Staat und Kirche in Hessen.
T*w hessisch» Realer-"- nimmt In etoer angrren. in der ^Darmstadter 3tt!ung' oero'ienr- Ld)tm ijrfidrunfl ya den Ausführung«" de« Vertreter» dvr sttrchenreaieruna in der Atzung curn 24. kovember de» Lanbeskiechentaae, Stellung. Sr wird daraus ou^rfsam «mich:, M di« Irtlärung de§ Vertreter, der «rchenregierung nicht aen in Lee Dresse oeröftentlichen Satz ent- daUen hab# ,.!tsss heut, ist Um, Eijohun» de» Stoal»yt|d>uflM dnflftrrtm. Mn zwei Stellen hab« der vrnreker der *itd)#nr<gi«runq daraus hing«, smesrn. dah Jrw (k rhvhuno brr haa tll*«n Leistungen um 25 oom Hundert erfolgt sei. so txjf> die ffirdy kB« nicht mehr 322 <XX) Ttt., sonders 11? W 5Rt empfanp«. Urb«riehen würbe dabei die uastachr. b-ih bei Berovuvq de» Stootsooronschiag« rur do 3nbr 1927 der staatliche Zuschuss um weiter, 25 oom Hundert aus insgesamt 50 oom Hundert erhöht worden ist und demgemäss Kstt M 72«) Tif. betrügt Dieser Betrag war der Kirche dere.l« am 2.3ult 1927 oollftandig aus- zahlt. Weiler weist die RegierungnerNorung auf ,, Dar leh, n hin. die der Staat der Kirche zu günstigen vedingunnen geflebm habe, und führt dann roi« folg: »ort: . Die schwierige Log, der Kirche, deren finanzielle Sorgen auch der Steel nicht "erkennt. Hot hiedurch gewiss entg,g«n. kommende Beachtung gefunden obwohi aud) der Staat letdst sich in fln mzieller Bedrängnis befindet und n'chl m der Lag, ist. seinen Voranschlag ohne , rhebtsthen sfrhtbetrag abzuschliessen. So wenig wie bet anderen Porperscb-.isten vermachte der Staat freilich die Tatsache zu beruksjichnoen. dass auch die "rche durch ihr • pssichtgerr-nsse Beteiligung an den '!eichskrt,g?<inteihcn bedeutende Verlust, erlitten bit. Ob ind inwicmrit etwa die staatlichen Leist un gen ans Aecht,Verpflichtungen beruhen blieb bei ihrer ErorKrung äusser v< tracht. Edenfowenig wurde die» georust bei der kirchlicherseit» erwähnten (LrhShung brr Dotation in va^en. Dort lausrn übrigen» di, ftaailid)en Cd- stungen nach dem (besetz vorn 19. Dezember 1924 nur bi» wm Und« br» Jahre» 192X Dann soll darüber .ntschiedrn werden, ob und in welcher Form staatlich« Dotationen üb,rha:iot aufrecht zu erhalten lein werben. Wie weil der Kirche rechtlich be- A r Ü n b , t, Ansprüche an den Staat zu- itehen. ist eine im Lause der geschichtlichen Entwickelung vielfach umstrittene und bestrittene Frag, Der Standpunkt der Kirche zur Nechtssrage ist iel,t In einer eingehenden Al Handlung näher begründet morden, die Im April 19*26 in den Beitragen zur h'fslschen Kirchenpeichicht, veröffentlicht worden ist. Dass die Stellungnaym, des Staate» hierzu in einem Memorandum zum Ausdruck kommt welche« zum Teil abgeschlossen und der Kirche übermittett ist. zum anderen Teil« — au» der Kirchen Verwaltung ubritzen» bekannten (Sninden — noch im Abschluss begnssni ist. wurde von dem Herrn Prälaten bereit« niitgeteilt. Den Gegenstand dieser (frörtmm- gen bilden An >md Mass der staatlichen Leistungen. Nicht dagegen handelt es sich um die im Ärtitat 138 der deutschen Neichsverfossung vorgesehene Ausein- anderseizu.iq sriblosung). Di« Grimdiäne. welche nach der Neichsver'assuna hierfür auszustellen sind, hat da» Reich bi» «esst nicht erlassen.''
