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grcitag, 2. VezembeNY27

Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Nr. 282 Drittes Blatt

Turnen, Sport und Spiel

Was der Sonntag bringt

zrichon an 1

38 über 40

lie b&d) gezwungen, zwei, gegebenenfalls fofli Drei ©türmet zu .rieten. Das Spiel Ift in ml

Linie gU Propaganda Veranstaltung zu war en.

Türe

«ich«»

3tad)brud verboten.

27 Fortsetzung.

giften?'

di sie Einrichtung er-

Kameraden.

Roman von Felix M o e I ch I« n. Copyright by Corl Duncker. Berlin W 62.

ihn aujyirfgen ... Das Fräulein mußte wohl sein Gründe Haden, die» f>au» aufzu suchen......

Und wenn er sich recht erinnene, jo war die

gegen den Gang eine einfache Türe. Eine alte. ___,..jt Türe mit einer hübschen Füllung, da» war chn sogar ausgefallen. Er prüfte sein Gedächtnis. War mcht nach innen auch eine Doppeltüre, die von der Stube her geschlossen werden tonnte? Er ver­suchte. sich diese lüre vorzustellen. Sah man denn so schlecht? Beobachtet« man |o oderstächlich? Immer deutlicher wurde e* ich-,', daß neben der eichenen

Ich balle noch nicht viel aus.'

. Natürlich hätte ch es erklären sollen Man denkt nie an altes. Du wirst begreifen, daß ich schalldichte Räume besitzen muß.'

..So hotte ich es mir zu recht gelegt ... Eni- schuldige, willst du nicht vielleicht das Fenster Öffnen?' Da» Fenster war zu, wer weiß, ob bie Türe zum Gang nicht auch zugeweien war. Das ging ihn da» an? Er war doch kein Polizeihund, kein Echnü"Ier.

Beläftigt dich der Dust, den die Dame x^rück griassen Hal?" tagte Grundt und öffnete ein Herntet.3hr Pariüm war m der Tat iehr stark.'

.La es ist wohl dieses Parfüm Ich kann es zwar nicht stark finden. Und ich bin doch sonst nicht o empfindlich.'

..vielleicht bist du es gerate jetzt. Du kommst aus dem Schützengraben. Und schließlich wirst du auch kein heiliger sein, wenn du schon ein wenig nach einem Heifigen ausschaust mit deinem Bart Du

Rein, ich konnte mir fiären. doch angenehm war der Husenthckl nicht.

fammlung zu, die vor allem bi technische und Verwaltung»mähige Aotwendigkeit der o u bereinigung" d h der v,u amm< n.egung klei­nerer Gaue woran von einem belontxren Aus­schuß tchon des längeren gearbeitet wird, aner­kannte

Nachdem Kreis oberturnwart Frey Wamz. über den Arbeitsplan 1923 berichtet hatte fand eine ganze Reih wichtiger Angelegenheiten. d.e zum Teil interner Art find, in fruchtbringender Aaeipr.'.che Erledigung ©o wurde die Not- we^di.keit e.ner KreiSpresfeftelle aner­kannt. d.e in erster Linie Korrefpondenzbureaus und Radio bedienen soll, aneriannt unb ihre Errichtung gut geheißen

3m Mittelpunkt der Vefprechun en stand auch das Deutsche Turnfest in Köln 1928. SS tr-rbe anceretil. bah die M ttelrhe'.ner mit Dampfern von Mainz nach Köln fahren 3m bringen, bah er e'.n Weinbaugebiet ist Festzug trill der M t'elrheinkretS zum Ausdruck Auster dem KreiSturnen an vielen Darren fallen Aiegenturnen der Vereine statt- finden, mo'ür her KreiS wemgste.is eine Srinne- rung-urkunde erlangen will bzw. auch eine De- u-erkung Der Ärets hat 85 Kampfrichter für Köln zu stellen. Die Quartierfrage in Köln kann nicht zufrieden st eilend gelöst werden, wenn die zunächst unverbindlichen Meldtinqen an den Kreis richt erfaßen. Für Amsterdam be­antragte der ÄreUobertumnart 2100 Mk in den >)au-halt uni-plan einzufetzen.

