ie r« y r ; Noonmv« »uni * Z iebt
»nki*1 kV « l1.» A eine« all», alle Fmmdi
lau-««»
von -"■ v, rfaIJSHU* iW» ~ MT [ Hunden * ?S5
«r Jugend ra- Irn ?
^ftrf ter erster .« Strang fT»? j«n*5i kS
M-x <s i !«
2»
Nr. 132 Erstes Blatt
127. Jahrgang
Donnerstag, 9. juiii (927
2r|dj «im i6glid},e»fc*r Sonntag» nnö jiwrtogv
WdjeTwr 5n*16ceMÄtlrr Heimat tn Btfb Di« SdfcoCc
ZHm<Ki-Btjigt»rrU: 2 5ki*eeen wwb 20 Vri^eytrewg ftr Ixäyr. loh», <m4 bei ich» iw« aiqelntrlhim-Ti rrw infolge höhere ®<e*lL 3ern|pre*an| ^li||e;
51. M mwd 112. Swttrtft ftr vrahrwach. n^trw leyigtt •lei«.
Mf*e<toaN: jtteffwti ae Batn 11«M.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefsen
Dnd iH Derlei: VrLhl sch» UitttrfMu-Bi* iid Sieiibraderti R. £aig« *■ T|rlfrtii1w| ■■* Sefd^ftiWtle: $*** 7-
Hl Injelgcw f*t 5m legrenMWfwer »U j<r ^o^eitneg r.rbcc. Preis fer | ■■ hshe tir Äw)eta<i pm 27 mm Brette Mh| 8, aos^Arts 10 Beichspiewwsg: ftr Xe- MflBeanietge* roe 70 mm Bitt* 35 Xe*4>*»k«mt4i VtoetwtoriN 30* . »ehr.
CbrlreAaktrw:
Dr. Jm»r. MUH. Cawg«. Verantwortlich t*r V»ltnl De Ae. Vllh. Law«: ttr Jrutfletee Dr f> löprxot; tir Ma Abrigen letl Eeaft Blumkiem ftt den 8a- gelgenif I Aart AtSatawn, |Amtlich tat Eiest«.
Danzigs Recht auf die Westerplatte. Eigene DroNtmdbung bet ..Siebener Bnjngert’.
Berlin. 0. 3ent Dani bet polnilchen Aol*- lorrtQfrt! unk» Unverlöhnllchtett t*t dem Smftoot DvMDig nichts andere* übrig geblieben. alt den Streu um da S Munitionslager aut ber DefterpZa11e richtiger getagt um die Rechte vanzigs out Metern tau ferne» Aobr.t*q«bietri. »or den B-lkerdundSrat ,u bringen 3n Genf t*du man aerobe nicht allzu erfreut 5arüber jtoden lein, daft über einen Streitfall Bericht obgebalten Serben <oU In bem bat polnische Aal Smitglieb angeklagt Mrd. weit Aber bte Rechte btnauSaegangen zu em. Me ihm vertvaglich tugeftanden werden nustten. Wir wollen aut Me Senter Instanz .1 groben Acffnungcn letzen, do uns Me Dergsngmchell fdx-n mehr als einmal ge- Xbat, welche Wege bet Völkerbundsrat zu befiehl wenn c* gilt, sich um unbequeme Probleme herumzubrücken. ©etm wir ruhig bat ungünstIgfte Moment. Me Vertagung der BchanMung beS Westerplattenstreites. in Rech- MAng. Sollte bann wider ErwaNen bet Aal doch noch das herfte Danziger Eisen ansassen. to wollen wir nicht (arger hm allein dafür schon unseren . wedxm. Aber waS nutzt bei
