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Jubelfeier jes Manne-Dereins Giehen.

Sm 6oim:ag unb Tlonlog tegin.j der Mo- . :n< - Lettin Liehen 'm ;5 Olif» (unflffeft, mit ber> btt Flaggenveihe der 3 v genba b t«i l ung. bi# ötraxtfjuni M neuen Bootshaus ei, tae Snthülluna einer '-brnktafel für die CM alterten des Vereins und die Taufe dreier 2 vor e verbunden waren.

Der Frohe Saal des Gas'- Leib war bis tu' den letzten Play tefegt. als ar.-tr.ia{pbent> r/< aas TiPjlctern deS Mu ?bors unteres Gilßerrr Teichswehrbatail!tJ b<ri:.h rte Jta- pelle durch den flott gefptriten Manch .Unsere 7Harin.< so» 0. Thiele tne Arter eröffnete Tach- dem witfal 6 d> i <f ui eindrucksvoller Weis, den P rol og gefowten erfolgte bte F l a ag en- Parade und der Hinmarsch der Gau - und Bunbesfahnen. ein Schauspiel, das. mit tk-.n TMingm des Deutschlandliedes endend, auf alle Frittrilnehmer einen starten Sinbruck machte. Aach einem wohl gelungenen lebenden Bild, das der alten Marine und ihrer stolzen ^laaflf galt, sprach der !. Vorsitzende des ®ieftrn*r aHartnevereins Postinfpettor Ludwig Hrtebrtch. herzliche 'Borte der Begrüßung 6etn Kruh galt allen Stzrengästen und Kame­raden. besonderen Dank Ipcntete et bm Kame­raden und TJet^nen. bte auS dem besetzten Kebiet gekommen waren. Aus feiner Ansprache war yi entnehmen daß der Marinevrrrin Dießen Im Jahre 1192 von 14 Männern gegründet wurde. do:1 dn^n vier noch am Geben sind. ®4 sind dies hie Kameraden Sg Hebst reit. Ä Öbe. T Schmidt in Dießen und K Aößlerin Hanau. Am 'BrUtrteg nahm eine große Zahl von Ver- ctnsmtlgliedern teil, vier davon find gefallen. Die markige Hebe des Vereinssübrers endete mit dem Zitat von Bvgtslav v. Selchows herrlichem Bekenntnis zum Deutschtum. Weiter hielt dann Konteradmiral a. D Dllke-Gtenen eine gedankenreiche von hohem vaterländischem Schwung getragene Festansprache. ®r er innert* an den flieg von Skagerrak, der nur möglich gewesen fei. weil glühende Vaterlands­liebe, Manneszucht und Manneskraft die brutsche Manne erfüllte. ®r ermähnte die Jugend, diese Tugenden sich zu eigen zu machen, Disziplin ,u halten und ckhrfurcht vor den Drfahrungen des Alter» zu bewahren. Hierauf weihte der Tcßner die für die Zugendabteilung bestimmte Flagge, die auf der einen Seite die Aar den der alten Marinr. auf der anderen dir des alten Teichs und die Handelsflagge zeigt. Kontreadmiral Wilke übergab die Flagge mit ermahnenden 'Boren dem 1 Vorsitzenden, der sie m gleicher Meise dem Führer der Zugendabteilung, dem Kameraden Link, überreichte Dieser übernahm die Alagge mit dem Gelöbnis das Kleinod rein <u bewahren. Dem erhebenden Wclhcak'olgle eine große Zahl von Dlückwünschen, die von der Verbandsieitung und befreundeten Vereinen zum Ausdruck gebracht wurden. Die meisten dieser Gratulanten überreichten der Ougenbabietlung Erinnerung* gaben in Gestalt von Fahnen- nägrln. Wimpeln u a. Gs sprachen der Vor­sitzende des Gaues .Aiederwald vom Bund deutscher Marincvereine. Dipl -Zng. Stubienrat H - grl - Frankfurt. außerdem die Tert Trier der Marinevereine von .'franllurt, Arieddera und Umaegenb. Wetzlar, Hanau. Marburg Siegen. Kassel, des Gardeverrins Giehen. des Aon (lerfe- vereins Giehen und der Kameradschaftliäk'n Ver­einigung ehemaliger Leibgardisten Gießen Tach- dem der Vorsitzende für die Glückwünsche und Gaben herzlichst gedankt hatte, erfolgte die Dhrung der Gründer und ZubUare de« Vereins Der Bund deutscher Marinevereine verlieh da« Ghrenkreuz 2. Klaffe den Kameraden Georg H e d st r e i t und Karl Ohr. die G h re n- urkunde den Kameraden Peter Schmidt und Ludwig Henß. Er verlieh weiter die Ehrennadel für 2e-jabrigc Mitgliedschasi den Kameraden W. S ch m i d l. 2. M a n n s, H Fol­kerts. S. Decker und F. Gräf. Der 3ubri- verriu Mchnete die Mitglieder, die 30 Zahre dem Verein angeßdren. durch Ueberreichung einer Ta- dierung. Die btiS neue Bootshaus darsteilt. au» Diele Auszeichnung erhielten die Kameraden K. 'S raun. TD. Kraute. W Müller. A. big er. ck Koch. Th Bauer. A Hond- loser, A S ch w e i tz e r P 2 i e b a u. L. Henß. Dh. H e d st r e i t und A Walter. 3m Tarnen aller geehrten Kameraden dankte Kamerad A.

