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Oberhessen.
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Bürgerrne sters Müller ist. findet am Sonn« statt Lieber die Kandi- noch keine endgültige Ent-
x Wies eck, 7. Ian. Der dritte Teil Bethetsilms wurde gestern nachmittag Schuljugend und abends den Erwachsenen vor- gelührt und von Diakon Schwer d t erläutert. Der Eindruck des Films war allenthalben sehr stark. In unserer evangel. Pfarrei wurden im Jahre 1926 getauft: 54 Kinder (1925: 74); dazu kommen 5 in der (Siebener Entbindungsanstalt geborene und dort getaufte Kinder (2). Konfirmiert wurden 32 Kinder (61). Getraut wurden 31 Paare (29). Am Heiligen Albendmahl nahmen teil 887 Gcmeindeglieder (930). Kirchlich beerdigt wurden 38 darunter 5 in (Ziesten Verstorbene, von denen einer dort
Generalversammlung
flvs'ere Derei sjahr ergab euer Lieberschuh von 43 Mart. Die Mitgliederzahl beläuft sich auf 58. Als Präsident des Vereins wurde Lehrer Strack, als Rechner Christoph Häuft neu-
gewählt.
-!- Lang-Göns. 7. Ian Die Neuwahl des Vürgermeisters, die hier nach der Amts: Überlegung des erforderlich geworden tag, 30. Januar datenfrage ist bis jetzt sthcidung getroffen.
wohnhaft war (31; 3; 1).
z Allendors, ad. Lda.. 7 Ian. Der hiesige Kriegerverein hielt jetzt ferne übliche
Kreis Büdingen.
„T Vidda. 7. Ian Die alljährlich wiederkehrende Arbeitskrisis in derHolzindu - st r i e. die einzusehen pflegt, wenn die al.en Holzbestände aufgebraucht sind und die neuen noch nicht herbeigeholt werden können, macht sich jetzt wieder in den Himmelsbachschen Sägewerken bemerkbar Berits in vergangener Woche muhten Entlassungen vorgenommen werden Außerdem ist Kurzarbeit in Aussicht gestellt. — Der größte Teil der Sägewerksarbeiter aus LI l f a hat es vorgezogen. das neue Auto des Zweckverbands LI l s a — V i d d a auf dem Wege von und zur Arbeitsstätte zu benutzen. Nur ein kleiner Teil fährt noch wie vorher von Llnter-Schmitten mit der Vahn. Für sie ist jedenfalls der Wochenmehrpreis von 1,63 Mk. entscheidend, auf die bequemere und schnellere Dcförkerungsmöglichkeit zu verzichten.
Kreis Schotten.
* Gedern, 7. Ian. Llnsere Gemeinde- schwester hat im Jahre 1926 5770 Krankenbesuche. 7l/t Nachtwachen und 2 Tagpflegen gemacht. Sehr viele Familien durften außerdem durch unsere Gemeindeschwester in Krankheit und Not unentgeltliche Hilfe und treue Pflege erfahren.
Eichelsdorf, 7. Ian. Infolge des niedergegangenen Schnees konnte heute das Auto des Zweckverbands Schotten -Hungen den direkten Weg über den illfacr Berg nicht nehmen, sondern mußte auf dem Umweg über Llnter-Schmitten sein Ziel zu erreichen suchen. Der 16'ihige Wrgen war mit 24 Personen besetzt. Einstweilen ist das Auto noch behelfsmäßig hier stationiert, wo auch dr Wagenführer wohnt, bis es in Schot t en untergebracht werden kann.
Kreis Alsfeld.
