von Deutschland nach ‘Zmerifa fuhr, geriet im Atlantischen Ozaan der britisch« Dampfer ,2n- 11 n o «“ in schwere Seenot. Dem jungen Sieger gelang eS hierbei, allein siebzehn Personen, darunter den Kapitän und zwei Offiziere de» sinkenden Schiffes, zu retten. Bei der Bergung des 18. Opfert verliehen den jungen Helden die Kräfte und er versank In den Fluten. Die B ü st e de» wackeren Seemann» wurde, wie der Generalkonsul bei der Ehrung seiner greisen 3Ürm mitteilte, zur dauernden Erinnerung an die Großtat ihre» heldenhaften Sohne» im Weihen Haufe in Washington aufgestellt. Den Litern de» Helden wurden folgende Ehre n z e i ch e n überreicht. Sine Gedenkmünze der Mannschaft b«S .President Roosevelt" mit Inschrift, ein kostbare» goldene» Kreuz dec amerikanischen Good- Will-Union, von der britischen Regierung die von König Georg gestiftete a o l d« n e Ret- 1ung»medaille, eine Auszeichnung, die auherorbentlich selten verliehen w.rd. Al» besondere Aufzeichnung erhielt de Mutter de» Verstorbenen eine silberne Plakette unter DlaS. n-it einer entsprechenden Inschrift In englischer Sprache, die von der Heilung der Gesellschaft für Rettung au» Seenot geftifttf worden war
Chinesische Pirolen.
Thinesifche Pira «n. die am 27. Januar al» Passagiere de» Dump,er» .Seangber" reiften, griffen vlötzlich die Schiffsmannschaft an und trieben sie unter vorgehaltenem Revolver in di: Salon». Daraus durchsuchten sie systematisch di« Kabinen der Offizier« und Passagiere und raub» t e n Waffen und Munition. Alsdann zwangen sie einen der Offiziere, da» Schiff nach einem Schlupfwinkel der Piraten zu steuern. Vie nahmen fünf chinesische Passagiere l. Klass« al» Geiseln mit und flohen mit der Deute, unter der sich Geld unb Juwelen im Werte von schätzungsweise 40 000 Dollar befanden.
Aus -er provinzialhauptfta-t.
G i e st e n. den 9. Februar 1927.
Jagdliches aus dem Vogelsberg
Don unserem ^-Mitarbeiter im DogelSberg wird un» geschrieben!
Di« Jagdgebiete bt» Vogelsberges. die sich bl» vor wenigen Jahren noch eine» guten Wildbestande» erfreuten, sind infolge der vielfach unweid manntfchen Ausübung der Jagd auf einem Stande angelangt, der den echten Weidmann mit Sorg« erfüllt. Was soll man z. D. dazu sagen, wenn — wie e» Öfters dorgekornrnen ist — an einer Stelle, an der tret oder vier Jagdgebiete zusammenstoßen. an jeder Grenze ein Jäger sitzt und dem Rachbar alles wegschießt, wa» ihm vor die Flinte kommt? Während man in früheren Jahren noch vielfach über Wildschaden zu klagen hatte, must man sich jetzt grast« Mühe geben, um «in Reh oder «in Hästeln aufzustöbern. Don der Regierung müßte gegen die gänzliche Ausrottung verschiedener Wildarten energisch vorgegangen werden. Für Rehe wäre ein Schonzeit von zwei Jahren — wie in anderen Ländern — dringend nötig. Roch vor wenigen Jahren formte man in unseren großen Waldungen ganze Rudel von Rehen antre'sen: das ist heute eine große Sel- lcnheit. Einsichtige Jäger haben längst cinae- sehen, daß e» so nicht weiter gehen lann. Sie legen sich bei Ausübung ihrer Jagd sreiwillig die größten Beschränkungen auf. Wa» hilft