Die viclfacken Mifestände die sich in bet Spielbewegung pe eigt. wurden vom ersten KretSvertre cr gegeihelt. S-igste- ?,ufamrnenar- beiten zwischen Gauen und Kreisstellen bei Der- Icfelunpcn von Spielern (ei unbedingt erforder­lich die Würde der D T. müsse in allen Streit- löfien cetaabtt werben.

Die Ausbreitung des Frauenturnens.

Wie schnell sich bas Frauenturnen ausge- brcitet hat. beweisen svlgmde Zahlm: Die Deutsche Turnerschaft zÖHU heule 38) 0?0, her Atbeüer-Durn- und <2-^or bunb 1410.X) die Deutsche Spor fahörde für Leichtath'e ik 100COO. der Deutsch Schwimmverban') 53020 der Da n n» Audervcrb md 1200 weibliche Ml?l oder 3m Deutschen Gvmuastikbund find all-i i 633 L chre- rinnen zusainmengeschlosfen. beten 2nl)äng rfchaft nicht gezählt ist

Heber 6000 grauen »Turn- und (Sportabzeichen.

Türe noch eine Topprltüre zurückgejchlagen mar. Sie batte aut-griefan wie eine Schranktürc. darum war sie nicht To leicht zu erlennen gewesen. Wenn biete Doppeltüre geschloßen wunde, so hatte em Menich. her jich in her Stube befand, in der Tat keine Mögtichiett mehr, sich mit der Außen weit zu verständigen, nicht einmal mit ihm.

Er hielt die Hand immer noch am Türgriff. Er halte schon eine zettlang einen schwachen wirbelnden {krtyig Denpürt. ohne ihm irgendwelche Lufmetk- iamtet zu schenken. Jetzt fiel er ihm mii. Die Fen- ster waren gejchloifen, bie Türe war Aeschlo^^ °i*n m der Deck« war keine 5tntilation»oftnung licht bir. Der Luffftrom kam von unten. Er war der ganzen Dand nach spürbar. Er war ollen Sänben nach spürbar. Sonderbaverweise nur an den Sänben. Als er fich zum Loden me bett'rügte, sah er feine Dehnungen, metallene Düsen, die so zwilchen den Hellen und dunkeln Steretftn bes altmodischen Titr­iert? emgetafivii waren, daß man sie kaum bemerkte. Ex schien «ich um gewöhnliche Lust ju Hendeln, die eingeblolen wurde. Man könnte auch irgend ein a;;t»qe» (fa = nnblasen, dachte er unwillkürkich und erinnerte sich an bie Bemerkung die Peter Grundt an die Erwähnung der Sa ff en geknüpft hatte. Dann verwarf er diesen Gedanken wieder, die Erklärung war ja viel einfacher. Dieser Luststrom hatte die Huf- gäbe, mit seiner wirbelnden Bewegung bie lieber- rragunc der Schallwellen zu verunmöglichen. Sie der W'nd einen Laut wearffmmt. so nahm birfer Luftt'trom jede» leise Geräusch mit sich hinweg, das etwa noch durch die sicherlich mit Korkplatten und ähnlichen Stoffen adgebichtetc Wand bringen mochte. 3a. io mußte es sein. Es war 2uft kein Gas, dis ausströmte. Hu« diese Seife wurde nebenbei eine unaiffdrinaliche, nicht störende und doch sehr wirk­same Lüftung erzielt. Irgendwo oben befanden fich

wahrscheinlich enrtoirchende kleine '21b v n :rr-vei­gen. Man hatte wirklich keinen Grund, sich aufzu- legen.

Doch seine Aufregung nahm zu. obwohl er keine Erklärung fmben konnte. Er wurde es nicht mehr lange au»halten. Suchend sah er sich um. Die zweite Türe war auch verjchiossen.

Er wußte nicht, wie la nur er am Fenster geftan- den war. al» sich die Türe xum Arbeitszimmer öffnete und Peter mit ruhiger Stimme sagte ..Nun kannst du wieder kommen, enffchuldige, daß ich dich so lange warten liefe."

