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nxng <aondba?yne*- 3tber.!aII* haben t*e *2Lul» füfrrungen Pilsu dski » e.ru recht erregte At- mowhärr im Ge^.'er Lager g stchaften. Allem 3n» schein nach nxrt> die rrffc Satzung am Montag re^ lebhaft werden. Da» p.*rönlüche Zusam­mentreffen jpHfubfH» eit Molde- mar a » nn Aai^nrn dieser L tzuna wird allge­mein etil Spann mg m» rrt Welchen Ausweg der DLtkerbund Vorschlägen wird. steht noch 'rchr ^»ahtn. Die übr.gen Beratungsgegen'ränd« in Genf, die vor allem Deutschland interrssleve». wurden hier schon Im Rahmen des G.-famtpro- aranun» der Tagung erörtert Danzig, Po­len. Oderschi« flen. es Ift immer noch do» alte dreiblLttrige Kleeblatt

Sine Seae-nnng St.a^-Ütwinow.

Lens, 3. Dez. (WIB. I unkspruch.) Cil- m i n o in und voraussichtlich auch Lunatscharski w -rde» bl» Montag und vielleicht sogar b i Dienstag, also zu Beginn der Ratstagung in Gens bleiben Da» ist do» Ergebnis der in- ofstzlellen Besprechungen, die zwilchen Pani- Boacoar und Cilrolnwe stattgesunden haben Von französischer Seile wird zwar be,.eitlen, dah im Laufe dieser privaten Besprechungen von Poal- Boncour irgendeine Initiative ergriffen morden sei, man lätzt aber erkennen, daß Frankreich» Interesse an einer Besprechung zwischen Brian b, der am Sonntagvormittag in Gens einlreffen soll, und Mitgliedern der rnssifchen Delegation zu verstehen gegeben morden ift. Eine erste An», spräche zwischen Briond und Litwinow sott für Sonntag nachmittag bereit» vereinbart sein.

Das Memeldirektorium.

Neue Kämpfe

mit dem litauischen Gouverneur.

Eigen« vrohtmeldung de» .Xdiefzener Bnaelflfrfl'.

Berlin, 8. Dez Die deutschen Parteien im Memelgebiet verhandeln nun schon seit Wochen mit dem litauischen Gouverneur über die Bildung de­in der MttnelkonoenUon vorgesehener Direk - t o r i u m ». Bisher konnte sich der Litauer nicht entschlieszen, dem «Inen oder anderen der ihm von den Parteien für die Präsidentschaft namhaft ge­machten Kandidaten sein« Zustimmung zu erteilen. Ommer wieder lehnte er sie ab, weil i i t Deutsche waren. Selbstverständlich dachten die Parteien auch gar nicht daran, einen Litauer zu präsentieren, wenn sie sich auch, um endlich ein­mal vom Fleck zu kommen, bereit erklärten, e i n litauische» Mitglied de» Landtage» I n da» Direktorium hinein,zunehmen. Rach un­endlich langen Verhandlungen ist man jetzt auf den Memeler Grohkausmann KadgIehn abgekom« men. der da» Präsidium übernehmen soll. E» bandelt sich hier um eine parteipolitisch neutrale Persönlichkeit, die aber die Gewähr bietet, bah sie sich nicht vorn litauischen Gouverneur in» Schlepp­tau nehmen lässt. Der Gouverneur hat die Emen- nnnfl gutgeheiszen, io das, damit seine Aufgabe er­ledigt ifL Die Zusammensetzung des Direk­torium» ift Sache der Parteien, die die Sitze untereinander aufzuteilen haben. Aber auch hier mischte sich der Vertreter der Kownoer Veyfrrung sofort ein. um da» Kirchen- und Schul- wesen in litauische Bände zu bringen. Darüber hat e» erneute Streitigkeiten gegeben mit dem vor­läufigen Ergebnis, das, d'e Verhandlungen wegen der Bildung de» Direktorium» infolge der unan­nehmbaren Forderungen de» Gouverneur» abge­brochen worden waren. Erft die heute vormittag erneut aufgenommenen Verhandlungen ergaben gegen Mittag eine Verständigung. Der Gouverneur hat in der Frage der Übertragung de» Kirchen- und Schulrcserat» an den Grohlitauer Reivgies nach­gegeben. Demgemäß ist da» Direktorium nun erblich zustande gekommen. E» wird am Montag die Geschäfte nberncbmen und sich am gleichen Nach­mittag dem Landtage vorstellen.