• Alsfeld, 7. Ian Die hiesige Jugendherberge toutbc im Kalende:jahr 1926 von 323 Gästen besucht, während es im Vorjahre 152 waren. Die Besucher verteilen sich wie folgt: Schulentlassene: männlich 149 (im Vorjahre 33), weiblich 29 (10); höhere Schulen: männlich 97 (99), weiblich 11 (10); Volksschulen: männlich 24 lO), weiblich 13 (0). Die Zahl der Ucber- nachtungen betrug 341 (163). Die größte Besucherzahl stellte die Iugendgruppc des Natur- heilvereins Gießen mit 29 Gästen, auf den VHC. entfielen 24 Besucher. Vach Städten geordnet tarnen, der „Oberbefi. Zig" zufolge, aus G testen 33, Frankfurt 25. Marburg 16, Köln 13. Kas el 11, Leipzig 6. Mainz- und Hamburg je 5 Besucher; die restliche Zahl verteilt sich auf die verschiedensten Orte im Reiche Die meisten Besucher aus der wei.eren Umgebung waren Sachsen (45), aus dem Ruhrgebiet kamen 23. 'aus Bayern 6 junge Leute. Das Betra.-.en der Gäste war ausnahmslos gut und gab zu feinen Klagen Anlaß.
— Ober-Ohmen, 7. Ian. Nach dein reichlichen Schneefall der letzten Zeil ist heute Tau- wett e r eingetreten. Die Ohm ist bereits g e st i e gen, der Pegelstand ist schon sehr hoch.
Starkenburg.
WSN. Darmstadt, 7. Dez. Die französischen Kriminalpoli z i st e n , die bwher in
WVN. Friedberg. 7. Ian. Das Verschwinden des 23!ährigen Wilhelm Holz von hier hat sich aufgeklärt. Der junge Mann, der bei einer Frankfurter Firma beschäftigt war. hat dort durch geschickte Verschleierungen 2 00 0 Markunterschlagen, mit denen er am ©il-
Mark unterschlagen, mit denen er am ©u- vestertag nach Berlin verschwand. Das V rlchwinden des Holz war bereits mit dem Gerücht in Verbindung gebracht worden, wonach in der letzten Zeit das durch sein mehrfaches Auf- tauchen in der Schwetzinger Gegend bekannt geworbene geheimnisvolle Auto auch in der htestgen Gegend aufgetaucht sein soll. Alle di'sbezüg- lichen Vachrichten sind von der Polizei eingehend geprüft worden und haben sich sämtlich als falsch herausgestellt.
11 Llhr Tristan und Isolde; Donnerstag, 13., 7v, his IQi 4 Llhr: Cavalleria rufticana, hierauf: Der Bajazzo; Freitag, 14., 7 bis nach 10 Llhr: Die Ilüdin; Samstag. 15.. 3 bis 5 Llhr: Peterchens Mondfahrt. 7 bis nach 10 Llhr: Manon; Sonntag, 16 3 bis 5 Llhr: Peterchens Mondfahrt. 8 bis 10i Llhr: Festvorstellung: Der Ving der Aidelun- gen Das Rheingold. - Schauspielhaus. Sonntag. 9. Januar. 3' t biS 5', Llhr: Pinkepunk, 8 bis 10 Llhr: Der Sturm; Montag, 10.. 8 dis gegen 10 Llhr: AlleS um Geld; Dienstag. 11., 8 vis 10 Llhr: Die zwei Abenteurer; Mittwoch, 12., 8 bis 10 Llhr. Ein besserer Herr; Donnerstag. 8 bis 10 Llhr: Der Sturm; Freitag, 14.. 6 bis gi , Llhr: Aibelungen l.Teil (Schulervorstellung); Samstag. 15.. 8 bi« 10 Llhr: George-Gastspiel: - - ■ • Julie, hierauf: Der Kammersänger;
16., vorm. 11 dis 12' Llhr: Tanz- von Therry Schultheis, 3 vis 6 Llhr: Ka- Liebe, 8 bi- 10 Uhr: Ein besserer Herr.
der Villa Taxe in der Darmstädter Dald - k o l o n i e lagen, sind, wie die „Hessische Landes- jeitung" er'ähri, nach Mainz zurückgezogen worden.
Rheinhessen.
W2Ä. Mainz, 7. Jan. Ein Strecken arbeitet, der bei Oppenheim versuchl hatte vor einem heranfommenben Güterzug die Gleite zu überschreiten, wurde vom Z u g e e r s a ß t und so chwer verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.
Preußen.
