ferfrif auch nur y* geringWen M Stsakts u» b # Schuir yiffar.titT fr-r Kirch? freigeben wer-«. Nach dem ,'B. T." Hertz! rt, man
rch ;m Zentrum daß die Haltung der Deut- chen Vollspartei n Schwierigkeiten bei den 'nierfraktionellen Bespecchmngev iibnr bo< Reich slchulgefetz führen bür're Bei den Deuichna tionalen wurden nach dem gleichen BlcHte gettrtlk Ausführungen Dr Skrefemanns al« dn# Drohung aufgesatzt
Ein demokratischer Antray zur fionhoröatsfrage.
Berlin. 5. April iVDZ.) 3m Reichstag haben die Demokraten «in« Entschließung ein. gebracht, in der die Reichs vegterung ersucht wirb, rein Konkordat abju'chl-etzen. bas die iyragt ter kulturpolitischen Gesetzgebung beschränkt und messen Bestimmungen fragen de« Bil- dungswesens berühren, aui btt Landesregierungen in gleichem Sinn« eimzuwirken und >n dem angekündigren Aeichslchulgefe» bi« verfassungsmäßigen Rechte der Gemeinschaft«, schule, di« Schulhohett de« Staate«, di« ^«amtenrechte und di« Gewissenssreiheit de« Lehrers gewährleisten und der Schädigung de« deutschen Schulwesens durch Zersplitterung vorgubeugen
Zeitungsschau.
Di« Annahme de« Finanzausgldchg.setzes qrbt Georg Bernhard In der .Boll Z t g" Anlaß zu folgender Betrachtung
, Da« Ergebnis der Olbfümmungcn im Reich«. ia Var die neuerliche Stärkung der einzelftaa - Archen Finanzhohdt und das recht schöne 'chenk des vergrotzerten Bi erst euerer krage« an die sfibbeutscheri Länder. Da« bedeutet in erster Linie dnen Rückschritt Im Kamps um da« einheitlich« Ttd* Gleichzeitig aber ift das sehr cyarakie- nstisch tür die inneren Verhältnisse der Regie- rungsloalillon Den Deutfchnakionalen ift die hier durchgesctzte Tendenz natürlich lehr lieb. 3m Zentrum gibt es gewiß auch Unitarier Aber für da« Zentrum ist hu Aug<-nblick die gründ- lätzlsche firdQr Föderalismus oder Unltar!Smus gar nicht In tvichng gfincfrn wie die A'tfbr'.nqnng de« Hochzeusigefchenk» an die Bayerische Volks- partei TDa« tagt nv' zu diesem Handel eigentlich die Deutsche Boll-partes? Bor kurzem erst bnt ihr Führer Dr Strefemann bei der Feier de« sechziaj.il) /-.'.en Sri merungätag*** an die Gründung der Aationasfibernlen ^Partei dastbrbc dieser Partei der Lasker und Bennigsen für seine engeren Freunde reklamiert Di« SVtit'dv Volks Partei scheint sehr bereit, aus dielen .Grb- .»dergang" eine .Erbschaftssteuer" zu zahlen, die mehr al« d«e überkommene Blasse verschlingt. Vaffer tmd B<imigkn wurden sich Im Grab« umdrebcn lforsnr Baisermann, der doch an manche.' Kompromiß gewöhnt war. würde sich etwa« wundern), wenn sie mit anlehen müßten. In welcher KoalitionSpresse ihre geistigen Nachkommen augenblicklich zerquetscht werden Ist danationale Politik, datz man die Relchsversaffung wieder rückwärt« redigiert, und datz man die in der Revolution gewonnene Möglichkeit, endlich einmal ein einheitliche« Reich zu (Raffen, so kampflos preisgibt? Aber In dieser merkwürdigen Koalition haben anscheinend alle Parteien nur den einen Wunsch, nicht störend aufzusallen. Beim Zentrum und den Deutschnationalen ist es ja immerhin begreiflich Denn dafür, datz die eine dieser Parteien Me andere nicht stört, stört man auch fi« ja mcht, wenn ft« sich au« dem Reichskuchen die Rosinen herausnebmen. Aber di« Deutsche Bolkspartei hat anscheinend nur die Ausgabe, zuzusehen. wenn die anderen essen. Die Bolksparteiler wollen sich, so scheint es. zu politischen Hungerkünstlern ausbilden. Das ist Ihnen schon trefflich gelungen. Schade nur. datz dabei nicht blotz he sich entfetten, sondern da« Reich von Tag zu Tag magerer Mrd."
