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Turnen, Sport und Spiel V. f. B.

v. f. B. Ligareseroe 1900 Ligareserve 7:2.

(=) Daß diesem Spiel außergewöhnliches In­teresse entgegengebracht wurde, bewies die ver­hältnismäßig große Anzahl Zuschauer, die einen von Anfang bis Ende spannenden Kampf zu sehen bekam. Der V. f. B.-Mannschaft gelang es, durch einen einwandfreien und verdienten 7:2-Sieg über ihren Ortsgegener ihr besseres Können unter Be­weis zu stellen. Damit soll nicht gesagt sein, daß 1900 ausgesprochen schlecht war: es mußte sich eben trotz energischer Gegenwehr dem systemvolleren und technisch feinerem Spiel der Platzmannschaft beu­gen, die von gemeinsamen Siegerwillen beseelt war. Trotzdem 1900 zu Beginn des Spieles nicht voll­zählig war, konnte es nach kurzer Zeit bereits mit 1:0 führen. Langsam fand sich ledoch auch V. f. B. und zeigte ein immer besser werdendes Feldspiel, ohne bis zur Halbzeit an dem Ergebnis etwas än­dern zu können. Erst nach dem Wechsel vermochte die Platzmannschaft ihre Ueberlegenheit durch zähl­bare Erfolge zum Ausdruck zu bringen. Euler, Mißler, Hcurich. Hausrath, Klein und R. Schmidt schossen sichere Tore, wie sie dem Spielverlauf nach fallen mußten. Während der Letztgenannte einen zugesprochenen Elfmeter glatt verwandelte, meisterte Niedermeyer im V. f. B.-Tor zweimal dieselbe Gefahr. 1900 konnte beim Stand von 5:1 nochmals einsenden, so das Resultat wenigstens etwas ver­bessernd. Die B. f. B.-Elf kann auf ihren wohlver­dienten Sieg stolz sein.

V. f. B. III. V. f. B. IV. 4:1 (Berbandsspiel).

B. f. B. 1. Jugend Marburg 0:4.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

o. Die Liga Mannschaft setzte ihren Siegeszug fort und schlug auf eigenem Platz den Sportverein 1920 Herborn 4:2 (Halb­zeit 1:1). Die Gäste waren mit außerordentlichem Eifer bei. der Sache und gestalteten das Treffen zum größten Teil offen. Herborn führte durch unhaltbaren Schuh seines Halblinken bis kurz vor der Pause 1:0, dann glich der Gießener Halblinke aus. um kurz nach dem Seitenwechsel aus einem Gedränge auf 2:1 zu erhöhen. Einen Bomben­schuß des Mittelstürmers 1900 konnte Herborns vorzüglicher Torwart nicht bannen. Das Spiel stand 3:1. Durch Leichtsinn bei 1900 kamen die Gäste zu einem billigen zweiten Erfolg. Erst eine Prachtleistung des nach innen gegangenen Gieße­ner Rechtsaußen stellte den endgültigen 4:2°Sieg

der Platzbesitzer sicher. Fünf- oder sechsmal waren Pfosten und Querlatte für Herborn Retter in der Rot. Ueberragenb spielte bei 1900 der linke Läufer, während auch der'Mittelläufer unb die drei Innenstürmer in der zweiten Hälfte durch ihr schönes Pahspiel gefallen konnten. Das lasche Spiel der Verteidiger kann bei stärkeren Gegnern den Sieg kosten. Herborn zeigte an* neSnbare Leistungen. Seine faire Spielweise überraschte angenehm und befriedigte.

1900 Illa19COIVa, letztere verzichtete. 1900 1. JugendBorussia Frankfurt a. M. 1. Jugend 1:3. Frankfurt war technisch etwas besser. 1900 2. JugendButzbach 2. Jugend, letztere nicht an­getreten.

Handball.

5p. Dgg. 1900 L J. C. Polizei wehlar I. und II. komb. 1:2.