Georg ging rasch hmüber. Er schaute nach der Türe. In der Tat gab es eine Doppeltüre Sie schien offen gestanden zu haben. Ader was war da­für em Duft? Bon jenem Ammer, da: keinen Aus- gang und kein Ohr hatte, war er erlöst, ober nun kam dieser Dust und beunruhigte ihn. War es gun» einfach der Duft einer Frau, der ihn beunruhigte?

Kun, hast du etwas gehört?" fragte Peter lächelnd.

Nein, aber du hättest mich auf dieses Zimmer Dort><reiten können."

verzeih, dafe ich nicht daran gedacht habe. Du hast wohl Angst grhavt. ich wolle dich oer-

Da» deutsche grauen-2urn- und Sport­abzeichen. 1924 gescha'f.-n. wurde bereits über 60Ö2mol vergeben. Erfreulich ist, daß da- Ab- ldO Arauei über 32 Jahre und an _ ____ .. Jahre verliehen wurde. D r gute Erfolg dieser Prüfung und der ernstliche Wunsch der grau haben «3 durchgrieht. daß nunmehr eine solche Prüfung auch f.ir Vlädchen im Aay- men de- AeichSjugendabzeichenS geschaffen wurde.

Handball im Sau Hessen der V. T.

Am kommenden Sonntag treffen fich bie ersten Mannschaften des Io. 1860 Bad Raub, tm una i*-j M t v. Gießen. Beide Tlunnldhiften stehen in der Tabelle an zweiter btev. dritter -telle. Es konnte möglich sein, bafe beide ihre Stellung m(t- «inander tauschten, doch dazu nnife B.chKauheiin einen Stea über die Männerturner erzielen. Ob iw* «dingt, hangt einzig und allem von der SpielstSrke der Mtoer ab. die auf eigenem Plaste spielen und sich wohl nicht so ohne weitere» die beiden Iknifte entgehen lasten werden B^id-Rauheim konnte erst am letzten Sonntag die erste Elf de» To IH46 Giefeen mit einem 5 3-Sieg niederzwingen E» wird wohl alles dransetzen, dem Mtv. Gießen ein gleiche» Schicksal zu bereiten.

Die erste Els de» To. 1 846 Giefeen tritt die Reff« nach Marburg an. um jum »weiten Male dem T.» und 6p o 1 860 Mardura gegen» Übermut re ten. Im Vorspiel konnten die 1846er beide Punkte für sich gutschreiben, doch dürste voraussicht­lich die Siederholung de» 6leget sich schwer stellen, da Marburo im Lause der Spielreis« zu schdn«r Form ausgelaufen ist.

Die Enffcheibung tn der ä -Klasse fit wohl auch am kommenden Sonntag zu erwarten, ba sich die' Spitzenfahrer. To. Lauterbach und To. Nidda treffen. Mit einem Unentschieden gelingt e» schcn Lauterbach, al» Erster hervorzugehen, um hn nächsten Jahre in der Mrifterttasf« al» Reustng zu «rjchrinen.

Handball her Gp.'Vgg. 1900.

6 Der nächst« Sonntag Ist für bie handball­interessierte 1$.ebener epor.g m.inbe en Tag erster Ordnung, weilt doch der in letzter 3cu vielgerühmte D. s. L. Wetzlar al» Galt bei den 1900vrn, um ba» fällige Rückspiel au»»ut ragen. Da» Doripiel in Wvtzlar gab bei Lruten um Paulus und vor ollem dtelr.n selbst G?leg n- heit. ihr Können durch einen 10: 0*-ieg zu dr»ku« mentieren, wenn auch fest gehalten n> rt> n muß. daß die Gießener damals in erfaygffchwüchter und unglücklicher Aufste.l ng spe t.m .'lächsten Conr.tag g hm dl? S pt lv r in.g'mg'l ule auch mit kaum besseren Aussichten in den Kampf, sind

Gepäckmarsch

der Gießener Studentenschaft.

