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Gietzener Anzeiger (Senerai-Anzeiger für Gderheffen)

Nr. r.5? Dritter Blatt

8ceitag, 8. Juli 1927

rair CBKMfPnMEMBiiV

Berlin

Frankfurt a. M.

Frankfurt a.S)t| Berlin

7.7. | 8.7. | 7.7. | 8.7.

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Banknoten.

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Die hinter den Papieren

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Schluß 1-Uhr. «Schluh«(Anfang Kurs I flr.rs | Nur» I kure

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Deutsche Bank. . . . . DiSkonto-Gesellschaft Ant.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 9 Juli 1927. Dorabd. 7.45, morg. 8.30, Predigt, abds. 8.55 u. 9 35.

Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 9. Juli 1927. Freitag abend 7.45, Samstag toorm. 8.00, nachm. 4.30, Sabbatausga.ig 9.35. Wochengottesdienst: morgens 6.15, abds. 7.15.

422 402 690

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131.75 101.5 la 127

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168

Äufsichtsratstantieinen eine Ermäßigung um Drittel erfahren.

Frankfurter Börse.

26,13

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19.65

16.9

Wirtschaft.

Geheimrat Bergmann t-

Gestern morgen ist in Berlin der Begründer und Generaldirektor der Dergmann-Elettrizi- tätsgesellschaft kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres gestorben. Geheimrat Berg­mann war einer der ältesten Pioniere der ame­rikanischen und deutschen Elettrizitätsindustrie und einer der führenden Persönlichkeiten der deut­schen Großindustrie. Bergmann ist von »Geburt Thüringer. Vach seinem Studium ging er als Angestellter nach Amerika und wurde hier nach einiger Zeit Partner Edisons, mit dem er lange Jahre hindurch zusammen gearbeitet hat. 1876 gründete er eine eigene Firma und gliederte ihr 1891 in Berlin zwei Tochtergesellschaften an, die nach kurzer Zeit vereinigt wurden.

gelegten Anleihe beschlossen wurde.

* Gelsenkirchner Bergwerksgesell- schäft. In der gestrigen Generalversammlung wurde der bereits brkanntgegebene Abschluß für das (halbe) Zwischengeschäftsjahr vom 1. Oktober 1926 bis 31. März 1927 einstimmig genehmigt und die Ausschüttung einer am 8. Juli zahl­baren Dividende von 4 Proz. für diesen Zeit­raum beschlossen. Ferner wurde eine Aenderung des § 27 der Satzung beschlossen, durch welche

17.25

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Weizen 3,50 Mark und Roggen 4,50 Marl fester eröffneten, während bei Weizen Herbstsichten etwas ruhiger waren und bei Roggen 0,75 bis 1,25 Mark profitierten. Am Efseltivmarll ist dagegen die Lage wenig verändert. Für Westen- rogoen wurden etwas höhere Preise als gestern erzielt. Die ästmsähe blieben aber recht flam Das Inlandangebot für prompte und Hecbst- liefcrung blieb schwer unterzubringen. Der Me^l- markt wies keine Belebung aus. Hafer in guten Qualitäten hatte wieder kleines Geschäft, ge­ringere Sorten blieben unbeachtet. In Reuhafer kommt das Geschäft nur langsam in Gang. Gerste blielb ruhig. Dies gilt auch für Reu­gerste, für die Forderungen und Angebot vorläufig sehr weit au sein ander geb en. Roggen, märt. 255 bis 257, Sommergrr'Ic 240 bis 873 (still), Hafer, märt. 251 bis 258 (stetig, Mais, La Plat^r 184 bis 186 (ruhig), Delzcu- rnehl 36 bis 38 (still), Roggenmehl 3t bis 36 (still), Wcizenkleie 13,25 (matt), Roggenkleie 15,50 (matt), Vikloriaerbsen 44 bis 56, kleine Erbsen 28 bis 32, Futtererbsen 22 bis 23, Peluschken 21 bis 22,50, Ackerbohnen 22 bis 23, Wicken 22 bis 24,50, Lupinen, blau 14,75 bis 15,75, Lupinen, gelb 15,75 bis 17,75, Rapskuchen 15,40 bis 15,30, Leinkuchen 19,80 bis 20, Trockenschnihel 12,50 bis 13,10, Kartoffelslvcken 34 bis 34,20, Torfmelasse 19 bis 19,90.

