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Monte «-Schiffe #.<420.

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Wilhelm Moeser, Gießen, Seite»sweg 38

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Zweisekrauken - Motorschiffe MONTE SARMIENTO. MONTE OLIVIA

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Don der Landes-Universität Sieben. Die W ener Gesellschaft für Mikro- Hologie Hai den Professor Dr. Zwick, zur Zeit Rektor der Landes-Universität, für seine groben Verdienste um die Mikrobiologie zum korrespon- Lierenden Mitgl ed ernannt.

MED. Der Dolkstrauerlag 1927. Der Dolksbund Deutscher Kriegsgrabersursorge teilt mit. dab der Dolkstrauerlag 1927 am 13. März stattfindet und die Dorbereitungen zum einmütigen, würdigen Begehen desselben in An­griff genommen sind. Dereine und Korporationen teoficn diesen Tag bei Festsetzung irgendwelcher Deranstaltungen berücksichtigen.

Kein Grund z u G r i p p e -D e s o rg- Hilfen! 3m Gegensatz zu den Dachrichten aus anderen Teilen des Deiches und des Auslandes über starkes Auftreten der Grippe kann aus der Stadt und dem Kreise Dieben nach Erkundi­gungen an mabgebender Stelle milgeteilt wer­den, dab hier zwar auch eine Anzahl Grippe- Erkrankungen vorgekommen sind, die aber sämt­lich leichter Art waren und in ihrem 51m- fana den Stand vom vorigen Jahre in keiner Weise überschritten. Don schweren Erkrankungen oder gar von Todesfällen an Grippe liegt an den zuständigen Stellen bis jetzt keinerlei Mel­dung vor, so daß also ein Grund zu De- Jorgniffen nicht gegeben ist. Immerhin empfiehlt es sich, die Dorsich 1 nicht außer

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hhxaetDtefeit M auch In der .Boccaciv"- Dorftellung am kommenden Sonntag Frl. Glisa- b<t6 Kandt vom Frankfurter Opernhaus, die tat der Erstaufführung so außerordentlich ge­fallen hat. die 5 i a m e 11 a wieder fingen wird. 3n der Partie des vcalza wird diesmal Herr Joseph Gareis. ebenfalls vom Frankfurter Opernhaus, gastieren.

Der Goethe-Dund lädt in unserem heutigen Anzeigenteil seine Mitglieder und die hiesigen Literatursreunde zu einem neuen Zyklus oon drei Dichterabenden ein. Der Dorstand des Bundes schreibt unS dazu: Halle schon der letzte DichterabendzykluS mit Srnst Zahn. 2akob Dasserrnann und Karl Ettlinger allseits grobes Interesse gesunden, so dürste der Goethe- Jund durch die drei kommenden Dichterabende das literarische Leben unserer Stadt wertvoll beeinflussen, und mit einem feinen literarischen Programm auswarten: Walter von Mol o. Rudolf Herzog und Frank T h l e ß- Wal­ker von Molo aus dessen reichem Schassen uor allem sein Schillerroman zu nennen ist, hat

singst in seiner neuen Domantrilogie,-®in j wacht auf den dritten Dand ,3m ewigen Licht kerausgegebcn. aus dem er bei seinem hiesigen Abend verlesen wird. Dudol f H e r z o g des- l?n Werke wohl in keiner Haus-Diblivthck fehlen werden wird am zweiten Abend aus feinen Dichtwerken eine bunte Auslese Vorfragen. Für »eu dritten Abend ist der Dichter Frank 15 hieß . der zu den stärksten Erscheinungen des literarischen Lebens der Gegenwart gehört, ge­ronnen worden. 3m 3ntereffe des schöngeistigen und literarischen Lebens in unserer Stadt ist rur zu wünschen, daß recht viele hiesige Künst­en d Literaturfreunde sich dem Goethe-Bunde und feinen Bestrebungen anschlieben, zumal der Bund tei der Festsetzung seiner Beitragsverpslichtungen ter wirtschaftlichen Lage weiter Kreise unserer Bürgerschaft in weitgehendem Matze Rechnung trägt. (Siehe heutige Anzeige.)