. . w t> i a e r m tetr, gee Lona. Das Stzre»- ißlieb des Vere r». Kapt a. D Schmehl. hielt sodann eine durch vrel Humor gew-rrte und von echtem 5 -emar r»g:-.it erfüllt: 2fn* spräche Aach eine» gut ar'i l m lebenden Bild .2rn Schiff leitete ein Musik.uck zu brr. Fest- «ptel Die Linien taufe" über, das ron aller. Veieiligten flott gripre.: wurde und stellen­weise groß» Heiterkeit ausisstt 3tn Voll bildete den Zr' ±: uh M schdr. verlaufenen Festabends

Am IhDnUjr.GicT.1.:::^ »anb das Fest feine Avrisetzung Um 2 Uhr ^.tegie fich ein stattlicher Jestzug vom Brandplatz aus durch die Stad: nach dem an der Margar ten.hütte gelegenen Vootshauspiatz Hier begrüßte nach der -Z^ggen- parade der 1 Vcnkitzende. Post.nfpektor 1 r i e b - r i ch fre Zestteilnehmer und bankte allen, die mitgrholfen haben. ?<r Zugendgruppe bte Er- rljiur g etnes Doots boules zu ermbgllchen 7te- fonters bankte er dem Gießener Btraunfteinterg- werk, das den Platz zur Verfügung stellte, ter verschiedenen B» hörten die den Plan förderten. Insbesondere aber dem Kameraden Braubach und dem Architekten Heinz Schmidt, die die Pläne entwarfen und b-.e Bauleitung übernahmen Der Borfitz.nde weihte hierauf das Haas und übergab es dem Führer der Jupenbgrappe. dem Kameraden Link. Alsdann wurde die tm Boots­haus angebrachte Geben ktafel für bte Ge- allen«! des Verein- eingeweiht Dabei hielt Pfarrer Becker eine zu Herzen gehende An­sprache. in der er die Jugenb ermahnte, es den Gefallenen gleichzutun in der Liebe. Treue und OpfcnDtUiqlnt. und He aufforderte, den Geist der aintgfett. der Kraft und der Zucht zu vfiegen. Die Gedenktafel trügt die Tarnen der Gefallenen Ss sind dies die Kameraden W. Benderoth F Ia ko bi. H Prell und S Lampert Die nunmehr stattfindende Dc-ni-'au'e leitete Kapt Schmehl mit einer Reinen Ansprache ein und taufte hierauf das 1 Boot auf den Tamm .Deutschland", das 2 Boot wurde für Kapt a. D Fürst Karl zu Bfenburg-- dingen, der am Srscheinen verhindert war durch bm Kameraden Heb strett auf dm Tarnen .Hessen" getauft Der Vertreter der Stadt Beigeordneter Dr. Seid, gab dem 3 Boot den Tamm .Gießen" Zwei Boote wurden nach bet Taufe von Zunggasten vorgeführt

Leiber war her Moeite Teil des Festes durch bas Cturm- und Aegenwetter sehr stark gestört, io baß ba« in der Voetragsloige noch vorgriehrne Konzert und bet Abschluß des Aestes in den Saal des Haft Leib verlegt werben muhten

Subelfeter der israelitischen Religionsgemeinde.