Alla Deutsche Eisenbahn .4V2 Hamburg-Amerika Poker. .6

Datum:

Pbilipp Hol;inaun ......

Heidelberger Gement ... 8

Lernent Karlstadt......8

Wayh & Freitag......10

Schultheis Botzenhofer. . 15

Austausch der zum 30. Juni 1927 gekündigten I fähig. Das völlige Fehlen der Orders macht " ' ' ' ---- sich in den Umsätzen bemerkbar, die immer

kleiner werden. Das Interesse der Börse ist nur

StinTemtartt DerkrnFrankfurt Telegraphische Auszahlung.

Roman von Sven Elve st ad. Copyright bei Georg Müller, München.

27. Fortsetzung. Nachdruck verboten.

Die gute Frau wurde ganz bleich.Der alte rechtschaffene Mann?" sagte sie.Ich finde. Sie soll­ten nicht so leichtfertig reden!"

Und im dritten Stock?"

Im dritten Stock wohnt der Hausbesitzer selbst mit seiner Frau, seinen beiden Söhnen uno emer jungen Dame aus Christianssund, einer Ver­wandten." , -

Das ist nicht gut, das!" murmelte Krag.Nun bin ich in dieser Straße von Haus zu Haus ge­gangen, und meine Wanderung ist ganz ergeoms- los gewesen. Haben auch die Leute im dritten Stock keinen Mieter?"

Nein, es wohnt nur die junge Dame bei ihnen. Sie hält sich hier auf, um die Webschule zu be-

^Krag stand auf, und mit einem resignierten Seufzer murmelte er:

Dann muß ich auch dies Haus aufgeben und zum nächsten gehen. Es ist ein langwelliges Umher­wandern. Aber hören Sie mal: Sagen Sie dem Doktor nichts davon, daß ich hier war!"

Nein, nein. Es wird ihn auch gar nicht inter­essieren." ,

Auf einmal änderte Krag den Ton, er sprach nicht mehr rein geschäftlich:Besuchen Sie nicht bald meinen kleinen Haustyrannen? Ich habe Sie lange nicht bei uns gesehen!"

Ich möchte schon", erwiderte die Dame.Ihre Wirtschafterin ist ja meine beste Freundin. Aber gerade jetzt kann ich so schlecht ausgehen."

^Weil"ja der Herr Doktor Besuch hat."

"So?"

,Ia, den Herrn aus Frankreich."

Wie heißt der Herr?"

Monsieur d'Albert/

Wirklich," rief Krag, der berühmte Aegypto- loge' aus Paris! Das ift sehr interessant. Wohnt er hier beim Doktor?"

Demag.......

Adlerwerke Kleyer.

Ludw. Loewe . . . Not. Automobil. . Orenstein Koppel Linke Hofmann . . Leonhard Tietz. . . Äamaa-Megvin. . Franks. Maschinen Gritzner......

Hcyliaensiacdt . . . Jungbans . . . . Lechwerke......

Mainkraftwerke . . Miag.......

Nclarsulmer . . .» Peters Union . . . @cbr. Roeder . ..

Doigt & Haeffner . Südd. Zucker . . .

Dresdner Lank

Mitteldeutsche Creditbank . 9

Metallbank..........8

Reichsbank..... 11

Ostwerke..........12

Wer. Glanzsioff...... 15

Bemberg..........8

Zellstoff Waldbof.....12

Zellstoff Aschaffenburg . 10

Charlottenburger Wasser. 7

Tcssauer Gas.......8

Daimler Motoren.....0

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8

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6

In Wirklichkeit hatte die Sache an diesem Nach­mittag eine vollkommen neue Wendung genommen und einen ganz anderen Charakter erhalten.

