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Gründen eine Wiederwahl ab lehnte, wurde »um sthrenturnwart ernannt

DteVorstandSwahl Hane folgendes ör- gebma 1. Vvrtlyender Ludwig Dauperr fed). 2 Vorsitzender Lehrer Zöller lHausen). I. G^chätt-tührer Karl Suler ('Bitkd). 2. Ge­schäftsführer Lehrer Vansf (Bellnhausen). Kas- senwark Grünewald iWaldarrmes), 1. Turn- wart A Keller tAodherm). 2. Turnwart und Schül^turnwan L. Wagner lLoilan. Sraum- turnttnit Hörster (Dorlar,, Sporrwate K W i n- t e r iLaunSbach> L Piel wart Mandler lWie- ftd). Zu dem TurnauSschuh gehören noch: 2. Lotz (B-e;cd). Rohrbach (Collan. Lehr (Da ub ringen), (tuht «Watzenborn). Dem Bui- schuh für er-ort gehören an: Groh lAtzbach) und Grothe «Lollar): zum Spielaus'chuh zählt noch Ludwig V« p p l « r lKinzenbach» Die Wülfte der jetzigen Vorstandsmitglieder scheidet nach einem Jahr« au». Die Wahl de» Gauvorstandes er- folgt in Zukun't in zwei Gruppen au# zwei Jahre so dah von 1928 an In jedem Jahre nur die Hälfte der Vorstandsmitglieder neu zu wühlen ist.

Wirtschaft.

Großer Kursrückgang an der Berliner Börse.

Verl in. 7. Vov. (Wolff.) Infolge der zu- meist ungünstigen Aufnahme der Parker Gilberl- schen Denffchrilt und ihrer deutschen Antwort in der Presse sowie auch auf die unbefriedigende Beurteilung deS am LamSlag veröffentlichten Berichte« deS 2tahlverc>ns hin kam es an der heutigen Börse zu starken Kursrückaän- g e n. so dah bet mangelnder Aufnahmelust für eine ganze Anzahl von führenden Papieren Kursverluste von durchschnittlich 5 dis 15 Prozent und bei einigen «Spezialpapieren auch wesentlich darüber hinaus eintraten.

Glaubigerversammlung her Himmelsbach-A (H.

Freiburg, 7. Roo. (WB.) In der heutigen (Bläubigfröcrfammlunfl vor bem Amts­gericht jreiburg im Konkurs der Himmels- b a dj A. G. gab der Konkursverwalter »inen rin» gehenden Bericht Über di« Uaflc t>cr Wlaubig«rinter» essen, der dann eingehend biefulirri wurde. Insbe sondere wurde von unem Kläubigeroertrcter di« Regrehverpflichiung der tzirmri eingehend erörtert. 3m Gegensatz hierzu verneinte der Konkursverwalter die Berechtigung von Rcaretzan- sprächen gegenüber der Verwaltung. Sold)» könnten nur von den Aktionären geltend gtmadjt werden, die In diesem Fast« mit der Berloaliung identisch seien. Der Konkursverwalter teilte ferner mit, datz die (Brofogläiibiger bereit wären, den Waren- g lau bi gern eine bcoorzuai« Befriedi­gung ihrer Forderungen zuzugcstehen. soweit dies« einzelnen Forderungen 10 000 Mark nicht üb«r- schnttcn und zwar bi» zu 200t) Mark mit 100 Pro­zent. allerdings unter der 'Sorauefefoiing, das, die bayerisch« '.Regierung ihre Aniprüche an die Konkursmasse in Höhe von 3,5 Millionen Mark nicht geltend madyr. Der Konkursverwalter teilte ferner mit. dah die offene Handelsgesellschaft (>tebr. Himntelsbach, deren Teilhaber di« jetzigen Aktionäre der Himmelsbach - AG seien noch An» ipruche au» dem Liguidationsschüdengrletz an da» '.Heid) in Hohe von ungefähr 1 Million Mark hab«. Diese Ansprüche seien bei der Liquidation der offe­nen Handelsgesellschaft nicht mit In die Aktiengesell­schaft hereingebracht worden. Die Anspruchberech­tigten erklärten sich bereit, 50 Prozent der zu erwartenden Entschädigungen an die Konkurs mässe ab» n führen, mit der Bedingung, das, daraus hie Ansvrüch» der Angestellten- und Bc amtenpensionvkasfe voll befriedigt würden. Auch dies könne naturgemäh nur geschehen, wenn der bayrische Staat aus die Schadenersatzansprüche aus den Coupe» Supplemcntaire» ver »ichte. Die Gläubiger- oersammlunq beschlaft, 20 000 Mark Forderungen aus der Geschäftsaussichtezeit zu befriedigen. Ferner

