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et^i-'feuna&mftalten. Gefängnille unb Zucht-äußer nxrixn ol» Rvtweab.glett ttadjtei, toatu... mcht Turn-. Sport- und Spielplätze, die dre 3uqm) n.ijt erst sittlich verwahrlosen und körperlich d«t1d i;mm laffen, sondern die «in starkes, gesunde», orbeitsfreudi- g t» und lebenbejahendes Gc' chlecht zu schoben helfen.

Obeeheffen.

tÄHDtrtie WirRf*

»lten - Vu s« ck, 7. Dez. Bm ocnniag hie« in1«r ifrauenchor tm Kühstchen Saale seinen bicsj ihngrn jZomiltenabendad, der nicht nur au« »er Gemeinde selbst, sondern auch taft allen Nachbarorten sehr gut besuch« war. vom Dirigenten K 71 icola, (Gkofetn-Buferf) sehr forgmlhg ein- geübte Chöre wechselten ab mit (BrtH 4« d ertrag, mu­sikalischen Beitragen von cherrn Tticotci Im. und Herrn schreiner (Ätioter, zwei Biotinen- und drei gut geioxlien Einaktern, sämtliche Dardieiun- gen legten deugn.i davon ab. wie in dem Frauei-.- chor im letzten >tohre an der Veroolllonnnnung aller 5riftunarri tüchtig gearbeitet worden ist. Lingelcitet ;rnö beschlossen wurde der Abend durch Ansprachen der Drtspforrer. Der feiriifl« Frauenchor, der im ver­gangenen Jahre del oen'ch«edenen Belegenheiten hier und auswart, zur srsUichen Ausgestaltung gottes- dienstlicher Jetern b-^etraaen hat, zeigt durch l«,ne Leistungen und du, stete Dachsen seiner Tbtglifbn« whl. üotz er im hiesigen Gemeindelehen seiner be­sonderen Ausgabe gerecht wird.

8 Daudrrngen, 7. Dez. Untat Dors hat in jüngster Zeit Anschluß an eine neue Auto- Verkehrsllnie erhalten Sin Auto M iweckverbandes Wiefeck-Altcn-Bu- s e d bringt gegen 7 Uhr morgens di« Arbeiter au» Wle'eck und Atten-Buseck nach hier, von wo au» sie nur den kurzen Weg bis zur Lharnotte- sabrlk der Firma Scheidthauer & Giesting. Mainz­lar, zurückzulegen haben <3» fährt bann weiter nach Lollar und besördert dorthin die Hütten­arbeiter aus den genannten Dörfern. Das Auto der G r oste n-B use ck«r B«u«rn«r streck« fährt ebenfalls morgens um 7 Uhr bi« Arbeiter au» btn Dörfern Grohen-Buseck Beuern und Umgebung hier durch nach Mainzlar. Abend» noch ArbeitSschluh befahren di« Kraftwagen die­selben Strecken und holen di« Arbeiter wieder ab. Selbstverständlich können auch ander« Reifend« mitfahren. Di« Auto» sind bis jetzt gut beseht, so dah die Ginrichtung wohl erhalten bleibt.

«reis Kriedtzcrg

8 Steinfurth. 7. Dez. 3n der Gemar­kungOlm We.'schgraben" fand ein htcsiaer Orts­bürger dieser Tage c n Steinbeilchen. <$» war wohl beim Rigolen in den Aofenseldern zutage gefördert worden, dec "Regen hatte «» freigewaschen, und nun war «L dem Beobachter durch seinen glatten Schliss und seine eigenartige bestimmte Form ausgefallen. Da» ist wiederum «in Beweisstück mehr dasür, bah uniere Geoend bereit» in b«r Steinzeit besiedelt war. denn auch beim Bahirbau der Butzbach-Licher Eisen- bahn wurden drei Meiner« und zwei große Stein­beile gefunden. bi« alle der sog. jüngeren Steinzeit angehören (5000 bis 2000 v Lhr.). Da» eine größere Dell ist «in halbsertiges Stück, bei dem Schliss und Bohrung nicht vollendet sind. Die K«rnbohruna ist bei ihm deutlich nachweis­bar. Diele Bohrung erfolgt« mit Hilfe eines "Röhrenknochens oder eine» Holunderstabe», den man zwischen feuchtem Sand«, den man aus bi« Bohrflüch« streute, quirlend breble. Der in der Mitte de» gebohrten Ringes stehen geblieben« Stern beweist und. daß die Bohrung auf dies« Weise ausgeführt worden ist. Sie war sicher eine sehr mühselig« Arbeit.

