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>. April:

! Stunde der Jugend, ert des Z^usorcheiler^.- bts 6.05 Ühr. Sie 2dc- Ihr: Uckertraaur^ tron eiherr WtltWiltud) halten, Anbau und Gr- äume". 6.45 bis 7 Uhr, :Sie Stunde der Frau', »schule: .Der Mensch als trag ton Aeg.-Lat St. i Uhr: Sie Schachjtunde. ttagung ton Stuttgart: :en. 9.30 bis 10.50 Lhr. : Konzert des Kassel« chend bis 1130 Uhr: i: Tanzmusik.

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Dienstag, 5. April 1927

177. Jahrgang

llr. 80 Erster Blatt

Bor neuen Balkanwirren

Rumänien.

Volkspartei und Konkm-dat

. >- , - ...... Iahte entsprechend der XaaffiDtbnunn diese.

Eine Erläuterung Strefcmanns

60 Pf.. Lohnllasie III

180 Pf.. Lohnllasie VH

}« I!och«eNa4 vorder.

Prtli lir 1 mm höhe fix ln$ei<;r* von 27 mm Brettt e rtlich S, au »»Art» 10 Relchopsenn»a. für IRt- klamtan>n<3*n von 70 mm 'Brcilt 35 Vtid)*p|enme, Dlatzvsrfchrift 20' . mehr.

Cbelrrbtildfui

Dr. Fnedr. Oild- Lange. VtraitiipoTiltd) Hir Polin!« Df. ?tr WM). Lange, für Feuilleton Dr fllbDruit; iür den übrigen letl Ernst Vlumschetn: für den Rn- IrrqenteU Anri fpllmann, lämtltd) in Ohefeen

Das Arbeitszeitnotgesetz im Reichstag.

Berlin, 4. ÄpnL Die erjte Beratung de» «r

Erscheint täglich, <uife<r bormtag» nnb 3nerlag»

Beilagen: viefeenet ^«UUnblÄttrr

Atonal 'm ®U6 Pie Scholle

BZonaH-BejEgirtels 2 R«ch»mark und 2D Reichspf en nig für Trügtr» lofen, auch btt Richter- chtmtn ei nztlnerR ummern n folge 1)6 feerer (BetxmlL Jernsprechanschlufft:

51. 54 nnd 112.

«nschrist für Drahtnach­richten Anzeiger Gies,en.

psIlchecklonto.

frreeffirlaeinfllw 11««-

Der Widerhall in der presse.

Berlin. 4. April. Einige Abendblätter ver- öffentlichen einen offiziösen Kommentar Der 9<ut- fchen BvlkSpartei. in Dem gesagt wird. Dr 6tr<<c- mar. Ausführungen am Sonntag feien in Der Prel'e zum Teil dahin verstanden worden, al« ob er eine verstärkte Aktivität der Par: ei in Der Frage des Konkordats gefordert hätte. Tatsächlich habe Der Außenminister aanz all­gemein ausgeführt, daß es fein Wunsch sei. daß Die kul'.urposi! sichen Fragen in ihrer ® ef amt- hcrt mehr in den Mittelpunkt der politischen Arbeit der Parteien gestellt werden möchten.

Don Den Abendblättern wendet sich Die .Germania", das Berliner Zentrum sorgan. 'charf gegen Die Ausführungen Dr. ©treternannt. Sic bezeichnet sie als ein politisches Ma­növer Dai schwer mit Der KoalttionsfreunD- schaf. Der Deutschen Dollspartei mit Den Deutsch- na :cnalen in Linllana zu bringen sei. Der Dor- hanD Der Zentrums'raition des Reichstages werde sich heute nad)mittag mit Der Stress- mannreDe beschäftigen, - Der Demokratische Zeitungsdienst hat den Dorfitzenden Der DeTnokraiifchen Partei. Koch, über die Aus­führungen Dr. S.resemannS befragt. Koch erklärt, daß er hoch erfreut sei über Die ents chieDene Stellungnahme D r. Stresetuanns und er werde Darüber Die kleine Polemik vergessen. Die Der Außenminister bei Didcr Gelegenhett gegen die Demokratische Partei s<:afert habe. 5Xe Demokratische Partei habe niemals einen Zweifel Daran gelassen, daß sie weder durch ein Deichskonknrdat noch durch ein preußisches Kon-

