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llr. 128 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberheflen)

Zreitag, 5. Luni 1927

Turnen, Sport und Spiel.

Dolksturnen

im Mittelrheinkreis der D. T.

Die 3Zdftcr1t iften in ben voldstünlliche« Ikbunfltn innerhalb ber OaicwrtdnD« briTXiüd» f^cinfrctff* werden am 19. 3 uni auionta« gen Dtrie Kämpfe geilen Qln4uetirg aU Au», sch^dungskärnrfe <u den im Juli in Tarin (labt (taltfmbmN- Äreierneiftet<*ahre. bei denen mieberuri die Teilnehmer tu den deutschen Urißerfchafien m 3ufluft in Berlin av*j l<b«e- den werden

Fechten in der D. T.

3m 12. Juni finden in der Turnhalle de» Turnverein» von 1646 Diehen bte Ausfchei- hung»fdmr'r der 31;maim*na1le »ür ff.tnv.i und leichten Cübd für tne 3 Saugruppe tum Rrn» umlffl in Dannftabt flott. Die Turnvereine Marburg. Metzlar Friedberg Aauheim. Butz- dach, der Manneriurnvemn und der Ium» Xffin von 184C Stehen haben ihre Seleüigung rugdaflt Die zahlreicher, Meldungen und de» ftmbtri bk Meldungen der besten Fechter der I Gruppe verfpre-en einen guten S-port und vvr allen, 'ehr 'L.r'e Äjmt-fe. da in der A'!- maimflaflf lediglich nach Tret km gewertet wird

Die Sommerspiele im lurngau Hessen (D. T.).

- Die BeHirksrneisterichaflen in den Sommer- spielen find in den sechs Bezirken de« Saue« Deflen der D T nun c.:: en i b I ben autael ragen. Ueber die . 'fe einzelner Bezirk haben vir bereit« berichtet

Der 4 Bezirk halle nach Alsfeld zu ,einem Bezirk«fpiel!ag eingeladen. 3n bartrm «ampse wurde in der Faust da lleMeisterNasie der T um verein Schlitz Bezirksmei sl er

Der ersle Bezirk trug die Bezirk«, meifterfchallen in Marburg au« 12 Mann» schäften nahmen in den einzelnen $t Lallen daran teil 3n der Fauftball-Weisterklasse siegte im Endspiele der 311.3. Kurhelsen gegen den alten Ak. T. B Marburg, den vorjähngen Be- z'rkAmeifter. während im .Sauftball die 1. Mann» schal, de» T. u Spv. 1 860 Marburg den Meistertitel erwarb

Am 2. Pfingsttage treten die einzelnen Be» »irksmeifter be* Saue« in Frankenberg zur Austragung der Gaumeisterschaften In den Sommers plefsn an.

VezirKsturnseft der D. T. in Hirzenhain.

3m varns n g und Sonntag sand da« tue»» jährige Bezlrksturnsesl be« 3. Be» »lrkes bet Taue« ^11« >«* 5)1 m Hirzenhain statt. Alle Turnvereine waren vertreten.

3m Sam#: ^)e.*TTh wurde auf dem hoch- gelegenen Vta-Une ein De rbea den d der D L. nrranftaltfL Aachdem der Bvrsiyende be« lurxtxmn» Hirzenhain Turner und Säfte be>» grüht hatte, ergriff Bezirk-Vertreter Dolf- Qnterlchr tten das Dort zu etmm kurzen Hin­weis aus den 3toerf des 2kbends. der für die Ä Gedanku der D. T. werden sollte. Die gen am Barren und Pferd, die in der Hauptsache von Jhböarr und Hirzenhainer Tur­nern in grbftter vchneidigkeit vorgefübrt wurden, waren Io röcht geeignet, auch den Femsteherchen von dem grof'en Ufertv des de.i:' Turnens sür

die körpettich. Driucht'auna zu uhcTV*ugtm Sehr nid Beifall sanden auch die Darbietungen der Damenriege des T -B Aidda. die Stab- und Frei­übungen mit Musikbegleitung zeigten