Mrcio Büdingen.

1" Rlbbo. 7 Dez. Di« Teerung d«r C t r a b e n fi l > o d aO ber-Schmit-

t« n konnte i och ör F.ostemtritt beendet werden. Aus besonde.e.i » ntug wurde auch bi« im Vor­jahr gewalzte Oit.uu.chfahrt von Obec-Schmitien geleert. Die Gemeind« leist« « einen Zuschuß von 1,25 Mk. pro laulenden Meter. Der letzt Im Rohbau vollendet« Realichui- neubau macht in leinen räumlichen Ausmasten eine- imposanten Einbruch Wenn di« 3nnen- arbeiten mit t«.f«Lt t Bcs^leunigung fortgeführt we..e.i könne.,, so «st die Hof nung vorhanden, bah der Bau mit dem beginnenden Schuljahr

keiner Bestimmung übergeben werben kann. Die» bad um Io mehr begrub« werden, als bi« Zahl der Schulräume, die jetzt der Real- und Dolls- schul« zur Verfügung stehen, völlig unzulänglich ist.

y aZt6ba, 7.Xc D « Rldda«r 3agd- g« s« l l s cha i t hat . .< in d«c Ge­

markung Rdda bi» i«m nur zwei Treiben abgehalten, '.« gu e Ergebnisse hatten. 3» dem einen L«>trk wurden 0 Rehe. 15 Haken und 2 Füchse geschossen. in dem anderen 2 Reh«. 18 Hasen und 1 Fuchs. Bei der Hühnerjagd im veraanaenen Herbst« wurde von den 3sq«rn gro, « Schonung geübt und nur etwa 60 Hühner er«e,1 Man tris t deühalb letzt noch völlig ge- schlrs'en« 7tet en von Redhühnrcn ün Feld« an. Fasanen dagegen sind nur letten zu :<6?n.

i. Ridda, 7. Skx Al» wesentliche Ver beskerung für den Versehr in unserer Stabt und als eine Wohltat für die Anwohner wird «s begrübt. bah die Stadtverwaltung in dem Stadt­teil Raun zu beiden Seiten der Sirahe 5uh- steige aus K leinpsla ster hat Herstellen lassen. Bei verhältnistnähig günstigem Wetter konnten die Arbeiten in der vergangenen Woche beendigt werden. Ferner läßt die Stadt am End« der genannten Strafe ein zweistöckiges Haus mit Kleinwohnungen erba uen. das im Rohbau noch in diesen Tagen vollendet werden konnte und zur Linderung der hier noch grohen Wohnungsnot beitragen wird.

* Ridda. 7. Dez. Da» Kr « i »schul-

fIno hat gestern Ieine 8. Wanderreise an- getre en. Der Lichtbilderw rfer hat verschiedene Verbesserungen erfahren; u. a tourte er mit einer stärkeren Lich quelle au»g rüstet, ferner wurde eine Kühlvorrichtung eingebaut, damit einzelne Bilder zur besseren Betrachtung und Erklärung stillgeleit werden können, ohn? G.fahr zu laufen, den Bildstreifen in Brand zu sehen. Die Vorführungen finden an 19 zentral gclcg nen Orten statt, um sämtlichen Schulen Gelegenheit zum Besuch zu geben. Abend» findet an sieben Orten noch eine Vorstellung für Erwachsene statt.