Oberhessen.
taiiDfrci* Wicste»
T 2MI f n b o rf a. b . 0 a b n . 1. De» Ttoch- örm vor einigen Wochen der Lehrer Heinrich K l m in « !. seither In Elbenrod, die hiesige zweita Lehrerstell, übertragen wordcn war. trat er heut« seinen Di mit In unserer Gemeind« an. Schulderuxilter Düll, der nach unserem lang- jährigen im Mal In den Ruhestand berichten Lehrer Himmler bic St.-lle bis setzt verwaltet hatte, wurde zum verwalt ec der Lehrerstell« tu 9fb«nrot> ernannt.
ar. Grünlngen. 1. Den. Unser Lehrer Rullmann ist nach mehrwöchiger Behnnd- Tqng in der Augcnkli tlk gestern wieder zurück- gekommen. Schon dreimal in diesem Jahre hat er wegen feines 3ug nletd.-n- daS Kraiikrndau« ausluchen rmilffn. *$>3^ linke Auge hat die 6?b- Iraft vollends verloren, währ.-nd dem recht'n das S b vermögen g,nz erhalten blieb, ör h vssk. mit dent neuen Jahre fernen Dienst wieder auf
er geyaungrt, oor^dtlg ktn« Abichteb p nehmen Durch ‘rin, reiche tmntntjk aus »taten Orbtaten. oax, 'ein, oarbildtiche .^uvortommenhest und ^reundlichkett war er hier allgemein geachtei und geehrt. — Der besang verein ,.(Ä , r m a ■ i e' von hier unter Leitung von Lhormeistar Harntfch <&anenbom) wtwi haltet ar kommenden Sonntag abend m V ‘ rklar einen Werbeadend für da» deutsche Lied >rd den deutschen Aänner- qfkmg. Der Verein entfaltet rege latiafeit; ir «r langta schon mehrer, erst, unb Hau ptehren prell».
y. Rüddinashaufen. 1. Fey 3tt bei ersten Iijrx wird unter Ort Autovertzin- düng nach den S'ationen Odenhausen an der Lumda und Grünberg bekommen. Herr Scherer l-ainer-Hof) beabsichtig'. ein n r-g-l- massigen Autoverkehr von Weitersh rin über 'Ru-Öbingebaufm noch üben bauten und von da über Tvc'ter-Hain, Bernzseld, Atzenhain. 3-ton- genrod. Lenhotm nach Drünbcr z unb zurück nach TLxilershain zu eröffnen. Di« 6 t.xf? soll t ä a - l i ch zweimal gefahren werden, ab nds wird da« 3uto noch einmal von Weitershain na<$ Obenbaulen unb zurück fahret. Bin genauer Plan liegt bi« jetzt noch nicht vor. Da« Unternehmen soll von den anliegenden Gemeinden unb b r (Prünberger G e s chä st «welt finanziell unter litztzt werden. Don aH m 8tn- wohnern der interessiertm ®em.'tnb:n to'rb das Projekt sehr begrübt.
w Langb. 1. Dez. Dieser läge hiril unser Gesangverein .8 i n t ra 4)t** fein? d-.esjäh- ngc ordentliche Deneralversammlun g in der Dastwirtschast Ron'haler ao. Da ilt wurde das 42 s 4 hria « Stiftungsfest verbunden. Rahezu sämtliche aktive und passive Mitglieder hatten sich eingefunden. Die Rechnen isabla^e erfolgte durch den Rechner Steeg Trotz grosser Ausgaben bei dem l l.-sjähr g:n Dertunis'ingen und erttem Bundesseft des Horloff-Wettert al - Sängerbundes konnte em ansehnlicher Ueberschuss erzielt werden, der -instragrn) ange'eit wurde Besondere Anerkennung wurde dem Vorsitzenden. Metzgermcister Kammer, gezollt für seine um- sichtig«, uneigennützige 2rbrit bei der Organisation und Durchführung des Festes 3n der Leitung he» Vereins sind nun nach Stell mabbau und Lehrcrwech'el scste Derhbltnisfe geschaffen. Lchneidcrmeister Appel, der neue Drigenk, bat den Verein auf beachtlich.' Höhe geführt. Mehrere Vc'angSstücke und einige gut vor getragene Männerchüre brichloNen den angenehm verlaufenen Abend.