ö. 1900s I., auf eigenem Platz spielend, befriedigte sehr durch flottes, technisch schönes Spiel. Die kör­perlich glänzend durchgebildeten Leichtathleten über- ra schien vor allem durch ihr sehr schnelles Kombi­nationsspiel, und standen ihrem durch jahrelangen Spielbetrieb geschulten Gegner in keiner Beziehung nach. Bis kurz vor Schluß stand die Partie noch 1:0 für 1900. Während einer Schwächeperiod« der Gie­ßener Verteidigung erzielte der bekannte Mittel­stürmer Boß das Ausgleichstor, dem bald durch eine Unaufmerksamkeit des sonst vorzüglichen Gie­ßener Torhüters der siegbringende Treffer folgte. Die Gäste verscherzten sich die Sympathie der Zu­schauer vor allen Dingen durch ihr allzu lautes Spiel. Es hagelte nur so von gegenseitigen Vor­würfen und Reklamationen gegen den Unpartei­ischen. Die 1900-Mannichast ist sehr glücklich zu- sammengestellt und verfügt nach recht kurzer 3eit bereits über eine ganz beackftliche Spielstarke.

Dorinittags stand 1900 II. einer aus Jung­mannen und Spielern der I. und II. zusammew- gestellten Mannschaft des F. C.S Wehlar gegen­über und mußte sich nach durchaus offenem Spiel 5:1 geschlagen bekennen. Den Sieg in dieser Höhe verdanken die Wetzlarer lediglich der Mitwirkung des bekannten Spielers Phil­lip. der allein vier Treffer erzielte und alle anderen Spieler weit überragte. Das Spiel be­gann mit einer kurzen Lieberlegenheit der Gast­geber. doch erzielten die Wetzlarer gerade in dieser Periode zwei Tore, die unbedingt zu halten waren. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste noch zweimal einsenden. Rachdem die Gie­ßener nun umgestellt hatten, kam Phillip nur noch einmal zum Torwurf. Bald führten

dann auch die eifrigen Bemühungen der hiesigen zum verdienten Ehrentor. Beide Mannschaften zeigten eine vornehme Spirlweise und machten dem Schiedsrichter sein Amt leicht.

Aus Dem Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Freie Turnerschaft Gießen.

ch Wenn man bei dem Spiel der Gie­ßener I b.-Mannschaft mit der 1. Mannschaft des MännerturnvereinS Marburg mit einem leichten Sieg der Gäste rechnete, so sah man sich nach dem Spielverlauf enttäuscht. Die Gießener I b.-Mannschast, allerdings durch einige Kräfte der 1. Mannschaft verstärkt, zeigte ein ganz an­nehmbares Spiel und war den Marburgern jedenfalls gleichwertig, was sich auch im uncnt- fcbiebenen Spielausgang (2:2) äußerte. Bon einer LleberlegenhÄt irgendeiner Partei konnte niemals gesprochen Werdern War das Tor der Gießener einmal in Gefahr, so folgte unweigerlich ein flotter Angriff auf das gegnerische Tor. Diese schnell wechselnden Situationen in Verbindung mit dem frischen, lebhaften Temvo und der vor­bildlichen Ruhe und Fairniß, mit der daS Spiel zum Ausdruck kam. machte den Zuschauern sicht­bar viel Freude. Der Schiedsrichter konnte sich dem ganzen gut einfügen.

Vorher trafen sich die zweiten Mann­schaften der gleichen Vereine. Hier gelang es den Gießenern, mit Mühe und Rot bei einem 1:0-Resultat den Sieg an sich zu bringen.

Die erste Jugendmannschaft Gie­ßens weilte in Offenbach-Bürgel zum Rückspiel gegen die dortige Jugend. Das errun­gene 1:1-Resultat ist für die hiesigen sehr schmeichelhaft. zählt doch Ofsenbach-Dürgel zur besten Jugendklasse. Die erste Spielhälfte endete torlos, in der zweiten Halbzeit verwandelte jede Partei einen Elfmeter.

Freie Turr.erschaft Heuchelheim.

