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aß er kx-n Schuh wissentlich abgab und
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Da» neue Opern- und Konztrlhaus würdig eingeweiht durch eine sorgfältig
Set Operrv- und Konzert-auslaal im Kur- bau», der I*» vollendet wurde und rund 14s» Personen aufneftmen kann ift in keinet ge'chmack- t>oi'[(n 3ut" : ajung und aragitrtiontitben ci^enat* feil Jahren der gegebene Rahmen für die groben leU'chaftlichen Deranstallun-
der QlngeHagte (einen flMou- t viele Gründe sprechen da-
(Eröffnung Öes neuhergerichteten (Bro un Hauses in Vc^-Nauheim. • Bab-Rauheim. 8. 21"ni
(von Demot di» Daudet) Haden in den letzten anderthalb Jahre ‘
bandle «s sich bei den elsah-lothring'schen 2huo-
. — -----ineinanb«ks,'chtun.
|tn«n Nn&en srand sie regio, vor hem Bild
3»rg. mein Bub'.“ kam et gequält Mein Bad
um '21b- . So ift disher »b
«nrn weiften Rleiunefm f*be Iprmgr* kann!, fu ftun-
benem Seidendamast überzogen, tragen ai fchluß dc» Desamtblldes harmonisch bet eine warme festliche Stimmung in den etwa» nüchternen Saal gekommen
Märtyrer der Liebe
Boman von 3- Schneide'. 8»r st l.
schlag zu fünfzeh ... „ _ . ___
und zehn Jahren Ehrverlust, wegen unbefugt« Dassen besitzes zu hundert Mark Geldstrafe bet»
da ft dieser vorsätzliche Schuft heftimmt lob be* Grebenau hcrbeizuführen. IE
Droschkenlarif und Trinkgelder.
Bor dem G e w e r b e a e r i ck» t bet Stabt Dietzen ist in einem Rechtsstreit eine Entscheidung ergangen, deren Begründung folgende Sätze enthält:
„Gegenüber weitverbreiteten Mißbräuchen bet Abforderung der Täte für Perfonenbeforberungs- mittel mutz mit Entlchirdenheit daran festgehalten
abgegeben ha. bat den gesunden Seh
Aauheim dankten der Kurverwaltung und Künstlern lebhaft für den wohlgelungenen vielvertzeitzenden Festabend.
ehma! leine üandlremdh^' Aber fein ?«jn paftl devchaM» zu den «ran^i’ax.: 2d'-ch:.m El ßoitnrgen am teilen tat der .grobe Ootfcr.-^rr auf dem Par ker Mini sterpräf identen ftuhl b-rinn Plan Avneigt ift nutzt unbekannt
irankreich kommt aber zu 'pat Es kann ©ebn durch Diktatur noch durch kleine Au- gest>ndnille mehr etwa» retten Tie einzige Bettung wäre bte Gewährung der Au» o n o - m t e I r.4) die gilt ihm al» Hochverrat Ho bleibt mit da» Dagni» der Diktatur7?
einig, batz Frankreich seinem Ansehen nach innen und außen den schwersten Schlag versehen würde, wenn e» aus diele .Hnüberleglh'it" der Dlftalur sich einlietze Sinh wir schlechte '■Propheten, wenn Wie trohdem votauftlagen. daß Pari» auch diesen und entscheidenden Fehler tun wird?
