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und mit dem Inhalt von 15 Mark gestoh - l e n. Der Täter verschwand unerkannt m dem Marktgewühl.

h. Dauernhetm. 6. Hob. ein junger Mann von der

®a|$enborn-6teinberg, 7. Noo Am 7. November 1887 trat der hiesige Einwohner Georg Hetz III. bei der Firma Heylioenstoedt in Gießen ein, wo er heute noch beschäftigt ist. so daß er am heutigen löge auf eine ununterbrochene vier '"

Die Verwendung von Gas zum Antrieb der Motoren " " * -

® r a e be r stehende Dürergesel l I chaft in den 'ZButtermonaten regelmäßig verunstattet fin­den immer mehr 3nk-rvfk. das sich in einen immer stärker werdenden Defmtze w-.deitpiegelt.

_. . r i g e I ä t i g f e i t bei dieser Firma jurürfblirfen kann Bei dem schweren Beruf als

Markt ein Handtäschchen en

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Tagesaufenthaltsraum y.eteifen. brr in seiner Ausstattung und 2kijucmlut>fc'i den ©alon« auf unseren großen Ozean d impfern nicht nachsteht. Für btt Verpflegung der Schiffsgäste

der außervlan mäßige BibllotheLar daselbst Dr. Heinrich Grothues ernannt worden $>er Privattozenr für alle Geschichte an der Um-

lichen Gestalt vorhanden ist. Luch tragt st, nicht bw sagenhaste Inschrift, sondern in der Schrift des 15 Jahrhundert», in dem sie nach Ansicht sachver- ständiger auch gegossen worden ist. die Sorte: VENI CUM PACE O REX GLORIE, ö h. Äomrne ir Frieden, o König der Ehre. Außerdem ist sie mit einem strujistx geziert. Die seinerzeit von dem Blitz beschädigte öMotfe war die sog. große Glocke.

Vg. Grohen-Buseck, S. Rov. Die vor etwa örentierte! Jahren in den Besitz enter metallurgischen Firma übrrgegangene frühere 2 a cff a b r i f Hot ihren Betrieb, der nur in kleinem Umfange aufgenommen worden war. bereit« wieder eingestellt. Dem Ver­nehmen nach (ollen die Räumlichkeiten den ge­stellten Anforderungen nicht eiu'prechen. Ob ein Besitzwechsel stattfinden soll, ist nicht bekannt An dem südlichen Arm der *2B i e | e d. der die Dorfmühle treibt, find den Pächtern der Bleichen sehr willkommene Verbesserungen de« B a ch b e t t e s Dorgenommen worden. Bei der Ableitung des Wassers zeigte (ich ein erstaun­licher Reichtum an Krebsen. Vicht weit von dieser Stelle mündet der sog. Kreosdach m die Wiefeck

Philologie in Vorlesungen und Hebungen zu ver­treten. Pros. Wagner ist zugleich QTliftenl an der Zentralstelle für den Sprachatlas des Deut­schen Reiches und deutscher Mundartenforschung. Der Bibltotbeksrat Dr Paul Reiche an der Universitätsbibliothek tn Greifswald ist in gleicher Gigenfchafl an die Universi ätsbiblivthek In Bonn an Stelle de« zum>tcilimg«bireftor an der Preich. Staatsbibliothek in Berlin er­nannten Bibliotheksrat« Dr. Schnitt oen verletzt worden. Der außer plan mäßige Btbiwthesar an der Universitätsbibliothek in Marburg Dr. Ulrich Leo ist zum planmäßigen Btblvtoekar an der Greifswalder Universitätsbibliothek ernannt worden - Zum planmäßigen Biblio­thekar an der Unlverßiätsoibllothek m Kiel ist

Der durch das Ableben Prof. R Gragger« der Universität Berlin erledigte Lehr­stuhl für ungarische Sprache und Literatur ist für da« Studienjahr 1927 28 dem Prozessor Dr phtl. Zoltan von Gombvcz an der Universi­tät Budapest überragen worden Der außerordentliche Professor Dr Kur Wagner tu Marburg ist beauftragt worden in dec pb Iv'epht'chen Znkultät der Universität Män- st er im Wintersemester 1927 28 die Deutsche

Dom neuesten Zeppelin.

Bon Ma» Fischer.

(Rachdruick verboten!)