3m Sonntag ertönte um 5 Uhr früh der Deckrus. Um 6 30 Uhr sand auf dem Zeltplätze der Zestgotte-diens, statt, in dem der 0ortsge-.'i!iche. Oberhof Prediger Ghrhard. pre­digte. Dann begannen bte turnerischen De 1 tkämpfe unter Leitung der Bez.-Dum- warte Ze 1 chkv-Schotte, und 3eih- Langs­dorf die bis zum Mittag dauerten. Aachminaas

bewegte sich ein gtx*ci Fest zog durch bte fest­lich gricher eckten und te.*> ^".aggten 2trabe» H rzenha.n» zum Ze^piase Her bi 1 B»rger- meister Hensel -HrrzeuhLte. dm »ünbenbe An­sprache dte m.t einem Hoch au* unter deutsches Bateriand unb dem 3 Ber« be« Deut chlands- hebr« 'chl-H.

Die nun folgende Ansprache des Oauxrtre- «ers. Tauots-rru rnwanes Dill -OvNe gatt den Zielen ber Deutschen Tumericha'r Nachdem »och jrau Hildebrandt -H«r»en-am bem D-B Hirzenp-a.r. etm ixm de-, Frauen unb Jang« träum Hirzenhains grfi 1 tetr Fahnen! chlei le über­reicht hatte begannen tne Hon Übungen ch« war et ne Strube, zu sehen tote sicher unb etaft buk Hebungen von bm etwa 200 Turnern autgefüpri wurden. Hervorrag tbe Leistungen wurden tm Äünirmm an Aech Barnen und Pferd gezeigt. Um 4 Uhr wurde die Prersverietlung vorge- nommen. Danach fairen tne Fröhlichkeit unb der Tanz tu ihrem A echte

Eine« Akte« der Pietät sei hier noch gedacht. Am Sonntagvorm .ltag iuhren tbausber- kurnwart Dill. Bezirk-Vertreter Dolf unb Sri» Koch nom T.-D. Aidda nach Gedern, um dort am Grade des tm Aovember 1923 vorftor- benen Bezirks turnwartes Hof smann Im "Ha­men des Gaues Helsen und de» Bezirke» einen Kranz aus Eichenlaub nieberxulegen. Dabei er­innerte GauobeNurnwart Dill an tne groben Berdienste des Verstorbenen um den 3. Bezirk des Gaues Hessen der D. T

Aachstchend nennen wir die jeweils drei ersten Sieger in den Wettkämpfern

Aktive Turnet: 1. Prei« GeorgPfeiffer. Ortenberg. 77 Punkte. 2. Preis Serbmjnb Dolf. Unter »Schmitten Adolf Aathschlag Aidda. Lud­wig Denzel. Schotten. ie 72 Punkte. 3. Audvlf Oleistner. Aidda. Wilhelm Stühler Hungen, je 70 Punkte.

Zöglinge Oberst u f e 1. Preis Äurt Katz. Hungen, Punkte; 2 Preis Hermann Holiaplel, Ortenberg. 97 Punkte. 3. Preis DiNi Frehmann Gedern. <*3 Punkte

Zöglinge. Unterstufe: 1. Prei« Dil- helrn Gerhard. Hungen. ^3 Punkte. 2. Preis Friedrich Malheiius^ Aanftadt, 91 Punkte. 3.Preis Audvlf Schmidt. Zreienfeen. 83 Punkte

Schüler 1. Preis Heinrich Aüb. Alerken- fritz. 114 Punkte. 2 Preis Adolf Mathes. Ofel- tenhaufen. 102 Punkte. 3. Preis Heinrich Augustin. Hungen. 98 Punkte

400-Meter-Stafette.

Aktive: 1. Preis Hungen, 2. Hirzenhain. 3. Bobcnhaufen. 4 Ort en berg. 5. Merken! rin

Zöglinge: 1. Preis Hungen. 2 Merken- sritz.

Schüler: 1. Preis Ortenberg.

Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.

