletzt wurde, bah sie wahrscheinlich abgenommen werden muh. Die Freiwillige Sanität-kolonne vom Rv:en Kreuz, die mit ihrem SaintätSauto in wenigen Minuten an ber Alnfallstelle einlraf, brachte daS schwerverletzte Mädchen zur chirurgischen Klinik.
• Im Steinbruch schwer verunglückt. Gestern Domritlag ist Der 43 Iahre alte Steinbrucharbeiter Konrad Valentin auS Rodheim a. d. B. in Dem Slcinbruch bei Bieber schwer verunglückt. Der Mann war dort mit Sleineklopsen beschäftigt, als sich auS den über- hängenden Oeftcinimahcn ein FelSstück loSköste und beim Hemieder stürzen den Mann schwer am Kopse traf. In bewusttlosem Zustande und aus den Ohren blutend wurde Der Bedauernswerte von der Freiwilligen SanitätSkolonne vom Roten Kreuz mittels SanilatsautoS in die chirurgische Klinik überführt. Hier wurde eine Gehimerschüt- terung sestgestelll: daS Befinden des ManneS war heute früh den Almständen entsprechend gut.
RDV. Almschreibung von Fahrkarten. Wenn jemand unterwegs seine Reike- dispositonen andern must und nach der Zielstalion seiner Fahrkarte auf einem anderen, al eich langen oder kürzeren Wege innerhalb deS Gebietes der deutschen ReichSbayn fahren will, so kann er sich die Fahrkarte auf der Abzweigestation ober auf einer vor dieser gelegenen Station für Den kürzeren Weg umschreiben lassen Die Einrichtung erstreckt sich auch auf Die Fahrscheinhefte des Mitteleuropäischen Reilebureaus, aber nicht aus Monats-, Teilmonatö-, SchülcrmonatZ- i'.nb Arbeiterwochenkarten. Verschiedene Vahnhöse ein- und desselben Ortes werden bei der Almschreibung als eine Station angesehen Anschließende Fahrkarten. gleichviel welcher Gattung oder Sv.apc, gelten als eine Fastrkarte. 63 können aber die ’ür alle Züge gültigen Fahrkarten nur dann für Schnellzüge umgeschrieben werden, wenn sich ermitteln laßt, hast Der bereits grzahlle Zuschlag Dein für Die füttere Sirene entspricht oder ihn übersteigt. Im übrigen werden Fahrkarten für alle Züge in Verbindung mit Eil- oder Personen- zugSkarten nur zu Gil- oder P:rsonenzÜ7»en und Fahrkarten verschiedener SUapen nur für Di? niedrigste Klasse umgeschrieben. Bei Benutzung von Schnellzügen sind dann noch suschligSkarten zu tosen. Auf Die Geltung-Dauer De: Fahrkarten hat die Almkcr:l5ung f:t en Einfluß, auch Darf Die Fahrt auf dem neu gewählten Wege nicht unterbrochen werden. Ein Recht auf Die Almschreibung kann nicht unbedingt erhoben werden. Sie wird nur vorgenommen, wenn nach den vorhandenen tarifii den Alm er ngen Die Gänge Der beantragten Strecke errii: werden kann, und bie Bearbe-tung Dem b nben
Beamten neben feinen sonstigen Di nistp lichten möglich ist. Ramentlich barf dadurch Die sahr- planmästige Abfahrt Der Züge nicht beeinträchtigt werden Almschreibungen ne;men auch die amtlichen Auskunstsstellen innerhalb der festgesetzten Dienst stunden vor.