Kürzlich war ich in Friedrichshafen und habe M der großen Halle den Bau de« neuesten Zeppelin gesehen, der im nächsten Frühjahr fahrbereit sein wird. Gr ist bekanntlich in der Hauptsache zu Fahrten zwischen Spanien und Argentinien bestimmt und soll eine Länge von 235 Meter, einen Durchmess,-r von über 30 Meter unb ein Fassungsvermögen von 105 000 Raurn- meter haben Damit wird er das größte der °°n Zeppelinwerst gebauten Luft- K&ine sein Uebertroffen wird er an Größe von dem In Amerika geplanten Luftschiff für die omenkMiif.tx QRarinv. das 200 000 Raummeter Enthalt haben wird.

Der neue Zeppelin weist mehrere gründ- !»üende Neuerungen auf Sv werden seine Motoren nicht mehr mit Benzin, sondern in der Hauptsache mit einem Ga« mit Kohlen- ftoff anaeteichertem Aethylen - gespeist, das in besonderen Ballonen im Lu ft schiss körper unter- dalb der Ballone mit dem ^raggas mitgesührt wird Reu ist auch ein Mtteigang. der etwa in der Achse de« Luitschiffkörpers läng« hindurch- fltfübrt ist und die Bevdach-ung sowohl der darüber!legenden Traggas- wie der tkirunter- Uegenben Treibgaszellen gestattet Da« zum Gerippe verwende t - Duralumin ist bedeutend verbessert, so daß das Schiff trotz leichterer Bauteile eine erhöht- Festigkeit haben wird

Die Kabine ist wesentlich vergrößert und wird eine gediegene Zmienaus'tattuna erhalten die Zeugnis von der Höhe de« deutschen Kunst-

Gedern, 6. Noo Die hiesige Bürger­meisterei, die schon seit Jahren stark eingeengt ist, weil ihr zu Amtszwecken nur ein einziger '.Raum zur 'Verfügung stand, wird demnächst behelfsweise in eine freiroerbenbe Lehrerdienstwoh­nung verlegt werden. Da der projektierte Schul- Hausneubau, dessen Ausführung unaufschieb- bar ist, jedenfalls im nächsten Jahre in Angriff ge­nommen wird, ist der Stadt die Möglichkeit gegeben, nach iiertigfteHung in dem seitherigen Schulhaus geeignete Räumlichkeiten für Bürgermeistereizwecke zur Verfügung zu stellen.

fireie AlSfcld

X Al «feld . 6. Rov. Die Vorträge, welche die hiesige, unter Leitung von Studienrat

Schisses behindert sein kann. Dem Hilst nun der Betrieb mit dem Traggas ab; es hat näm­lich etwa dasselbe Gewicht wie die Luft, so daß das Schiss durch seinen Verbrauch weder leichter noch schwerer wird und ohne Rücksicht auf den Bet rieb« stvf f verbrauch Immer in derselben Hohe fahren kann. Gin verhältnismäßig geringer BenUnvorrat kann Ausgleich schaffen, wenn das Schiss etwa zu schwer werden sollte Wenn man dann einige Zeit mit Benzin fährt, so w.rd da« Schiff wieder leichter und man kann so ohne Diitfübrung von loten Gewichten wie Wasser- ballast und dergleichen die Höhenlage leicht regeln.

□Der an den Bodensee kommt, sollte nicht versäumen, die Zeppelinwerst zu besuchen G« wird ihm alle« in der liebenswürdigsten Weife gezeigt. Aber nicht mir das neue Luflfchifs sollte er sich dann ansehen, sondern auch das Zeppe­lin m u f eu m. das ihm einen Eindruck vermittelt, tote unendlich viel Kleinarbeit zur Erreichung der heutigen Vollkommenheit nötig war. Don toird er auch de« Mannes gedenken, der nicht nur ein tapferer Reiter war und zu Beginn be« Krieges 1870 71 durch einen schneidigen Pa­trouillen ritt für die Ginle.tung des Är.ege« Rach- richten von unschätzbarem Wen mitbrachte, son­dern auch fast am Abend seines Leben« In kühnem Gedankenflug, dem nur wenige folgen konnten, Mele« Werk schuf, um das uns die ganze Weit beneidet und auf dem sie bei gleichen Arbeiten fußt - ein Werk deutschen Geistes und deutscher .Zähigkeit