GrasBethlen in Rom

Rom, 4. April. (Wolfs.) Der ungarische M- nisterPräsident Graf Bettjlen Ift hier eingetrof- fcn. Er wurde am Bahnhof vom Un tert aal sfefrt- tär im Auswärtigen Amt ffiranbi und aeberen Persönlichkeiten empfangen Mussolini empfing heute mittag den Ministerpräsidenten. In der Be- iprcdnmg wurden verschiedene aktuelle politische 3regen erörtert, die sowohl für Ungarn wie für Italien von Interesse sind. Sie verlies entsprechend der Snmpafr.it. die Iwlien und Ungarn verbindet, in der 'reundlchaftlichstrn weise und ergab völlige gleiche Auffassung der beiden Regierungen. Morgen wird ein itaNenisch.ungarischer Freundschaft Ausgleichs- und S chiedger icht svee- trag unterzeichnet werden.

Damit vollzieht o'senbar Ungarn Die vor einiger Zeit vorn Ministerpräsidenten in einer £-ung Der Auswärtigen Kommission des Parla- rnentes cngcDeutctc Neuorientierung Der ur rarsichen Außenpolitik, Die sich bisher davor gehütet hat. sich nach irgendeiner Seite hin fest- Anlegen. Menn sich jetzt Ungarn zur Durch- fübrung dieses Schrilles entschließt, lo w.rd Da­bei wesentlich die Haltung Der Kleinen En­tente in Der Militärkontrcllfrage mtl- sprechen Die chattcrfonferenz hat zwar vor einigen Sajer. Die Ml.rärkontrolte in Ungarn mit Zus irmun 3 De^ Äl.ir.c: Snicnie auf fl ob o - her. aber d c^cr Schritt wird durch DaS Der- langen der Kleinen (Sn.'tnte wieder illusorisch gemacht daß c.ne ständige Kommiifton Die Rüstungen ilngamÄ überwachen soll. DaS scheint besonders au^ das 'Betreiben der Tsche­choslowakei zurürtzulühren ni tein die fchon ror einiger 3<xt eine DrNerbuTTdsrnterventtoa ;r. älrcgm juftanberbringen versuchte, ttnrl Die Budapest er Rec^rung durch Rerrar-e.-. nnzishun- gen gegen Die 2TLrüftu- gäbeitimranacn per tohen feabc. 3m ungarischen Parlament wurden Damals recht hettige 3ngr;{ c gegen Die Tschechoslowakei erheben und Darauf hinaetmelen. daß d e Ungar»

Unter Ablchnung aller Anträge w.rd die Ausschuhvorlage in erster, zweiter und dr.tter Lelung angenommen.

< folgt die Beratung von Anträge:- zur Kleinrentnerfürsorge. Abg. Schnei­de r - Thüringen iTn.) legt namens des Aus­schusses eine Entschließung vor. nach w clcher i_m Etat deS Arbeitsministeriums 25 Millirnen für diesen Zwetk emgefecITt werden sollen. Die Dittel sollen durch Die rs o r g ev e r b ä n de verteilt werden.

Abg. Frau Dr. Mah (D. Dp. erklärt namens Der Regierungsparteien, dieser Dor­schlag werde Die Lage der Kleinrentner wesent­lich verbessern. Die Parteien regten ferner cm Kleinrentnerverforgungsaesetz an.

Unter Ablehnung sämtlicher Abänderungs- anrtäge wird Ausschuszentschlies-ung ange­nommen. DaS Haus vertagt llch auf Dienstag Dritte Beratung des Etats.