Zu le.n Gepäckmarsch le- Gie c e. 6tuben.cn- schaft am komme.iden Sonntag, 10.äO Uhr vor- mit.age, sind 65 X e i l n e b m c r geme.bet. Mannschaften steilen: Darsse I^a.t <',ran- lonia izwe> Mannlchafien). Duts-e scha.t Ger­mania. oer G ebener Wingolf. bas Korps Sil- vania. b e ADV. A.)eii»f.anken, ßanbrinann- schäft Efeat.la, Dere.n <eatUer StuLen.en, Hasio- Tlaslovia

;-ür den Wettkampf flehen sollende Preise zur Beifügung: Die beste Mannschaft unter den Korporationen und unter den $a< fchas.en crtä.i als Wanderpreis je ein Gemälde Diele find seit einiger Zeit bei Kühne. Seltersweg. ausgestellt. Die zweite und dritte Mannschaft und der beste Sinzelkämpfer erhalten das Olympiabuch.

Die Mannschaften werten in Abständen von einer Minute abaxlaHen. Am Schluß kommen die Einzellämpfer. W>e schon gemeldet, beginnt der Marsch 10.30 Uhr vormit.an» an der Universität. Der Bl a r s ch fuhrt bann durch die Ludwig- ftrahe. Äailerallec. Rödgener Straße. Zlughafen, durch das Stolzen Morgen-Gehöls zur Demar- kungsgrenze, nörblich zur Wieleck. westlich -ui Struppmühle. Ludwlgoburg. Wieleck, Baben- burger Weg, Marburger Strafe«. Aordanlage. Oswalds^arten. Wcstanlage. Blei k strafe«. Lud- wigstrafee. Universität. Das Gintref eo de. Läufer Ist ab 12 Uhr an Oer Universität zu erwarten. Anschließend flauet bi« Aushändigung der ver- schiedene.i Preise an d.e flegtelften Kämpfer durch Seine Magn.f'.zenz den Aektor der Landesunivecsitüt statt.

Turnertagung in Gi- ßen.

Wahrend sich om Sonntag die Turmer des 2. B<z>rk«s unter Leitung be» Bezirk»ttim.vnrtes P. Schuier zur fälligen Vorturner stunde hier trcifen, hat im Anschl..ß daran Bezirk!Vertreter Erl« bie Äerelnsvorsitzenden zu einer be- sonderen Tagung zusammens.erusen. E» stehen bc- de.ikungsvolte Zraaen zur Erörterung. U. o. werden bie One für bas 'Winter Kerätew.stürmen urch l»s Bezirksfest zu bestimmen sein. Infolgeitesten ist mit einer r^gen Teilnahme an beiden Veranstaltungen zu rechnen. _____________

Turnerschaft

unb Sportverbänbe.

Wrmrntidinco jirl. flfmriitiame flrbfil

vte Sichrer der Deutschen Da merlchakt. der Deuttch«' Sportb« Hörde für Leichtathletik unb bei Deutsche:' Hul,Pall-Bundes die unter dem 'BocHlt von Staatssekretär Dr L e wa l d in 'Ber­kin zu Besprechungen zusammengekommen find, teilen mit __

Dl« In zwrmoltger Beratung unter dem Dor­si, von Staatssekretär Dr. Lewald versam­melten Führer ts-r Dcuffchen I.;rnerid^1l unb der beiden Sporti*erbänbe Deutsch« Lporlbe- b6rt* für Lochtathle ik unb Deutscher Fußball- bunb, stellen fest, k- bi« D.rbänd« fU> inner- Lsch nüber gekommen find Sie haben kn« gemrinschaltlich«. fittliche Drund - anfchauung durch ihre vaterländifche

0<Virf>UNt^rr einhestlich« Begeh» und Drund- sün. wünschenswert. Durch Zusammenar­beit fallen Gerät und Derwaltung verbU-gt. retbungsloter Uebergan-, vom Schul- zum ver- elnsbetiied gewährlt'.stet. der Amateuigekarck« gewahrt «in Ueixrmafe von W.t:lämps<m verhin- dort unb so größte Vollstümstchkelt der 0r.be*- Übungen und gesund« Körpererziehung des Vol­kes jx tdxrt werden.

Förderung des turn« und Sport­verkehrs untereinander und gegenseitige freundfchastliche Hilfs berettfchalt in den Vereinen lod durch neu anzubahn^nde Verhandlungen zwischen den Verbünden erreicht werden.

Berlin, den 28. Vovember 1927.

Verger Diem, Domin'.cus. HLdicke. von Halt, 3ersch. Lang. Lewtld Linnemann.