Die Israelitische Tellgionsge- mtinh beging am ersten Tage ihres Wvchrn- scstes im Aahmen des Gottesdienstes die Seiet des LOjährtgen Bestehens der Stzna - g o g e in der Südanlage.

Das mit Blattpflanzen und Girlanden velch geschmückte und iestlich erleuchtete Gotteshaus war saft bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die eigen!siche Feier wurde ringelritet durch einen Sellobortmg des Herrn Herrmann, der im Verein mit dem Organilten Herrn Ka­sten das .Larghetto" von Tlozari in ergreifend« Weise zu Gehör brachte. Daran schloß hd) Oer Thor gelang .Du, Hirte Israels" von VortnianM.

Aicrauf bestieg Herr Provinzial- und meinberabbiner Dr Sander die Kanzel In einer Inbaltreiihcn. sormvollmdeten Festrede ent- wickelte der Tedner, ausgehend von der über dem Portal der Lynaaoae angebrachten hebräischen Inschrist. .Haus Jakobs. Wohlan, laßt uns tixin- beln im Lichte des Swiaen!" (Jesaja 2, 5). die Gedanken des religiösen Aestiages. und zeigte, tote die Nnailischen .zehn Gebote" nicht nur für Israel ihre ewige Geltung besitzen, sondern zum Gemeingut der gesamten Äullurtoelt geworden sind, das Licht der Gotleserkenntni« überall bin gedrungen und damit der Menschheit reichster Segen gespendet tuorben ist. Zu dem gottgefälli­gen Tun, da- im Judentum tm Mittelpunkte stehl, tritt die Lehre des Propheten. Der Gerechte lebt In seinem Glauben! IHabakuk 2. 4.) Das ist der Glaube an die Macht des Guten und der Liebe und des Sieges der Gerechtigkeit auf Erchen. Dieter Glaube muß als Hdchstforderung der Tchflton in jedem Gotteshaufe aepfieat werden. Mit der Errichtung Ihres neuen Gotteshauses trat die Keligton-^meinde Giehen m die Trihe der TeltgiDnegcmdnbm. die nach erlangter Gleich-

e«c<XN:«uäu a*» «. arge, ta Oec seur'chen Staaten auch ta brr Farm ihres Gotirsdlmst rs di« Sottt» cur.gen brr Teugr.: |x eriüllra wußte Wohl bef. Ht auch h.-r bw Uriprachc der Teilffton dir Vvrherricha < aber tn< deutsche flpr-che tarn m* nur für Predigt sondern auch für vtela (beoetr und De'äuge in Gebrauch. So wurde bie alte Ueberiirirrunff mit ben TeMrintHea mo- berr.rr Aeiigro sa« chauunff inirJleng gebrach«. Die damals brtm Sau des Got:es.:2U«e- Dpier- willigtelt und Zufo«r'.ef-g,hönffse'.t der Otdc- brnsgeMtetnschai: zum ' chtbarrn Ausdruck ffe- kommrn Hnd. *3 ioN auch öas Gotteshrus lu allen .gelten die Clflttt vieib.n ia der Vas Sich: des Gotlesglaübens und der Men'che-'bebe die ®cnTÜ,ft der Xüubigen erhellt beherricht und zu gottgefOll grm Tun erzieht

An das brJtert Gedenken der Männer unter beten fleitun] bet Bau des Goitesbruses eßVichtet wurde, unb bet früheren -^'ichliget Vertretee der Gemeinden, beer Grikm BsrNecher Moritz Hi rf ch. Mader Hornberger unb Geh Kommerzienrat Dr h c Sigm. Heichelheim, otrit des oetdienstvol!:' Seelsorgers Prownzial- Aabblners Dr Be^ediN L e v tz ber an bm Generationen fein bei ehren bes Dort geeicht ei hak. unb den Dank an die lebenden, früheren unb gegenwärtigen Vorsteher schloß »ich Gebet und Segen für die gesamte Gerne nde unb die Mah- nung. dem Gotteshause und den darin verkündeten Lehren die Treu, zu bewahren

Herr Kantor Mark fang alsdann das Arimo von Haendel mit Orgel- und llcllobeglei- tunfl. d.-m sich bas Ir giorot von Petgolefe Hir Orgel und Lelio anfchloß.