JRrci# Büdingen.
# Schzell. 1. Dez Der Tvlef-ngrund zwischen hier. Drundschwalheim und V.fles hatte in den letzten feuchten wahren schr unt-r stauender Räfs« zu leiden. Die guten SultcriuHcr sind infolgedessen verschwunden und Schilf, iZckrneidgras unb Vinsen an ihre Stelle gc.teten. Einzelne Tvicsenftücke ft.b.n dm ganzen 'Sinter über biv lief ins Hrüssjassr h nein un er Idailcr, rcnd wenn zur Zeit b.-r Heurrnt? ein starker Dewi lterre gen nied.rg.ht. muh das Heugras aus dem Tvasser an trocken« Llellen gebracht werden. Dobl sind Abzugsgrüben in genügender Zahl norh3nden, aber eS fehlt am nöligen Defäll zur Hecinii. D.-r'chtedene tsniwässe'-unge >ro» jekte wurden bereits vom Äult urban amt ,'irieb- berg entworfen, alle scheilerten bis jetzt an der Äoftenfrage und der Bcri ilung aus die in V.tracht kommenden ®emelnbvn. Run ist eine Üvassergenos>«nschaft im S'"ichen begriffen. die durch Grrichlung einer grosszügigen Entwstsserungsanlaa, ein, gründlich« Verveiscrung drr 'Viesenslache in der Hor- i off Niederung berba führen will.
Ärcie ckilsjcid.
>4 AlSfeld. 1. Dez. Auf Einladung des biefigen Kaufmännischen Vereins, der Einzel- !)anüeisver.'in‘gung und des OrtZget^-bevereins hielt am Rkiitwr chabetrd cer HandelSkainmer» Syndikus Dr. Zeidler sV.csscn) im .Heffischen Hof" einen Hort raa über .Reichs- und iande-rechtlich« Regelung ter Gewerbesteuer", ter gut besucht war Der Vorti genbe befasste sich im Rahmen des Defetz- entwurfs über die V-reinhritlichung de» Steuer- rcd>‘J mit der be ib ichtigren Reich-rahmenrege- lung der lAewerbefteuer. .reiche er einer eingehenden Kritik unter Gegenüberstellung bet Korde-
nehmen zu kdnn-.-n
- 2 kein dach, 1. Dez. Lehrer LH f) , l n • r i ch Meissinger verliess heute mit Zamili, unseren Ort um seinen Rubesitz in 'stiessen ju nehmen. Lrhrer Tlriblrger war 19 Jahre in unserer Ae- meinbe tätig. Durch angegrilftne Gesundheit wurde I
runaen der deutfechm Vöirtschari unicrzog. D?r vorliegende önttmirf entfpre^.' In vielen Punkten nicht den «Forderungen und Wünschen der deutschen Tvirtfcha't Grun> ö tllch mül e verlangt werden, bass die Deroerbefieuer aiisschiiesslich von den Gernrinden erhoben werd« und nicht
messen. Denn zu j«Vm fühlen g hören die Umstände. an denei es fich eiuzündet und entfaltet ... TDer aber wollt« nach rückwärts etwas sagen üb.T Umstände, die nie als waren? Mir scheint, dass auch Dein Ginn für das chchicksai» balle zu ausgeprägt ist. als dass Du ein« G.gen- »»art mit einer möglichen Vergangenheit b*- fastetest Vielmehr wirst Ju daran denken, wie llch mein unb damit auch Dein Leben in Zukunft gestalte.