Tleuendorfi. Schmitz."

14. Deutsches Turnfest.

Unter ben mn W November eingelauienen Bor- onmeibungen wurde mit ber 3363. ticrelnemetiiung dic Zahl nen 100 000 Teilnehmern am 14 Deutschen Iurne<l in Äcln überschritten. Diese Ttribung kam vom Allgemeinen lumoerrin Lelpzig-Paun»3ori. ber mit hO Teilnehmern nach Köln ju kommen gedenkt. Der Stand ber Meldun- gen am M 'Jlontinber odeick»» betrug 34'20 Vereine mit 101 419 Teilnehmern E- ist auch »eittrhin mit einem unvernnnderl starken Eingang von Meldun­gen zu rechnen.

^heinstaffel Basel Köln.

ffl» Anstatt tte» Deutschen Turn feste» in fiöln 1928 wiib bte grobe Kheinstasfel Basel <r ö I n zur Durchführung gelangen, die viel« tau­fend Turnschwimmer und Schwimmerinnen al» Tnlnebmer leben und den machtvollen Aufschwung de» Schnnminen» in den deutschen Turnvereinen er- weilen wird. TU» Tage der Durchführung sind au»- erleben: Samstag, 21.Quilt Krri»X. Batten; Strecke BaselBenner «heim (180 Kilometer). Zeit ungefähr 1b otun?*n. Conntag. 22. Iufi Krei» Pfalz Strecke (Rermer»beim--Som», (ungefähr» Kilometer). *lt 13 Stunden Montag 23 Juki: Krei» Mit­te lr Hein. kireck« S o r m Neuwied, (ungeiäbr 150 Kilometer. Arik 16 Stunden. Dien»- tag, 24 Juki Kreis Kheintand. Strecke Neuwied- Köln (ungefähr 6o Kilometer). Zeit 6 Stunden.

Aus dem Mittelrheinkreis der O. T.

Die Führer besMittelrheinkreises derD T tter amme.ten sich in Verneaftel (Mosel) zu einer Kreisausfchufefitzung m.t wich­tiger Tagesordnung D e Satzung wurde geleitet von Kreisveittc <: Pfeiffer. Wetzlar, der zunächst einen ilebcrbhd übet leine nun ein­jährig« Amtsführung gab und die größeren Kr«l»veranstalt. ne i '<>? Jahres, vor allem das 33. Kreistucnfest in Dormftabl. in ihrem Verlaus würdigt« Dabei betont« et nachdrück- Üchst. daß Sparsamkeit in der Verwaltuna der tutneriscken Orgamsationen noch mehr als bi »her anzustreben sei. Dem stimmte die Ver-

25.

On blefem Augenblick« riopfte et. Peter ginß zur Tür« unb öffnete.Ein ftrautein wünscht Sie ju sprechen." sagte (Stife leis«

Georg hott« e» gehört ,Lch will nicht stören,' fegt« er

Peter nickte der chau»halterin zu und ahnet« di« schwere Doppeltür« zum fRcbmümmer. .Wenn du |o gut fein willst. Georg '

,Lch kann auch «in wenig sooperen gehen.' ..Bichl nötig, du wirst kein Wort hören." titeovg ping m» Nebenzimmer. Auch hier 6<trhtte. Büchergestelle. Tisch«, sonst nicht».

Ohne zu wollen, lauschte cr nach dem anderen 3 in miet hinüber Äves war totenfu'.l. Auch von ber Straße bet kam kein Laut Man sah Sagen norbri- fahren, man spürte ein Zittern im Hau«, aber man hörte sie nicht, trotz des holperigen Pilaster». Al» er bie kleinen Fensterscheiben untersuchte, entdeckte er, dafe sie aus dickem Gla» bestanden, rier Scheiben hintereinander. Der Kähmen war au» Eisen unb forgfWtig abpedichtet M.m konnte hier h rinn en über pofifisch« Angeiegenheiten reden ohne dafe man non brau feen gehört wurde. Ein Schrei mußte roirtungvlo~ verhallen. Georg empfand rin Unbe* i Hagen, besten Ursache er fich nicht erklären konTit«. Da er nicht gehört hatte, dafe rin Schlüssel umge- dreht worden war. ging er zur Tür« zurück und versuchte, die Klinke niederzubrücken. Sie war ge­sperrt. Tlatürtith. das war ja ganz ei mach zu math.-n unb wn ging ibn da» überhaupt an. Er tat ja. als ob er in et ne Mörberhöhle gefallen sei. Cs war schiteßlich sehr begreiflich, daß sich Peter gegen rin unberufenes Lauschen schützte.