Zum gleichen Thema „Föderalismus oder Unitartemur* schreibt bi« ,.Tü g l iche Rund- fchau": „Als Bismarck feinem treuen Lothar Bucher den Entwurf der Reichsversafsung austrug. gab et ihm einen leitenden Grundsatz mit aus den Weg den Grundsatz nämlich, datz alles vermieden werden mülk was geeignet wäre, die Anzahl der Fragen, um Die Die Deutschen sich rausten, noch um weitere derartige Fragen zu vermehren Bismarck wutzte, datz Die Zahl dieser Fragen ohnehin schon über- grotz war. und er kannte sein« Deutschen, kannte sie besser als Herr Preutz, der Vater der Weimarer Verfassung sie gekannt hatte Der wutzte nichts Beiler«« zu tun. al« den Streit Zwischen Unitarismus und Föderalismus zu ent- lammen in einer Zeit Da das deutsche Bolk aus lausend Wunden blutend am Boden lag, als mit dnem Federstrich hinwegzugehen über da« was in Deutschland Im Ablauf einer tausendjährigen Geschichte geworden ist Wohl mag man es bedauern, datz im Mittelalter bet der 3agd nach dem Schemen der christlichen Universalmonarchie die Kaisergewalt in Deutschland an Macht mehr unD mehr verlor, und datz auf ihre Kosten di« Territorialgewalten an Macht und ömfluf) gewannen man mag das l>«Dauern. wie es Der Helb von Friedrich Theodor Bischer« berühmtem Roman ..Auch Siner" tat. als et vor den Hohenstaufengräbem cm Dome zu Palermo stand. Aber wer darf glauben, datz er stark genug ist. um beule die Ergebnisse einer tausendjährigen historischen Gniwicklung m Deutschland zu beseitigen? Da« löderaiistisch« Prinzip, aus dem Bismarck Da« Reich aurgebau« hat. ,st Der Linken «in Dom im Auge, ebenso an« ihr Die Wehrhaft,gkeit de« deutschen Bolle« ein Dorn im Auge ist Datz ihre unitarlsttschen Vorstöße die Grundlagen de« Reich« erschüttern, und datz solch« Sr'chutierungen tu dieser Zeit unktet schwersten Rot doppelt gefährlich Imd. kümmert si« nichts, ebeniowenlg wie sie e« küm- mett. datz es eine Preisgabe De* Reiches an •ein« Widersacher d«Deutet wenn man in einer kil. da unsere Rachbarn Milliarden für ihre Nutzung«zweck« opfern, unserer Reichswehr Die für ihr Dasein notwendigen Mittel voremhält und sie zuden, durch Me Fen«hetz« vor aller Welt anschvärzt und verdächtigt Die Soztal- de^kratl« ha« den Reichswehretat ^bgelehnt ,md das dars. u>ir haben es bereits beton, nicht ,n Bergettenhen gero en w«,i «g «dgi
'he der Schutz unteres Baler lanbt# inmitten eines Waffe» st amen den Suropa* wart Ist Aber welch« staatsbewußt« Pa riet kann das mir- machen?
