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vegenüber. wechselndem Ettolg kam etrt 5:4- Siefultat für Heuchelheim zustande.

Die Jugendklasse.

Erwartungsgemäß holten sich die Klei n- Lindener gegen Leun die Punkte, dabei mit einem beachtlichen 6:0-Resultat.

Einen solch hohen Sieg hatte den Wie­se ck e r n im Spiel gegen Naunheim niemand zugetraut. Nach wundervollem Spiel siegten die Wiesecter verdientermaßen 7:0.

Recht knapp ging es im Spiel Heuchel­heim gegen Wetzlar her. Beide Mannschaften teilen sich nach dem I:I-Resultat die Punkte.

Die Jugend Alten-Busecks gewann ge­gen Steinbach verdient 2:0.

Verhältnismäßig hoch schlug Oppenrod seinen Gegner Fronhausen. 3:1 lautet das Echluhergebnis.

Hähne! - Erfurt deutscher Gehermeister.

Durch den Sportverein Schwarz-Weih Erfurt tourte am gestrigen Sonntag die deutsche Meister­schaft im 50-Kilometer-Gehen zur Durchführung gebracht. Die Strecke führte über eine Rund­strecke von 25 Kilometer. Die Einzelmeisterschafl errang der Titelverteidiger H ä h n e l - Erfurt wiederum in großem Stil. Er bewältigte die 50 Kilometer in 4,46:44 und gewann damit die Meisterschaft zum dritten Male. Sein stärkster Konkurrent, der Rekordmann Sievert (Hota- Berlin) belegte mit 4,55:55 den zweite,! Platz. Dritter wurde B r o ck m a n n (S. C. Charlotten» burg) vor Rodenbücher (DfB. Ruhrort). Den Mannschaftswettbewerb gewann mit 21 Punkten der S. 6. Charlvttenburg vor dem VfB. Ruhr- vtt mit «ebenfalls 21 Punkten infolge seines besseren Durchschnitts. Den dritten Platz belegte Schwarz-Weih Erfurt.

Neuer Weltrekord Arne Borgs.

Bei einer Schwimmveranstaltung am Samstag in Wien im Diana-Bad stellte der berühmte schwe­dische Schwimmer Arne Borg im Schwimmen über eine Strecke von 800 Nords gegen eine Stafette, bestehend aus fünf tüchtigen Schwimmern, einen neuen Weltrekord auf. Er schlug seine Gegner in überlegener Manier in 10 Minuten 28,7 Sekunden. Desgleichen stellte er im 1 00 9)1 e te r « Freistilschwimmen in der Zeit von 59,4 Se­kunden eine neue europäische Höchst- l e i st u n g auf.

Belgien schlägt Frankreich.

Wasserballspiel und Freistilstaffel.

ho. Der Schwimmländerkampf Belgien gegen Frankreich, der gestern im Wasserballspiel und in der 4x200-Meter-Freistilstaffel in Brüssel aus- getragen wurde, brachte in beiden Wettbewerben Siege der Belgier. DaS Wasserballspiel gewan­nen sie gegen den Olympiasieger von 1924 mit 1:0 (0:0). Die 4x200-Meter-Stafsel endete mit dem belgischen Siege in der Zeit 10:8,6, die Zeit ist bisher von einer belgischen Mannschaft noch nicht erreicht worden; van Parys schlug dabei den belgischen 200-Meter-Freistilrekord mit der Zeit 2:30,6. Auch die französische Mannschaft unter­bot den Landesrekord in dieser Staffel.