den Padei verhältnifien hn Völlerhundsrat ber tute Wille einzelner Mitglieder In Danzig wieder Ordnung zu schatten und bem Freistaat >u seinem Recht zu verhelseR? Mehrheiten entscheiden hier, die sich auS Ratsmitglledern zusammen!etze' von denen man genau weift, da st sie sich immer und überall stutzen, gleichgültig ob e* sür oder gegen bestehende Vertrüge und Abkommen geht, (immerhin, der Danziger VMkerbundskommllsar bat eine Denkschrist verdssentlicht. in der die Danziger und die polnischen Antchauimgen einander gcgcnübcrgcttelll werden Diele Denkschrift allein dürfte schon genügen, um aller Wekt zu zeigen, da st sich daS gute Recht aut feilen DanzigS befindet und daft Polen nichts andere» bc^tordt al» au* der Westerplatte einen militärischen ©tstzpuntt nu machen. Die Entscheidung des Xates sollte eigentlich auf der Hand liegen. Versucht er. in Äompromilfen zu machen ober gar Danzigs Liderungen zurü<1zuweilen, bann wird er sich hotte mich auch von vornherein klar darüber Inn. das» ein derartiges Urteil wohl fianzig den Polen auSliesert, aber auch da» Anlehen des Völkerbunde» In den ©taub zieht
3n Danzig selbst steht man dem Entscheid des VollerduichsralS über das Schicksal ber Wefterplatie mit Dem dort befindlichen polnischen Munitionstag.-r mit um so gröberer Span- -nmg entgegen al# die furchtbare Etplo- lionskataftrvphe in Ära rau in Danzig liefen Eindruck gemacht hat ©o schreibt die .Danziger ädtinuT: >.'.ldx schrecklichen Folgen 'innte eine Efplos.on IM Munitionslager aus der D.sterplatte zur Folge haben? Polen und der DMrcrtnmb müftten endlich einsehen bah die Befölkrung der neutralen Freien ©tadt keinesfalls solchen Gesahre n länger auS- gesetzt bleiben bad. Die .Danziger Reuesten Rachrichten" Ichretben Die Lagerung von polni- 'chen Erptosivstossen auf der 2iMierplaltc am Eingänge zu in Danziger Hasen in ber Rähe )es dicht bevölkerten Danziger Vororts Reusahrwasser setzt den Danziger Aalen mit allen seinen wertvollen Anlagen und 'eine Anwohner der gleichen Gefahr au», die einerzeit über Wadchau und jetzt über Äratau herein gebrochen ist Die Danziger Marienkirche >üdte bei einer ErplollonSka tstrvphe auf der Desterplatle ebenso gesäk-rdct sein, wie die Marienkirche in Ärafau es jetzt gruxdei) ist Die Dawiger Innenstadt liegt viel näher. alS die Ärafaucr Innenstadt von dem jetzigen Esplv- ionsherde entfernt ist.
Rumänien.
Tic tkilinrr 2*ulhrnbnhanhiunqfn.
Eigener Drahtbericht des ..Vieftener Anzeigers'.
Berlin. V.Iuni. Aerr Lapedatu. bis vor Dfitigen Tagen noch run^nischer tzsinonzminister.
< r zwar n. Z1.. aber ab Bruder cinc neuer- nannten Ministers offenbar auch^ mit der neuen Bukarester Regierung in enger Fühlung, bat sich nach mehrtägigem mifentbalt in Berlin nach 9b.- mänien zurücklegeben Die Verhandlungen, die er geführt hat. sind dadurch zunöchtt unterbrochen mor- >en. aber nicht au» Gründen, die in bleien verband- ungen selbst zutage getreten wären, sondern aus -olchen der innerpoNtiichen Wandlung in Rumänien.
