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durchaus nicht mehr so hoch ausfallen wirb wie vor einigen Wochen auf hiesigem Platz, ba ®rün- bergS Jugend inzwischen recht viel hinzugelernt und anspre-ende Resultate erzielt hat

Auf eigenem Platz empfängt die -weite 3u» genbmannlu,aft die Erste Leuns und sollte alles daran'etzen. die Niederlage vom Dorsonn­lage wieder wettzumachen.

Die dritte Iugendels spielt, ebenfalls auf hiesigem Platz, argen Großen-Busecks erste Äugend und wirb aller DorauSftcht nach dem körperlich überlegenen Gegner den Sieg über­lassen müs «n.

Die Derbandssplele im ArbeUer-Turn- und Sportbund

Die KreilNasse.

£. Di« Spiele in der Krei-klasse bringen am kommenden Sonntag drei seltsame Paarungen, indem sich in den drei Bezirken der 1. Gruppe jeweils zwei Mannschaften aus einem Bezirk gegen üb erstehen.

.Tür den hiesigen 3. Bezirk beansprucht daS in H?uchelheim stattsinden:e Spiel Gießen und Heuchelheim daS weitaus stärkste 3n- tere'lz. Gießen geht mit den besten Hoffnungen noch Heuchelheim, denn diese Mannschaft hat gerade durch ihre letzten Spiele bewiesen, daß sie über eine hochstehende Spielweise verfügt: die Hintermannschaft und die Läuferreihe sind di« am glücklichsten besetzten MrnnschastSteile, v m Sturm läßt sich sagen, daß er wohl erfola- re'.ch anzugrei en versteht, Für den Platzverein ist ?a$ Spiel eine starke Belastungsprobe. Es ist anzunehmen, daß Heuchelheim auf eigenem Platz «ine größere Energie auf bringt, als am vergangenen Sonntag in dem aussichtslosen Kampf gegen Westend. 3m Interesse ter Sport­bewegung wär« zu wünschen, daß sich beide Mannschaften bemühen, daS Spiel, das den Eha ratter eines LskaltreffenS hat, ohne Zwischen­fall und in vornehmen Formen durchzuführen.

3m Rachbarbrzirk stehen sich die Lokalgegner Friedberg und Dorheim gegenüber. Ob­wohl da- Spiel auf ihrem eigenen Platz statt- findet, tocr.cn sich die Doryeimer am Ende des Spiels doch als geschlagen bekennen müssen.

3n Praunheim stehen sich der Platz- verein und Dockenheim gegenüber, wobei Praunheim über ein kleines Plus verfügen dürste.

Die erste Klasse.

DaS wichtigste Spiel in dieser Klass« sindet in JMefcd statt, wo sich Wieseck I und Wetz­lar I gegenüberstehen. Dringt Wicseck ein gleich hervorragende- Spiel zustande wie a.n Sonntag gegen Raunheim, so sollte es mit der Absicht der Wetzlarer, in der Rachrunde kein Minus­spiel zu machen, recht kritisch bestellt fein. Dem Dernchmen nach erscheint Wetzlar in stärkster Ausstellung, da eS seinen Gegner am Sonntag richtig einschäht. Will Wieseck dieser Beurtei­lung gerecht werden, so ist erstes Erfordernis unbedingte Disziplin und unbeugsamer Sieges­wille. Sind beide Doraussehungen gegeben, so kann der Platzverein unter Umständen siegen, im andern Falle sind die Punkte unwiederbring­lich dahin.

Raunheim I Hai Gießen 1 b als Gast. TJct der reifen Spielweise der Raunheimer ist an deren Sieg nicht zu zweifeln. Alle auf­opfernden Anstrengungen der Gießener werden hieran nichts ändern, höchstens, daß es ihnen gelingt, da- Resultat möglichst niedrig zu halten.

3n Alsfeld stehen sich Alsfeld I und Marburg I gegenüber. Wenn man geneig ist, den Marburger Männerturnern ein kleines Plus vorauSzusagen, so darf man hierbei die zähe, ausdauernde Schnelligkeit der Alsfelder nicht übersehen. Dieser Umstand zwingt, den AuSgang de- Spiele- offen zu lassen.

Die zweite Klasse.