die Frage aufiuttxrfen, ob die Tat mit oder nicht mit Ueberlegung auägelÜHrt war Da Gericht hat Augunften des Angeklagten bleft Heber le gung verneint und leint Entscheidung dahin getroffen, daß dem Angell n.cht zu widerlegen sei. datz er nach einem vor- au»gegangenen Streit in Affekt geraten ift. auch in einen Angstzuftanb, daß Leute kommen könnten, so bah chm bie klare Hebe rle- aung gefehlt hat. Der Angeklagte ift weiter des schweren Raube» schuldig. Unter Anwendung von Gewalt hat et Grebenau Geld und Juwelen im Werte von etwa 30 000 Ml weg-
flfteitebeftrebungm einsach um .deutsche Machenschaften". Denn sich die Regierung demnächst .schweren Herzen»" entschließen wird. . ,durchzugre,len". bann iptrh e» halt einfach ge
schehen. um den europäischen Frieden au rett .t
Die elsaß-lothringisch« Oessentlichkeit ift aller- ding« anderer Ansicht. Blätter die «ich lo feindlich gegenüber flehen wie der .Elläster' lkath ), die "Straßburger .Repudliqu, lraknkal-soz.' und die .Dvlkzftimm«^ lautonomiftisch» sind sich darin
aber naej oerkchiebenen Richtungen beetem Wenn Herr Bullet auf CooPM<» ^erlangen *^‘b<r M republikal-.i'chen Aartonal komttees b»ettn (o mag da» bedeuten, daß er benfekben Kamvagne- teuer haben well, wie im Iahte 1824. e» Ja™ aber a uch bedeuten, daß er absichtlich kerne Veränderung voen.mmt. Me Vahrn aufgelegt wer- btn könnte daß er wicht wieder Kandidat sein wirb Wenn Eoolidge auf Bekucher einen »u- f rieben er Einbruch macht so legen M< <*.nrn be# dahin am. baß er seiner Sache
tn, anher er behaupten er ’-h< nur NShald so Aidfteber. au», weil er Witte daß er bie Amt»oaede halb lo» fein werde So deutet man Zeichen und kommt ,u keinem Refuktat
lieber hem Meinen Diwan mit der schweren, ge« musterten domtfted, aber hing da» Me'sierwerk eines Äimifleet Vas Bild flrau ftilbertl» in her Siu:« ihrer flrauenfahre mli Hans 2arg an der Seit« Vos stind batte sein dunkle» Umtentar'ifrn dicht bn die öthulitf der Tluiter gelehnt Die den einen Arm um ibn IdMang. ftllberits Pater war ein berühmter Vater gewesen und haue flrau und Rind In diesem Bilde verewigt.
Vraa ftilbertl trat vom Fenster zurück und 'chal- letze da» Licht der großen Stehlampe em Stil bin. genben Armen un "
emee berfilNn heraus unb trat ..... „
ben thAiheii her Üampc. Ihre hohe stattlich, Ge- ßoll ftredtze flch unb beugte sich bann beinah. In plötzlichem Krümmen zusammen
Jo so. fr sahen sich ähnlich Elftchech Keich, mann batte Me gleiche» Kuaen wie Me der flrau auf dem Bild« In ihren Bänden--und - und
"Ä do» gleiche fei«, schmale »estchtchen Unb bat Lächeln, alte». aOn harre fr wie diese andere
reitete Feftvorstellung bet ewig iugendsrischen Strauftschen .filebetmau»". Eine Reih, von ,Prominenten" de» Frankfurter Opernbaufe» vereinigte sich unter der Spielleitung von Josef Garei» zu einer Überaus frischen Ausführung, die auch musikalisch auf erfreulicher Höh« ftand (Musikalische Leitung Berthold Sander. Darmstadt.) Adele Kern war ein reifend anmutige» Kamrnerzöschen, das neben seinem graziösen Spiel auch musikalisch alle Dünsche befriedigte. Elisabeth Friedrich verhalf mit ihrem ausgezeichneten otimmaterial der Rosalinde zu