Mit einem lachenden und einem weinen­den Auge beendete die Heuchelheimer 1. Mann­schaft ihre Reise nach Reu-Isenburg (nicht Riedercschbach. wie in der Vorschau irrtümlich angegeben). Das Spiel wurde eine halbe Stunde vor Schluß vom Schiedsrichter abgebrochen, da sich ein Heuchelheimer Spieler weigerte, den Platz zu verlassen. Bis dahin hatten sich die Heuchelheimer mit 2 gegen 1 Tor in Vorteil gesetzt, ein Resultat, das gegenüber den als sehr gut bekannten Reu-Jsenburgern alle An­erkennung verdient.

(Eine wichtige Neuerung beim Arbeitersport.

£ Bei der am Sonntag in Frankfurt ab­gehobenen Tagung der Kreis- und DezirkS- funktionäre der Fußballsparte beschäftigte man sich u. a. mit der brennenden .Frage der Reu­regelung des Spielshstems. Bereits seit zwei Jahren ging der Kampf um die Errichtung einer besonderen Kreisklasse, der nun endlich zum Abschluß gekommen ist. Rach den gefaßten Be­schlüssen beginnen die Veroandsspiele der Kreis- klasse bereits Anfang März. Die daran teil­nehmenden Vereine wurden auf der Tagung ebenfalls festgelegt. DicS Verfahren mag manches gegen sich haben, es handelte sich aber darum, zunächst einmal eine Grundlage zu schaffen. In Wirklichkeit existiert die KreiSllasse erst nach einigen Jahren, wenn sich durch daS neue Spiel- shstem die besten Mannschaften herauslristallisiert haben. Dis dahin müssen alle noch so berechtigten oder unberechttgten Wünsche, ebenfalls zu dieser Sonderllasse zu gehören, zurückgestellt werden. Diese Vereine müssen so diszipliniert sein, daß sich der Beginn der Spiele reibungslos voll­ziehen kann. Zur erstmaligen Durchführung der Spiele wurden die teilnehmenden Vereine in drei Gruppen eingeteilt, dir zunächst unter sich den Gruppenmeister ausspielen. Gruppe 1 um­faßt die Vereine: Hanau. Teuton'.ä'-Sffenbach. Weiskirchen, Ostheim, Sachsenhausen. Bornheim und Dorwärts-Riederwald. Gruppe 2: Mör­felden. Darmstadt, Arheilgen, Sprendllngen. Wiesbaden, Mainz. Bretzenheim. Gruppe 3: Dockenheim, Praunheim. Wellend. Friedberg. Dorheim. Gießen und Heuchelheim.

Die Vereinsoertreter des 3. Bezirk» beschäftigten sich auf ihrer letzten gutbesuchten Tagung, die in Gießen stattfand, ebenfalls mit einer notwendig gewordenen Reueinteilung der Mannschaften für die im März beginnenden Der- bandsspiele. Einmütig einigte man sich auf den Vorschlag des Spielausschusses, der folgende Einteilung vorsah: Gespickt wird 1927 in einer 1. Klasse der 1. und 2. Mannschaften, einer 2. Klasse, einer 1. und 2. Jugendklasse und einer Schülerklasse. Rach der Aufwärtsentwicklung deS Arbeitersports ist mit einer guten Besetzung aller Klassen zu rechnen. Ganz besondere Austnerksam- keit soll nach wie vor dem Echiedsrichterwesen gewidmet werden.

Sämlliche aus der Llniversitäts-Bibliothek vor dem 20. Januar 1927 entliehenen Bücher (mit Ausnahme der von Studierenden entliehenen) sind bis spätestens 19. Februar 1927 zurückzugeben. 1238V

Gießen, Den 8. Februar 1927.

Der Direktor: Gbel.

Holzsubunfsion.

Die Gemeinde Londorf verkauft im Wege schriftlichen Angebots:

33 Fichtenstämme 3. Kl. = 62,22 km

59 4. = 70,77

64 5a = 50,49

48 5b - 13,64

1 Eichenschnittstamm 2.,64 2 Eichenstämme 4. «= 1,14

24 Buchenstämme 4. = 16,64

91 Stämme Buchen-Schwellenholz 1. Kl.

(2,6 m lang) 42,89 km

12 Stämme Buchen-Schwellenholz 2. Kl. (2,5 m lang) = 1,83 km

Sämtliches Holz ist mit Rinde gemessen.

