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llr. 260 Df erles Blatt

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Samstag, 5. November 1927

Wirtschaft.

Oas 6<m&tixrf im Oktober.

2U4) bra Ctiotxrbrnibt bei Beichsoer- ban bei bei Deutschen Handwerks .nutz man bei der Brrurietlung der Wirt- kchas t slage des Handwerks auch für bett Monat Oktober ... chen städtischem unb lLndl ichem Hanbwerk unterich-it^n. Der B e- schästigungsgrad les städtischen Han^. nxrfi h im allgemeinen als zusnedenftel- lend |u t<* :4>nen. Dai Bauhouplgeweebe war noch währ. des ganzen Monats, begünstigt durch die Witterungsverhä'tnisfe befriedigend be­schäftigt. desgleichen bu K-auncbengeoerbc Da­gegen kann man in den ländlichen Bezirken von einer lebhaften Bautä igkeit nicht sprechen Die Landwirt'chalt kann infolge bei schlechten Ausfalls der iSrnte keine neuen Bauten aus- führen und hält auch mit Aeparoturarbeiten zu­rück. Beim städtischen Handwerk macht sich teil­weise bereits die Winieriaiion durch eine Be­lebung de» Ge'chLlts bemerkbar Die Derdicnst- mögllchkeiicn sind jedoch infolge des sehr scharfen Wettbewerbs und infolge des bauernd fteigenben Unkostenkontos (Reigenb< Mater-alpreile, nur sehr gering Hinzu kommt bte bet allen Hand- werkizweige^i rtngetretene Erhöhung bet Löhne Infolge der Bereisung des (Geldmarktes wird der auch im Oktober sehr schlechte Zahlungsein- aang erst recht fühlbar. Das 'Bedangen nach B e- schafsung von Äeebtten ist deshalb beim Handwerk gröfter als in den Bormonaten.

Wochenbericht vom frankfurter Effektenmarkt. Die Börse ftanb In beriet Woche im Aeichen fass völliger Grichäslstriiakrii. Bach den auftcr- erbentliAen Äuriembrüdoen der ».nrgangenen Woche blieb die Gründ ft immung unlieber und nervös. Das private Publikum, das d irch dieke Borgänge seine Kd rvicrtb it und Ir.l- nahmslosigkeit eher noch verstärkte. Hieb dem Markte vollkommen lern, und die Spekula'Ion t>erh(irrte in Lustlo'igkrit und Zurückhaltung. um fchliehlich In einen Zustand saft Völl g er Apathie iu verlinken Siner lebhafteren Entwicklung d^s feschästes hindernd im Wege standen die Dis­kussionen über eine evtl, neue Diskont­erhöhung der Beichsbank. Der Zahltzig hatte zwar keine Schwier>gkellen ergeben, da d c Ültimoengagei' ei' i s stark zusammenaeschrumpst waren, der Geldmarkt wurde aber stark angespannt. Hs trat allerdings ach der Ueberttinhung des .Wahltages eine Erleichterung ein. die sich zunächst aber nur am Lermingeld- marft bemerkbar machte, während Tagesgeld im Gegensatz zu der Entwicklung des Berliner Geldmarktes angefpanni Hieb. Diele allmählich '.ung am Geldmärkte konni. jedenfalls keine Besserung der Stimmung herbei- führen, da man in Bötlenkreisen in dieser Woche einen durch He Anspannung zum Oktober- Ultimo sehr ungünstigen Beichsdankausweis er­wartete. Als die Wochenüberlicht der Beichs­bank dann bekannt wurde, ergab sich tatsächlich, vast die Beanspruchung der Beichsbank zum Ultimo aufjerordentlich stark war. Mit einer 3u- nähme um 382 Millionen hat die Summe der Wechsel- und LombardbestLnde eine Bekordhöhe seit der Stabilisierung erreicht, während der Umlaus der Bcichsbanknoten um saft tKX) Millionen guQerwnvnen b.n Die Erhöhung des Keichebankdislon'es ist dadurch in bedroh­liche Kühe geruckt, zumal der Geldmarkt in der nächsten KMt eine starke Belastung etsahn-n wird durch die Tilgung bet Kentenbankschuld von 293 Millionen Da nicht anzunehmen ist. dast die Landwirtschaft die bet der Bentendank fälligen Wechsel einlösen kann, wird wohl die Beichsbank bzw. der Geldmarkt stark in Miilridenschrit ge­zogen werden. Unter solchen Erwägungen sanden einige günstige Momente keine Beachtung an der Böd< Sv blieben die überwiegend günstigen Wirtschastsbe richte der Dresdner Bank und der Commerz- und Privatbank ohne merk­lichen Oinfluh Auch die Marktberichte des Stahl- werk Verbandes und des Böhrenvcrbandes wur­den wenig beachtet. Schntt auch die Spekulation verschiedentlich zu Abdeckungen ihrer umfang­reichen Baisseengagements der vergangenen Woche, so drückte andererseits trtc Geschäftsstllle aut das Aursniveau. Bet kleinen Aursverände- tun gen bis durchschniNlich 4 Proz nach oben und unten blieb die allgemeine Tendenz gegenüber der Borwvche etwa behauptet. Bennenswertc