einer reifen, sorgfältig burchgearbeiteten Darstellung Erna Reka war der Rolle de» Orlofsky stimmlich wohl gewachsen, fühlte sich aber offenbar schauspielerisch noch nicht ganz sicher. Don den Herren seien nur genannt Richard von Schenk» köstlicher Ge- sängnisdirekior. eine Bombenrolle de» berühmten Busso, der entzückende Frosch des Herrn Garel». der stimmlich gute Dr Falke Bauer- mann» und der witzig-quecksilbrige Eisenstein des Herrn Hampe Auf sorgfältige unb geschmackvolle Einrichtung der Buhnenoilder hatte die Kurverwaltung (Dir. v. Bv eh m c besonderen Wert gelegt. Im zweiten Akt erfreute da» Frankfurter Opernhaus-Ballett unter Leitung von Ilse Petersen mit graziös b irchgeführten Tanzeinlagen. Die von auswärts zahlreich anwesenden Gäste und ein große» Publikum aus
genommen Diese Handlung hat schon begonnen, als er in bas Geschäft einbrang, und bie Schläge :nd bas Hin unb Her mit der Waffe waren aarauf geratet. Sachen zu erlangen unb weg- zunehmen. Die Tat hat der Angeklagte vollem^ bet ausgeführt. Bei diesem feftgeftellten Raub ich der Tob Grebenau» herbeigefübrt wor- Der Angeklagte ift ferner wegen unbelufl» ten Waffenbesitze» zu bestrafen. Das die Straf» höbe betrifft. fo hat das Gericht mit Rücklicht auf da» Dorleben de» Angeklagten unb einiger der Verhandlung berooeg, tretenen shnchattzi- m Füge von bet Derhängung einer lebens»
Bekommt Llsoß-tothringen viltaturgesetze?
Bo» unterem lothringischen Mitarbeiter Wetz, Ende Mär» 1S27
Was bisher nur andeutung»weife tu einzelnen französischen Mättern al» Ausweg au» ben ellaft- lvthrmgi'chen Schwierigkeiten Vorschlägen wor- den ist. streng, 2 u » n.a h m e g e f e tz g « bung zur Unlerbrfldung ber autonomisti- fchen Presse und Organifativn wird mm 'n dem arößteß Pariser Blakt dem.T*mp»^. in aller norm zur Debatte gestellt. Gewiß nicht ohne Fühlung mit der R-g'-runq. mit der de- kanntermaßen brr .Temp» fW* flut* Derbin- düng hält
Sa» Blatt ertnnerf an eine kürzlich. Aus- laffung Polncar»» auf eine direkte Anfrage au» nattonaliftifchen Kreifen. bert batte ber OHinifter- Präsident aubgjdhrr bie gegenwärtig« Rechtslage gestatt, ein Einschreiten gegen die Autonomisten nicht Sei da» wirklich brr Fall, erklärt nun der .Tnnp»" bann muffe da» Parlament ,Me nötigen Wissen liefern". Der .Temps" hat in der sranzösi'chen Prvpa.iandaprefse unteres Land«», den abonnentenlosen. aber trvichem immer al» Me einzig «hte Stimme de» Dolkes Aitlerten Blättern vom Schlag« de» .Journal unb de» .Ivurnal be lEst". begeisterten Widerhall gefunden Kein Wunder, haben doch sie selbst Mefgi Gedanken zuerst verbreitet Seltsam nur, daß ein nicht minder schlauer Gedanke dieser ♦unlelmänntr nicht auch bereits vom .Tenivs" gefördert wirb, nämlich die Ide« Daniel Blumenthal» <bekannt aus der Dorkriegszeit al» 'i>rtter,*»®,|nfq#mann'. die deutschsprachige DrHIr Elsatz-Lothringen» einfach aus Grund de« famofen französischen Seiet«» zu verbieten, da» gegen M« .fremdsprachige" Presse besteht (bann würde nur noch der neue deutsch- Iptapig, Ableger des .Journal d'Alface^ über- bleiben unb vielleicht ba» Reptilienfonds-Blatt br» au» der Schweiz zugelaufenen .Ekfäffers" Hgeai?).