# Echzell, 7. Dez^ Aus Anregung des Gewerbeverein» Schzell und Umgcgenb wurde hier in der Gewerbeschule ein viertog ger Steuer-Buchführung-kur sus taten» der Treuhand-Buchführimg-lehr'nstalt zu Frank­furt a. M. gehalten, an dem sich 52 Personen aller Beruf« beteiligten. DaS wichtigste der Steuerverhältnisse wurde an Hand der steuerlichen Verordnungen und Gesetze sachgemäh behandelt und die Teilnehmer in den Dang her Reklama­tionen «igeführt.

.Qreid Schotten.

Schotten. 7. Dez. Gestern sand im Rat- haussaal unter Leitung de» Kreisdirektors. Geh. Reg.-RatBoeckmann. eine vollzählig besuchte Versammlung der Bürgermeister des Kreises statt. Man gedacht? zuerst der im Lause dieses Jahre, verstarb, nen Bürger­meister Roth. Glashütten, und 3 m m c 11, Frerenfeen An ihrer Stelle wurden die Herren Dinges und M a n n ch « in ihr Amt eingefübrt RegierungSrat Dr. H « lmreich erstattete dar­auf ein eingehendes Referat über bas Für­sorgewesen. bas sehr auZführlich besprochen wurde. Din« Reihe für die Gemeinden wichtiger Fälle, Anmeldung der Erstattungsansprüche bin­nen drei Monaten. Bor icht bet Abschiebungen von Wanderern. Unterbringung von Geistes­kranken u. dgl. wurden angeführt Das 3 u - aendfürsorgegesetz wurde näher behan­delt. Wichtig ist für die Standesbeamten hierbei di« Meldepflicht der unehelichen Geburt.-n. Es wurde angeregt. WohlsahrtSgutfchein« für di« immer zahlreicher werdenden Bettler vom Kreis auS Herstellen zu lassen, die alsdann den Gemeinden und Privatpersonen abgegeben werden. Baurat 21 o b n a g e l, Schotten, hielt alsdann einen au-führltchen Vortrag über die Bauordnung, blonder- über btt baupoli­zeilichen Bestimmungen und di« W twlr.ung der Bürgermeister aus dem Debtet des Bauwesen». Der Vortrag fand grobes 3nterelk und löste eingehend« Aussprache au». Durch die beiden Vortrage war die 2kr ammlung h nreichend aus- gefüllt. so bah die wetteren Gegenstände der Tagesordnung, besonder» die Behandlung der neuen Straßenverkehrsordnung, auf der nächsten 2kr anunlu g. M tle Januar, behandelt werden soll. Ein Essen im .Hessischen Haus' schlotz sich an. bei dem mehrere Ansprachen geto.chlcl'. wur­den. Die Bürgermeister Weber. Eschenrcd und Dietz, Kölzenhain, die beide 25 Jahre in ihrem

Dienst stehen wurden p» ihr«» Sebitoe» beson­der» begiuckwün'cht

Kreitz «Isfeld.