DaS spannendste Spiel dürfte in Großen- Linden stattsinden, wo sich die erste Mannschaft des Plahvereins und Fronhaufen I gegen- Überstehen. Rach den Beobachtungen in den seit­herigen Spielen müssen Großen-Lindcn die meisten Siegesauösichten gegeben werben

Ohne viel Au-sicht auf Erfolg fährt Alten- Bus eck I zu Leun I Wenn der alte Kampe Leun will, wird er die Alten-Dusecker mit einer empfindlichen Niederlage heimschicken.

3n Rodheim stehen sich Rodheim I und Burkhard-selden! gegenüber. Auch hier muh man in dem Platzverein den vorauSstchl- lichen Sieger sehen.

Die zweiten Mannschaften.

3n AlSfeld spielen Als seid II und Mar­burg II. wobei man den Einheimischen am meisten zutrauen muß.

3n Raunheim stehen sich Naunheim II und Heuchelheim II gegenüber Heuchelheim muß sich sehr strecken, wenn es heil aus dem Kampf hervorgehen will.

Wieseck II und Wetzlar II stellen sich in Wieseck Rach dem guten Abschneiden Wielecks gegen die ungeschlagenen Naunheimer liegt ein Sieg der Einheimischen im Bereich des Mög­lichen.

Die Jugend und die Schuler.

3m 3ugendspiel zwischen Wieseck und Wetzlar, das in Wieseck stattfrndet, haben beide Mannschaften Aussichten aut den Sieg.

3m dritten Spiel in Raunheim stehen sich die Äugendmannschasten Raunheims und Gießens gegenüber. Auch hier muß man den Einheimischen Cie meisten SiegrS aussichten geben.

Heuchelheim« 3ugrnd empfängt Klein- Lindens Jugend. Dei der Wendigkeit und technischen Befähigung ist mit einem Sieg Heu­chelheims über ihre Rachbarmannschaft zu rechnen.

Bet allen Anstrengungen hat S t e t n b ach wenig Aussichten, im Spiel gegen Hachborn erfolgreich zu fein.

Ebenso dürfte eS der Jugend Alten-Du- fecks in Fronhausen gehen. Fron hausen stellt die spielerfahrene.e Mannschaft.

Die bis jetzt ungeschlagenen Schüler Wie­se d s haben die Schüler Wetzlars al« Gast und damit ihre gefährlichste Klippe zu Über­winder,

Die Kleinsten Daubringens und Gie­ßens stehen sich in Gießen gegenüber. Mit einem Sieg der Stä ter ist zu rechnen.

Als Neuling erscheint Grohen-Linden mit seiner Schülermannschaft und hat gleich einen schweren Gegner: Lollar, der auch der ge­winnende Teil sein dürfte.

Heuchelheimer ftufeball.

Nächsten Sonntag beginnt die Nachrunde in den Verbandsspielen für die erst« Mannschaft des Sport­vereins 1920. Mit 6 Plus- und 4 Minus-Punkten hat fie die erste Runde glücklich beendet. Hierbei ist interessant, daß die Mannschaft zu Hause ""-es Spiel gewann, während sie außerhalb kein 5p gewin­nen konnte. Nächsten Sonntag soll die Mannschaft beweisen, ob sie außerhalb tatsächlich kein Spiel gewinnen rann. Der Gegner, B. E. 20 Gießen, steht an letzter Stelle in der Tabelle. Das Vorspiel in Heuchelheim verlor B. T. 20 ziemlich hoch 10:0. Die Gießener werden sich mächtig anstrengen, um sich für die damalige Niederlage zu revanchieren. Wenn die Heuchelheimer aber einigermaßen bei der Sache find, mußten sie trohdem gewinnen.

DieZweite" spielt vormittags in Heuchelheim gegen dieZweite^ von L i ch. Im Vorspiel verloren die Heuchelheimer knapp 2:1.

Deut'c' es

Turn- und Spor crbzeichen.

Am nächsten Sonntag findet nochmals eine Prüfung für das Deutsche Turn- und Sport­abzeichen in Gruppe 5 (20 Kilometer Radfahren) statt. Beginn vormittags 9 Uhr am Schützenhaus.

Wirtschaft.

Rheinisch-Westfälisches Ko')len Syndikat.