Gerade jeftt in der Äairftnnarten ♦ 11 m aer weit« Kreise unser er (fügenk> - v
dem Elternbaus hinaus ins Berufsleben treten, werden Ausführungen besondere Beachtung finden. Die die Leipziger Neuesten Nachrich- ken über btt verhängnisvolle Uebedpannun« un 'trts Berechtigungswefenr machen Dos Blait schreibt
3m er höher werden die Snjnruch« an Meßen, | befüff«mn p#itbreubf. immer atemloser lucht man ' ihnen p: genügen Heute will tunktchik ieber cm erst- i klasstges Reifezeugnis mu in «en Beruf nehmen; der wertvolle" i n« Mensch wn 1927 fänai eigen« i lich erst beim flbtrurienlcn an Ehemals benand bi« '.Retkprufunfl nur mer ein Uniorrsitatsftudium im Huge hatte. letzt oedangen ubenlusfigerweiie so ziemlich alle Behörden von den jugendlichen An- martern, oerlangen selbst Kaufleute und Banken oon ihren L'ehdinpen Me ar oste ZUntimpelung durchs flbiiur Nur sehr nachsichtig.- Stellen. Die vielleicht mehr fubof’eme Posten zu vergeben haben begnügen sich mit dem Nachweis her Reis# für Dberkfunbo Wir geraten in ein «virdelndes, sich immer breiter erstreckendes Berechtigung«wesen hinein. da« mit feinen ubedfrenpen Prüfungen manch, mol an chinesische Zustände erinnert
Ohne aUgemem«. aeblegene Schulbildung fein Fortschritt der Zivilisation kein wirtscbo'ttzcher Aufschwung' .Zumal Deutschland» Schicksal von der Starfc seiner Intelligenz, von dem Umfang 'einer Liidung»schicht abhangt. Aber dieie Schicht muß geschkosten und fernlg. darf nicht künstlich auf« reblakn fein; eine Elephantiasis des Schulwissens tonnen mir uns, die durchaus gesunder geistiger Organe bedürfen, nicht leisten. Durch die 'nodiiche Ikverschatznng der sormalen (Bckhrtfrlf wird die Berufswahl dem inzelnen dauernd erschwert. uTährenb eint höhere Bildung sie ihm doch e leichtern sllte. Unbekümmert um Begabung und Eignung ihrer Söhn« senden in steigendem Matze Tausende von Eltern völlig Unberufene auf Gymnasien und Oberrealschulen, setzen alles Daran, sie bis zur letzten Spitz« gefangen zu lassen. — — — —
T«on dem verhängnisvollen hoffärtigen 3rrtum. datz nur die sop. höheren Berufe de modernen <?iilmrmcnf<hfn würdig seien, muffen wir, k eher, desto besser, pirückkommen. Gan, abgesehen davon, datz der Andrang hier bereits um ein Mehrfaches zu protz ist und wir un* ein bedrohliches Gellbrt-n- pTnfefnriot züchten. Ganz abgesehen davon, fehlt uns nichts fo sehr, mie starke Intelligenzen m nunbroerf imb fflnr.^rbc. in her L'nnbmirrfdtaft und asten .ir deren inittel'tonhis.tzen Bernsen Hier Dorf es nicht zu gänzlicher BerSdung und geistiger Blutleer^ fmn men. Wohin mürbe Me probuftinc beulW Arbeit gelangen, wenn alle sührenden stöpie ausnahmslos m die c.fabemilchen ‘Berufe ohmonberien1 Fede Stlaffe hol ihre Begabungen nötig, versumpft nnb versinkt ohne fie. 3ebe stlafie bietet brn ‘Betäbigtcn gewaltige llusstiegsmoglichkeisen. Es ist langst nicht mehr so, batz der feiner Kinder Zukunft sichert, her fie am längsten auf der Schul« tStzt und durch die schwierigsten Eramina jagt — — —"
Ium Tode des Generals von Wrisderg.
Berlin, 4 April, iWolff.) Der Bericht de« PolizeiprüflDenten von Berlin übet Den Zwischenfall am BiSmatckDenkmal, bei Der KranznieDetlegung Durch Generalmajor v. WriS- berg ist Dem preußischen Minister des Innern Übermittelt worden Danach steht die Polizei auf Dem Standpunkt. Datz Da« Verhalten Des Beamten, Der Generalmajor v WrtSberg zur Wache führen wollte, zu BeanstanDungen keinen Aniah gäbe. DaS leicht« Auslegen der Hand aus den Arm WriSberg« sei vielleicht nach Lage Der Dinge unzweckmäßig, aber aus keinen Fall vorschriftswidrig gewesen, da dos Handaullegen als äutzerliche,8 Zeichen der Sistierung gelle. Damit ift die Frage noch nicht beantwortet, ob eine Sistierung an sich überhaupt vorschriftsmäßig gewefen ist, bevor bet Polizist versucht«, den Ram«n des General« feftzustellen. Der preußische Innenminister hat diese Frage verneint.
Erfahrungsaustausch deutscher und englischer Industrieller.
London. 4. April. sWTB.) Der Präft- Dcnt Der Industrie- und Handelskammer Berlin, Franz v. Mendelssohn, und Der Vorsitzende des Gngueteau-schuffes. Dr. Lammers, find in London eingetragen. V Mendelssohn und Dr Lammers werden an einem ihnen von der britischen Gekkion Der Internationalen Handelskammer im Hotel .Victoria" gegebenen Frühstück tdlnchmen und bei Dieser Delegercheii w.rD bet Präsident Der Industrie' unD HanDelskämmet einen Vortrag über Die Wirtschaftliche Vage Deutschland» halten. Dr. Cammer« wirk» am 6. April Dem Regierungsauslchutz für InDuftri« unb Handel über die Deutsche Industrie- Handels- unb Candwinschastsenguete und Me dabei angewandten Methoden Bericht erstatten.