>* Alsfeld. 7. D«tz Stadtvorstanbs- sitzung. 3n der am en»tag abgehaltenen Siyung wurde eine Reihe von wichtigen Be- ichlüs'en gefaht. Als erster Punkt stand zur Tagesordnung di« R«upflast«rung der Ober- uno Mainzer Gafse. D eie ist infolge der Äanalifienmg dieser beiden Strafen notwendig geworden. Dre der Vorsitzende aus- führte, sollen die beiden Strasten mit Rücksicht darauf, daß sie die Hruptverkehrs- und G«. 'chäftsstrasten dec Stadt find, «in besseres Pslaiter al» allgemein üblich erhalten. Enr- iprechend dem Vorschläge be« Scadtdauamles wurde daher befchlo'fen. die Ob.t- und Mainzer Gafs« mit Kupferichlacken steinen der Firma Mansfelder A-G für TWrgbau- und Hütten- betrieb in Eisleben zum Preis von 13 Pf pro Stück neu zu pflastern. Rach Mitteilung des Vorsitzenden haben sich biete Sterne z. B^ in Kassel. Fulda. Gersfeld sehr aut bewährt. - 3nfolge der fortschr enden Kanalisation der Stadt ist die Anlage einer provisori­schen Kläranlage am Zulber Tor not­wendig geworden, solange noch nicht di« Haupt- reinigungsanlage gebaut ist. weil an dieser Stelle besondere Mifrstände zutage getreten sind. 9» wurde beschloßen, dah die Anlage nach den Vorschlägen be» Kul'.urbauamtes Gtesten zur Ausführung kommen soll. Der dafür «.forder­liche Ärebi: von 2500 Mk wurde bewill.gt Bezüglich der Kraftpostlinie Alsfeld- Kirtorf ist vom Kreisamt der Vorschlag ge­macht worden, die Streck« nach Ehringshau­sen wegen Unrentabilität ei n gehen zu lallen und bafür die Linie von Kirtorf mit Anichlutz bi» K i rchh a i n weiterzuführen. Dadurch er­höht sich die Garantiesumme für dre Stadt aber um mehr als da» doppelte. Es wurde be­schlossen. diesen Vorschlag atm ukfrnen, da die Stabt aus dieser neuen Verbindung keinerlei Vorteile hab«. Di« von der Stadtkass« vor- gefeglen Wirtschaftsrechnungen über di« im Rechnungsjahr 1926 von der Stadt errich­teten Reubauten wurden ohne Aussprache ge­nehmigt. Abrechnung über den Pra - mienmarkt 1 9 2 7: Diese schließt diesmal infolge verschiedener ungünftiger Umstände mit einem Fehlbetrag von 553 Mk. ab. Man hofft, durch Umgestaltung des Markt«» im nächsten Jahre «in Defizit zu vermeiden. Die Abrech­nung wurde genehmigt. Da mehrere Gesuche um Anbringung von Rundfunkanten­nen an stäbtischen Gebäuden vorliegen, muhte dazu grundsätzlich Stellung genommen werden. E» wurde beschlossen, sofern sich die An­bringung auf andere Weise nicht ermöglichen lästt. die Anbringung auf jederzeitigen Widerruf und Zahlung einer jährlichen An erkenn ungs- gebühr von einer Mark zu gestatten. ®» ist in jedem Falle ein besonderer Vertrag abzuschliesten. - Mit Rücksicht darauf dah der Zinsfutz für die Darlehen wesentlich erhöht worden ist. wurde beschlossen, auch den Zinssatz für bi« städtischen Baudarlehen in der Ram- dach enlfprechend von 6 Prozent auf 7 Prozent zu erhöhen. Der seitherig« Tilgungssatz von 1 Prozent bleibt bestehen. Dre Gemeinde­bundesteuer für 1 9 2 8 wurde wie für 1927 festgesetzt, d. h. für jeden Hund 12 Mk. Es bleibt ein Hof- bzw. Wachhund von der Steuer befreit für solch« Gehöre, die auherhall» des Orts­bauplan» und mrnbestens 200 Meter von dessen Ende entfernt liegen. Ein städtische» Zweifamilienhaus in der Tilemann- Lchnabelstrahe wurde an den Schneider Wilh Schmidt zum Preise von 15 000 Mk. verkauft Für die Wochenendtagung der Reichszentrale für Heimatdienst, de am 20. Januar 1928 in Alsfeld Hottftnben soll, wurde wiederum wie im vorigen Fahre ein Ver­trag von 50 Mk. bewilligt. Winterdet- Hilfe: Die sozialdemokratischen Mitglieder be» Stadt, orstanb» hatt.n einen Antraa eingereicht ötgai Gewährung einer Winterbeitzllse an ör- werbslo'e. Klein- und Sozialrentner nach den- letbcn Rtchtiinien w.e tm vor«en Winter. E» wurde beschlossen, die Eingabe der Frnanz- tonuniHion zur Erledigung zu überweisen. Ein GeuchderDeutschenGasolingelell- schaft um Errichtung einer Strahen- tankstelleauf städtr'chim Oelünb« am Mainzer Tor wurde genehmigt, ebenso bet darüber vor­

gelegt« Vertrag. Di« fächelich« AnerstnonrnWE, gebühr »erb« auf 300 VU. «stge etzt. 3» einem Vaugesuche des Georg Oestreich zweck» Errichtung einer Schweinemast- An st a l t in der Volkmarstrabe wurde die erfor­derliche DrspenserteUnng nach dem Ortsbaustatut

