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Honigbienen <*". der Be'ruchtuna ist durch eingehende wis'ersctaftUch« Un er'uchung (cj sei nur auf die verdienstvolle Arbeit M Prozessor» C:nert In LanbSberg an ter Warthe venoiclens. auf durchschnittlich 75 v H. berechnet Denn ich daher in meinem Tud>e „Die deutsche Dienen-
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Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Bienenzucht, Don K H. K t <f b »f f el.
Mitglied des preustifchen Landtages.
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Mert, der sich au« dem Dienste ergibt, den die gieren bei der T« ruchtung unserer honi- Senden Ku!turpllan»«n leisten. Gewist ist eS nicht leicht, diesen mittelbaren Wert zahtenmästig gr- nau zu crfaHcn; immcrbin läßt er sich doch In runden Zahlen festletzcn. Der Ertrag au» den donigenden Kulturpflanzen beträgt jährlich zwei Drittel Milliarde Mark. Der Anteil der Honigbienen
(BericbtsfaaL
Tofschlagsoersuch an bet (Beliebten.
WSA. Frankfurt n. M„ 7. Fcbr. Dor dem hiesigen Schwurgericht hatte sich heute der 53jährige Händler Anton Oehne wegen T o t- schiagSverfuch, begangen an seiner Geliebten In einem Hause in der ©lauburgftrabe, zu verantworten. O-Hne. der schon 16 Lahre in Straf- anftalten zugebracht hat und in seinen Kreisen unter dem Damen .Bockenheimer Anton' bekannt ist, erschien vor Gericht im Smoking mit schwarzer Dinde. Die angcschossene Frauensperson soll während seines letzten unsreiw-.lligen Aufenthalt» in Freiendiez seine Sachen verkauft haben. AuS Mut darüber, ferner weil sie ihm wahrend seiner Abwesenheit untreu geworden wäre, habe er sie und dann sich töten wollen. Gr sowohl wie sie verdanken ihr Leben nur der miserablen Mun.- tion. die nicht einmal den Körper durchschlagen hat. DaS Gericht verurteilte ihn unter An nähme mildernder Umwände zu 21'? Jahren Ge föngnis
«nd bleibt die Danfbarfte Aufgabe unserer Der- «ine. vor allem auch der ßanboereine AIS Instrument zum Einüben sind die D i v l i n e und bas Klavier dem Harmonium vorzuziehen. Auch da» Sinüben der Dissonanzen ift sorg« sättig vorzunehmen. Dah natürlich der Dirigent in der Harmonielehre unbedingt Bescheid wissen muh, Ift selbstverständlich Ebenso wichtig ist auch die Gehörbildung de» Dirigenten. Dem Derholten der Sänger in der Probe widmete Dr Aoack längere Ausführungen. Auch die Beschaffenheit de» Takt stocke- und die Ar en des Takt schlage« sanden eingehende Besprechungen.
Den Samstagabend füllte eine von Dr. Aoack praktisch vrrgesüyrre Desang-probe aus. zu der 'ich die Mitglieder des hiesigen Arbeiter» g an i treins.Sin tracht in ancrlei nnLwertcr äuc Dersuauna gestellt Hai en. An Hand d-.s Shore» .Ständchen", komponiert von H. Iüngst, zeigte der KutJteiter Klein- und Fein» o bell. Dir anschließende Aussprache sand rege * ilnahmr durch die Dirigenten. Die v n Frl. Dendermacher - Berlin vrrgetragenen und v n Dr. '71 o a d am Flügel begleiteten Lieder v n BeetHoven und Br^hmS zeigten die voll- e dr kirn Fermen der Ges^ngSkunst.