-Berlin, 4. April, (DD.) Auf Der heule in Berlin tagenden Versammlung Der Part et- beamten Der Deutschen DollSparlei hielt Der ReichSaußenminist er Dr. S 1 refe mann ein Referat über Die Außenpolitik. Anläßlich Dieter Ausführungen nahm Dr. Strefemann auch Qkranlaffung. zu Den Berichten über feine ReDe auf der lulturprlnifchen Tagung Der Partei Stellung zu nehmen. unD führte dazu folgendes auS. Die Berichte über meine Rede zu Den kulturellen Fragen tragen ganz überwiegend Die Heberkbrift. daß diese Rede eine Kampf- a nIa g e gegen Den Bedanken eines Konkordats gewesen sei. DaS wider­spricht den Tatsachen, wie Diejenigen Don 3&ncn Die an Der kulturpclitischen Tagung tcilgenom- men haben, am besten seftstellen können. Die auch auS Den gefurzten Berich len über meine -Rebe hervorgeh,, habe ich an Den Anfang meiner Ausführungen Den Gedanken gestellt daß die Frage deS Konkordats nicht von prinzipiellen ®c- sich.Srunkien aus gelöst werden solle, sondern daß man diese Dinge praktisch anichen müde. Rachdem in Bayern ein Konkordat abgeschlossen worden fei und man in Preußen über ein Kon­kordat verhandle, stehe man bezüglich Der Frage Dee Reichs!:nkordats nicht mehr ohne Bin­dungen Da und habe zu Der Frage des Reichs- konkvrdats neben den Landeskon ordaten oder an Stelle von LandeSloi^orDaten S ellung zu neh­men. Gegenüber Der prinzipiellen Ablehnung eines DertragSabschlusteS zwilchen dem Staat und Der Kurie überhaupt feebe ich Darum ersucht, diese Frage IcidenlchaftsloS zu behandeln und die Entwicklung abzuwarten. 3ch be­finde mich in rrri em Standpunkt zu Dem ®e- DarJ,n eines ReichKvnrordats. zu D-em ich als HitglicD d^S Kabinetts bereits Stellung zu neh­men hatte, in volllommener Heberdr.;:immung mit den Erklärungen, Die der Reichskanzler s. 3. über den Stand dieser Dinge und ihrer Entwicklung abgegeben bat

Der -wette Teil meiner Rede, der s.a» auf die Entwicklung der kullurelken 3er- hä11n . sse im Reich und in den Ländern bezog, war nicht auf Den Dedanken des KonlordatS in erster 2inie oder allein abgestellt. sondern um-

felndliche Haltung dleses Staate» den Ausbau eines freundschaftlichen Derhälttiis'es verhindere.

Ungarn wird vielleicht auch versuchen, mit Jugoslawien in ein ähnliche Verhältnis wie mit Italien zu kommen. Das wild allerdings nur möglich fein, wenn die jetzige Krise auf dem Balkan eine befriedigende Lösung erfährt. Vorläufig kann die Annäherung Ungarns an Italien nur dazu bei­tragen. die Beziehungen Ungarns zu Jugoslawien abzukühlen, besonder» auch dechalb, weil mit der Annäherung an Italien Frankreich in Ungarn eine Niederlage erlitten bat. Denn e» un­terliegt keinem Zweifel, daß sich auch Frankreich ernstlich um Ungarn bemüht hat. um es für seine Dalkanpläne zu benutzen. Bei der Neuorientierung Ungarn» Hai wohl auch England eine gewiße Nolle gespielt. Man wird abamrten müßen, welchen (Erfolg der Besuch Bethlen» in Nom haben wird. Das eine aber scheint festzustehen. daß er zu einer weitgehenden Annäherung fuhren wird, zumal ja auch für Ungarn wichtige wirtschaftliche (ira­gen dabei einer Losung entgegengeführt werden sol­len, vor allem die Frage einer reifen fen- zone in Fiume. Und Italien wird eben gerade wegen seiner Balkanpläne dafür sorgen, Ungarn enger an sich zu fesseln, da es natürlich von beson­derem Werte ist, bei seinem Vorgehen möglichst viele Bundesgenossen zu haben. An der Entwick­lung ist schließlich die Kleine Entente selbst schuld, die sich nicht dazu entschließen konnte, sich von den Methoden Fvankreichs gegen Deutschland in der Kontrollfrage freizurnachen.