Acht zu lassen. 3m Falle von Unwohlsein. das auf Grippe hindeutet, nehme man Formamint- Tabletten oder gurgele mit Wasserstoffsuperoxyd oder übermangansaurem Kali. Gegebenenfalls lege man sich zu Bett und schwitze kräftig, ver­säume aber nicht, rechtzeitig den Arzt zu rufen.

Aus der Gießener Bevölkerung s- ft a 11 ft i l. 3m Jahre 1926 wurden bei dem hiesigen Standesamt folgende Beurkundungen ooraenom- men: Geburten 1025 (1925:1036), Eheschließungen 247 (238), Sterbcfälle 749 (741).

* Schullinberspei I u n g. Seit Mitte Dezember wird in der Pestalozzischule Mord- anlage) und in der Schillerschule, sowie seit heute in der Goetheschule >Westanlage) an unter­ernährte Schulkinder das früher schon verab­reichte warme Frühstück wieder gegeben. 3ns- gefmnt werden täglich in den drei Schulen 878 Kinder gespeist, von denen jedes zum Frühstück etwa 3,10 Liter Milch und ein Brötchen von SO Gramm erhält. Außerdem werden noch in der Kleinkinderschule täglich 120 Kleinlinder mit je etwa 1/4 Liter Milch versorgt. Die Speisung er­folgt für die Kinder kostenlos. Die finanziellen Lasten trägt die Allgemeinheit.

Ski-Sonderzug Gietzen Schot- t e n. Wie wir in einem Teile unserer gestrigen Auflage schon mitteilten, läßt die Reichsbahn am kommenden Sonntag im Hinblick auf das auf dem Hohevodskopf stattfindende Skirennen einen Ski-Sonderzug von Gießen nach Schotten fahren. Der Zug fährt morgens 6.45 in Gießen ab und trifft um 8.30 Uhr vormittags in Schotten ein­er fährt dritte und vierte Klaffe und verkehrt direkt b i s Schotten, so daß ein Ilmsteigen in Didda nicht erforderlich ist. Die Einlegung dieses Zuges erfolgte unabhängig von der Prü­fung der Anträge des Eisenbahnverkehrsamtes Gießen und des Derkehrsbundes Oberhesse.x, über die wir gestern berichteten. Für die Rückreise am Sonntag kommt der fahrplanmäßige Abend-

anerkannte Fachautorttäten gewonnen. Man b achte die gestrige Anzeige.

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Dermeibmxg bes Zufa mm ens allenS verschieben er Deranstaltungen auf einen Tag hingewiescn.

" Ein Lehrling mit 3000 Mark ver­schwunden. Born Konsumverein Gießen und Umgegend wird uns geschrieben: Der 15jährige Lehrling unseres Bureaus, namens Heinrich Schuchhordt von hier, erhielt am Dienstag den Austrag, den Betrag oon 3034 Mark nach der Bank usw. zu bringen, und kehrte nicht wieder zurück. Die Polizei wurde sofort benachrichtigt. Cb ein Verbrechen oder leichtfertiges Verlosten seiner Stellung vorliegt, ist noch nicht ermittelt

Festnahme eines Heirats­schwindlers. Der Polizeibericht meldet: Der Heiratsschwindler Otto Nikolaus, geb. 11. Februar 1892 zu Dunzweiler, wurde In Mainz festgenommen. Da anzunehmen ist, daß er noch mehrere Betrügereien begangen hat, die evtl, nicht zur Anzeige gekommen sind, so wird hier­mit aufmerksam gemacht. Die Geschädigten wer­den ersucht, soweit Fälle in hiesiger Gegend vor- gekommen sind, sich mit der Kriminalpolizei Die- hen ins Benehmen zu setzen.