preußischen ________________

bisherigen außerplanmäßigen Ikbl othrkare ebenba Dr phil. KuN Ohltz und Ür. phiL X La chmann Der bisherige Bidliotcheßar om der Preußischen S a»tt«bibl:o«hek in Berlin Dr Rudolf Z uchhos s ist zum B.bstotheksrat an dieser Universität ernannt 20» Rachfolger de« vom Lehramte zurückgetre .men Prof Lüde- mann ist der Lehrstuhl der fvstematischen Theo­logie an der 1 niversität Bern dem ordentlichen Professor in der <vangel.Ich-theologischen Fakul­tät der älniversität Münster D. Karl Barth angeboten worden.

sorgt eine geräumige Küche. 3m übrigen finb für die Reisenden zehn Abteile mit je zwei Belten in der Kabine untergebracht. Daß auch ein Funkraum mit einer weltumspan­nenden Fülleinrichtung vorgesehen ist. erscheint heute als Selbstverständlichkeit.

versität Frankfurt a M Dr Viktor Obren- berg erhielt einen Ruf an di. Universität P ra g auf den Lehrstuhl für griechische DefchichM und Altertumskunde aU Rachfolaer be« verstor­benen Professors Ctooboba. - Der planmäßig» außerordentliche Professor bet Physik all sch-diät^ fchen Heilmethoden an der Leipziger Uni­versität Dr. med Herden Aßmann würbe als Rachfolger des zum 1. Oktober cmmtirrten Prof Rollp »um ordentlichen Professor der spe­ziellen Pathologie und Therapie und zum Di- Pol kl.nck daselbst er»

aus Worms, der noch eine längere Strafe zu verbüßen hatte, geflüchtet. Von dem Flücht­ling hat man bisher noch keine Spur.

Kreis Büdingen.

Nidda, 6. Noo. Unter Berücksichtigung der noch ausstehenden Ernte- und Felbbestellarbeiten mußte der Beginn des Winterkursus der hiesigen Landwirtschaftlichen Schule um 8 Tagt verschoben werden. Pie Leitung der Schule hat Dr. f> el f e r t, der seitherige Leiter der landwirt- schastlichen Außenstelle zu Schotten, übernommen.

Ridba. 6. Rov Einem jungen Mäd­chen von hier wurde auf dem Orfenbcrget

verhaftet und in Da« Gericht sgefängnis nach Vidda gebracht. Gs liegt der Verdacht eine« Meineid- vor.

v- Orten berg. 6. Rov. Gelegentlich des Kalten Marktes wurden die anwesenden zahlreichen Zigeuner durch 4 0 Schupo- beamte einer eingehenden polizeilichen Unter­suchung unterzogen. Frühmorgens wurden die braunen Gesellen in einem Hof umstellt, nach ihren Papieren geprüft und Finger­abdrücke von jedem genommen. Gs soll sich um eine Mvrdsache handeln, woran Zigeuner beteiligt gewesen seien.

Kreis Schotten.

Schotten, 6. Rov. Unsere hiesige Stadt - fchwester KatharineHainz feiert am Diens­tag ihr 2 5. Dienstjubiläum. 3n den lan- gen Zahlen ihrer Wirksamkeit hat sie mit selbft-

--ain« hat neben der Er­höhung der Detriedsficherheik und einer Der- grösirrung der Fahrtlänge den großen Vorzug, daß das Schiff durch den Verbrauch an Betriebs­stoff nicht leichter wird. Bisher mußte man schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit daS Schiss mit seiner Spitze senken, um es so durch die auf feine obere Fläche wirkende Drachenwirkung niebcnubalteiL Da« gehr aber nur eine gewisse Zeit lang, weil bei zunehmender Steilheit der Luftwiderstand zu stark anwächst und das Schiff an Steuerfähigkeit verliert. 'Dann muß man so große Höhen aussuchen, daß daS Gas durch seine Ausdehnung infolge des orrminbcrten äußeren Luftdrucks keinen Platz mehr in den Mionen Hal und der Ueberfchuß durch die Ueberdruckventile auiftrömt. damit daS Schiff wieder in der richtigen Höhenlage fahren kann. G« gibt zwar auch sogenannte Manövrierventile oben im Schiff, die man öffnen und fo das Das entweichen lassen kann, man hat sie aber aus Gründen der Gewichtsersparnis nicht an jeder Zelle angebracht und benutzt sie auch namentlich im ersten Dell einer Fahrt nicht gern, um vor Gasverlusten sicher ,u sein, wenn Tie etwa nach dem Oe»fnen nicht wieder dicht schließen tollten.

