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und

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.

L e l egrophiicke Auszahlung

8. Jan.

tSaninoten.

Brie'

58,60 112,48 «1,475

16,71 168,77

18,70 1D7J2 69.48

2,24 H2,63 81,54 65,41 12.47 73. h?

AmtlicheJioti runa

Kcld Bttei

Letzte Nachrichten.

Leichensund im Frankfurter Stadlwald. Verbrechen oder Selbstmord?

Frankfurt a. M., 10. San. (WSN. Drah bericht.) Gestern abend wurde in der Nähe t* Abstellbahnhofes bei Neu-Isenburg die 2eid>< eines Mannes aufgefunden, die nur ntt mit einem Oberhemd bekleidet war. Der N war infolge eines R evolverschusses i die rechte Schläfe dicht über dem 3u| eingetreten. Die von der Mordkommission sohl eingeleiteten Feststellungen haben ergeben, dr es sich um den Obertclc'grapheusekretar E. ei' wohnhaft Zeiftelstrafte 34 in Frankfurt a. 1 handelt. Hut und Revower des Erschossenen toir den etwa 20 Meter oom Fundort entfernt i einem dichten Gestrüpp entdeckt. Dicht nebenH | Leiche war eine große Blutlache. Die Kleidung stücke des Loten lagen in weitem Umkreis z« streut umher, die wollene Weste, die voll D war, war oben zugeknöpft und dem Manne u scheinend über den Kopf gezogen worden, ot1 von ihm selbst über den Kopf gestülpt. Es lonr bisher noch nicht aufgeklärt werden, ob Selb! mord oder ein Derbrechen vorliegt, jedenfol handelt es sich um eine sehr my steriö Sache, da die Uhr, das Geld und sonstige IDd | fachen bei dem Toten noch vorgefunden toutfr

Büchertisch.

Heymer's illustriertes Pop. T e l e g r a p h e nh a n d b u ch. 48. Jahr. Winterausgabe 1926/1927, bearbeitet vr-

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10. Jan. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 29,25 bis 29,50, Roggen (inl.) 24,50 bis 24,75, Sommergerste (für Brauzwecke) 25,50 bis 27, Hafer (inl.) 20 bis 20.50. Mais (gelb) 18.50 bis 18.75. Weizen­mehl (inl., Spezial 0) 40,50 bis 41. Roggenmehl 35 bis 36. Weizenkleie 12. Roggenkleie 12,25, Erbsen 35 bis 65, Linsen 50 bis 90, Heu (süd­deutsches. gut trocken) 9 bis 10. Weizen- und Roggenstroh 425 bis 4.75, Treber Igetrocknet) 16.50 bis 16,75. - Tendenz: Stetig.

Frankfurter Lchlachtvieljmarkt.

Frankfurt a. M., 10. Ian. Auftrieb: 1627 Rinder: darunter 456 Ochsen, 63 Bullen. 712 Kühe. 366 Färsen. 388 Kälter: 306 Schafe, 5400 Schweine. Ochsen, vollfleischige, ausgemästete. höchsten Schlachtwerts. 1. jüngere 56 bis 59, 2 ältere 51 bis 55. sonstige vollfleischige: 1. jün­gere 45 bis 50, 2. ältere 45 bis 50. fleischige 40 bis 44 Bullen, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 56. sonstige vollfleischige ober ausgemästete 47 bis 51. fleischige 42 bis 46, Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht-

Rundfunk-Programm

deS Fraukfurtrr Genders.

(Aus der .Radio-Umschau".) Dienstag, 11. Januar.

3.30 bis 4: Die Stunde der Jugend. 4.33 bi- 5.45: Konzert des Hausorchesters: Nordisch: Musik. 5.45 bis 6.05 Die Lesestunde. 6.15 b;.; 6.45 ilcberlragung von Kassel: Vortrag von 2 Schleicher! überRundfunl und Gegenwart- kultur". 6.45 bis 7.15: FunkhochschuleZur Kr Perkultur der Frau". Vortrag von Frauenar Dr. Rudolf Salomon. 7.15 bis 7.45: Die Schack stunde. 7.45 bis 8: Senckenbergviertelstunde.51: Sinne", eine Einleitung für die Betrachtung de Sinnesorgane. Vortrag von Dr. T. Cdinga 8,15 bis 9.15: Das Volkslied, ein Zyklus. Erltr Abend Iägerlieder 9.15 bis 10.15: ileuerirnflun: von Kassel: Mandolinen-Konzert. veranstaltet vo- 1. Kasseler Mandolinen-Orchester 1913.

gang.