Der bl»5cr Im Auöland noch an bi. Legende vom .französischen", vom .befreiten", vom ..glücklichen- Eltaß-Lothnng^ glaubt, wird den Gcdan- ken ber Diktatur incht zu fassen vermögen. Die französisch, Oeffentlichkeik ist aber genügend bearbeitet. um ihn ohne Widerstreben zu schlucken. Di« .Enthüllungen" der franzoü'ch.nPress«
Hier In Lothringen in ter,ff tert ein ergänzender Vorschlag be» hiesigen .Mess in", dne» in ber Art des .Matin" geführten Fran- zofenhlatt«». Lothringen vom Elfaß ad- zulösen. Dann werde, meint ba» Blatt, torr.lg. fier» Lothringen dem Gisl be» autonomistisch^t Gedanken» entzogen' Der .MelNn" verrät wieder
Vas Urteil imMordprozetzSchultheih 15 3«hrc ^«chthaus.
WSA. Frankfurt. 8. Aprrl. 3n dem Tlorb- projeft gegen den Fuhrunternehmer Friedrich Schult heiß aus Wiitdshrim wegen Ermordung be» Juwelier» Grebenau beantraatt heute vormittag nach eineii'balbftündigem Plä- doyer der Staatsanwalt, den AngeNaaten wegen Mordes »um 5 ode und 5um bauernden BerluA der bürgerlichen Shrenrech:, ziz^perurietlen. Die bei der Tat benutzte Waffe sei einzuzieden Wegen unbefugten Waffenbesitzes beantragte der Staat*» anwalt ferner drei Monate Gefängi^s
Rach mehrstündiger Beratung des GenchiA- hofes. die sich von ' ,l bis ‘ £ Uhr binzog wurde ba» Urteil verkündet Schultheiß wurde des schweren Raube» in Tateinheit mit X 01»
aii'aöftft oerter im Landhaus, Hildenis «gi.chen »wm 6«. W 61, „„n I», flrmllX " , pftiiXTi so 'link sie drunten der Khem sich durch den e„ wand Venn ihr Mann irgendeine großer, lour .«ernahm. bei der st, nicht dabei iei* konnte *.®t dm Baum,r des allen Tarte» an
• u er ber >.,« tändelnd sein« IBena, lchml<at,
•’teu Htzldem bau, Ihr ta, gan|« T Mtelfte? um rruguiM Abe, ckllfabech war eine Irdu. ■ «rin. XSie v inPftau, mit den eett wr»ring,n£*n
Altrnen eer "*■ — x-
rünstlirtlchen und ------------
gen wie solche die H^w'at!on, dann aber auch bte mancherlei Jtcr.gre'i, wissenschaftlicher An mit sich bringen. An der hannenckch.n Gestaltung des Gesamtbildes fehlt« nur doch die festliche Stimmung b<» Saales unb hervorragende Fachleute unb Künstler Haden da» fei! fahren ge-
Tochter birjer anderen in ihrem Hause? — Dieser uuderen. für bie fle nichts als Derochtung empfand?
Die großen, stahlblauen Äugen flrau tylberti» bohrten sich tief in die lachenden dunklen Wugtn« flern, der liedreizenben Gestalt aus dem Bild,.
„ Dies« hier konnte [ie hasten Uber die junge flrau. die beul- erstmal» unter ihrem Dache und in Är,m Bett, 'chiies. bie mußte st, heben. — uki, —. ikiiiadelh Reichmann war wirklich |o. wie he ’)an» 36ra geschildert hatte, Gin reines, enge!« kieiches Tienldh i>tm6. Unb ft, würde alle» tun. um was ihr Bub gebeten hatte. Alle» sollte sie Haden, was st, zu geben imstande war. Jede flreude. dl« sich ermögHdjtn lieft, sollte ihr werden.
..Alles, mein 3örg — — allt»!" lagt« sie zu sich
vrrichloft da» Büd in der Lad, und trat noch einmal an da» gwörlneu Fenster. Die ftuftk ber ^chtlu't ichien ihr wi« em erfrischendes Bad. Oftnr Brust hob und senkt« sich, als batte ihr, Seel« einen schrecklich 'chw.ren ftampf zu bestehen Dann wo si, bt, g<b!umt#n Vorhang, zu,omn-,n und '!«. kaum enilletbet auf da» Beu.
schlafen, nur ichlasen wollte st« wgi. Richt mehr an dl, IVrq ngenftelt denken.