Die jugoslawisch-italienischen Verhandlungen.

Belgrad, S. April (WTB.) Das Ministe­rium des Aeußern gibt bekannt: Italien hat nun­mehr offiziell seine Zustimmung zu direkten Derhandlungen notifiziert. Al» BerfecnNungsgrunb- läge dürfte, wie bereit» gemeldet, die Verbindung der Revision de» Vertrag» von Tirana zwischen Rom und Albanien mit der Ratifika­tion der Konventionen von R e 11 u n 0 Pvischen Serbien und Italien dienen. In der Umgebung der drei slowenischen Minister verlautet, daß bei den Verhandlungen auch die Frage der sloweni­schen und kroatischen Minderheiten in Italien aufgerollt werden wird.

Albanier zwischen Öen Mächten.

London. 4. April. (Wvlft.1 Der Dericht-

34) erhielt ein Telegramm de» awamschcn Se- lanbten in Belgrad, wonach Die südslawische Re­gierung versprochen hat. daß alle KvnntatschiS und all* politischen Flüchtlinge gezwungen wer­ken sollen, ltch von Der Grenze zurück- zuziehen. Achmed Deh Zogu ve»tellngte Den italienisch-albanischen Pakt und er­klärte: Die See vereinigt Albanien mit Italien, unD Der Pakt wird unter gewißen llmhänDen Albanien HMe von Italien bringen, aber Alba­nien hat nicht Die geringsten Rechte auf feine Souveränität oder feine Unabhängigkeit Durch Den Pakt verloren. Achmed Bey Iogu schlost m t einem Dank an önglanb. Das Albanien von Dem Beg nn seine- nationalen Bestehens an ge­holfen hat und eine überwiegende Rolle zusam­men mit Italien in Den kürzlichen Verhandlungen gespielt habe

Griechenianös llufeenpolitif.

Athen. 4 Apnl. (Agence D'Athenes 1 Bei Der kSröH nun girier Des Klubs Der Konservaiw- Demolratischen Partei. Deren Führer er ist, hielt Der Minister des Auswärtigen Micha la ko- puloS eine Rede, in Der er u.a. auSluhne Da nun der Friede unter Der Aegide De« Böller­bundes uns am Herzen liegt, wünschen wir i n freundlichen Beziehungen zu Der Türkei zu stehen. Mm untere Beziehungen 3u Bulgarien zu bessern, haben wir ein vor­läufiges Handelsabkommen mit Diesem Staate abaefchlossen. Wir wünschen mit Südslawien

Herrschaft im Lande nach seinem Tode neu auf- skommen lassen. Theoretisch ist zwar für Die Zukunft torgdorgt: Der Sohe De« Kronprinzen. Der Prinz Mihai, soll Den Thron besteigen. wLhrenD bis zu feiner Bolljährigkeit ein unter Dem Oinflub Der Königin Maria stehender Regentschaftsrat Die RegierungSgefchäft« leitet. Daneben schielen aber noch Der frühere Ministerpräsident Dratianu und Der jetzige Mi­nisterpräsident General AvereScu. nach der tat­sächlichen Ausübung der Regentfchasl. Danz selbskverstänDlich intriguiert alle« nach Kräften gegeneinander, bisher mit Dem Erfolg, doh oian in seltener (Sinmütigfeit über alle« Den

