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Alle für die Set) oft ton bestimmten Mittei

Preiöproblcm Nr. 2.

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1. Lg7 - f8, Lbl-a2 2 Lf8-a3. Kd-bl

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Schwarz: 8 ©leine Kd5; Df3; Lfl; Bc5, d6, e5, f4, g3.

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16 Bildern

Sg8-e7! Kd3-e4 3.

Df2-e2, Kd5-c6 3

matt.

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zieht und setzt in drei Steine Khl; Tc2; 1.16:

Weist zieht und setzt in drei Zügen Weist: 7 Steine KaS; Da4; Lgfr, SF7, (8;

Endspiels Ar. 28. D. Kosek.

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*1 Der für der L. Wall > neuen tium u Hanni troat ein 2<

Zügen matt.

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-c34 , Kbl-cl 4 Kd-e2. 1^2-bl 5. Ke2xe3, Lbl-a2 6 Ke3-d3. Li2-bl 7 Kd-e2, Lbl-a2 8 Ke2-el, La2-bl 9. Sr3-e2 matt.

Problemlösungsturnier.

Wir bitten alle Leser, welche sich an unse­rem Preisausschreiben beteiligen, sämtliche 10 Losungen zusammen nach Beendigung bei tue- niers einsenden zu wollen sowie, um Irrtümer zu vermeiden, jede Lösung aus ein besondere» Blatt zu schreiben.

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Weist zieht und setzt in zwei Zügen matt. Weih: 8 Steine Ka4, De7; Tao, f4; La7, h3; Sd5 d6. Schwarz: 13 Steine Ke5; Db2; Tg4, h4; Le6, Sd2 h8; Ba3, b3, d3, g3, h2, h5.

Preiöproblem Nr 6.

Bon QL W. Tiongrebien a de DilleneuKe SSclapvn.

1.....Ke4-d3 2.

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1.....Ke4-d5 2.

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Lösung deS

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immer fortgesetzt Der im G.me.ndewal) amebg'e Dersuchsschacht ist bereits bi^ zu ein:r Tief.' von 17 Meter gwracht.« hat hierbei auch W s et feftgestellt. das jedoch nicht ausreicht, um den. ganzen Ort damit zu speisen. Die Temeindever-' Iretung hat daher beschlossen, die Bohrungen um weitere 8 Meter bis zu einer Gesamttiefe von 25 Meter fortzuführcn. Die Arbeiten sind der Westerwälder Tiesbohr-Ge'ellschaft zu Giesten übertragen, die damit in den nächsten Tagen be­ginnen und sie bis Anfang März fertigstellen wird.

O Dornholzhausen, 7. Febr. Bei der im hiesigen Gemeindrwald stattgehabten Autzholzversteigerung wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Tichenstümme ÄL 3 19 Mk., KL 4 30 Mk., Kiefernstämme Kl. la 16 Mk.. Kl. 1b 16 ML. Kl. 2a 18 Mk.. Kl. 2b 18 ML. Kl. 3a 19 ML, Kl. 3b 19.50 ML. Kl. 4a 23 Mk. je fm, Kiesernnutzholz (3 m lang) 27 ML. Fichtenstämme Kl. la 20 ML, KI. 1b 20 ML

Schach-Ecke

Dearde11el von W Orbach

10 Steine Kf4; Tb5; Lbfr, Sb7, kS; Bb4, c7, d4, f5, g3.

Schwarz, a b c d e

luv gen, Lösungen usw. sind zu richten an Schachredaktion des ..Giestener Anle gers"

Vroblem!ö[ungstournier.

Preisproblem 9h:. 5.

Don ®. S>. Goethard.

Schwarz.

Losung deS Problems Ar. 96. Don ©. Szabd.

1. Dh2-f2!, Ke4xe5 2. Sg8-f6, Ke5-d6 3. D f2-c5 matt.

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Kl. 2a 20 Mk. je fm, Fichtenstangen 1. Kl. 2,25 Mk 2. Kl. 1.35 Mk. je Stück.

Kreis Ufingen.