Sie interessierte Krag mehr denn je, aber er fand, daß er weiter von der Lösung entfernt war als zuvor.

Er mar auf einmal nicht mehr so eifrig daraus bedacht, den Hauptmann der Bande zu erwischen, den berühmtenMonsieur Raspail", den tränten Franzosen, der so geschickt aus dem Automobil ge­flohen war.

Als er nach dem Essen nachdenklich dafaß und feine kurze Pfeife rauchte, kam seine Wirtschafterin ins Zimmer und brachte ihm ein Telegramm.

Krag öffnete es. Es war ein Stadttelegramm, und der Inhalt versetzte ihn in das größte Erstau­nen. Da stand folgendes:Ich danke Ihnen für die Mitteilung, die Sie mir von dem Gefangenen Nr. 34 überbracht haben. Geben Sie acht auf den Ordens- ftern in Ihrer linken Schreibtifchfchublade. Der Ge­suchte."

Krag las das Telegramm mehrmals durch. Je sorgfältiger er den Inhalt studierte, desto erstaun­ter war er. Der Gefangene in Nr. 34 war Ferro.

Aber hatte er Krag von dem verhafteten Schwindler eine Mitteilung übetbracht? Und wem? Wer war der Gesuchte?

Das Telegramm muß von dem Führer der Bande kommen, dachte Krag. Dann fing er wieder an nachzudenken über das, was an diesem Nach­mittag geschehen war.

Er verweilte besonders bei zwei Punkten. Dem sonderbaren Verhalten des Verhafteten, als er stol­perte. Und dann dem Gedränge an der Ecke der Möller- und Poungstraße, als Asbjörn Krag vor­beikam.

Krag erhob sich.

Ja, es wahr trotzdem wahr. Er selbst, der Dstektto hatte, ohne es zu wissen, dem Führer der Bande eine wichtige Mitteilung überbradjt.

VII.

In den nächsten Tagen setzte Krag seine spe­ziellen Untersuchungen mit großem Eifer fort. Bet der Polizeibehörde wunderte man sich darüber, daß er sich anscheinend so wenig für die Vernehmung der verhafteten Betrüger intereffierte. Er ließ sich fast nie sehen, um den Verhören beizuwohnen.

(Fortsetzung folgt.)

* D i e Großhandelsindexziffer im Monatsdurchschnitt Juni betrug nach dem Statistischen Reichsamt 137,9. Sie ist damit gegenüber dem Vormonat (137,1) um 0,6 v. H. gestiegen. Bon den Hauptgruppen hat die Index­ziffer ter Agrarstoffe um 0,4 v. H. auf 139,9 (139,3) angezogen. Die Indexziffer der Gruppe Kolonialwaren ist dagegen um 0,7 v. H. auf 127,8 (128,7) zurückgegangen. Bei den industriellen Roh­stoffen und Halbwaren ist eine Steigerung der Indexziffer um 0,3 v. H. auf 131,6 (131,2) und bei den industriellen Fertigwaren und Halbwaren ist eine Steigerung der Indexziffer um 0,3 v. H. auf 131,6 (131,2) und bei den industriellen Fertig­waren um 1,2 v. H. auf 146,0 (144,3) eingetreten.

* Bestand der deutschen Sparein- Iar en am 31. Mai. Bei den deutschen Spar­kassen belief sich der Bestand der Spareinlagen am 31. Mai auf 3 967,3 Millionen Mark gegen 3854,0 Millionen Mark am 30. April. Die Giro-, Scheck- und Kontokorrenteinlagen stellten sich am 31. Mai auf 1188,4 Millionen Mark gegen 1203,1 Millionen Mark am 30. April.

