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Sus der provinzlalhauptstadt.

9leben, den 6. Oktober 1927.

Das Goldhähnchen.

QHl ich vor einigen Tagen int Zimmer treten toofitt und sch,-m die Hand am Drücker hatte, m>ht mich meine Tochter am Qktmel. legte Die Finger geheimnisvoll an die ßlWn und flüsterte' .E« ist hoher Besuch drin." Neugierig geworden bfsnete ich und da erhob sich, nrchl wie ich vermutet hatte, ein guter Bekannter oder ein .hohe« Tier", sondern ein b Heine« Wesen vorn Sofas.h, datz man eS hätte übe lehen können, wenn eS mich nicht zur Begrüßung lcbhast umflattert hätte. Nachdem toit Plag genommen, mein Besucher auf der Stuhllehne m.r gegenüber, meine Tochter und ich auf dem Cofa, ergab die Unterhaltung, dast daß lieb» re zende Geichöpschen auS bem nahen Walde durch da« ossenstebende Fenster herc.ngekommen war und sich offenbar so wohl bei uni fühlte, dast es keinerlei Neigung -um Verlassen deS Zimmer! zeigte. Sein Kleid war olivgrün, dre D int braun, dal Köpfchen mit dem femg?- fc'* lenen Schnäbelchen zierte ein goldgelber ' . rvutz. Auf die Frage nach Art und Namen b ? zelte cs mich mit den schwarzg längenden QI uglein fo schelmisch an, all wollte es sagen: .Ich glaube gar, du kennst mich nicht", und da tk.» wirtlich der Fall war, holte ich bas Adreh- buch, will lagen den .Brehm" vorn Brett und schlug zunächst die Familie G.rlitz auf. Aber die Qli.gaben stimmten mit dem AcuHeren unseres Be uchers nicht überein. Auch er war auf das Ergebnis dieser Nachforschung anscheinend neugierig geworben, denn er slog mir von der Schulter, wohin er sich iiuw.schen gesetzt hatte, auf das offene Buch Wollte ich umblät- tem, dann merkte er es schon, machte einen kleinen eleganten Hüpfer und kehrte slu«gS wie­der auf den Ncmd des Duchel zurück, wodurch der Vergleich mit den Abbildunaen und Beschrei­bungen erleichtert ward, bis sich schliestlich beim Abschnitt .Goldhähnchen" fest stellen liest, dast die Visitenkarte, wenn eine solche Überreicht Worten wäre, auf den Namen Regulus ignics- pillus, zu deutsch Feuerköpfchen, genannt Kronengoldbähnchen gelautet hätte. Seit­dem man in Oesterreich die Kronen aufjer Kurs gesetzt hat, klingt der letztere Name vielleicht etwas altmodisch Wir wollen darum unseren neuen Freund kurzweg .Goldhähnchen" nennen. Wie aber Besucher auS so edlem Geschlecht nun einmal sind, lehnte Goldhähnchen die Ginla- dung wr Teilnahme am inzwischen aufgetra­genen Mittagesfen mit höflichem KnickS ab. Wir wollten es darum fvlange zu unfern .Kanarich" in den Käfig setzen. Das wurde übel genommen, es 'chlüpstc zwischen den Ditterstabchen heraus un. trug <ur Tischunterhaltung dadurch bei, dast es behende von Kopf und Schulter der Anwesenden auf den Tellerrand und andere Gegenstände, u. a. auch auf die Briefwaage flog, die ein Lebendgewicht von volle 4 Gramm an­zeigte. Nach Tisch muhten wir unfern kleinen Gast sich selbst überlassen. All uns der Nach­mittagskaffee wieker zusammenführte, war daS zutrauliche Waldvögelchen tot. Um die Todes­ursache zu erfahren, haben wir die Leiche inl Zoologische Institut geschickt, das mit-

teilte. Goldhähnchen lebten von kleinen

Waldinsekten, das Tierchen sei aber nicht aus Nahrungsmangel, sondern nur deswegen fo rasch verendet, weil Waldvögel im Herbst öle warme 3 I m m e r I u f t nicht vertragen können In einer Lichtung deS Tannenwaldes, au« dem es geiommen, unter frischgrüner Moos- decke haben wir es. auf Rosen gebettet, begraben und ein Bäumchen auf fein Grab gepflanzt. Wenn dies einmal so grast sein wird, dast der Wipfel Im Winde weht, dann werden vielleicht andere Goldhähnchen tn seinen Zweigen zwitschern. So ruht eS. bis im ewigen Kreislauf der Natur auch ihm einmal die Qluferftehung winkt, denn der Tod bedeutet nicht daS Emde, sondern nur Etappe in einer uni unbekannten Entwicklung auch im Leben der Goldhähnchen. R.