•• Wohllätigkeitsaufführung zu m Besten Der katholischen Kirche. Tlan berichtet uns: Der katholiiche Kirchenchor und FrauenbunD haben am Sonntag mit vereinten Kräften vor zahlreichem Publikunt im Kath. Der- einshauS die Plellche Kantate »Gelobt sei Jesus Christus" ausgeführl. Es zeugt in Der Regel von frischem religiösen Leben der Gemeinde, wenn Derartige Aufführungen gelingen, zumal Der Kreis, aus Dem bie Kräfte gewonnen werden, nicht sehr grob ist. Die Zuhörer waren tief ergriffen von Den tolcDcrgegcbcnen Hauptzügen auS Dem Werke Christi Durch Rezitation, Ge'ang und lebende Bilder. In Frl. S e r v a l i u S - Frankfurt lernten wir einen dramatischen Sopran kennen, ber zu kühnsten Hoffnungen berechtigt. Bescheiden und schlicht im Auftreten, ein durch- aebildetes. tragfähiges Organ, da- mit gewandter Atemtechnik Ton auS Ton entstehen läßt, um ihm bie ganze Tiefe der Empfindung und Den Glanz Der Höhe mitzugeben. Reine Intonation, sichere Beherrschung Der Register nach altitalienischer Schule, Der ja auch Meister Helge Lindberg angehörl, waren angenehme Vorzüge. Freilich, wen eine Autorität wie S ch u r i ch t empsiehlt. bietet nichts Gewöhnliches. Es darf Daher die Solistin die Gewihheit haben, daß sie auch künstighin gerne hier gehört wird.
StuDienrut Kuhn. Friedberg, nut seinem vollen lyrischen, weichen Tenor hat unsere Svmpathic gesunden. Frl. Luise Decker au- Gieyen verfugt über einen angenehmen und vielversprechenden Mezzo-Sopran. der sich Wohl in den Dtenst der mu'ilalischen Lausbahn stellen barf. Ihr anmutiger Gesang hat allgemein gefallen. Auch bie Dabpartie de- Herrn Sturm. Giehen. mnst alS sehr gut gelungen angesprochen werden. Tu- Hhöre machten dem Dirigenten alle Ehre. Aussprache und Einfühlung waren trefflich beachtet Die lebenden Bilder verrieten Die fachkundige leitende Hand und waren stellenweise in Farben aebung und Gruppierung Kabinettstücke, so a. B IesuS bei Martha und Marrn. Zum Derständn.s und zur erhebenden Wirkung des Gaitzen trug die meisterhafte Rezttation deS Studentenleelfor- gerS Dr. H e m m e S wesentlich bei. Bald erschütterte er durch die Gewalt und das Feuet seiner Worte, bald hob er un- wie auf Teilen Flügeln hinauf in eine reine befere Welt. Sein moDulationssähiges Organ, da- allen St.mmun gen aerechl wurde, klang wie Fanfare. weöNagte mit Dem verlassenen Heiland, hauchte in leisem Flüsterton mit Dem Sterbenden Da« letzte .Gelobt sei IesuS ThristuS". Am Flügel begleitete in feinster Anpassung Herr W. Erb. Gies,en Viele Anerkennung für Die Bereitung dieser feierlichen Stunden gebührt dem kattzolischen Frauenbund, insbesondere seiner Vorsitzenden Frau Dr. lutS, nicht minder aber auch dem Kirchenchor und seinem Dirigenten. Lehrer Otto Klein, Diesten, dem in der Hauptsache da« ©dingen deS schönen, genußreichen Abends zu- zuschreiben ist.
•* Dcutfdjnational» volksoartel Man schreibt uns: Wie aus dein in ber Haupt verso in ml ung am Montag erstatteten Jahresbericht zu entnehmen war. hatte bie hiesipc Örlc gruppe ber Deutschnationalen Dolkspartei Im abge l.iufeiten Vereinejahr« eine rege Tätigkeit entfaltet. Auster einem Familienabend wurden fünf Vortrag: übende, eine öffentliche Derjammluna und eine Reichsgründungsfeier veranstaltet, bie durchweg stark besucht waren. Die Kassenverhältnisse waren recht befriedigend. Don verschiedenen Mitgliedern wurde eine eifrige Werbetätigkeit in die Wege ge leitet, wodurch sich die MUgliederzahl (ehr gehoben hat. Der seitherige Vorstand wurde in seinen Aem lern bestätigt bzw. durch Neuwahlen ergänzt. Nach Erledigung de- geschäftlichen Teiles hielt der Van besgeschäftcsührer Dr. Nrebm Darmstadt einen Dortrag über: „Der Volksentscheid in Hessen unb seine Lehren". Dabei wies er Darauf hin, wie por den Regierungsparteien in Hessen mit allen Mitteln versucht wurde, das Ergebnis des Volksbegehren- herabzudrücken, um dadurch den Volksentscheid zu verhindern. Dast dieser dem Wi.tscl-astd- und Ord nu.iAsblock nicht den erwünschten Erfolg brachte, lag in so manchen Ursachen begrü. bet, die von Dein Redner naher baraclcgt wurden. Nach wie vo mühte eine Herabsetzung der Steuer von dem h bunten Grundb'sitz gefordert werden ebenso ein 911 bau in der hessischen Zentraloerwaltung, besonder, bei den Ministerien. Die Staatsaufgaben sind zu sammenzulegen, um dadurch die Staatvousgaben zu i^rmlnbern. Nachdem der S^ortragenbe noch kurz auf bie Regierungsbildung im Reiche eingegangen mar konnte der Vorsitzende die recht gut besuchte Der fammlnng nach mehr« als dreistündiger Dauer schliesten.