Dem Bericht des Rheinisch-West­fälischen Kohlen-Stzndikats in Essen für da- Geschäftsjahr 1926/27 entnehmen wir folgende Angaben:

Auf das 3ahr 1926 kann mit einer ge­wissen Des riedigung zurüdgeblidt wer­den, doch ist zu berücksichtigen, daß mit der nega­tiven Rationalisierung die in den aufgegebenen Betrieben steckenden stillen Reserven verschwun­den sind. Die positive Rational.f erung ist mit ausländischem Kapital erfolg , de,sen Verzinsung und Tilgung erst verdient werden muß. Troy der Besserung der Marktverhaltnisse in Deutschland bleiben für die Zukunft die alten u n g ü n st i - gen Bedingungen: ein zum allgemeinen Schaden durch Zollmauern ver lockter Weltmarkt und ein verarmtes Deutschland, das. durch den Dawes-Plan und durch eine wcckgeh.nde steuer­liche und sozialpolitisch« Gesetzgebung vorbelastet ist. Der englische Dergarbeiterstreik hat sich zwar in der Erhöhung der Absaymengen, weniger aber in einem Ausstieg des Erlöses ausgewirkt, da es dem Syndikat weniger um die Ausnutzung der Tagespreise, al- um längere Abschlüsse zu tun war. Sin Sinken der Ausfuhr unter ihre Durch- schnittshöhe war nach dein Wiedererscheinen dne englifdxn Kohle selbstverständlich. Der Preisstand im Inland wurde während des englischen Berg- arbeiterftreif« nicht erhöht. Um fo bedauerlicher toar es, daß Reichskohlenrat und Reichswirt-

fchafrsminister nach der verfügten Lohnerhöhung vom 1 Mai 1927 und nach der Einschränkung der Arbeitszeil einer angemessenen Erhöhung der Preise für Kohle und Briketts nicht zustimmten.

Don einer internationalen Verein­barung nach Art des Eisenkartells verspricht sich der Bergbau wenig, da England sich diesen Gedanken gegenüber recht kühl verhält. Als bedeutungsvolle Ereignisse werden hervor­gehoben: die Gründung der A.-G. für Kohle­verwertung, die als ihre erste und größte Auf­gabe die Gasfernversorgung in Angriff ge­nommen hat, und weiter der Zufammenschluß mehrerer der größten Mitglieder des Syndikats zu der Bereinigte Stahlwerke 2L-O. Die im Zähre 1925 eingerichtete Wärmetechnische Ab­teilung ist weiter ausgebaut worden.

Die Steinkohlen - Gewinnung Deutschlands hat im Jahre 1926 infolge des englischen Bergarbeiterstreiks eine erheb­liche Steigerung erfahren. Sie war mit 145 363 000 Tonnen um 12 741 000 Tonnen, das sind 9,61 Prozent höher als die Förderung de- Dorjahres, und um 4 610 000 Tonnen, das find 3,28 Prozent höher al- die Förderung im 3ahr« 1913 bei Zugrundelegung des heutigen Gebietsumfanges ohne Saar und Oberschlesien. Die Förderung des Ruhrgebiets betrug im vergangenen 3ahre 112 192 000 Tonnen, daS sind 8 133 000 Tonnen vier 7,82 Prozent mehr als im Vorjahre. Sie blieb jedoch hinter der Förderung von 1913 um 2611 000 Tonnen oder 2,3 Prozent zurück. Unter dem Einfluß deS englischen Bergarbeiterstreiks konnte die deut­sche Kohlenausfuhr von 32 718 000 Ton­nen im Jahre 1925 auf 51 013 000 Tonnen im Sabre 1926, d. h um 65,09 Prozent steigen. Sie Einfuhr des Deutschen Reiches ging im vergangenen Jahre infolge des Ausblei­bens der englischen Kohle erheblich zurück und betrug nur 2 677 000 Tonnen, das sind 5 013 000 Tonnen weniger als 1925 und 8 683 000 Tonnen weniger als 1913. Die Einfuhr aus England weist wirrer steigende Ten- de'nz auf. Die Zwangslieferungen deS Syndikats (Reparations.ieserungen) einschließlich der an die Regie gelieferten und der beschlag­nahmten Mengen) betrugen vom September 1919 bis einschließlich März 1927 62 182 419 Tonnen Kohle und Briketts und 26 752 628 Tonnen Koks, davon entfallen auf das abgelaufene Geschäfts­jahr 6 832 613 Tonnen Kohle und Brikett- sowie 1 861 613 Tonnen Koks.