: - - belihijungen au» der Anlage zu erwarten kind, zumal .ch m nächster Räch« 6ie Stadt chul« be­findet. die eben all» Einwendungen peltenb ge­macht hat Sür dre : dtrlche Instand- fetznng»stell« für Mieterhöhungen, die nach dem Rcich»mtetenge'etz zu errichten ist. wurde an Stell« be» verstorben«» Vau.nivekiors ofmann der ObeTbautn'rehor L X Rnb - of zum Vor'itzerrden gewihlt. An di« SitzuZW fchlotz lich eine n.chtöf mt.:ch« Beratung

5 Vannenrad,7 Vez. In der L'in chifi von Hei rich Schlosser dahier pe JammcLcn sich Mn Mltgiieder des L chstzenverei ns Dan­nenrod zu ihrer Generalvstrsamm- l u n g. Es wurde di« Iahresrucherung »epeüft und dem Vorstand En lastu- g ennlL 3n bet Kall« verbleibt noch «ln kleiner Kr"ebestcnch. trotz Anschaffung von Gewehren und lieber* nahöre der anteiligen Kosten für die Herstellung des mit dem Kriegerverein gemein!amen Schrech- standes auf der Tannenplatte, so datz der vor 3ah ress ritt erst gegründet« Verein g festigt da­steht. Die Abhaltung eine» Königschzetzen» tm nächsten Sabre wurde Mschlosfen. um da» seit­herige rege Interelle am Schietzsport zu festige» und zu fördern.

r Vom Obmtal. 1. Den Dies« tage wurden unsere 6 I r a h «. wie all jährlich Im Spälherbkie. neu beschottert. LI» angenehm wird e» empfunden, datz stellenweise au her dem Schotter noch Kleinschlag venvende« wurde, der di« scharfen Kanten de» Schotters mildert und raschere» Hestf ahren der Steine bedingt Sri der weichen die meisten landwirtschaftlichen Fuhr­werk» den gedeckten Stellen au» und zerlahee» dann die seitlichen Bantzttte. bi« in gefrorenem Zustande schon manchen RaMahrer zu Hall go- bracht Haden. Für diel« ist da» herbstliche Ein­decken ein grobe» Hindernis und verursacht aU- z ul eicht Hantel- und Schlauchdei chädigungen.

Mrcii Lauterdach

Lauterbach. 7 Dez. Bei der am eed* gen Sonntag ün Kreis« Lauterbach latb» gehcb.'en Angestelltenversichernng«- wahl erbi.'llen Stimmen: Deuischnal onale» Hanblungsgehllfen-Derdand 177. Gewerllchofts- ound der Ln^ettellten 15. Deullchcr Werkmeister- Derband <Aja> 17 Stimmen. Sümt.tche 3 V«r- ttauensmännersttze und 6 Erfatzmännerfltze wur­den auf Grund der Verhältniswahl dem Deutsch- nationalen Handlung-geholfen-Verband zugeteill.

(5torfenburg.

Darmstadt. I. Dez Bel Ausgra­bungen im Kloster Lorsch wurden Reste eine» spätrömif ch«n Baues unt« den Junbamenten der Kirch« entdeckt und «in noc- römische» Grab auf gefunden, vt« ® cabbeigabe, «in Schwert, warn von Rost zerfoell«n. dust <s ntchr mehr gdKirgen werden konnte. 3m Mittelschiff der Kirche wurden Gräber «rmttieü und uniiTfu<bt. Sie stammen aus dem 11 und 12. 3ahrhu»rdert: es find In ihnen Aebte bei­gefetzt worden. Bemerk^msweri unter den Kun­den sind ein Gürtelhastn und Reste einer Kutte, sowie «in an anderer Stelle gefundener Silber- Pfennlg aus der Zeit um 1070. der da» Wormser Wappen und das Bcld de» Bischof» Adalbert aufweist.