..Alle» 'ollte fle haften.* murmelte sie tm ersten ftatdichlummer Alles — — nur — — nur — das «in« — nicht, bt»--bt» —*
Leise rauschten bi« Walser vom See heraus. Dl« ?rfn,n«?<r d^MN« Hüfterten schlaftrunken. 4ine Mu Wolkenwand ftrtt, sich vor den «ontz g«. Ichoften. van weiter flern« kam «in leises sollen und der Säntt» stand für eine Sehinb« im Feuer.
_ ^tzt« Augen logen sich voll an dem lüften Risderaestch,
.Wußte er. wie sie ihn liedte? — Beinah« fünft- baft. daß sie fast Ihre« Sötte» über Ihn oergesten iftnntr und keiner würde sie ihn |< vergönnen — 7,tn- »Httet. Ihr — nur ihr qinz allein loOfte leine Liebe bleiben.
Maschinenstürmer.
31 einem wichtigen tnbuftr.ellen Gebiet der Tschechoslowakei hat sich in bleien Lagen ein Borgang abgrfpielt. ber Beachtung verdient, schon allein v,»ha^ tptil er fo außervrbeMUch anachronistisch wirkt Denn es ift wohl ftun^tt Obre her. seit In der englischen Industrie, anläßlich des Hebergang» vom Hanbwebstuhl zur Iaquard-Akalchine 'chwere blutige Hnruhen ausbrachen. tor.l bte Arbeiter der damaligen Hanbweberet von der vermehrten Leistungslüh g- kett der Llaschrne ein Brotloswerden befürchteten. AehnUches hat sich In der Epoche der beginnenden Jnbufmah'icruna vor allem England», aber auch nnberer Länder wiederholt erdgnet: nach kurzer Frist bab<n bann freilich die Arbeiter eingefehen. buh die Produkt on der Maschine infolge ihrer Billigkeit zu erner solchen Dermehrung M Konsum» fuhrt, duft nicht ein« verringert«, sondern meist eine größere Arbeiterzahl Beschäftigung finden konnte
3n dem vorliegenden Falle handelt es sich um die Gablonzer Gla »indust rie. Das ist ein ganz besonderes Gewerbe, das im Dege des Hand'chlissS unb der Heimarbeit bestimmte Kriftallerzeugnisse. fo z. B die Behänge von Kristall-Lüstern unb Leuchtern, in Waffen erzeugt und über die ganze Erd, verbreitet. Reuerdings flnb nun eine Reih« von Unternehmungen der böhmischen Dlasindustrie oazu üderaegan^en. ähnliche Erzeugnisse aus biUigertm Dege als sog Schmiraeiwaren maschinell zu erzeugen und damit bk aanze alteingesessen« Heimindustrie lahmzulegen. Hier liegen die Verhältnisse etwas anders als im oben geschilderten historischen Falle, weil es nicht sehr wahrscheinlich ist. baft auch durch eine verbilligte Produktion, die überbiet mit einer merklich schlechteren und weniger kunstvollen Arbeit 5)and in Hand zu gehen scheint, ein entsprechend größerer Konsum geschassen werden könnte der den brotlos werdenden Glas- schleisern anderweitige lohnend« Beichästigung im angestammten Gewerbe zu verbürgen vermöchte. Auch lammt hinzu, baft es sich um eine Äunft- lertigkit handelt, die seit Jahrhunderten vom Vater aus den Sohn vererbt und bei aller kärglichen Entlohnung mit einer gewissen Asfektivns- bebeutung umgeben ift.