Der Osterurlaub des Reichsministeriums.
Berlin, 4. April iPrlv.-Tei.) Ostern ist Da« Fest des Frühlings Da werden Me engen Straßen der Großstadt verlassen, um für einige ■Tage Grholung In Der jungen Ratur zu suchen. Alles was cs nut ermöglichen kann, macht lich deshalb auf. So haben auch untere Minister berdt« ihre Pläne gemacht und Die Osterreife De« Reichsaußenminister« tourDe sogar schon Diplomatilch unD politisch belastet wie es Dr. Sirelemonn bet all sdnen Unternehmungen eben immer ergehen mutz Gr wir jedoch Mcsmal a,'s unabkömmlich in Berlin ver blei- ben. Dagegen arbeitet her Reichskanzler '<don an seinen Retsepiänen und wird M« .reier- tagc übet von Berlin fern sein Auch der Vizekanzler Grzeilenz Herat, plant einen Grhv- iungsurlaub über Me Feiertage, feine Pläne sind irbvch zur Zdt noch nicht endgültig gereift. Da □ud) Reich«wehrmtnistet Dr Gehler verreisen will, würde Reichsautzenminister Dr ©trefe» mann an Stelle feines Osterurlaubs Die Kanz- lerverlretung übernehmen müllen
Leutnant Rouzier macht von sich reden.
Pari. 4 April flBT») Der Watin- ver- entnilidx In einer seiner letzten Provinzausaaben 'eigenb« ckn aus Ehateaurour: Da« Gericht ha, dne DnterluAung ee»«n Oller Koch- rel« gegen brn ehemaligen Leutnant Kouzter. der in der Piatz ben reulichen Müller getötet hakte und ,m Dtymbtr oom Artegsgerichi in Sandau 'reigdprschen 3*t>r war nngddiel. D», Unter fuAung i dngde.tet warben ww 9erie«. luna s«n SoHfflrfen , n '«|r
ehrenhaftes | u n g e » Mädchen au» Eha» leajr»UT die deshalb bet d." Tia^Lsamoadfchast Anklage erhoben hat. B.ouzier ift berdt» vom Unter ud)ung»rid)ter Maiklard oemomr^B worben.
.sm IHanifti deriozialistifchen Internationale. Paris, 4. April. (DTB » ter ®rehrtioau»- ichutz der fozrolifklfchcn 7'nternalronale bat unter htm Vorsitz Friedrich 'Adlers den Äcrflaut des Monifdles ausgearbeitet, das gelegentlich der Maifeier erfaßen werden soll. Da-;- Manifest fpndu sich für Die Ratifizierung des Washingtoner Abkommen» über den 21 <t,»tunbenlag aus, ba» zwei Großmächte, nämlich teuft<Nanb und Enpkanb, bisher noch nicht ratifiziert hatten Es färben die Sozialisten und die Gewerkschaften auf. gegen die Kriegsgefahr auf dem Balkan unb gegen bi« fof, ist Ischen Umtriebe zu proidlieren und de Unabhängigkeit de» chinesischen Volke» zu fordern, ta« Man,, fest rcrundlt di« safziltisch« Diktatur unb bie dal- ichewisti'ch« Diktatur Es oedangt Amnestierung sur die politischen vergehen in ollen Vänbem unb bie Einführung ber Demokratie in ben Cänbern. in benen jetzt die Diktatur herrsche. Ferner spricht sich bas Manifest zugunsten eines ^Verbanbev der Freien Völker- aus. liach einem Hinwei- auf bie Enttäuschung, bie ber Völkerbund bereitet hebe, protestiert das Manifest gegen da» fortge- fetzte Wettrüsten. Schkietzlich forbert es bie unverzügliche Bückberufuna der in China zusorn mengezogenen Scmb- unb Heestrestkrsste
Frankreich lehnt die amerikanisch« Einladung ab.