Dicf e Rotwendigkeit des Auf steigens in größere Höhen erschwert nicht nur die Schiff s- fübrung und macht fie umständlich und ver- wickelt, sie verursacht auch einen geldlichen Der- luf' Wäre z B. der Z. R 3 bei seiner Amerika- 'ährt auf diele Weise mit Helium als Tragzas ae'ahren so hätte er für etwa 200 000 Mark Helium abblafen müssen. Wen -, auch Dafserstoss erheblich billiger ist als Hel um - er kostet nur etwa 1 w davon, «v kann man sich daraus doch ein Bild davon machen, w-e sehr die Schiffsführung mr Zett unter solchen Um­ständen an der wirtschaftlichen Ausnunung des

gcu-KiL'ee in« Ausland tragen soll Reben der Vergrößerung des Führerraumes und der An­lage eines besonderen Kartenzimmer« hat für die Fahrgäste einen großen Salon

aufopfernder Xoeue und ur»emrüdl>chem Fleiß ihre« schweren Amtes gewaltet und sich die Liebe und Verehrung der ganzen Stabt erwor­ben. ®rne Feier mtl Gottesdienst ist ihr zu -Ihren geplant. Der Gemnndcrat hat ihr ein größere« Gechenk und eine Erhöhung ihrer Ver­gütung bewilligt.

4- Schotten. 6. Rov. Aus dem Ge- meinberat: Das der Stadt gehörige sogen. Potzhäuschen in der Riddastraste wurde von Karl S p a m e r IV. als Höchst betenden m 11 18 500 W k. ersteigert Der Gemeinderat erteilte dem Steigerer den Zuschlag. Gärtner Schneider und Buchbinder S ch a a b haben in der Stadt ttoe: neue, schöne Geschäfts- Häuser errichtet. Der Gemeinderat bewilligte ihnen die von der Stadt in üblicher Weise ge­gebenen Baudarlehen. Der Friedhof der israelitischen Gemeinde wird von der Stadt mit einer schönen lebenden Hecke etngc- friebigt. Der Gemcinderat trägt sich notgeAtoun- flen mit dem Gedanken, meh rere Häuschen tn der Mitte der Stadt käuflichzu er­werben. um sie niederzulegen oder baulich zu verändern, damit die Hauptdurchgang«- strahe erweitert wird. Bei dem riesig an­genommenen Autoverkehr erwies sich eine Ver­breiterung der Straßen al« zwingende Rotwen- digkeit. Wit dem Bau der 3 u g e n b - herbe rge ist begor vorden. fo bafj diese mit der beginnenben -J2. uertbortfaifon bezogen werden kann Auch die Arbeiten am neuen Krankenhaus nehmen einen rüstigen Fort­gang. der Bau wird bald im Rohbau fertig stehen

Schotten, 6. Noo. Die Geistlichen de» e v Dekanat» Schotten versammelten sich hier unter dem Vorsitz von Dekan Bo l p (Laudach) zur letzten diesjährigen Konferenz. Pfarrer Wolf (Wingershausen) hielt die einleitende Andacht. Psar- rer Zi m m e r (Breungeshain) hielt ein tiefgrün­dige Referat über das ThemaDecorum pastorale, welches eine sehr lebhafte Aussprache ausioste. Der Vorsitzende machte zum Schluß noch einige dienst­liche Mitteilungen.

? Schotten. 6. Roo. Unter der Leitung von Kreisdirektor Geh. Regierungsrat Boeckmann tagte hier tm Kreisamtsgebäude der Krei » oer - band oo m Roten Kreuz. Man befchioß, die am diesjährigen Rotkreuztag eingegangenen Sammelerträge, von denen 30 Prozent an den Hessischen Londesoerein vom Roten 5kreuz be­reits abgeliefrrl wurden, an die vier tm Kreise Schotten bestehenden Zweigoereine .zu verteilen. Zur Förderung des Rotkreuz- Gedankens sollen im Laufe des Winters in den Kreisgemeinden Llchtbildervorträae stattfinden und Flug- blätter verteilt werden. Auch wurde dem Ged^mken der Gründung von Sanität,kolonnen na- herqetreten. Als neues Mitglied des Dorftandes de, Kretsoerbondes wurde die neue Kreissürsorgerin, Schwester Ella Puth, gewählt.