E» Ift unverständlich, dah Litauen gerade in einem Augenblick, wo e* In seiner Position au&tr- ordentlich geschwächt Ift. Immer wieder zu Mit­teln greift, d-e eine Verständigung mit Deutschland in |eber Weise nur erschweren. E» fällt einem wirklich schwer, manchmal die Taktik der litauischen Regierung zu beareifen. E» wird In Gens Gelegen­heit lein. Derrn Doldemara» die Meinung zu sagen.

Amerikas Flottenbauproaramm.

Washington. 1. Dez. (DTP.) Präsident d o o I i b g e ist entschlossen, In dem Programm für den Bau weiterer Kreuzer fort^u fah­ren troh der kürzlichen Geste der britischen Admi­ralität. 3m Deisten Bause wurde heute angekün- Mgt. daß hem Kong re k, unverzüglich Vorschläge für den Bau neuer Kreuzer zugehen werden.

Das Keudellielegramm.

Tn ?Hlcid)»fabinrU deckt bra Anucuminifter

Berlin. 2. Dütz. 3n einer Besprechung der A t i ch» m i n i st e r. die beute vormittag unter dem Borlid des Reichskanzlers Dr. Marr ftatifand. Itztt« Imie'Minister v. Keu bell feine QluffaHunn über Me As ä r« feines Telegramms an Me Studenren'chaft bat. 3r hat Habel den Standpunkt vertreten, dast er das Telegramm al» ötaallllrg dah er tknu auf Grund der Reichsverfa sung. die sedem ütaaKoQrger freie Meinungsäußerung 5ftatttL berechtigt gewesen lei D e ganz' Nzreiegenhei! habe mit seiner Stell u-i al» Aeichsinnrnmtnllter nicht» zu tun. Da» R* ch»- faMnctt soll sich dieser Aufwallung des Reichs- tRnenmlaiflcT» angelchloslen ^ben. Reichs- kanzlet Mare wird sich darauf beschränken, dem preußischen Mintfterprafldeiuen Braun hon bfer Auftastung des Reichölabtnelt» lediglich Kenntnis zu geben. Wie mehrere B.aller wissen wollen, wird das ziemlich kurz gehaltene Schreiben zum Ausdruck brinaen. buf, der Aeichsregieruno Ne guten B.-ttchungen zu brn Ländern am Kerzen liegen Da» den Streit­fall sell'N betrifft, fo wird Uut .DAZ.' 'rkt- gestellt, basi nach der AuNallung des Katz'- nett» In dem Telegramm des AetchIInnenmini­sters eine aggreffive Ablicht weder gelegen habe noch hätte erblickt wer­ben tonnen. Während nach her .Rrt-yituna" in bem Brief dca Reich» antter» v5r en.-rgstch gegen den Schlusikah des Braunschen Brie' » wo mit einem Abbruch des Berkehr» Preu- Ben» mit bem Reichsinne -mini«ter gef Stellung gcnomr.Mi: *n 'vst -1' .TAes, daü von einem Eingehen du< diesen Gchluhsatz Abstand genommen werde

Das Schicksal der Strafrechtsreform.

Oie Gefahr einer politische« Ärife für die Zortführung der Arbeiten.

Eigene Draht Meldung be» ^Giehener Anzeiger, ".