Der Zensur gezogen hat. unter Deren Schutz jetzt Die Streitiale ten ausaetragen werden. Ave- reLcu scheint aber her Stärkere zu sein. Da auf feiner Sette da« Militär steht. daS er schon anfängt, aufzubietcn. Meberraschungen können aber noch von der Sette des im Auslande weilenden Kronprinzen 6ar ol kommen, der unter Dem Drucke Brattanus auf die Thronfolge ver­zichten mußte. Kehrt er nach BuLarest zuruck, bann wird eS unzweisekhaft einen offenen Kampf aller gegen alle um daS Erbe DeS Königs geben, von Dem aber noch fein Mensch genau weiß, ob er sich nicht Doch noch einmal erholt und Dann al« letzter Machtfaktvr hl den

weiter in einem FreundschastSverhältniS zu stehen, aber einzig unD allein unter der Bedingung, daß derselbe aufrichtige Wunsch von der anderen Partei gehegt wird. Wir sind bereit, unserem Rachbarstaat alle möglichen Srleichterungen für Die Ausfuhr und Einfuhr gu gewähren, wir können aber nicht darüber hinaus unsere Rechte und unsere Würde opfern. Vemeinschastliche Heber lief crung und enge Verwandtschaft ver­binden uns mit dem albanischen Bolk. Wir wünschen aufrichtig die 2kuf rechter Haltung Der territorialen Integrität Albaniens. Da wir überzeugt sind. Daß nach Der Krise Der ersten Jahre Ruhe und vollkommene Ordnung dem jungen befreundeten Staate beschieden fein wer­ben. Die innere Lage Albaniens läßt indessen Griechenland nicht gleichgüllig. GS hält e« aber nicht notwendig, großen Lärm zu schlagen, um sein Interesse zu bezeugen oder seine eventuelle Haltung bekantzugeben. In Albanien wie in den übrigen Dallanländem ist die Parole: Der Balkan Den D a I k a n v ö l k e r n . die einige Lösung, die diesem osteuropäischen Winkel wieder Ruhe zu geben vermag. Endlich find unsere Be­ziehungen zu den Großmächten und zu Ru­mänien äußerst gut. Unsere politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den Machten. Die im anderen Lager kämpften, befinden sich auf dem Wege der Besserung und einer vorbehalt­losen freundlichen und wirtschaftlichen Zusam­menarbeit.

,, .ewwe ____ D.r Wochenbeitrag toll

betragen in Lohnllasie I 30 Pf. Co^n laTfc II 2"I ÜO Pf.. Lohnllasie l\

120 Pf'.. Lohnllasie \ 150 Pf-. Lohnllasie VI 180 Pf.. Lohnllasie VH 200 Pf

fahle entsprechend Der lagffiotbnung dieser kul- f.-rpolltischen Tagung Die Stellung Der Deutschen Vollspartei überhaupt gegenüber einer etwai­gen Entwicklung. Die wichtige Grundsätze Der Gewissensfreiheit au,geben könnte Dem­gegenüber habe ich den der Oeffentlichkett be­kannten programmatischen Standpunkt der Deut­schen BollSpartei vertreten. Der bereits wieder­holt zum Ausdruck gekommen ist. und habe darauf hingewiesen, daß im Falle einer solchen Entwicklung die Deutsche DolkSpartei die Der- pfl.chtung hätte, führend an Der Abwehr Der­artiger Bestrebungen mitzuwirken.

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

druck »r.d Villa,: »rihl'lcht UmoerütiU-Bgiii. und Strindnitoti R. lang- in mitten. Lchnstlkiluu, un» »rschäftr«kl!e: Schullrallr 7.

erftattcr Der .Daily Mail" hatte eine Unter­redung mit dem Präsidenten der albanischen Regierung. Achmed Bey Zogu, in Der dieser il a. erllärte, eine Zahl Politischer Flüchtlinge und KomiiatfchiS wartet an Der Grenze Darauf, bei uns einzudringen. Wir sind dieser Gefahr in der besten und friedlichsten Weise begegnet, in­dem wir an Die Mächte appelliert ha­ben Die Frage xn die Hand nahmen. Ihre I Intervention hatte Srfolg. In den letzten Tagen trat eine große Besserung in der Lage ein. 1