Den Schluß der Frier btldete bie große Kedufchah von Lewandowfd für Chor und Solo Letzteres Wurde von Herr^i Trtur Dredfuß mit feiner angenehmen BartvnstiMme vorbei ra­gen Die Gesänge des Lvnagogenchvrs fügten Hch dem Ta hm en des Ganzen, bas auf alle a richt e- nenen eine erhebende Wirkung auffübte. wür­dig an. -x

Oberhessen.

Landkrcto Sicbrn

00 lletn-Cinb<n, 7. Ium wtr.tr Umla­dung von Pfarrer Gödel, ber früher in Worms stand war eme Schar christlicher junger Mädchen unb Burschen aus btt Lut per- gemeinde Worms gefolgt, um gemeintem mit ber hiesigen schulentlassenen Jugenb am ersten Friertagnachmittag ein cht i st l iches Jugenb- sest zu feiern Zn dem Bergwalb balle sich alt unb jung Deriammclt. um dem Spiel der Jugend zu lauschen Der hiesige Pofaunen- d) o r hatte sich in bm Dienst der guten Sache aefteUt und verschönerte unter ber bewährten Leitung seines Dingentrn. KteisbaumwaN Ger­mer, die Feier Sin Theaterstückcheu von Han- Sach» .Der Tofobicb von Funfingen" vurde von Öen Dorinler Gästen flott gripteli Lteder und GedichtvoNräge .vechfelten in bunter Keiben- folge Pfarrer Göbel, unser Ortsgeistlccher, wies in feiner Ansprache auf die hohe Bedeu­tung der Fürsorge für untere ichutenklästene Ju­gend hin und forderte «r tatkräftigen Mit­arbeit an berfelben auf Einige Volkstänze ber weiblichen Jugend beentagtrn bte m alten Trilm wvhlgelungene Fei«, die den Zweck gehabt hat. bie ganze Gemeinde für die Arbeit an unterer Zugend -« begeistern. Am zweiten FeieNag schloß sich eine Wanderung der hiesigen unb ber Wormser Zugcnd ms Lahmai an Leber Kloster Allenberg und Vurgsolms führte ber Weg zum Ziel Braunfels, teilen Schloß brichngi wurde

£ Wieseck. d. <*w. Hm 2. unö 8. sümgjl- feiertag beging ber hteftge Hrbettergefanfl* vereinSangt rf ran j* die Feier sente» 30jghrigen Stiftungefejteb. Oer Jubel- verein ist der größte Äejangoerrin am breiigen Orte unb bat sich unter ber Leitung jeines Dirigenten, dbomwifter Meyer- Wteseck, zu einer beatbntcbr- Hatz.' emporgeotteitet. An dem fieft beteiligten slct' jämtiiche biriigen und eine Anzahl («Mangoereine au» den Nachbarorten. 'Tuch einem ftatüidxn öeft* zug (trotz de» wenig einladenden Weiter») bieu* Ne mrirweruiomiialied Benner« Wjeseck die izeslrede. in ber er bte Sebeutung ber Pflege bet Ä«ränge» für unter Volk »leb en besonder» umerstnch Ote lbast- oereine und der jeji-ebente Verein mit feinem statt lichen Männerchor. ^rauenchor unö stimmlich her oonagenben gemilchten Chor boten im Lnfchluf; Perlen deulfchen Gelang», bie sämtlich nut lebhaftem Beifall ausgenommen wurden. Vie Kapelle Tiani-

1 .*r:. tt El bt. Ä gtär. c.Tbtr Werfe ba -> 1 Zr-J. r-; _ .* Z j-.s rüC:rn bat

Är: ter 1». c ünjtel tu ng, a ter fast b* ganze Ge- rx.-te Crtrtl mchm, «r.