** Fe st genommen wurden zwei Personen wegen gewerbsmäßiger Unzucht, drei steckbrieflich gesuchte Personen sowie acht weitere Personen wegen verschiedener Straftaten.

D i e an den deutschen Hochschulen stud ierenden Hessen. An den Universi­täten des Deutschen Deiches studierten im Som­mersemester 1925 52 790 männliche und 6773 weibliche Studierende; davon waren 48 993 männ­liche und 6128 weibliche Deichsdeutsche, unter diesen waren 1194 männliche und 98 weibliche Hessen. Don den studierenden Hessen waren immatrikuliert in Berlin 24, Bonn 10, Erlan­gen 10. Frankfurt a. M. 343. Freiburg t. Br. 39, Gießen 531, Heidelberg 97, 3ena 11, Ätel 14. Köln 22. Marburg 21, München 99. Tü­bingen 11. Würzburg 25, an sonstigen Uiriver- sitäten 35. An den Technischen Hochschulen studierten 19 902 männliche und 398 weibliche Studierende; davon waren 17 288 männliche und 356 weibliche Deichsdeutsche; unter diesen waren 616 männliche und 24 weibliche Hessen. Don den studierenden Hessen waren immatrikuliert in Berlin 12. Darmstadt 548. Karlsruhe 9. München 41. Stuttgart 20. an sonstigen Hoch- schulen 10.

** Der Hessische Landes-Lehrer- verein hält am 4. und 5. April seine Haupt- und Vertreterversammlung in Offenbach ab

WSD. Ein Saatgutmarkt in Darm­stadt. Die Hessische Landwirtschchtsiammer ver­anstaltet gelegentlich der Landwirtschaftlichen Woche vom 11. viS 14. 3anuar im Dummelbräv in Darmstadt einen Saatgutmadt. Auf diesem gelangen Saatgutproben von den in den Saak- baustellen der Landwirtschastskarnmer anerkannten Getreide- und Kartofselsorten zur Ausstellung.

I Mit dem Saatgutmarkt ist gleichzeitig eine Au->- fiellt'.ng bewahrter Beizmittel für Saatgetreide, sowie von Beizapparaten für Trocken- und Daß- beize. ferner die Dorführung von Getreidesaat- re'Niigungsanlagen verbunden.

Ei n e landwirtschaftliche Woche veranstaltet der Frankfurter Landwirtschaftliche Derein vom 10. bis 14. 3anuar in Frankfurt am Main. 3n Kursen für praktische Landwirte und 3nteressenten sotten Dorträge über zeit­gemäße Fragen der Landwirtschaft mit anschlie­ßender Aussprache geboten werden. Wie der Verein uns mitte.lt, hat er für diese Dorträge

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Der Der kehrsverein Gießen hat nunmehr seine Geschäftsräume im Tor- häuschen am Seltersweg, gegenüber Kaffee Hett- ler. bezogen. Es ist dort jedermann Gelegenheit geboten, vor dem Antritt einer Decke sich durch Einsicht in die offcnliegenben Führer und Pro­spekte über alles Wissenswerte des betr. Aufent­haltsortes zu orientieren. Einem großen Be­dürfnis des Publikums ist durch die Einrichtung einer öffentlichen Fernsprech st eile in dem Dereinsbureau entsprochen, ferner ist die Dermittelung von Zimmern xn Hotels und Privat- pensionen in die Wege geleitet. (Däheres siehe heutige Anzeige.) Als sehr betrübend, so schreibt uns der Verein, mutz fest gestellt werden, da,; noch sehr viele Kaufleute und fast sämtliche Hand­werker dem Verein n i cht als Mitglied ange­hören. obwohl man gerade bet diesen Kreisen das nötige Verständnis für eine unserer Stadt entsprechende Fremdenwerb'.ing vorax ssetzen mutz. Die Meldungen über die Tätigkeit der neugegründeten Verkehrsvereine unserer Dach­barstädte Marburg und Wetzlar, sowie die Be­strebungen der Städte Büdingen. Friedberg usw. beweisen, daß man dort den Wert der Verkehrs- vereine erkannt hat unnd durch Beitritt und Dat und Tat unterstützt. Es ist zu wünschen, datz eS nur diese- Hinweises bedarf, um alle noch Fern stehenden dem Verein als Mitglied zuzuführen. Gleichzeitig fei wiederholt auf die Wichtigkeit der Meldung von geblauten Veranstaltungen zur

