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Samstag, 4- )uni t92Z
1ZZ. Jahrgang
Nr. U9 Lrstes Blatt
Die Krisis des Dawesptans
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Grundbesitz zu erwerben
tiger Hhnb“
unter allen Um-
Dor der Genfer Ratstagung
Wirt
die Knapph-
iogar an, schw läht durch seine
und der Sllaverei befreit hab batten unter dem französischen Regime sich bereichert und bemühten l.ch in den letzten Jahren.
trielen. weil e» alle feine JkdpreJjungen gehalten und die Eingeborenen au» dem Olenb und der Sllaverei befreit habe. Die Eingeborenen
Die Bedenken des Bartransfers.
Eigener Vtahtberich, de» .Gtestener Hnytger»*.
Berlin. 4 3um Anläßlich der Etfchüt- tcrung der Börse tu den letzten Wochen '.ft neben der Bedeutung der Einschränkung von Spekulationskrediten von mancher Veite auch Mtjentg« de» erheblichen Bartran»- f-r» ben oracbo:*cn worden da» der Rcrara-
1HMM we Ujttiti für 6* Iege»BW**er bt» 1od»etneg rerber.
Prrii tet l ■■ Höhe für Ä*tet..<r> fm 17 mm Sxett« erUtch 8, ceioirt» 10 rreichepfee.A^. ftr Ste-
Vhx»ed*nti JÜ' »ehe. flb**rrb ekteu:
Dr. 3n»br Wikh L'ang«. veranirn- nltch ttt Tri nk Dr Crr Li,Ich Lsooe. für 3«ail<tM l> A jtprwt; für tee »beigen Irti Ernst Slumkbetr.. \ki ken «•- yt^entetl Aert ßilmdnw. säMik'ch te Siesten
träte Persönlichkeiten. angtboteit; alle Versuche, auf friedlichem Wege zu dntr Elnl- qung zu gelangen, sind bischer ohne sichtbare Erfolge geblieben. 3a, Frankreich fängt jrßt sogar an, schwerste« Geschütz auf tu fahren. 04 läht durch seine Presse ganz unoertzüllt die Deo«
Eoweiag» »wb "euriaqi
Beilage«: Vietzenee gcr-duOUtUf Aemat rm Vütz Die Schatz«.
■»eeli-B<j«ft»rtU: 2 Aeicharnarii «eb 2» Teichepse—itz ftr Irtztz» letzt. a»ch bei «chter- cheincn «B, einer NUMmem irsolge hsherer 0<»ab. 7ernsp.echa«lchltzlf«r
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Ontztze» ftr rchlen 3«jnirr Oietze».
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Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Cnd nt Dtrlaj »ril)IW UitwrNtiipBa* wt SitiUnUtrti B. t.»< f *te»tiL rchnfticti», »d Splitt«» 7-
un# nun alle erbenkliche Muhe gegeben, bd voller TDabrung untere» Standpunkte» den 'Alliierten so weit wie trgmb möglich ent- gegenzukommen, haben sogar grundsätzlich eine Kontrolle, wenn auch durch neu
allein mah gebend fein, den entfche:dend«n Schritt zu hm. damit der ReichSaustenmimster aus der kommenden Dölkerbundstagung oder zu anderer Gelegenheit die Hände frei bekommt für bi» Rheinland. Blüh er sich in Genf mit Briand und tibctnberlain wegen einiger Betvndrocken berumftreiten dann kann er natürlich die für uni unendlich wichtigere -rage der Aheinlandräu- mung nicht an schnei den.
EinEnqtSnderPräfidentder Saarregierung.
‘Berlin. 3. 3unL (XUJ Die mit dem Rücktritt de» Äanobtert Stephen» frei gewordene S.eNung eine» Präsidenten der Begierungskom- mikfion wird durch den Engländer Sir Ernrft Wilton besetzt werden Der vstizielle Schrill ftebt zwar noch au», doch tft nach den B- cchand- lungen der beteiligten Regierungen die Wahl «chon al» Mrftehenb anzusehm Sir Ernest W.'.ton ift im Jahre 1870 geboren. Er hat lange Zeit hm- durch tm englischen Konsulardienft gestanden und war zuletzt Kon-rolleur der Salz st euer in THtna. Seitdem lebte <-t im Auhel-and. Bei der Durchführung der Jricden»Verträge war er Abstino- mungskomm.sfar in Leichen -Han rechnet damit, baf) die offizielle Ernennung m der Tagung des Bbllerbundörates am 13. 3uni erfolgen wirb.