T Oppearod i > Am ersten P'r.ngst» attkl wurdr ber toet: über die Grenze uricrec 3 «Ortung bi na ui erfawut flexmetemeites Wilhelm Arnold z u Grabe getragen. 5r war einer der älteste« Leute ha Busecker Tal und stand tm 89 Lebensjahre.

t I rei» e b. Lba tz. Juni Der h«bHe Turn- oeretn ..Gut rieif tm Bunte ter Deutschen XnrncridMit trii heute acAir/tlja Inn öieezähriGes tnlurrrn im Saale te» ticfiDin» Sill ab. foe rtfl Ich. ne» B w ter v-kifachen BerrmMrNtt tal- M« im orrgeaffnea «Mter 4ab if ruh atze ge loiet worden ist Tw eUgtmriaen Zreiutzunaea. V\:e<k>' -xr Keulerfchasagea. Uetzuagen ter .Ua- h'-ge un| ter ilttrra Turner an Bjrxer uab Keck, sowie tzc, Borfubnmg oon valkrisniea ter Schü Irr'.nm u. e m. fanden ten hcubieftra Sei fall ter »ohireichen Zuschauer Nm Ndentz Tenl lanzuater« haliung statt

T ettlnbel m tei hungen. 7.Qerat Da» BHngftf Ingen hat ber k etzge Gessaßoee- f l n «ul Anregung des Scha rr» 0. Hof wann L mteber einaesuhrt. Sri der Grundunß le» Verein» vor 49 Jadren durch Lehrer tBurllemlergfr wirte h tn Uebung ged rocht Später tourte e» wieder fallen gelassen. Hm ersten steirrtagmoegen trug der Gesangverein an fteöen S!7astenat';we!eu«- gen K zwei zu ter Zahres^il unb d m VfinfWeft p-jlfnbt Sbir< eot. t r auf He llin^hner einen

Ort »Oberhaupt und Sem t'< rem,: ersitzenden tefchtetz da» Cinaen. da» nun «wf ... gemeinen Wunsch wie ter alljöhriich gepflegt werten «oll

Kreis Bubtngcn.

Z 'S al l «r nbo u<«n. ; Junt -tee fan- ben *- ^> isten an fünf

Sonntagen hintekeinandee große Hochzeiten statt, wobei bte Stern ciiyftjet tourte, bah sämtliche Alttrsgenofsen des bräun- gams u.ib ter Braut zur 5t.er geinten tourten unb grichlotten Daran le lnabi7?en Bon den jungen tlben-.ännerr. waren brat TrIber. Söhne des Gastwirts Konrad Bach die ge-

: iuchemanter Hock - & Der I

machte ten Anfang und ter älteste ten Schluß, n Bad valzdaufen. 7 Zuni. he betten Ps-ngstfeteriaae brachten bter einen lebt stae« ken Befuch au» ganz Oberteilen unb ten Aachbargebteten Bri anders gut Der treten waren bte Städte Frankfurt und 711 jlu Am Pfingst­montag fand ter ichon text mehr als hundert Zadren testeten de jnb teruomte Pttngstba.1 im Kurf aale statt, ter zwar feinem früheren Glanze nicht mehr gk cht. <bI ten lömtlichwi

Besuchern unteres Badeortes zugänglich ist unb deshalb einen fo ffroten Infiang f icktet daß die Im von gen .tatet bedeutend eraK-ierten Räume geftern nicht alle Balltet ucher äufne Denn tonnten Des' ist, waren auch alte vorigen Gasthckußtzp bter fetze tut betret und Die Besitzer machten rin gutes Pftngstgrichäst

»rcii «lsseld.

