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Nr. |0Z Erster Blatt

177. Jahrgang

Montag, 9. Mai (927

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Sreeffnrtcin Heti UM.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Ürud und Verla-: vrühl'sche UmoerhUts Bud»- ni> Stciuöruderei R. tavgt in Gieren. S^rifticitaeg und Geschäft,Kele: S* uHrraM I.

leet|Bc eee leptec« t*r 6h^nraeeKt M»

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Mei»raw$nye von 70 mm Seen« 3S

Ple^toiktPi »' mbr. flbc'robektru

Dr Sneir. flhlb. Lan-e. Ineetmori''s: Tihnh Dr. Ar W'N». Vena«; fit 3cutlrt»e l>r Ibcnol; fir bee Ibrigee Int «ruft BleescheiR fir bee 9*> irifHtnl Rett Atlwawe, lirtfli hi iw';t

Die Russen sprechen in Genf.

von unterem <B PS-onbrrf orrrf panbentni (Sens, den 7. Äoi

Die 6d>a>m<t sind bdanntlld) rin anibe». auhe» Bergvolk, da« sich fett (eher nut llebcdällen. Morden und Huepiunbern bet >h: ungastltche» tfanb ünDedÜptigeröfilr durchqu« . < tnn b<- ichsssigt und et bat daher niemanb Wunder ge« kommen daß auch die friedlichen Moskowiter jtch bisher |org|om davor g<huui hotten chr für das >ufunfhti< 0N.il der Menschheit fo kostbares L'tben dem rohen öugriff dieser barbarischen Berg veroohner euszuseren Da» lonb man alles sehr be areiflid) und noturtid) . Um so verwunderlicher niuß es bet Seit erschienen sein, als sie nun eines ichdnen Maien löge» eduhr. dost die Herren Mo»- er. allen : ."n |Um

Ltoy. b.r.nodj den Sprung ins Ungewisse zu wagen und selbst bi» noch «enf. dem grauenvollen Sam- nrtpunh oller Lchweiser und sonstigen ..kapitalisti­sche« Räuberbanden vorzuskoßen entschlossen wären

Ratüdich ist e». dost tne ..wilden Schweizer' ourch den Wagemut und die Zutraulichkeit der Mo»- fonxter lies beschämt auch ihrerseits der ungläu­bigen Welt zeigen wollten, dost man es unter Um­standen wogen tonne sich unbehelligt in chr al­pines Räubernest hineinzuwagen. Raum, dost sie bie Schweizer (Brenne überschritten hotten, wurden die Mostauer Gäste mit einem wahren Kordon von Polizisten und Geheimagenten umgeben. ..3br sagtet unter Land wäre nicht sicher g<nug? Dafür sollt chr busten: jebern von euch setzen wir zum min­desten ein vuyenb Sehet mpolizi st en aus den Warfen . Und in der lat weiter konnte man die Jude kaum treiben. Schon von austen ist da» Hotel b'flnglcterre, wo die Moskowiter wohne,,, mit wahren Barrikaden umzingelt. Polizisten und iHebetmagenten patrouillieren w Dutzenden lag und tachi vor dem Hotel aus und ab. 3eber Besucher wird nach Warne und Adresse gefragt. Alle 42 An­gestellte de» 1)0leb sind in» Gebet genommen war .nd hoben nicht nur ihre Usüen»geschichte. die Ge­schichte ihrer Litern und Grostestern. sondern auch über ihre politischen Ansichten und eoentuellen ge- sährüchen Neigungen gründlich Beich'e oblegen müssen Urnen Tag vor Ankunft der Moskowiter hat man sie ferner alle photographiert im Pro-

:,b en face und hi Je fclttmren Äantedeie der Kellner. Stubenmobei, )).iu»biener usw. im Archiv der Genier Geheimpolizei deponiert. Dost der stoch be» Hotel», ein Aranzose. seinem Vanbemann 8rilht-oiNinn alle Ehre macht hatte nicht mehr genügt: auch er musste e» sich gesallen lassen, dast die Surrt» ihre Schnusielnofen in leine Topfe fiedle und ihn über die» und jene», mit Inner Koch­kunst nicht» gemein Habende» auszusorschen begann.