Ich triebe mich Gnde die'es wahres mit Gtlore vhiaia wtbeiraten. der vorgestern nach den Philippinen aDgrrelft ist. Gr ist in Manila an grossen Pflanzi gen beteiligt unb im Laufe der Zeit b-*: Bll leipun^t des Untern hmens geworden äben dieser Umstand zwingt ihn. jedes Jahr einig- Monat« auf *tan Inseln zu verbringen Den 5efl X-s Jahres werden wir zwilchen Rom und sSaf l auf teilen, wo er eine Villa besitzt. Ich feldK werd« bieten Sommer bei Giulia Ortiuiiut in ©nrafu» und später bei Angelina Lancifi in Palermo verbringen, di« Du beide '- mst. Li.- find äusser D.rin.em Vater unb Dir. 'ie einzigen Menschen, die um mein Schicksal tri fen.
0» wird nun nicht an Leuten fehlen, dre versuchen werden. Dich zu bemitleide!. Ihre Zahl wird sich verbreil^che-.i, wenn erst einmal meine Diederve b Iratun.; belaniU gnvorben ist Du teilst Dich brer ti ert?• ?rer wL'en 2L*^r eine Sorte un rr ihren wird Dich doch vielleicht leiben machen oeii <te ohne sc des innere Schamgefühl ist Dlefc Leute trerX-n d»e ?rag, au «werfen, vd. was ick« aufgeals Gtn'atz n cht w hoch fei gegen das. was ich gewinn«. Sie uneben mit ^»chzeze- nx-n Ach'ctn r d Vraven mit etium Srltenblt f und einem Lächeln des M| en «eiligen Vinnerstä rdni''« v «ngen auch tnemt 3be hab« ml' doch 'ch.tessf.ch innerhalb ihrer «rriw unb teilen ,^orm die M^gll Äkeit aege'nTn. einer Liede, di mich erfü'ff. V\ elfer H- .(*•»•' ihr A«cht irr b rt zu lallen wie so vie.. - a> X- -> freuen, Me tr<b<r fchiechta •attinnen noch fch-'echle Aiütter find.
Liebes jtlnb ich btn dir letzte her trauen, di« sich zur XiAlrrtn auTivirft denn ich kenn« die Adle und die Aengst« >es me d ch u t
zens und weiss, wie unglücklich und unfrei viele meines ch echtes durch ben Zwang äusserer Dinge find. Oie sie nich' die Kraft Haden, ab- zufchütteln Aber ich lasse mir «aenl.iwenig an meine eigenen Aullasfunaen rsthre.i unb verbiete, wem immer. Massstäbe an mich zu legen, die nicht meinem De en anjepaftt lind. Ich bin feine von jenen grauen, dir ihr L-ven in Halbheilen oder Heimlichkeiten hinziehen. Das bald ist. ergreift und bewegt mich nichl, kann allo keine treibende Kraft in meinem Leven fein, und was mich wirklich ergreift und mein Schicksal weitertreibt: das kann ich unm.^llch heim- Itch fern lassen.
Das mich ertülli. ist ein« gross« Liede, di« ich mir nicht ersehnt nicht erzw > igen tat»« bi, über mich gekommen ist als ein Geschenk ütotie»
Ich bin heute eine Zrau von aa> > nd>reisslg Jahren. In meinen Abern fliesst dos «tarke unb unverfälschte Vlut meiner be«'ifch« i unb pro- veirzalis Ken Ahnen der Lf Lenrider unb der Dr-quiunan Ich wüsste nicht, vor Gott, vor mir und Dir. dem Kind« die'es 'Blutes, was mich dazu bewegen tollt« hem che««y meines Ledens untreu zu werden. Das ich in mir leibt an Kraft und Vlüte -erstbrte. zerstör e ich denen, die ich llebe: und damit Dir zuallrrerst. Ader