Angebote sind getrennt nach Sortiment Imb Klassen bis spätestens Samstag, den 12. d. Mts., vormittags 11 Uhr, bei unter­zeichneter Bürgermeisterei einzureichen, jvoselbst auch die Verkaussbedingungcn eingesehen werden können.

Londorf, den 5. Februar 1927.

Bürgermeisterei Londorf:

Aumann. 1233V

Mittwoch, den !). Februar 1927, vor­mittags 9 Uhr, wird im Gemcinjrewald Lang-Göns, Distrikt Heide, nachstehendes

2

Eichenstämme

3.

Kl.

1,60

fm

27

1,

4.

n

15,76

43

5.

16,54

38

6.

9,85

1

Buchenstamm

3.

1,00

2

4.

p

0,98

6

Kiefernstämme

2.

jj

6,21

ff

139

3.

ff

83,32

..

145

4.

67,32

53

5.

17,24

4

Fichtenstämme

2.

5,04

9,53

10

3.

ff

ff

12

4.

ff

7,79

ff

20

5a

8,89

42

5b

7,65

115

Fichte-Derbstangen 1.

ee

5,77

119

2.

3,91

9 Uhr

Zusammenkunft

vormittags

an

der

Kreisstraße

Lang-Göns-

-Holzheim

am

Waideingang.

1141D

Nutzholz-Submission.

DaS nachverzeichnete, mit Rinde ge- messene Holz soll auf dem Wege der Sub­mission verkauft werden. Angebote sind spätestens bis Mittwoch, den 16. Fcbr.1927, vormittags 11 Uhr, bei und cinzureichen, woselbst auch die Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, offenliegen.

Vuchenfchnittholz I. Kl. 4 St. = 7,97,

I I. Kl. 8 St. = 10,63, 111. Kl. 18 St. = 21,85, IV. Kl. 3 St. - 2,47 km.

Hainbuchen IV. Kl. 6,, V. Kl. 15,, VI. Kl. = 22, km.

Birken V. Kl. = 0,74, VI. Kl. = 0,21 km. Fichten III. Kl. = 1,99, IV. Kl. = 13,57, Va-Kl. = 32,60, Vd-Kl. = 67,75 km.

Lärchen III. Kl. - 0,32, V. Kl. = 4,86 fm. Weymuthskicfern V. Kl. 1,02 km.

Wegen Vorzeigung des Holzes wolle man sich an Forst wart Bommersheim, Billtngen, wenden. I257D

Hungen, den 4. Februar 1927. Bürgermeisterei Hungen.

Fendt.

Nutzholzversteigermg

Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern soll nächsten Freitag, den 11. d. M., vormittags von 10 Uhr an, nachverzeich- netes Nutzholz im Distrikte Burghain und Marck versteigert werden. Zusammenkunft am nördlichen Ausgang des Otts.

I. Eichenstämme I. Kl.60

u. mehr 3 St. 4,47 fm , II. Kl.

5059 2 , 2,04 I I I. Kl.

4049 3 ,, 3,87 IV. Kl.

3039 20 _ 13,27 V. Kl.

2529 21 9,27 VI. Kl.

unter 26 42 11,85 91 St. 44,77 fm II. Kiefernstämme Ill.Kl.

3039 13 St. 9,83 fm III. Fichtenstämme Ill.Kl.

3039 8 St. 16,94 fm IV. Kl.