Begeisterung unzugänglichen Seelen, fo wenig tft offenbar .Begeisterung- selber ein letzte» Wort.
Bon fner au» werden wir m:htrau.'ch gegen den Derfuch. Geistesenirteilung an jenem Pfingst- fe« wirklich m t Begeisterung in eine» zu fetzen Begeisterung kann eine Mcrfw Gefühl Sw^ung. ein kur, dauernder lieber'chwang seekt'chen erleben» sein Der Begeisterte .st uxrfl.y .vc sühen Weine» . Beaetsteruna .st Trunkenheit, seinste. edelste. tofHid/ic Irunlcnbc.t Die chnst- liche Kirche fr.ert aber keineswegs durch me Jahrhunderte tbr Pfingsten »um Andenken an eine Stunde seelischer Trunkenheit. Was ltch damal» ereignete, wäre, wenn da» Wort gebildet werden dürfte, viel eher al» Bege.stung zu beschreibe G» ist da» Hereinbrechen einer objektiven geistigen Wacht, bte von den Herzen
visenbedars und deutfchem Devisen- gutbaben da» sich bei Uebcroeiiung fo groster Summen an» Ausland natürlich hchldar macht
Der BartranSfer. um den e» sich hier handelt vollzieht sich Io. dast der Generalagen t von der 'Leichsdank aus sein Reichsbanlkontv D e - Visen kaust. Cb er diese Devisen dort lästt. oder an eine der ausländischen Boten dank en. bei denen er ebenfalls Konten unterhält, über- wtzist. ist dabei belanglos. IedenfaN» ist der Generalagent technisch vorsichtig vorgeganaen. um die 108 Millionen Goldmark zu überweisen, bw er tm April in einer von beiden Sonnen transferiert hat Ader im ganzen vorigen Dawes- jahr waren e» nur 63 Millionen, und in den vorangegangenen sieden Monaten nur etwa 40 Millionen Mark, fo dah schon die ^echältni»- mähige Gröhe bet Summe, die er allmählich in Devisen an sich gezogen Hot. sicherlich eine gewisse Anspannung bewirkte. Dazu kommt, -.ah hie üblichen Frühjahransprstch« der schäft an dem Devisenmarkt gleichsall» apphrit verschärften.
und den Leibern dielet Männer völlig Belitz etgtct't. ihr ganze» Xxk* ist von rnre Wirk- hdXdi jet;kni» aller sinnlichen und txrftanbe»- mäh.gen Gegenstände so stark beräbrt. nein, so völlig durchdrungen, durchweht, durchflammt und entbrannt, dast ihr ganze» Leben, nicht nur ihre Worte zu einem 3rugri» von diesem lebendigen .Geist" wird Dies? Begnadung m t dem Geist iarm mit einem Zustand bet Begr stcrung verbunden <cin; aber keineswegs ist Dege st/tung immer eine 'olche .Begeistung". ®» ist
Lh-I cher llntetfchied. wie -.hn unkte Sprach» zw-.' ben .geistreichE und .geistvoll" macht, ge* tof, ist nicht immer der g^.'tvolle Menfch von dem brr nur geistreich ist mit Sicherheit »u untetfaxibtn; aber dast da» geistreich« Spiet mit allen möglichen Schlichen und «prachnchen
bete 4» kt atcherordentüch hart einen Qtt>- gwrbneten an der Ausübung feine» parlamentarischen Mandat» zu verhindern Man könne sich auch die 3rage ftell i. ob nicht eine gewisse Berbinbuna zwischen dem Äanwf gegen den KommuntSmu» in 3tankte.ch und einer gewissen europäischen Politik bestehe. und ob dielet Aachwirkungen auf die Bc- zichungen Frankreichs zu L u h l a n b haben könne _