Gerade Sie Glasindustrie hat bisher mit grobem taktischen Geschick die Schwier.gkeilen ber Jnbuftriakflerung eines alten, auf Handarbeit beruhenden Gewerbes durchaesübrt. Bei der Ct» sinduna der Owens'chen Dlasblafemaschlne hat sich sosort e»n Deltsdndikat gcbtlbet mit einem ganz vorsichtigen unb planmäßigen Rationalisierungsprogram in. um bie Einführung der maschinellen Herstellung von Flaschen unb ähnlichen Massengütern über eine lange Reih« von Jahren (0 zu verteilen, daß . dabei Arbeiterentlassungen vermieden werden konnten. 3n dem Gablonzer Fall scheint man ein« solche Politik nicht befolgt zu haben, unb der ganze Grenzbezirk an der böhmisch-schlesischen Gebirgskette iß dadurch in eine Notlage getrieben worden, bie zu schweren Ausschreitungen der un- mittclbar Belrossenen, zur Zerstörung von Maschinen. zum Verprügeln von Unternehmern unb schließlich zur Verhängung de» Ausnahme- » u st a n b » übet bie Äochoardrzirke von Gablonz geführt hat. Es drohen weitere Konflikte, unb die Behörden kündigen für diesen Fall die Ver- hüngung des Standrecht» an — alfo in unmittelbarer Aachbarfchast ber Stätte, an ber Hauptmanns .Deber" fpielen, eine D'.ederbolung dieser tra«stlchEn Vorgänge vom Krieg»fchauplatz der A b it. mitt n tm rativ'.al si:rten 2). Iahrh tnberL Es ist zu hofsen, daß Mittel unb '2Begr gefunden Verben, um ben armen Dla-schldsern ju Helsen und zugleich einer sortschr'.ttllchen Emvicklung der Industrie solche Auseinaiadetsetzungen zu erfpttreit
6k tret van ft,m Bild weg und L'fnet« Has Ge- »imssch de» Diplomalenschreibtifches. 6<r nahe ftem fltnher stand Au» den Büftent griff st« taftrub E"*s.b*rs,ld«n heraus und trat mu -hm dicht in
urteilt. Die bet der Lat benutzte Dafse tourte dngtxogen. Di« Kosten des Derfährens hat ber Angeklagte zu tragen
3n bet kurz gefallenen Begründung beißt es u. a.. Es Sefrt ohne toe.reres fest ba» S4>ulihetft ben 3uttxket Grebenau getötet bat Mit seiner Einlassung, daß er den Schuß nicht mit Dillen
äußert Es galt vor allem, bu- Farbenwirtung in EirNang zu ben Rauawetb^l rissen und zu den Drrwendüng»zwecken des KonzenHau'es zu bringen. Heut« scheint uu» diese Ausgabe tn geradezu vollendeter Form ge'.Lst. nachdem bl« vom hessischen Landtag bewmigten Erneuerungsarbeiten in ben letzten Monaten von Künstlerband vollendet sind und aus dem früher schon wirkungsvolien Raum «in märchenhaftes Kunstwerk geschossen worden ift. das dH Sehenswürdigkeit seine Anziehungskraft nicht verfehlen wird.