Die Novelle

zum Reichsversorgungsgesetz.

Di* Kriegerkameradschaft -Hassia" in Darm­stadt. Verband der Kriegsbeschädigten und Krie- gerbintcrbllcbcnen, schreibt und;

Die NeichSregierung hat nunmehr den .®nt- touri eines Fünften Gesetzes zur Ab­änderung del AeichSverforgungl- gefetzel und anderer Verfvrgungl- g e | e | e befanntaegeben. auf den alle Kriegs­beschädigten und Äriegerbmterblleberwm feit lan­gem gewartet haben, lieber die wichtigsten Punkte del Inhalts des Entwurfel teilt der Verband der Kriegsbefchädigten und Kri eg erhmtrrb liebe- nen del Deutschen NeichlkriegerbundeS .Kyff- Häuser" folgendes mit:

Die Novell» bringt in erster Linie ein- Auf- befferung sämtlicher Renten. Am meisten sind Me Renten der Leicht- (30 und 40 Prozent) Be­schädigten aufgebeflcrt, und zwar um rund 63 vom Hunden der bisherigen Bezüge. Die Auf- befferung stuft sich dann nach unten ab und be­trägt bei den Erwerbsunfähigen einfchliestlich der Zufatzrente noch etwa 23 vorn Hundert. Die Rentenbezüge der Hm! erb siebenen sollen dem­gegenüber nur um etwa 9 vom Hunden erhöht werden. Sterbegeld und Hinterbliebenenrente sollen in Zukunft stets dann gewähN werden, wenn der Verstorbene für daS Todes leiden bis au seinem Tode Rente bezogen bat Bei den Bestimmungen über die Elternrente sind die SinkornmenSgrenzen. die den Bezug dieser Rente auSschliehen, erhöht und die Bedingungen für Gewährung der Eltembeihilse erleichtert wor­den. Die 3ul aorenten, die nur bei Be­dürftigkeit gezahlt werden, sind bei den Schwer­beschädigten gleichgeblieben, bei den Hinterblie­benen etwas erhöht worden. Der Entwurf ent­hält weiter noch eine Reihe von Ginzelbestim- mungen über Krankengeld. Ginkommensgrenzen, Rubenlvorschriften, DerstümmelungSzulage nach dem OfsiAierpensionSgesetz u. a. m. Die Vor­schriften deS Gesetzes sollen mit Wirkung vom 1. Oktober 1927 in Kraft treten.

In der Begründung ist noch erwähnt, dast auster den durch die Novelle verursachten jähr­lichen Mehrkosten von 190 Millionen ReichSmark noch 15 Millionen Reichsmark für Gewährung von SrziehungSbeihilfen zur Förderung der Be­rufsausbildung der Kriegerwaisen hinzutreten sollen.

Unser Preisausschreiben inHeimat im Bild" dal in Nr. 38 dieser Beilage begonnen und In Nr. 39 fortgesetzt wurde, bringen wir In der heuti­gen Nr. 40. worauf auch an dieser Grelle nochmals ausdrücklich hingewiesen fei, zum Abschluß; die Einsendefrist läuft vom 7. bi! 15. Oktober (Schlusttag). Wir rechnen mit e ner regen Be­teiligung und hoffen unS durch recht zahlreiche Lösungen davon überzeugen zu können, dast die landschaftlichen Schönheiten unserer engeren Hei­mat weiten Kreisen unserer Leserschaft wohl­bekannt und vertraut find.

Fremdenvorftellunq im Gieszener Stabtthcater. Don der Verwaltung deS DladiiheaterS wird uns geschrieben:

Der Reigen der Fremdenvorstellun- gen wird am Sonntag, 9. Oktober, mit einer Aufführung von Hermann SudermannS .Ehre" eröffnet Dieser Aufführung kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie zum Andenken an den 70. Geburtstag des Dich'ers stattffndet. Kein zweiter deutscher Dichter hat in den letzten 40 Jahren der deutschen Bühne so viel wirkungs­volle Stücke, den Schauspielern so viel dankbare Rollen geschrieben wie gerade ©übermann. Die Siebener Bühnenleitung hat es deshalb für eine selbstverständliche Pflicht der Dankbarkeit ge­halten, des Dichters jetzt zu gedenken. Srrder- mannS .Ehre" war fein erstes Schauspiel, und man kann sich heute kaum mehr eine Vorstellung davon machen, welche Sensation im Jahre 1889 die ersten Aufführungen im Berliner Lessing- lheater erregten. Eine neue Epoche der drama­tischen Literatur schien angebrochen, und tatsäch­lich darf die .Ehre" all Vorläufer des Natura­lismus gelten, der dann durch Gerhart Haupt- mann seine konsequente Weiter bi Unmg erfuhr.