* Zu den Anleihen der Bereinig­ten Stahlwerke. Zu den angeblich zur Zeit schwebenden Anleiheverhandlungen der Bereinig­ten Stahlwerke erfahren wir, daß es sich nicht um Annahme einer neuen großen Anleihe han­delt, Indern lediglich um die Umwandlung be­stehender Verpflichtungen, insbesondere um einen

Hamburg-Amerika Pake,. Hnmb-Südam Dampisch Hansa Dampfschiff . . . . Norddeutscher Llond . . . Allg- Deutsche Creditanst.. Barm: r Bankverein . . . Berliner Handelsycscllsch. Commerz- und Pnvat-Bt. Dannst. u. Nauoiialbank.

Frankfurt a. M., 8. Juli. Tendenz: Un­sicher. Die Börse eröffnete zunächst ziem- l i ch lustlos und unsicher. Das Privat­publikum hält sich vom Geschäft weiter zurück. Im übrigen mahnte vor allem die Tatsache zur Zurückhaltung, daß der kaum etwas entspannte Geldmarkt jetzt kurz vor dem Medio schon wie­der stark in Anspruch genommen wird. Bei Fest­setzung der ersten Kurse ergaben sich über­wiegend kleine Kursrückgänge, in erster Linie für Bankenwerte, Ch emie - und die Mehrzahl der Montanaktien. Im weiteren Verlaufe erfuhr das Geschäft eine Be­lebung durch gesteigerte Rachfrage nach einigen Spezialwerten. Größeres Interesse wandte sich wieder Rh einst ah l zu, für die immer noch hartnäckige Gerüchte über einen Umtausch in Farbenaktien in Umlauf sind. Ferner bestand Rachfrage nach Mannesmann, die 3 Prozent anzogen. Auch Siemens im Verlaufe stärker gesucht. Renten lagen still. Unifizierte Tür­ken etwas anziehend. Ablösungsrente schwächer. In der zweiten Stunde konzentrierte sich das Geschäft auf Elektrowerte. AEG., Siemens, Licht u. Kraft und Schuckert gewannen 1 bis 2 Prozent. Interesse erhielt sich auch weiter für Mannesmann und Rheinstahl. Zum Schluß flaute das Geschäft allgemein ab.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Juli. Trotz überwiegend kleiner Kursschwachungen ist die Tendenz der heuttgen I Börse von Anfang an recht wider st ands-

Austausch der zum 30. Juni 1927 gekündigten I Thyssenbonds gegen sogenannte C-Bonvs, deren | Ausgabe bereits bei der im vorigen Jahre auf*

einen ihm bekannten Beamten der Pariser Polizei: Untersuchen Sie, ob es einen Gelehrten m Aegyp- tologie gibt mit Namen Armand d'Albert. Wenn nicht, ob es einen anderen Gelehrten in Aegyptv- loqie gibt, der in dieser Zeit nach Christiania ge­fahren ist, um Studien in einem Privatmufeum zu "hierauf begab er sich ins Viktoria-Hotel, wo er schnell feststellte, daß dort feit einiger Zeit ein fran­zösischer Gelehrter namens Professor Armand d Al­bert wohnte.

Dieser Mann war etwa fünfzig Jahre alt, hatte einen leicht ergrauten Bart, trug scharfe Brillen­gläser und war, alles in allem, der Typus eines gründlichen, forschenden Gelehrten geistesabwe­send, genau, korrekt. Er kam zu bestimmten Zeuen und bewegte sich überhaupt wie ein Uhrwerk. Er hatte wichtige, ägyptologische Gegenstände auf sei­nem Zimmer und hatte aufs strengste Befehl ge­geben, daß kein Fremder Zutritt fände.

Aber wenn die Polizei es wünscht," sagte der Portier,so..."

Nicht die Polizei fragt nach ihm, erwiderte Krag,sondern ich persönlich. Ich wünsche mit ihm über rein wissenschaftliche Fragen zu konferieren.