So haben die Sowsetrufsen zuerst gefürchtet, in der wilden ..Schweiz' nicht siche, aenug bewacht zu ein und beklagen sich nun. vast sie von der Genfer Polizei in zu übertriebener und auffälliger Weise behütet werben. Do» ist doch reichlich unge­recht und selbst den Vssinski. der bolschewi­stische Delegationsfiihrer. wirb es dem Genfer Polizeimeister Monsieur lurrettini sicher nicht oer- adelt hoben, ob bicfer. auf die Vori'ieUunc'.n de» Sorosetrussin mit malitiosem Kacheln. und in jener Sprache die alle» zu sagen gestattet, geanlawrtel haben soll: «Vomnouscicu >#n? i nc>.i< . tvompas, en nuüdc policäe, b rr^mc «per r c? qoe vous poseädei . . .

3m übrigen ist do» Hotel b'flngleterre ein recht angenehm, r Aufenthalt für bie Sowjet- ruflen. i» in Hou» mit reizvollen '.Hcrunieeenyn. Anno 1902 lebte hier die Krvnpnnze in, Luise von 6ad>- sen und Anno 1911 die Sultanin von Bhopal. D»e edlere feierte hier ihren berühmten, illegitimen isiedessrohling. die letztere mit ganzen 72 Jahren

ner. Die nächtliche Ruhe ter lo»kanifchen Prin . Hiebe treue, sächsische Grooms den majestätischen Schlaf der leleible-, orsinkasischen Fürstin zwei Eunuchen, die. rote die Chronik de» Hold» noch heute zu berichten weist vor der Schwelle des Hotelzimmer» auf dem norften Erdboden zu schlafen pflegten, vhne dost im übrigen jemand daran dachte sich gegen die Keuschheit der S blafgemach; der Sultanin zu vergehen . Nicht unähnlich ist es beute. Vic 3immedlu*t der Prinzessin Luise be- motznt |e|«t der Herr vssinski und seine nähere Um- lebung. die Bäume her cultamn von Bhopal 'ie Herren Sokolnikost. Edinstchurf und 6t(noi;en. An Stelle der italienischen Sänger, fachsuchen .koom» und indischen (hmudxn sind allerdings nur simple Agenten der Genier curete aetreten. Iber an unerlaubte Angriffe oder Ueberiälle irgend-, .'eldjer Art denkt auch jetzt keine Menschenleele.

Aur im Aeformationssaale wo sie 'Befugniff; der tückischen Schwerzer Behörden ushören können 'ich die Ttu«<en frei bewogen 'M haben sie eine lange Dank zwischen ten Vertretern von Ikne$ucla und der J"k- :dK-<l?- afei angewiesen erhallen die die Bllcke Iler Acugierigcn an^ieht Erst am zweiten Ärn- renztoge sitzen au' bider Dank allerhand Leute, der niemand weih wer sie sind. Alle trän­ten zu totsten wie der Delegativnsfüber Df f in l (i üuffiefet." Jemand der es wik'en will, lagt er fei nteb nicht erichienen. Darüber cntlpinr.t sich auf der Pre'fetribüne ein Disput, mdesien ter Tkrfafcr diefes in die Jtubircn binausgehl elwaS frische Luf. zu schnappen. Doch dieser barmlofe Lchrilt Hal g: ritrige Äcn- fequenzen denn hier ereignet sich folgender historischer T-dcP vor dem Portal hält ein

Auto, von dem zuersi drei W^liztsten herunter- ipringen. dann einen syrnparhifchen blonden Her­ren mit einem golbumränberien Kneifer auf der energischen Aasi aus dem Dogen geleiten und fchliHllch nachdem dieser die Hotelhalle betreten bat. sich korrekt entfernen Sollte der JHann oiellevchi einer der Vrlfchewisten fein? <3r be­tritt unschlüssig und suchenden Blickes die Ddl- ferbunt-ÄuIotren die im Moment vollkoenmen leer sind. Aur eine einzige menschliche Gest alt lehnt an einer Säule und schnappt friedlich Luft. Sie gehör! einem gewi'sin ' dem

einzigen lOOproxentigen Anttbol'chewisten des Völkerbundes und DedasierS eines Buchet- über die Moskauer Geheimpolizei, genannt .Tscheka" Diese Lakfachen schein! der firembe sollte er ein Sowjetburfchc fein sichtlich zu ignorieren, denn was tut er? Gr segelt schnurstracks auf den nach Luft Schnappenden zu und fragt dielen wo er seinen Mantel ablegen könne? Das

nicht genug, kommt er - nach Ablegen de» äleberziehers nochmals zurück und tragt wei­ter ob die Litzung bereit* begonnen habe wo es zum Konserenzlaal hingehe und anderes