Berlin. 3. D«. Seit runb -wanz , 3a cen ;i jetzt die IHooermRrrung unseres Straf- ge'enbwi. d ahd. Schon vor hem Kriege habe. Aue'chü getagt, die Gutachten und Entwürfe ausarbetteten. nach dem Kriege hat fast jeder der wechselnden 3eti»n;t.ufteT fernen Ehrgeiz bann g^etzt. einen ngenen rvrum Entwurf her- auSzubnngm. der bann aber regelmäßig, we^l da» Kabinett inzwischen stürzte, unter bcei L.fch gefallen Ist. 3eyt heb v r zum elften Wale <o weit. dah alle parlamentarischenBoeatbrten erlebigt find und der Ausschuh bereits mit­ten in der Einzelberatung steckt: ine nicht nur jurütffch sondern auch nctionaltmliti^ ihre besondere Bedeutung hat. weil habet der hoffent­lich erfolgreiche 'Bernd) gemacht werden soll, hür Deutschland und Oeftcrre 4) ein gemeinsame» Strafrecht zu schalen und durch engt Ber- btnbnnq zwischen den 'Regierungen wie zwischen den beioen Parlamenten für einen Ausgleich der Meinungsverschiedenheiten zu sorgen.

Da tauchte Mitte November piöt'lich das Ge­spenst einer Krise zum ersten Male auf unb der Ausschuh sah sich vor die Gefahr gestellt, dah feine Arbeiten durch Auslösung und Neu­wahlen wertlos werden könnten. Brgrei lich deshalb, bah ber Vorsitzende. Professor Kahl, an den Reichskanzler einen Br.es geschrieben unb ihn gefragt hat. wie bie Ansichten her Reichs- regieruna darüber wären. Herr Marr hat geant­wortet. bah natürlich ber allgemeinen Un­sicherheit das Kabinett eine Garantie für die ruhige Entwicklung nicht geben könnte, bafj aber, wenn bie Gefahr einer Auflösung in greif­bare Nähe rücken könnte, bie Negierung sich dann überlegen würbe, was sie hm tonne, um da» bisher Geleistet? zu retten.

Da» ist ungewöhnlich ober doch notwendig. Gs ist ja in der Tat em Widersinn, daß. wenn der Reich»taa wegen irgend eine» Smzclsalles ausgelöst wird, gleichzeitig der ganze Appa­

rat Älllgelegt werden und der nächste Reichstag auf allen Geb e eo voiHomme» vo» vorne anfangr» mnh Bet rein polltt'chen 3 tagen ist da» viellacht yrxdtBtlpcedxN». tre.i hier au» einer anderer Zufanmensetzmig be» Reichstages heraus andere Befchlü's« grsoEt wer­den tonrden; aber bisher ift doch p allen 'Parteien ber ehrliche Versuch gemacht worden bie Sltafre orm au» dem Pane»ge:riebe her« auszuholten unb soweit es gebt, ü er- rartcckich ausz.-aichen. Käme ti »ur ^uiiMeeg. barm wäre auch der Auslchuh be» Reichstage» erletigt, im neuen Reichstag mühte bie Rege­lung bic Vorlage vteder end ringen und der Auskchuh ganz von vorne anfangen. Da» will bie Neuerung tunlichst twrhmfern und f e (ein es verhindern, wenn bie groben Parteien da . l cinoetfUmten sind, was ihnen w eher um fo eher möglich ist. al- ja fchlie' I ch bie Fort­setzung ber Ausschuhberatungen immer noch bie Möglichfeit acht, enifprebenb einer Verschiebung ber Mehrhettsverhä tn I e auch sachliche Aenberungen zu treten

Soweit wir wissen, trägt sich b« Regierung mit ber Ab ich'. wenn es Han auf hart kommen toflte, bem Reichstag vorzuschlagen, bah bie Strafrechtskommiffion gewis ennah<n au» bem Paria ment arischen Getrieb' hcraus­genommen wirb und berechtig' s«n soll, tor.in nicht währenb ber Neuwahlen weiter zu beraten, fo doch ihre Arbeiten nur zu unterbreche» unb im neuen R-ichZtag ba wieder anAufangm. wo sie vor ber Auslösung aufgefiört hat. Da­wäre also eine Kontinuität des Aus­schußes von einem Reichstag zum anberm. Wir möchten annebmen. bah die Par eien mit einem solchen Vorschlag einverstanden wären unb bah es auf Mete Weife aGingen tonnt*, bi* wert­vollen Erfahrungen, die jetzt ber.*it» g:fa:nmelt fmb, zu retten. Vorläufig freilich ist es ja noch nicht so weit, bah bie Frag« überhaupt akut wird.