Der vorzügliche Sprinter S I b r a d) e r von der epielDerelniflunp 1900 weilte am Sonntag in Bie­lefeld. a>o er bei den internationalen Wettbewer­ben an den Elnladungsläusen über 100 und 200 Meier teilnahm. Eidracher redyt fertige da» auf ihn aesente 'Vertrauen unb konnte ».rrci schön« (Erfolge für sich buchen. In dem zuerst gestarteten 200-SRekr- Lauf belegte er hinter dem L chwetter Sprinter Borner unb dem Berliner Meister M a h 11 tz den dritten Plasi Die Zelt kann hier nicht gewertet wer­den. bei versehentlich 210 Meter gelaufen wurden. Immerhin gehört schon eine vorzügliche Leistung da­zu, nur zwei Meter Hinter einem der besten konti­nentalen Meier-Spezialisten zu bleiben. Leider wurden die 100 Meier schon zehn Minuten später gelaufen, wodurch ' ich hier das lErgrbnl» deeinflustt wurde Nur Brustbreile trennte S l d r a ch e r von dem Sieger M a h 11 tz , der 11,1 Sekunden benö­tigte. Mit diesen Siegen hat Cldracher erneut seine hohe stlasse luiter Beweis gestellt.

Peltzer gefd)Iagen.

Bei den Leichtathletik- Wettkämpfen bet 66. Preusten Krefeld erlitt der Deltrekorbmann Dr. Peltzer- Stettin über 400 Meter eine Äieberlage durch B ü ch n e r-Magdeburg. der sich erstmals auf dieser Streike versuchte Büchner

Millionär ohne Geld.

Der Roman einet Wette.

von L. Philipp»

Topgright dy August Schett (B. m. b. H.. Bettln.

31. Fottsevung Nachdruck verboten.

Blist trat an den Tiich heran. Erkennen Sie mich mchr. Dr Tlibrogb?

Der Arzt sah chn prüfend an. ,^etzt erinnere Ich mich. Ihr Marne ift Btih '

..Stimm«!" sagte der junge ehemann.

Dr. Aldroyd lehnt» sich m fernem Stuhl zuruck und betrachtet, leinen Besucher scharf. Ss war zu­fällig ein Spiegel hinter ihm. und Blitz erblickte darin sein eigene? Gesicht. Und blitzartig kam ihm die Erinnerung. Er sah sich wie er damals ge­wesen war. bei jenen denkwürdigen Besuch cor zwoii Monaten: ftodymobem gekleidet müde, bleich, mit schweren Augenlidern und deutlichen Spuren spaten Schlasengehens und schlechter fQrbiuung. ein lunger Lebemann, der sein Vergnügen auf dem blumigen ®ege der Ausschweifung sucht, ohne Le­bensziel und ohne ernsten Gedanken. In dem Spie­gel gegenüber er jetzt einen ganz anderen |ungen Maim: Unmodern gekleidet, nämmigtr trotziger, mit energischen Linien um den Mund unb einest festen Blick in den klaren Augen. Er atmete tief auf. In diesem Augenblick wurde ihm fein ganze» Er­leben Mar. unö eme wunderiame Dankbarkeit er­füllte ibn

..Haben Sie mir die fünf zigtausend Pfund ge­bracht?' fragte der Hni.

..Nein' Sie Huben Ihre Wette oettoren. Genau vor zwölf Monaten bin ich aus Ihrem Hause ge­treten. und axn-.ge Stunden nachher stand ich auf ber Straße nut einer tvüntpiunbnole in der Ta ckx unb nur mit den Kleidern die ich auf dorn Leibe hatte. Von i.-nem Tage an bis deute habe ich nur von dem gelebt, was ich verdiente. Ich habe weder direkt noch indirekt von meinen Mitteln Nutzen ge­zogen. In Sailen, wo ich. um dir .'lot anderer zu lindern au» meinen ttsfsquesten fchop'te. habe ich mich fofort von Dielen Leuten getrennt, so daß nur unmöglich ein Vorteil erwachen konnte. Ich bin Chauffeur gewesen. Bureaudiener. Markchelier. Handiimgsreisender. unb zunz Schluß habe ich durch fast zwei Monate einen Autobus gelenkt. Ich habe

meinen Dienst heute früh mit einem guten Zeugnis verlosten.'

Der flrU blickte nachdenklich auf seinen Patien­ten.Unö ebre Gesundheit?'

Ausgezeichnet!'

Dr. Aldroyd erhob sich.Mein junger freund', sagte «r seiettich.Ich habe nie einen Patienten ge­habt. auf den Ich stolzer gewesen wäre. Ich schüttle Jbnen hiermit tne Hand, nicht einmal, nein, sooft Sie wollen!'