! Cleeberg, 7. Febr. Bei der hie­sigen Gerneinde-Brennholzversteiäe- r u n a waren die Preise im allgemeinen Den vorjährigen gleich. Der Raummeter Eichenscheit kam auf 910 Mk., für Eichenknüppel zahlte man pro Am. 7 Mk., 100 Sichenwellen gingen mit 10 Mk. ab. Buchenscheit erreichte pro Klafter (4 Am.) 54 Mk., für das Klafter Buchen- knüppel gab man 43 Mk. Buchenwelle, wur­den im allgemeinen gut bezahlt. 100 S.cL kamen durchschnittlich auf 15 Mark. Kiefernscheit erreichte pro Klafter 26 Mi. uno Kiefernknüppel erzielten 22 Mk. pro Klast.r. Für Fichten- stangcm zahlte man pro Stck. 2. KL 1.10 ML. 3. Kl. 0.60 ML. 4. KL 0.10 TM.. 5. Kl 0.06 Mk. und 6. Kl. 0.05 ML 1. Klasse wurden leine versteigert.

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ausgepsitschlen Republikoffiziere. Dir Szene ist ausgezeichnet gemacht, dramatisch, innerlich Hoch­getrieben, federnd in allen Gelenken: ab:r auch mit einem sehr bewußten Blick aufs Theater, auf den äußeren Effekt. Schon hier schwächt sich, gewollt, das Bild Bonapartes. ($r fällt ab, wird zu bühnengerecht, zu beredt, sehr schöne Worte, eine nicht alltägliche Sprache, gewiß: dennoch zweifelt man.

Vierter 21 Et: Glacis von Vincennes. Ein ge­spenstiges, unheimliches Bild; aber in chronck- hafter, undramotifcher Schilderung. Balladenstim­mung Im Morgengrauen. Gedämpfter Trommel- klang...fern aus dem Graben eine im Sturm verwehende Salve Mutter Enghien bricht zusammen". Und dann tut eine ilfcr Drei Schläge.

Letztes Bild Prunkgemach in Vincennes: Epilog. Die Kaiserkrönung. Zuvor toi.-Der um eine »Vermenschlichung". Aber die zweite Szene hätte genügt, war stärker und notwendiger: man sieht Den Sinn solcher Wiederholungen nicht ein. Man sträubt sich hageaen, daß Bonaparte vor unseren Augen in aller Ausführlichkeit sich rasieren und massieren lassen must. UnD bedeutende Worte dazwischen spricht. Trotz der Abrechnung mit Hulin, dem übriggebliebenen Hasardeur und Gegenspieler, verliert der Schlust die angeschlagene Lime. Hier ist Die Kraftprobe schon vorüber, die Entscheidung gefallen. Es wird nur noch Darüber reflektiert. Wir sagten es schon: schöne Worte, seltene Sätze. Dennoch hat das Ende nicht den Schwung und Glanz der ersten Szenen.

Licht und Schalten in diesem Schauspiel... vieles ist hinreißend, vieles sehr matt. Doch must man bedenken: die seelische Silhouckte der Bona- partegestalt in einem Schauspiel zu spiegeln, wird vielleicht immer ein Versuch b(etDen müssen.

Intendant Weichert hat das Schauspiel selbst inszeniert. Unt:r seinen Händen erstehen erstaunliche und verwirrende Dinge, das, man oftmals vergasten könnte, eine Bühne vor sich zu haben und Schauspieler Darauf. 3n jeder Szene spürt man einen Meister am Werk, und in manchen Bildern versinkt das Theater ins Unwirkliche. Weichert regiert das Drama zuerst

Schachbrlefkaste«.

Die Lüserliste zu dem lchien, Problem kön­nen wir erst In zwei Wochen bringen.

D. O. - Schm. Die Vollständigkeit der Lösun­gen wird selbstverständlich zuerst in Betracht gezogen, aber bei gleich richtig eingehenden Lö­sungen gibt es fein anderes Mittel als Da« LoS

K K. Bei Preisproblem Ar. 1 folgt auf 1.

Tg4 ?. g7Xh6. '

lies.) Auch für Unruh gilt dies, in geteiltem Sinne. Sein »Bonaparte" verhält sich zum Jla- poleon" Grabbeö (Der zwar kein Klas.ikei im hergebrachten Sinne war), wie etwa ShMvsHei­lige" zu SchillersJungfrau". Vergleichswci e gesprochen.