Ernst Meuschke, Oberpostinspektor im Reichspo^

Werts 46 bis 51. sonstige vollfleischige oder aufr gemästete 37 bis 45, fleischige 30 bis 36, gering genährte 22 bis 28. Färsen: vollfleischige. ausge- mästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 60, voll, leischige 48 bis 54, fleischige 42 bis 47 Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 80 bis 86: mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 79, geringe Kälber 60 bis 69. Schafe: Mast, ämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 40 bis 47; mittlere Mastlämmer, ältere Most, hämmei und gut genährte Schafe 35 bis 39; fleischiges Schasvieh 32 bis 34. Schweine Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht Z2 bis 74, vollfleischige Schweine von ca. 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 72 bis 74. von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 71 bis 73. fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebend- gewicht 69 bis 72. M a r k t v e r l a u f: 3n Rindern ruhiger Handel und geringer lieber- stand. Kälber und Schafe bei lebhaftem Geschah ausverkauft. In Schweinen -verbleibt bei qc- drücktem Geschäft gröberer Aeberstand.

Amtsgericht Wetzlar.

Q Des Betrugs, sowie der Beihilfe zum Tr- trug war eine Wetzlarer Ehefrau angeklagt. 3 t) wurde zur Last gelegt, die Ortskrankenkasse Wch- lar dadurch um den Betrag von 8,90 Mark geföä digt zu haben, daß sie sich von der Krankenkol c auf den Namen ihres Bruders einen Zahnbc- Handlungsschein aushändigen lieh, den 6d>cir aber an einen dritten weitergab, der sich bann auf Kosten ber Kasse behandeln lieft, obwohl er gar nicht Mitglied war. Trotz ihres Leugnen, äh das Gericht die Angeklagte als überfühn an und verurteilte sie zu 3 5 Mark Geld- träfe, Hilfsweise 7 Tage Gefängnis.

Drei junge Burschen aus Münchholz. Hausen, die beschuldigt waren, am 31 Oktober v. Is. durch eine nächtliche Schießerei in Münchholzhausen groben Unfug verübt zr haben, hatten gerichtliche Strafbefehle Geldstrafen von je 20 Mark. Hilfsweise je vier Tage Hast, erhalten. Sie erhoben hiergegen Einspruch uni erzielten kostenlose Freisprechung

der Bundesstaaten entwickelte sich sogar eine Haussebewegung, die allerdings ball) zum Stillstand kam. Der Geldmarkt ist weiter sehr leicht. Tagesgeld ist zu 3 bis 5 Prozent und darunter angeboten. Infolge der Erwartung einer Reichsbank-Diskonterrnäftigung blieb das Ange­bot in Wechseln gänzlich unbedeutend. Im De­visenverkehr schwächte sich Mailand auf 112 gegen London ab. während sich Paris auf 122,55 gut behauptete. Madrid fester mit 31,02 gegen das Pfund. London-Kabel 4,8525 unverändert. Sie Reichsmark wurde gegen den Dollar mit 4,2117 genannt.

Börsen knne.

Berlin. 8 Jan

3meritonil<6c 'Jlotm . . .. belgische Noten........

Dänische Noten . . . . .. . ifrnglifrtK Noten ...... Frainoiische Noten ...... Holländische Noten...... Italienische Noten......

Norwegifche Noten......

Deutsch Oesterr , L100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten ...... Spanisch: Noten......

Tschrchoilowakische Noten . . llnparifrtie Noten . .

Ministerium Berlin. Preis 3,60 Mark einschi Verfandspesen. H. A. Pierer, Verlagsbuchhand­lung, Altenburg in Thür. Das schon seit bei Jahre 1876 regelmäßig erscheinende Handbuh enthält sämtliche für ben Kaufmann wichtiger Bestimmungen und Gebühren des inneren Post« Postscheck-, Telegrap^eund Fernsprechverkehrs sowie des Verkehrs mit dem Auslande.

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Amtliche Notierung

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Frankfurt a.M.

Berlin

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Datum:

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DiSkonto u.onnnanbit ....

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Dresdner Bank........

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Mitteldeutsche Kreditbank . .

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Nicbcck Montan........

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Tellus Bergbau.......

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Bereinigte Stahlwerke ....

151,25

151

149,5

Homburg Amerika Paket. . .

174.5

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Norddeutscher Llopd . ...