Mist fühlte an« die neue Leden «kraft ihn durch- strömte. ..Ick» habe viel gewoimen während meiner Verbannung. Dr. Aldroyd. Unter anderem eine Frau.'

Der Arzt verbeugte sich vor Frances.

Meine Frau war Maichir.cnichreiberin. Sie hat sich leit sechs Jahren ihr Brot Mb-"', verdient.'

Ich gratuliere Ihnen herzlich. Ihr Gatte, meine liebe gnädige Frau, ift ein ungewöhnlicher Mensch. Er hat getan, was sehr wen.pe junge Männer m seiner Loge unb mit seiner Erziehung zu tun fähig gcwefen waren. Ich bewunde.c ihn.

t'rance« war nach immer sprachlos. Ll>st ftrti- chelte ihre Hand.Dir haben erst heute früh ge­heiratet. und sie hat mich al» armen Mann ge­nommen. Ich dc rettete sie langt am auf die verande- rung vor. Indesten. wenn Sie mir Tinte unb Feder E* i wollen. Dr. Aldroyd Ihr Krankenhaus

nicht durch die Totsache leiben, dast ich meine t gtrnonnen habe '

Blist >og ein hinfelnaadneuee Scheckbuch hervor. Dieder einmal fetzte er feinen Namen unter einen Zchtck Dieder kam da» Vewusttiein von der Macht des Reichtums über ihn. Achtbar cn Dr. James Aldroyd. die Summe von fünfyptai^enb Pfund.' Er las die Llorie durch und lachte leise. ..Doktor, ich hatte zwölf Schilling sieben Pence in der Tasche, al» ich herrinkam. unb meine Frau halte mir Ver­schwendung ooryeworien. we! mir heute früh $üki- mal Drofchke probten sind '

Der 3t$l beugte sich herab unb sah die Summe auf dem Scheck. Wieder 'chütteite er Blist die Hand. Mein junger Freund, wenn Sie sich nqr Dorf teilen könnten, cueoiel Gutes damit gestittet wirb"

Dr. ADroyd' Ich kann es mir jetzt besser vor- stellen als oor zwol' Monaten. Ihnen verdanke ich es. wenn ich eine Menge von Dingen gesunden habe, denen ich in Zukunst meine Zsst und mein (Bett widmen funn.*

M&-C NN bi 49J Sek tot Peltzer 531 S.<. der Stitir Gertz- Koblentz folgte nur ein Meter zurück

Spieloereinigung 1900 (Sieben.

t. Dor e» am vergangenen Sonntag nicht ge- luji.en « Ermangelung eine» guten Gegner < inen Lpielab'chtust *ür die 1 Elf »a '.ätigen. ss nirb da» Prograrnrn. für Plmgiten um so umfangreicher und inteeetzstser werden Gäste von Khei- Ruhr unb **< wetten am 2. Pfingstl eie na «n unseren Mauern

Für btt LIgama > ns cha s t im der zur 1 Br ztrk»ttaAe gehörende Splelveretn 06 Dürer. (^brmUnb) verpflichtet worden, ber lag» igivor bei den Marburger Germanen gastiett. Die Gaste zählen Cben ältesten und führenden Vereinen de» Bheir- zirk». Sie oeriügen über eme beachten»wene Spiet störte Seit langen Jahren ist e» bo» erstemal, dost em westdeutscher ÖroNtwrnr wozu man Türm unbedingt rechnen must r.,rn Niederrhein bie weite Sciff ui umei Hesteniond unternimmt Die Em- heimischen müssen sich wohl oder übet mit einer Niederlage Der.raut machen deren Hohe ganz oon der ^riiche de» Gegner» abban-^en wird da die ^beinlcnber in Giesten wahrscheinlich schon ihr dritte» Sptei auf der Psingstiour absolvieren.

Die 3 u a e n b steht zur Zeit im Epirioerbot. Nur Vftngftlplek in Herbinbuna mH Iuaendwonde- rungen smd gestattet. Auf einer 'olchen Danderiahtt treffen am 2. Feiertag die l<|ener Sport­freunde 07. Esten» Jugend-Diplommeister. vom B. f. v. Hurbeflen SRartura kommend, hier auf d-.e

Der Ausgang ift vollständig offen in Anbetracht ber nicht ui unterschätzenden Epiristärke der 1900er.