Der Besuch dieser Vorstellung kann um so mehr empfohlen werden, da eine allererste Be­setzung sich ermöglichen lieh.

Es sei ausdrücklich darauf hingew.esen. dah die .Ehre" im Abonnement des Stadttheaters nicht wiederholt wird, dah die Vorstellung um 6 11 br beginnt und dah ermäßigte Preise für sie gelten.

Gießener Wochenmarttpreise»

Es kosteten aus dem heutigen Wvchenmarkt Butter 200 bis 210, Matte 30.'e (10 Stück) 60 bis 130. Wirsing 12 bis 15, Weihkraut 10 6 » 12. Rotkraut 12 bi! 20. gelbe Rüben 10 bi» 15. rote Rüben 10 Ml 15. (Spinat 20 bis 30, Römisch­kohl 10. Bohnen 30. Unter-Kohlrabi 5 bis 8, Tomaten 30 bis 60. Zwiebeln 10 bi» 15, Meer­rettich 40 bjS 80. Rhabarber 15. Kürbis 8 Kar­toffeln 5 bis 6. Falläpfel 5. Aepfel 8 bi« 15. Birnen 8 bi« 12. Brombeeren. 45 bi« 50. Preihel- beeten 50. Pflaumen 15, Zwetfchen 12 bis 18. Rüste 40 bis 50. junge Hähne 100 bis HO. Suppenhühner 100 bi« 120. Gän'e 103 bis 120 P'. das Pfund: Eier 16 bi« 17. Blumenkohl 20 bis 120. Salat 6 biS 10. Salatgurken 10 bis 50. Endivien 10 bi« 15, Ober-Kohlrabi 5 bi« 10. Lauck« 5 biS 10. Rettich 5 bis 20. Sellerie 25 biS 60 Pi das Stück: Radieschen Dd 10 Pf

tAornotutn.

lageskalender für Donneretag. Deutschnationaler Handlungrgehilfen-Derdand: 8.15 Uhr. katholisches Pereinshaus, Dortraa. Palast- Lichtspiele:Die geschiedene Frau". Astoria Licht­spiele:Gräfin Dandiere»

ee Einst und jetzt. (Mimerungen an die gute alte Zeit lieh der Bäckermeister Philipp Lange, Neustadt 47. gestern bei unS lebendig werden. Unter Bezugnahme auf unfern Artikel .Die Diehener Krämermärkte vor 50 Jahren" in Nrol22 vom 27. Mai d. 3.. in dem mit einer geteilten Wehmut der glücklicheren Ver­hältnisse in der guten alten Zeit gedacht wurde, lieh er uns als Beweis dafür, wie die .Neu­stadt er Bäcker" vor vielen Jahren für da« Wohl der Krämermarktbelucher gesorgt haben, eine Tüte mit prächtigen ..Sternweck", die damals die .Hesselänner" .schnopduchweise" einkauften. alS .DesprechungScremplarc" zugehm. Herr Lange weist in seinem Begleitschreiben daraus hin. dah so ein .vternweck" vor 33 (fahren und bl« 1914 6 Pf kostete, heute leider unter 10 Ps. nicht mchr herzustellen ist. Nach gewissenhafter Prüfung der .RezensionSeremplare'^müssen wir beftä igen. dah die .Neustädter Bäcker" mit diesen famosen .Sternweck" auch heute noch gut für die .Heste- länner" sorgen und dah man sich diese köstlichen Erzeugnisse der Neustädter Backkunst q?rne mun­den läßt. Hinsichtlich des Preise- tröstet man sich dabei mit dem Dewuhtsein, dah eben auch in dieser Beziehung die gute alt? Zeit voll­ständig dahin ist und das yeutige Geschlecht bei seiner ^Grvhzügigkeit" in vielen D.ngen sich auch mit den .Stemweck" für 10 Pf. abfinbet.

* Strahensperre. Wegen Narbefesti­gung der Fahrbahn wird der A st e r te e g zwi­schen Walltor- und Schillerstrahe bi« auf wei­teres für den Fährverkehr gesperrt.