ES folgt Die Beratung von Anträgen über Leistungen und Betträge in der Invaliden-Ber- sicherung Abg. Karsten (6.) berichtet über Die Ausschußvcrhandlungen. Der Aus' chuß bean­tragt. Die Anträge für erledigt zu erklären durch die Annahme einer vom Aur-schuß i'orgoicgten Rovelle zur Invaliden-Derficherung. Danach wer­den folgende Lohnklassen ge.'.idet: Loßn- klasse I bis zu 6 TU.. Lobnllai'e II 6 bxS zu 12 TU.. Lohnllasie III 12 bis 18 TU.. Lohn- Nasse IV 18 bi« 24 TU.. Lohnllasie V 24 bis 30 TU.. Lohnllasie VI 30 b « 36 TU.. Lohn- klasse VII über 35 TU.

^eit»zettnotgejctze» wirb fortgesetzt. ülach Albanien fängt nun auch Rumänien an,

Hbfl Dr Pfeffer (D. Vp ): 1^23 hatten Die Iiueresie Der europällchen Oeffentlichkett auf

Vewerkschatten bw Entwicktimg nchtig erkannt undch zu ziehen König F c r d i n a nd. Der neuer- auf da» Dogma be» Lchtstimdentage» verzichtet Lnugg ernstlich erhnnlt ist und vielleicht n.cht

Kaum aber ipure man eine geringe veßerung ber nr.ebcr genesen wirb, hat den allen Streu Der Wirts chaftvlage bann kehre man zu diesem Dogma rumänischen Partei großen um Die Ausübung Der rxmd. Dtt seien auf Dem besten Deae zu einem - -- - ----- -

rattidvn Ausgleich geroesen, deshalb fei der neue Angriff diese» Gesetze» so oerbängmsooll. Rach den Mitteilungen be» Deutschnattonalen Handk»mg»ge. etlfmoerbanbr» seien nur zwei Fälle von Mißbrauch der Urberftunben nochg,-wiesen, und auch der ®. D. M, teile nur einen Fall mit Da» Ziel der Unter- rrfemrr (ei auch eine Verkürzung der Arbeitszeit, ober diese muffe man der allmählichen orga nischenEntwicklung überlaßen. (Im Bersiner Arbeiter habe übrtaen» auf eine Rundfrage ge­schrieben:Wenn die Arbeitszeit noch mehr ver- fjrv wird, weiß ich nicht, wie ich die Zeit bis zum Lchlasengrfern feindringen soll.' lGelächter link» und | Unruhe im Zentrum ) Man müße doch auch die

DcrfeÜltnche der »ein- und Srnfonbelriebe berück­sichtigen. Denn mun ober Dem Inhaber be» Klein­betriebe» verbiete, freiwillige Ueberftunbcn seiner Arbeiter anzunefemen, so mülle man auch den Ar­beiter destralen, der außerhalb seiner rcgdmäHigen Arbeit»zeü noaj in einem anderen Be- | triebe tätig sei. Da» Zugeständnis der Zehn- f undenschiliü in der Vorlage sei zu teuer bezahlt ' mit der Fcstsetzung eine» Ueberstundenvlchlage» von 2» Vrov Da» sei eine Lohnfrage, bie nicht in | ,n Gesetz gehöre, sondern durch Tarifver­trag geregelt werden müße. Außerd^m gehe > diese Beltimrnimg auch über Da» Washingtoner ____________

Abkommen hinaus. Rur im Interesse eine» billigen Dang Der Sreignifk etngteift.