DeuWandsMMMpMkvordemReichSlaa.

Fortsetzung -er Interpellationsöebatte. Zwei Mißtrauensanträge.

Berlin, 2. Dez. (VDA.) Im Beich-tag wird die Aussprache über die wirtschiftllche Interpellation der Sojkrtbemofroten fortgesetzt.

Abg. Lammers (Zentr.)

betonte, doh heut« bereits ber Produktionaumiana ber Vorkriegszeit in Deutschland wieder erreicht sei. Bon der Kapitalstile her bettachtet sei e» aber an­der», und deshalb könne auf bic Aiislanbonleihen noch nicht verzichtet werben. Die Einfuhr von Lebensrnitteln fei noch erschreckend groh. Do» fei auch die Ursache der Passivität unserer f>anbd»- dUanz. Mit Zöllen allein könne ber Landwirtschaft nicht geholfen werden unb eine dauernde Besserung sei nur durch bi« yörberungber lanbrolrt- |d>oftlld)en Produktivität zu erzielen. Die Genier Wirtschaftskonferenz habe klar gezeigt, wie gefährlich heute «roenbweiche neuen Maßnahmen wirken, bie in der Richtung eines verkehrten Protektionismus lieaen. Wenn der Reichs- index gleichzeitig mit bem Lohnindex steigt, datz er aus dem Weltmarkt konkurrenzfähig werde, so ist das Katastrophenooiitik. Beute schon fürchten n>.*i!e Kreise eine neu« Ins!-ition. unb sie werden von In- lereffenten darin bestärkt unb ermahnt. ..Sachwerte ZU kaufen". Wer diese Psychose fördert, mühte al» Landesverräter In» Ge - fängnle gesteckt werden. (Beifall). Wir stehen jetzt nor dem ernsten Aeitpimkl. wo zede weitere steigeruna des Prelsniveans zu Öen schwer- firn Rücklagen |ür unfere Wirtfchast führen muh. Man dari da» Schlagwort von der Rationailsienmg nicht in bem Sinne cm wenden al» ob damit ahne weiteres ein Mehrgewinn verbunden sei. Wir bmu- ct-en neben den Kartellen ein selbständiges m 111 e 1 ftä nble rj f die Unternehmer- Ium. Für diese Schichten müssen bie Genossen­schaften die Aufgabe der Botlonalisterung und Pro- duktionssärderuna übernehmen, die sonst den Kar­tellen obliegt Bei den Auslanbkrvbiten der Ge­meinden sollte man den Rahmen ber produktiven Ver­wendung nicht zu eng »leben, aber vor allem prü­fen. ob Die Ausgaben mcht au» anderen Etat mitein der Gemeinde gcöedt werben könnten. Diskurse, wie mit dem Reparationsagenten schon seit längerer Seit elngetrrten. sind eine wirtichastliche Unmöglichkeit (Sehr wahr). Besonder, schab- Uch wirken muhte he öffentliche Diskussion, di, sich an diese Tin<c geknüpft biL Soweit oerontwonliche männer an diesem öffentlichen Streit beteilig! und, muh man lagen: Denn 3)r es nicht fertig bringt. In einer ganz engen Korporation Eure Gegeniatze untereinander au»$u-ileithen. bann versteht Ihr Eure Dfl'chl und Schuldigkeit nicht iLebhiste Zustim- mung). Di« Diskussion Hot in Veukfchlanh Formen angenommen, das, eine Reichoregierun« mit 'Nach­druck alle Mittel dagegen anmenben mühte (Beifall).

Abg Oauch (O D.)

