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m. 30 viertes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesfen)

Samstag, 5. Stbruar 1927

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Auch in der vergangenen Woche hielt die Haufseftimmung an der Börse durchweg an. und sie nahm, wenn möglich, noch e'.n ver­schärftes Tempo an. 2m Terminmarkt hat sich mit Ausnahme von Schi sahrtS-Werten bas Kursniveau fast durchweg um mindestens lO Pzt. gehoben. ES ging aber teilweise ganz weit dar­über hirau« 3.ii Dordergrunde standen diesmal neben Bereinigte Glanzstoff, in denen erneut KurSfprünge im Ge amtausmaß von etwa 80 Prozent eintra en, Kohlenw r e von denen 3lfe nicht weniger al« 63 Dzt.. Rheinische Braunkohle kOPzt., Harpener 37Pzt. Köln-Reuessen 4O Pzt. gewannen. Essener Sielnkoh e folg en mit einem Gewinn von 3)Pzt. Auch Kali verte scheint man plötzlich für b l ig zu halten. Deren Kurte wur­den um 20 b.S 30 Pzt. in die Höhe getrieben. Angesicht« einer derartigrn Bewegung ist e« schwer, irge. due'.che Besründungen anzugeben. um so mehr. alS sich die Spekulation selbst auherordentlich zurück,ält und der Antrieb ouS dem flco .cn Publikum kommt. Irgendwelche Ber- bindung dcS Kurswerte« mit der Ren­tabilität ist völlig verloren gegangen, und der nüchterne Beurteiler der Lage must ein« Katastrophe erwarten. Gewiß ist die Beurtei­lung der Rentabilität, nachdem wir toieZ>cr mit einem Rest. SbanldiZkont von 5 Pzt. rechnen, ein« andere al« früher, und man kann höchsten« noch bei den Banken, aber auch da nicht über­all, «irren gewif.en Zusammenhang zwischen der Rentabilität und den Kurswerten sehen, da man wohl damit red nen bat r. da st durchweg die Danken ihre Dividend« um etwa 2 Pzt. erhöhen werden. Bei den Banken ist allerdings auch zu berückjichtige.i, Dai sie in Börde dazu schrei­ten müf en, ihr Eigeniapital in c n entsprechende« Verhältnis zu be.i fremden Geldern zu bringen, und insbesondere ter Kurs der Danaibank darf wohl von dem Gesichtspunkt aus befrachtet wer­den, dast den Aktionären demnächst ein günstiges DezugSrecht zusällt, das gleichzeitig auch eine KurSeegulierung herle führen wird. 3m übri­gen ist eS augenscheinlich, dast bei einzelnen Werten Machtkämpfe die treibend« Kraft sind. DicS gilt wohl in erster L.nie für Ber­einigte Glanzstols und Bemberg, dann aber auch für WanneS.nann und Harpener. Jedenfalls kommen hier de.rädtliche Divid.udene,Höhungen wohl kaum in Frage. Das Höchstmast der Di­vidende für Harpen dürste wohl 10 Pzt. sein, wenn auch d.e Gesellschaft infolge der günstigen Ode-äil«:age der letzten Monate über ein er- heolici cs T a .kGuthaben ve.fügt. D.r einzig v«r- nachläs igle Markt war in diefer Woche der SchiffahrtSmarkt, wo infolgedessen leichte KurSabsc. wächungen cinlraten, und zwar in­folge dcS Werdeganges des EntschödigungS-Ge- setzenlwurics in den Bereinigten Staaten, der, wenn überhaupt noch in dieser Session, nur in recht verstümmelter und für die deutschen Berechtigten wesentlich ungünstiger Form Gesetz werden durste.