Gott, auch.Bruigeci» 'ind :

erzogene Leute warum nicht. Berritwittigst wird dem Disibegferiaen jede gewünfchte Auskunfi er­teilt M er schlicsilich selbst <tne .irage vor- driegt erhält ,Ti>iicn Sie vielleicht wie der Sow,eidelegierie OHinfTi ausfieht! .Ossin ki? Man cc«l m o i - m t m c . qui c>l le clölöguö Offinfft I Und mit wem habe ich das Vergnügen V

Gvt!. das ,1k;

keiner Seite grost Demi nachdem der Preffemann leinen ehrlichen Hamen genannt hatte lächelte der Gen oste Offinffi da» bitter-siisieste Lächeln das ihm zur veriügung stand, eilte rasch nach dem SiOunaolaale. und da» Id freundschaftlich begonnene Gespräch war hiermit für immer be­endet Aber was mag der Führer der Sowie!-

Der Berliner Stahlhelmtag.

Ruhiger Verlaus der Tagung.

Der Vorabend.

Samstag abend veranstaltete der .Stahl- beim einen grohen Zapfenstreich, an wel­chem ein Teil der in Berlin dngetroHer.en Skahl- helmmiiglieder mit den Fahne, a^ortnungen und einer Kapelle von 500 Musikern leilnabmen. Aach dem Einmarsch der Spielmannzüge und Mufittape.le in das Stadion gelangte eine Aeihe von Armeemärschen -um Dortrag. um Anschluh daran fand der Ginmarsch der Fahnen stakt, deren unabsehbare Aeihe es mochten wohl 1000 Fahnen lein sich in langsamem Marsche um das Stadion bewegte, be len Plätze vollständig besitzt waren. Aach bem Fahncn- grusi vor den Bundcssühvern sand ein von der .^retsgruppe Süderdithmarschen au-gesühr e alt- dithm irfches Fahnsnfchweuken statt, das reichen 'Beifall erntete. Aach t«m AuSmar'ch der Fahnen wurde ein grohes Schlachtenseuer- werk veranstaltet. 6» folgte der Zapfensireich

Der Appell im Luft.Mlen.

Pen Mittelpunkt der Stahlheimlundgeburm bildete am Sonntag nachmittag der Frontsol­datenappell im Lustgarten. Stunden­lang tarierte der 2, rarsch mit flaUcnu-en Fah­nen Marichmusik. Der Lustgarten sah aus : wie ein Feldlaaer Auf Xudläden, auf Zelt­bahnen oder Mäntel ouägcflredt. so ruhten die alten Frontsoldaten und die jungen Stu lhelmer nach langen Li enbahnsahrten und anstrengenden Märschen, bis schade Signale ertönten und alle zum Antreien aulforberten. Der Vufegartcn trat j klein »ür die nach polizeilicher Schwung über 100000 Mann, so daß auch all? du- gangsstrahen noch mit Massen der Dindza^en vesetzl waren 'Beim Abfchreiten der Fronten wurden die Dundesführer Seldte und Dü­st e r b e r g und der Londesoerbandüversitzen.« v. Stephanie mit r dtaulender.stimmigen . Zront Heil"-Aulen empfanden. Trompeten schrneüertvn von der Aupt<l des Domes das Altnieder- ländische Dankaebet. doS die Mas'en er.t- blöfttcr. Haupte» mit«angen Die Fahnen lenkten ich und man gedachte der toten Helden des Dell- krieges mit dem Liebe .3ch hott' einer «tarne- raden Dann verlasen von der Freitreppe des alten Mu'eums und von der Dom treppe der erste Bui desführer S-e l dt e un? der zweite Bundes- voriinende Düsterberg die Staflhelmdetschasi 3in brau endes drerfeche^ Hoch au Deuttchland und das Absingen des Dcut'chlandsiedes. das sämtliche Äardlcn miifpielten. felgten ,Aun danket alle OotT erklang es von der D.up- pei des Domes und alle Kameraden stimmten mit ein Den Abfchlutz der eindrucksvollen Kund-

oorvetmarsch not den Bundesführern. die Aufstellung genommen hatten Dank der ausge­zeichneten Maßnahmen der Schutzpvll.»ei und der outen Di ziplin der Fronllolda en ist es bei dem Anmarsch zu nennenswerten Zwi'chen' sien nicht gekommen Dährend der Beran Haltung kreisten Flugzeuge über dem Lustgarten