SemderHwegungen traten nicht ein gtwas im Boeder gründe standen I.G.-.^archen und Mc flirt- trotoeru. ohne dah sich aber auch hier gröhere Kursveränderungen ergeben hätten^

Die Bente u Märkte lagen ebenfalls sehr still. Ablösungsfchuld brödc.tm weiter 1 eich' ab. Am Donnerstag trat plötzlich lebhaftere Bach- frage nach Auslandrenten ein namentlich Türt.-n, und zwar Bagdad. Zolltürken und Ana­tolier waren verlang Am Devisenmarkt konnten 1 von Dollar und Pfund kräftig erhalen.

Wochenbericht

vom $ronffurkr Echlaü tviebmartt.

Das Geschält am Frankfurter Schlachtvieh- markt dieser Woche tr-ar am Hauptmarkt ruhig, doch wurden di« Märkte geraum i nut in Cd) to einen verblieb bei 'ehr s^lcppcndem Ec- schäit Ueberstand Am Bcdenmarkt war der Geschäftsgang antangs ebenfalls ruhig doch be­lebte (ich das Geschält plötzlich da der Auftrieb den Anforderungen der Käufer nicht genügte. Der Markt trurte vollkommen gerä unt Der Gefamtauftrieb bestand au.' 321 Ochsen 80 Bullen. 740 Kühen und 430 Für en lernet aus 1132 Ääibem 632 Schafen und 5973 Schwei- nen. Berg!i en mit dem Auftrieb der vergange­nen Woche waten 223 Binder 10 Äfllber. 307 Schafe und 6C8 Schweine weniger angetrieben. Qi notierten per Zentner Lebendgeui t Ochsen A 1 61 bis 63 Ont. A II 57 bis 63 B I 54 bis 56. BH 50 bi* 53 Bullen A 5S bis 63. B 5? bis 55. 5iühe A 4) bis 53. B 43 u.s 43 C 35 bis 42. D 30 Mi 35; Sir -n A 59 bis t2 B 54 bts 59.

C 48 bis 53. jtä.ocr B 78 bis 83 C 71 bis 77.

D 64 bis 70. Scha e AI 46 bi« 53 B 33 bl* 44.

C 33 bis 37 S^w'ine b t5 bis 67. C 65 bi« 17.

D 62 bis 65. E 58 bis 62. Gegenüber den Bo- tierungen der vergangenen Woche bLe.-cn Bin­der und Scha'e unverändert, während C- juxint 1 bl« 2 Mk. und Kälber 1 Ml (am Hauptmarkt traten die Bviierunnen für Kälber nochmal« 2 Wk. höher al« am Bebenmarkt) im Preise an­ziehen konnten.

Wochenbericht vom frankfurter Produktenmarkt.