Worum es sich eigentlich bei btden Verhandlungen drehte. daS ist Me Frage rumänischer Vorkrieasanlelheschulden tn erster Linie gewe'en. allo weniger Mejenige der Leu- noten der Banca Generale, sondern vielmehr der deutsche Besitz an rumünischen An- leihen, der 1914 zwilchen 600 und 650 Millionen Eoldieu betrug. Davon lind heute n.-ch 350 bii 400 Millionen in benJdxn Besitz, hc seit langen Jahren feine Iinsen tragen und für die Deutfchland als früherer Aauprglüubiger Rumänien» eine Regelung berbetfübren möchte Der Plan, nach dem es geschehen sollte, ist von deutscher und -umänifcher San?eile, die aber der Regierung m di. er Frage nahestehen. ausgear- beitet nrnrOcrt Ss handelt sich dabei um eine Ber- quidung d.eler deut'chen Onterefen mit der Aus- gciialtur.g der künftigen Handei-beziehwigen. d. h. in erster Linie mit der Gewährung ber
Die Ozeanflieger beim Reichspräsidenten.
Bei Hindenburg.
Beeil». ». 3imL (WolH.) Der hm Reichs- f rl| Iben I empfing Mute vormittag die beiden Bmerikastiegee Cbambeeltn und Cesmr.Mt von dem amerikanischen Sotschaster ein- gdühd wurden, nah lieft sich von ihnen nähere üIn )dbeiten über Ihren 3lug von Jlruood nach ventschland erzählen <r begtüdwünld* die beiden Herren herzlich yx Ihrer überragenden Leistung und gab der Hoffnung Busdrus. duft die kühne lat e 1 n gute» Vorzeichen s ü r die Weitere Hn- Näherung der beiden graften Völker fein werde. Bl» Bndenken überreichte er den Flle- gern fei n Bild mit Unterschrift im silbernen Rahmen
5e Ehren der amerikanifchrn JUeger Lhamdrriln und Cemine gaben bet Reichskanzler und Fran TTlan heute nachmittag einen Empfang, zu dem die Rrichsminlfter Dr. Sire,ernenn. Schiele und Dr. Koch, der preuftlfche JuMMlnIster Dr.
bte begeisterte Menge bem Auto mit den Ozean- fliegem wieder bi» zur amertkamlchrn Brtlchait. llnunlerbrochen wurde nach ühamberlin und Vetrtne gerufen. Endlich zeigten lich he.be am i en Wer und winkten der Menae zu. die in ungeheuren Jubel auSbrach. Lharnberlm erDärte einem Mitarbeiter de» .Lvkelanzciger» u. a
Ich bin von ber deutschen ReichS - hauptftabt ganz entzüdt Die grafte Begeisterung ber Bevölkerung hat un» bei unserer Landung tief gerührt. Ich werde in meinem ganzen Leben immer mit stolzer Freude an die Xugcnblide zurüddrnken. in denen ich im Mittelpunkt dieser Ovationen stand. Ich bitte baS Publikum Berlins um Entschuldigung für die Ber- 'pätung Cie fbnntn mir gla-.iben. daft ich keine
de daran Halle, den £au!eru
lose Rächt und anschließend einen weiteren ganzen Zag de» DarienS zu verursachen. E» war ein bäfe» Mlstgeschick. bae meine und fomit die Pläne des Berliner Publikum» ^urch- (remie. llebdgen» verbringe ich meine sehr de- fchrsnkte freie Zeit mit dem Unterzeichnen
ORK
Ksfftau
—>— Pinedo
C'hjmberfln
•SaMel
h-len d Cffdr*' **rr*tt^ ** Pf
Chamber!ins Ozeanflug nach Berlin .
Schmidt, mehrere Staatssekretäre des Reiche» und Dreuftens. der poll^iprüstdent von Bnlln. Vertreter der ReichszentralbehSeden. der CufHabrt- kreise und der Drdk erfchlenen waren. Nachdem der amerikanische volschafter Shurman Me beiden Flieger vorgestellt hatte, beglückwünschte ste Reichskanzler Dr. marr zn ihrer kühnen lat und gab der ftossnung Ausdruck, daft Ihre überragende Leistung eine neue Drücke zwischen dem amerikanischen und dem deutschen volle sein möge.
Vie Begeisterung der Berliner.