Die Skahihelmdotschast.

In der bei der Kundgebung im Saft gart en oerieem Do.fchaft wendet sich der Stahlhelm gegen das Bcrfailler Diktat ur2 'or­dert die 3ncr1er.nung des XationalBaalcä für alle Deurfchan. die Wiederherstellung deutsches Wehr rechtes, einen wir^ar-.rn Widerruf dcs eiprehien Kwegsfchuldbekenntni'scs. die Äcge^ung und Wiedergutmachung *er Weit- lricgsschäden aal der Grundlage ter Ici-ban'dben Haf ung aller für den Weltkrieg verankwortUchen Böller. Dieses Ziel, so heistt es in der Kund­gebung. dürfe bei der Durchsetzung des vew.rags- mähigen Rechtes auf vorzeitige Xäumur.g des besetzten Geb eres und bet der Der cheiguna Nr Ostgrenzen r.-.cht vrersgegeben werden Der Stahl­helm lcrdert die Wederaoerkrnnung der Farben fchwarzwriftrvt. Der Stahlhelm verfangt ferner die Stärkung der Machtbefugnikf« des Aeichspräsidenten die Sicherung

der Wohlfahrt von Land und Loll gc^en die Willkür varlamenkarischer Aotvcrstäi'digungen und Zufälligkeiten, die Schaffung eines Wahl­rechtes. das die ilebercinftimmung mit dem DolkSwillen gewährleist.! Der Stahlhelm will keine neue Pa rtel bilden Der Stahlh^m fordert eine Deriafsung, in der für d.n keurfch-n Staatsbürger die verantwortliche An­teilnahme an dem Leben des Gemein­wesens liegt. Der Stahlhelm wiverseht sich dem Gedanken des Klaffenkainpsi e, will jclod) eine ehrliche und entschlossene Ausgleichung der natürlichen Inieressen. Sr sorden die Hevanzsihuna gesetzlich erlaubter und mora­lisch bedingter Karnpsinittel und die Wahrung der überragenden Interessen der Gemeinschaft. Angesichts der zunehmendeii Industrialisierung forder' der Stahlh.srn eine Agra voi.tik, welch? Siedlung <r:>^glicht Der Ihelm dleft entschlossen, seine Ziele in Gemiinfchast mit allen parlamentarischen und acd' rparlanientarischen Kräften des deutschen Bolles, die Arbeits- und Kainpsgemeinschast mit ihm halten wollen, nur durch Anwendung recht rn ästiger und gefetzmähtger Mittel zu erkämpfen.

Kommunistische Gegendemonstrationen.

Berlin, 8. Mai. <WB I Obwohl es nur ku Keinen Reibereien getommt i ist. hatten bie Kommunisten nicht aus jede Art vonGe^,? demon- flration verzichtet. In geroiden Stadidezirien wa­ren unzählige rote Klebezettel und ge­legentlich grobe Plakate angefiebt wvrdea. in denen gege die Stal/I5flm.agur.g Frr nt ge­mach: wurde. Während M Aufmarsches her 0:ai ihelmtruppeii Hauten sich an t-en Gir.marich- ftrahen Lausende bi# mit Fahrrädern auscerüsttt wäre., und die die anmarfcherenden 2ta ! <in- leule mit der Internationale begrüszren. wäh­rend sprechenle Äommunirten tm ner n e^et ri - fen: .Den Fa ch.ste., der Lod. 'Ber.in bleibk roL'" Wenn dann die DRenge von der Polizn abge- brär.gt wurde, fuhren Hunderte m einer Parallel-