do wir Herz In Her» und Au^e tu Auge fufarnm«sprechen wie nie zuvor, '«'bl wenn ch Dir nun einen Sch.nerz hätte bereiten müssen ich hätte ihn Dir nicht ettparen könne, -s wär« meine Aufgabe aeoe«en ihn fruch'var in Dir zu ma-chen. Mit keinem Dort« wird tr.efr Avt- Sucht getrieben, als mit dem Dorre OHer tut «in Opfer hat Schönheit un> zeugende kraft dassertae weich«« n'cht der SniMgurw. fo'C-em qang den. flMu'.l entfliess! Sollte ich Dich mit bem unfruchir ersten all« Vrrguchte belasten? Du selbst würdest mir Me 'chmer^- llchsten Vorwürfe gemach, habe-.-, in ten Augen, blick, wo Jvj »ur »rfennTnll g«{ tgt ^z^est denn Du hättest aa dem. was in --rr sinnlos zerstört messen toäre. um fo tt.'er jeHtten. H ed er Tvin Dend-n war*
D s ich Ffr [eir Alfons, gie v. sich nzch« für ,«de Hran und nicht für sessen S?hn Dass ich es Dir la ?, 'sthrr klbt be i Gah-rnk.-n weiter
SM- noch vom Ganbe, *itert wtT* dta ®hv beziehung der freien Berufe bi die Gewerbesteuer geordert werdens eben Io bte Verdehaltung Eer Hllialsteuer bzw. Ausbau auf alle Stliai- geschälte Der Kernpunkt der ganzen Frage sei dl« Senkung der Gewerbe steuer. Der poettaaenbe gtnnrvrt berechtig« tn bte<er Hinsicht zu fehrm grossen Hoffnungen Das System der Vorauszahlungen müf'e endlich aufhören. Industrie wvb 5 jr^el hätten cm Interest« daran, dass di« Vorlage im Acichstag« mögl.chst bald zur Veradfcht«. btmg komm. Dem Bestreben der Länderregie- rungen. «inen möglichst weiten Spielraum für Mr Gestaltung der Gewerbesteuer zu lasse», müff« von Seiten der Dlrttchast nttgegengefrettn werden Aach dem oorlirgenben Sntwur'r bedeut« dir mit so grosser Ju.xricht erwartete rrichs- recht'ich« 'Äegc’urKi eine Gnttäufchuna fstr M« Dlrtfchof: xfm zweite» Teile 'eines Vonrag.s befahre «ich Dr Zeidler mit der lande«- rechtlichen Aegelung der Gewerbesteuer in Hessen und gab einen UeberbUd
J." die Vorgänge im Hefirfchen Van>tag. bte Un vergangenen Sommer zur Ablehnung des ^egtenrngsontwurfs über di« Gewerbesteuer geführt haben, was vom Standpunkt der Stauer- ic bl er und der Dirtlchaft zu be bauern ’rt. An Den Vortrag der mit Verfall aufgenommen wurde, schloss 'ich eine angeregt: Ausiprach«.
Giarkenburg.
• Darm ft abt, 1. Des Generalleutnant i D von Dilllch. genannt von Pbllnltz. feierte am heullaen 1. Dezember fernen 77. Geburtstag und glei --zeitig den Tag. an dem «r vor 6S Jahren beim Militär eintrat. Adolf von Dillich tmirte am 1. Dezember 1853 In Butzbach als Sohn des späteren Cberfien unb Kommandeurs des Grossh Hess. Lhevaulegers- Aegirnent-, Cubtoig von D !l ch. geboren. Im Kriege 1870 71 nahm er Im Gefecht bei Bois dommun den Komm an eur |ran,b ilchen Öan- cl,rs-Aegiments gefangen, n d ssen Besitz wichtige Papier, gefunden wurden. Später war von Dillich Kcmmanbeur ter Deutzcr Kürassiere Im Jahre 190« wurde er mit der B fördernng zum DeneraUeutnant zur Dispv l'.ion gestallt
Ehrendoktoren derTechn. Kochschule Oarmstadt.
• Darmstadt. 1. Dez. Vektor unb Senat der Technischen Hochschule In Darmstadt haben auf clnflbnm.gen Antrag der Adtellung für Architektur den Deh-im/al Pr:s:ssor Dr. phit. h. c. Karl Bantz « r zu Marburg a. L. bem Maler hessischen VvlI-tums. und auf dnfhmm.gcn Antrag brr Abteilun z für Maschinenbau nen «Habrikdelltzer 9mll Schenck zu Darmftabt in Anerkennung Liner hervorragenden Verdienste um Me Entwickelung Der Materialprüfung unb die Einführung schw ng m-siechntscher Methoden in den prakti chen Masch nend.trlrb. sowie fe.ner wirksamen Tätigkeit im Inter sle der hessischen Dirfchall die Würde eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber verliehen.