öeifi darauf hin, welch grohe Leistung bie deuifche Privatwinschaft durch die Einstellung von über II Millionen CErwerbeloIrn vollbracht bib# unb dasi zu einem o u » g r | p r o d) e n e n Pelf imi»- mu» reine veranlassuna vorliege. Bon pr>oaiwirtf«daftlicher Seite fei keine Gefahr iu er- warten, höchsten» von finanzpolitlfcher Sei:.*, befon- b«r» von ber F I n a n z p o 11 i I k der ösfent- I ld)rn fianb. Der Redner stellt fest, bah der Zk«v#»p4ur. k« ine» w, g» jo hmhiometw. wie b.e Cachoerftändigen angensmmen hätten. Durchaus falfd) sei es. die Einlagen bti ber Sparkassen und Kreditinstituten al» tatsächlichen Zuwich, an un seren, volkroermögen zu betrachten. Die verschal- düng an da» Ausland werde nicht genügend be achtet Der Redner betont bi# Rotioendigkett der Kapital Neubildung, di# nur durch Be­schränkung der Ausgaben und Aus- gaben ber öffentlichen Baad zu erreichen sei Er tritt be'onber» für den Schutz des m refften be» ein. der unter der heutigen StruerbdaftUBfl tum Rum r.ffubrl werbe In ber jozmlrn G,!«tz neburg maHe ein« Alempaul fint-rter. A ch in der Lodrrvlitik follie mnn ouoenr' flid) br« rr etwas auf b#r Stell« Irden. Bezüglich b#r ^errri-ben miste man sich vor v«ra?^em-Mer,-e.e- hüten .^wflielTM lebe aber «in arvster Teil der >0,77 . f:

<bre Berbältnlll«. Man b#n Irrglau­ben. dah wir ein ne hes Bvlk feien beseitigen. Es

geb« kein anderes Mittel, um auf bie Bähe zu kommen, als fleissige Arbeit unb eiserne Sparsamkeit.

Abg. Ür. Dernburg (Oem.) weist darauf bin, ba6 ber fatale S ndruck unb Me fühlbare Erschütterung des dTulschm Gesamt- fretit» im Ausland« erfreulicherweise bereit» wieder in brr Abnahme be^r ;fm sri. Für Me Zukunft mühten derartige Erschütterungen ver- mieden werden. 6ine uberscharfe Au»deutung bei Planes Mene nicht der W.edererweekung des Vertrauens. Nur durch ein loyale» Zusammen- wirken Deutschlands mit seinen Gläubigem könn­ten die Schwier gkeiten gelöst werden. Der Red­ner betonte, dah Luxu»bauten immer noch zweck- mählger seien, al» die zahllosen Erwerbslosen mit Unterstützung au» öfjen lichen Mitteln auf den Gassen zu lassen. 3m übrigen seien auch d e deutschen Städteanleihen so gut. bah Zw.i el nicht berechiiat seien Der Redner bebaunie. dah Me Aeichsreg.erung auf die Wirtschaft bei ihrer Steuer- unb Sozialgesepgebung nicht die notwendig« Rücksicht nehme. Di - Far cruni nach bem deutschen be^ntraltflertni E nhe t<ftaut fc an Me Spitz« g«Itcfit werden.

Abg. Or. 3re6f (D. Dg.) nennt es eines der schlimmsten Momente der deut'chen Ausienpvlitil. bah der Reporal on»- agent mit seinem Memorandum in bie deutsche Wirt'chaft h.ne.nreden konnte. 3n bem Sire 1 zwischen dem Re-cvsbonlprasident.n un) i«.m Prä- 'ibenlen des Städirtages steh« bie W ir chatt»- Partei ganz auf bem Standpunkt de» Reidi»banlpräsibenten. Tie Can"er und Gemeinden seien in ihren AuSgaden weit über das iBebürfni» binauig gongen. 3n bem durch den Ärirg verarmten D.*ut chlanb sei «J rid>t zu verantworten, wenn sich all« mdal;jxn 6tobit ein kostspieliges Planetarium an chas en. Der Aufgaben r i$ ber Kommunen sei z u wert gespannt. Do» Geineindestcuerwe en ledürfe einer gründlichen Reform. Sine be Au licht über dt, kommunal# F.nanzw rt^chaft sei uneni- bchrlich. Die Zinslast der komi. unalen Au.'lond- ankibee lieg« ein'eiiiz auf den Schullern bet Aau»be'iber und Gewerbe reibenden. 3n bet Berwaltung be» Reiche», der L\.nVr und ber Gemeinden mü5e endlich ruckfichtslose Sparfamleit geübt werken.