Sehr drückend wird nach wie vor die Höhe der deutschen Eisenbahnfrachten empfunden, vor allem die der Kohlentarife, die den Wettbewerb mit dem Auslande außer- orientlich erschweren. Es wir) eindringlich dir Forderung erhoben, mit aller Beschleunigung eine ausreichende Ermäßigung des QI. 2.6 oor- zunehmen.

QIuö der Dermögensrechnung per 31. März find hervorzuheben: Beteiligun^-en 4 852 450' Mk. (i. V. 7 720 783 Ml.), Kohlen- Driketts und Pechläger 3 276 937 Mk. (23 834 941), Betriebsmaterialien 92 836 Mk (96 428). Wert- Papiere 21 504 Mk. (684 942), Wechsel 1 892 330 Mark (6 552 870), Kaste .9223 Mk (16 430), Guthaben in laufender Rechnung 152 185 916 Mk (91 515 656). Unter den Passiven erscheint das Aktienkapital unverändert mit 7,5 Mill. Mk., Hypotheken werden ausgewiesen mit 40 000 Mk. (112 050), Akzepte mit 12 100 000 Mk. (5 862 006), Schulden in laufender Rechnung mit 142 701 231 Mark (116 948 077). Die Bürgschaften betragen 5 847 186 Mk. (5 777 186). Die allgmteinen Un­kosten beliefen sich auf 8 571 828 Qltf. (5 042 950).

DoraussichtlicheAblehnungder DollaranleihederyessischenStädte. Nachdem die Ausländsanleihe der Stadt Frank­furt a. M. gescheitert ist, ist anzunehmen, daß die geplante Dollaranlcihe der he fischen Städte nicht genehmigt werden wird. Insbesondere dürfte hierzu das ablehnende Derhalten deS Reichs- banwräsidenten beitragen.

Erhöhung der Zinssätze derFrank- furter Bankiervereinigung. In Anleh­nung an den Beschluß der Berliner Stemel verein! - gung hat auch die Frankfurter Bankieroereinigung beschlossen, mit Wirkung vorn 5. Oktober die Zins­sätze in provisionsfreier Rechnung um 0,5 auf 4 Prozent und die prooisionspflichtige Rechnung gleichfalls um 0L auf 4.5 Prozent zu erhöhen. Der Soll-Zinssatz ändert sich bekanntlich autornatifch mit der Veränderung des Reichsbankdiskontsaßes. Die Haben-Sätze für Geld über 14 Tage find noch nicht festgesetzt, die bisherigen Vorschläge lauten, wie wir erfahren, auf eine Erhöhung um 1 Prozent.

Die Holland - Anleihe der Lah­rn eyer-A.-G., Frankfurt a. M. Wie aus Emittentenkreifen in Amsterdam mitgeteilt wird, werden die Zeichnungen auf die in Holland aus­gegebenen 6 Millionen Schweizer Franken bprozen-

tiger Obligationen der Elektrischen Werke, A.-G., norm. Lahmeyer & Co., Frankfurt a. M., voll zuge- wiesen werden.

e Gute-Hofsnungshütte. Die Gute- Hof nungshütte. Aktienvere.nigung für Bergbau und Hüttenbetrieb, wird, tote WTB.-Handel-- dienst erfährt, der demnächst einzuoeru enden Ge­neralversammlung die Zahlung einer Dividende von 6 Prozent in Dorschlag bringen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt. 7. Ott. Tendenz fester. Die Stimmung an der heutigen Börse war aHgcmein etwas fefter, wenn auch die Geschäftstätigkeit »eingeschränkt blieb, da man die Entscheidung der heutigen Kabinettsfitzung in der Frage der Auslandanleihen noch abwartet. Zur Zu­rückhaltung mahnte auch die Geldmarktlage, die sich wieder etwas vcrsteist hat. Ferner ließ die Beteiligung des Publikums am Börsengeschäft auch weiter zu wünschen übrig. Don der lebhafteren Um- satztät gkeit in verschiedenen Spezialwerten ging aber eine allgemeine Anregung aus. Stark hervor trat das Geschäft am Farbenmarkte im Zu­sammenhang m.t der morgigen Aufsichtsratssitzung. Auch Elektrowerte verzeichneten wieder stär­kere Umsätze. Der Dioidendenvorichlag bei Licht und Kraft, wobei über einen aünftigen Geschäftsgang be­richtet wurde, bot eine Anregung Don Ausland- feite sollen wieder in verstärktem Maße Käufe eingesetzt haben. Allgemein ergaben sich Kursbeste- rungen von 1 bis 3 Proz. F. ®. Farben zogen 1,5 Proz. an. Am Elektromarkt gewannen L cht und Kraft, Felten und Bergmann je 4 Proz., letztere trotz des Dementis einer Kavilalerhähung AEG., Gcsiürel und Siemens plus je 2 Prozent. Stärker erholt waren Zellstoff Waldhof plus 4 Pro> zcnt. Autoaktien vernachlässigt und nur knipp be­hauptet. Kleyer minus 0,5 Proz Don Loka'werter konnten Scheideanstalt 2,5, und Holzmann 2 Proz anziehen. Danken waren gut gefragt und d'» drei Prozent fester Heimische und fremde Ren­ten still. Schutzgebiet stark angeboten und schwä cher. Im Verlaufe wurde das Geschäft still und die Kurse bröckelten etwa» ab. Gesfürel konnten dagegen weiter anziehen. Tagesgeld 7 Proz. Am Devisen­markt war das Geschäft minimal. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,1955, gegen London 20,4250. Paris gegen London 124,02, Mailand 89,00, Ma­drid 27,95.