2529 10 12,04

18 St. 28,98 fm

Die Bedingungen werden vor der Ver­steigerung bekanntgegeben. 1250V

Beuern, den 7. Februar 1927. Bürgermeisterei Beuern. ___________Lindenstruth.___________

Holzsnbmission

auö den Waldungen der Gemeinde Geils­hausen kommen folgende Holzsortimente zum Verkauf:

Los 1: Fichtenstämme:

Klasse 3 22 Stück = 32,05 fm

4 58 = 53,08

6a 90 = 51,98

5b 130 = 34,76

Kiefcrnstämmc:

Klasse 3 32 Stück = 46,38 fm

4 52 = 49,31

4 39 = 22,56

Eichcnschnittstämme:

Klasse 2 2 Stück 2,17 fm

Eichenbauholz:

Klasse 2 1 Stück = 0,81 fm

,, 3 1 = 1,10

LoS 2: Kicfcrnstämmc:

Klasse 4 19 Stück = 17,89 fm

n ö 100 = 52,85

Die Angebote sind verschlossen, nach Sottiment und Klassen getrennt, bis zum Freitag, den 11. Februar 1927, nach­mittags 2 y2 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo anschlie­ßend die Eröffnung erfolgt. Mit der Ein­reichung unterwirft sich der Käufer den Verkaussbcdingungcn, welche bei uns ein­gesehen und vor dem Termin bekannt- gegeben werden. Das Holz ist vorher einzu­sehen, da spätere Reklamationen nicht berücksichtigt werden können. Das Holz wird auf Wunsch von Förster Wallenfels üotgcAeigt.

Geilshausen, den 5. Februar 1927.

Hessische Bürgermeisterei Geilshausen: ____________Wagner.________1237 V Mittwoch, den 9. Februar»

nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neuenweg 28 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung:

1 Kastenwagen, 1 Ladenthcke, 1 Sofa mit Umbau, 1 Serviertisch, 1 Vertiko, 2 Sofas, 1 Schreibmaschine, 1 Fahr- rad, 1 Schreibtisch, 1 Kassenschrank.

II. 21 n Ort und Stelle:

2 fahrbare Lokomobilen, 1 Partie Mannesmannbohrröhren und Wasser- röhren. 1260V

Junker

Gerichtsvollzieher in Gießen.

G.H.17

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Bekamttmachimg.

Die nachstehend aufaeführtenAnstrcicher- arbettcn sollen auf Grund der Reichsver­dingungsordnung für Bauleistungen öffent­lich vergeben werden:

1. Anstreicherarbeiten der Einfriedigung an der Bezirksschule Westanlage (Goethe- schule).

2. Oelfarbenanstrich der Fenster von außen in der Gnauthstraße Nr. 628. 5 Lose.

Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen und sind Angebots­formulare zum Preise von 20 Pf. für das Los daselbst erhältlich.

Die Angebote sind versiegelt und mit entsprechender Aufschttft versehen fpäte» stens am Eröffnungstermin, am

Montag, dem 14. Februar, vormittags 11 Nhr, beim Stadtbauamt abzugeben, wo die Eröffnung der eingegangenen Angebote im Beisein der etwa erschienenen Bieter er­folgt. Zuschlagsfrist 14 Tage

Gießen, den 8. Februar 1927. 12648

Stadtbauamt Gießen.

Braubach.

Nutzholzversteigerung

Dienstag, den 15. Februar l. F. kommt im Nicder-Weifelcr Wald zur Versteige­rung:

Stämme: Buchen Rrn.: 0,98 2. Kl.,

6,57 3. Kl., 5,95 4. Klasse;

Hainbuchen 91 m.: 0,74 5. Kl., 1,98 6. Klasse;

Eichen 91m.: 18,30 1. Kl., 16,90 2. Kl., 19,91 3. Kl., 50,52 4. Kl., 38,14 5. Kl., 45,31 6. Kl. (darunter ca. 125 St. Deichseln usw.) Kirschbaum 91m.:0,17 5.Kl.; Erle Rm.: 1,27 5. KI., 3,40 6. Klasse;

Tcrbstangeu: Eichen Rm.: 2,69 1. Klasse; Nutzscheit: Eichen Rm.: 23,1 (darunter 7 Rm. Rollen 1,25 Meter lang).

Vorherige Auskunft durch Förster Becker, Hausen bei Butzbach.

Zusammenkunft vormittags 9 Uhr auf der Straße ButzbachHausen an der Waldecke.

