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Alte, Deutsche Versicherungsgesellschaft die die Feuer-. Einbruchdiebstahl-, Wasser-, Sturm-, Anfall-, Haftpflicht-, Kraftfahr­zeug-, Glas- und Lebensversicherung be­treibt. sucht noch 8088A

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Der Sternhimmel im September

läge.

den Einfluß ihrer

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Gießen, den 5. September 1927.

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Klein-Linden, den 5. September 1927.

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Grünberg, den 4 September 1927.

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STERNBILDER: 6R0/ZE BUCH­

STABEN

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macht das Wasser des täglichen Bades, der Waschungen und Abreibungen zum natürlichen Heil- und Schönheitsmittel. Durch den Zusatz von Kaiser-Borax wird das Wasser weich, reini­gungskräftig und antiseptisch und gewinnt wun-' dervoll belebende Wirkung auf die Hauttätig« kett Berstärkte Hautatmung und raschere Blut­zirkulation heben Wohlbefinden und Leistungs­fähigkeit und so ist die Körperpflege mit Kaiser- Borax der natürlichste Weg zu Gesundheit und Schönheit.

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vierte in Brooklyn sterscheiben tourten verletzt. Tie Sn iqchang euicw eigmt haben.

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Der di« 24 Stundenzahlen van Mitter­nacht bi« Mitternacht «ine« Taget ent- hakende Kreit und die dich f>unhtiert« Linie, der eogenarmte Horizont, rind feet- etehend ru denhen. Der Sternhimmel dreht eich tarnt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil gewiuermaflen dem Zei­ger der Himmeltuhr in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne de« gebogenen Pfeile einmal «m leinen Mittelf>unht. Der eingezeichnet« Horizont umrahmt die eu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monatrmitte acht­baren Sterne. Untere Karte zeigt alte den Zuttand «on Mitternacht der Mo­natemitte. Will man ru einer anderen Stunde beobachten, to denhe man eich den Sternhimmel tarnt dem geraden Pfeil to gedreht, daß dieter auf die Be­obachtung! Hunde zeigt; dadurch werden die zu dieter Zeit eichtbaren Sterne m den nicht mitzudrehenden Horizont hin- etngedreht. Für je 5 Tage vor der Mo­natrmitte irt der gerade Pfeil */3 Stunde früher, für ie 5 Tage nach der Monatr- mitte Stunde rfätrr zu Hellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellun­gen ein, wenn er die angedeutete Licht -

Für die vielen Beweise der Teilnahme und Liebe, die uns beim Heimgang unserer teuren, unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter. Groß­mutter und Schwester von allen Seiten In so reichem Maße zuteil wurden, danken wir herzlichst.

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Familie Hille

Familie Heutzenröder

Familie Schäfer.

Schluß des Monats langsam verringernden negativen Breite, d. h. des Standes unter der Ekliptik, wenigstens teilweise ausgleicht. Den Abendhimmel des Monats beherrscht der Ju­piter, der in die Gegenstellung zur Sonne kommt und infolgedessen Me ganze Rächt sichtbar ist. Hm den 12. herum steht er dem Frühlings- punkt am nächsten, dessen Stellung danach leicht erkannt werden kann. Er ist während des ganzen Monats rückläufig. Der Saturn ist nur noch kurze Zeit am Qlbenb zu sehen. Die Sonne er­reicht den Herbstpunkt am 24. um 2 Uhr, womit der Herbst beginnt.

Die gerade um diese Zeit schnell abnehmende Tageshelligkeit bedingt auch eine schnelle Aende- rung des Fixsternhimmels. Noch sind die Som­mersternbilder im Westen sichtbar, und schon rücken im Osten die ersten Wintersternbilder nach. Der Perseus wird leicht gesunden, wenn man den 5., 3. und 2. Stern des W der nun sehr hoch am Himmel stehenden Cassiopeia durch einen Bogen verbindet. Der Perseus erscheint dann als dessen natürliche Verlängerung, die auf den Sternhaufen der P l e j a d e n hinführt. An­dromeda und Pegasus erreichen um Mitter­nacht ihre höchste Stellung. st ermann.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner geliebten Gattin, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Göbel, spreche ich auf diesem Wege allen meinen innigsten Dank aus.

Wilhelm Weigel.

Rundfunk-Programm.

Mittwoch, 7. September.