Hl» der ttbg. hulin alsdann von der Bolioendig- keil der st—detznnnq der S o , lei g e | e t g e b u e e onb von brr ilohvrndigkeil einer qer echten Slever Politik, die auch da» prolewrial de- rückfichligl, fpeichl. komm! e» ,u äu^rrfl heftigen und beyrtäwben Zwischen fäll en. Ministerpräsidenl Boincarc erflärte nämlich, die Meldode. die et angetoenbef ahde. um einen Teil der tasten durch indirekte Steuern ju decken, sei die einzige Möglichkeit gewesen, die Versprechuvaen dniubullrn. bk bk Roblfalrn gemacht ballen. Der Penlionominister im Kabinett sterriol. Smibl, rufl hierbei bajwi- schrn: .Die jetzige Regierung ist die Gefangene der Sänke nl" Darauf erheb! sich polncar» erregt und erklärt: „Diejenigen, die behaupten, bafj mir die (befangenen bet Sanken sind, haben sich seiner,eit oo rdemstu »Ia ubeaufbleftnle geworfen!" von bem stbgeorbneten Smibl auf- geforbert. feine ^uhetung ,u begründen^ erklärt Poiucare. wieder am ganjen üorprr bebend: „Hl» ich die Regierung im Zähre 192» übernahm, war ble Lage de» Schastomle» so schlecht, da» einige
nonSagent tm Donal April ,um ersten Wale in solchem Umfange vorgenommen hat. Man wie» darauf hin. dast der Goldpunkt für bk deutsche Valuta in ihrem Verhältnis zu den übrigen Hochvaluten seit bi es em Zeitpunkt ununterbrochen. wenn auch nut in ganz gmnaem ÄuSmah überschritten worden ist. trotzdem an der inneren Festigkeit und der vollen Deckung unserer Währung nirgendwo der geringste Zweifel entsteht 01 handelt Ich hier eben einfach » MistverhältniS zwischen De- bebars und beulschem Devisen-
trügerischer und srugwürdiaet wrtd der Wert der Begeisterung. Wir werden e» jungen Menschen unermüdlich und eindringlich klar zu machen tuchen dast Pclitll heute weniger al» je Sache der .nationalen“ Begeistermia :st. ^ralSie nüchterne Äermlni» und sachlich» Setzung fordert. Wir »ind vor allem m sttrauisch gegci d e zu Zeiten hcchgehenden Wellen «tut rel giö en Begeisterung. eine» frommen SitchusaSmuS der sich in dem llederschwang der Geiahte und der Wont auSwitkt. allzu oft haben wer beobachtet wie bann. Venn da» reuet der bx jei letten Gotte»- und HeilandSNebe n;edergebranm war. wirklich nur ein ausgebrannter Hichenhauien übrig blieb. in dem nicmal» mehr rne Helle und leuchtende Kamme entzündet werden konnte. So unglücklich wir lind über die jeder
Beben diesem eiaenllichoi BartruGfer. wie et in dem letz len 3u»toei» dc» AepatationS- ageuten sichtbar zutage tritt, gibt <Ä aber auch noch einen verkannten BarttanSset. der keineswegs für unsere Lage v ort ei knaster ist. Dazu ^höri der Dienst der 800 Millionen DaweSanleihe. bk Zahlungen der Rosten für kne Rom Missionen, die. wenn auch aus Reparanonsrechnimg. doch von Deutschland ständig bewirkt werden, und vor allem bie 26prvz. Abgabe au» dem Reparation Recovetv 2c l an Gngland und Frankreich und da» 2b- liescrungSvertahreii zugunsten der Bereinigten Slaalen. Ichliehlich aber vor allem die vach- llef erungen. bk an sich teile unserer normalen Handelsausfuhr darftellen. aber, weil lle in Devisen bezahl! werden, praktisch doch auf eine tranälmerung von Mark in AuSlandvaluta binau»!outen. Denn e» ist volllommen gleichgültig für die britische ^ahluna»bllanz. ob man eben für eine Million Mark Farbstoffe liefert, ohne vom Smpfänget diese Million in Pfunden ober Franken au erhalten, oder ob man die Sah- lung ethälr und diese Pfunde und Franken wieder an die BepaoafionSgläubiger tranB’ctkren । must.
So grob also der technische Vorteil de» DranSferschuneS prinzipiell ist. praktisch wird er nur für einen kleineren Teil unserer Vepara- i'.on»leistungen bisher wirkfam. und deshalb ist e» mindesten» die 108-MillivnWi-Lahlui.g nicht aHetn. ble eine Einwirkung auf bk Devtleiiknappheit gehabt hat
Sturm in der pariser Kammer.
Die «ommunistenversolgunq in Krankrcich.