Nicder.Weifel, 5. Febr. 1927. 1214V

Hess. Bürgermeisterei Nieder-Weisel.

Winter.

RealschuleiENidda

Die Aufnahme neu cintretender Schüler findet Montag, den 25. April 1927, um 9 Uhr in der Schule statt.

Vorzulegen sind dabei:

Geburtsscheir, Impfschein und letztes Schulzeugnis (mit Einzelnoten). Die Realschule i. E. befolgt den amtlichen Lehrplan der Realschulen und Oberreal­schulen.

Mit dem Bau eines neuen Schulhauses wird noch in diesem Frühjahr begonnen.

Um den aus der Richtung Geln­hausenStockheim kommenden Schülern den Besuch zu erleichtern, lassen wir den Unterricht erst um 8,40 Uhr beginnen.

Zur Aufnahme in die untersten Klassen der höheren Schulen werden zugelassen:

1. Schulkinder nach vierjähriger Grund­schulpflicht,

2. Im Einzelfall besonders leistungs­fähige Schulkinder nach dreijähriger Grundschulpflicht.

Unter den besonders leistungsfähigen Kindern sind solche zu verstehen, deren geistige und körperliche Veranlagung und deren Schulleistungen bestimmt erwarten lassen, daß sie auf die Dauer mit guten Schülern, die 4 Jahre Grundschule durch­laufen haben, Schritt halten können. Die unter 2. genannten Schüler müssen sich einer Aufnahmeprüfung in Deutsch und Rechnen unterziehen; gefordert wird das Pensum des 3. Grundschuljahres.

Anträge auf Zulassung zu dieser Auf­nahmeprüfung sind alsbald bei dem Leiter der betr. Volksschule zu stellen.

Anmeldungen bis 12. Februar erbeten. Nidda, den 4. Februar 1927.

Die Leitung der Realschule i. E.: ___________Lauckhard.______1256 D M-llüöMWW slkMW im Kirchgönscr Gcmcindcwald.

Donnerstag, den 10. Februar 1927, kommt int Kirchgönser Gemeindewald folgendes Bau- und Nutzholz zur Ver­steigerung:

41 Eichenstämme von 3673 cm Durchm. 510 m lang, 43,66 fm

36 Kiefernstämme, v. 2547 cm Durchm. 610 m lang, 19,27 fm

4 Lärchenstämme, v. 2133 cm Durchm. 59 m lang, 1,36 fm

128 Fichtenstämme, v. 1530 cm Durchm. 1221 m lang, 72,24 fm

24 Fichte-Derbstangen, 18 rm Kiefern- Nupschcit.

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße PohlgönsEberSgöns rm Distrikt Heide. /

Bemerkt wird, daß daS Eichenstammholz nachmittags im Tistttkt Schneidwald zur Versteigerung kommt.

Kirchgöns, den 3. Februar 1927.

Hess. Bürgermeisterei. _______________Hanack.___________115ID Große Nachlahverste'gerung

Auftraggemäß versteigere ich Mittwoch, den 9. Feoruar, von 1 Uhr ab, den ge­samten Nachlaß der verstorbenen Frau Schwaab Witwe, Ludwigftrahe 7 pari., und zwar zuerst Porzellan, ®:er, Küchen­geräte, seine Messer, Gabeln, Löffel, Weiß- zeug, Tilchdecken, Vorgänge, Vorlagen usw., Wdann 1 Büfett, 4 Kleiderschränke, 2 Betten, 2 Auszug- und andere Tische, Konsol und andere Schränkchen, Waschkommoden (mit und ohne Maimor), Nachttische, 1 Vertiko, 2 Irumeaus, 3 andere 5riegel, 3 Sofas, 12 Stühle, Sessel, 2 Regulatoren, 1 Näh­maschine, 1 Küchcnschrank, 1 Kassette, einen Gasherd mit Tisch, 1 Wage mit Gewichten, 1 Waschbütte und verschiedenes andere.

H. Benner II.Tluklionaloru. Taxator Seltersweg 83 H. 0944