Am Sonntn^morgcn führte Dr. Aoack in brf Stimmbildung ein. Grundbedingung da- f r ift richtiges Almen und zwar .Zwerchsell- a mung". verbunden mit .Flankenatmung". .Lchulleratmung" ist unter allen Umftän&tn zu verwerfen. Sur guten Stimmbildung trägt unbedingt die Lockerkeit der Kehle und damit die Wegnahme dcS Druckes Im Kehlkopf bei. Sin rechter Sänger darf sich niemals in der Gelang-- pr-be eine Wunde Kehle holen. Sehr eingehend b.'fastle sich der Kur-leiter mit der Aussprache b<*t D kale und Konsonanten. Schon in der Schule soll durch den Lehrer ein Haupt- auflenmtTl auf die hochdeutsche Aussprache (Büh- nenlprache) gerichtet werden. Durch die Fentral- stellr zur Forderung der D?lksbildung in Darmstadt werden kostenlos Flugblätter ausge- geben, die in einem Aussatz von Kantor Sam- Her- Darmstadt Fingerzeige über die richtige Aus'prache beim Gelang enthalten.
Am 6onntaffna<bm;tt(rg hatten sich zu dem Dirigenten noch v^ele Gäste gesellt, u. a. auch der Vorsitzende des Lahntalfängerbunde-, £?e":r?r Stroh- Di tzbach, die d er Gelangprobe lauschen wollten, die Dr. Aoack mit dem hie- fiaen Gesang e ein Heiterkeit" ixt inftaliete Der Chor „Die Sonne erwacht" von C. M. von Weber wurde teilweise au-gearbeitet. Eine eingehende Aussprache, bei der der Kur-keiter auch Vie Frage der Schundchöre anschnitt, schloh sich an.
Tinen würdigen Abschluß fand die arbeite« reiche Tagung durch den Dortrag einiger schön au«gearbei:e er Shöre 6cS Gesangvereins ,.5>ei- tecleit" unter seinem Ehorleiier, MuliNehrer S chü 11 ler - Giehen. Brausender Beifall lohn.'c die Sänger unö ihren Shormeister. Kreisvorsitzen der Koch-Dielten schlos; die Tagung und bankte allen, die zum guten Gelingen de» Kur- sus beigetragen hatten.
Verlrelerversammlung der oderhesfischen Sängerbünde.
Am Sonntag fand in Giessen eine Dem Pro- vinzialvorstand de- „Ä c fsischen S ä n- aervundes" einberufene Dertreterver- sammlung aller In Oberhessen bestehen- kcn Sängerbünde statt, um über Fragen der Organisation zu verhandeln. In unserer Provinz bestehen ach! zehn gröbere unö kleinere 'Sünde, die bi- auf wenige Aus nah men dem .Hessischen Sängerbünde" angehören. S3 stellen sich bei dieser groben Zahl von Ginzelbünden der einheitlichen Durchorganisierung erhebliche Schwierigkeiten entgegen, da jeder der Bünde seine Seiostverwaltung, seine Geschichte und seine Tradition hat, die sie nicht ausgeben wcllen u.id auch nicht aufgeben sollen. 3n den beiden andern hessischen Provinzen war die Durch- organisicrung leichter infolge de- Fehlen« bzw. der sehr geringen Zahl schon bestehender Bünde. Die Der'ammlung fl:lang;e schlieblich zu folgen- dem Deschlub^ Die Bünde bleiben bestehen al- llnterorganisationen der Provinz: ihre Ge- schäft führt der BundeSvorfihende. Die keinem Bunde angehörendcn Dereine werden zu Kreis- Dcrbdnben zusammengefabt unter der Leitung Von KrciSvorsitzcnden. D.n dem .Hess. Sängerbund beitretenden Dereinen steht eS frei, ihre Organisation zu wählen. So dürfte eine allfett- hefriedigende Fassung gefunden fein. SS steht z.: erwarten, bah auch die dem »Hess- öär.gerbunS"