Unruh knüpft mit Der Historienaestaltung des i. Bonavarte" an seine bisher glücÜichste Schöp­fung, DenLouiS Ferdinand", wieder an, kehrt zu Den frühen Dramen zurück, Die um Den Be­griff des Heldischen kreisen, die der Kleistitch- Kanltschen Forderung der Pflicht, dem alten Zwiespalt zwischen Mussen und Wollen, zwischen Offizierfein und Wenschsein, neuen Ausdruck ver­leihen. Um ein neues Menschentum, aus neuer Liebe geboren, kämpfte die spätere Trilogie. Ein anderes Menschentum verkündet DerBona­parte", einen neuen Begriff des Hcktz schon sucht er einzusichren, hinaus überLouis Ferdinand unD »Offiziere". Vicht mehr die Verherrlichung deS Heloischen, sondern seine UebertoiiOung soll hier gegeben werben, die menschlichen Umri fc deS GenieS will DerBonaparte" vors Auge stellen: vor den nüchternen Blick einer unroman­tisch klar sehenden Gegenwart.

llnruh gestaltet nicht, wie andere, den ganzen LebenSablaus Vapoleons rasenden Ausstieg und schmetternden Zusammenbruch eines lieber^ mcnschen, nur eine Episode greift er heraus, einen knappen LebensauSschnitt. dramatisch zu- sammengerasst in dem winzigen Umlauf von 12 Stunden von 3 Uhr nachnuttags btS 3 Uhr früh. Bonaparte ... vor der Entscheidung. Am Tage zwischen Konsulat und Kaisertum. Die innere Wendung am äußeren Ereignis Der Affäre Enghien. Vier Akte, sechs Bilder: Lui- Ferien ... Malmaisou ... Vincennes. Die Sta­tionen zwtschen Tag. Vacht und neuem Lage: Dem 21. März des ÄahreS JS04 Enghien liegt m Der Morgendämmerung erfchossen im Graben von DincenneS Bonaparte wird im Morgen­grauen vom jubelnden Zuruf Der Seinen begrüß:. tu es Augustus.

Erster Akt Vorspiel. Efpo'rtion. Aufmarsch der beiden Parteien: Spiel und Gcgcnfp el. Aus daS Historische kommt eS Unruh nicht so sehr

vom Auge her visuell: dann mit Dem Ohr. Auf düsteren OrunDtönen entfaltet sich eine un­erhört farbige Welt. Gleich anfangs auf breiter Freitreppe der Tuilerien gleit.t e.n Wirbel von Rot, Blau, Silber und Gold auf und nieder. Schimmernd wächst OosephinenS Betthimmel hoch: finster wuchten, von spärlichem Licht eryellt. Gerichtssaal und Glacis. Daneben die auditive, die musikalische Ausschöpfung Der Historie: ein vieltöniger Chorus der Stimmen: ihr Anstieg, ihre Gliederung, chr Gegeneinander und Unisono. Lastende oder Dortrclbenbe Pausen. Stimmung« schaffende Rebentöne: Hornrus. Trommelwirbel und die Kaiierhymne, die Den Gekrönten llas- fisch begrübt: tu es Augustin ... Man brauchte dreifachen Raum, diese Regie zu würdigen, auf Einzelheiten, auch auf Schwächen einzugchen.

Georges Bonaparte ist eine glänzende Leistung. Schwer, wuchtig, -breit, flirrenD vor Kraft steht er Da. Unheimlich aus brechend: welt­männisch überlegen: beherrschend im jähen Snt- schluß und Befehl. Ganz klein, ein einfacher Mensch, mit hilfloser Kinderstimme kniet er vor Josephine. Seine Züge wechseln blitzschnell, er­starren xur MaSkeGips. GipSI" sammeln allen Ausdruck deS Worts. Und das Wort

an wie etwa Shaw. iUns auch nicht; es ist für Die Bewertung nicht wichtig.) Wichtig ist: wie weit ein Bild von innerer Glaubwürdigkeit ge- schaffen wurde.

Man kennt die Affäre des konspirierenden Bvurdonenprinzen. Die geplan'e Berfchwörung, die geheimen Verbindungen mit England: kennt auch den Völkerrechtobruch wie man sonst Die Dinge wenden mag Der Verhaftung Gng- hiens in Ettenheim. Enghien, gefangen, wehr­los, tapferer Soldat und ausrech er Edellng. aber dem Format Rapoleons in keiner Weise gewachsen, erhält eine geteilte Rückendeckung: seine Posi.ion, bei Unruh, wird verstärkt durch eine Gruppe leidenschaftlicher Aepub ikaner, Die in Rapoleons Krongelüsten schwerste Gefahr drohen sehen. An der Spitze dieser Männer: Oberst Hulin, Ehrf der ÄonfuIargarDe, schärfster Widerpart und ci'ent- lichster Gcgenspi.'lcr Bonapartes. Selbst Jose­phine die schöne, vom Konsul angebetele, nicht nur von ihm begehrte, will Änghiens Leben, kämpft fast leu er.schastlicher Darum, als die Mutter des Prinzen, Coui c von Orleans