Sehr wohl." Der Portier blinzelte listig.Ich verstehe, also es ist nicht die Polizei, die kommt.

Inzwischen war es halb sieben geworden, und Asbjörn Krag fuhr nach Hause. Auf feinem Schreib­tisch fand er einen Bericht des Polizeichess. Man hatte die Untersuchung in der Nathausstraße been­det und die wertvollsten der gestohlenen Möbel des Polizeichefs gefunden. Im übrigen war das Nest leer. Keiner der Verbrecher hatte sich sehen lassen. Die Polizei hatte aber Wachen ausgestellt.

Auch kein einziges Papier war gefunden wor­den, das die merkwürdige Bande, die so plötzlich ihre Tätigkeit nach Christiania verlegt hatte, hätte iden­tifizieren können.

Krag legte den Bericht beiseite. Es war erstaun­lich, wie er auf einmal die Geschwindigkeit und Ener­gie verloren zu haben schien, die sonst sein ganzes Arbeitstempo kennzeichneten.

Ein Mann, der ihn gut kannte, würde gedacht haben, daß er auf einmal festgefahren war, weil er erkannte, daß neue Menschen hinzugekommen waren.

Berlin. 7 Amerikanische Noten Belgische Noten. . . Dänische Noten . - Englische Noten. . .

Nein, er wohnt im Viktoria-Hotel: aber er kommt täglich her. Heute ißt er um sieben Uhr beim

Dann haben Sie nicht viel Zeit", sagte Krag. Sonst hätte ich Lust gehabt, mir die Sammlungen ein roenia anzusehen. Ich interessiere mich sehr für. altägyptische Sachen." .

Der Doktor erlaubt nie, daß Fremde die Sammlung besehen. Auch Herr d'Albert wäre nicht hineingekoinmen, wenn er nicht erzählt hatte, daß er direkt aus Paris hierher gereift sei, um mit dem Doktor zu konferieren."

War er heute hier?"

Nein, heute nicht, soviel ich weiß.

Was heißt das: soviel ich weiß?'

Sehen Sie, der Doktor hak seine Angelegen­heiten, und Herr d'Albert hat seine. Sie kommen einander nicht in die Quere. Es sind beides gelehrte Männer, die oft stundenlang in die tiefsten Gedan­ken versunken sind. Damit sie einander nicht stören svll-n, hat der Doktor Herrn d'Albert den Schlussel iu feiner Wohnung gegeben. Es kommt oft vvr^ daß er im Zimmer fitzt, wenn ich komme, um Briefe hineinzubringen, und daß er weggegangen ist. ohne daß ich davon weiß."

Dann fitzt er vielleicht diesen Augenblick d^,Nein, das tut er nicht, ich war nämlich eben im Zimmer. Und da war er nicht da."

Dann könnte ich vielleicht an einem andern Tag wie'derkvmmen und mir die Sammlungen ansehen?

Wenn ich nur darf..."

Sie dürfen schon, Sie kennen mich ja. Dann steige ich eines Tages zu Ihnen hinauf, wenn der Doktor nicht zu Haufe ist. Sollen wir sagen: eines Nachmittags um vier Uhr."

3a, um die Zeit ist er nie zu Hause. Aber wenn ld) Asbjörn^Krag sprach nicht mehr davon. Er tat, als wäre es abgemacht, daß er kommen konnte, und verabschiedete sich von der liebenswürdigen Wirt- schafterm. eie eineähere Untersuchung des Gebäudes, und als er auf der Straße war stieg er in ein vorbeikommendes Automobil und fuhr zum Telearaphenamt. Nachdem er einen Augenblick nach­gedacht hatte, schickte er folgendes Telegramm an

Schlich» Kurs

7. 7.

199"

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloßen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügfes Rückporto wird keine Gewahr übernommen.

Anzeigenauftrage sind lediglich an die I Geschäftsstelle zu richten.