Privatklage gegen die letztere ebenfalls wegen Beleidigung. Diese Klag: be-3 K. war jedoch um einen ^ag zu spät erhoben worden, so dast tho Frist von drei Monaten zur Stellung des Strat- antrag» bereit« verstrichen war ®r konnte auch keinen Beweis dafür erbringen, bah dcr junge H. ber die» in Abrede stellte, die Werkzeuge verunreinigt hatie. Die Parteien schloßen deshalb einen D e r g l e i ch. wonach K. bedauerte, den 3ungen geschlagen zu haben, und erflärte, er habe nicht die Absicht gehabt, die Frau H. zu beleidigen Sollte die» dennoch geschehen sein, so nehme er die D.leidiaung mit Bedauern zurück. Weiter übernahm er die Kosten Daraufhin wurden beide Prioatklagen zurückgezogen
stellung weiterer ömlftlungen auch durchaus sachgemäst und erschöpfend erteilt wurde. Am Schluf-e seine» Schreibens teilte ihm der Anwalt mit k'st er für feine Bemühungen den Betrag von 15.20 Mark liquidiere, den er ihm einzusenden bitte. Hierauf crtotZkrte der Kaufmann, der Anwalt lasse sich offenbar seine Antwort mit Geld au'w'egen, 15 Marl seien sür zwei kleine Briese e wa« zu reichlich. Or tonne sein Geld nicht ohne wei eres zum Fenster hinnuswersen. ohne die Gewihheit zu haben, dafür auch den wirtlich entsprechenden Gegcnwert erhalten zu haben. Deshalb bitte er um Mitteilung, ob die Jrrbe- rung zu Ae-tht bestehe, und nach welchen privaten ober, amtlichen Grundsätzen sie ausgestellt sei. Selbstverständlich rechne er damit. datz ihm für diese dritte AuSiunft nicht weitere 5 Mk. berechnet würden. Der Anwalt gab ihm sofort die gewünschte Auslunst und verlangte Zahlung binnen zwei Tagen bei Meidung Der Klag« mit dem Anfügen. Daß et sich Die Erhebung einer Beleidigungsklage vorbehaue. Ginlge Tags später erwiderte D?c Kaufmann, er habe absichtlich einige Seit verstreichen lassen, um zu zeigen, dah er sich durch Die Drohung nicht einsa-üchtern lasse, ffr werde zahlen, wenn es ihm passe, sobald er fein Gehalt bekomme, und auch nur Dann, wenn sich Der Anwalt bi« Dahin ruhig verhalte und nicht etwa einen Zahlungsbefehl loSlasse. Andernfalls werDe er ihn noch Monate lang warten lassen und frühestens Dem Gerichtsvollzieher Zahlung leisten, auf die paar Mark Kosten komme es
Die Bienenzucht hat immer noch nicht Stnügenbe Fori erung seitens des Staates alten: lehnte Doch noch vor kurzem Der Bei sinanzmini'ter den Wegfall der Zuck:tstei:er den an Bienen verfütterten Zucker ab. An'chei- nenb ist selbst in Den höchsten Dehördenstellen die vvlkswir'.fchattliche Bedeutung der Bienenzucht nur wenig bekannt. Der Zahresertrag an Honig und Wach« ist Im Durchschnitt mit 35 Millionen Mark zu bewerten. Zu diesem unmittelbaren Werte kommt aber der mittelbare
zücht" den mittelbaren Wert auf jährlich 200 Millionen Mark angeb«, so ist diese Summ« ein sehr bescheiden angesetzter Mindestsatz. Die Gcsamtwertzahl der deutschen Dienenzucht beträgt allo mindestens 235 Millionen Mark. Demgegenüber seien De.tzahlen einiger anderer Sr- werbszweige gerannt
Ccc- und Küften'ischerei 1925 : 55 Mitt. Ml Binnenfischerei, nach ö.täfrung von Prozessor Wuendsch jährlich 200 Mill OHL; Wert bc\ Förderung 1913: 191 235 000 Mk ; Der Braun- kohlenbergbaubetriebe 1524 3e9 195 003 Mar! Arsen- und K.ps.rerzgru en 1913 32 320 0C0 21U 1624 : 21 135 000 Mk.t Sahnen 1913: 16 763 000 Mark, 1924: 12 275 000 Mark, Erzeugung von Steinsalz: 13 409 000 Mk.', Erzeugung von Kalisalzen: 126 877 000 Mk.; Tee^erzeugung: Mark 31 063 000; Bcnzole.zeugung: 52 719000 Mark FörDerung an Aoherzen (Sisenerz): 47 215000 Mark; B:«i-, Sicher- und cinlerigtuben: Mark 22 247 000; Betriebseinnahmen der prcuhisch.i' Staats'orsten K23: 70 825 000 Mark.