Man sieht ed: im zweiten Akt. Malmaison. Bor Oosephinens Bett". Eine gewagte Szene. Da es sich weder um eine Revue, noch um einen Pariser Schwank handelt, sehr getoogL Dennoch: fie gelingt. Diese Sze>w ist innerlich gesehen, mit dem Dl-al leidenschaftlich erfühlt. Der hinreißende ^,on mancher Partien des »Louis Ferdinand" ist hier wieder lebendig. Bonaparte, Der Mensch, Der Liebhaber, aller äußeren Hoheit und Gewalt entflciDet; bürgerlich fast. Und dennoch erdrückt die Umgebung, die Situation nicht fein B ID. Weil man Die schicksalhafte Mission vieler schönen Geliebten zu spüren meint, ohne Die Der Erste Konsul an der großen Wende feines Lebens innerlich an Haltung verlieren würde.

Die Verschwörui,g zur Rettung EnghienS schwelt treifer. Man erlebt die Begegnung einer verdämmernden alten und eben beginnenöm neuen 3eii: Mut er Enghien vor Bonaparte. Dann Die große KriegSgerichtsfzene in Vincennes ldrf'er Akt). Geaeneinandergcstellt: Bonaparte und der todgeweihtc Enghien Dazwisä>en die von Hulin

eine unglaubliche Skala von Möglichkeiten.. Immerhin: auch hier gab es brüchige Stellen: im dritten Bild, wo der Schauspieler über den Menschengestalter hinausspielt, und im letzten, wo Der Dichter Unruh versagt.

Wen soll man noch nennen? Man brauchte dreifachen Raum, all das Äusgezoichncte nur anzudeuten... Margarete Anton, eine ent» aückende Hosrphine,. geradezu geschaffen für diese schillernde Frauengestalt: Odemar, ein edel gefaßter Bourbonenprinz: Sattlers wilder, leidenschaftlich aufgewühlter Hulln, ein Revo­lutionskopf mit der DopvelgängermaSke Dona- Par es, TaubeS unendlich vornehmer Tarnst: die leidvoll gebeugte Mutter Enghien der Ellen D a u b. Genug.

Der Beifall, merkwürdig matt, schwoll erst hoch, wenn George sich zrigte. Dr. Th.

Krcis Aricdberg

WSN. Friedberg. 7. Febr. In bei ver­gangenen Nacht find unbefannle Diebe im hie» pgen Polytechnikum eingebrunaen, ohne daß ihnen eine nennenswerte Beute in die Hände ge­fallen ift

Buhbach. 7. Febr. Aus den benachbar­ten Täunusdörfern mehren sich täglich die Klagen, wonach die Z i g e u n e r p k a g e für hie Be­völkerung immer schärfere Formen annimmt Ss vergeht kaum ein Tag, an dem nicht mehrere Wagen dieser Gefallen durch die Dörfer ziehen, vor ihnen Halt machen, vorübergehende Leu e in aufdringlichster Weise um Geld anbetieln und auf frechste und unverschämteste Art sich die nötigen Aahrunssmit el vcr'chaffen. Das Holz, das die Bonden zur Heizung und Feuerung benötigen, stehlen fie in den nahen Waldungen. Don Den Poltzciorganen werden sie aus einer Gemeinde zur andern, von einem Kreis zum nächsten abgeschoben.

Strcie Büdingen.

Tlibba, 8. Febr. Die Holzsirma Zlotof H i :n m e l s o a ch , Freiburg i. B.. Die in 01 i D D a und EichelSdors grö,ie.e Wecke bes.tz,, hatte 1L.26 ein über Erwarten gutes Gefa^äcksjahr. Obgleich im Sommer eine zweite Schi t einge­steckt wurde, war die Me.>ge Der Bestellungen kaum zu bewältigen. Runmehr sind die Hotz« vorräe restlos verarbeitet, ne. cs Holz wird nur langsam angeliefert und Dte Firma sieht sich gezwungen, in Aidda zu Kurz­arbeit und ArbeUere.illafsungen zu schreiten und das kleine.e W.rk in E i 6) e l s d o r f stillzulegen. Die entlasse, en Qlrbcl ec sind in der Hauptsache im lcyckn Sommer auf Zell eingestellte Leute und Hil darbeiter. Da Die Holzhauerci fast be­endet ist, Staat und Gemeind.n kaum Weg« bauen, Dürf.e sich für Die Entlassen.n schwerticy eine neue Arbeitsstätte finden. Bis jetzt wurden 60 2eu:e entlaffea.