Berlin. S. Juni. (OBoIff.) 2N» kurz vor 11.30 Ubr Eharuberlin und Vctoinc in Begleitung bei amerikanischen Botschaiters eburman im Auto die amerikanische Beifchall verliehen, um zum Reichspräsidenten zu fahren, brach die Menge in unbeschreiblichen Jubel und ununterbrochene Hechruse aus Me beiden Flieger au» und begleitete den Magen mit zum Reichs- prällbentenpaiaiS RlS die Flirger nach bem Lmpsang da» PalaiS wieder verliehen, folgte
von Ansichtskarten. Ich glaube, baft ich annäbemb 500C1 Autogramme gegeben habe
Chamderlins Programm.
Berlin, 8. Juni. (Wolfs» Die amerikanischen Flieger werden bl» 6 a m 6 t a g in Der- l i n Blei Den. Auster einem Diner beim Auftenminister wird morgen abend beim Reich»verkebr»minister en Ulfen *>u Ehren der beiden Flieger statkfinben. Am ©amS- tag nachmittag werden dl« Flieger ans Qmlabung der Lufthansa einen 2u»slug in d ie Um- Jebung Berlin» unternehmen. AlS erste tappe für den von Eharnberlin und Levine geplanten Rundflug durch Europa ist München auSersehen worden Rach den bisher getroffenen Dispositionen w?r en die beiden amerifanildKii Flieger von B: hn am ©onntofl früh nach München fliegen und von d a noch Wien. Rach dreitägigem Auscnchalt in Wien wird die Rückkehr nach Berlin erfolgen, wo am Donnerstag, dem 16 Iani. die Frauen der beiden O»eanflieget eintref en sollen.
Das amerikanische Echo.
Reu yor k. 8. Juni. (IIL) Der Empfang ber amerikanischen OjeanftKirr durch Hindenburg wirtz von ber amerikmnfchcn Bresse In atofter Rui- mach : na gebrach«. flfloctote) 'Brest' schicibt. T'eut chiand» Veteranen Präsident hab« den JUkäfffl btn Willkornmensgttift entboten ..Uni
ted Dreft' Iprichi ixm einer Vegrüsumg her Sendboten de» deutsch - amerikanischen Friedens, der beide Vdnber bereits ivri-tribe. und die .Evemng World' non einer Botschaft an ?eut'cht-u.d .91 a d) Berlin' fei der Äcmpfnit der Amerikaner vor zehn Jahren aewefen ober der deutsche Venschenwall habe ste zuruckgedahtN . stoch Berlin' fei auch der Ä if üdnnbrdins in ÄotiM*» ■•me-'-r. und Deutsch, hätten ihm den ffi e g gezeigt 9Hdjio könne mehr beweisen dast alle H n i m o | H ä t vorüber fei. Qbombetlln und Lcwlne seien Volschoster. die nicht mit geheimen ''-nflruhionen sondern aut dem Aer*en de» amert- tamitten Äoikes zu den Kerzen der anderen Volker flogen.
Die Neuyorker Meldungen der Mi:tagi,preife lassen erkennen, weiche Bede«:tung In dortigen Luit- labrtfreifen den IransvHeanstügen Lui^.rgtz, und u bambrrlme beigrmeffen wird Bereit» h,»lt ber Konstrukteur ber ..Columbia". Ba11 onca. bie Zelt für gekommen, seinen Plan zur Erbauung und Jn- vetriednaftme mehr ::i droschken verwirklichen zu können. Er zeigt sich über die Möglichkeit, do» notwendige Rapltol zur B düng seiner (tzeieUichnft für diesen Zweck u:'z.i- iieiben, sehr optimistisch. Nach Crlläningen dr» Ma- rin,staots'ekreiar» ® 11 bu r n sollen die jüngften versuche gezeigt Haden, daft bk Motorenstärke nut L'uft- und 'M.i1krfuhlunti von 5HU auf Hüt» erhöht iverden kann. 3m TOonnebepadement sieht man mit Ungeduld dem längsten ttun>a»iantischcn Flug Älrd» entgegen, ber bekanntlich unter Mitnahme t vn zwei Passagieren einen brelmotorlgen Eindecker verwenden wird. Fall» dlases Unter- . nehmen glücken soklle. sind bie maftgsbsnden amed- konischen Kreise ber Anstcht. daft dem Ausbau einer > ständig en 13 u f t o e r b I nbe n g mit (Europa ' nichts im Wege steht-
Ein pbilateliftifd>es Kuriosum.