M Alsfeld. 7. 3uni Am zweiten Pfinast» Ictertoa fand tm großen floate des . Deutschen Hauses" ein heiterer O p e r e 11« n a b e n b Ifcirt. ter sich eines sehe guten Mute et» I reute. D»e Iterurhüder waren .W- Paula Stauf frei, Soubrette am fltafrtbeetet Kob­lenz. >) rv ,',ue fltauff en. Tenor ami Deut­schen Tahonaltbeatcr tn IBeteuir, am .stiügek Frau 9. 6ta eifert aus Änwer tee ge- sanglichen Leistungen waren detvoeragend zu nennen, von bat yorjetragenen Liedern tob Duetten fanb tefonbers hurtet Beifall bte br- tonnte, reizende Spteilzene .Unoerst .ntene AGe" au» ter Operette .Drnmaterihaus". die peächtlff rgegeben tourte. Dir besuchet des Atente batten einen wirklichen Kunstgenuß. ßet om V Mai anläßlich des biet ft :tgehabten gtete* Landvolktages veranstaltete historisch» Zestzug »st gefilmt worden ur* wurde a* den Pfinffstsnertagen un btriomt Lichtfptel- tteater voroefuhn. Der Filai lall später er» toeitttt wetten zu einem Film der Stadt und des Kreises Alsfeld unter Mit­wirkung des Kreissinits. ter fliadt unb des Derketesvereine Alsfeld Aehnliche 3Ume be» fi.v^n bereit* für Lai tertzach unb Schotten

Alsfeld 7. Jun- Am zwe ien Pfinast« feutlag» wurde tm Betf» n eines Vertreters bas Kreisami» und unter brraoeragenter 3tuwr-

Setilifliw.öeiöieStüöipilinöeiie

Sloman von Sven E l n e ft a b

Copyright bei Georg Muller. München

1. FoNfetzung Nachdruck oerboien.

Ein neuer Mann zeigte fich im Bureau. Eine bote. muskulbfe Gestalt. Er könnt.' funfunbbrrifiln j.tbrc all sein. Sein Gesicht war gutmütig, rotbackig, lüchckttd: doch bk Augen in diesem Grsich: waren ungewöhnlich wachsam unb flink. Krag erkannte Ihn lofori uni begrüsiie ihn sreundlicd. E» war Polizei- kornmissor AdgrfiT.. .ul» Baucntburld) war er aus seinom Kirchssiicl nach der Hauviitodk »rekomn^n und halte al» Polizeibeamlcr so viel Schlauheit unb Tuch- Itltet dewirien. bah er schnell befördert worden war unb letzt «ne 'vertrauensfteiluna rlnnahm.

..9hm. die )>errrn kennen einanbrr." murmdte der Polizeichef. .Airm brauche Ich allo nicht vor- i..fle(U:t. Sie erraten stoohi. worum tt sich handelt, tegesen. Um die Aofenhain-Geschichte.''

Zu Krag gewondi. fuhr er fort

..Wir benennen biefe Ikrbredxr nach dem ersten »bei dem Vankdirektar in ber Xitlki Toi en

r mochten hören. Odorier., ax.» neulich an lenen'. Abend In ber O»karstraße 54 B gd.1teben ift.'

Hrigejen fetzte fich an ten Tisch gegenüber. Hl» er begriff, daß e» galt. Hfbiotn mit in da» Spiel hineinzuzieben. zeigte er sia» fofou interrifkrt wenn Sie rtne Vo'uny biete» Äontl» hnten 'iMinen/ begann er. Jo sind «e ein Nutzer Mann ktenn «» ist dir txrwuffülle unb schwier»tzfte Fall, ten Ich ertebt habe Jetzt will ich atjo von ber Oakarstraste >4 B <: tc^ien. Sparer toonm der ZaU m ter Gemäldegalerie der Ift auch m<rhpürbtg. mk>- ent bw Absicht de» Dtebe» tzter tntoUe «ne» >enter­te: r en Zusammenrresien» van Umsronven miNkang

oobaib »ir den mgfitfffKn Briet bekommen bauen/ fuhr Steigefen fort,bemlten »r un» fest- >ufttütn. wer in bmn Hause wohnte, ck» ist ein Ötn- umdienbou» unb -ehon de.n itemreichen Haupt- rann tfar'lrn». der «mr !achter bei Direktor Hobberg verhetztet ist. 6tt wißen je Wir spto- nitrltn ring» um da» Ho fetzte uns in Verv.n. düng mit der_ Dienerichai: ufw.. und nach verlaut von einigentunbm wußten wir »olgende»