DieAlten Herren' vom Fustdall-Elub 02 Areuznach lo'en ihre ÄürfipielwrrMuht'jng ein. Da» Vorspiel in streuznoch sah 1900 mit 7:2 al» Sieger. In den IRannidwften wirken fast durchweg ehemalige 1igafpieler mit. Der biewnohge Buagang rst nicht oorousuilogen.

a. f. B.

Die Liga ift während der Pjingstseiettage s pi els re i und wird auch voraussichilich vor der allgemeinen Fustballsperre keine Spielt mehr au»- tragen. Dafür aber hoffentlich sich während dieser Zeit mit aller Gründlichkeit für die kommenden 23er- banb»|piele vorder eiten.

Die Ligareseroe unb dritte Mann- schuft tragen am zweiten Feiertag Gesellschaft»- spiele au», die von besonderem Interesse sein dürsten. AI» Gegner sind d,e erste und zweite Mannschaft vom Postsportverein Frankfurt nach hier verpflichtet. Der Ausgang dieser Treffen ift völlig

L rft e und zweite Jugend - sowie erste und zweite Schülermannschast sind vom neuge-

Sportverein zum ersten Freundschaftsspiel eingelaben unb werden Müde haben, sich gegen diese durch die Vereinigung der beiden Fustdallklub» fehr spielstark zu schätzenden Mannschaften zu holten.

Die Pfingftspiele im Arbeiler-Turn- und Sportbunh.

£. Mtt Ausnahme tn der 2. Klosse sind bteBer­st <tn dss piele der Borrunde nunmehr unter Doch und Fach. Dis zum Beginn der Aachrunde setzt gewöhnlich ein lelchaster ^eiet^chos tsspielste- trto dn, wobei sich die Beretne immer mehr be­mühen. beste Mannschaften zu verpflichten, um einesteils guten Sport mi bieten und zum andern von den besseren Leistungen des Gegners zu fernen. Für die Psingstferertage haben eine An­zahl Vereine unter Beachtung dieser Voraus- fehungen Mannschaften verpflichtet, die Gewähr für einen sehenswerten Sport bieten und dem Fuhdastspon neue Freunde werben werden.

Giesten

macht mit ferner ersten Mannschaft einen Psingstouestug nach Oft beim bei Hanau Geg­ner ist die dortige AreisUassenmonnschaft. die m ihre Gruppe einen guten Mittelpiai ein» nimmt Die Spielstürte dieser Gruppe steht auf einem hohen Niveau, so dast Giesten fein ganzes Stürmen aufbieten mutz, um ehrenooN abzu- schneiden

Aus nicht» bin Ich so neugierig wie aus die ®e- schichte Ihrer Abenteuer. Dollen Sie mir mH Ihrer Gattin dos Vergnügen machen, an einem lag der kommenden Woche bei mir w speisen? Sagen wir Mittwoch. Ich möchte, dast Sie meine Kollegen in der Leitung unsere» Sronkenhoufe» kennenlernen.'

<$» wird uns ein groste» Vergnügen feint Wollen Eie uns jetzt entschuldigen die» war unter erster Besuch'

Der Arzt drückte auf die ftlingei Ich wünsche Ihnen beiden alle» Glück', sagte er herzlich.Ete verdienen e»I"

Eine prachtvolle Limousine stand vor ber Haus­tür des Arzte». Der Choa leur legte grüstend die Hand an die Mütze und lächelte, al« Blist und feine Frau berauetraten.

Freut mich. Eie wiederzusehen, Hayes! Ift der Dogen in Ordnung?'

Denn man bedenkt, dast er so lange unbenutzt in der Garage gestanden hot. geht er wunderbar '

Dir werden ihn bald ordenttich in Gang brin­gen. In wenigen Wochen fahren wir nach dem Sü­den von Frankreich.'