Laubach. 6. Rov. Der Stenogra­phenverein abelsberger^ Lauoach her. wie alle übrigen Stenographen vereine Hes­sens. nur noch die Reichskurzschrist lehrt, trägt dank der selbstlosen Tätigkeit des Studienrats Detter und des Kaufmann« 3 u ft u« neben bet pflege der Stenographie auch viel zur All­gemeinbildung der hiesigen 3ugend bet Der Verein beteiligte sich stets mit Grfolg an allen stenographifch'n Tagungen. Gr konnte auch bei dem Wettschreiben desHerbstbezirks- tage« in S cho t ten folgende Preise erringen. Abteilung 120 Silben: Gmst Felsing einen 3. Preis: Abteilung 80 Silben: Lisa O b st. Otto Roll und Heinrich Köhler je einen 1. Preis: Abteilung 60 Silben: Helene Reuß einen 3. Preis. Preis-, Schön- und Richtig­schreiben. Abteilung Verkehrsschrift: Helene Reuß einen 1. und Wilh Keller einen 2. Preis.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

6 Lollar, 6. Rov. Rach mehrmonatiger Unfebrechung hat die Firma D n u st e r - Dießen den Betrieb in ihrem am Lvllarer Kopf gelegenen Steinbruch mit Klopswerk an der Bahnstrecke zwischen Lollar und Daubringen wieder ausgenommen. Gs werden bi« jetzt etwa 25 Arbeitskräfte beschäftigt. Der Ausbau ber Steinstraße dürste nunmchr, nachdem die Fertigstellung der Besestiaung der Fahrbahn infolge Fehlens von Kleinschlag eine Verzöge­rung erlitten halte, bald beendet sein. Unter bem Pferdebestand des benachbarten Hof- gutes Friedelhausen ist eine Krank- beit auf getreten, die bis jetzt die A b s ch l a ch - tung von sieben Tieren nötig machte. Gs handelt sich hierbei um die ansteckende Blutarmut. Den Besitzer. Gut«pächt,-r Adam D ö r r s ch u ck, trifft der Schaden um fo schwerer, al« es sich durchweg um 6- bi« 7jährige erft- klallige Pferde handelt

* Irel, o. d. Lda., 6. Noo Das in dem Aufsatz ..Die Wüstungen im Busecker Tal und der Um- fltoenb" In Nr. 44 vonHeimat Im Bild", Seite 176 Absatz 3, über die hiesige GlockeDie Appel' Gesagte ist dahin richtig zu stellen, daßdie Appel' nicht vor einigen Jahren Infolge eine» Blihfchlags umg.-gosfen wurde, sondern noch in ihrer Ursprung-

Sieichens. Dir muffen cinfefcen und anerfermen. Preußen schon immer großes für Deutsch» land geleistet hat. 3d> rufe auf. unter diese« Parole am 13. Rovern der an die Wahlurne zu treten. Hessen hat in den nächsten 3obren vor allem eine deutsche Sendung tu erfüllen. Der Reichstags«bg. der Wirtfchaftspartei Pros. Dr. B r e d t - Marburg hat mich in einem Aufsatz in einem großen Berliner Blatt zu dieser 3dee beglückwüntcht Unsere Wahlkämp'e haben bis­her darunter gelitten, daß wir uns um 5 Pf. Grundsteuer mehr oder weniger gestritten haben, aber dieser Wahlkampf ist erfüllt von einer gro­ßen 3dee. von unserer Parole, so ausgeprägt und fonfeguent, daß keine Partei in diesen Tagen mehr auf dieselbe Plattform treten will. Der Redner richtete am Schlüsse noch eine Ablage an die Evangelische Dolksaemeln- schast. wobei er betonte, die evangelischen Be­lange seien durch den Prälaten D. Dr Diehl bisher Im hefsifchen Landtag so ausgezeichnet vertreten worden, daß es dazu nicht mehr der Arbeit von Pfarrer Weidner bedürfe, und ebenfo eine Absage an die Dolksrechts- partei. die Im Landtag doch nichts erreichen werde, weil sie dazu viel zu schwach wäre, fLeb­hafter "Beifall,

Vor diesem Redner sprach in etwa einstündi­gen Ausführungen der

preußische tanbtagoabq Hourts.