Heut) ort 8.3unl (Tlcuter.) Wie verlautet. beabsichtigt t>.e Regierung eine Uiuer- luchung de» Borgehen» des Postdirektors von Rkempstead bei Reutzorf in d.e Wege zu leiten, der bei den 250 nach Deukschland bestimmten Briefen. Me Lewine aus dein Trans- ozeanflug nut nahm, d i e Marken abgestempelt hat Als Begründung wird angegeben, haft Lewine leine Berechtigung ha Ix. Polt zu trau»- podicren. Rach 'Aussagen von ©ammlem be» lihcn bie auf diese Weise QbgeUcmpe<tcn Marken al» Erinnerungsstücke einen Wert von etwa 50 Dollar.
Kapitän König an Ehamberlin.
Bremen. 8. Juni. (SB.) Äapitän Paul st ö - n i g . der im Weltkrieg mit dem Unterseeboot „Deutschland' die 'Reise nach 'Reuyork zurück- legte, richieie über die amerikanische Botschaft an Cyamderim folgendes Telegramm „Zu dem gelingen™ Jin ft Amerika-Deutschland aufrichtigste (»»l^ckwunsche- Jch freue mich herzlich, daft unser ttutsche» Volk den kühnen Jliegern denselben begeisterten Empf ang bereitet hat den mir bie Ration der Bereinigten Staaten bot, ab ichden Weg durch den Ozean unter Wasser durchquert hatte '
Meistbegünstigung durch Rumänien, darüber hmauS aber auch um bestimmte Ee- meinlchaftsgeschäfte die deutsche Industrielieferungen und rumä- ;'<t< Lielerungen an Rohstoffen nach bem enrähnten Plan in Beziehung zueinander fetzen iro.len Weiter wird beutlchcdeitS von Rumänien in bestimmter Form bie Wiederaufnahme de» Iinsendien- st es für die arrstentcils noch in deutschem Bditz befindlichen BorkriegSa".!eiden beanlprucht. Die nicht in deutscher Hand befindlichen Ctüde dieser Anleihen ’tnb inzwischen fast durchweg abgestempelt worben, der rumänische Einwand oezieht lich vor allem herauf, baft Rumänien sich bei ber Auswertung bider 350 bi» 4OD Millionen ©olbleu an da» deutfche Verbild bet ber Aufwertung unterer eigenen Anleihen halten möchte. DeutfchedeilS ttnrh dagegen biefem Einwand entgegengehalten, daft es sich bei den deutschen Anlechen um innere gehandrlt habe, nicht um AuSlandanlechen, wie oei jenen, unb daft ferner die deutschen Anleihen auf RdchSwährung lauteten n.cht aber nut einer ©oldklausel aungestaltet waren, wie Me rumänischen.
Eine Einigung über die Differenzen ist in den bisherigen Verhandlungen noch nicht erzielt worden. Man glaubt auch nicht, haft vor August oder September die Verhandlungen wieder ausgenommen werden tonnten C» handelt sich allo zunächst um etn wenig greifbares Geschäft, da» aber deshalb noch lange nicht vemuchlälligt werden bad; denn 'eine Durchführung würde für beide Länder Me in brr Vorkriegszeit einen auftervrben'.I.ch regen ©ülerauStaukch unterhielten. erhebliche Bortelle mit sich bringen, und Rumänien in Bestall des in Aussicht genommenen deutschen 200-MiUionen-Are-
dits zu günstigen Bedingung.^ einen brektcn materiellen Vorteil, wie eine Stützung für feine Finanzen verschaffen, den da» Land e-ngefichtS feines geringen derzeillaen Auslandkredits gar nicht hoch genug veranschlagen kann. Denn e» ist zwei'eilo», daft ein derartige» Vorgehen Deu.fch- lands unb eine solche Regelung bisher ungeklärter rumänischer Derpfllchtunaen auch auf bie Stimmung ber übrigen ©elb” ärfte für Rumänien sehr förderlich eingreifen müßte.