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Arzthonorar und Krankenkassen

Dom Wirtschaftsverband der Aerzte wird uns geschrieben:

Am 22. Dezember 1926 beseitigte her preußische Minister für DolkSwohlsahrt mit Wir- lung vom 1. 3anuar 1927 den20prozentigen Rabatt auf die Mindestsätze der preutzischen Gebührenordnung für Aerzte, ein Abschlag, der den Kaisen wegen angeblicher Dotlage seit dem 1.3utl 1921 und ausdrücttich nur als vorübergehende Maßnahme gewährt werden mußte.

Der preuhische Landtag hat wiederholt, am 1. Oktober 1925 und am 28. April 1926, den Wegfall des 20prozentigen Hvnorarabzuges ge­fordert, und die Deichspartei des deutschen Mittelstandes stellte noch kürzlich einen dahin­gehenden Antrag. Die Parteien gingen dabei von der Tatsache aus. daß nach den Ergebnissen einer Aussprache im Haushaltsausschutz deS Landtages von einer Dotlage der Krankenkassen nicht mehr gesprochen werden könne. Es ist den Kassen nicht nur möglich gewesen, in den ersten 3ahren nach der Stabilisierung erhebliche Sum­men für Vermögensanlagen zu verausgaben, so im 3ahre 1924 mehr als 175 Millionen Reichs­mark, im 3ahre 1925 fast 185 Millionen Reichs- mart, sondern sie konnten auch, wie das Stati­stische Reichsamt festgestellt hat, erhebliche Mehr- leistungen. vor allen Dingen beim Krankengeld und in der Familienkrantenpflege gewähren, und waren darüber hinaus sogar imstande, im 3ahre 1925 einen Überschuß der Aktiven über di<- Passiven in Höhe von 320 Millionen Reich« matt zu erzielen.

Der 3ndex der Lebenshaltungskosten wai von 115,0 im 3uli 1924 auf 143,2 im Dezember 1926 gestiegen, verzeichnete also eine erheblich-- Zunahme, und da auch die Löhne der Arbeiter beträchtliche Steigerungen aufwiesen, so glaubte der Minister ein* weitere Rabattgewährung au) Kosten der deuxschen Aerzte nicht mehr oerant Worten zu können, zumal das neue Aerztekammer- geseh erhebliche Anforderungen an alle Aerzte zur Unterstützung notleidender BerufSgenossen stettt. 1

Durch die Verordnung des Ministers werden wie ausdrücklich hervorgehoben sei, erst die Vor- triegsfätze in der Bezahlung der Aerzte erreicht

Wenn die Kassen eine richtige Krankengeld Politik treiben, wie sie das Reichsarbeitsministe- rium wiederholt gefordert hat, und sich Hinsicht lich der Vermögeilsanlagen nur eine geringe Bc schränkung auferlegen, wenn sie in bezug aul Derwaltungskosten und die Wei terver sichern ne von Mitgliedern die Grundsä>e strenger Wirt schaftlichkeit beobachten, wird es ihnen nicht nm möglich sein di- im Vergleich zum Gesäm; Haushalt außerordentlich geringen Mehrkosten fv eine angemessene Honorierung der ärztlichen Lei stungen zu tragen, sondern sie werden sogar ai eine Herabsetzung der Beiträge denken könne:-.

Sprechstunde» der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag. Samstag nachmittag geschloffen.

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