Doch bc« Unbcbaaen wollte nicht weichen Wenn N nun bas Fräulein. Xis aus irgend einem Grunde drüben nxir. zu ichrrien begann ... woher kamen ihm diese Gedanken? Er hielt noch nicht viel aus. Er war empfindlich, Äetnigfeiten schon vernwchten

Or. pelyer darf in Amerika nicht starten.

Schon auf «In Gerücht hin baß der Deutsche Leichtatßlei ikverband k-em Am-r kafahrer Dr. P«ltz«r die Starterlaubnis t> rsagi habe n.ihm bie amerikan fche Amateur-Athletic Unton Ver­anlassung. «in« offiziell« Erklärung al»zu- fleben. bafe Dr Peltzer in Am?ri.'a nur nach Vorweisuna einer Starigenehm tzung beS Deut­schen Leichtathletikverbanbes in Wettbewerb treten könne.

Arne Borg wird Sprinter.

Der schwedische Del:r k.^chwimmer Arn« Borg erklärte, bafe er beabsichtige, alle zurzeit bestehenkten Sprint^r-Aekor> feint» alten At- valen Jonnt) Weifemüller zu unterbitten. ®r hofft derartige vielten aufzustellen, daß f.t von Weifemüller nicht mehr erreicht werben kön­nen. Siir bie Drelhunkertmeterstrecke - deren Weltrekord augenblickfich der ^Zankapfel zwilchen beiden ist w.U Arne Borg eine Zeit von 3 :20 bis 3 23 erzielen. Der Weltrekord war.'-e b.s

vor kurzem von Wtistmufier mit 3 33 5 gehalten. 3mr Vorg ist inzw «chtn bis auf 3 29.1 herun­tergekommen. aber auch Weißmüller i t tüt g. Mit 3:11.6 für 300 Vards SrriMl blieb er wett unter der von bem Schweden erzielten Bestleistung von 3 . 16.4 Der Kampf bürte fv- bald nicht entschieden sein.

Gicfein im Ringen um bie Gaumristerschaft von Neffen gegen 211 - «Id mit 18:10 Punkten siegreich.

Um Sonntag fand In Kirin-Linden der (Bau- mann schalt» kämpf i m Hingen Sl»« seid- Gi «tz«n ft alt. .'lachden^ cs t*r Älvsrider Mannschaft am vorher gehenden Sonntag gelang, bie Mann'.t>ift von '.Reimenroö mit 20 h Vunttcn zu be- jKpen. m ifetr sie sich nun dem 1. Kraft- und Sport­klub 1893 Gießen, beugen.

Im 3lieg«ngcroid)i errang Meis « l (Gießen) zuerst einen Sieg tn 1 Minute über A m reich (äleielb). während letzterer im zweiten Gange in 2 Minuten Me, seI bejte-jte.

Der technisch sehr schöne stampf im Bantam- gewicht zwischen Spohr (Alsfeld) unö Heinrich nartmann (Giefeen) endete nach der 8. dzw. 19. Minute zugunsten von Al»seU).

hierfür hatte Gießen im Federgewicht wie­der mehr Erfolg, indem es Wild Schepers (Wiefeen) gelang. Fink (Al»se1d) in je 1 dzw. 2 Mi­nuten durch prächtige Ärmzüge refp. Armfesselung auf bi« Schullern ZU zwingen.

mußt dich rasieren lassen. Der Bart ist heute nicht mehr Mode."

Weorg schaute sich suchend um.

Sas suchst du?' fragt« Peter mit einem höhnt« schen Eöchrin

,^ch such« nichts. Ich wüßte auch gor nicht, wa» ich zu suchen hatte." Und doch war es Ihm. al» ob jemand im Zimmer sei. Der lächerlich« Gedanke flieg in ihm aut «» könnte jemand in emrm Schrank versteckt sein. Dies« Dame, diese» ßriluinn ... In einem Schvonk? Bem, da» war Dahnsinn.