um an der nächsten Är»ue ;ng das Bewahren zu wiederholen. Desirrders stürmisch gdtolirte sich der Borbw.m rsch in der SchönhauserAllec. der Lhaussestraste und der Hasenheide. wo die Polizn mit äwherster An Irre gang die Ctrafyen von d.-n andrängenden ®egcnt#mon- tranten freibielL In diesem Strastenlrruzungen schtme^en die Kapellen des Stahlh'-irns. um zu vermeiden, dah d.e Kommandos ucr Führer und der Polizei über gört tmuben. De ,?j-j1e wurt-en au» der Stahlhelmkrlonne in fein -r Weise erwidert. In der Schönhauser 41lee stautet sich in den engen Streben dis zum Last- garten anmadch rrir.ibm Züge, Io bast dort gegen M.Nag breS lualtoft kn: 'ch wurde, und tie yo- rtnnpunfte d

feite. Dabei ging es bei brr Lb'-nnnung der inks oerichtelen Dr.nonstranten griegenttich Ltwas stürmisch zu. In den übrigen Dellen brr Siabt war von den Dorgängen des Tages nichts be­merkbar.

Der Bericht des Polizeiprästdenten.

Berlin. 8 Mau < WLD. i Acch c ner Mit- letlung des Pol ize Präsidenten ist bv Aacht zum epnniag und der Sonntagdbh bt» -um ö '.de der Kundgebung tn Lustgarten im atigern r.nrn ruhig verkaufen. Ss haben sich jedoch .m Lause des Tages eine Aeihe von Zukammenst östen politi'cher Gegner ergeben, d.c ».: Festnadn-rn führten Ilach der .Montagspost^ loll * d- den lieber!ätien aus Stahlheimleurc zwei schwer verletzt werden sein. In das Birchow-Kran- kenhaus fet ein Stahlhelme:nn e ngrfirirrt wor­den. der schwere Kopf- unb Gesichtsverlei>u gen au*weist ur.b noch bewußtlos H :r-ictrrl < In das £<bc-fberget ÄranfenbcJ H ein ehe­maliger Cberieufnani gebracht »orben. der durch Mes'eritichc lehr schwer verletzt ist. Sein Zu- 6a nb foU hoffnungslos fein.

d.lcgasion nachher wohl gedacht ha:.?.' e . r.-r birid kein günstiges Dorznchen des Hr .. hast der erst, den Dölkerbuiiosfaal t; e Bellchcwisi ausgercchnei von einem .wgai- distischen Dandtten' den WUlkc : : sgrust e.np-

langen muffte

Natürlich erregen bt< Denen lRo»fou*iet in den Hallen bet «btsomen Völkerbünde» die allgemeine Aufmerksamkeit. Aber feit den |enfei«on»lrfm>ar.t<ten lagen ran Genua Hai lul, dach meie». fh, sehr viele» ücdnbcrt. Die ernst Patzigen und »'ope,..r- lauten benehmen sich heute uni eine i «st >t <i<be» Wendung zu gebrauchen Jtiiler al» da» Walser und n.ejri per al» du» Gras' Kein Lann. keine Pro- paganbu keine grasten Worte gehen von ihnen -,». Selbst dieen* uron»lusternstsn Vrdfemunnrr bubten nid:t um die Gunst der US.S.K-Delegieren und der bolsch,notst«sche Pressechef. Herr 5uliu» tzo>eri ag, steht im f sirfsezimmer einsam und oerla'sin b.i, und kein ..Lchtvarm von Iournaliften aller Lunder' inn- drängt her. melonctzolisch örrinbhdenbi-n Herrn mit bein roten Sowiestöhnchen im Knopfloch

Das Ende der Aussprache.