Aireid Wetzlar.
e Vetzberg. 7. Jan. In unserer kleinen Gemeinde ist die landwirtschaftlich benutzte Fläche so gering, daß die kleinen Bauernbetriebe mühsam um ihre Existenz ringen müssen. Es herrscht daher hier der stärkst« Landhunger. Um diesen, Bedürfnis entsprechen zu können, ist man dazu übergegangen, ein Stück Gemeindewald, das sich für Ackerland eignet, urbar zu machen und in kleinen Par- zellen den Interessenten zur Bewirtschaftung pachtweise zu überlassen. Es handelt sich dabei um die Holzung im „Heegstrauch", die eine Gesamtgröste von 26 Morgen hat. 10 Morgen sind bereits in den Jahren 1920 bis 1922 für den Ackerbau nutzbar gemacht worden. Da durch diese Maßnahme der Landhunger aber nur teilweise gestillt werden konnte, hat die Gemeindevertretung kürzlich die Urbarmachung des Neslstückes von 16 Morgen beschlossen. Die Ein- wohnerschast hofft, daß dieser Beschluß die Genehmigung der Forstbehorde findet.
- Lützellinden, 7. Jan. Vach kirch- lichen Eintragungen sind im abgelaufenen Jahre in unserem Orte 23 Kinder getauft. 21 Schüler konfirmiert, 5 Paare getraut und 12 Personen beerdigt worden.
Hochelheim. 7. Ian. Die kürzlich im .Gießener Anzeiger" berichtet, sind hier Bestrebungen im Gange, die eine Fahrplanverbesserung der ur.fcm Ort als Endstation berührenden K raft post li nie Wetzlar- Hochelheim bezwecken. In erster Lin e will man hierbei den täglichen Postautoverkehr auch abends durchgeführt haben, damit den in Wetzlar beschäftigten Arbeitern, Angestellten und auch den Schülern eine b'gueme. schnelle Heimkehr ermöglicht wird. Um diesen berechtigten W'w- schen eine Unterlage zu geben, hat man in den in Betracht kommenden Orten - Groß- und Klein-Rechtenbach, H"rnsheim. Hcchelleim und Dornholzhausen — Erhebungen un^e ‘eilt, bei denen sich die inter-stiert-'n Per'onen durch Unter- 'chrift zur regelmäßige Benu' ung d s Postau'os bcreiterllärt haben. Bei der großen Zahl dieser Unterschriften wird man wohl in Kürze eine eg'- sprechende Fahrpl mänderung ssttens der Post- behörde erwarte können. Unentschieden ist auch noch die Unterbringung des Post- antos. das seither in Wetzlar stationiert war Würde man. einem Wunsche zahlreicher hiesiger Cu'.woh"er entsprechend. dm Waeen hier unterstellen. so wäre erstens die unrentable Abend- rücksahrt nach Wetzlar gespart, zweitens wäre eine snähere Fahrt nach W-tzlar ermöglicht Die Frage d"r Erbauung e'n r Autoballe dürfte.
da eine solche für die Linie Diehen—Hochelheim Niederkleen in unserem Orte bereits projektier! ist, durch einen Doppelbau keine allzu schwere Lötung finden.
<> Viederkleen. 7. Ian. Auf dem hiesigen StandeSamle wurden im Kalenderjahre 1926 22 Geburten. 8 Shefchließuneen und 16 oterbefälle beSrkuudel. Der Standesamtsbezirk umfaßt die Gemeind:,, V.ederileen, Eber- göns und Oberkleen. — Das seltene Fest der goldenen Hochzeit feierten hier die Eheleute Heinrich O 11. Olt ist 76, seine Frau73Iahre alt; beide erfreuen sich noch körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Ott verrichtet sogar noch Arbeiten in der Landwirtschaft. — 3m hiesigen Gemeindewalde hatte man gestern bei dem gefallenen Neuschnee in zwei Distrikten Sauen „festgemacht'. Es kam ein Ueberläuser zur Strecke der von Förster Lämmersdors. Butzbach, geschossen wurde.
J_ Oberkleen. 7. Jan. Im Jagdbezirk rechts des stieedaches wurde gestern nachmittag eine Treibjagd auf Sauen veranstaltet, nachdem man vormittags iechs Schwarzkittel „eingekreist" hatte. Es kamen ein kapitaler Keiler und ein lieber laufet zur Strecke; beide Stücke wurden von dem Maurermeister Wagner, Cleeberg, geschossen, der auf sie eine Donbletle machte und außerdem noch eine dritte Sau „krank" schoß, die jedoch nicht ausgefunden wurde.