2ungleich» stimmt Redner dem Gesetze zu. M»«****

Relchsa rbeit »mi niste r Dr. Braune BtOtiQUll QCQCH HüCtCSCU- rrfldrt Man solle die Schied»!pruche und Verbind- 5 ttprlL (DTD.-Funkspruch.) Der

l chkeitserklanmgen nicht ungeredjt kritisieren, ^n ßorrc|pont>fnt des ^..Matin" In Bukarest berichtet: den doch in der Zeit nach der Inslation, al» dir lührrr brr liberalen Partei, Dratianu, hat fflemerndwfUlaHen leer seien vor al l em D(TfraUen ff Mc Copalltät be» Mi-

land', sondern von England aus. Dort molk man «t llbunTl i\i7t Regle??nfl

Den Achtstundentag mit ^nmal im Bergbau unter nationalen Einigung vorzuschlagcn Tage durchfuhren. Mißbrauche seien tatlachlich vor- ver national n 9 9 nlrluA Me

pefommen. namentlich in der Schwereisenindustrle « , _ , ltürien IBIbcrftanb entgege^eßen.

und Im Bergbau. Dao neue Gesetz fei al|o notig. XiHfrSb^ten dduZu

jun-I H. Unt-rnrhm« b,r immer Ä*''," V,.

"och durch lange Arbeitszeit und niebnge Lohni BcHarab(en. wo der größte Teil der Armee

beizukommen versuchten. zusammengezoqr.i sei. einem seiner ergebensten

Abg. Sch n ei de r-Berlin iLem.i verweist ^rcun^c ,u übertragen. Rachdem er General 3 o - darauf. Daß Die bisherige Arb^.lssntVerordnung e # c u ^ic £CitUng der <£ifenbafenen übertragen in einer Zett erlassen worden fei. wo eS über- .Qbf «ei et ber I r u p p e n \ l d)c r. (Sine Berwicke- Haupt keine ArbeitSlosigkert gegeben feaac. Sfecutc (u ooraunfebenb, habe er bereits in der Haupt- leien die 'Iktbältniffc ganz anders und -Il.ß» I Qgc ftaoallcncbrigaben, die ihm treu seien, zu- bräuche nicht vereinzelt. Ohne Gesetz komme man i^menaezogen.

nicht aus. Da e« Durch tStiT^Per- Vie rumänische Gesandtschaft in Berlin hat da-

gen nicht gelung^ sei dtt-.rb<ttSzettzu^r Aufgabe, da» Ausland über die Vorgänge

kurzen. Hutten hatten heute M Dr«- ?n Rumänien nad) Kräften ju beruhigen. Sie teftt schichtensystern. Solle Da l^tzt wieder Da» Zwe - mif 3n fc(r prffic wurden heute oerschiedenlllch Ichichtensvstem etngcfubrt werDen. also Der Zwölf Abrichten über angebliche Hnrufeen und Iruppen- ftunDentag? __ tuiammentichunqen In Rumänien verbreitet. 2H1-

2b«. H arner (Wtrlfch. ^erg«^) nHlerprafibent rioereseu stellt m einem lelcgramm

haft da» besetz mcht dteientgrm treffcn tuen. P I Tiachrichlen nicht der wahrheik die getroffen werdmr f ollen namllch Dte 3 n ö , n g, Maßnahmen man-

f**1,/' benn Die feabc c« r I dier Art keinerlei Anlaß ooriiege und daß im Lande

sich solchem Zwang zu enlzt-.-en. Ho^Dwerk. Ruhe und Ordnung

| Bewerbe unD KIeinbauern würden wie- . .. Gleichzeitig wird mitqcteilt. daß der Ge-

^«""1 Ne «eien WH ®<W4 8u trog« gjWj <x-k.

- Haven.

Abg. Thiel (D Dpi »erlieft eine groß.' Zahl von Berichten über Bestrafung von Arbeit- gebern wegen Hcberfcbrcitung Der ArbcttSzeit. Der Arbeit er braucht die Frei zett, um sich zum wertvollen Menschen für Die Allgemeinüeit auS- zubllden. Darauf wird DaS ArbeitSzettnotgetetz dem fozialpoliti'chen AuS'chuß überwiesen.