Die in der vergangenen Woche einsetzcnde Festigkeit bet überseeischen Märkte machte weitere Fort'ch itt . Io bah sich die s.rund­lichere Haltung auch in dieser Woche sortsehen konnte. Das Geschäft bewegte sich acet nach wie vor in lehr engen Grenzen, da de Angebote tellweile sehr knapp waren und die Händler wenig Kaulneigung befunbeien. Etwa« untereHc bestand sür Inlandwcizcn - nur bessere Qualitäten - der auch im Preise an­ziehen konnte 3m Gegensatz zur vergangenen Woche wat das Boggengefchäst sehr klein. Angebote waten nicht vorhanden und die Preise bröckelten, im Sinklang mit den ausländischen Notierungen, weitet ab. Hafer in guten Sorten war sehr gesucht, was aber bei den Dotierungen nicht zum Ausdruck kam. 3n Mai« war da« Geschäft feht minimal, was sich auch bet bet Preisgestaltung bemerkbar machte. Gerste war etwa« für Btauzwccke gesuchte fonst aber im allgemeinen ebenfall« still. Weizenmehl, das in der vorigen Woche lebhaft umging hatte nur feht geringe- Geschäft zu verzeichnen, trotz­dem zog der Preis infolge der höheren Weizen- breife etwa« an. Der Futtermittelmarkt war fest da« Geschäft im Gegensatz zu den an­deren Märkten auch bedeutend gröber, die Preise mufften alle erhöht werden Besonders Weizen- fiele und Biertreber waren stark verlangt, oft wurde sogar über Botiz gebandelt Das Ä a r - toffelgeschäft war nach wie vor klein, bei rüiflduhgcn Preisen. Zum Wochenschluh wurde die Haltung allgemein schwächer. Ber- stimmend wirkten die wieder nachgebenden Aus- landnotierungen. DaS Geschäft stagnierte voll­kommen Boggen wurde etwa« mehr angeboten. waS aber für den Markt vollkommen ohne Gin- fluft blieb. 3n Futterartikel blieb das Geschäft noch einigermahcn lebhaft, Weizenkleie wurde weiter gut gesucht Weizenmehl lag weiter matt, da die Mühlen über schlechten Abgang klagen

3m Vergleich zu den Kotierungen der vergangenen Woche zogen Weizen I und II je eine halbe Mark im Preise an. Unverändert biteben die Kotierungen für Sommergerste. Hafer (In- und ausländischerI. ebenso für Äoqgenmehl. Oinc viertel Mark höher lauteten die Preise für Weizenmehl, Weizen- und Boggenfieie Boggen und Mais gaben eine viertel Mark nach. Die

Woche Ichkost zu folgende» Kotierungen' Wei­zen I 26 Mk II 24 75. III 22 75 bis 23 50 Boggen 25. Sommergerste 25 bis 28 Hafer linl > 22 75 H» 24au*L> 24 53 bi« 25 Ma, Der^enmeb' 37.75 bis 35 25. Boggenmehl 34.25 Hs 35. . W - -nk e r 13. KoggenLnc 13.75 bi* 14 Mk

Befriedigende Loge des beut- 'chen ckifen Markts 3m C! ober hat sich der Geschäftsgang auf dem deu schen Eisen- und Stahlmarkt nach dem Fachblrtt .Stahl und Ollen" im aUgemdncn wieder bErledigend gestaltet. 3n den Haupterzeugrn"en sind die Werke bis gegen 3ahresfchlust. im übrigen jedoch immerd n nrch von D

Heibt es in Ö.k-n und S ahl nach wie vor bet brr Mengenkonjur.k.ur. währ mb die Dreife er­heblich weniger günstig find S' < Lag auf dem Schrottmarkte hat sich nicht geäaberi Der für ba* laufende Biertel,ahr vorlieg nde BPrrs der Werke ist zum gri fiten Teil unterg bracht 3m 3nl<mb lind »rhebltche 5käufe getflllg: word.m, neue Auslandläufe warben j doch k nim abqt- tchlvssen Bei d r Ausfuhr stöstt die deuttche 0;kn- und S-ahlindustric nach wie vor auf d < grftfiten Schwierig keilen Alle La aber beharren auf dem Schutze Ihrer Eisen idu'trie durch hohe Zölle, während anderseits bic Hrage intemati-*- nc!cr Berkaufrv räänd« Kohftahlg mrinschaftf

Herein westdeutscher Waggon­fabriken. A. - G . Köln. D..t der. ..Köln- 3tg." au« Berl.n gemeldet wird, übernimmt von dem 11 Mill onen 3llark bctra rnden Aktien­kapital der neuen Gesellschaft d.e Ztrma Ban der Zhpen und Lhari^-r G. m. b. H In Köln-Deutz etwa 60 Prozent, bte A -G. Dasseidorfer Ollen- bahnbedarf, porm Kari Dever & 6k. in D:> *cl- dorf. etwa 26 Pro ent. un> die Firma Äilling & Sohn in «Hagen ;n Westfalen . twa 14 Pro­zent. Weiter hört die ..Köln Ztg.". dah ent­gegen der Meldtma eines rheiin ch.-n Blatte« 5er Mantel der'el^orlcr Liknliedarfs-A.-G. nicht verwandt werden soll dast c« sich vielmehr um eine neue Gründung handelt, wobei im Sinne des Steuermllöerungsgel-ves die $irma van der 3h* en und Chariter G. m. b. H als Aufnahme- fiTnia gelten w.rd. Ferner en sprechen die Kitt- teilungen. bah die Waggonfabrik UcrMngen eine Beteil.gung an der neuen Ge'ellfchaft ablehnte, nicht den Tatsachen. Zwischen den Gründer- ge'ellschaften der neuen A.-G. und der Waggon- fadrik A.-G. ilerbingen haben bisher keine Ber- Handlungen ftattgefunben. Sämt!--che in die neue Griellfchaft e ngebrachten Werke sind zur Zeit gut be'ch.ftigt.