Die weitere (Snttoidlung der Börsentendenz dürste ganz von der Geldmarktlage ab» Höngen, die trotz der großen Anforderungen, die an den Markt gestellt worden sind, einstweilen immer noch al« austerordentlich leicht bezeichnet werden darf. Ob allerdings die nunmehr zur 2u,lcgung gelangte Reichsanleihe nicht doch regulierend wirken wird, hängt ganz von der Politik der Reich sbank ab, die mit Hilfe dieser Anleihe in der Lage ist, dem Geldmarkt be- krächtliche Mittel zu entziehen. Cs ist d es um so mehr an^unehmen, als die Zeichen sich dafür mehren, dag man gewillt ist, dem Dörsentaumel Einhaft zu gebie.cn. Als ein solches Zeichen ist auch aiizufehen der Beschluß der LiquidcuionS- kasse, die BeleihungSgr^nze für Kassa- und vari­able Werte auf 80 Prozent zu ermäßigen. ES muß auch gesagt werden, daß die Borsenbewe- gung in Deutschland nur allzu sehr geeignet ist, im Ausland einen falschen Eindruck von der deutschen WirtschaltSIage und der deutschen Zah- kungS ähigleil zu crmcaen, und man sollte darum den Gedanken nicht von der Hand weisen, evtl, wenn alle Warnungen nicht« helfen, wirksame Mittel anzuwenden, um diesem Taumel ein Ende zu bereiten. Wenn die Großbanken au« Pri- vatintcresse hierzu nicht in der Lage sind, so ist <t« doch sicherlich die Reichsbank.

D i e Reichsbank Ende Januar. Rach dem Ausweis der Rcichsbank vom 31. Ja­nuar hat die gesamte Kapitalanlage der Danl in Wechsel und Schecks, Lombard« und Effekten um 10.66 Mill, auf 1585,5 Mill. RM. sich er­höht. 3m einzelnen sind die Bestände an Wech­seln und Schecks um 35,3 Mill, auf 1415,0 Mill. RM. angewachsen, di« an Lombards um 72,0 Will, auf 81.6 Mill. RM.. während die Anlage in Effekten sich um 0.8 auf 88.9 Mill. RM. un- wefentlich verringert hat. An Reichsbanknoten und Rentenbanlscheinen zusammen sind 519.3 Mill, in den Derlehr abgeflossen. und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbantnoten um 43.29 Müll, auf 3409,6 Mill. RM. erhöht, der an Rentenbankscheinen um 83.4 Mill, auf 1108.1 Will. RM. Dementsprechend find die Bestände der Reichsbank an solchen Scheinen auf 43.1 Mill. RM. -urückgegangen. Die fremden Gelder haben nn Zusammenhang mit den Zahlungsmittelanfor­derungen um 510.4 M:ll. auf 574.6 Mil. RM. abgenommen. Die Bestände an Gold sind mit 1834,7 Mill. RM. annähernd unverändert g«- blieben. die an deckungsfähigen Devisen sind um 80,4 Mill, auf 421,1 Mill. RM. zurückgegangen. Die Deckung der Roten durch Gold allem betrug 53.8 Prozent, die durch Gold und deckungsfähige Devisen 63.2 Prozent.

Gründungen und Auslösungen im Januar. Die Zahl der Gründungen hat nn Januar gegenüber dem Dormonat von 1824 auf 1656 abgenommen und auch die Zahl der Auslösungen zcigt einen, allerdings nur gerin­gen Rückgang von 2878 auf 2337. Während bei

den Gründungen alle Unternehmungsformen, mit Ausnahme der Aktiengesellschaften und der Ge­nossenschaften. betroffen wurden, ist auf der Seite der Auflösungen bei den Genossenschaften em starker Rückgang von 183 auf 120 fest zustellen, während die Zahl der ausgelösten Aktiengesell­schaften von 81 auf 141 erheblich zugenom­men hat

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69 61

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73.90

Berliner Börse.