Die Tür schloh sich, unb ber Dagen glitt davon. France» hatte nun ihre Fassung endgültig oettoren. ..Sog' mir nicht zuviel auf einmal', flehte sie. ..Äber sag mir eines Gehört diese« Auto dir'"'

Nein, un»', verbesiette Blist. . Und letzt höre mich an es ist Zeit, dast du die Llahrhr.: er fährst. Dor zwölf Monaten fühlte ich mich krank U7.d eiettd. Ich war reich, faul und «elbfriudtna. Ich «chwormte die Nächte durch und hone nichtr. jm meine Gedanken zu beschäftigen, al» mein eigene« r.tles Vergnügen. Meine Nerven begannen zu strei­ken. Ich ging ju dem Arzt, den wir eben verlosten Haden. Er erftarte mir, wie verächtlich meine Le­bensführung unb Lebensauffassung fei. und wie» nur aeradezu die Tür. Al» ich chm beim Weggehen die Hand reichen wollte, verschmähte er sie S<" einziger Not war der. ich lallte mir durch v~. Monate mein Brot selbst zu verdienen suchen, waber er aber ateichzeitig durchdlrcken liest, bev, er mich dessen nichtür fähig halte. In meinem Zorn ver­schwor ich mich zo cner Wette dast ich ein Jahr tm-g genau auf diese harte Att leben würde. Heute sind die zwöl' Monate um. unb ich habe meine Sette gewonnen. Sie ging um fünfygto Jenb Pfund für Dr. Aidroyds ÄraTtfenNau» gtgtn einen Hand­schlag unb eine aufrichtige Entschuldigung von chm.

Die erste 3 uge nbm a n n 4> a f t macht e-.nen zweitägigen Ausflug unb Ipteit am ersten Feiertag gegen Mörfelden unb am zweiten .VTmag gegen Longen 2Snbr Zug. id^ianii- tchaften zahlen nnt zu den be': m unb >rdem den Gießenern < r.-.ge GchiNerigbeitens berette«.

WteW

Aus bem Sports atz v oiatx enw-1 ? sorgt tue erste Mannschaft 2Lie' ecks tt*cb«r einmal für recht tehenswerte Spi.tt Am ersten vriertag ist f*e ^reiskla' . - .'Uanickcha". .^i a I n \ der Gegner hem der Auf vor- » .-eht hait Me Mannschaft einen ausierordetibck) lauen Suft» ball spielt She 3ufgal*r hx ftch liMefed stellt, »st allerdings schwer, aber bet be guten Arbeit seiner vorzüglichen fttürmermbe ist damit «u rechnen, hast e.n Spiel zustande kommt bem man Klattenunterichteb nicht anmerti

Da» Sp.el am 1 Feiertag du rite hie Dtefecker ixe etne noch fch:i>evere Aufgabe hdlen. denn d er ist der Gegner toteber ein Dertneter des k\ Rr t, Äallel-Ärumba4> 'Dtrie DI ann- 'chait spie t ebenfalls in der Äeeut.afk und soll über einen aus«ervibcntlich produktiven ötunn verfügen Da bte Gäste iKirtt* am Aachmittag abreifen müssen, findet bas Spiel vonnittags statt.

l-eucheiheim

bat für feine 1. Mannschaft am 2 Feier­tag Main« iu Gast. IVibc Mannichosten such Sretaflaffe. bte Probe der Äräftetvrbälti.ilfe dürfte von besonderem 3nterdte sein. 3li feiner Gruppe nimmt Dianu einen belferen Platz ein als Heuck>tbe..n. fo das, Heuchelheim will es siegen, alle Register feines Rönnen« auf lieben

Este zweite T.l a n n I 4> a f t bat sich die als Aid ernnefene erste Mannschaft Rodheims verpflichtet, beide Mannschasien werbe", dem nachsolflenben Sptei der ersten Mannschaften einen würdigen Auftakt geben

Lollar

empfängt am ersten Setertag einen Gegner, mit bem die Mannichoft schon einmal bu

gekreuzt hol Damals musite Voll ar Haare lassen, unb zwar reichlich R a 11 e l x r u in b a 4) schickte Lollar bei dem zurückliegenden SpteS: 11 beim, woraus zu schlresien ift. haft bie Raffelet etwas vom Fuhboll verstehen. Auf eigenem Platz dürfte Lollar einen ernsteren Gegner ab­aeben TDenn tne Aussichten auf Sie^ auch dürftig sind, fo ist wohl kaum mit ber ÜMcber- bolung einer solch hohen DItebcdage ,w rechnen

Jronbaufen

benutzt mit seiner ersten Mamischaft die Feter- tafle cbcnfaU« zu einem Ausslua. unb zwar n.'ch dem goldenen Mainz. Als Aückspie|t>erpflich- tiing wird «in Spiel gegen M a t n z- K v ft he i m ausfletvagen Otne empftndllche Niederlage ist zwar sicher, aber der Mut Fronhaufens ist zu bewundern .