da» aber, wenn fchießwutig« Rachbarn allen guten Willen zunichte machen, und wegschießen, wa» der andere schont. Besonder» da» Reh müßte also geschont werden. — Der augenblickliche Bestand an Hasen gibt zu Hornungen für die kommende Iagdperiode keinen Anlaß. Infolge der milden Witterung dürfte der erste Wurf recht früh erfolgen. Di« herrschende Feuchtigkeit ist aber von größtem Rachteil für den RachwuäS. An Rebhühnern ist in unserem bergigen Gelände von jeher kein Lieberfluß gewesen. Die wenigen vorhandenen Ketten büritcn biS jetzt den Winter gut überstanden haben. Doch wäre auch hier eine gewisse Schonung am Platze, um einen guten Befand an Ketten zu erhallen. F a f a nc n find in den letzten Jahren vereinzelt aufgetreten, auch sind von einzelnen Jägern Fasanen ausgesetzt worden. Sic werden sich aber nicht recht einbürgern, da daS Raubzeug immer noch stark verbreitet ist. Meister Reinecke hat in den letzten Jahren infolge der überhandnehmenden Fallenstcl trti et-cnfalti sehr abgenommen. Schon wegen der Erhaltung der Art müßten sich die Jäger auch hierin auf das notwendige Mast beschränken. Ein Tier, daS hier unweigerlich dem Untergänge geweiht ist. ist Meister Grimbart, der Dachs. Obwohl das Tier keinerlei Schaden anrichtet, fonbein sogar
durch die Dertilgung zahlreicher schädlicher Kerbtiere. Engerlinge und anderer Waldverderber, dem gorftmanne großen Ruhen bringt, wirb ein wahrer Vernichtungskrieg gegen den DachS geführt. C» wird wohl nicht mehr lange dauern, und der DachS gebärt für untere Gegend nur noch der Zierfabel an. M a rd er smd auch selten gsworden. Don großem Schaden kann bei dem verhältnismäßig teilen en Vorkommen des Räuber» nicht geredet wirken. Wildkatze und Uhu, die einst noch untere großen Waldungen bewohnten, gehören längst der Vergangenheit an. ES werden ihnen leider wohl noch ander« Tiere folgen
Preisausschreiben der„Scholle."
Unter den preisgekrönten Arbeiten unsere» Preisausschreiben- in der .Scholle" befindet sich Die Antwort eines ZiegenzuchtcrS. Der feine Adresse Der Einsendung nicht bcigesügt hat. Zur Aushändigung des Preise» ist e» notwendig, daß der Einsender Meter Arbeit unter dem Kennwort .6 in Ziegensreund" seine Adresse umgehend ter Redaktion schriftlich zur Kenntnl» bringt.
BornoNzen.
— TageSkalender für Mittwoch. Stadtthcater: 7.30 Uhr »Dover—Ealai» (önbe 9.45 Uhr). — Deutschnationaler Handlung»- gehilten-Verband- 8.30 Uhr. Kaufm. Vereins- Haus. Jahreshauptversammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße »Der "Beilchensrefser". -- Astoria- Lichtspiele: .Macistt unter den Löwen".
— Margarete von Dendemann in Gießen. Am Donnerstag. 10. Februar, abend» 81 < Uhr (siehe gestrige Anzeige), lieft Margarete von Denbemann im Botanischen Horsaal (Eingang Drandplah) aus eigenen Werken. Margarete von Dendemann, die dem Ärvt» um Stefan George nahe steht, zählt neben Riccarda Huch und Agnes M i e g e l zu Den feinsinnigsten Dich'«rinnen Der Gegenwart. Aus ihren Dichtungen strömt die Stärke und Fülle ihrer Seele, das reine Fühlen echter Weiblichleit. Ein anregender, bedeutsamer Abend steht bevor.