Diese lehrreichen Bergleiche sotten nicht etwa den Wert der b«.rossenden Zweige unserer Dolk»- wirtschaft Herabfeyen, sondern nur Die Beben- tung Der Bienenzucht, Die leider viel zu wenig bekannt ist, ins rechte Licht setz.n. Die Tat- fache, dah Die Deutsche Bienenzucht eine Jahresleistung bar minderen- 235 Mill. Mk. au’- weist und Damit viele bedeutende Zweige unserer Dott-wirtlchast )um Teil weit übertrifft, sprich daher nachdrücklichst für eine vermehrte Förd rung der Imkerei.
Rundfunk-Programm.
Mittwoch, 9. Februar.
3,30 bis 4 il&r; Die Stunde der Ougen^ 4,30 bi» 5.45. Konzert des HauSorchesterS. AI r Tanzmusik. 5.45 bi» 6,03: Die Bücher st und« 6,45 bi« 7,15: Funkhochschule: .Altdeutsche Tafelmalerei XVrr, Donrag von Dr. Oswald Götz Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 7,15 bis 7,45: ilebertragung au» Mannheim: .Südwest- deutschland", Dortrag von s^ros. Dr D. Blau- stein, 1. Syndikus Der Handel»kammer für Den Kreis Mannheim. 7,45 bis 8,15: Funkhochschitlc „Qlcuere Seelenforfchung, I“, Dor'r.ig von Dr Hans Prinzhorn. 8,15 biS 9,15: Annette Kolb Dorlefung au- eigenen Dichtnngeir. 915 bi» 10,15: Ilebertragung von Kassel: Gello-Kon^en
dDoll. Eine späte Amnestierung. De? frühere demolratifche Q^nitag»bgco.Diwte, Del- tot LooS in Siesten. Der im 3a*K‘ 1920 wegen feiner Eigenschaft als Leiter der hessischen Landesabteilung der A ich-zentrale für Heimat- dienst vom sranzöfischen Kriegsg.'richt in Mainz im Abwesenheitsver,ähren zu 20 Jahren ©e- fängni» unD 20 Jahren Aufenthaftvverbot im besetzten Gebiet verurteilt worden war, ist j«rt von Der Aheinlandlommission wegen des politischen Eharalters feiner Derurtellung amnestiert worden,
Berichtigung. 3n dem Anikei von Professor Krüger über Trautmann sind Die Brahmsschen Sinfonien in L) und F Bittet ent- lich unter Bruckner eingereiht worden Ä.,ch muffen, Da Die Auszählung auf Die Zähre 1900 bi- 1915 beschränkt sein sollte. Die nachträglich von anderer Hand eingefügten Werk« von Bruckner unD Aeaer, wie auch der Elias von Mendelssohn, gestrichen werden.
•' Hundebefitzer, gebt acht aus eure Hunde! Nachdem Mitte voriger Woche auf der Bahnhofftraf;« ein grofjtt Schäferhund von einem Auto überfahren wurde, Der im Posthof, wohin er sich noch geschleppt hatte, verendete, wurde am Sonntag in der Walltorstratte ein wertvolle- Sier derselben Art von einem Auto überfahren unD sofort getötet. Wan kann öfter beobachten, dast Hunde mit knapper Dot vor dem älebersahren bewahrt bldben. Wan führe die Tiere In den verkehrsreichen Straßen an der Leine!
•* Goang. Arbeiterverein. Der für Mittwoch abend oorgefehene Beethoven-Abend muh infolge Erkrankung eines Tlitmirtenben verschoben werden. (Liehe heutige Anzeige.)
2lmtsgericht Siesten.
Siesten. 1. gebt. Ein Installateur K. aus Lang-Göns. der In einem Neubau daselbst arbeitete, fand bei seiner Rückkehr zur Arbeit einige feiner Werkzeuge in verunreinigt-m Zu- stände vor. Er vermutete, datz der Sohn De» Alihändlcrs H., Der mit anderen Jungen in dem Olcubau gewesen war, der Täter gewesen sei. eilte ihm deshalb nach und gab ihm ein paar Ohrseigen. Als Die Frau H .Dies hörte, stellte sie Den K. zur Bede. unD eS entwickelte sich ein Wortwechsel zwischen ihnen in Dem von beiden Seiten Beleidigungen gefallen fein sollen. Der Ehemann erhob de-halb gegen K. Privatllage wegen Mißhandlung feines Jungen und wezen Deleidigung feiner Ehefrau. K. Dage en erhob
beute noch fernstehenden Bünde wnb Einzel- vereine jetzt fich Dttfem anschliesten.