169,5

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Kheramische Werke Albin . .

Zementwerk Heidelberg . .

117,5

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Chemische Mäher Alaptn. . .

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Klektr. Steurungen ......

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Mainkrastwerke ........

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Adlerwerke filetier ......

118.75

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Daimler Motoren. ......

85.5

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86.75

86.5

Hepligenstacdt.........

Meguin......... . . .

43

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60,25

Mannhttmer Motoren ...

39.75

Arant futter Armaturen

25

Konservenfabrik Braun . .

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Pot. Union A -A........

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Sichel............ .

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Zellstoff Aschaffenburg . . .

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Zellsion Waldhof.......

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Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckottabttk Waghäusel . .

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33-57

30-60

6 proz.

24-52 30-46 30-50

37-46 32-44

15-52

40-48

30-45

25-52

40-53

26-58

35-48

Kälber 53-95 50-95 49-79 60-85 50-100 58-79 50-90 60-95 55-125 60-85 38-95 45-95

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54-74

33-110

60-115

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56-80

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64-74 62-74 65-77 62-80 70-80 60-79 64-80 65-80 64-76 60-77 60-75 60-77

Rinder 18-62 23-58 17-59 20-59 3060 22-60 25-61 20-62 28- 63 20-62 18-60 20-61

20-60

25-60 17-51 20-63 25-60 20-59 12-59 18-60 18-55 13-60

15-54

Berlin Bremen Breslau Themnitz Dortmund Dresden Düsseldorf Elberfeld Esten Frankfurt M Hamburg Hannover Husum Karlsruhe Kastel Riel Köln Leipzig Magdeburg Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau

78-82

68-80

45-74

65-79

65-78

64-78

65-80

54-79

60-74

58-81

70-81

Hessische Braunkohlen­roggenanleihe. Be: Anwendung der An­leihebedingungen für die 6proz. Hess. Braunkohlen- Roggenanleihe hat die Hessische Staatsschulden­verwaltung die am 1. Februar 1927 fälligen Zinsen, unter Zugrundelegung der Durchschnitts­preise für eine Tonne gesiebte Förderbraunkohle und einen Zentner Roggen in den Monaten Oktober 1925 bis einschl. März 1926, auf 0,37 Mk. nach Abzug ber K a p i t a l e r t r a g s st e uer für eine Einheit festgesetzt. Da die Schuldvor- schreibungen ber Anleihe auf 1/4, 1/g, 1. 2 unb 5 Einheiten lauten, so entfallen auf den jetzt fällig werbenden Zinsschein 4 Beträge von 0,10, 0,19,

Emngeti nirgend« eingetreten. Für Kälber waren die Prei-notierungen unter Schwankungen im groften und ganzen stetig.

2Lif den nachstehenden Markten wurden für

1 Pfrind Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Schafe Schweine

30-56

0,37, 0.74 und 1,85 Mk.

* Sie amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 5. Januar be­rechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts beträgt 136,5 und ist gegenüber der Vorwoche um 0,4 o. f). gesunken. Jin Monats­durchschnitt Dezember ist die Gesamtindex­ziffer gegenüber dem Vormonat mit 137,1 unver­ändert. Einer Steigerung der Indexziffer der Agrar­stoffe um 0,5 v. H. auf 143,7 steht ein Rückgang der Preise der industriellen Fertigwaren um 0,8 o. H. auf 142,3 gegenüber, während die industriellen Roh­stoffe und Hardwaren im Durchschnitt leicht nuf 128,1 angezogen haben.

" Austritt der Rombacher Hütten­werke aus dem Stahlwerksnerband? Rach einem Telegramm desMontag" aus Düssel­dorf sollen die Rombacher Hüttenwerke aus dem Stahlwerksoerband ausgetreten sein und ihren Aktienanteil auf die Vereinigten Stahlwerke A.-G. übertragen haben.

Krantsurtcr <-orsc.