125 Ruderregatten in 81 Städten.

3m Sommer 1927 wurden im Gebiete des Deutschen Ruderverbandes in 81 Städten Re­gatten abgehalten. Die Anzahl der Wettfahrten beträgt, da sie an den großen Ruderzentren sich vervielfacht. 125, die 3ugend-, Schüler- und Damenwettfahrten nicht eingerechnet. Bedenkt man, daß zu diesen wassersportlichen Veranstal­tungen nur die 17 Sonntage bei den zwei­tägigen unter Hinzuziehung des Samstags der vier Sommermonate 3uni bis September zur Verfügung stehen, so entfällt aus jeden dieser Tage wohlgemerkt, im Deutschen Ruderver­band der Durchschnitt von fünf Regatten. 3m Vergleich zu dem letzten Dorkriegsjahr 1913 bedeutet das, da damals nur 60 Regatten ver­anstaltet wurden, eine Zunahme um reichlich 100 Prozent und liefert einen schlagenden Be­weis von dem gewaltigen Aufschwung des deut­schen Rudersports in der Nachkriegszeit. 3n letzter Zeit erheben sich aber Stimmen, die vor einem Zuviel warnen, weil einzelne Gebiete mit Regatten geradezu übersättigt sind und sich da­durch gegenseitig Konkurrenz machen, was sich in schwächerem Besuch und. häufigerem Ausfall von Rennen oder auch in Mleingängen ausdrückt.

Marburger Bergrennen.

Das Marburger Bergrennen wird nach län­gerer Verzögerung am 9. Oktober stattfinden. 'D.is jetzt liegen zahlreiche Anmeldungen zur Be­teiligung vor. Cs seien genannt: Karl Kappler auf Simson-Supra, H. Heuser auf Steyr, Gräfin

v. Einsiedel auf Stehr. Fürst zil Hohenlohe- Iagstberg auf Bugatti. Das Rennen verspricht also ein Sportereignis ersten Ranges zu wer­den. Als Preise sind vor allem ein von der Stadt gestifteter Wanderpreis, der drei 3ahre hindurch in Marburg ausgesahren werden muh, locann ein von dem hiesigen Automobilklub ge­stifteter 3ubiläumspreis, sowie die üblichen Renn­preise in den einzelnen Klassen ausgesetzt.

Um den D. L. D.-Wanderpreis.

Der Deutsche Luftfahrer-Derband hat jetzt die Sieger aus fc?r am vorigen Sonntag von Bitterfeld aus oeranstalteten Ballon-Weltfahtt um den D. L. B.-Wanderpreis festgestellk. Als Erster ging Ballonführer Gaebeler mit BallonEule", der bei Karmonsdorf, südöstlich von Stettin, landete und 29U Kilometer zurücklegle, hervor. Zwetter wurde Bönninghausen mit BallonBitterfeld", der 272 Kilometer zurücklegte und bei Arnswalde lan­dete. Dritter ist Apfel mit BallonSchwarzen­berg", der ebenfalls bei Arnswalde landete und 266 Kilometer zurücklegte. Die entscheidende Weltfahtt wird zwischen dem Sieger dieser Ballonwettfahrt und dem vorjährigen Sieger, zu denen sich noch der Zweite der Bitterfelder Wettfahtt gesellen wird veranslattet.

Wirtschaft.

Wirtschaft, Geldmarkt und Börse

Die Dresdner Dank schreibt in ifjrem Monatsbericht zur Wirtschaftsentwicklung:

Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Wochen hat denen recht gegeben, die entgegen den vielfach laut gewordenen Befürchtungen eine Fort dauer der günstigen Konjunk­tur für wahrscheinlich hielten. Erzeugung und Verbrauch von Produkten der Schlüsselindustrien, die ja für die Beurteilung der Konjunktur be­sonders symptomatisch sind, halten sich weiter auf ihrem hohen Stand und zeigen eine gewisse Stabilität. Die Bautätigkeit, die im Rahmen der deutschen Wirlschaftskonjunktur immer eine besondere Rolle gespielt hat, ist trotz der vorge­rückten 3ahreszeit unvermindert günstig. Auch soweit sich die Besorgnisse auf die Konsumgüter- induslrien gerichtet haben, läßt sich feststellen, daß nicht nur kein weiterer Rückschlag einge­treten, sondern teilweise bereits wicdcr ein Aus­gleich des beobachteten Auftragsausfalls und, wie bei der Textilindustrie, eine Umstellung auf den Auslandsabsatz zu verzeichnen ist, wenn man auch bei einigen anderen 3ndusttten nicht die gleiche erfreuliche Feststellung treffen kann. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes bestätigt das Gesagte. Natürlich fehlen in diesem Bilde keines­wegs die Schatten. Es ist an dieser Stelle wieder­holt darauf hingewiesen worden, daß die Auf­gaben der nächsten Zeit in erster Linie Preis- und produktionstechnischer Natur sein werden, und es kann keinem Zweifel unterliegen, daß sich mit der bevorstehenden Erhöhung der Beamlen- gehälter mit einem Kostenaufwand von rund 1,5 Milliarden Mark jährlich die deutsche Kon­junktur nunmehr einem entscheidenden Punkt nähert. Eine Erhöhung der Beamtengehälter pflegt gewöhnlich der Auftakt für eine weiteres Umsichgreifen der Lohnbewegung zu sein, damit wäre dann allerdings ein Hauptantrieb auch für eine Preisbewegung geg?ben, der durch regte- mentäre Maßnahmen erfahrungsgemäß nicht be­gegnet werden kann. Eine rechtzeitige Herab­setzung der Steuern in Verbindung mit einer Reform der Verwaltung, die von der Wirt­schaft immer von neuem gefordert werden muß, hat e zweckmäßig zu einer günstigen Beeinflussung des Preisniveaus und damit zu eine- S ärkung der Kaufkraft der Wirtschaft geführt; Lie Grund­lage der jetzigen Konjunktur hätte auf diese Welse eine volkswirtschaftlich durchaus gerecht­fertigte Festigung erfahren Die so begünstigte Belebung und Konsolidicrung der Wirtschaft te ebenso wie im Verlaus der letzten Jahre trotz der Senkung der Steuersätze automatisch zu einer Steigerung der Steuereinnahmen gefühtt und damit die Möglichkeit zur Durchführung der Dc- soldungsreform viel eher als unter den jetzigen Umständen gegeben.