Nieder-Mock st adt 7. Febr. Hier und in mehreren Doriern Der U naegenb tritt neben Der Grippe Die Mumps fast epidemisch auf, von Der selbst alte Leute nicht verschont bleiben.

6 Blofeld, 7. Febr. Hie, starb Der in weiteren Kreisen Oberhessens bekannte Bauunter- nchmer Land- und Gastwirt Georg Mogk Im 79. Lebensjahre. Der Verstorbene verlegte im Jahre 1889 seinen Wohnsitz von Echzell hierher, wo er ein Bauerngut käuflich erwarb, das er durch zähen Flei st, Ausdauer und Umsicht mit feinen erwachsenen K.ndern bauüd) vergröberte und durch Ländereien vermeh.te, so dast es jetzt das größte in unserer Gsmcindr ift. Mehrere Strastenneubauten hatte Der Berstorbene übernommen; die wegen ihrer enormen Steigung für den Verkehr nicht zweckmäßig angc> legte Kreisstraße BlofeldDauernheim teilweise umgebaut. Don Berus Maure?, entstammte er einer Familie, die zur Zeit des Srhloßbaiies in Echzell aus Ungarn einwanderte und Dortfetbft Beschäf­tigung fand.

Kreis Schotten.

I Schotten. 7. Febr. Das Hessische Künstlertheater (Direttion Hans Meißner, Frankfurt a. M) ist zu vier Gastspielen hier gewonnen worden. Es gab jetzt in der gut besetzten Turnhalle Die Posse »Pension Schöller". Um das Zustandekommen der Gastspiele hat sich der DolkSbildungSverein verdient ge­macht, der auch eine umfangreiche gute Bücherei, Die sehr stark benutzt wird, sein eigen nennt. Wieder ist gestern eine große Anzahl Schnee­schuhläufer mit den Zügen hier eingetroffen, darunter auch Angehörige der Reichswehr und der Schupo, die dem HoherodSkopf zuströmten.

ID. Cichelfachfen, 7. Febr. Heute fand hier Die erste Holzversteigerung dieses Winters statt. Buchenscheiter 1. Kl. kosteten 12 bis 13 Mk., Buchenknuppel 8 Mk., Buchenstöcke 5 ML, Buchenreiser 2 Mk. Durch auswärtige Steigerer wurden Die Preise, besonders am Schlüsse Der Versteigerung, stark in die Höhe ge­trieben.

Kreis Lllsscld.

A l s f e 1 d, 7. Febr. Am Santotag hielt Der Zweigverckn Alsfeld des Vogelsberger HöhenclubS im großen Saal deS ..Deut­schen HauseS" fein diesjähriges Winter- unö DekorierungSfest bei sehr guter Be­teiligung ab. Rach einer einle.tenden Begrü- ßungSansprache des Vorsitzenden, Bürgermeisters Dr. Dölsing, und mehreren stimmungsvollen Borträgen der GesangSabt.cklung deS V. H. C. gelangte ein dreiaktiges Bolksstück mit Gesang zur Aufführung. Dieses brachte den Beweis, daß auch Dilletantenkreise bei richtiger Spiellcilm.g

recht beachtenswerte Leistungen herauszubringen vermögen. Die von Regierungsrat K o r f m a n n einstudierte und geleitete Ausführung zeigte ein so hohes Riveau in Der Darstellung Der Rollen, wie man sie auf Dereinsbahnen wohl selten findet. Das dankbare Publlkum spendete stür­mischen Beifall. Bei Der anschließenden Ver­teilung der Wanderauszeichnungen erhielt.'n 21 ÄlubmitglieDer das goldene Abzeichen. Zur Der- schönerung des in allen Teilen wohlgelungenen Abends trug das Alsfelder 3ugenD- orchester unter Leitung des Reallehrcrs Dot­ter wessntluh bet Bei Dem anschließenden Tanz kam die Jugend zu ihrem Recht.