15.30 bis 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert Les Hausorc, « ters: Aeue Tanzmusik. 17.45 bis 18.15: Die Dücherstunde. 18.30 bis 19: Beamtenfortbildungskursus:Der Finanzausgleich in Deutschland und im Ausland". Dortrag von Dr. Fritz Reumark. 19.05 bis 19.30: Stunde des Südwestdeutschen Radio-Clubs. 19.30 bis 20: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 20 bis 20.15: Eencken- bergviertelstunde:Tierleben im Herbst", Dvrtrag von Dr. W. Sittig. 20.15: Llebertragung von Kassel: Llebertragung aus dem Festsaal der Stadthalle.

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steht sie in günstigeren Tierkveisgegenden. was sich übrigens gegen den

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Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme an unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Ziegler und Schäfer.

Wieseck, den 5. September 1927.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Vaters und meiner lieben Frau, Tochter und Schwester sagen wir allen unseren aufrichtigsten Dank.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Frau Margarete Hahn geb. Münch Karl Langsdorf.

im Kriege abgegebenen beiden kleinsten Glocken der Stadt- und Johanneskirche wieder ersetzt werden sollten. Der bekannten Firma F. W. Kinder in Sinn bei Herborn war der Glockenguß übertragen worden. Nun sind inzwischen die Borarbeiten dazu so weit gediehen, daß der Guß gestern vor sich gehen konnte. Mehrere Herren des Kirchenvorstan­des, denen sich noch einzelne Gomeindeglieder sowie Mitglieder des Goethebundes angeschlossen hatten, wohnten dem Akte bei. Die Glocke der Iohannes- kirche ward um 11 Uhr zusammen mit drei anderen, di« der Stadtkird)e um 2 Uhr ebenfalls mit drei anderen zusammen gegossen.Festgomauert in der Erden" waren die acht Formenaus Lehm ge­brannt", um die sich nun das rotglühende Edel­metall ergoß.Heute muß die Glocke werden." Die Herren Rincker, Dater und Sohn, versäumten nicht, eingehend den Werdegang der Glocke an Bil­dern, Modellen und Formen zu erklären, wie der Glocke schon durch Gröhe, Wandung und Formung der genau bestimmte Hauptton gegeben wird, wie dann die drei Teile, Kern, Inneres und Mantel in Lehm gebrannt und wie auf eine dünne Hauchschicht die einzelnen Buchstaben zur Inschrift aufgetragen werden, alles äußerst diffizile Arbeiten, die ganz exakt ausgeführt werden müssen, wenn die Glocke genau nach Bestellung gearbeitet werden soll. Diese Ausführungen waren um so interessanter, als man vom Glockenguß gemeinhin doch nur verschwommene Borstellungen hat, und wurden deshalb von allen Gästen dankbar aufgenommen. Es ist damit zu rechnen, daß in wenigen Wochen schon die Glocken an ihrem Orte aufgehängt werden.

'* H 0 he Auszeichnung der Glocken- gtehcreiAinkerin Sinn. Auf der Frank­furter AusstellungMusik im Leben der Völker" hatte die bekannte Glockengießerei F. W. Rinker in Sinn eine sehr schöne Kollektion Kirchenglocken ausgestellt, die für die evangelische Kirche in Hadamar bestimmt find. Auf Grund der Urteile der durch Sachverständige ergänzten Llury wurde der Firma Rinker ein Staatspreis des Deutschen Leiches zur goldenen Medaille zuerkannt.

Der Dezirksverband Gießen des Hess. Handwerks und Gewerbes hielt am Sonntag hier in der Restauration Kobel eine gut besuchte Bcrtreterversammlung ab. Der Vorsitzende, Stadtv. Prof. Dr. Krausmüller, gedachte einleitend des langjährigen verstorbenen