Rach Entwürfen von Pros. Linnemann lFrankfurt a M l ist die Ausmalung von dem Künstler Idbh oder angelegener Kunsthandwerkern erfolgt. Derwenbung sanden in der Hauptsache bie Farben lila unb allgolb. Das in Nm Roum reichlich verwenbete Holzwerk, bas wohl mit bie Ursache seiner vvr,ügli««n Akustik bilbet, würd' Im unteren Teil des Saales dunkelbraun unb in den Logengängen sowie an den Pseilervetklcibungen ebenholzschwarz gebeizt- Don Dr. M a u s (Fronkfuri a. M - wurde di« Beleuchtung ganz wefentlich verbessert, wie auch bie dekorative Ausstattung, die die Firma Trier in Darmstadt besorgte, mit seinem Geschmack aus- geführt wurde Zur Dandbespannung in Nn Bogengängen ift violetter Samt verwendet, aus Nm auch bie Drapierungen zwischen ben Logen- Pfeilern und bie Vorhänge sämtlicher Fenster bestehen. Mahagoni gebeizte Möbel, mit altgol-
werten. daß Kcr Krafttahrer nut ber. orb- r. u r. g » m 2 a festgesetzten Fahrpreis forbem dort Ist er auf LnnlgeUxr angetrid«*. lo wird man es ihm nachkben können, wenn et bei Tlichrerdakt eines Trinkgeldes a^dtuck'.-.ch darauf tm®,; i Die Feftfetzung der Höhe des Trinkgeld,» bat ,tdem Fahrgast z u ü b e r l a H « n. Unter keinen Umständen darf er eine Sv nme nennen. Ul bk er Itch felstst ei» Trinkgeld Hinringerechnet hat. ohne bir» au»brü«f* lich zu bemerken. Tenn der Fahrgast muß das al» otbnungomäbig, Tore anleften unb wird in den meisten Fällen auch außerdem irtitoillifl noch «tn Trinkgeld hinaufügen. Daß e» ein übles Unwesen ift. wenn Angestellte auf Trinkgelder. al<o ihrem Defen rach durchaus frtiBi'lia« Gaben cnaetoie» fen find, ist f cher Aber da» Gewerbegerich« ftal
länglichen Zuchthousstrak abgesehen. Aber immerhin könnt« von der mildesten Beftrafurm nicht bie Rede sein Dk außerorbenllich rohe Tot macht« eine Bestrafung mit 15 3ahr«n Zuchthaus nettoenbtg. Da bie Lol von ehrloser (BtfInnung zeugte, war auch auf EhrverU?! zu erlernten. Degen des unbefugten Daf enbesttzes wurde auf 100 Mk. Geldstrafe erkannt, bie durch bk Unter- fuchungshaft al» verbüßt gelten.
Der Angeklagte wurde gefragt, ob er ein« Erklärung abgeben wolle, worauf et erwiderte: ..34) will mir ba» Vorbehalten?" Auch ber Staatsanwalt gab kern' Erklätung ab
benlang in einer Hängematte liegen unb schauen unb alle» um sich her vergessen.
Dar Reichmann zu Haus«, bann wanderte sie mit ihm durch bi« Gass«n. si, belaß,n sich da» Rat. bau», di« aherefliaum Häuier. die festen Türm, unb Tor,. Oder sic promenierten in hen modern angelegten Straften der neuen Stabt unb faßen im Barr am Äai. das nimmer ruhend, Ceb,n an sich porübtrfluten lassend.
Di, Lanz« Umgebung, di« sich iu Schift ober leichter flußwanberung erreichen lieft, hatte Reich- mann feiner iicau gezeigt, tln ruhigen logen, roenn ber Aod>|ommer beinah« all« Gast« des Landhaus«« hilberi! zu roeuen Au-flügen furig lockt bull« unb ber Doktor sich ihnen anschloß. suhl der alte Härger Elisabeth im stöhn hinaus auf den Set. Hinunter an )en Untersee mit feinem wundersamen Reiz opat abends erst flieh dann ihr ftahn wieder an den Anlegeplatz ber Lchil'hutl« von flrau HildsrN. die meist schon am Ufer stand, auf ihr stammen wartend
E» war etwa» Eigenartiges in btm Bertehr der beiden flrauen.