Anfang Kurs

8. 7.

auf einige Werte gerichtet, so Charlottenburger Wasser. Rheinstahl und Deutsche Waffen, die etwas lebhaftere Umsätze aufzuweisen hatten. Die Kursveränderungen an den einzelnen Märk­ten sind verschieden, gehen aber selten über 2Prozent hinaus. Der Geldmarkt ist unver­ändert. Tagesgeld 7 bis 8,50 Prozent, Monats­geld 8 bis 9 Prozent. Heimisch e A n 1 e i h e n behauptet. Ausländer ohne Geschäft. Auf die unzutreffenden Gerüchte über eine Kapitaler­höhung lagen Glanzstosf etwas schwächer, konn­ten aber im Verlaufe ihren Verlust wieder auf­holen. Auch in mehreren anderen Papieren setzte sich nach der ersten Stunde eine größere älmsah- tätigfeit durch, die um 1 bis 3 Prozent anziehen konnten. Mannesmann plus 3 Prozent, ebenso Spritwerke 3 Prozent befestigt.

frankfurter t

Frankfurt a. M., 8. Juli. Am Produk- tenmarkt war heute die Grundstimmung angeregt und durch höhere älebersee-Rotierungcn etwas fester. Trotzdem blieben aber die Preise gegen gestern vollkommen unverändert, da allgemein nach wie vor Zurückhaltung geübt wird. Die Forderungen für effektive ausländische Ware toaggonfrei Frankfurt a. M. für Weizen und Roggen sind etwa 25 Pf. je 100 Kilogramm hoher als gestern. Geschäfte darin wurden ui geringem Umfange getätigt, aber lediglich zur Deckung des notwendigen Bedarfes. Futtermittel weiter sehr still, mit Ausnahme von Futter- und Rachmehlen, die etwas gefragt blieben. Cs wur­den notiert: Weizen, Wetterauer 31,25 nom Roggen, inländ. 27,50 bis 28 nom., Hafer, inland. 26, Hafer, ausländ. 23,50 bis 26, Mais (gelb) 18 75 bis 19, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 4075 bis 41,25, Roggenmehl 28,25 bis 28,50. Weizenkleie 12,75 bis 13, Roggenkleie 14,50 bis 14,75. Tendenz stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 8. Juli. Die Besserung der ameri­kanischen Marktmeldungen und die damit er­zeugte Erhöhung der Cifofferten hatte am Lie- ferungsmarkte starke Deckungsfrage, besonders im laufenden Monat, zur Folge, so daß -vuli-

Datum:

5°/o Di. Rcichsanlcihc v. 1927 Di. Anl. Ablos. Schuld nut Auslos.-Rechien.....

Desai. ohne Äuslos.-Rechten 7°/o Franst. Hyp.-Bk. Go dpf.

unkündbar bk; 1932 .... 41/*% Rheinische Hhp -Bank fitqu -Goldpf.......

A E- G abg. Borkriegs-Ob­ligattonen, rückzahlbar 1932 4>/0 Schweiz. Bundesb.-Anl. 4% Oestereichische Goldrte. . 4,20°/» Oesterrc ich. Silbcrrte . 4"/, Oesterreich, einbeitl. Rtc 4% Ungarische Goldrte. - 4°/, Ungarische Slaatsr. v. 1910 4i/3% desgl. von 1913 4% Ungarische Kroncnrie . . 4% Türk. Zollanlcihe v 1911 4% Türk. Bagdadbahn-Anl-

Serie 1............

4°/0 bcSgt. Serie H......

4% Rumänen convcrt Rte. 4'/,'/° Rumänen Goldanl.

von 1913 ....... -

-Uhr. Kurs

8. 7.

Schluh- Kurs

7. 7.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

itoen Oifiern neben die der ,ul°h, b-1chl°N°n°n Divid-nd- an. - Reichsbanldislon. s Pr°r-Nt. L-mbard-insstch 7

Berlin. 7 SYnlt.

Geld

Brief

Französische Noten......

Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

16,66

168,66

23,15

108,78

16.62

169,34

2.3,25

109,22

Deutsch-Oesterr-, aioo Kronen

69.34

»9,18

Rumänische Noten......

2,62 z

2,644

Schwedische Noten......

112,67

113,13

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Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten ......

71,70 12,47

72,00

12,53

73,27

73.57

Frankfurt a M-

Berlin

Schluß» Kurs

1-Uhr. Kurs

Schlich- Kurs

Anfang Kurs

Datum:

7. 7-

8.7.

7. 7.

8- 7-

A. E G............7

Bergmann..........8

Elektr. Lieferungen . . . . 10

Licht und Kraft......10

Felten & Guilleaume .... 6

Ges. f. Elektr. Untern. . . 10

Hamb. Elektr. Werke ... 10

Rhein. Elektr........8

Schles. Elektr........io

Schuckert....... .7

Siemens &. Halske .... 16

Transradio.......*. .8

Lahmeher L Co. . ......9

BuderuS....... 0

Deutsche Erdöl.......6

Essener Steinkohle.....8

Gelsenkirchener . . f. lh I. 4

Harpener...........8

Hoesch Eisen.........5

Ilse Bergbau........8

Klöckncrw'.rke ........ 5 Köln-Neuessen .....

Mannesmann . . -f- Va I- 4

Mans eldcr.........7

Obcrschlcs- Eiscnb- Bcdart 0 Oberschles. Kol-w.-rke . . .0 Phönir Bergbau. f Va I 3 Rheinische Braunkohlen - io Rhcinstahl..........o

Riebcck Montan.......6

Bereinigte Stahlw. f. Va I 3 Otavi Minen......1 sh

Kali Aschersleben.....10

KaliWcsteregcln.....10

Kaliwerk Salzdetfurth . . 12

I G Farben-Jndustrie. 10

Dhnannl Nobtl ......0

Scheideanstalt........8

Goldschmidt.........5

Rütgcrswerke ....... .0 Metallgescllichaft.....io

121

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208

192.4 131

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184

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172 65 185.25 192.75

131

104,5

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141

37.5

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182.75

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119 158,5

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208

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126 272,25 213.75

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36.5 179,75

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136.75 105,4

7. Juli.

8. Juli.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Briet _

Amft.-Rolt. Buen.-Aires

168,91

1,790

169,25 1.794

168,90 1,790

169,24 1,794

Brss.-Antw-

68,625

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68,66

< 8

Christiania.

108,94

109,16

108,93

109,15

Kopenhagen

112,70

112,92

112,69

112,91

Stockholm .

112,85

113,07

112,84

113,06

HelsingforS.

10,614

10.634

10,61

22,96

20,472

10,63

Italien. . .

London. . .

23,07

20,467

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20,507

23.99

20,512

Neuvork . . Paris....

4,2155

4,2235

4,2155

4,2235

16,505

16,545

16,51

16,55

Schweiz . .

Spanien . .

81,145

81,305

81,14

11.20

71,85

71.91

71,53

71.67

Japan . . -

1.994

1,998

1,993

1,997

Rio de Jan.

0.493

0.495

-.494

'.496

Wien in D-- Oest. abgest. Prag ....

59,32

12,493

69,44

12,513

59,33

12,49

69,45 12,51

Helgrad . .

7,415

7,429

7,413

7,427

Budapest. .

73,45

73,69

73,44

73,58

Bulgarien .

0,052

3,058

3,049

i-,055

Lissabon . .

20,78

20,82

81,71

20,98

21,02

Danzig. . . Konstantin.

81,55

81,57

81,73

2,178

2,182

2,183

2,187

Athen. . .

5.664

6,676

5,664

6 t < G

Canada . .

1.208

4.216

4,208

4,2'6

Uruguay. .

4,136

4,144

4.136

4.144

Cairo .

20.99

21.03

<0.99

> 1 # L3

Juli.

Geld

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