— ,Lugoslawien und fein Deutsch» t u m." Vom Verein für Da« Deutschtum Im Aus» land wird uns geschrieben: Am Montag, 14. Fe» brUar, werden wir die Freude haben, «inen Führer des Deutschtums in Jugoslawien, den Abgeordnc ten im Parlament zu Belgrad, Dr. Georg ® r a ß l aus Semlin, über „Jugoslawien und sein Deutschtum'" sprechen zu hören. Die deutsche Fraktion im Belgrader Parlament besteht au» 5 Abgeordneten. Dem Derlagsdirektor Dr. Stephan Ära ft, dem Rechtsanwalt Dr. S). Mofer, dem Rechtsan walt Dr. Wilhclm Naenner, dem eo. Theologen S. Schumacher und Dr. Georg G r a ß l. Dr. Graßl ist 1863 im Banat geboren, er wurde Erzieher der Söhne des österreichisch-ungarischen Boi- fdjafters In Paris, Grafen Hoyos und trat bann in den Staatsdienst ein. Zuletzt war er Leiter Der Unter» richtsoerwallung für Bosnien und Htrzogtwlna. 1919 übernahm er Die Schriftleitung des neugegriin- beten „Deutschen Volkvblatte»" in Rooisab-Reusatz. Im Juni 1920 begründete «r ben schwödlsch-beut» schen Kulturbund und wurde besten Bundessekretär. Seit 1925 ist er Abgeordneter. Er hat eine große Anzahl historischer und politischer Arbeiten über Bosnien unb Herzogewina, sowie über bas Deutsch» tum seiner Heimat geschrieben. Der Dortrag non Dr. Graßl bietet die seltene Gelegenheit, einen Einblick In bie staatlichen unb volkllchen Verhältnisse biefes wichtigen neuen Staatsgebildes zu gewinnen, sowie non ben Kämpfen unb ben Aussichten bes Deutsch, tum» in Jugoslawien Authentisches zu hören. Nie» manb, der sich politisch unterrichten will, sollte diese seltene Gelegenheit versäumen. Dr. Graßl soll auch von Gießen die lteberzeugung mit in seine Heimat nehmen, baß das binnendeutsche Volt stärksten Anteil an ben Geschicken seiner austenbeutschen Min- bereiten nimmt. Der Vortrag möge recht zahlreich besucht werben.
Wettervoraussage.
Weitere» Anhalten deS trockenen, kalten Wetters, mit Rachtsrost.
Gestrige TageStempcraturen: Maximum 0,9, Minimum minus 3,8 Grad Eelsiu». Heutige Morgentemperatur.' minus 4.4 Grab Eelsiu»
** Die Anmeldungen der Schüler für die höheren Lehranstalten in Gießen find nicht, wie infolge elncS FehlerS in der Anzeige am Montag zu lesen war, am Dienstag, 15. Februar, sondern am Freitag, 18. Februar. vormittag» von 9 llßr ab vor» zunehmen.
•• Sine Vierundachtzigjährige. Am Donnerstag feiert Frau Marie Köhler. Ehefrau des Echuhmachermcister» Hei wich Köhler, Wolfstraße 13 wohnhaft, Ihren 84. Geburtstag in körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische.
- Geh. Schu Trat Prof. Dr. Wieder- 6 o l b ?■ In Friedrichshagen bei Berlin, wo er bei seinem Sohn im Ruhestand lebte, starb Geh. Schulrat Pros. Dr. Wiederhold im 78. Lebensjahre. Er wirkte zunächst In Dam'.- tobt, dann hier in Gießen am Realgtznincv- iicn unb an bet Realschule, späteren Obrerenl- chule, als Lehrer ber Mathematik, unb hat ich um ben hessischen Philologenstand s 3t. ein befondere» Verdienst badurch erworben, baß er zum ersten Mal« «in Verzeichnis ber an den höheren Lehranstalten Hessens tätigen Lehrer mit ihren damals nexh sehr ungleichmäßigen Dlenstal'ers- unb Gehaltsverhältnisen ausstellt« und dadurch den Anlaß zum Zusammenschluß Der akademisch gebildeten Lehrer Hessen» im späteren Oberlehrerverein — jetzt Hessischen Phr- lologenverein — gab Auch ber jungen Anwärter nahm er sich al» „Akzeffistenvater" stets mit großem Eifer an. Dies, fowie sein ae- raße», offenes Wesen und sein allzeit froher unb heiterer Sinn sichern ihm im Kreis« seiner Kvll«gen. bi: ihm näher gestanden haben, bei feinen zahlreichen Schülern und in ber Geschichte De» Hessischen und des Gießener Philologen- verein» ein dauerndes, ehrendes Gedenken
•• D i e Volkshochschule bittet unS, auf Die morgen abend staitfinbende Hörerversammlung nochmal» hinzuweisen, zu der sie ihr« Hörer elnläbt. Auch Hörer früherer Semester tonnen daran teilnehmen (RähcrcS siehe gestrige Anzeige).