Berlin, 5. Febr. Die Samstagbörse setzte roe* fentlid) ruhiger, aber für Spezi al werte sehr belebt und fest ein. Die Gesamttendenz war mit Aus­nahme einiger Evitzenpapiere, wie Löwe, Bereinigte Glanzstoff, Ilse Bergbau usw., freundlich. Starke Befestigungen bei lebhaften Umsätzen erxirften Bankaktien unter Führung von Darmstädter ! (303 plus 8 Prozent), ferner Adlerwerke flieget (plus 4 5 Prozent), Textilwkrte. Deutsche Erdöl und Schlesische Zinkwerte. Elektroaktien traten nach Festsetzung der ersten Kurse stark in den Bor. berarunb und erzielten Kurssteigerungen von 5 bis 8 Prozent. Schisfahrtsaktien erholt. Kali- werte überwiegend gut behauptet. Die Spekula­tion zeigte nur für Epellalwerte größeres Interesse, und man wies bei diesem Verhalten auf die nach dem Ultimo noch nicht wesentlich erleichterte Geld­marktlage, sowie auf di« Ausführungen von Dr. Schacht auf dem heutigen Girooeroandstag der Dresdner Dank hin, wonach doch vielleicht mit der Möglichkeit eines Nachlaffens der Geldflussigkeit zu rechnen sei. Tagesgeld stellte sich heute auf 6 bis 7 Prozent, teilweise auf 5,5 Prozent, Monatsgeld 5,5 bis 6,5 Prozent. Wechsel mit Großbankgiro 4,25 bis 4,40 Prozent. Der Deoisenverkehr war ruhig. Madrid und Oslo konnten sich gegen London befestigen auf 29,10 dzw. 18,85. Die übrigen Va­luten zeigten keine wesentlichen Veränderungen.

Franksnrtcr Börse.

Frankfurt a. M., 5. Febr. Tendenz weiter fest. Der Wochenschluß war sehr zurückhaltend, was sich besonders durch Abgabcneigung in Mon- tanroerten bemerkbar machte. Die Grundstimmung blieb jedoch weiter fest. Neuerdings bevorzugt die Spekulation E l e k t r o w e r t e auf die Verhand­lungen Loucheurs bezüglich der Bildung eines inter­nationalen Elektrotruftes. Bergmann plus 7,5, cchuckert plus 5, Siemens & Halske plus 8, Lah»

Nätsel.Ecke.

Lilbcnrätsel.

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Aus vorstehenden 46 Silben sind 18 Wörter zu bilden, die folgende Bedeutung haben: 1. Militä­risches Kleidungsstück. 2. Roman von Walter Scott. 3. Griechischer Dichter. 4. Italienischer Physiker. 5. Altes Längenmaß. 6. Stadt in der Provinz Bran­denburg. 7. Nebenfluß des Rheins 8. Weiblicher Personenname. 9. Nordischer Königsname. 10. Schwarzwaldsee. 11. Stadt in der Türkei. 12. Aiko- holifches Getränk. 13. Schreibstube. 14. Andere De- Önung für Verbannung. 15. Stadt in Schleswig- lein. 16. Französische Kolonie. 17. Europäisches Land. 18. Militärische Ehrenbezeugung. Nach richtiger Bildung müssen die Wörter in ihren An­fangsbuchstaben von vorn nach hinten und Endbuch­staben von hinten noch vom einen Ausspruch von Gottfried Wilhelm von Leibniz ergeben.

Kreuzworträtsel.

1 2 3

12 n

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15

16 17

18 H

2d 21

23

29

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77

6

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I

1. Von links nach rechts

1. Männlicher Personenname 6. Anfang eines Gebetes. 9. Abkürzung für die Vereinigten Staaten. 11. Denkzeichen. 12. Bodensenkung. 14. Großer Fluß. 16. Deutscher Dichter. 18. Papageienart 20. Genuß- mittel. 22. Nebenfluß der Elbe. 24 Teil von Hin­terindien. 26. Tanz. 27. Männlicher Personen- name. 23. Männlicher Personenname. 29. Gattung.