Was die deutsche Außenhandels­bilanz im August anbelangt, so trägt die Besse­rung auch zum guten Teil saisonmäßigen Cha­rakter, und eine ausgesprochene Tendenz bezüg­lich der tünftigen Entwicklung läßt sich nicht klar absehen; es scheint jedoch, als ob für bestimmte deutsche Erzeugnisse, die teilweise für die deutsche Wirtschaftsentwicklung von besonderer Bedeutung find, sich bereits ein beständiges, erweiterungs­fähiges Absatzfeld auf dem Weltmarkt heraus­zubilden beginnt. Es steht zu hoffen, daß, nach­dem jetzt die Ausgestaltung unserer handelspoliti­schen Beziehungen sich anscheinend ungünstig ent­

wickelt, in dieser Richtung bald weitere Fort- schtttte gemacht werden können.

Die G e l d m a r k t l a g e hat sich im Sep­tember gegenüber dem Vormonat nicht geändert. Wie sich die Entwicklung des deutschen Geld- matttes in der nächsten Zeit gestatten wird, läßt sich immer noch nicht klar übersehen. Wenn auch für die Abwicklung des Herbstquartaltermins im allgemeinen keine Befürchtungen bestehen, so liegt doch immerhin in den Herbstansprüchen der landwirtschaftlichen Warenbewegung noch ein gewisser Unsicherheitsfaktor, und auch die zum 1. Oktober zum erstenmal in Erscheinung tretende Erhöhung der Beamtengehälter dürfte für eine gewisse Zeit nicht ohne Einfluß auf den Geld­markt bleiben.

Für die Börse blieb die Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Geldmarktes be­stimmend. Cs darf nicht übersehen werden, daß die Rekonstruktion der Börse in erster Linie von der endgültigen Ordnung der Verhältnisse auf dem Geld- und Kapitalmarkt abhänac. Es ist zu wünschen, daß man bei den wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die sich in dieser Richtung bewegen, auch diesem Umstand Rechnung tragen möge, zumal da die gegenwärtige Lage an der Börse dieser keine Möglichkeit gibt, ihre für die Wirt­schaft so wichtige Funktion der Kapitalansamm­lung und »Verteilung selbst in den bescheidenen Grenzen zu erfüllen, die ihr durch das augenblick­liche Tempo der Kapitalbildung in Deutschland gesetzt sind.

Mitteldeutsches Braunkohlengas.