Gtchcncr T6ockienmarstpreise.
Es kosteten auf Dem heutigen Dochenmarlle: Butter Iflü bis 170, Matte 30 bis 35. Kose 60 bis 140. Dirstng 15 bis 20, Leistkraut 10 bis 15, Rot- kraut SO, gelbe Buben 8 bis 12, rote fRübcn 10, Spinat 23 bis 30, Unter-Äohfrabi 8 bis 10, »hin- kohl 20 bis 23. Kosenkohl 35 bis 40, Feldsalat 150 bis 250, Zwirbeln 10 bis 20, Meerrettich Zn bis 60, kchwarzwurzefn 35 bis 50, Kartoffeln 6. Aeofe! 15 bis 30, Birnen 10 bis 23, Honig 50. junge Hchnen 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120. Tlüffc 70 T'f. je Pfund; Lier 16 bis 18. Blumen fohl 60 bis 140, Salat 30 bis 35, Gndioien 90 bis 100, Lauch 5 bis 15, Rettich 6 bis 15, Sellerie 20 bis *) Pf. je Stück.
t^ornoti^cn.
— Lageskakender für Dienstag. Stadttheater 7'/. Uhr .3iDitbe. <SnDe nach 10 älhr.j — Deu''ch-L^cfterreich'.scher Atper.vrrrin. Celtion Gietzen 8 .5 Uhr Grostcr S.-al l<3 D-r- lefungCgcbäube*. Ludwipstr. 23 II , L chch ldervor- traa. - Lichtsprelhou», Bahnhof'traste: „5te ver- funfene Flotte" — Astoria-Lichtsptele Um hohen Preis-.
— Zwrigverein Giesten vom Boten Kreuz. MitfMoch. 23. Februar Mit- gliederverfammkung. lSi.-hr heutig« An.'ei^e,
Dolkshochschule. cn Donnerstag abend Hörer-D^rsammlung 'S eh« heutige An-,eige.)
Wektervorauosagc.
Wollig mit Aufheiterung, nachts Frost, auch tag-über etwa- kälter, trocken.
Gestrige Tagcst mperaturen: Maximum 1,8 Grad Lelsius. Minimum minus 1.0 Grad Lelsiu-. geutlge Worgentemperatur minus 2 4 Grad
ihm Dann auch nicht an. AIS der Anwalt auf diese Herausforderung hin einen Zahlungsbefehl gegen den Kaufmann erwirkte, schickte ihm dieser das Geld und schrieb auf den Abschnitt Der Zahlkarte: „Eine moralische Berechtigung für den Zahlungsbefehl blitzen Sie nicht. Dl. Ö. war ür Sie nur Die Tallache mastaebend, dah Sie ich durch Ihr Borgehen n-ch schnell dir 2 Marl ür Anwattsgebühren „verdienen" wollten." Der Anwalt erhob wegen dieser Aeusterung Deleidi- gungsllage. Das Gericht kam zu der Ueber^e':- flung. Dah Der Anwalt volllammen korrekt gehandelt habe, vast feine Gebührenberechnung durck-aus angemeffen fei dast Der Angeklagte durch feine Herau-ford<rung Die Grwiriung Des Zahlung-bcfehl- selbst verursacht und dah er -war in Wahrung berechtigter Fntereffen gehandelt, dabei aber die Lllisicht gehabt habe, Den Anwalt zu beleidigen. Er wurde daher Dem Antrag de- letzteren entsprecheird w.gen Beleidigung zu einer Geldstrafe von Mark urteilt.
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Meiner werten Kundschaft zur gefl Kenntnis, daß ich mein Geschäft von Neustadt 14 nach Piockstraße 11 verlegt habe.
Ich bitte das mir seither geschenkte Vertrauen auch weiterhin zu bewahren.
Gießen, den 7. Februar 1927.
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