Pari». 3. 3unl lDB.l Die Kammer setzte heute nachmrnag die Beratung der Interpellation de» kommun.stifchen 2bge»rbneten Lachin über die Rampfansagc de» Innenminister» Sarraut in Konstantine fort. 21» erster Acdner sprach der 2bg. Aul in. der von der radikalen Seite al» offizieller Rebner beauftragt war. ihren Standpi-nkt gegenüber den OrfLarungen de» Innenminister» darzulegen, lehnte bk von 6a4)in entwickelten Gedanfen ab. machte aber Vorbehalte hinsichtlich der Politik, b-.e da» Mmistenum jetzt gegenüber den Roonnunisten betreibe. Man müsse fich fragen, wa» die Absichten der Regierung seien, wenn sie von der Äammtr bie Genehmigung zur Strafverfolgung kommunistischer Bbgeorbneter for-
Die Memelbeschwerbe.
Ter litauische VertagungSantrag wird vom Völkerbundörat entschieden.
Senf, 3. 3unl. (SIS.) Der ^efkro bfhn Ve- nrrolfefretariat bt» Äollervanbes emoepangene An-, trog btr lttuufd>cn Negierung auf Vertagung der Behandlung der m e m e l l ä n d i I ch e n B «- schwerbeschrlft bebrütet nach Auffassung bestunterrichteter Stretfe be« Öeneraftelrrtanaii. bee Tätferbunbe» durchau« noch nicht Vertagung feibst. Dk Frage bleibt vielmehr unoeranberi auf der vorläufigen Tagesordnung, worüber der Völkerbund lenxils zu Beginn jeder Tagung rnbmrttrg zu entscheiden hat. Pcmgcmafi wird Der Völkerbundsrat zu Beginn der nachsti-n Tagung, und zwar in Anwesenheit de» litauischen Dclechrrten, fall» dieser rechtzeitig in Senf e,ntr»fit. über den liwui'^n Derlagungsantrag yi des chliesten baben. Da» beuilrtw 'Rat«nitglieb 6lr efemann wird dabei in der Vage fein, die deutsche Aufioslung. dast die Vertagung angefichtr der gesamten Sachlage u n - gerechtfertigt ist, vor bem Wate im vollen Ausmaste zur Gellung zu dringen urO bie Vlrgu- mente in den Dordergrinch zu rücken, bte für eme sofortige Behandlung der Angelegenheit sprechey. Die Entscheidung über Vertagung ober sofortige Be Handlung liegt dann nach Anhörung der Grunde und Gcgengrunde der beiden Arteten ausl chNest- li ch beim völkerbundsratsetbst
3m übrigen wies Ttvesemann bereit» in einem ebenfalls beute veröffentlichten Telegramm oom 29. Mai an den Generalsekretär be» Völkerbunde» daraus hin. bah'dir von der memclländifchen Bevölkerung gegen bie litauische Regierung geltend gemachten und immer wiederholten Beschwerden seit Monaten bekannt sind, bah aber bie Reich»- regierung dafür Sorge getragen hat. bah bie meine'.- ländische Denkschrift über bie Verletzung der Autonomie be» Memelgebiete» rechtzeitig innerhalb der vorichrsttsmahigen «wan zig tägigen Frist nicht nur den Rat-staaten. sondern au 0) der lltauif chen Regierung zugegangen ist.
Die Oftbcfeftiqungeh.
Eigener Drahtdcricht be» _Giehen«r Anzeiger»'.
Berlin. 4. Iuni. Mir haben In den letzten Wochen mit tiefem Bedauern seststellen müffen. bafj die Sanierten nt4ü die geringste Heiflun.4 veripüren. über die höchst belanglose Angelegen- heil der Ostbesestigungen h.nwcg glatt zur Tagesordnung überrag eben. >nn auch v B in der englltchen Prelle w-ederholt zum Ausdruck gekommen ist. dast e» sich nicht verlohne. wegen der Besichtigung der zerstörten Unterstände bie Diplomaten fortgesetzt tn Atem • u ballen, so will da» gegenüber der vlliz.ellen Politik der Londoner Aeg-erung n-.cht» briagen die gerade in tnefem Punkte rmt derjen-.gcn Frankreich» Hand in Hand arbeitet. Dir haben
läge webet bet F.oanzmlolster (gemriut kann nur fein de RloaUt) den versuch machte, an dem ConboDrr Markt ble A u p f e r o o r r » I e be» Arleg»mielRtrlum» > ■ oerfau- fen." <» enviund ein mmutmidii.rr Cärm. Der radikale #bg ftulln kann sich nkbl mehr (bebk verschaffen. Somobl die bszialdemokraten wie öte Radikalen Härmen auf Po.ncare ein. der aber nicht» c.'n seiner «ruhrning mrtMMl und nur erklärt, er sei dazu brtdo»»e|orbert worben
3» ergti'f bann da» Wort der der 0».uppe Marin angetzörende Ab» S o u 11 e r. Hinsichtlich der Organisation de» Äommunitav..» Z ankreich» erklärt er. die Aote Armee zähle in Pari» 12300 Mann die i-derzeit mobilisiert werden konnte Die Hälite davon hätte am 7 Aovem- ber in Slicktz in Kompagnien von 120 Mann mit je einem L^siz»er ös'enllich ttne Parade abjie- ballen In den Oft erlagen hätten im Malde von Meda Manöver und Schiestübungen statt- gefunden Da» Publikum sei von den Tcaultragen der Kommunisten 500 Meter vom Hebung»- platz er.llernt gehalten worden
Der Abg. Morinard. der e»nen Tbiibl- krei» In Algier vertritt, behauptet, dast ble Muselmanen Frankreich größte Dankbarkeit bt-
hung mit der Bölkerbundtzkvntrolle erheben.