BorsiandSmitglieds Steinhauermeister Leon­hardt» Grünberg. Aus dem Organisations- bericht ging hervor, daß in letzter Zett eine An­zahl neuer Gewerbevereine im Kreis Gießen gegründet worden sind, und daß ein Verein Buseckertal" im Entstehen begriffen ist. Der Leiter der hiesigen Handwerkskammer-Reben- stelle, Syndikus Röhr, wies auf die Reuwahl der Gesellenprüfungsausschüsse hin und regte einige Aenderungen in der Abgrenzung der Prü­fungsbezirke an. Er gab sodann einen Lieberblick über das Arbeitsgerichtsgesetz und die Jnnungs- fchiedsgerichte, unterstrich dabei die das Hand­werk besonders interessierenden Bestimmungen und gab die in den Ausschüssen tättgen Tkr» freier des hiesigen Handwerks bekannt. An das Referat über Reichsverdingungsordnung, Schmutz­konkurrenz und Doppelverdiener schloß sich eine längere Debatte, in der darauf hingewiesen wurde, daß die gesetzlichen Bestimmungen wohl gut seien, daß aber über zu gleichgültige Hand­habung derselben durch die maßgebenden Stellen zu klagen sei. Die Bestimmungen über Be­steuerung der Wandergewerbelager, die den ein­heimischen Gewerben schwere Wunden schlagen, seien veraltet. Eine zeitgemäße Steuererhöhung, die den Gemeinden willkommene Einnahmen Drin­gen könnte, wurde gefordert. Auf dem im Ok­tober in Bad-Rauheim stattfindenden Hessischen Handwerlertag sollen verschiedene Forderungen des Handwerks auf steuerlichem Gebiet (Wani er- gewerbesteuer, Sondergebäudesteuer usw.) behan­delt werden. Eine Beschwerde aus Kreisen des Wagnergewerbes wegen Vergebung von Mi­litärwagen durch die Handwerker-Zentralgenossen­schaft wird an die Handwerkskammer weiter­gegeben.

** Gerichtsassessoren gesucht. Der Präsident des Landgerichts in Lübeck sucht Gerichts­assessoren zur Verwendung als Hilfsrichter bei dem Amtsgericht Lübeck. Dauer der Berwendung ca. ein Jahr Vergütung nach Gruppe X, bei der Führung getrennten Haushalts aud) Aufwandsentschädigung. Besondere Kenntnisse des Grundbuchrechts erwünscht. Meldung ist unmittelbar dem Landgerichtspräsiden­ten in Lübeck und Abschrift hiervon dem hessischen Justizminister einzureichen.

** Das Fest der goldenen Hochzeit begehen morgen, Mittwoch, 7. d. M., in voller körperlicher Frische der Werkmeister i. R. Otto Müller und Frau Luise, geb. Weinhardt, Liebigstraße 64 wohnhaft.

Der Parteitag der Deutschen Volkspartei in Oberhessen. Wie die Geschäftsstelle der Deutschen Volkspartei mitteilt, findet am Sonntag, 25. September, in Bad- Rauheim der diesjährige Parteitag des Pro­vinzialverbandes Oberhessen der D. V. P. statt. Als Auftakt zur bevorstehenden hessischen Land­tagswahl wird der Landesvorsihende der Partei. Rechtsanwalt D i n g e l d e y, M. d. L., in seinem ReferatHessische Landespolitik, unter besonderer Berücksichtigung der Schul- und Steuerfragen" zu den gesamten Problemen der Landespolitik Stellung nehmen. Mit Rücksicht auf den Zu­sammentritt des Landesparteitages im Oktober hat man von einer Einberufung der Sonder­ausschüsse nach Bad-Rauheim Abstand genommen.

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Mus der Provinzialhauptstadt.

G i em den 6. September 1927.

Eine Wohlfahrtsschule in Hessen.