Produktlonserhöhung unb Der- bandsablauf im 3rm< ntgetocrbe. Den Bestrebungen, den W stdeatichen m.n'verband über den 31. Dezember d. 3. hinaus zu ver­längern. stehen, so berichtet die .Köln. Bvlk-ztg.". Derk-ältniffe gegenüber, die fast täglich schwieriger werden. Um ihr Kontingent zu erhöhen, gingen jetzt mehrere Werke dazu über, bedeutend' Ver­größerungen vorzurtehm.-n. Auch sind zw i neue Unternehmen in der Bildung begriffen. Schlim­mer steht e* jedenfalls mit dem Wettbewerb der Hochofen-Zementwerke Auster Kcubauten bei Osnabrück. Maastricht und Esch (ßurmburg) plant auch bi« Eisen- und S'ahlwerk Höfch. Dortmund und zwei Werke im Saargebiel den Dau von Zementwerken. Man kann aber keines­wegs sagen, bah bic Aussichten auf Beriängerung des Zcm<-ntVerbandes günstige zu nnrn-n sind

frankfurter Vörsc.

Frankfurt a. M., 5. Koo. Tendenz schwächer Zum Wochcnfchluh blieb die Ctlmmung an der Börse luftlos unb zurückhaltend Der (Brunbton war unverkennbar unsicher, und schon bei den ersten Aursfestsetzungen erfuhren die Kurse überwiegend /lbschwächungen. Bei der herrschenden Geschäftsstllle und der Enge des Mark­tes hatte ein tUorftofj ber Baissespekulation (Erfolg, unb einige Leerverkause genügten, um das Kurs cken, zumal ccn einem für» regulierenden (Eingreifen der Großbanken wie es in den letzten Tagen beobachtet werden konnte nichts zu bemerken war Neue Anregungen lagen nicht vor. Der Monatsbericht der Diseanto-Gefell- schast, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Monjunltur und Geldmarkt besaht, wurde w> nig be­achtet Dagegen oeranlaht die bevorstehende Der- öffentlichung der vielbesprochenen Memoran­dums des '.Rcparaticnsaflenten ocr- stärkte Zurückhaltung Gegenüber ber gestrigen Sbenbbörie gaben bie Surfe 1 bis 2 o f). im Durch­

schnitt nach Starke Abgabe wuide am Montan- markt p.igrnommrn. Hier lagen Ntzeiastahl mit runus 4,75 r /) unb Statüverein ir.it minus 4.5 v H besonders schwach. Kur letztere blieb bie offiziöse Bekanntmachung, wonach bie Schwache dieses Pa piers unbegründet sei unb bie IBorladrsbtvtlxnde von 6 v H ziemlich Jes'

Wirkung. Mannei-mann gaben 2.5 v H. nach Äm tvleftremorfte lagen («etfurri 33 v h meb- riger, 3-0 Sorben verloren 3 oH Start an- pebatrn waren ferner Waldhof mit m nus 3 v t) unb Scheideanftatt mit minus 2.5 t* AHenten hatten kaum nennensroerl« (tze'chift Ablösung angeboten unb schwach« Buslonber lagen fiiö und üb<nriegenb ichoacher .Hur B. -nier und Ger­ben zeitweise etw» gefragt. 3m weiteren Verlaufe machte die Puswort»"ewegung der dürfe raschere Fortschritte es gab erneut Stob >ften von 2 bis 4 p. A stärke an iu>trn lagen 3. E.- oarben unb Öleftroroerte Die ®el>müt!tloge war wenig veranberi Tägliche» Geld zu ' o A an- geboten flm Devisenmarkt lagen die i' arf mieder etwas fester Mark aeqen Landon 20.".M7, London gegen Paris 124 0.1,Diadanb *,15, Madrib 2h,50, Landon gegen Möbel 4.87VO.