..Peter." jagte er leise und bittend, J)u mußt mich schuld'Mochtest du nicht so gut sein, dein« Schränk« zu offnen? Ich hab« den lächerlichen Gedanken, ich gebe ohne weitere» zu. daß es ein lächerlicher Gedanke ist. ol» ob jemand in einem dieser Schränk« versteckt sei."

Peter zuckte btt Achseln, stand auf und öffnete die Schränke, einen nach dem andern. St« waren leer.Du bist noch nicht gani gesund ' sagte er mit einem unangenehmen MitleidDu mußt dir noch richt zu viel zumuten. Sir haben gulangt miteinan­der gesprochen. Du hast dich vtellrichi aufgeregt. Um nun aber über ben Boden ein vorläufig abschließen­des Sort zu sagen", er hatte sein« kühte Stimme wieder gefunden und dachte dabei: 6ef!^m. daß es mich setzt so gleichgülttg läßt, hat er nur nicht vor einer halben Stund« di« Hand htngestreckt?, standen wir nich: einander nahe? ..Das oHo den Boden bettiff.. so möchte ich bemerken, daß sich dein Ideal imoc'ahr imt dem Ideale Fausts deckt. Luch Goethe spricht ja am Schluss« seines reichlich langen Thea- terftürfes rom Boden "

Faust', wiederholte Georg sinnend,in der Tat. ich hab« einmal den Faust pe'efeen. unter ganz beionberen Umständen Ja, unter solchen Umstän­den, bafe sich mir vielleicht rin Wort deutlicher ein- geprägt hat. als früher aber du bist ja auch dabei gewesen "

,5a, ich erinnere mich. E» war tm Winter 17/18. (Eine Truppe spielte den »Fausff hinter der Front. Ein Huf atmen zwischen den Kämpfen."

Ja, rin Hufatmen', logt« Georg langsam,eine Seltiame Nacht." Deutlicher und deutlicher stellte fich das (Erlebnis vor ihm hin. Vos war da» Erlebnis, das ihm in der Anstalt in oer'chwommenen Umrissen «schienen war. als er mit seiner Frau gesprochen hatte. (Fortsetzung folgt )

Im Leichtgewicht brachte zuerst stun- ft« i n itBirfeen) gegen Sch« mber (fll»l<C) rin« .xwilte l1 ntäutebuna. indem er nur 2 Minuten stand- hiril und ein« ibederiag, rinslecken mußte Im zweite''. Gang« ingtr rt »«doch wieder Irin# vor- \uglub« '8mgi.in't unb sühn« nach schwerem lampfe i?l Minuten) fein« vorbildttch« Hngriffswrif« jum Sieg«.

Da» Leichtmittelgewicht war durch Stickel Cälstelb) und Jeschk« (Gießen) vertre- ttn. Ieschl« befand sich in auegelprodxn guter norm und bracht« seinem Gegner In beiden (Bangen |t eine Niederlage bei Jedoch wurde >hm im zweiten okmgr ber Sieg mcht guigcschrteben weit non der «ampHeUung nicht «iniiMii-bfrei iestgestellt nwrben tonnte ob er nach dem anaesetzten oerkehnen Au»- Heber beim stiederpehen auf die Knie eine sichtbare Pause eingefallen falte.

Im Schwermittel a* wicht holte Mei­ninger (Gieß«) gegen Welker (HlMelb) vier Punkte für Gießen heraus indem er den sich kipler wehrenden Welker in 12 dzw. i Minute durch Ein- dnicken der Brücke refp. Schieudergnss bejnwng.

Ädols S ch e p « r »(Gießen) ,legte im Schwer­gewicht überlegen gegen Martin (Atescld) In 1 dzw 2 Minuten durch Eindrücken der drück«

Ausfallend bei ben Jlampfen Ist die »um Tril recht kiirze Zeitdauer der Siege von Gießen, jedoch stehen der eifrig oorwäri-strebenden Mannich.ist noch schuxre stampf« gegen Vtetmenrob. Marburg, und stussri deoor.