wurde einfttmmlg der Konkursverwalter erfucht. bi« Betriebe vorläufig bi» »um Code de» Jahres aufrechtzuerhalten, um einer Entwertung der Anlagen durch Stillegunaea oorzu beugen und die tinaeteilden Verhandlungen ju einem günstigen «bfchluft zu bringen Der Bericht de» Konkursverwalter» ergab, dost die Liquidation sich für die «laubiger günstiger gestaltet als *u- erst angenommen wurde

Teilstreif in her AachenerTabakinhustrie

Aachen. 7. Boo. <DB.I In Ausführung des Befchlul'eS der Arbeitgeberverbände der Laba kin du st ne hatten auch bk Aachener 3i- garrenfabrifonten. in derenBetrieben ÄünM- gunfl»peretnbanmgen bestanden. Die Kündigun­gen zum 12. November ausgesprochen Darauf­hin haben etwa 500 Arbeiter der Aach.-ner Ta- batindustne die mit eintägiger Kündigungsfrist arbeiten, die Arbeit niebergelegt. Dem Ver- ncch.nen nach Zöllen sich auch einige der an die Kündigung«^)! getnmbenen Betriebe diesem Vor­gehen amieWoilen haben Die Gewerkschaften stehen den Arbeitsniederlegungen fern.

Rinhermarkt in S ehen.

Der heutige Rinde rmarkt war mit 802 Stück Großvieh und 309 Kälb m beldstckt Da ein großer Lest der Hänt-ler aus der Pfalz, vom Rhein und der Mosel ausgeblieben war, gestaltete sich ter Handel bis zum Schlüsse m S h i g. so dah einiger über st and verblieb 6» wurden be­zahlt für Kühe 1. Qualität 600 - 700 Mk. Kühe 2. Qualität 400 -500 Mk., Kühe X Qualität 200 bis 350 Mk.: Aucher, ein- bis zweijährige. 150 bis 300 Mk.: Kälber wurden mit 7075 Pf je Pfund Lebendgewicht bezahlt. Besonders gutes Zuchtvieh war gesucht uich wurde über Aotiz gehandelt.

Die Gerüchte über die Vereinig­ten Stahlwerke. Gegenüber verschiedenen Gxiuchten über die Vereinigten Stahlwerke die auch an der gestrigen Borte wieder eilte groste Bolle gelpielt haben, stellt die ,Kölnische Zei­tung' nach Rücksprache mit den maßgebenden Stellen fest, haft die Betrieb-ergebnisse der Ver­einigten Stahlwerke besonders hohe Abschrei­bungen und der finanzielle Status ohne weitere- eine Dividende von 6 Prozent gestatten. Die Gerüchte über eine Kapitalzusammenlegung wer­den in da- Rcich der fi.ibel verwiesen. Bo - einer Hebeilapitollsterung könne ebenfalls keine Rede fein. Weiter wird versichert, dast die Zusammen­arbeit der hauptsächlich In Frage kommenden Per­sönlichkeiten innerhalb der Bereit-igten Stahl­werke durchaus harmonisch sei. Bis zur Stunde könne von einer fallenden Produktion nicht die Rede fein. Andererseits wird auf die Gefahren hingewiesen, die der Wirtschaft von der sozialen Gesetzgebung, vor altem von dem Dretschichten- fvstem im Hültenbetrieb und von dem überteuer­ten staatlichen Verwaltungsapparat drohen.

' Portland-Zementwerke Hei­delberg Wie man derKöln. Ztg. schreibt, ist im Geschäftsjahr 1927 bei dem Unternehmen mit einer Dtvidendenerhöhung auf 10 Prozent st. V. 8 Proz.) zu rechnen.

frankfurter Börse.