Merline. Börse

Berlin, 5 Rov. '.stach einem geschast«- tosen, aber doch recht imberftandsfahigen Bar- nuttag*pcrlebr war bet ssiztelle Beginn der heu­tigen Borte zumeist noch behauptet. Die Publi- finnsbeteihpung blieb weiterhin gering. Die Speku­lation betunbclc eher fibfiübcncigung Besonders am Montanmarkt war die <ci nuaung schwach da bu Diskussionen über ben 6tabitn.it in der Presse ihren Fortgang nehmen, und die Börse auf ein« Dividende in der H he oes Borja dies nicht mehr rechnen zu dürfen glaubt Die Stahlvereins­aktien setzten niebriger mit 104 Prozent ein unb sanken in schneller Folge auf 101,5 o n Diese Be­wegung wirkte auf die übrigen 'Serie unb führte nach ben ersten Kursen zur Bbschwochung bis 5 n H Älanzstasf und Bemberg, die schon anfangs K bis *t o. f> niedriger lagen, verloren weitere H bis 10 ii H Schade 'Aktien lagen zu Beginn 6 v j). hoher, brodelten sedoä) starker oh Anleihen ruhig. Ausländer geschiftstos. eher schwacher, Pfandbriefe sehr ruhia, r» bestand überwiegend 'stngebot lafieigelb sehr leicht mit 5 bis 7 v H. Monatsgeld K bis 0,5» v J) Warenwechsel 7,25 i> H. 3m Verlause gingen bie Ä u r | e u» e h e r z u r ii ck. narben wirren m l 261 v f) angeboten, bie übrigen führenden Werte bis 7 v. f). schwacher

Berliner roduktenbSrse.

Berlin, 4. To'v Die Tender n bx* heut gen Marit's war zwar <iis etwas stetiger zu l^e- zelchnen, ber Grichuftsumfang bi'eb aber sehr klein. Die ausländischen W.n *c. n'trte.i war n erhöht, txm Umsätzen war biSoer nlch« zu hören, in den gestrigen Ka<btn t agsstuntzen find aber iwch verfchiedenllich Abschiüffe zuftand« gefommen. Da« 3nlanbangrf>of von Weizen blu*b völlig ausreichend. Boggen ist in geringerem Material lehr reichlich ofs.-riert. gute Qualitäten m<id>m sich Mgegen wieder etwas knapper. Di« Mühlen iHTbarrten In ihrer Beseroe Am Viele» nmgenKrrfte konnten sich bie Pee.se für Weizen und Koggen bei sehe geringen Umsätzen laich« be­festigen. Weizen- und Boggenmehk Hieb zu gestrigen Preisen angeboten, es kam aber mir sehr vereinzelt zu Abschlüssen. Hafer begegnete heute bet weiterhin reichlichem Angcto ettna* besserer Aaufluft. (i-s imtierten (1000 StUo): Weizen, märii'cher, 240 bi« 243 Mk.. Dez. 269.50, März 273,75, Mai 272.50 (still); Borgen, inarf.» 231 bi« 235, Diz. 244 bis 244,75, Klara 248.75 bis 249. Mai 252 bis 25250 (ruhigI: Sommer­gerste 220 b.s 265 (ruhig): Hafer, märkischer. 190 bis 209 (mauer), Dez 218. März 222.50 (ruhig), Ma-.s. La Plata. 191 b s 193 (ruhig): Kaps 335 bis 345 (beb ). (IW ÄHoj We zen- mehl 31 bi« 34.25 (Kill): Boggeiunehl 31LO bis 33.25 (still) We>zenkleie 14 50 bis 14.75 (beb.); Koggenfiete 14.75 bis 15 (beb.): D ktoria» erbfen 52 bi« 57: kleine Srbfen 35 b.s 37; Futrerorbsen 22 bis 24: Priufch'on 21 bis 22; Ackoriostnen 22 bi» 23; Wicken 22 b * 24; Lu­pinen (Hau) 13,75 bi« 14,50; Lupinen (gelb) 14,50 bi« 15^0, Bopskuchen 15,90 bi« 16.20; Leinkuchen 22.30 bl« 22,50; Trv^enfchn.tze! 10.70 bi« 1030. rotzaschrct 20 bl* 20.4-0; Kartoffel- flocken 23.40 bi« 23.90 Mk.

2vrrchskttndrtt brr Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe der zuletzt befchiofsenen Dividende an. BeichSbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfuh d Prozent.

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