WSR. Darmstadt, 7 Dez 3n der Rocht zum Dienstag wurde in einem b.eflgen Pelz­warengeschäft «n Einbruch ve übt. Den Dieben hab fünf wertvoll« Pelzmäntel in di« Hände aefallen. Einem Händler aus Reu-3s«:idurg. l«c mit seinem Motorrad di« 5clöb«raftrahe in DarmUabt palsterta. stellte sich n 7 jähriger Zunge In den Wea^ um ihn aufzuhalten. Durch das piötzllche stark« Brem­sen wurde der Motorradfahrer von dem Rad geschleudert und «rillt schwer« Verletzungen, so dah er dem Krankenhaus zugeiühn werden tnuhie.

Rheinhessen.

WSR Mainz. 7. D«. Bet den am Sonn­tag vorgenommenen Wahlen zur Ange- stelltenverficherung in Mainz-Stadt

Kameraden.

Roman von ifellx M o, f ch I > n.

Copyright by ttarl Duncker. Berlin W 62.

51 gortietzung Nachdruck verboten.

Der lieine Mann trat ein unb wrbeugte sich vor dem Brrietzlen

.JNrr iBolbmann." sagt« Wehn.Herr (Beorg Latz " 6le gaben sich die Xionör

..Wie kamen Sk denn zu bk,em Fund?" scherzte Wehn

l9oibriMnn erzählte, bah er vom Automobil aut ben Vorfall br rerft habe Da er nun einmal kein« KthbanM.infl khen tonne. I).ibe er den Chauffeur oufgefnrbert. den Berietzten int Auto zu nch i^n. D»7« «ei auch ohne arotzZchnnerlgkeiten zu bewerk- h.ibe fHnrn '.'»amen petwnnt. und da er sich an bw 3»ihingt!iNM>urta erinnert Hobe sei er fosort aus beu Grünten gelammtn, «ich be» )>rrn lun im Nom n W^b ii an; nehmen 5o jcl e# ihm denn auch gei ngen. em Zi n Kr zu finden, oduohl et «me n. misse lÄnbe «.kostet hab, da alle« überfüllt kl Doch H b bk Berufung auf Hermann Wchn W n der grniirft. unb Io sei mm alle, in Ordnung tiebradn un amehr. er roiberftol« du der Arzt die tvnfburhi al< eine aanz ungefi.tj:hinge fie lt habe Man b.itk sich dielen i.'rgtaingen Ver« hanb schenken tonnen, doch habe er r ntner im Glauben. >.»d.irch Arrrn W.-tzn einen ganz beson­deren Getalien zu erux.'tn da nauf gedrungen, bin ein Ller<Mn> angelftjt iftrör odwoh'

Verb ind die 4'. rktz ing natssrikch !<tiimmer ellchei- nen taffe, al» sie sei

Äki» den Vorfall leiber ander«ff«, so er versucht, sich au» den Au. agen einiger Augen.zeugen ein Bild zu nachen. Oe mässe in oer la; -a her- WM«gen sein, wie e» Herr Lu| bericheei habt ba» Vublif.rn. Nu Irin« <| .'en Adtzcht,» icht oerfian- ben. sei nicht srhr mild und grohberiM (Kuxfm. Der Zwilchenr ' C^eora iel von ben )r in.u> en 'm- jablt hid, Unh.'I arftihet unb 1 erantaisuna zu einer Handlung gegeben, bie im ersten Augerulick, wohl al» eine iMtcrth '.!< Jh«2knh*: auigefani worden sei. durch den U ".-mh aber, datz nch h,»

'Beteiligten nachher gedrückt hätten, in ihrer wahren Natur genügend enthüllt wordcn sei-

Mit der gleichen höflichen Verbeugung, di« sei» nen Eintritt begleitet hatte, verschwand der Hein« Mann wieder.