1. Der Hauptmann beaxibmr da» Hou» selbst.

2. (Er aub am 7. Augusl nne Gesellschaft

3. Fünfzig Gäste wurden erwartet.

1 Der nuupLnur.il iud)ie nach tüchtigen Lohn- dienern für diese (teieUfCbaft.

5. Unter den Güsten sollte der mexikan«|che Mi­nister der einzige '21u*luitb<r sein. Sonst uxirtn mir Tonoeacr geladen meist Vrute au» Ehristiania, vor allem DHijicre, aber auch ein paar Unioersiiät»- frosesioren. Kaufleute unb rin Künstler der be- annie Komiker Trybet Hier jeden eie hie Liste. Krug. Damals waren bie (Jialabungcn schon er­gangen. Sic werden die meisten Tomen kennen/

Rrog griff nach dem Pupi". ba» helgeten ibtn r«d)te. und itubirrtr e» sehr genau. Jludjbem er re dem itommiffar zuruckgcgeben hotte tagte er

JM) kenne alle Namen/

Gut/ meinte öelffrien. wem ton dtrsO Damen oder Herren würden Sie den Dtebfiobl von zwei- lauferö Kronen au» einer verschiosienen Schreib- tifch'chubtade zutrauen, ferner den Diedfiahl oon lunfiaufrnb Kronen Hi Juwelen au» dem Schmuck­kästchen der Aauefrau?"

Alb,c>rRrog iacheite

.Keinem davon/ erwiderte er. ..oder ollen, fiter wer bot denn nun geschossen?"

Helgrien nickte eifrig

Sv ck boten von tem Schuß gehon / Ja. da» ist da» Merkwurdtgfie voet allem, fit» ich do» her au»tzedrucht batte, wa» ich eben «rzahiie 'aßte ich ten ismichiuß. an dem Getcüichuttoabenö tn birit» »au» em zudringen Der hauphnar-.n »achte, vt, ge -agt. nach Uobndtenarn. und ch melltete mich unö wurde angenommen. Sie wißen ia. |u ten iligcn jchafwn eine» guten Änmmalbt.: -..'rn gechött r» auch, servieren zu können. Man newmnt leiten einen so guten Uetertzi ck über eine Situation u*e wenn man mtl der Servierte Übern Hrm umb<r<pariert. Um bald neun tarnen tn< Gälte, unb um neun wurde da» IbenbeHcn tn dem großen Saal eridetsager Ich mache darauf auhnerf :n daß bi: Villa »wn oouftenbifft Stockwerke und einen Ä*r art.aaset.. ha: Der große ßcol geb: vorn zweite Stock bi» zum Dach, er empfanat Licht oon btt Seil» unb vor. oben unb nimmt allo arm Hermaken zwei Stock wert» em. 3m übnaen Ix im IttoCidxn iHOgd btt zweiten Stock werter die Kauch- unb Gesell- Ictestvznnrner. Sine breite Irrppe führt m bte »alle

hinab, die ben Miltrlpunti einer langen 'Teilte von icho.ten, großen Räumen bildet. Ui in. wie Sie sich vorstellcn können, »ine über au» herrschaftliche Villa, beinahe ein Schloß.

Schon, da» Atendesjen nahm fernen Verlauf, unö ich merkte nicht da» geringste Ungewohnltche. ich batte tHel»genben. leben non den Gasten zu b» lrad)tin; die meisten tonnte ich von ümeb* unö 'ch muhte lächeln bei dem Gedanken, daß ich unter ihnen den ge'uchien 'Verdrerher finden -cUt». Gegen rif erhoben sich die Gäste vom Tisch, und tn» enm muntz war recht lebhaft, besonder» unter den aste sten Offizieren, die dem berühmtenfleinteUrr de» Houplmann» alle Ehre angetan hotten.