W<i ertzera:ung Sam.tag. Don ben Km mu- rifien und Sozialdemoita.en s.nb 23- trauen» Voten gegen Mt Rcich»reg eru .g eingegangen.

Der Fehlbetrag des thüringischen Etats

Weimar. 2. Dez. (DB) 3m Hai^haUs- au»\bufj des Con..a/:i von Thüringen erkl.rie ber Vertreter des ./inanzmin. er» btt daUsplan für 1927 werde nach Heron bang nne» Aestdeftande» au» ISA von 7 Dill cn#r Mark > Deckung »Zwecken noch einen Fehl- betrag von 5 Millionen Mark auf- wri'en. b<: Annahme der Anträge bet Oppo- '<ttonspatre.cn auch durch do» Plenum logar 11 Millionen Wort. Erne Ai:.' a!aneirr'a7-, be» Gtats fei mir durch Vefchrankung ber Ausgaben möglich

Der Dresdener Eifenbahnerstreik.

Berlin. K. T (DIB j St# mug#inli w.cd. ift ber Streik aut 61# runfifttUrn der ciatl Br<v den befchrän.'t. E» ftniftn «Ihm ZS Prozent der Betriebs- und B < r f e b r 10 r b # 111 r der Stadl Dresden e h 1100 Alan .,r t> auherdt.n 800 Streckenarbeiter, di« für den Ber r«br an sich nicht ie Betracht kommen. Im Per looenoei' ft:-) n#naensw»rten

Berfpäk ungen rinyu#, n. Der Gai,rverk#tzr konnte fimgmnahen vurchaeführt werden. lUMtbem m m un liegend f- Orten zeitwott em# 3perve durch Hupet wir, b<# eher wieder au1»«- hoben morsten i|L Te bereit» angefar ,n<n B«e- bantluna#n über Orir.od-^f^gen. bi# sich au' *e» gar^r Reich be». hen werben am fc-nr

13onta 1 inugekBl utrbeit. Laut Borean»' bet k« < ®< i«n< Ori»»»rwoltung Berlin bei Einheit«vertzondes ber Eilenbahner zu brm crnwl-

beten Schritt einer Ärwm fi»r ber B.-rlbwr Esten- bahnet in ber Aeoae der Lob-'rerbcnbl-ngen 6le! lang gk-ommen Die ba» Blatt eefldrt hm hch nach den Berichten der Bertrrtrr ber einvlnee Bf- triebe boet bie cxtuelion fo $ u g e | p i 11, bnh bi« rrtnrdrrtf Orrsoerwaltu e allen bi# Sfronunortie^ für bi« k»mimenden Ereigni"# nicht mehr über- n. denen kann. Sie bat deshalb #mlt;enni| beichtoi- fer. fo on ein« auh«rvrdentl«che General»««- | a m m I g «iuzuberu'en.

Aus aller Welt.

S<bwern SuloinglM.

Am 2 De ember 1118 Uhr überstchr DM auf der Vahi-streck, B.rl'.n- Bitter «ldveipzlo an- Udiertoeg in AalMben« Muldenstein bei Bitterfeld bei offener Schrank« «tu Lost- au:o 'Be''.tzer und Begleiter des Auto» wurden getötet. Die Namen ber Getöteten kvnnttm noch nicht festgtstellt tth-rben. Beide-stnst völ­lig unkenntlich. &.t Zuglotomottv« fmb durch Me Erp lost on des Benzintanks bekMMgt worden. Durch die Erploston wurde eie Lowmo- t.vführer xnb rin Hetzer «chwer. fow e tH Loko­motivführer unb eir chei^r leicht verletzt. D 24 wurde umgr'ett unb mu «ümt Helts- Momotine auf falschem <bUi» bU noch B.tter- ttld geleitet.

Drei löbliche Vergiftungen durch loVewi^bge».