Kannst du auffteben?" fragte Hermann

..Sicherlich" sagte Veora und ,kmb auf.6s ist wirklich blotz «ine Kleinigkeit. 3 n Schützengraben hatte man sich gar mcht barum getümmfit."

'Nem, wirklich nicht." lachte Wehn. ..Wae tu ft du nun. was hast du vor? Warum bist du gerade hier? Da» ewig Weibliche?"

(Bcora wollte den Namen (Bninbls nennen, doch er oerditz sich bas Wort und sagte .^ch iudx dre Kameraden au» dem Schützengraben. Wir Haven uns doch damals etwas gelobt. Erinnerst du dich daran?"

Damals ... ilermann Wehn dachte nach 3m -chutzenaroden? Etwas aelodl? ..Du muht entschul- feigen." sagte ec, ..es ist schon lange her. man hat seit­her vieles erlebt. 3o. es ist schon möglich fean man sich damals etwa» gelobt bat. Man hatte sonderbare

Sh rnuina.n. fei« inan seither nicht mehr tenuenge- lernt hat. i»r leuchtet« irgendwie auf. v«r Vuuer Wetzn fetefer Bauer her oor tunfund"e»z.g oder hundert Jahren butter dem Vitug« her euunaen war. schaut« aus seinem Änttitz. . EigenUtch «ne Sanz unbechwert.- Zeit, feete S4|ueeiiarubcnyiL Der lob >pielte mit tnwm. Sewih, ober sonst hall« mon leine Sorgen, man lann btn lob mcht zu ben Sorgen ntchrren Man schaute in ben Himmel, axe mon nie vorher in den Himmel geichnut haN« unb nachher auch nicht.'

Georg atnwte auf. Wenn nur rinn neben .Hw stand, wenn nur einer mit ihm g.ng. ür oetianjw nicht mehr. Er war bescherdeu aewardenSuber anff er unter da» Aen-b auf her Brust, öffnet« >-n wut.t unb nahm bat tkipie: heraus. Kennst du bas1** iaate er Irtfe unb reichte es ihm hin.

Gewohnt, nur nut geicha'tl.ch«« papieren zu tun W fe»b«n nahm dos «ntfig Wchns unwillkürlich Öen Ausdruck des ruhig pru'rnben Tirrftors an. uxrin sich bieier Ausdruck auch jofon aneber w.m- feelM. als er die Schrift tos. Öre un SebunengraSen mit B'ut geichttetzen worben war

Hermann Wetz« hatte tu ben letzten heben ^'h- « «nen fluHtiea erkämpft, bet auch aor rürf*t**.

lokn Mitteln nicht zurückgeschreckt war Er batte gesiegt, war besiegt worden, hatte wieder gesiegt und a>ar jedesmal «in wenig harter, abgefeimter und gieriger aus dem Kampfe her vor gegangen jo dost er sich nachgerade gegen alle weichen dkiuble Sfeit glaubte. Kun mutztt er zu fernem eigenen Er.

lunen erfahren, Hatz immer noch etwas in ihm strömen locmte. dos mit Ruhen. Vorteil. Gier und Griff nichts zu tun hatte, sondern ne irgendein Ämbertieb an Dingt ruferte, die dem Wesen her alllöaltchtn Ge'chöfnglell fern «fanden 3a. es fheg feer Argwohn in Hm auf, wenn auch sein gefchul- ter, wachsamer o<lbfk(|>iltungsineb diesen 5rg- wohn mcht zu laut werden netz als ob da« drängend« lempo feiner nie rostenden Unlernefe. munasluft mcht» anderes fei. als ein Versuch dem Gefühl einer Leere zu entsticheu. bw dadurch ent­standen war. datz er irgendwie unb iraenbeinrndl be» WZottttichen verlustig grgangem. Kille ma.i ni(fel im Schützengraben da» Wesentliche gekonnt, wenn man sich auch km« Mühe gegeben hatte es mit «amen |u nennen »feer gor bomii zu orafelen? Unb nun tarn Heeses P-.pier aus bem Ochupen. graben ... str ewr Mn Vbi-Jiopfe. er hotte -,ch nie mit Gejchtchie abargsoen und noch weniger mit He« ligtonsgeichrchte. voer «r hotte letzt bas Gefühl, als * b*d«s Dopier «in« In »Dargtbum bedeute und als ab bas. was man gewöhnlich als Eoangetrum o«zeichnet«, auch einmal auf e.ne sbntiche ttnle la ferf wckt gekommen unb mu dem gleulwn ckritou- nen unb mit der gleichen ärfchülkrung in feto Aanb genommen worden fei

-Ml» hast du es bamil geh alten?" fragte Georg fonchend.