2. Von oben nach unten:

1. Junges Schaf. 2. Weiblicher Personenname. 3. Stadt in Schlesien. 4. Obstbrei. 5. Herrschertitel. 7. Japanischer Staatsmann. 8. Bergweide. 10. Ber­liner Vorort. 13. Griechische G. Hin. 15. Südfrucht. 17. Gotenkönig. 19. Gesellschaftliche Stellung. 21. Gott der Liebe. 22. Schick,olsgöttin. 23. Fluß im europäischen Rußland. 24. Gaststätte. 25. Germa- nifche Gottheit.

Berbindungsans^s c.

Ar Ban Bau Frühling fllaue Knote Mast Nadel Sau Seele Tat Ur.

3e zwei der vorstehende r zwölf Wörter sind der- art miteinander zu verbinden, daß sechs neue, um) Zwar völlig andere Wörter entstehen. Die Verbin- düng geschieht, indem man entweder ben letzten Buchstaben des ersten Wortes zur nächsten Silbe schlägt oder den ersten Buchstaben bei zweiten War- tes zur vorhergehenden.

Winterproblcm.

-V3

MD

BerwandlunstSrätsel.

Sexta . ... Prima.

Wie kann man mit vier Hauptwörtern ab Zwi» schenstusen von Sena nach Prima gelangen, indem man jedesmal die beiden durch Sternchen angedeu« toten Buchstaben des vorhergehenden Wortes ändert?

Scharade.

Jagst du, so richt' auf die erste den Blick, Filchest du, wär' eine zweite dein Gluck. < Soll dir das Jagen und Fischen gcdeihn, Darfst du vor allem ein ganzes nicht sein. Oft wird die erste des Schießenden Deute, Ost auch gelingt mit dem Netze die zweite.

Schwerlich wird aber eine zwei was erwischen. Fehlt doch die Ruh' ihm zum Jagen und Fischen.

Auslösungen.

Silbenrätsel.

1. volar. 2. Erlao. 3. Borneo 4. Edenkoben. 5. Raufbold. 6. Anemone. 7. Lnzeum. 8. Luitpold. 9. Lotterie. 10. Etamin. 11. Reel am. 12. Naphta. 13. Tyrann. 14. Möbel. 15. Altai. 16. Novelle. 17. Nabob. 18. Unstrut.

Neberall lernt man nur von dem, den man liebt

Scharade.

Lustschissahrt Zeppelin.

.sel-Rooellelt«. Helgoland.

Höffclfprung-Rebui.

Der Weite kann deS Mächtigen Gunst 3 entbehren, doch ni i der Mächtige de« g Westen Lehren.

Anagramm.

Geier Etger Riege.

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iE

Kreu vor täfel.

A

startcr.kunst'lück

Treff: Bube. Dame, Zehn. Pik: Zehn, Bube, D nie. Herz: Dame, Zehn, Bube.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedakttonSttfch.

LebenSweiShe ten eines englischen Edelmann«.

Lord Dewar ist einer der witzigsten Talelredner und daher al« Vorsitzender für Diners außerordent­lich gesucht. Rachstehend eine klein« Auslese seiner Epigramme:

Der Resvekt vor hohem Alter erstreckt sich keine«. Wegs aus Gier.

Die Straße zum Erfolge ist voll von Den Frauen, die ihre Männer vorwärts treiben.

Die mohammedanischen jungen Mädchen bv- kommen ihr« kunstigen Gatien nicht vor der Hoch­zeit zu leben. Die unltigen nur selten nach derselben.

DaS heut ge Fraucnkleid beginnt irgendwo und hört Dann plötzlich auf.

Der Mann, der sich heutzutage hinter dem Rock seiner Frau versteckt, ist kein Feigling, sondern ein Magier.

e

Optimismus läßt einen Mann in seinem 95. Lebensjahre einen neuen Anzug mit zwet Paar Beinkleidern bestellen.

Wenn jemand sagt, sein Wort fei so gut tote sein Schuldschein, dann nehmt Den Schuldschein.