Der yibanicnhonfliht.
Eigener Drahtdrricht de» .Eieftener Anzeiger»'.
Berlin, 9. Juni. Trotz ber ftofrnunt;er.. daft der albanisch-jud»liowijche Ronstikt im wefentlichen beigdegt fein würde i<: e» nunmehr, w.e ier.-n» gern dbet zu einer erneuten, aufterord.-nllich gefp-r; len Lage gekommen. Bor allem hat da» Idi -:a*nr der albonrdxn Regierung an da» Sekretariat de» BMferbunbe». in dem der Böl kerd und über den Abbruch brr Beziehungen zwischen Albanien und ' JugtVamien mfori-.-rr; wird, groftes Aufsehen er regt Obwohl da» Telegramm kein Ersuchen i um eine Jntcroenlion selten» dr« Böller dundes enthält, sondern lediglich eine ob ektioe Dar stellung der Lage zu geben sich bemüht wird oll- uemnn ongenommm. daft bei ber bevor fleh rnbrn Ratstagung in Gens nunmehr doch :iod) ber Sonflrtt zum iSegrHtonJ eingehender Erörterungen gerne di: werden wird. Allerdings verspricht man h^i namentitd) in e n glischen streiken wenig von btr vermitllenättgkeit des Väikerstundes und wün-'cht oiefmdr. daft dieser doch am liebsten bei der Angelegenheit au - gescha Itet bleitxm möge. Jn Italien axrb s elbftverftandlich. betnngt durch den
Tirana-vedrag die Entwicklung der Dinge mit gröftü- Aufmerksamkeit oerfolgt, wenn man auch angeblich beboapiet, daft der Tirana-Bertrog Ms letzt noch nicht in Ära ft zu treten bnnzche Italien bat deshalb auch ferne Vermittlung angetotm, um die ©efabren zu beseitigen. Jn 8 ronf refd) bemüh’ man sich eiing. dem flonflift feine Scharfe zu nehmen unb ihn als vollkommen barnilos hin- zuftellen. Nachdem gestern die franzäsische Regierung
England einen ähnlichen Schritt tun. Für Deutschland kommt eine besondere Stellungnahme nicht In Frage Unsere fyil:mq Ist auch her vollkommen neutral, und unser Wunsch gebt da- hin. daft der ÄonHih, wenn irgend möglich, aus Niedlichem Wege beigelegt werden möge.
5.1-3» Me Sufnob.r.e der Tätigkeit feilen» ber bereit»
irfk bie» z «nächst einn 31 vollkommen von Öen V^chlüsfen bt, yi-lfedmnbe» adhänqen TO an hofft bete^fb In politischen Kreisen, daft bereit» in Eens err.e Lösung gefunden werden möge.
D!e Verhandlungen in Belgrad.
Belgrab. 8 Juni. lWB) Der albanische ® ef anbte Hai Belgrad noch immer nicht txrfafkn. woraus gdchlollen wirb baft bi* füb- Hctri’f* Regfe-rung Def darauf legt daft bte durch ihn ein geleit den Bemühungei um Beilegung de» Konflives weitergeführt werden. Ter Sdandte dürfte jedoch auf die Dodchläge. die er ber ‘XegivnmQ in Tivana gemacht bet, noch feine endgültige Antwort erhol- len Haden. Außenminister Marin kvwi t sch ist nach bem ©ommedü) bes 5königS adgerrist, um dem König Bericht zu edtattm.