-3ch versteh« dich nicht recht," sagt« Hermann.

-Ob du bas versprechen erfüllt hast, möchte >ch wissen." fragte Georg teil«. <Jr stellt, b<e ,)rage mit OOfH'v fe»«ortfl von her Sntwort ob.

-Du meinst ..." sagte bemann zögerns ich veitz wirklich rmmrr noch mcht recht, was ba meirA?"

-üs ist doch einfach" Ischelle Georg w*|ldb«T -3ch Irape ad du ost her, anderen nachher als la- Jierab gelebt host."

-Äü welche» aabeen* Wn denen bn?e er ytgte auf das Po vier Vto stich fs aste tot. iowl ch ***

. .r'."r bitten alle ^xmeint. mcht nur dir

..Run. das mutz ich schon sogen, wenei bu toe 3«it «riebt da Urft, seit neunzehn, doeni wurdest bu mchb lange fragen."

Georg beugte ben Kopf. Sie hotten es dckchwo- ren. aber keiner hatte bes Schwur geholten Und wenn st« alle mtt Ihrem Bebes boovngrlv^'wwr wären, fo hätten ste es mcht getan.

Hermann spürte, datz er bem andern wetz er ton. und wenn er sich audi nicht« uorjuoerten hatte, wie er sich mtt gutem Kechte sagt«, so «mp'arch ee doch da« vedürfnts. diesem Itunn. der mit gesenk­tem Haupte vor ihm stand. Immer noch wie ein Sol­dat. her verband verstärkte noch 6<n Eindruck. ein liebte, gutes Dort iu sagen. .Du muht bas nicht so schwer nehmen. Ich habe mst den an deren nicht als Kameraden ar lebt, aber »ch kann dafür von setzt an mit dir als ftimtrab leben. lS«:n haut ist Mn Haus. 9i soll dir an nicht, I«feien. Zwei Kame­raden. Ist dos mcht wenigsten» etwa»'"

Georg schau», auf. 3®e< Kameraden I Ran braucht« noch nicht atk f)o||euBg auszugeden.

ftrrmann war ganz begeistert von seiner 3öet. .Du tonnst es der wohl wie tosten bei mir be kannst dich pflegen, und abend« sitz«« »r beisow- nun und sprechen von fees Zetten im tzchüGett- groben. Sr gab 'hm da« Doptor zurück

.Venn ich aber die Kameradschaft ats fr.-ntw» tarne Arbeit aufsoste?"

.Um fo besser, ich habe »ehest gewug. Ort stehe» 9«rode ttei wr einer grotzen Erweiterung unseres .»Hifeoiles. Bir werhen mtt bem Vertrieb eines wirklichreiriMiijMn unb aüermetn netnxMigm »rtifris binnen, du fennidt b* Leitung Mcfer WchMuWG übernehmen."

-Um aus handelt es sich bmn?"

Um eine ganz prächtige 6c*. herr Gol> **- rief tiefen unter her geeHnetai Türe. ^fs*. men =»e fee re.n un') erst» ren 61« meinem Rreunb unier »ms Getchott. Ich mutz .n,wstchen eie Lelo- sbora* rrdd> ertragen. Enstchuch»,«. Grveg der sHnih,-rsch. tc .i'MI" E« i.-Nug feinem ftrevnbe ^ö^-'ch «ck fest »chfetn vnb Bef in» artoerr hinüber

Lächcknd fern Gotdmoem feerem, eint dtowe unter bem Irm.

(ffortfegung MfL)