Kein sran;ösischer Veobachker auf der 2eeabrnsfttnq4konferenz
Pa r i • , 4. April (TU.) Der Quai d'Orsay veröffentlicht die Antwort ber französischen Regie- rung^auf bie EinlabunA des Präsidenten Eootidge zur Teilnahme an ber ^eeabrustungckonferen,. Die Rote ichfictzt mit ber Wenbung. batz die tranzcsische Rcoic, ung |cbc Entscheidung über b^ möglich« Teil nirrmr an ber oon Amerika ovrgci.hkngenen Konsc nnz auch i n ber Form der Entsendung f i n ♦ a Beobachters vertagen müße. Die französisch« Delegation habe ber Genfer Dorbereiter,, btn Abrüstungökommisfion ein Projekt unter- breitet, das die g e fa m t e Abrüftungsfragc umfaße Ein großer Teil der Kommüfion-iiurglietzer feien diesem Projekt günstig gesinnt und die Diekussmn lasse erwarten, datz den Forderungen ber Kommis- siön in weitem Mnkzc Rechnung getragen inerbe. Die französische Regierung 'ehe sich hoher zur 3 u r ii h n I f u n fl veranlaßt hinsichtlich de» amerikanischen Wunsches, sich auch n n anberer Stelle an Diskussionen zu beteiligen, deren Prinzipien ganz andere jeien. Es fei für Frank- reich eine (Ehrenfad)e. dem Völkerbund gegenüber nichts zu unternehmen, was bei den Delegationen, die die franzSsischen Vorschläge günstig nufgenom- men hatten, einen Zweifel an ber Aufrichtigkeit ber französischen Bemühungen erwecken könnte.
Der Kampf in der Kuomintang. Schanghai, 4. April. (Wvlll.) Das Ge- heimnis, das über Der Stellung DeS Generals Tfchang Koi-schek liegt, wird Immer tiefer. Am Freitagnachmittag und In Der Rocht fanden lange Konferenzen zwifchen Tfchang Kai-schek unb einigen Generalen statt, Die pi einem vollständigen Bruch mit Den Kommunisten gelang! find. unD es wird berichtet. Daß T f ch«n einen Staatsstreich vvrgeschlagen hab«, um feiner Absetzung zuvorzukommen. G« heißt. Daß General Tfchang Kai-schek an Me Dritte Internattonale appelliert habe. Borvk> ln und Me Russen abzuberusen. tmh Mes habe Me Krisis beschleunigt. In Hcmkau sind zwei Sekretäre Tfchang Kaz-scheks unb 61 feiner Anhänger verhaftet worDen. RiemanD ift mehr der An- ficht. datz irgendwelche Möglichkeiten für einen Vergleich befteben. Die Fra« mutz ausgekämpst werden. S« bestehen tatsächlich zwei Regierungen. Me eine in Hankau. Die Me Srtrv- mitten vertritt, und Die andere in Schanghai Me Die Gemüßigten unter Tfchang Kai-schek vertritt. Ls ist äutzerst zweifelhaft ob Die letztgenannten stanbhalten fmtnen. Die meisten Generale sollen für Tfchang Kai-schek sein, aber Me Haltung des Heeres ist zweifelhaft. Tfchang Kai-schek kann vielleicht ans Me Unterstützung Der unter feinem unmittelbaren Befehl befindlichen Truppen rechnen; er Ist jedoch von Der Hauptarme« in Ranking abgeschnitten.
Di« Lag« In Schanghai hat sich dwas ent- spannt, wenn sie auch noch nicht völlig beruhigt ist. Die stärkeren Barrckaben an Den Hcncptyugängen zwifchebn Der französischen unb Der internationalen Rieberlalfung sowie Me Sperrung aller Straßen ab 7 Uhr abends durch Das internationale Militär machen Fremd« und Ehin«s«n nervös unD für Alarmnachrichten zugänglich. Man zweifdi nicht an Dem guten Dillen Tfchang Kd-schds und Der gemäßigten Rationalisten Ordnung zu halten, und erwartet. Datz fie hierzu imstanD« fein werden. Dem Vernehmen nach sollen auch Die Äommur Ilgen, es zu organisierten Unruhesti st ung en zu treiben Die deutsch« G«meinD«ver- sammlung beschästtate «ich mit D«r q.gcntrar« tifl«n Lage in Schanghai itngebenD. T»e Srllä- ning«n Des Deutschen Generalkonsulats wirkten allgemdn beruhigend
Amerikas Haltung in China. Eine amerikanische Note an die Kanton- regier«»«.