Frankfurt«. M.. 8. Aov. (Oigener Draht­bericht deS GieHener Anzeigers. > Tendenz er­holt. Aach dem gestrigen schweren Kursein­bruch war die Börse heute erholt, doch konn­ten die groben Kursabschläge längst nicht aufgeholt werden. Die schon an der gestrigen Abendbörse eingetretene Beruhi­gung machte weitere Fortschritte. Aach den Leerabgaben der letzten Zeit schritt die Spekulation zu groDeren Deckmrgen. Etwas zuversichtlicher stimmte, dah die Veröffentlichung des Memorandums des ReparationSagenten im Auslande nicht da« Scho gefunden hat und ruhiger auf genommen wurde, als man befürchtet

hatte Buherbem befriedigte dah trotz der bc- beutenben Kursrückgänge an den deutschen Bör­sen die deutschen Anleihen In Reudvrk infolge umfangreicher 5ür<orge gut gehalten btt eben. Die Tendenz blieb aber unsicher 3u den ersten Kurt« kam ner^dxebenHi* Material heraus. \ T wohl wieder aui ängftk.ch grooe» herum Provinzkreifen. Gröbere Grekutionen als Folge fer geftr.gen Kursrückgänge bl.eben jedoch auS. Verfch.edemlich war zu beobachten. bah da­her e uslommende Material von Groh anfleile auf- ger.ounen wurde Gegenüber der gestrigen Abendb-rte waren ^urch'chnittliche Kurs­erholungen von 1 b i S 5 Prozent zu verzeichnen. Stärler erholt lagen Zellstostaktten A'chtaf'enburger plus 7.5 Prozent 'Waldhof pluS 6L Prozent. Montanwerte zeigten über- wiegend Kurserholungen von 3L bis 5 Prozent. Mansfelder Ahe.nische Braunkohlen und Rirbeck plus 8 Prozent. Banken blieben tm allgemei­nen nur behauptet. Zement -e.delbert zogen 1 Prozent an Deutsche Anleihen bfieben weiter vernachläffigt. Ausländische Ren- t e n lagen überwiegend geringfügig höher 3m weiteren Verlaufe machte die (Srhotunq Fort- 'chritte D-e Kurie zogen erneut 1 bis 2 Prozent an Am Geldmarkt war Tagesgeld M 6 Prozent ang*olen. 3m Devifenverkevr lager. Deni*en. namentltd) der Dollar merklich fefter Die Reichsmort notierte gegen Kabel 4.1952 gegen London 20 429 Pari- gegen Lon­don 124 02 Mailand 89 15. Madrid 28.70. Lon­don-Kabel 4 87.

Berliner Börse.

Berlin, 8 Aov Die festen Kurf« des Vor- mit tags verkehr» s Farben wurden bi» zu 253 Pro», gehandelt) konnten sich zwar bi» zum offiziellen Beginn nicht behaupten, di« Tendenz war aber doch entschieden behauptet. Das Ge­schäft war e was lebhafter, da aut dem ermäßig­ten Aiveau aus der Provinz limitierte Kauf­aufträge eingetroffen waren und die Baifslers fifften. Andererseits kam immer noch Otclutioni- ware heraus, ohne dah da- Angebot als drin­gend tu bezeichnen wäre Verschiedene PluS- Zeichen Waren sichtbar Besonders fest lagen Löwe, Bem berg. Waldhof. Bergmann, Siemens und Licht und Kraft. Anleihen be­hauptet. Ausländer etwas fester Pfand­briefe ruhig und wenig verändert. Geld blieb Weiter leicht Sagcggetb 5 b S t Proz , MonatS- geld 8 bis 9' 2 Proz. Warenwechsel 7'/. Proz. Der Satz für Beportgdb wird heute von den Banken festgesetzt, doch glaubt man nicht an eine Veränderung. Aach den ersten Kurten lieb das Geschäft etwa- nach, die Tendm-, wurde un­sicher. Die Verluste hielten sich j.-.t in engen Grerrzen Man konnte v. rein zelt Interventionen der Banten beobachten. S:ahlvercin blieben fest.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M . 8. Aov. «Auch heute blieb die Stimmung am Produktenmarkt außer- ordentlich ruhig und zurückhaltend. Da das In' lanbangcbot nach wie vor knapp blieb, war dir Tendenz im allgemeinen gut behauptet. GtwaS Geichäft war wieder in Futtermitteln und be- sanders in Welzenkleie zu beobachten Da» Mehlgeschäft blieb auherordentlich ruhig. st- wurden notiert: Weizen (1. Qual.) 26 Mk., (2. Qual) 24.25. (Bkttcrauer) 22,75 bi» 23,50, Roggen (int.) 25. Sommergerste (für Brauzwecke) 26 bis 28. Hafer (inL) 22,75 bis 24. .ausl.) 24,50 bis 25. MaiS (gelb) 19, Weizenmehl (inl, Spe­zial 0) 37,75 bis 38,25. Roggenmehl 34,25 bis 35, Weizenkleie 13 bi- 13,25. Roggenkteie 13.75 bli 14 Mk. Tendenz: ruhig.