Preußen.
tircte Wcylar.
1DCQL Deylar, 1. Tty Gestern abend fuhr eine Lohnkrastdroschke mit bvn Itnleu Achsen auf den Bürgersteig auf. schleuderte einen jungen Mann in eine offen ft c&cnbe Haustür und erfasste ein junges Mädchen, oas mitgeschleist u>'cbe. Dährenb der junge Mann mit leichteren ÖDarltounbcn davon- kam. trug das Mäbch.n so schwere Kopfverletzungen davon, dass es in em ft cm Zustand« im Krankenhaus bir.üeberli gt.
• - Wetzlar. 1 Dez Der gestrige Ferkel« markt zeigte we'entllch gc.' u> Austri ds- ziffern ah die varäerg h n).n Märkte. D ment» 'prcchenb hecricht« bei l bhas.er Jlu-vu ig r ger Handel, so dass kein Ue.>er'tand v r?h?b. 5 bl« 6 Wochen alte 5 riet wurden mit 12 dis 15 Mk. gehandelt, 6 bi» 3 Wock en alte XI c? kost ten 15 bi« 19 Mk.. während ältere 5?rt l und Läufer- schweine entsprechend Höhr bezahlt wurden.
M.tinü2u.
WSA. Jrankfurt a. M. 1. Dez Der Paketnachnahmeschwlndler Liebscher treibt hier Immer noch fein llnwe en. Indem «r bei Aerz e ober Aerz innen, die er erst durch einen Xe ephoiwnruf zu einem angeblichen Kranken von ihrer Wohnung »egfout, Pakete gez.en Vornahme bei den HauLangefielk.en anzu-
den ich unausgesprvchen laf1«... Es ist 'pät aewkräen. Lieber, unb ich machte schlafen g aen. Do immer ich bin. Alfons, da bl ft Du auch Hast Du aber Sehnsuch'., meine Hände ui svüvei und mein Ge ich! an >em Deinen 'o komm« zu mtr ober rufe mich an irgendeinen Ort. wo Du mich «ehen willst Denn keine Liebe, welch« es auch fest soll deL Körpers entbehren, wenn lie den Körper »erlangt"
(fin rhuntr Hans^ in Amerika.
Gin ^ssund«rps«r> das durch sein« erstaunliche Klugheu all feilte berühmten Ahnen ein- 'chllessl-ch d«s bekannten klugen Hans tn den Schatten stellen soll, errett geqenwärl g das höchste Jntevtifc der amerilanilche Di'sen'.chafL Gs ist dies, wie aus Leuyork bertchtei wird, die drei Jahre alt« schwarze Stute Lady, deren Heimat ein« lleine Zarm im Ktvile Ghestrrtield n Virginia ist. Biele Gelehrt« unb Stu enttn bet Psychok^z e haben bw Lady .interrnawt*. und glauben, di« einzig mögliche Grklä-una für die erstaunlichen Leistungen des Tieres in feiner Zähigkeit, die r-’enlt,.!tvr Gedanken adzuieton. aelunden zu haben. Hai es doch bei dm '.-tzten Verbuchen togar aus Kragen in chne cher Sprach« Antwort acgeben und den Sieg Demp- '«ys tn fernem Kampfe mit SHarkey voraus- ^rfagt (ij. Aach der Meinung .-.nes anderen Gelehrten, des Dr. M-chlach.an. b«|:tzt bw Ladtz ubenwnnale Kräfte und hre Leist«.llnb curch eine unbewusste Zortpiia-izuna .*»» lwen'ch. lichen Denblms auf das Tier zu erklären. Jedenfalls lind bte von dem Pferde bewirtenen Aöhtg- (r.ten geeignet, das hdckste Erstaune» *u er wecken Auf einer TI'chp.alta werden PNbcke. wie ft- Kindern zum Spfelzeug btanrn. ausge- brrttet. deren jedar rr.,- Zahl aufwrtst. Da m richte* ein Zuschauer kn seiger ebner Seinen Uhr nif eine bestimmte Zell. z. B. P 'Wtoutan nach 6 Uhr Afemand du' cr hm ’eiber hat 1 dieses G-stektan ee'eben Aul Die Krage .Wto- i inri Uhr ist HF berührt drs -»erd 'vglriss I sn: leinen Austern drei P'.bcke. bk b*r Zrhien „(f. 1- und 0 aufax- «m Wenn B»^-' 'ix