Wrr wollen hier nicht untersuchen, ob e» praktisch möglich ist. eine derartige Kontrolle herbrizuführen, wir wollen aber doch auch nicht überleben, dah Frankreich im Begriff ist, weaen eine» an sich bedeutungslosen Falle» den TMlerbunb gegen un» in B-v>gung zu setzen und d<nn,t gleichzellig auch wieder einmal die sich entwickelnde neue Situation propagandistisch für sich au »Anbeuten. Wir hoben kein Interesse daran, der Gegenseite auch nur den leisesten Bvrwand zu geben, un» mit Kontrollmahnahmen zu bedrohen oder die von un» angestrebte Befreiung 6e» ■Rbeinlanbe» durch den OflbefefH- gunaS-Ronflikt hinauSzuzögern. Die Unterstände sind zerstört, folglich können wir die Gegenseite einladen sich von den ^-Zerstörungen zu übersehen Unter Prestige wird gew.st auch durch eine noch so di»krote Kontrolle beriibri.
»rrstanden wurde.
Ie nüchterner und i>erfidnbigcr unter tige- 1U* geistige» Veden «.worden, desto 'ednlucht.- 1 r r.djict sich tne Viufmetramk-.i von Xauk».- dm auf den Bericht rwn einen, solchen eiemen- i^ren 2u»druch und Ausbruch schöpferitchen I leiste». Dir suchen noch dem. wo» in unterer ... ck.kc.t und ber- .«indllchatt mit einer solch n Schöpferkraft haben C.-nnnnhe der an Shristu» Gläubigen underiadren 11 auf einer L nie mit dem. wa» wir Be - I
I
. ;m r.-rl leb «’nen Kräfte b miu»tragen. er lebt.
| "XauidMuhanb. der ul>er Schw,erigleiten und Be- Cenk:- '.>,d<ripeuch und Gefahr bvitoeaträgt;
arlt h-N-m .Ader" gewlllenhaft nachlaufen Kindern lästt ' S gern von feinem Dillen und Glauben ui Wagen und Handeln treiben. So »nd wir fler.c.,;t. an Pfinosten do» unveräuster- Iche Aechr und die ^urch feine Rlugbeit und Irin technische, Geschick zu erletzeirde raff der •Segcfterung 'eiern. 711* jedermann 'chetnt solcher Begeisterung überdauvt lähig: tmr b, recht de» jungen und
«1» da» Kennzeichen be» innerlich jung ge- | '.iedenan Men<'..n dast er von dem Feu<r der Begeisterung ergriffen werden kann. Um Io er- checkender ift der Sindruck. wie viele dem Aller ^ch junge Menschen gerade zu dieser Begeisterung unfähig, für nicht» glüheill». von I ich«» völlig ergr.ften unb erfüllt, jedem groben MM«-n und Wollen gegenüber erstaunltch krisch nüchtern und i bvrlnien find. Auch wenn vir keinesn eg» da» kühne Wort für glaubmutbig ulten, dast immer und überall der Begeisterte iber den 7l,chi-Begeisterien siege, so ahnen wir ' M) *.u tic' wie in der ^Vgriflerung g e -
eimc Quellen sich erichl eitere dem Glau- xnben ^-.n'icht unb Kräfte geschrillt werden, m nicht den Mange! an Begeisteruna und Q5e- jetfterung»»äti>ileit al» eine ganz tiefe Crfran- •ung und Entartung de» Leben» zu emp- uxben.