Aus der Forderung einer fachlichen Ausbildung für die Tätigkeit in der beruflichen und ehrenamt- üchen Armenpflege erwuchs in Deutschland im An­fang des Jahrhunderts ein vielseitiges soziales Aus­bildungswesen, das mit der Ausdehnung des Ar­beitsgebietes auf die gesamte Wohlfahrtspflege, der Neuordnung der Fürsorgegesetzgebung, der Etnsuh- rung neuer Methoden während des Krieges und tn der Nachkriegszeit sich zu einem umfassenden Bil­dungswesen ausgestaltete. Den Mittelpunkt der ^usbildungsmöglichkeiten für die Frauen bilden dieSozialen Frauenschulen", Wohlfahrts- chulen genannt. Die zurzeit im Reich bestehenden irfa 30 Wohlfahrtsschulen sind in derK 0 n s e - en 3 sozialer Frauenschulen Deutsch- a n d s" zusammengefaßt, um das gemeinsame Ziel und, wenigstens in dem äußeren Rahmen, die ' inheitlichkeit des Charakters in der Ausbildung zu wahren. Das Ziel ivurde durch dieBereinbarung ler Länder" vom 1. Januar 1926 über die gegen- rilige staatliche Anerkennung der Wohlfahrtspflege- linnen festgelegt. Diese durch den Besuch einer Dohlfahrlsschule zu erwerbende st a a t l i ch e A n - krkennung gilt heute allgemein als Borbedin- »ung für die Anstellung sowohl in privater wie öffentlicher Fürsorgearbeit und setzt die Able­gung einer staatlichen Prüfung oor- aus. Die auf Grund derBereinbarung" von den Ländern erlassenen Prüfungsordnungen sind, wenn such in Einzelheiten verschieden, in den Grundsätzen übereinstimmend. Auf die in einem Lande neu ein« geführten Prüfungen und neuen Ausbildungsstätten trftrecfü sich die Bereinbarung auf gegenseitige An­erkennung dann, wenn sie den in der Bereinbarung fest- aelegten Anforderungen im wesentlichen entsprechen. Somit ist das Ziel jeder Wohlfahrtsschule festgelegt, wenn auch di« Methoden und die innere Ausgestal­tung ihr überlassen bleiben. Für sie wird von ent­scheidender Bedeutung die Trägerschaft sein, die sich zur Zeit aus öffentlichen Körperschaften, konseffio- nellen Verbänden und interkonfessionellen Bereini­gungen zufammenfetzt. Entscheidend für die innere Ausgestaltung ist andererseits das Land, in dessen Bereich die Schule liegt, und seine besondere Be­dürfnisse für die Praxis. Aus diesem Grunde ist es xu verstchen, daß Wert darauf gelegt wird, daß in jedem Lande eine Wohlfahrtsschule zur Verfügung fleht, und es ist zu begrüßen, daß nun auch inner- halb Hessens durch den Hessischen Dia­konieverein zu Darmstadt eine solche ein- gerichtet werden soll. Mit ihrer Gründung ist dem vielfachen Interesse, das aus den hessischen Frauen- Ireisen der Wohlfahrtspflege und ihren Ausbil- dungsproblemen entgegengebracht wird, ein Mittel­punkt gegeben und für die weibliche Jugend die Möglichkeit geschaffen, die Ausbildung im Lande zu genießen. Wenn auch, wie gesagt, der neuen Schule durch die Vereinbarung der Länder über die gegen­seitige Anerkennuna, die auch für sie bindend sein wird, das Ziel und die äußere Gestaltung vorge- schrieben ist, so wird sie doch in der Lage [ein, weit­gehend auf die Bedürfnisse der Verwal­tung und der freien Wohlfahrtspflege In Hessen Rücksicht zu nehmen. Auf Grund der umfassenden Reichsgesetzgebung der letzten Jahre nuf allen Gebieten der Wohlfahrtspflege, insbeson­dere des Jugerchschutzes, haben die Länder eine Hülle von Ausführungsverordnungen erlassen, die in ihrer Auswirkung der wirtschaftlichen und so- Jialen Struktur des Landes angepaßt wurden und n zcchreichen Einzelheiten voneinander abweichen. Andererseits ist die freie Wohlfahrtspflege in Hessen besondere Wege gegangen und in ihren Methoden in vielem der Entwicklung im Reiche vorausgeeilt. Den Bedürfnissen beider Bestrebungen, der amt­lichen sowohl wie der privaten Wohlfahrtspflege kann also die neue Schule und wird sie ohne Zweifel Rechnung tragen, und während die gesetzliche Rege­lung in Hessen in den Schulen anderer Länder nur !urz in großem Zusammenhänge gestreift werden kann, wird sie auf die geschichtliche Entwicklung und gegenwärtige Fassung eingehen und diese im eng- ften Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und fozialen Entwicklung herausarbeiten und damit in erweiterter und vertiefter Ausbildung den Schüle- iinnen das Rüstzeug geben, das sie befähigt, den später an sie gestellten Anforderungen in der hefsi- chen Wohlfahrtspflege vollkommen zu genügen.