Gens. 7. Mal > WLD > Das Hauplinkeresfe der heuligen Borrnittagsfitzung der Wellt «rt- fchastskosserenz ist bei den Delegierten undPr ' - veriretco.i tm gleich hohen Mas« aus da» c.ste Austrclei, der rusfifchen Delegation gerichtit ZU erster fDlDietrulfi<«t#r Delegierter aus der Iribüne des Aefvrmativnssaales gab

Sokolnikoff,

Dizeprältdent des planwirtkchasisichen Ausschusses der eiXF'lci2nion. eine eingehende Darlegung über die wirtschaftliche <SitiDu1lung der Oorojeiumon und üb.-r die Möglichkeit «ner weite« n ®nt- toidlung SvwietrufUands in bezug auf das eure- patsch# lDir!schas!sleb«-7' Sokolnikoff criimerl; zu­nächst an die falschen Bcrausfogen über den g i- .UJamincnbniä) der

wirilchosiskonfer«iz will die lleberwindung her

teuer W rr'chafiswege versuchen, und einer bid.r '21*ege ist ohne Ividerspruch bie Wieder- anfnfl pfung der 11' i r 11 a 1 t e b « ziehu ngen mit Sowjetrutzland d-as über d nen überaus grohen und nur u, > TI« ständig ausgcbeuketen Beicht um an Aohstvf en. lernet über eine rasch erstarkende 3nbufitie und über eine wichtige landwirtschaftliche Ptoduk. on verfügt. Die ständige wirifchaftliche Aufgabe der SowjeVunivn besteht bann, den Prozeß Brr 2lklu- multeamg der WiNschaftsenergien zu fördern. Dazu gehört eine mächtige Entwicklung der In­dustrien. hauptfächlich der Shwerindu rx auf­gebaut aus dem gln4>witigrn Aufblühen ter Landwkrtschaft Die Arbeikerma'len Sowjet lands wollen in kürzester Frist den vor ege > fandwirtschafklichen Lbatukter des r 'fi­sche

Di:ftdeformen liquidieren Da» wirtfchift- isihe ilsieichgewicht der Wett kann nur wi ."rr- hergestellt werden, wenn die allgemeine K auf- krast der Böller In einem Maste erhbhr wird, daß fk nicht allein da» Borkrieg»niveau err 4)t. fcnbmt noch darüber hinausgeht, und bie g'-.ei- (]cr: c industrielle Produktion:ui nimmt Eine b l u b c n t) e und kaufkräftige Land- wirtschaft Ist in der Lage, durch Aufnahme eine* prosten Teiles der industriellen Urzeugung

nngem, der auf dem Weltmarkt ant«gebracht Lxrten must um damit den Weltmarkt zu ent­lasten.

Sin enges Zusammenarbeiten von 3nbufltk und canbrolrtschast

ist notwendig ®m< wirkliche Gesundung der Wcl.striirtfchasi wird erst dann ongebahnt tn r* ttr. £ inm. wenn die Begehungen ter Böller ftch riebet auf eine normale und auf die Dauer für alle Zeile tragbare Grundlage stützen. Das Austenbandelsmonopol verichl'ist: kei­neswegs der fremden Industrie fvn russifchen Wart Im Gegenteil eine BerstLndigung mH LcrZetrustland eröffnet der fremden Industrie einen dauernden und fvllden Markt. Gew".sie Länder haben sich bereits auf diesen Weg be­sehen. wie die 'Vereinbarung ml! der deutschen Industrie zeigt, und es tann fein Zweifel darüber i eftehen dost fie leinen TLnlafj haben wird, diesen Schmit zu bereuen. Sokolnikolf wandte sich ferner gegen die Auf­fassung. dost die Industnalisienung Austlands eine Hcrabfehung der Ausfuhr nach Auhland mir sich bringen werde. Di# Sowjetunion gdn nicht nur dem fremden Kapital die Möqsichlrik.

-en Sinne des Dörtes T

be^ohangen aufzunehmen, sondern auch dieW'.g- l.chk«''. an feinem Wirrichaflssiten unter ter Form von Konzessionen tellzuneHmen Di# cetrcltigen natürlichen Aeichtümer Sowje -ufv- lands eröffnen aJ<o unbegrenzte Möglichl«^i Die Takfache. daß bi# Deitwirtschafk»kon'ere-.z einberufen worden ist, ist etne Ar: Bewris baftr. dah die Onnoufiung der produktiven Krtzsie in dem heute erreichten Stärsigr-d die T? v'dMt vor das Problem einer weit r hr veri olllvmmnecen Wirtfchastssrganisatwn steltt. als es jene Organxfalioej'Grmei taUn, bw bis jetz: da» kapilallstrsche Wirifchasissystem erreichen konnte.

Die fachlichen Darlegungen Sotolrnloff», au» denen der Dille zu hofitide» MiU»