Äfrnncn wir irgenbensa# tun. um den Bann yf(cr Läbnuoch zu brechen? 8» gibt Grzieher. '\t e» verstehen junge Menschen zu begeistern. \36 ,st ei: e besondere Gabe, b-.e höher ein- teldxJtit werden must al» gelehrte» Willen unb iäbagvg. Älugbat 8 n wiril.cher lührcr iröstcr.7 Iugendkrei e kann immer nur bet sein, w dem <nne «Xro't bet Begeisterung auSgeht. xil a, l*m selber zu 'puren :st. baf) er von ^luroi • > ruer ergriffen ist Trotzdem graut .n» v . . r :. ^cmerung: e» ist
•in künstlich erzeugter Aau ö»»and der da» mtere Leben 'ür eine hir$e 3e t auf- vallcn ’ -der das L.ber. 'etbst n:cht wrokl-.ch ,u st.n - n und zu wandeln vermag. Srne Wv-e >er ? -rsterung für bestimmte Jntfjri’nv für ki rilichc v • Hing, für Ceale Ver lunn c.r e w.i"gmc vennglcich vorübergehende Deweyn:--. 'ein; ie bester ba» LrbenSgebirt befto
Die Husgießung des Seistes.
Bon U. i'f. Wilhelm VtähNn.
Professor an der Untveriilät TRünster
Die Frage, wa» da» vfllngstfest etgenllub bedeutet würbe «metteflo» viele Men'chen. ,rd nicht nur ganz oberflächliche. UB eine ge- j||t Seriegenbeü verletzen. We.hnacheen und 3Um Haber., so oft sie ihre» werrvollsten Ge- ■lt<» beraubt und zu einer allgemcin-menlcb- vben S- t,Mentalität verlällcht werden, fchliest- Jb doch Ideen lebt bestimmten .Sinn', bet ‘Xrn Obaroh« bestimmt Aber Psingchen? Da» t ebilche S* lehr bd-ebt für Jrubhng»- uajjlrrgängc und Wandert ährten Hervorrageno ) <ignet tüt Tagungen unb Konferenzen, obri sich tne Annehmllchke.ten einer «uh«»-»"'1' -*■ ‘»i *2*
iber Arbeit vert nden lallen. Wer Otttn- r fli bet heutigen tugend zu hören und zu ‘ -utrn weist merkt sehr deutlich, dah für schr le LrJtt i'ingfscn Inneitoeg» nur diese» lieb- >• Fest Ist sonk-ern dast mH einem neuen Ornit ?ingfint di» da» Fest einer geiftigen c w « o u n g gefühlt unb gehalten wird, die .tj«t eigene» Schicksal an der Tvurzel rrgreift
. tb wandelt
9» Ist im Zusammenhang bam.l bezeichnend.
wir un» unter jenem Piingst'cst der ur- ‘yrtftllJ .-n e ne nde fetne»tDeg» mehr jene fr.cb- ; bc Jlpoftclbctld-iimlung mit den gemütlichen Uamnrch.: üb r den Röpsen vorzustellen wagen wie es alle Bilder davgestellt haben», sondern V» wir da» ganz Auherordeptliche. Ausregende ub Hochs! Ungemütliche dieser Geschichte^ mit Shteckkn empfinden. Gin .aewali iib ein brenn« nbe» Feuer find unt< tlnben fein epid»cuq; und wenn über einen Ärci» vzn Menschen eine geistige (Jctoalt gerät, yt man nur mit solchen riementarrn Tlatut- i r.igntUcn von ferne vergleichen kann, so »er- iibert ein solch.geistige» Orbb^en ba» Thv- ßlcht der Mei.'whe,, Hier sind Men'chen über i normale Mast ihrer seelischen und s-.ttllchen Rruflc b .iduiM.-boben und Ju einer Rralt lebro- >ger Rebe und eine» alle Furcht auSs-buchenden Hute» befeuert worden, die jenst-.lS der Gren- ,«n ihrer Anlagen und ihre» .Lebensstils ujen, hier si- d üuefien aufbicchen. d e bi» ?Kbtn nicht strömten, und Arältc entbunden wor- >n die bi» dah.n nicht gewirkt hallen. GS war rm «emizeickx tarier Geiste»-.AuSgiepung". dah bc» Feugn « birie» Geiste» über alle Grenzen prachllcher Verständig ungSmöglichl eiten h:nau» »rn jedem al» rin Wort seiner Muttersprache