Vie zahlreichen Gaste zerstreuten sich ringt im House, bie meisten httllen sich in dem aroßen slauch zimmer aus. wo ber Schau'pieler Irydel sich soeben anldiufte, ein paar Tummtrn zum besten zu geben. Sonst waren plaubernbe Gruppen in allen Täurnrr mit Huenabme ber Pnoatzimmer ber Familie. Dte betten sick

ein Fremder, ber |eßt pltellch aufgeiauchl wäre (Io etwa» war ja an f.ch denkbar-, lofort bie fiusmerk saiykeil erregt hätte 3a. lieber Krag ich weiß, woran Sie nur benfrn. In bu Uabnbienc Sehr richtig Unb ich will 3bn»n erzählen, daß ich genau untersucht hatte, wa» lur Leute te» waren Q» waren un garten «er. mit mir fünf, unb ich wußte eUrzeit jo eirig»r:naher wo sie sich befanden Hud)

» 'estr r - rfh . rar. J de» Hauptmann» behiest ich Im fiuae. unb wo» bie Leute la der Kutlcherwod nung tetrisii. >o hotten sie augmbt'ckltcki Bt ud> MR <

MB meiner Ibteisunp. Man kann allo wobt saMN. baß wir bie Huaen überall hatten, ck» wurde halb zwölf, unb ich sin^; an zu glauben, boh sich «ar nicht» ereignen, sondern ho» Oarue sich darauf te !chrä..?-n werde, baß bi» arme Poliir, Mn einem Spaßootzei arjr'-a:; worbe- war aber te höre ich z-isäitig »uw leise Geführte Unterteilung te» ander an ber gcoSn Dreppenläule in der Halle, und ba ich an beir Besicht t<» Aaupimanr» »ab. baß etwa» geichehen fein mußte. id)h<b ich o.'ri hi g Io nabe oe die beiden heran, daß ich ihr Geflüster Mffteten tonale

C - muh währ«Ld ta Esten» paifurt (rin. horte rch ben »auptmann sagen.

Glaubst du. erwidert» seine Frau.

3a. sagt» er. Ich bin fest überzeugt teoM. 6»an ich beb# btt Biikstaiche in nwtnen kchreihßsch ge­legt. al» ich mich zum Vifen umkleidete

Unb bu haft die Schuoiade oenchlosten'

Cte unb nun Ift sie auigebroche»

Sei diesen toorten de» »auptmonao llurstea» wurde mir erklsritcherweife ein tziizchen heiß um die Obren, imb ich horcht, gespannt der flortfetzuntz bet Gespräch».

jirptei Geld war terta? fragte Brau üeriiem.

Zweitausend Kronen oder o ungefähr

Nicht mehr. Golt lei Dank Sa» willst du tue*

Nicht, Laß auch 6u dir nidü» anmerfm. cko W »a nicht ter «uhe wen. die Sache an die er* Glocke zu bangen. Ader morgen will Ich die Polizei boten.

Da» solltest du schon heute abend Uta. «achtern Me Gast, g,gangen sind

Ich werd'» mir überlegen.

Hast du Verdacht aus lemanb*

Kein, cter « ist gonj klar, daß der Dletzst* von jemand begonnen worben ist der sich heute .'dentz In unserem Haute aickaihasini teL te Ift kein Einbruch im rigrnillchen Kinn». Ich bad, nur die voNbirrer rin wenig a'-getehen. t» muß *w frlfilger Vuriche gewesen fein, bt bie Schudistze aufaevrvchen hoi

Kennst du bte Leute?

3o vier teoon. erwiderte der Houptmona. Die waren schon fr*r hier Der fünfte Ist neu. ter out dem ruriten re:m ctestchf Setzte I M MM mir nicht, und er hri sich den ganzen fitend so ängfMch umgejehea.

Lieber trag, bei Hauptmann meinte mich Dte Situation Rrg an. uncem -l>ch zu werten, unh Ich üderlegte gerade, ob ich nicht >u Hern ckhepoor hin- gehen unb mich ihnen oMmbar<»i follte.

tzder m dem'rlben Hu r raniee tzch tzw beiden, und während ter Herr 'on-iotz. Übten»< feiner flrou ju

Kein Wort t-ooa'

Hur gut. de MSI Minute» »erstriiten. ** leicht fünf In den tz tze-. h» erflen Steck Ms et cn. Im zu werben o j» tem zweite» 0M>0 hörte man te trre La4>iJwr. unb Ht-tektechchM. Der 54c-tp . er tetengte flfcb itnb olle ccCtrn itz» gern beim tSorfietz-Mtz f®W