'• Erster westdeutscher Kavalle- rl st en tag. Im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes fordert der geschäft-führende Ausschuß für ben ersten westdeutschen Kavalleristen tag. mit dem der hiesige Kavallerieverein bie Feier seines 20jährigen StiftungsscsteS verbindet, Die Einwohnerschaft zur Bereitstellung von Quartieren für einige Tausend Gäste auS ganz Westdeutschland auf. Man darf wohl hoffen, baß Dieser Aufforderung in weitgehendem Maß« entsprochen wird, zumal Die Quartiere in erster Linie für Volksgenossen aus dem besetzten Gebiet und auS dem Saarland benötigt werden. Da» Interesse für diese- Treffen ehemaliger Kavalleristen, zu dem aber auch die alten Soldaten aller anderen WasfengaUungen willkommen sind, ist überall bereits sehr rege, so daß man wohl auf einen eindrucksvollen Verlauf der Veranstaltung rechnen laitn. Von besonderem Interesse Ist übrigens. Daß ein berittene- TrompeterkorvS der Reichswehr In frlderlzlanlfcher Uniform Den aefclantcn großen Feftzug durch die Stadt zur Volk-Halle eröffnen wird.
•• Wohitäligkeitskonzert im Real g D m n a f i u m. Die Gefangleyrer.n Frl. Ida Stammler hatte für Qhoiitagabeno in den Saal deS Realgymnasiums zu einem Wohltätig- leitsionzert eingeladen. Wer dieser Einladung gefolgt war, brauchte e» nicht zu bereuen, denn es waren genußreiche Stunden, die man dort verleben tonnte. In Anbetracht des guten Zweckes (Der Ueberschuß des Konzerts kommt nämlich Der »Zuflucht" in Gießen zugute) war der Besuch überau» stark, so baß Der Saal bi» auf den letzten Platz besetzt war. Die vorgetragenen Duette und Terzette zeugten von einer tief- gründigcn Durcharbeitung. Auch Die Gr angS- vorlräge des GesamtchoreS gefielen allgemein, fo daß bie Zuhörerschaft mit dem Betfall nicht zurückhielt. Die Begleitung der Gesänge hatte 5rL Hella Maternus in mustergültiger Weise durchgeführt. Von den vorgetragenen Liedern erregte Da» meist« Wohlgefallen Da» alte und Immer wieder schöne Volkslied: »3m schönsten Wlesenarunde", komponiert von Meyer-Stolzenau. Auch Da» Duett »Reich mir bi« HanD mein Leben" (aus Don Juan) von Mozart und das Terzett »Drei Vogelstimmen" von Säubert fanden dankbarste Ausnahme. Richt unerwähnt seien die Gesangsvorträge deS Herrn Krämer, eines Schülers von Frl. Stammler, der mit seiner wohlklingenden Stimme, gepaart mit feinster Aussprache. große Beifallsstürme hervorrief. In dem Programm war auch de» 100. Todestages L von Beethoven» gedacht. Musiklehrer Wilhelm Schättler, Dießen, ein Meister auf der Violine. brachte Beethoven» Romanze in G-Dur und ein Menuett zum Vörtrag und erntete dafür stärksten Betsall. Auch die »Ungarischen Weisen", komponiert von H. W. Srnst und vorgetragen von Herrn Schättler, übten tiefe Wirkung auf die Zuhörer au». Mit zwei heiteren Ehören von Krug fand da» in allen feinen Teilen vortrefflich gelungene Wvhltätigkeitstonzert fein End«.
•• Der Deutsche Bund für christlich - e v a n a e l i s ch e Erziehung in Hau» unb Schule, Ortsgruppe Gießen, feierte Im IohanneSfaale einen Familienabend, der stark besucht war. Ausgezeichnet« musikalische Darbietungen rahmten den im Mittelpunkt der Veranstaltung stehenden Vortrag von Medizinalrar Dr.
W a l g er über »Einiges vom Wunder bau des menschlichen Körpers" ein. Sein« interessanten, durch packende Vrrolelche unb b lberretche Sprache bemerkenswerten Ausführungen über bie Tätigkeit de» Herzen», ben Blutkreislauf, über Atmung. Tätigkeit ber ü-:rdauung»werl-euge. sowie über krankhafte Zustände brachten nicht nur wertvolle. lehrreiche physiologische Mitteilungen, sondern gipsellen jedesmal in dem Hinweis auf Analcgien unteres geistlichen Lebens unb der Organisation der Kirche. Mit großer ®Iauh as» krast mündete der lebendige Bortrag In Da» Bekenntnis Der Kirche von ber Auferstehung des Leibes. Die Ausführungen hinterließen einen tiefen Eindruck. Der Vorsitzende dankte dem Redner mit herzlichen Worten unb betonte, daß cs eine ganz besondere Freude sei, einen fo strenggläubigen Arzt als Mitarbeiter im Bund« unb in der evangelischen Klrchengemeinschaft zu haben.