3n tei t»ttgangtr«n Nacht hat sich im Dan­ziger Hafen en trauriges Unglück «regnet dem drei Menschenleben zum Opfer fielen Wegen ber in den Abendstunden stärker werbenden ÄMit bat e.1 et I e Lcu t ier Belastung be« C< leichterS .Neueufeld «- bet Bugtter-Gefelischaft tn Hamburg In ihren Kojen stär er geheizt Durch ko» aus bem Cfcn strömende Kohienortzb wurden zwei Mann ber Besatzung unb bet Schittskoch betäubt unb vergiftet Der b<tb<<gerufrn« Arzt konnte nur noch den Tod der drei Unglücklichen feststeNen.

Drei Kinder bei einem Sfnbeabrenb nm» Leben gekommen.

3n Ball« hatte «in# Arbeitersrnn Ihre beiden Kinder unb das Kind ihre» Schwager» im Atter von Drei bi» sieben Jahren Im Schlafzimmee elngefchlvffen um ihren Dann von der Ar­beit adzuhalen Während ihrer Abwntenheii ex plobiertr eine Im Zimmer brennenbe Petro­leumlampe. wobei em Brand entstand. Zufällig vorübergehende Rote grontkäm^rr bemerkten da» steuer, drangen, nachdem fie bie p euerwehr benach- richtlcit hatten. In die Wohnung ein und holten bi# Kinder herau ». Diese nxirni bereit» io schwer verbrannt, datz sie nach ihrer Uebeestih rung in» Krankenhaus ft 0 r b « n.

Einweihung des Deutschen Institut» an der Universität Belstngfars

3n Gecvi wart des -Ke.tm un > b.*t Mitatt«- ber ktr deutschen ®danblfd*3ft fanh di« f<I.T» iiche Einwe'bunq des Deut ch*n Instituts an brr llnitxr i äl statt B«'. diesem Anlast sprach brr Rektor der Univer'ität. Tulenheimo brw befonberen Dank für Me umfangt iche deutsch« Bücher st Iftung au». Me e nrn höchst tt>-tt- vollen Ueberblld über Me gesamte deutsche Gei- skeskulttir biete, und wt.» zugi .4) ans den Wtt Mn, den Mt Schafsunz des Deut'tz-n 3nst tut» für Me Pflege brr kulturellen Bezi.dung.n »wa­schen den beiden Völkern bedeute DfHcm Ge­danken gab auch der deut'ch. Gesandt, Bau­sch 11 d in seiner Erwit-erung besonderen Aus­druck.

Die Wetterlage.

..mu v - .tiUu.^gc.

Da» B chdruckgediri Im Rordosten hat sich |ub- iflltdb oei. #r: ir.folg<brP/n bracht« bi# »er- fiurft Krltkult^usuhr urb nächtliches jffkrm aügeiuf r.,n I<n recozurr. <f: ing unb auch in un- #t n Bezirk hatf#n st rast tulletzen minus 5.1 Grab Eeil 1 1.« K Uluflzufuhr des Boch» dürft«- nuidl'ch ihrem 6nb< zu ehen unb b,« Warmluft brr nxsttichrn D' dft^rung. wenn oudi nur tanglam. d.« 7#r>p.-rci »rm etwas anfteigm lasten.

üfetteroorau» 2g« für 6omug R#düa wolttg, reCensNi^ c t. aufheitemb, meist trocken, nb'dnoi- chnna des Rl-chstrss^s

i#r rv»- t-r» für Montog Mildere« W«tt" m:l -rs* en R ederjchiägen, rett» al» edww wohricheinltch.

tiufr-f'npeToturrn am 2 Dezemder: mittag» 4jB

0.9 G ab <# j». am t. X'i-mirr: mo.-gen» mir.u» 3^ Grad Celstu»

I "" 4' 6*:ub Ec liu», Tiln mum 5,1 Grad

.temporal r,n in

m 2 I ier a nd» Grad tte'fiu»; am 3. Be- . fewtzer morgen» O.H Grab llelstu»

E1 Irrleie «ul bete kioherodoEopf.

! , B > Rord st I m#r:rclurer. mr.u» 5 Grad « lw» Wetter: beste-: Schneedecke 10 bi» 17 Zentl "ke- sterk oerhar cht Spoetmvglichkelt »iem-