Gietzenc. A 0 ch cnu: a r yrci?c.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200 bis 210, Matte 30 bis 35, Käse (10 St.) 60 bis 130, Wirsing 15 bis 20, Weißkraut 10 bis 20. Rotkraut 20 bis 25, gelbe Rüben 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 25 bis 35, Römischkohl 10, Dohnen, grüne 18 bis 25, gelbe 25 bis 30, Anter-Kohlrabi 8 bis 10, Erbsen 30, Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 10 bis 15, Meer­rettich 50 bis 100, Pilze 35 bis 40, Kartoffeln ' b bis 6, Frühäpfel 5 bis 20, Falläpfel 6 bis 8, Dirnen 10 bis 15, Brombeeren 45 bis 50, Preisel- beeven 70, Zwetschen 15 bis 25, Mirabellen 20 bis 30, junge Zahnen 100 bis 110, Suppen­hühner 100 bis 120 Pf. das Pfund; Eier 15, Dl um enkohl 40 bis 130, Salat 10, Salat gurken

Rachdruck verboten!

Sonnenaufgang von 5,10 bis 6 Tlhr. Sonnenuntergang von 1850 bis 17,40Tlhr.

Lichtgestalten des Mondes: Voll­mond am 11. um 14 Hfrr, 3. Viertel am 18. um 4 älhr.

Könnten wir wie dies z. B. in Planetarien möglich ist, die Sonne inmitten deS Sternhimmels sehen, so würden wir im diesjährigen September eine Art Ansammlung der Wandelsterne in der Gegend der Tierkreissternbilder des Löwen und der Jungfrau erblicken. Freilich, daß die Sonn« dort steht, ist für diese Jahreszeit scflbstverständ- lich; auch daß der Merkur dort steht, ist nicht weiter auf fallen b; denn wenn wir die Planeten als Sonnenkinder bezeichnen, so ist der Merkur gewissermaßen das Resthäkchen, das sich nie weit von der Mutter Sonne entfernt. Aber auch unsere beiden Rachbarn, Venus und Mars, stehen beide in der Rähe, und zwar schickt sich die Venus an, auf den Morgenhimmel überzutretem Zhr Erscheinen am Morgenhimmel geht viel schneller vor sich, als ihr Verschwinden am Abendhinrmel; denn da sie nun rechts von der Sonne steht, so

10 bis 40, Einmachgurcken 5 bis 6, Endivien 20, Ober-Kohlrabi 5 bis 15, Lauch 8, Rettich 10 bis 15 Pf. das Stück; Radieschen Dd. 15 Pf.

Bornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Palast-Lichtspiele:Luise von Eoburg". Astoria- Lichtspiele:Radanika".

Russische Ballett-Revue. Nächsten Samstagabend 8.15 Uhr, in der Volkshalle, Gast­spiel der Russischen Ballctt-Revue. Näheres in der heutigen Anzeige.

** Zur Hilfeleistung für di e U n wettergeschädigten. Auf einen Antrag, betr. Erlaß von Steuern und anderer staatlicher Gefälle für die Unwettergefchädigten Rheinhessens ist dem Reichstagsabg. Knoll (Zentr.) folgendes Schrei­ben des Reichsfinanzministers zugegan­gen:Ich habe den Herrn Präsidenten des Landes­finanzamtes Darmstadt ersucht, wegen der Besich­tigung der geschädigten Gebiete das Erforderliche zu veranlassen. Im übrigen verweise ich wegen der steuerlichen Behandlung der Unwelterschäden auf meine Erlässe vom 25. Mai 1927 und vom 27. Juli 1927. Soweit es sich um die Frage des Erlasses von Rentenbankzinsen handelt, ist der Herr Präsident des Landesfinanzamtes Darmstadt mit entsprechender Weisung versehen. Für die Winzer- kredite ist der Herr Reichsminister für Ernährung zuständig, dem ich Abschrift Ihres Schreibens habe zugehen lassen." (Was hier im Hinblick auf Rhein­hessen gesagt ist, dürfte wohl auch ohne weiteres auf die oberhessischen Unwettergeschädigten an­gewandt werden. D. Red.)

* Eine Kiess cebanlage wird zur Zeit in der städtischen Sandkaute bei der Lie- bisshöhe ausgestellt. Mit dieser Anlage soll der über dem Sand befindliche sog. Abraum, der vorzüglichen Kies in verschiedenen Größen ent­hält, durchgesiebt werden. Das gewonnene Ma­terial wird beim Bau und der Unterhaltung von Straßen, vornehmlich der geteerten Straßen, Verwendung finden. Die Anlage wird in den nächsten Tagen betriebsfähig sein.

** Die neuen Gießener Kirchen­glocken gegossen. Lor einigen Wochen ist in diesen Spalten auf den Beschluß des eoang. Gesamt­kirchenvorstandes hingewiesen worden, wonach die

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