Wie dieKöln. Ztg." hört, sind die Ver­suche der Mitteldeutschen Braunkoh­le n i n d u st r i e um die Herstellung eines lei­tungsfähigen Gases für die Fern­gasversorgung soweit günsttg abgeschlossen, daß vermutlich noch im Lause dieses Herbstes den einzelnen Gemeinden bzw. Be­zirksverbänden in Mitteldeutschland Vorschläge gemacht werden können, um in größerem Umfange Versuche mit der Fernleitung von Braunkohlen­gas in Angriff zu nehmen. Auch der Dezirlsver- band Kassel wird gemeinsam mit den städtischen Gaswerken von Kassel und Hanau der Frage nähertreten, ob für feinen Bereich die Fern­gasversorgung auf der Basis von hessi­scher bzw. mitteldeutscher Braunkohle durch­führbar ist.

* D i e Reichsindexziffer im Sep­tember. Die Reichsindexziffer für die Lebens­haltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonsttger Bedarf) beläuft sich nach den Feststellungen des Stattsti- schen Reichsamtes für den Durchschnitt des Mo­nats September auf 147,1 gegen 146,6 im Vor­monat. Sie ist sonach um 0,3 v. H. gestiegen.

' Die amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 23. Sep­tember berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Rei^samtes hat sich gegenüber der Vorwoche (139,6) um 0,2 v. H. aus 139,9 erhöht.

Konkurse und Geschäftsaufsich­ten im September. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im September durch denReichsanzeiger" 360 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgel hnten An­träge auf Konkurseröffnung unu 97 angeord­nete Geschäftsaufsichten bekannt gegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 407 bzw. 146.

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M. 3. Okt. Tendenz: Ueberwiegend etwas fester. Di Börse eröffnete die neue Woche bei sehr kleinem Geschäft. Zur Zurückhaltung mahnte vor allem die Geld­marktlage, die zum heu igen Zahl ag noch recht angespannt war. Die zukünftige Entwick­lung wird wieder mit Sorgen betrachtet, da im Zusammenhang mit der Angelegenheit der Preußenanleihe der Zufluß neuer Aus­landanleihen zunächst gehemmt sein wird. M.an rechnet infolge der st ar.'en Ultimo­anspannung des Geldmarktes auch mit einem sehr ungünstigen Reichsbankausweis, so daß eine Diskonterhöhung nicht ausgeschlossen er­scheint. Weiter enttäuschte die Passivität des Publilunls am Dörsengeschast. Troz der allge­meinen Zurückhaltung überwogen bei Zersetzung der ersten Kurie die Gewinne, da di: Nachfrage nach einigen Spezialwerten etwas r nregte. Lebhaft gehandelt wurden Zellstoff-Waldhof, die 2 Proz. anzogen. Stärker verlangt wurden auch Kali werte infolge des in der jüngsten Zeit stark gesteigerten Kaliabsatzes (plus 3 Proz.). Am Montanmarkt zeigte sich Interesse für Har- pener, Gelsenkirchen und Mannesmann bei Kurs- beffenmgen von 2,5 bis 4 Proz. Rheinstahl blieben vernachlässigt, minus 2 Prvz. 3. - ©. -

Farben lagen auf Realisationen im Angebot und schwächten sich 2 Proz. ab. 3m übrigen waren durchschnittliche Kursbesserungen yon 1 bis 2 Proz. zu verzeichnen. Am Elektromarkt erhiett sich für Gesfürel lebhaftes 3nteresse (plus 1,5 Proz.). Am heimischen Anleihemarkt konnten sich Ablösungsschuld etwas erholen. Ausländer waren angeboten. 3m weiteren Verlaufe konnte sich die Stimmung allgemein bessern, ausgehend von der Nachfrage für- 61 e t - trowerte. Namentlich Gesfürel, blieben stark getragen und zogen 7 Proz. an. Die Kurse ;vgen allgemein Ibis 2Pro;, an 3.-G.-Farben blieben dagegen weiter vernachlässigt. Am De­visenmarkt lag die Reichsmark wieder etwas fester mit 4,1957 gegen Kabel und 20,423 gegen London, Patts gegen London 124,02, Mailand 89,15, Madrid 27,78.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht deSGießener Anzeiger-"^