Das Fuhball-Endspiel in Berlin.

Der Vorstand be» Deutschen Futzballdunde» teils mit, dotz bo» Endspiel der Deutschen Fusidallineister- schaff zwischen Herthu D. 6. tt. unb dem l F. E. Nürnberg am 1 2 3uni in Berlin vor sich geht.

Nundstlnk-Progromm

bei frankfurter Cenberd.

(Aus der .Aabfv-Umschau'.)

Sam»tofl. 4. Juni

12 bis 13 Uhr Uebertruaung vom Goetho- platz: Promenadenkonzer: 15 3C bis 1» ?ie Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45 Kontert des Hausorchesters George« Bizet. 17.45 bis 18 05: Die Lesestunde 18.15 bis 18 45 Der Briefkasten 18.45 bis 1915: Funkhoch'chule. .Theodor Fon­tane', Bortrag von Prof. Dr. Franz Schultz. 19.15 bis 19.45 .Theater, Theciterschule F,lm und Aundsunk", Bortroa von Alfred Auerbach. 19.45 bis 20.15: .Der Frankfurter Wäldcheeiag in der heimischen Mundartdichtuna''. Bortrag von Svnrad Hub 20,15: Heiterer Abenk An- schliesfend bis 0.30: Tanzprvgramov

Und du hast gesehen, France»: Er hat befahlt be- zahll wie ein Ehrenmann.'

Und bu?* stammelte sie.Du warst bte aanze y-kit über reich? Du hattest die sünfzlgiausenb Pstmb immer zahlen können?'

.Ich habe bie Summe eben bem Hof vital ge> chenkt Ich fürchte, bu wirst mich jetzt für einen icheinheiligen Lugner halten, aber siehst bu nicht, m welcher Lage ich mich befanb? Denn ich ,e mein eigenes Gelb anrübrtt. so hatte ich daraus zu achten, dast ich keinen Dotteil daraus zog. Du f re Hub, meine France», warst mein schwerstes Problem Ich ver­ging vor Sehnsucht, dich von Not unb Elend zu be­treten. unb anbererfeit» hatte ich den Ehrgeiz, dich al» armer Teufel zu gewinnen Du foUteft mich hei­raten, ohne von meinem Neichium etwa» zu ahnen. Nun aber will ich versuchen au« beinern Leben einen langen Märchentraum zu machen, so gut ich e» vermag.'

Sie begann leise zu oetnen ..Gib mir em wenig Zeit, mich zu saften! Mein Dasein ist so schwer gr- wefen in ber letzten Zett, das, ich schon anfing. Die hoinung zu vertieren.'

Bafb daraus erreichten sie chr Heim in der Stte- tonstrahe. Der Pottier begrüßte Blist mii einem er­staunten Blick aus feine JHeibung. ober mit großer hrertietima Em sehr bemüt per Elowe» öffnete bie Tür. Im Vorzimmer wartete Mr Crawley

Da wären wir |a endlich^' rief er mtt einem Seufzer ber Etteichterung.Wein lieber Blist, ich freue mich unendlich. Sie zu iehen! Ich habe alle Ihr, Aufträge pünktlich au»ge..htt unb keinen oer- oeften. Dollen Sie mich vorsiellen?'

. Da» ist Herr Advokat Erawley. Frances, mein .stecht»beistand und ein sehr guter Frcund. Ich habe chn während der letzten zwölf Monate fast/rm i'3hrtimr. getrieben, aber ich glaube, er wird mir verzeihen, wenn er erst alles weist.'

Ein ganz ..ngewöhnlicher Mensch. Ihr Herr Gemahl, meine liebe gnädige Frau! Ich muh ge­stehen. dast mir ferne merkwürdigen tieft>ent?ico viele Sörzen machten, aber mit einer davon bin ich vollkommen einverstanden.'

France» gab ihm. noch ein wenig scheu. ;mt liebenswürdigem Lächeln die Hand. Sle gmaen m» Estzimmer, wo em prächtig gedeckter Irsch für den Lunch beretiftanb.

lSchkost fofgt)