Frankfurt a. M., 10. Jan. Tendenz un­sicher, Scheibeanstalt haussierend. Der Wochen­anfang brachte wieder eine durchaus unsichere Börsenlage. Obwohl die Geldverhältnisse eine weitere Entspannung zeigten, bildeten heute die Dividenden-AuSsälle bei verschiedenen Ge­sellschaften Anlaft zu Dividenden-Betrachtungen auch bei den übrigen Hauptwerten, wobei es mancherlei Enttäuschung geben dürfte. Daneben sind es auch innerpolitische Besorg­nisse, die zu Realisationen veranlaftten. M o n- t a n a f t i e n durchweg abgeschwächt. Die Werte der Ähein-Elbe-Gruppe gaben 1,5 Proz. nach, Riebeck minus 5 Proz., Rheinstahl minus 3 Proz. Bon Chemiewerten verloren I. G. Farben 4 Proz. K a l i a k t i e n bröckelten leicht ab. Auch Bankaktien waren unsicher, besonders unter der Dividendenperspektive. Fest lagen nur Dresd­ner und Commerzbank, während die übrigen Banken schwächer notierten. Mitteldeutsche Credit büßten rund 5 Prozent ein. Elektroaktien lagen äufterft ruhig. Siemenswerte bis 1 Proz. schwächer. Eine auftergewöhnlich st arte Hausse hatten Scheideanstalt zu verzeichnen. Das Papier setzte abzüglich Divi­dende wieder 3 Prozent höher ein und wurde im Verlaufe explosivartig um weitere 17 Prozent - gesteigert. Angeblich soll diese Gesellschaft ein neues Patent im Kohlenschwelung s- verfahren angemeldet haben Die bisherigen Konzernwerte lagen gut behauptet. Schiff- sahrtsaktien bröckelten ab. Hapag minus 0,5 Prozent. An den variablen Märkten lagen Auto- unb Baustoff-Aktien wider­standsfähig. desgleichen süddeutsche Zucker­aktien. Heimische Anleihen lagen fest und lebhaft. Von fremden Renten Serben freundlicher, dagegen Anatolier 0,75 Prozent schwächer. Der Geldmarkt zeigt eine weitere Entspannung. Tagesgelb 4 Proent, Monatsgeld 5'/r bis 7 Prozent je Adresse. Im Devisen­verkehr schwächte sich Mailand gegen das Pfund aus 111,50 ab. London-Kabel 4,8530 un­verändert. Madrid gegen London fester. Paris mit 122,50 gegen das Pfund unverändert fest. Der weitere Verlauf der Börse blieb unsicher

Berliner Börse.

Berlin, 10. Ian. Bei Eröffnung der neuen Woche fanden an den Aktienmärkten Ent - IczstungSverkäufe statt, die gröfttenteild mit den jetzt fälligen Steuervorauszahlungen in Zusammenhang stehen. Die Spekulation zeigte sich zurückhaltend. zumal die Lage des Geld- Marktes neuerdings eine geteilte Beurteilung fin­det. Im Augenblick hält die enorme Flüssigkeit Stoar an, doch rechnet man für die nächste Zeit mit bedeutenden Anleiheansprüchen und verweist auf die Bestrebungen der Reichsbank zur Ver­knappung des kurzfristigen Geldmarktes. Obwohl im allgemeinen ein widerstandsfähiger Grund­ton nicht zu verkennen war, stellten sich die ersten amtlichen Kurse doch schwächer. Von den Rückgängen am schärfsten be- troffen wurden einige bevorzugte Spezial- werte. So verloren Mitteldeutsch^ Credit 6 Pro­zent, Berliner Handel 4 Prozent, I. G. Farben 5 Prozent. Deutsche Erdöl 3 Prozent. Riebcck- Montan 6^ Prozent, die übrigen Moman- werte einheitlich 1 bis 3 Prozent. Während ber ersten Siunbe zeigte sich lebiglich etwas Interesse sür einige Spezialwerte, von benen sich vor allem Textil- unb Zellstoff- att i en burch ihre Festigkeit auszeichneten Auch I heimische Staatsrenten begegneten be­achtenswerter Nachfrage. Kriegsanleihe 0,920. I In den übrigen alten Renten des Reiches und

Wirtschaft.

Süddeutscher Produktenmarkt.