L o n D o n. 5. April. (WTV Funllpruch Der Wortlaut einer amertkanilchen Rote. Me ber amerikanische Gekandi« tn Peking den fanloneh» fchen Behörden zu überrei-Oer» beauftragt werden wird ist jetzt nach Pekmg telegraphiert worden. Der ursprüngliche lintnmrf, der von Dem Ge- •anbten nach Beratung mit keinen brunchen und japanilchen Kollegen in Peking an Dai Staats- d«par:c. ent aefanDt worden war. ist bi gewissen Si-'.zclhecren abgrunbert ©erben Tran Der 2Änderungen wird Me Rote wt allen »dem- liAen Punkten mit Dem Inhalt Der b r i t i- fH » n >nD japanischen Rot« überein- stimmen Di« Drei Macht- werden also in Der ersten Pha'.- des diplomattfchen VroMenti eine übettlnftimmenbe unb ideni.fch« — wenn auch m<4>rnend nicht nnbebingt geme-n-
•ame — Aktion umetnehmen. In Der weiteren und noch wichtigeren Frage von .Sanktionen' fchen« wenig, wenn übrrbaurn irgendein Fortschritt, erzielt worben zu 'ein. DL« Forderungen Der Möchte werden jedoch zwecklos fein, wenn fie nicht aef Der fetten Absicht beruhen. Ihre Durchtübrunq durch-u < en. Aber es ist offenbar Wunsch Der am«r,kcn:|fchen Regierung wenn mög- fich, auch nur Den Anschein einer S.nmi'chung in Den chinesischen Dfirgerfr.eg zu vm meiden
Japanische Zurückhaltung.
Tokio. 4 April. 'Reuter.) Aul GrunD von Mitteilungen von amtlicher Seit« ist Japan zwar besorgt wegen Der Lage in ähina. fürchtet aber, daß die EntsenDung weilereriapani- ^cher Truppen den rechten mt5 Der. linken Flügel Der Kantonefev. Kaufleut- unD Des ganze Boi? m Ehina gegen Die Ausländer i all- aememen und ^«ger Japan im bflonberrn zu - fammenfchlietzen urb Damit die Lage verschlimmern emrDt Intolgeddfen ist Japan entfchlollen. alles möglich« zu tun um d.e önt- fenDung von Truppen zu rermciften Obal.tch Me« h,er nicht zugegeb i w.rd scheint zu km. daß Japans Behrtben, Zwangvlr.atznah- men zu vermeiden im engm dufammenbanq steht mit Der Besorgnis über Den Eindruck »alter Maßnahmen bei Sowjet rutzIanD. mit Dem Japan ferne Spaltung zu haben wünsche.
Die Lage in Nordchina.
Paris. 4 April ?WTB.' Der Sonderberichterstatter De8 .JcrnH" bestätigt Me alarmier en Den Rachrich-. ' Wr die Lage fr Aord- chlna. In Der Provinz Sfyjntung mache sich eme geheim« Betrngur g abrf-ch der ber Borer, bemerkbar. Me eine sremdenselnbll ch« Drvpaganda betrieb« Auch der sog christlich« General Fengjuslang fd wteder in Aktion getreten, er geb« mit der Kuomintang zusammen Er werde mit brd Amern hon bei Provinz Tscheng aeaeu Me Provinz Honan marschieren. Me bi# Rkukdentruoprn foe en vollstän- infl besetzt hätten Der fraruMifd.«* Gdandtc fnfk dis französischen Siaatsana «hörigen. Me im 3nr.cn, des Landes als Post- ober chllbeam'i- cu» tfoti*rten P 'in, ttc r- nach ! istm gronsi ,dkifchrn Mittel v.i »er zuriickb # vr- dem "» ezlchein# unerfAf ( h. daß dis framb- s.schen Untertanen in brn für Me Verte dig'.lng geeigneten Mitielwrnkten wk Peking und Han- kan, untergebradbt würden und Dort ine Entwicklung k-es Bürgcrkneg's abwartetm B.-rans- '«tzung hierfür' fei daß dirrch gemebifamc« Bergehen Der Großmacht# hie freie S ch , ? k a h r t auf dem Iangtsee fichergestellt würde.
Aus aller Wett.
Reue ftometm.