Mrciö Bicdcnkopf.
T Waldgirmes, 7. 9an. Ein junger Mann von hier, der in Gießen angeblich als Karl Bill aus Naunheim, Hüte und Hemden „für den Schützenverein in Nrunhem", der überhaupt nicht besteht, bestellte und einige Stücke zur Probe mitnahm, wurde jetzt als Schwindler entlarvt Ein Bruder von ihm. der in Gießen wohnhaft ist, hat sich gleichfalls gewisse Schwindeleien zuschulden lammen lassen, die z. T. in Gießen und z. T. in W.hlar vor gekommen sind Ein gerichtliches Aüchipiel dürfte bi? Folge sein.
Kreis Usingen.
L Brandoberndorf, 7. Jan. Im hiesigen Staatswalde hatte man gestern bei Neuschnee 7 Wildschweine „eingekreist" und „festgemacht". Von den Sauen kamen 2 zur Strecke; eine davon schoß Sanitätsrat Dr. N ö ß n c r von hier, die andere Lehrer Peters von Weiperfelden.
Kreis Marburg.
js Marburg. 7. Jan. Ans dem hiesigen Hauptbahn Hof ereignete sich heute vormittag ein tödlicher LI n g l ü ck s f a l l. Als der 54 Jahre alte Bahnbedienstete Heinrich Hahn aus Wehrda bei Marburg die Geleise überschreiten wollte, bemerkte er nicht den gegen ll'/8 Llhr von Kassel einlaufenden Person e n z u g. Er wurde von der Maschine ersaßt und erhielt an Hinterkops und einem Arm so schwere Verletzungen, daß der T o d auf der Stelle eintrat.
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Gänseweiß fragte jüngst seinen Freund Goldlust, wie's ihm eigentlich am letzten Abend im gastlichen Hause von Lehmkuhls gefallen habe. „Lieber Freund", erwiderte dieser frech, „wenn Die Suppe so warm gewesen roäre wie der Wein und der Wein so alt wie der Braten und der Braten so fett wie die Hausfrau, dann hätte es mir gefallen".
So „nett" sprechen heule die Menschen voneinander. Weit entfernt sind wir davon, diese Schnoddrigkeiten etwa als fabelhaft zu bezeichnen. Im Gegenteil!
Fabelhaft müssen aber einmal die alten Zeiten gewesen fein, als in unseren Gegenden Rücksichtnahme gegen die Mitmenschen noch zu den Tugenden zahlte.
Km fernen Orient hat sich die aus ältester Zeil überlieferte Höflichkeit bis auf den heutigen Tag erhalten.
Jn dieser gottbegnadeten Gegend sitzt unser Münchner Kindl, das Wahrzeichen der allen, weltbekannten Zuban-Zigarettensabrik, mit unserem Tabak- boklor Ali Nabi zusammen.
Dr. Rabi orientiert das Kindl über feine jahrzehntelangen Erfahrungen auf dem Gebiete der Tabakwissenschast und er erzählt von den gewaltigen Fortschritten, die er in der Tabakmifchkunst gerade in letzter Zeit erzielen konnte.
„Tas alles soll dem Lebenswerk meines seligen Freundes Zuban, bei Zuban-Zigarettensabrik, gehören", so schließt der Alte.
„Zuban-Raucher sind verwöhnte Feinschmecker, wie sollte es auch anders sein. Meine neuen Mischungen werden sie abermals begeistern! Immer mehr Freunde werden sie zur großen Zuban-Raucher- aemcinde werben und damit den Weltruf der Zuban-Zigaretten ehren und festigen."...
Übermorgen hören Sie mehr I
Die Geschmacksrichtungen der Raucher sind wandelbar tote die Zeiten. Wir gehen mit! Die leichten, süffig süßen Mischungen unserer Zigaretten sind Glanzstücke der heutigen Zigaretten-Herstellungsart.
Drum seien Sie nicht nur LebensttinsUer, sondern
werden Sie Künstler des Geschmacks!
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