4 1

7

2 5

meyer plus 3 Prozent. I.-G.-Farben blieben weiter vernachlässigt und schwächten sich 2,5 Prozent ab, dagegen konnten sich Rheinstahl um 2,5 Prozent befestigen. Am, M o n t a n in a r l1 waren Kohlen- werte gut gehalten. Rheinische Braunkohlen plus 2, Ilse plus 5 Prozent, dagegen die Rhein-Elbe- Gruppe auf die Dioidendenlosigkeit 1 Prozent schwächer. Von Kaliaklien setzten Westeregeln ihre Aufwärtsbeweaung um 1 Prozent fort, Aschersleben dagegen 3,75 Prozent schwächer. Mannesmann wei­ter nachgebend, da die Jnteressenkäufe kurz vor der Generalversammlung beendet sind (minus 3,75 Pro- zent). Die Großbankaktien konnten 1,5 bis 2 Prozent anziehen, Darmstädter plus 5 Prozent. Süddeutsche Zuckeraktien wieder 3 bis 4 Prozent höher, nur Frankenthal unverändert. Schiff- fahrtsaktien Aogen leicht an. Don d a r i a b len Werte wurden Dauaktien weiter etwas rea­lisiert, nur Dyckerhoff plus 6 Prozent, da, wie wir hören, eine Zusammenlegung des Aktienkapitals nur im Verhältnis von 2 zu 1 und nicht mehr von 3 zu 1, sowie eine Erhöhung bis zur alten Höhe in Aussicht genommen fei. Zellftosfaktien bis 2 Pro­zent höher. Metallbankwerte mäßig befestigt. Don Autoaktien fetzten Kleyer ihre Aufwärtsbewegung fort (vlus 2 Prozent), NSU plus 1,5 Prozent, frankfurter Maschinen plus 0,5 Prozent, Metall- werte gefragt Hirsch-Kupfer plus 1 Prozent. Der heimische Anleihemarkt war sehr ruhig und eher schwächer. Schutzgebiet 15,95. Am Geld­markt trat eine Entspannung für Tagesgeld auf 4 Prozent ein. Mot atsgeld 4,75 bis 6 Prozent. Im Deoisenverkehr hörte man: Paris gegen Lon­don 123,35, Madrid gegen London 29,15, Zürich London 25,215. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4,22, gegen London auf 20,46}. Der wei­tere Börsenverlauf wurde ruhiger. Elcurowene und flaliaktien fetzten ihre Aufwärtsbewcgung fort, be­

sonders Aschersleben nach der anfänglichen Ab- Schwächung von 3,75 Prozent um 6 Prozent be-

Letzte Nachrichten.

Die Thronfolge in Rumänien

Pari«, 5. Febr. (WTB. Funkspruch.) Wie »Chicago Tribüne" aus Bukarest berichtet, ist es gestern in Kammer und Senat zu lebhaften Totgängen gekommen, als Die nationale Bauernpartei eine Entschließung «inbrachle. Die Die Wiedereinsetzung De« Prinzen Carol in seine Rechte als Thronfol­ge r fordert, Da nur auf diese Weise Die Ion- ftutitionclle Monarchie in Rumänien aufrechter- halten werden könne. Die RegierungSparteiem Bratianus und AvereScuS hätten sich energisch gegen diesen Darschlag gewandt. Die Regie­rung habe Die Zeitungen .Cuvuntul" unDUni- versul" sowie eine Dritte, Die Die Entschließung Der Bauernpartei gcDrucft hätten, sofort be­schlagnahmt. Während der ganzen rumä­nischen Yreffe offiziell bekanntgegeben worden fei, daß Erörterungen über die neue politisch« Ent­wickelung oder Die Thrvnfrage sofort unter- Drüdt toerDen toürDen.

Kopfschmerz Migräne Neuralgie Zahnschmerz

Jabr-lOte bewährt, i roopekie k >»ti*nlos durch Otto AcCo . ehO " -ph irm. Lab Frankfurt a-M.-^üd. -'-'ick v 'rzu^lictios \ orbeuunusmittof geizen (-rippe

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