Das laufend# 3aur fch#rnt nach den B#rid,ten der Sternwarten «in recht kom#tc„reiches werden zu wollen Bis jetzt sind bereit» vier neue Kometen entdeckt worden, von denen ber aller- neueste Den Tlamen „Stearns-Kon, «f trägt. Wie Me Treptower Sternwarte mittdlt, befindet sich der neue Stearns-Komet in der Räh« des Sternbilds Der Schlang« und ist ein Stern zehnter Größe, bet mit blcchem Auge nicht sichtbar ist. Gr ift von Der ®rbe mehrer« hundert Millionen Kilometer entfernt. Durch das Fernrohr ges-hen. stellt sich Der neue Komet als «In länglich ausgedehnter Fleck dar. als Untersch «b von Sternen, die als Lichtpuntt# erscheinen Der Schweif des neuen Kometen ist nur schwach zu erkennen
Radio unb Blitzgesahr
Die Mahnung .Vergessen Sie nicht Ihre Hochantenne zu erben" Ne allabenMIH in ba» Ohr des Rundfunkhörers schallt, sollte man nicht leichtsinnig überhören und ihr immer und in jedem Fall Nachkommen. In O H a n an Der Mosel schlug dieser Tag# der Blitz in M« Radioanlage eines Rundiurllbesitzers und »erhörte diese völlig, so daß Dem A ein ansehnlicher Schaden erwachsen ist
Schneesall im ®rj- unb Rie’rngeblegr
In ben höheren Lagen des Orzg#b,rges ist vergangene Rächt Schnoesall dngelreten. Vom Fichtelberg werben 12 ^Zentimeter Reuschnee bd einet Temperatur von 3 Grad unter Rull gemeldet. Seit Sonnlagnachmittag schneit es auch im Riesengebirge bei starkem Westwind ununterbrochen Bisher sind etwa 35 Zentimeter Neuschnee gekallen. Die Schneedecke reicht bis In Mo Dörfer herab. Im Tal selbst regnet es.
Eisenbahnunglück In Kaiserslautern.
In Der Nähe des Haupioahndoses Kaiserslautern entgleiste gestern abend Der um 1 ,12 Uhr f i'.lige Güterzug. Die Lokomotive wurde umgerissen. so daß alle Gleis« g«fperN Würben. Der Zugsuhrer, bet Lokomotivführer ander Heizer erlitten Verletzungen unb wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Materialschaden Düdtc erheblich sein. Der aelaira« Zugverkehr wirb durch Umstdgen aufrechterhalt««. Di« Urfach« tonn'« bis jetzt nicht geftort werde«.
Schwere» Autounglück
Am Sonntagabend gegen 10 Uhr fuhr «In mit einem Führer und sechs Per» cm en besetzter Mercebeswagen der Taimlmml# in Unter- tÜrkhelrn In einer Kurve beim Kloster Lorch gegen einen Telephoniellunas- doppelmast und stürz:# eine zweieinhalb Meter tief# Böschung hinab auf ein« Wiek, wo er gegen einen starken Baum fiel. Von ben 3n- fallen war ein 2öjähriger Mechaniker aus Lorch sofort tot. während dn Opliter diw Stunde «päier verstarb Zwei weitere Inlafeu etlhirn Knochrnbruch« einer eine Verstauchung beider Füße nur Der Führer und etn Inkall# blieben unverletzt
Bier lok beim F» jammen stoß zweier fronzästiche«
8-. MH HÄ*- Kampfslug»oug« zu: sammen unb stürzten ab Df# ot#r Insaftm wurden getötet.
Italien reis« bei rheinischen Madrigalchor,
D#r rheinisch« Madr,galchor tritt In b«r nächsten Doste auf Einladung der Raoortorolion bd Z«oiro tn Mailand «In« fomerlrdk durch Italien an. Der Chor wird unter Leitung oon Projeftot Walter 3o (e p h I 6 n (DüfltfDorf) m Reavd Rom. Livorno. Mailand unb anderen Städten singen
d)cttcn»oroueirt<ic.
Sei ruMuhtn di« weillicho« Winden wofkia mit
Auf klaren, imlbe unb nur oeremzeit leichte Rledor-
'»«iuigt lac.strmprroijren Marimum: SL Gr.
E«lßu«. Minimum 5.B Grab Letstu«. Rieder- ichläg«; ÜG Millimeter. Heutige Morgentemperattir: 3 Grab fftlfr,.1