5iibroeflbeut;ti;er Turnverband.
Am SamStag unb Sonntag fand bet zweite Kursus ber DerbanbSvorturner- schule In Dorheim statt. Die Teilnehmer waten vollzählig erschienen unb tourten zu Beginn Der Veranstal!ung am Samstagabend von Dem Leiter. VerbanbSturnwart 3ung-Wlff- haufen, mit dem Alebungsplan bekannt gemacht. Sodann begann Die Alebungöftunbe mit OrD- nungs- unö Freiübungen, Denen Keulenübungen unter Leitung Der Herren Iung unb Hanft folgten. Die zum Teil schwierigen Hebungen würben bclb mit Klavierbegleitung g'eichmästig unö ejah auSgesührt unö gaben den recht zahlreich erschienenen Zuschauern ein Bilö davon, in welch veränderter Form nun der Turnbetrieb auch jm Gau Wetterau sich gestalten wird. Rach einigen Schul- unö LeistungSubungen am Pferd tourte der turnerische Teil des AbendS beendet. Es schloß sich eine ausführliche Besprechung über Ausstellung von Vereins- unb Musterriegen an Am Sonntagvormittag tourten von Den Leitern von 2umcnnncnabtei(ungen Die Keulenpflichtübungen Durchgeturnt. AnschließenD folgten Keulen-, Frei- unb Slabübungsgruppen. Den Abschluß DeS Vormittags bildeten Reckübungen. VerbanDstumtoart I u n g schloß Die Veranstaltung mit DankeSworten an Den Turnverein Dorheim unD gab Der Hoffnung AuSDruck, Dast Die VerbanDsschule für Die Gaue und Vereine die erhofften Früchte trägt
Gießen (Stephanstr. 53 II), den 10. Februar 1927.
Für die zahlreichen Beweise innigster Teilnahme bei dem Heimgang meines unvergeßlichen Mannes, unseres lieben Vaters, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus.
Im Namen der Trauernden : Elisabeth Wagner geb. Schmitt und Kinder.
Sonntag, 13. Februar, ab 1 Uhr mittags
Saal-Einweihung
bei gurbesetzter
Tanz-Musik
Es ladet freundlichst ein
Karl Schmitt, Gastwirt, Saasen.
liefert In Jeder Ausstattung stilrein und preiswert BrOhPeche Unlversltats-Druckerel R. Lange. Gießen
EEK
3hre aus uralten Geheimrezepten stammende Grfischung edelster Tabake der besten Wnbaugebiete des Orients gibt' ihr eine SVofe, die wie ein süßes Sied auf den Sippen klingt Ohre seltsame Zauberkraft heilt auch die geplagtesten Wenschenkinder undgibt Ghnen (drende und Sachen wieder
Jhufiauldem Ceeantiewm mildem unser ffahakfachmann (Ali 'Nabi in (Begleitung unseres (Münchner dfindls seine Besuehsreise zu uns antriit, ßeivtäugtman ed£e (tuban-2iga?ietten als Weltmarke von Mang, als Minder deutscher Wertarbeit.
..Cucy cr)ciaine'di a vAlW6an Wil rz/tk