ör . elchästigte sich in der Hauptsache mit Wirt- schasls- und Steuerfragen, meist unter dem Ge­sichtswinkel des Reiches und Preußen«. Der Redner wie« auf die Lasten aus dem Dawes- abkommen hin und forderte eine gerechte Steuer- Verteilung und billige Staatsverwaltung Die Gewerbesteuer müsse anders geregelt werden, da­mit auch die großen Betriebe von ihr erfaßt würden und diele Last nicht in der Hauptsache - auf dem gewerblichen Mittelstand liege. Auch die Landwirtschaft sei der Gewerbesteuer mit zu unterwerfen. In die Realsteuern müsse ein so­zialer Jug hinelngebracht werden Der Redner beschäftigte sich dann eingehend mit der Sonder- steuer, die leider noch nicht zu entbehren fei, da fie für den Wohnungsbau und zum Teil für den Staatshaushalt gebraucht werde. Zur Ver­billigung der Staatsverwaltung forderte der Red- ner hie schleunige Durchführung einer gründ­lichen Verwaltungsreform denn die .Behörden seien allzu zahlreich, der Verwaltungsappara', zu stark übersetzt. Z. V. sei eS ganz unsinnig, daß die Länder in Derlin bei der Reichsregierung auch heute noK teure Gesandtschaften unterhalten Ö« sei allerhöchste Zett, daß mit dieser Vielheit non Behörden endlich Schluß gemacht werde. Weiter beschästlgte sich der Redner mit der Zoll- Politik, die et so gestaltet wissen will, daß sie den Bedürfnissen der breiten Volksschichten entspricht. Zum Schluß forderte er zur Wahl her demokratf- fchen Kandidaten auf.

<Jine Aussprache über die beiden Referate wurde von der Versammlung nicht beliebt. Der Versammlungsleiter. Reallehrer Hebermehl, schloß dann die Versammlung mit einer Werbung für die demokratische Liste

WSR. Rockenberg, 6. Rov. Dieser Tage ist ein Strafgefangener des hiesigen de«Zuchthauses Marienschloß nonrenS

lin aus G t eßen über Heinrich von Kleist als vaterländischer Dichter^ der VortragsfoLl in der Oberrtalkbule bt« auf den letzten Platz besetzt. Dre Grfch.enenen be­kamen allerdings auch einen glänzenden Bortrng W hören. In feinen, geistvollen Ausführung« gab der T'ortrxigenbe ein B.U> bie'e« mterrflan- ten Dichter« der im Oktober 1777 geboren wurde.

bezeichnete den unglücklichen D.chter al« den Schöpter der vaterländischen D.chtung in den Jahren von 1801 bis 1811. den er neben Senft Mvritz Arndt und Fichte stellte. Befonde« Wür­digung fand sein Drarna .Die Hermannsschlacht^, das eine vom größten Opfermut ge:mgene glühende Vaterlandsliebe atme, und des Preu- ßendramas Kleists .Der Prinz vmi. Homburg-, das der Vortragende als die Jbee der sittlichen Leibstüberwindung mit dem Ziel der Mietung des Vaterlandes bezeichnete. Kleist gebühre das Verdienst, tn einer Zeit tiefster »rmcötigüx^ die Da terlandsllebe durch die Dichtung wieder geweckt und emporgehoben zu haben. T-x Zuhörer dankten für den glänze-iden Vortrag durch leb» haften Beifall. Am Freitagvormittag gegen ' ,11 llhr wurde die htefige Sreitoilligc Feuerwehr alarmiert zweck« Brandhilfe mit der städtischen Mo:orfpritze in dem bena* barten Dorfe Rainrod. wo auf ni4« auf- geklärte Weife in dem Anwesen des Landwirts Rühl Feuer ausgebrvchen war. das rasch um sich griff und die Scheune mit der ganzen Grnte tn Asche legte, auch aus las Wohnhaus griff das Feuer über, das durch Feuer und -lüa'fer beichaoigt wurde. Außer der hiesigen Rlotocfpritze leistete noch tne Feuer­wehr von Drauerschwend und Rainrod tat­kräftige Hllse. so daß schließlich die Wammen auf ihren Herd beschränkt werden txxmien. Da das Feuer zu einer Zeit ausbrach als n.tmartb Tm der Familie des Besitzers zu Hause war. liegt die Vermutung nahe, > es durch Kurz­schluß in der elektrischen Leitung entstanden ist.