swd. Die Haltung der überseeischen Märkte war in ber Berichtswvche schwankenb unb bic Offerten in Anbetracht ber mangelnben kontinen­talen Kaufinteressen willig. Die Plapangebote in Weizen sinb zuletzt etwas höher gemeldet. An den süddeutschen Börsen war das Geschäft sehr ruhig und wurde in Anbetracht des schleppenden Mehl- absahcs nut wenig in Brotgetreide gehandelt. Inlandweizen und Inlandroggen sind nicht stark am Markte, sind aber unter dem Drucke der Auslandangebote etwas niedriger angeboten. Weizen, ausländ. 30,75 bis 32,5, inländ. 29.75 bis 30, La Plata April eintreffend 29,5, Roggen, ausländ. 25.25 bis 25,50, Inlandroggen 24,25 bis 25,25. Das Mehlgeschäft ist, wie bereits ange- dcutet, infolge Zurückhaltung der Käufer sehr still, und die letzte Forderung der süddeutschen Mühlen per Januar. Februar/März bewegten sich um 40,5. April/Mai 39,75. Insbesondere sind die nahen Termine zweithändig billiger angeboten, fo daß die Mühlen hierin kaum Geschäfte zu verzeichnen haben. Weizenbrotmehl 28,5 bis 29, Roggenmehl 35 bis 36,5. Das Gerstengefchäft konnte sich nach den Feiertagen noch nicht recht entwickeln, die Preise sind nahezu unverändert. Braugerste je nach Qualität 25,5 bis 29,5, Futtergerste 21 bis 22. Hafer ist eher etwas billiger geworden und wird mit 19 bis 19,5 an- geboten. Mais ist in den letzten Tagen zu nach­gebenden Preisen an den Mart: gekommen, und wurden hierfür 18,60 bis 18.75 verlangt In Futtermitteln dauert die gute Nachfrage weiter an und sind die Preise gegenüber der letzten Berichtswvche im wesentlichen unverändert. Deizenkleie 11,5 bis 11,75 fein, grobe Weizen- klelc 12,25 bis 12.5 Weizenfuttermehl 14 bis 14,5, Welzennachmehl 21.5 bis 22,5. Oeiluchen erfreuten Hq nach wie vor reger Nachfrage, es wird bezahlt für Srdnuftkucken 2) bis 21,5, Rapskuchen 17 bis K^5,Biertreber mit Sack 165 bis 16 75 Malz- Icime witt wack 16 bis 16 5.

Don den Schlachtviehmärkten.

An den Schlachtviehmärkten der vorigen Woche blieb die günstige Marktlage für Kälber erhalten, Für Rinder, Schafe und Schweine bic in der verflossenen Woche in d-zug aus' die MatKlage einen beträchtlichen Rückschlag erlitten hatten, hat sich btc Marktlage in dieser Woche allgemein recht beachtlich gcb'ffcri Im Zusam- menhang damit zeigt auch die Preisgestaltung für bte zulcnt genannter, drei Gattungen, namentlich 'n den Spiyenprcü.n. ein- günstigere Situation In Ben Au .riebzikfern sind wesentliche Berlchio

PHönix Mannheim B. f. L. Neckarau 1.».

Sp "Vgg. Sandhosen Phönix LudwigShos. 2 3.

Rheinhessen-Saar.

Saar 05 F. V. Saarbrücken 2:3.

Wormatia Alemannia Worms 4:1.

1. F. C. Idar Borussia Neunkirchen 4:1. Hassia Bingen S. V. Wiesbaden 5:4.

F. S. B. Mainz Eintracht Trier 8: 0.

Hessen-Hannover.

Bez. G r. Nord:

Sp. Vgg. Münden Sp. Vgg. Göttingen 3:5. Kassel 03 Göttingen 05 4:2.

Gr. Süd:

Hermailnia Kassel Borussia Fulda 3:4

Der 1. 3- C. Nürnberg In Berlin geschlagen.

Die Berliner Tennis-Borussia hatte sich gestern den neuen bayerischen und srüheren vielfachen Deutschen Meister 1. F. C. Nürnberg zu einem Freundschaftsspiel eingetaden. Trog des regnerischen und trüben Wetters hatten sich doch etwa 10 000 Zuschauer einyefunden. Nach anfäng­licher Ueberlegenbeit der Nürnberger konnten die Berliner überraschend in der 10. Minute durch Raue in Führung gehen. Durch dieses Tor er­muntert, lieferten die Berliner dem Gegner einen gleichwerttgen Kamps. Mit 1:0 für Berlin wurden die Seiten gewechselt. Schon fünf Minuten nach der Pause kam Nürnberg zu dem verdienten Ausgleichs­tor, das Wieder einsandte. Nach zwei hinterein­ander folgenden Ecken vor dem Nürnberger Tor konnte Lux einen scharfen Flachschuß glücklich ein- fenden und'Berlin abermals mit 2:1 in Führung gehen. In den legten Minuten hatten beide Der- eine noch schöne Torgelegenheiten, aber während die Berliner Stürmer bas Leder vorschossen, konnte sich Nürnbergs Angriff gegen die ausgezeichnete Verteidigung der Tennis-Borussia nicht durchsetzen. Jahre 1924 78 648 Personen, 1925 dagegen 400085 Personen.