- Die 50er-Verclnigung 1875/1925 beging am Samstagabend In Der Turnhalle am Oswalbsgarten ihr zweites Iahresablchlußfest. daS sich eines sehr guten Besuches zu erfreuen hatte. Theatralische Darbietungen, in deren Mittelpunkt Die Ausführung einer einaktigen Operette stand, ein Duett, eine künstlerisch« Tanzaufsichrung unb flotte musikalische Unterhaltung durch bie Kapelle Weller füllten ben Abenb in reizvoller Weife aus. Ansprachen bes verdienten Vorsitzenden Joses Kreutcr und deS Alters- kollcgen Schulrat Fischer würbigten die Darbietungen des Abends In verdienter Weise Alles In allem betrachtet ist zu sagen, daß die Bereinigung wiederum einige sehr genußreiche Stunden verbracht«.
•• Die Gewerks chaf t deutscher Lokomotivführer, Ortsgruppe Gießen, beging am Sonntag in der Turnhalle am Oswalds- garten unter starker Beteiligung ihrer Mitglieder und Freund« Di« Feier de» 60jährigen Bestehens Der Gewerkschaft. Rcigenaussührungen. Thealcr- unb Musikstücke. Darbietungen der Gesangsabtei- lung und eine eindrucksvolle Ansprache de» ersten Vorsitzenden Erle füllten den Abend in schönster Weise auS. Sin Tanzvergnügen bildete ben Aus- klang der Veranstaltung.
•• Die Maul- und Klauenseuche ist neuerdings in Gießen und in Diebach a. d H (Kreis Büdingen) amtlich fcstgestellt toorDFn. Erloschen Ist die Seuche In Rieder-Eschbach, Dortelweil, Klein-Karben, Rieder-Erlenbach (Kreis Friedberg), Gciß-Ridda, Dübclißdm unb Hain- chen (KreiS Büdingen), Eudorf, Storndorf unb Brauerschwend (Kreis Alsfeld).
Kunst und Wissenschaft.
Ein mlttelrheinlfcht» Städtetheater.
Der frühere Intendant deS Koblenzer Stad» theatcrs, Dr. M e i n e d «, hat ein neu:« mittel- rheinische» Theater gegründet, daS abwechselnd In den kleineren Stadien deS Mittelrhetn» (St. Goar. Boppard. Lahnstein, Bad Sm» unb Braubach) Vorführungen geben will. ES handelt sich nicht etwa um ein Vorstadttheater, sondern um eine Regelrechte künstlerische Veranstaltung. waS sich schon daraus ergibt, daß augenblicklich In St. Goar VerdiS Opern ausgeführt werden, wozu prominente Mitglieder deS Kölner Stadt- theatcrS und des Kasseler LandestheatecS verpflichtet sind. Im nächsten Monat sott in Braubach ein Lorhing-ZylluS herausaebracht werden und sobald in Bad Ems der Kuroelrieb e.ngeseht haben wird, sollen dort Wagner-Aufführungen gegeben toerben.
Brleskaften der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
E. 5. in F. In Ihrem Falle (Stelle be» Lehrling-) kommt die Gewerbeordnung § 127 d und c in Betracht. Dort können Sie RähereS nachlesen. Wenn Ihnen das nicht genügt, so wenden Sie sich an die HandwcrkLkammcr-Reb«n- stelle in Stehen, wo Ihnen bereltwiMg AuSkunst gegeben wird.
ft. D. In TB. Der Industrie- unb Hanbelskam- mer Gießen und auch uns ist die Adresse biejer Firma nicht bekannt. Erkundigen 61« sich doch einmal bei der Leitung eine» Sägewerks in Mücke. Vielleicht können 6ie dort Ausschluß erholten.
R. 3.100. 1. Nach unserer Ansicht muß In diesem Falle der Spieler Nullouoert spielen, oder dieses Spiel sich abschreiben lassen. 2. Uns unbekannt.
Nimm®»;
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