-er. Homberg a. d. Ohm, 6. Oft. Hier hat sich ein 23jähriger Buchhalter. der auf dem Werk der Mittel deutschen Hartstein- industrie tätig war. erschossen Der ho^e Mann befand sich fett Dezember 1925 tn dieser Stellung. ®r lebte über seine Verhältnisse, ber­get f f s ich bann an Geldern, die er al« Beiträge der Arbeiter zur Znvaltdenverficheru^ abzusühren hatte und sollte jetzt wegen Urtier- schlagung verhaftet werden. Außerdem wur­den ihm noch Fälschungen der Kranken listen vor- getoorfen.

Ruppertenrod. 7. Rov. Zu unteren Bericht in Rr. 256 vom 31. Oktober über die Teerung der Ortsdurchfahrt der Provinzial ft raße wird uns von der Prv- vinzialbauveNlx.llung berichtigend mit geteilt, daß fie niemals von der Gemeinde Ruppertenrod einen Zuschuß von 2400 Mark zu den Kosten der Ortsdurch ahrtsleerung verlangt. «ondern dem Bürgermeister mitaete-lt habe, daß die Leerung der auf 400 Meter Lange berechneten und ca. 5 Meier breiten Or »durchfahrt ungefähr 2400 Mark kosten dürfte. Hierzu sollte die Ge­meinde einen Zu schu ß von 1000 Mark leisten, den die Prat'inziafbaulatIihiItung, da der Gemeinderat anfänglich nur 500 Mark leisten wollte, auf 800 Mark ermäßigte. Bei jenem Bericht unseres Mitarbeiters, in dem von den 2400 Mark die Rede war, hat es sich um ein Mißverständnis gehandelt.

Atzenhain. S. Rov. 3n den nächsten Xagcn geht unser feit Kriegsende hier erfolgreich wirkender, allgemein beliebter und verehrter Leh­rer Kauf mann von uns. um die ihm schon vor drei Jahren gugemiefene Stelle an der Schil­fe r s ch u l e in Gießen anzutreten, woran ihn bi« jetzt Wohnungsmangel verhinderte Wie sich Lehrer Kaufmann durch fein reiche« Wissen, seine rege, fruchtbringende JkreiiWähgfeit das Vertrauen der h>ffischen Lehrer in vollem Maße erworben hat. die ihn nrit an führende Stelle beriefen, fo hat er sich auch in unserer Gemeinde und Volksschule durch seine Pflichttreue, fein Lehrgeschick und sein freundliches, umgängliches Wesen sehr beliebt gemacht. Die Gemeinde be­dauert feinen Weggang tief und wünscht ihm in seinem neuen Wirkungsvrt weiteren Aufstieg und Grfolg in seiner Berufslaufbahn zum Wohle unserer hefsifchen Zugend.

Former, den er ausübt, ist dtcscs Jubiläum wohl von ganz besonderer Seltenheit. Heß genießt hier allgemein den Ruf eines arbeitsamen und strebsamen Mitbürgers

* Allendorfa. dLahn.S. Noo Die Bau­tätigkeit Hot auch in unserem Orte an Umfang zugenommcn Außer der üblichen Anzahl alljähr­licher kleiner Anbauten wurden hier in der Haupt­sache fünf Neubauten errichtet: zwei davon sollen in nächster 3cit bezogen werden, während die übrigen noch im Bau begriffen sind. Bier der neucrstellten Wohnhäuser befinden sich in der Triebstraße, die sich allmählich zur schönsten Straße unseres Dorfes entwickelt

Kreis Friedberg.

WSR. Friedberg. 5. Rov. Der Ärei«- kaffengehilfe Bruno Stoff, der feit einer Reihe von Zähren bei der KreiSkaffe des KreiSamt« Friedberg beschäftigt war. ist nach llnterfchtagung von 1 5000 Mk. amtlicher Gelder flüchtig geworden. Gegen den Defraudanten wurde ein Steckbrief erlassen. Man vermutet, daß er, mrt feinem Motorrad bereits daS Ausland erdicht hat.