So haue nichi einmal Hanna ihr ftlnb" oer- »öbru wie flrau Hildtru si« unuorat« unb oer- hätjchell, Jeden Morgen stand ihr „ruhstück auf ft«m grünumsponnrnen Balkon bes blauen Zimmer» »ie Elisabeth das reizend« Wohnzimm«r g«touh b^itt, An ‘Jt,j5.mupen bekam si« «s am Bttl kreiert Kelchmann erhob iachenb Einspruch
.Gnädig« flrau. axnn unter« Eh« in ft«« Bruch« ^,bt. oder di« rianno bei unterem Kachhou|«kommen baoonläuft. trogen Sie die Verantwortung Die «iesl ist wi« eirw Prinzessin geworden "
flrau ^siiöeru lächelt« und strich mit chr«n axiftcn. ^makn Händen kosend über Eftfadechs «rrotenfte Sangen. 3mm,r da» Best, kam aus den lisch be» loftor^bepaar,». bas stets für sich allein auf ihrem Ourrmer ober bem Balkon aß. ©ar Kelchmann aut riner Tour, [oft bl, all« Dam, seihst an «llsedechs Sette unb b*U mit chr Siftag. und «benfttftch
Jl"n6 nn Früchten unb fine grob,
SilbeZcho!, mit Kofchsvert au' bem kleine» lisch neben Elisabeth» Bett -
tlnm«L im UeNrtzelühl be» Danke», triff Elisa- brtb nach de» buben Händen der alten Txxu «ch
h» in überströmenftem ÄMegriüftt
3n grau Hilbert!» Gesicht zuckte es wi« im Schmerz. Sie war tief erblaßt und starrt« einen Augenblick abwesend aus den dunklen stopf der jungen flrau. der über ihre Hände gebeugt war
..Können Sie mich ein Nein wenig liedhaven?" frug Ne wehmütig.
-.ihn klein ditzchen nicht!" meinte bw jung« flrau I scherz«nd. ..Ader von ganzem, ganzem Herzen. — | So mir Han» Jorg.“
Dm Blaks« auf btm Gesicht von flrau HilderA wich einer glühenden fllamrn,. um Im nöchftM Augenblick einer lotenfarbe Platz ju machen W?9|| meinen Hans 3drge ftammeli« sie
Elisabeth sah erschrocken, »os Ihre Dort« oer» jchuldet hatten. 3m nächsten Augenblick kniete si» vor HlkberNs SRutler unb preßte weinend ihr Ge- licht in deren Schoß
..3ch bin, Si,. anadiae flrau hallen Sw mich nicht für schlecht.' fließ sie hervor. ..So hatte ich nicht tagen dürfen.'
„Warum nicht*' kam e» Uedevoü. Warum I nicht, mein Ätnb’*
Dch — — ich Heft« meinen SRann über alles!' j Vang es leite
-vtewlß heb, Uhiobelb Sie find die tteuefM unb reinste flrau bte sich em «ann nur wünsche« 1 taut Aber uniert Lltbt nicht axiftr bi« Ift so «oft und io allum'üssend. daß fte noch gut «i« Dutzend anbei, «raschen um|djn;-a,n kann Und glauben Si, mir El'labtch. €1, hätten mich nicht glücklicher machen können ab daß Sie mir tagten, I boft Si« m«in«n Sohn In 3dr« Lieb« rlnschkießen/ 1
Sie zog bt« ung, flrau ganz dicht neben sich 1 unb ttnch beruhigend über deren kalte Hände
..K:Lt lo erregen, liebe» stlnb.' bat |w. Ich ] kte völligndia richtig verstanden. Und frt« Sie. Hans 3ärp l ebt Sie wieder mit genau der 4teiA,n Lieh«, wte Sie Ihn. Er hat e» mir nicht MrtA «efchrieben. aber er hat mir 3hrt gaiw Hcftf Persönlichkeit mit solch warmer Bitte an» Her ge- legi, daß ich fofort nie teuer St ihm hr.V
«"labi'h ah 'orichend in ba» Gesicht von Hite hertt» Mutier
.Glauben Sie mir nichl7' frug diese.
~D doch. Sie können nicht lügen. Aber — —*
.Aber''----
(florttetzun« folgt)
Warum hatte si« all hat heroa'hrichmarii Barum hatte 'te Han» 3»rj n'ch, 8,Mjrt«b,n. boß n, keinen In Ihrem A«ui« han, für Doktor Keichmonn unft besten flrew st, da-i, baNt nick, einmal «Ine Lüge ausatlprochei. Da» »ay «\.u, wr drtetzl. Unft ft« häu, rx Kr tn flrtefttn Kuh, gelebt W< dicht« me« Ivlltt ^utt ftte
auJ ünfzehn Jahren Zuchtbaus unbefugt«