Ges ah ter Schwindler. Vor einigen Tagen berichteten wir von dem Auftreten eines Schwindlers, der den Namen eines sehr bekann­ten hessischen Geistlichen al« Aushängeschild für raffiniert angtleg:e Schwindeleien benutzte. Der Gauner hatte mit diesem Trick vielfach Erfolge, darunter auch in unserer Stadt. Am besten ging fein ..Geschäft" in Mainz, wo es ihm gelang, erhebliche Geldbeträge zu ergaunern. Gestern abend gab der Schwindler bei einer Familie in der Roonstrahe eine Gastrolle, wobei er sich wiederum auf den Geistlichen berief, ohne in­dessen zu wissen, dah die Polizei mittlerweile durch eine Warnung in der Presse das Publi­kum über die ..Arbeit" dieses üblen Zeitgenossen unterrichtet hatte. Der mit dem Besuch ..be­ehrte" Wohnungsinhaber hielt seinen Gast etwa« hin und lieh mittlerweile die Polizei benach­richtigen, die dann auch bald auf dem Platze er­schien und den guten Mann festnahm. Der Schwindler entpuppte sich als der 28 (fahre alte, angebliche Kaufmann Karl Rack aus Drei- eicheichain bei Offenbach, der sich auf diese üble Weise schon seit längerer Zeit ein angenehmes Dasein schasfte. Der Schwindler befindet sich zur Zeit im Polizeigewahrsam und wird heute Vormittag dem hiesigen Untersuchungsgefängni« zugesührt. Die Diehener Kriminalpolizei ersucht alle Geschädigten, sich bei ihr zu melden.

RDV. Hygiene im Schlafwagen. Seit kurzem geht die Mitropa dazu über, die beiden Schlafdecken in den Wäscheüberzug fest einzu­ziehen: auf der vierten offenen Seite nach der Wagenwand hin kann der Ueberzug geknöpft werden. Bisher war bekanntlich um die Decke

nm lose etn He1<tUg gelegt, fo dah bei stär­kerer Bewegung der Körper «eicht mit der Woll­decke in Berührung kam. ®« tft sehr erfreulich, dah jetzt auch in den Schlafwagen die hygienisch saubere Methode, die Decke fest in die Wäsche einzuziehen. in Anwendung kommt. Vorläufig ist die Neuenmg noch nicht restlos durchgefübrt. doch werden vis zum Oahresende sämtliche deutsche Schlafwagen diese An der Dettherrich- tung autodWn.