Berliner Börse.

Berlin, 7. DM. Die Börse war vorbörslich sehr zurückhaltend, da der Ausgang der heutigen Kabinettssitzung betr. die Anleihe- Politik Dr. Schachts sehr ungewiß erscheint. Zu Beginn des amilid)cn Verkehrs konnte sich eine allgemeine Bcfest.gung durchsetzen Sehr lebhaft ging es am Farbenmarkte zu, da man von der morgigen Sitzung etwas Besonderes erwartet. Die Gerüchte über eine Kapitalerhöhung nehmen immer festere Formen an, und man ver- wies auch auf die feste Haltung der Ehemical- Trust-Aktien in London. Auch die übrigen Märkte wurden dadurch angeregt, und bei Festsetzung der erftv-p Kurse stellten sich bei Spezialwerten größere Kursoesserungen heraus. Elektrowerte zogen bis ou 5 Prozent an, Spritwerte 8,5 bis 9,5 Pro­zent, Kunstseide 5 bzw. 8 Prozent höher. Sonst ginge.) die Kursveränderungen über 1 Prozent nicht hinaus. Heimische Anleihen und Ausländer ruhig Pfandbriefe gehalten Geld war eher etwas leichter. Tagesgeld 7 bl» 8j Prozent, Mo- natsgelb 8 bis 91 Prozent. Warenwechsel 6\ bi» 71 Prozent. Eine Erhöhung de» Repartgeldsatzes ist aber wahrscheinlich. Im Verlaufe machte sich das sihlende Geschäft wieder stärker fühlbar. Man hat den Eindruck, al» ob das Publikum, wenn es nicht ganz fehlt, höhere Kurse zu Abgaben benutzt. Die Tendenz ging unter Schwankungen zurück und die Kurse gaben 1 bi» 3 Prozent unter Anfang nach.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 7. Olt. Die erhöhten Auslandvreise wirkten fich nicht aus. Das Ge­schäft ist weiterhin äußerst ruhig, besonder- da- Weizenmehlgeschäft ist ganz lustlvZ. In Gerste halten die Brauereien zurück, wozu noch kommt, daß eine Frankfurter Großbrauerei ihre Mälzerei umbaut. Da- Futtermittelgeschüft ist ebenfalls sehr ruhig, da die ®rünfut ter ernte außerordent­lich groß war, ebenso eine reiche Hackfrüchteernte vorhanden ist. Das Angebot feiten- der Land­wirte in Getreide ist abwartend, zum Teil auch durch die derzei'igen Feldarbeiten und die Obst­ernte -urückgedräng. S- wurden notiert: Weizen, Wetterauer 26,50. 25,50. 22 bi- 24, Roggen, in­ländischer 24.75 bis 25, Sommergerste für Brau­zwecke 26 bis 28. Hafer, inländ. 22 bi- 24, aus­ländischer 21,50 bis 25. Mai-, gelb 19 bi- 19.25. Weizenmehl, inländ.. Spezial 0 38 75 bis 39.25. Roggenmehl 34,25 bis 35. Weizenkleie 12,75 bi- 13, Roggenkleie 13,50.

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

unter dcn papieren ange'uhnen Zistern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardöinsfuß 8 Prozent.

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