Berlin, 3. Oktober. 3n Erwartung eines angespannten Reichsbankausweises und auf Ge­rüchte über holländische Kreditkündigungen hotte man vorbörslich allgemein schwächere Kurse Bei den Großbanken waren einige Kaufaufträge eingetroffen, die eine uneinheitlicheKurs- enttoidlung zur Folge hatten. Am Far­ben- und Glektromarkte übertoogen die Realisationen, dagegen machte sich einiges (In­teresse für Montanwerte bemerkbar. Rhein- braun plus 2.5 Prozent. Am Geldmärkte dürste die Anspannung zum Ultimo ihren Höhe­punkt erreicht haben. TageSgeld 7,5 Prozent. Monatsgeld 8 bis 9 Prozent, Warenwechsel 6,40 Prozent. Da die Geldmatttlage sehr unklar ist, wurde auch die Möglichkeit einer Diskont­erhöhung viel besprochen. Nach Festsetzung der ersten Kutte wurde die Tendenz etwas fester. Am Elektromarkte setzten wieder Auslandskäufe ein, fv daß Gesfürel 6 Prozent anziehen konnten. Heimische An­leihen gehalten. Ausländer teilweise fester, besonders Mexikaner. Pfandbriefe still aber freundlich

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 3. Okt. Die Börse ver lief sehr ruhig. 3n Getreide waren nur geringe Umsätze festzustellen. Erstmals wurde Weizen in drei Sorten notiert. Weizenmehl gab Im Preise ziemlich nach, trotzdem waren nur wenig Käufer am Markte. Kleie und Futtermehle lagen abgc schwächt bei kleinem Geschäft. Es wurden notiert: Weizen, gut gesund, trocken auswuchsfrei 26,50. Wttzen, gesund, trocken mit vereinzeltem Aus wuchs 25,50, Weizen, Wetterauer, geringe Qua­lität, bis 23 Prozent wud>tigfeit 22 bis 24, Roggen, inländischer 24,io bis 25, Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28, Hafer, inländischer 22 bis 24, Hafer, ausländischer 24,50 bis 25, Mai§ (gelb) 19 bis 19,25. Weizenmehl, inländisches. Spezial 0 38,75 bis 39,25, Roggenmehl 35 bis 35,50, Weizenkleie 12,75 bis 13, Roggentleie 13,50, Erbsen 40 bis 60, Linsen 50 bis 80, Heu, süd­deutsches, gut, trocken 6 bis 7, Weizen- und Rog­genstroh. drahtgepreßt 4.50 bis 5. gebündelt 3 bis 3,25, Treber, getrocknet 16.50 bis 17 Mark.

Frankfurter Schlachtvie^markt.

(Eigene, Drahtbeitch des ,®.cöenei Anzeigers*.)

Frankfurt a. M.. 3. Ott. Auftrieb: 1491 Rinder (darunter 396 Ochsen. 90 Bullen, 604 Kühe. 401 Färsen), 525 Kälber, 98 Schafe, 5956 Schweine. Rinder (Ochsen): Bollflei- fchige. ausgemästete, höchsten SchlachtwettS (jün­gere) 61 bis 64 Mk.; (ältere) 57 bis 60; sonstige vollfleischige (jüngere) 56 bis 58; (ältere) 52 bis 55. (Bullen): 3üngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwert^ 57 bis 61; sonstige vollfleischige oder audgemätete 52. (Kühe): 3üngcre, voll- fleischige. höchsten Schlachtwerts 50 bis 54: son­stige vollfleischige oder ausgemästete 44 bis 49; fleischige 37 bis 43; gering genährte 30 bis 36. (Färsen Kalbinnen, 3ungrinöcr): Dollflei- schige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 ,bis 64; vollfleischige 55 bis 59; fleischige 47 bis 54. Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 80 bis 85; mittlere Mast- und Saugkälber 72 bis 79; ge­ringe Kälber 60 bis 71. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 54; mittlere Mastläminer. ältere Masthämmel und gut genährte eochafe 44 bis 48. Schweine: Fettschweine über 300 Psund Lebendgewicht 72 bis 74; vollste ischige Schweine von etwa 240 biS 300 Psund Lebendgewicht 71 bis 74; von 160 bis 240 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73; fleischige Schweine von et ton 120 bis 160 Pfund Lebend­gewicht 64 bis 69; Sauen 58 bis 65 Mk. Marktverlauf. Rinder. Kälber und Schafe ruhig und ausverlauft, Schweine schleppend unß Ueberstand.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardäinsfuß 7 Prozent.

Frankfurt a.M.

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