Hindenborgweltkämpfe und 3 b- turnen im Turnverein 1 846 Dietzen. Fröhliches Treiben herrschte am Sonntagmorgen in und hinter der Turnhalle am Oswaidsgartetz. 120 3unatumer und Fechter, Schülerinnen und Schüler kawplten in neun Riegen um den «chkich- ten turnerischen Sieg. Geführt und gewertet wur­den die Riegen von älteren Turnern, denen die Erziehung un'erer Jugend zu einem lebensfrohen, tatk.ästigen Ge chst cht noch c ne Freude und ernste vaterländische Pflicht ist. Flott wickelten sich die aus Geräte- und volkSdimlichen Hebungen bestehenden Mehrkämpfe, die auch eine gröbere Anzahl Zuschauer angelockt hatten und manche schöne Leistung zeigten, unter der umsichtigen Leitung der Turnwarte ab Den Siegern winkt die vom Deutschen Reichsau-schutz für Leibes­übungen herausgege.ene schöne Hindenburg-älr- kunde. Am Nachmittag fand bann in der Turn­halle ein Schauturoen und der Gerätewettkampf um den Schild de« ..TurnllubS" statt. Die Vor- führungSfolge. die nur von Schülerinnen, Schü­lern und 3uqenbturnem bestritten wurde, zeigte alle Arten Frei- und Handgeräleübungen. Tanz- Übungen der Schülerinnen und Gemeinübungen an mehreren Geräten aller 3uaenbabtetlungen. Alle Vorführungen zeugten von fleihiger Arbeit in den Turnstunden und fanden vielfachen Bei­fall bei den zahlreichen Zuschauern. Der Geräte­wettkampf der Turner, an dem sich drei frühere Sieger aufier Wettbewerb beteiligten, zeigte, bl« zu welcher Vollendung ein fleihiger Turner die Körper! eherrschung. M it-. Kat- und WillenS- bilöung steigern kann. Erfreulich waren besonders die Leistungen der jüngsten Kämpser. von denen man bei weiterem Fleih noch Tüchtiges er­warten kann. Sieger wurde für dieses 2ahr Wilhelm Bernhardt. Am Abend fanden sich die Mitglieder zu einer Familienfeier mit Siegerehrung in der Turnhalle zusammen. 3n einer Ansprache wie« der 1. Sprecher auf die ganz besonders hervorragenden Erfolge de« Verein« In bieem Jahre hin. betonte dabei, datz solche Erfolge nur möglich feien, wenn Einigkeit herrfcht, foöobl im engeren Verband der Familie, des Vereiirs, wie im weiteren der großen Deutschen Turnerschalt und im gesamten deutschen Vater­lande. Mit dem Streben nach dieser Einigkeit erfüllen wir den Herzenswunsch unsere« verehrten Reichspräsidenten von Hindenburg an seinem 80. Geburtstag. Mit den herzlichsten Wünschen für da« hohe Geburtstagskind und einem be­geistert aufgenommenenGut Heil" auf Verein, D. T. und unser geliebte« deutsches Vaterland schloh die Ansprache. Die Sieger in den einzelnen Abteilungen find: 3ugenbturner 1.61 u f e: 1. Karl Marr und August Schott. 152 Punkte. 2. K Drechsler, 3. Willi Straub, 4. Ludwig Vogt und Otto Leinweber, 5. Wilhelm Ufer. 2. ©tufe: 1. Otto Kern. 158 P -, 2. Mar Hardt, 8. Han- Vogt. 4. Willi Pfeffer. 5. Fr. Brück. 6. Willi Decker 7. Willi Goppelt 8. Karl Habicht, 9. Karl Flohr, 10. Otto Luh. 11. Willi Sonnte^. 12. Ernst Sinning. Schülerinnen: 1. AI. Koch. 2. G Schmid, 3. H. Schneider, 4. S. Lein­weber. S. Hönig, Toni Schneider und D. Meurer, 5. L. Maus. S. ®. Depler, 7. S. Müller. 8. 6. Eidmann und E Brück. 9. M. Hamel. 10. K. Neuer, 11. E. Häuser, 12. F Marquardt, 13. H. Schmidt und M. Bepler. 14. 2L Komps. 15. L. Haardt und R. Simon. 16. L. Kops, 17. E. Henkel und 2. Bocher, 18 A. Bender. -- Schü­ler: 1. L. Loh. 2. H Schlamp, 3. H Preist, 4. W. Laudon, 5. <8. Weeg, 6. W. Jakob, 7. L. Herbert. 8. W Habicht. 9. S. Pfeffer, 10. O. Komps. 11. H Happel und L. Schrader, 12. K Müller. 13. K. Doller und K. Stemel, 14. H. Häuser und R. Wolf, 15. Gottfried Eidmann, 16. K Sonntag, 17. H Fleischmann, 18. H. Schomber, 19 5t. Schneider und H Happel, 20. Ph. Muhl, 21. H. Srhardt und W. Tvehrum.

Fechter: Florett (An'änger): 1. L Dau­be!. 2. W. Gerhardt, 3. H Kunz. 4. R. Weber und Georg Haas. Leichter Säbel (3ung- matmen): 1 W Fehn. 2. L. Daubel, 3. Ehr. Weeg.

gilt nicht nur für dieMusik.Wie der Missklang eines einzigen In­strumentes das Ohr beleidigt, so gibt es auch Disharmonien für das Auge und für den Geschmack. Ei ne gute Zigaretten-Mischung soll auf den Raucher wirken wie ein, reiner Akkord. Zwanzig und mehr verschiedene Tabaksorten müs­sen in ihren frozent-Sätzen genau aufeinander abgestimmt seimsoU

Unser Hinweis auf das Gesetz der Harmonie bei einer Zigaretten- Mischung wurde nicht so unge­wöhnlich erscheinen,wenn bekannt wäre,dass unsere Fachleute oft Be griffe aus der Musik wählen,um feh­lende Geschmacksbezeichnu ngen zu ersetzen. Bald erscheint die /Begleitungzu laut, bald tritt die Jfelodiezu sehr hervor so wird stets neu geprobt und abgetönt.bis

er keinen Missklang empfinden.

eine reine Harmonie erzielt ist f

st,

2)iesen Vergleich möchten wir gern dem Raucher nahebringen, damit auch er auf die Feinheiten einer guten Zigaretten- Mischung achten lernt und die Leistung anerkennt,die wir ihm mit unseren Zigaretten bieten.