^ronlfnrtrr Äartoffrhnartt.

Cpb. Frankfurt a M, 7. Roo Als ©roh Handelspreise |t 50 Kilogramm Fracht paritül Frankfurt a M bei Waggonbezug wurden an der Frankfurter Produktenbörse für ..Industrie" hiesiger Gegend SchO Mark, für weiftschalige und weiftslei schiae .Industrie" 2,50 Mark bezahlt Geschäft »gang ruhig und fast geschaflslos.

Berliner "rvMtftenfrörfe.

Berlin. I. Rov 3m An<chtust an He Festigkeit der überteeitchen Xerminmärfit waren di« ersthändigen Sifforberungen für auSlünd-ifches Brr tgetverde erhöht, sie tonmen 'ich hier aber nicht voll auSWtrken, da die zweite Hand werter Abgabellist bekundete. Vom Jnlanbe ist Weizen n.chr mehr fo reichlich wie am Schluh der Soo wc-che ->*ter en und in den yorben.n-xn etwa 1 Mk fester gehalten, die Mühlen bletbcn aber infolge des anhaltend schlechten Werzenmehl- g.-'tihe* zurückhaltend Roggen ist von der Prorinz ausreichend angeboten, ober gleichfalls in den Sortierungen etwa 1 Mk. erhöht Für gutes Bi iterial waren auch höhere Preite zu erz.eten. während geringe Qualitäten wenig Be- achrun^ f nden. Am Weizenlieterungsniarkte lam da» Ge'chäft sehr 'chwer Iw Gang. Me Preite Waren ie.cht ei höbt. Für Roggen machte fich wieder stärkere DeckunqSfrage geltend, fo bah alle Sichten höher ertttneten. Dev^nehl be- h elt bei unveränderten JRüblenfotfcerungen Ick - errges Ge'chätt. Roqgenmeht war beiter ge­fragt. dl« Müh en flogen aber über Unrenta­bilität angelichis der gyenwärligen Rohmaterial- preife. Hafer ist auf Sa'is der btNigen Weite­rung reichlich angeboten, die Gebote liegen aber zumeist erheblich unter den Forderungen, fo baf* Abschiüsse nur in geringem Maste zustande kommen E-s not.eilen für je 1000 Kilo Weizen, märt. 239 biS 242. D«l 270 bis 269. Ulan 271.50. Mai 273,50 Iruhig Roggen, märt 231 bis 235. Dt^ 247.50 bi» 24r. MÖr, 25150 bi» 250.50. Mai 254 sstetigi: Sommergerste 220 bi» 263: Hafer märt 195 bi» 207 fruhig' Dex 219 Mai 227 ,ruhig»: Mal». Oa Plata 191 bi» 193 lruhig): Raps 335 bis 345 'behauptet), fit R 100 Kilo Weizenmehl 31 bi» 34JS fstUli. Rog- genmebl 31,50 bi» 33.25 'behauptet): Weizen- kl eie 14,50 bis 14.75 -stetig): Xogaenfleie 14.75 b!» 15 sstetig): Viktoriaerbfen 52 bis 57; Keine Grbsen 33 bi» 37; <rutteterb(«R 23 bis 24

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe bet zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinskuh 8 Pro^n

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