Boxkampf Haymann gegen Wagner.

Der Boxkampf H a y m a n n gegen Wagner endete mit einem Punktsieg für Wagner.

Die deutschen Schwimmrekorde.

vo. Alljährlich bringt der Deutsche Schwimm­verband bei Jahresbeginn eine Zusammenstellung ber zur Zeit gültigen Rekorde heraus. Diese sind:

Herren: Bru st schwimmen: 100 Meter in 1: 15, 200 Metei: in 2:50,4 400 Meter in 6:05, sämtlich von Erich Rademacher - HetlaS-Mag- deburg.

Seiteschwimmen: 100 Meter in 1:09, O. R. Dahlem-Ruhrort 09, 200 Meter in 2:40,5, 400 Meter in 5: 43 von E. Dingeldey- Gung- Deutschland-Darmstadt.

Rückenschwimmen: 100 Meter in 1:14,1 von G. Frölich-Hellas-Magdeburg. 200 Meter in 2: 48,9 und 400 Meter in 6:03,9 von G. G ü n- ther - SV. Göppingen 04.

Freistilschwimmen: 100 Meter in 1:02,1, 200 Meter in 2:23,2, 300 Meter in 3:53,2, 400 Meter in 5:16,8 und 500 Meter in 6:50:4 von Sj. Heinrich- Poseidon-Leipzig, 800 Meter in 11:38; 1000 Meter in 14:48,3 und 1500 Meter in 22:18 von Fr. Berges- Iungdeutschland- Darmstadt.

Damen: Brustschwimmen: 100 Meter in 1:29 von G. Huneus - Ver. Wasserfr. M.- Gladbach, 200 Meter in 3:20,2 von G. Mur­ray- Poseidon-Leipzig, 400 Meter in 7:18,1 von K. Büns - Bille-Hamburg.

Rückenschwimmen: 100 Meter in 1:29,2 von A. R e h b o r n - D. S. V. Bochum, 200 Meter in 3:18 und 400 Meter in 7:00,8 von H. W u n- r a m - D. S. V. Hildesheim.

Freistilschwimmen: 100 Meter in 1:17,6 und 200 Meter in 3:03,8 von E. Leh­mann- Poseidon-Dresden, 400 Meter in 6:35,9 von R. Erkens- Amateur-Oberhausen, 1500 Meter in 29: 33,9 von L. Lehmann- Poseidon- Dresden.

Amst. IHnit Böen. Airck Brss.-Antw Chttsiiania HoDenbagev Stockholm Helsingfors- Italien. .

London. . . Wcmiort . . Paris. . . . Schwei» . . Spanien .

Japan . . .- Mio be Ian Dien in D-- Cefl. abfleft Prag .... Belgrad . . Budapest. Bulaarien Lissabon .

Danzig. . Konstantin. Athen. . . Tanada .

Uruguay Cairo - . .

Geld

1,19 S8.30

I11,92 rv,37ü

16,6 i 167,93

18,60 106,88

59,18

2.Z0 112,07

81,H 65,14 12.41 73.4G

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VrogramM' 10. 3anuar ote ^rbrodjenm führ-rn V)edrr tinjeliK dem - IctDiik mchrn «M- fioat unb DU Wn. Auch dir t)ü gewünschte - Darteigezenlahe: einer ^cjicnma: 0« Anmi'lage ye teil Vie IbfletD ^'utschlanöi

Äur so viel zinsichr öas m 2 kingehalien wird, niniflcr Dr. Eur ist, eine Aegurui' 'nächst gehl diese nationale un )u bringen unb |i an einer Degierur die rriorderliche stabile 'Regierunf unter den beult mögliche Regierung is des Zentrums, d tischen Fahrwafl Verden. Ebenso \ den, daß leider i die nach linlS t würben auch sie Teil ihre Äufsas die Dtwendigieii arbeit mit t werden.

Selbst wenn n Slnigung zwischen Ixatto übet die sich wärt, was a1 eusgischiosun tri Zentrum schvtril traten die Ati( ganze Fraktion \ mich die ßrilatu im Einversländn! mittelbar vor t Reichstag abgeg Aeiei)svehrpblich angekündigten 2 Ausführung beg bevor. Sie stellen Dessen dar, was W 2h di-Iei ^er'uch des Zusc Sozialdemokraten T.x Deuts J m 6urgcrli< Werbung Iicgt be ^Presse =u U?ben zu fön s

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