-er. Homberg a. d. Ohm. 7. Febr. Unser Städtchen steht jetzt vollständig im Zeichen Des Verkehrs. Schon feit einem halben Jahre ist hier Reiselustigen Die angenehme Gelegenheit gcbcken. jederzeit durch ein Auto an Die Zuge ln Rieder-Gemünden oder auch Kirch­hain gebracht zu werden, wenn untere Reben- vahn an diese leinen Anschluß hat. Auch zu anderen Fahrten stand es stets zur Derfüguna. Der Besitzer des Kras'wagens hat sich nunmehr noch ein größeres Auto zugelegt, um auch den weitgehendsten Ansprüchen gerecht zu werden. Mehrmals mußte er täglich, besonders an Sonn­tagen, seine Fahrt nach Riedcr-Gemünden unter­nehmen. Aber was ist ein Unternehmen ohne Konkurrenz! So sehen wir denn, daß auch von andrer Sckte die gleiche Einrichtung getroffen wurde, um Die gleichen Deför7erungsmöglichkei- len zu bieten. Der glückliche Dritte Dürfte Der Fahrgast fein, der jedenfalls von jetzt ab zu einem billigeren Prei e befördert werden wird.

Kreis Lauterbach.

ÄLauterbach, 7. Febr. Unter Dem Vorsitz des Gemainderechners Wahl von Angersbach tagte hier Der Kreisrechnerverb and. Uber Die Besoldung der Gemeindebe- amten teilte Rechnungsrat Bechtold- Lau­terbach mit, daß an Stelle der seitherigen Richt- linicn Grundfähe festgestellt worden seien, Die bei Der Berechnung Der betreffenden Dtzüge zu­künftig In Anwendung kommen werden. Grund­gehalte. Ortszufchläge, Beschäftigungsgrad und Einstufung in die Besoldungsgruppen bleiben hiernach in der seitherigen Weise weiter be­stehen, Frauen- und Kinderzulagen kommen in Fortfall, ein Aufrücken in höhere Stufen findet nicht mehr statt: ohne Rücksicht auf Dienstalter wird das Gehalt allgemein nach Stufe 5 berechnet. Bertealtungsinspettor Kirschbaum gab wich­tige Fingerzeige für Die BehanDlung des Schrck- und Lleberweisungsverkehrs. Rechnungsrar Bech­told hielt zum Schlüsse einen Vortrag über Die Beitreibung Der Gemeindegefälle unD Die rech­nungsmäßige Behandlung der Ausstände Der Gemeinden.

WSR Maar. 7. Febr. Der hiesige Krie­gerverein konnte gcktern fein SOjäh'.iges Be­stehen feiern. Aus diesem Anlaß fand vor­mittags ein Festgottesdienst statt, bei dem Pfar­rer Veller predigte. Rachmittags wurde ein Festakt veranstaltet, wobei Krcisdirektor Dr. Michel Die Glückwünsche Der BehörDen über- brachte und betonte, Daß die alten deutschen Tugenden, ..Wehrhaftigkeit, Wahrhaftigkeit, Ka­meradschaft und Rilterlichleil" auch unter Dem Banner Der Republik erhalten bleiben mögen. Dem Dorfitzenden des Vereins, 21. G. D en se l und dem Redner W. Euler I., wurden aus Anlaß des Jubiläums das Hassia-Der* dien st kreuz verliehen, während 3 noch lebend« Gründer des Vereins mit dem Hassia-Abzeichen für 50jährige Dereinsangehörigkeit, f eben wei­tere für 40jährige und 28 Mitglieder für 25 und mehrjährige Mitgliedschaft aus.^ez ichnet wurden.

-S Aellershausen. 7. Febr. Kreisdirek­tor Dr. Michel au3 Lauterbach- überreichte Den Valentin Schäfer II. Eheleuten dahier an­läßlich ihrer goldenen Hochzeit ein Glück­wunschschreiben der Staatsregierung nebst einem Geldgeschenk.

Preußen.

Kreis Wcl/lar.

D Wetzlar. 7. Febr. Das bekannteOchse n- fest", das sich in Der S'ad' und auf dem Lande allgemeiner Beliebtheit erfreut und zu einem wahren Volksfest für Die Bevölk rung De, Kreises Wetzlar geworden ist. folf in diesem Jahre am 14., 15. und 17. Juli im ..Finsteckoh" b:i Wetzlar gefei.rt we d n. Zum letzten Male fand dis F:st im Vahrs 1924 statt.

L-Hochelheim, 7. Febr. Die S ch ü r s u n - 9 e n nach Wasser zum Bau einer Wasser- leit u n g für Die hiesige Gemeinde werden noch

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Don L. R:ack.

Nachstehendes Problem geben mir als Ersatz für bas Prcisprobletn 7lr. 2, welches leider inkorrekt war.

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