• au- den 'PMäcrn verze' ch^et ’inbi to i«-' dns
bringen suche, was ihm tn Frankfurt als auch cm 25. A.vember U IHawnteim wieder geg eck ist. Sc.n bef.n.erer Trick be :«he bar.-, llch nach vollbrachter lat auf di« G l«uiNib* zu tatzen unb an r.ntm ander» Orte am gl«ichem Tag« wieder neu« i?pfer |» lucheu. -- Der Akoed bei 3ronbrrg hat bis letz: noch keine Aufklärung getunten Die S.-Ciiee der Leiche ber ermorde:« Gerber hat ererben, bass das Mädchen wahrscheinlich '-nächst mit einem S«n gegen der Kopi geschlagen worden ist. Alsdann erhiei: et Stich« in den Hals durch die b;< Ha'.sfchlag ater durchschnitten wurde Der Tod burfta den-
ng etngetr« en ter». - Die fr- demokratisch« Stabtetrerbneiee- frafllon beantraat dl« Gewährung einer Deihnachtsbetbiife an täruerb*lol« und < I eglii'ae des Wohlahrtsatutes tH« Bei Hill, toll 10 bi» 30 Mk betragen. Ausserdem sollen bt< Verheiratete» eiuen Gutschein auf rir Le- bensmttielvaket erhalten
Oie $inaiu(oa<
der JranffuHer (^tädtischsn Hübner
WSA 5 r a n U u 11 a Ul I Dez Uetai dem Vorsitz von ObetbürgrmidQer Dr C a n b • mann und unter . - -'.ng bet Jntenbanier
und des Dir«'
gtt Sitzung die sch«,V ü h n - ssach teilte dem bctrtfic;.
•’ ' adu'chen Bühne» bat an aesteru tn mehrli'ind-- nzlage b ^e * tt- ' *rr* •- ;....... ^1 eck
. i. x® Uinvemebme» MU .rausfchuss der Stodtverord
netanveriamn lang .n'wtfchen durch Beamte de» Aeri'tontan't.-z e.» « genaue Prüfung der Krag erfolgt frt. tnBXrtnc : die Erhöhung bet Perfvnal- kvsten zwangsläufig lei d h au* tariflichen unb vertragirchn b .. atlrat verv'lichtend«- Tinbungm beruhe. ;->titbet bade Ich mir n wandfreier Bestt-rmcheit ergebe«, bass bu-f« zwangsläufigen Srnctru grn der v.rionllche.- Ausg aben ?on 1025 2^ bf tagen 258 600 281. von 102'' 27 wriiere 423 4?0 Ml DLHreTttz bn Jahre 1925 noch der Zu'-tass rem l1 . Millionen Mark .zi -milch au^geu-idji hab«, fei 1926 «u der vorerwässnten unvermeidbaren Mrhraus>)abe um 258 600 Mk. noch fcimu tftTitan bah zug , h bte Einnah n e um 33J 4 20 Ml Aurüdgeaangen lei insge'amt betra-« also die unabwendliche Mehr- beloftimc 'wn 1925 2c 59$ .XX) Mk Denn bem- gegenüf-er die wirklich« lleberichrertuna der bewilligten 1* . Mlfk zm ftch auf 389 300 Mk. be
II«i Deut-
b.’ett. dass von T.u^t4>t»cat unb T refften erfolge- ich gx'txxrt lei. wie denn auch z. B. bi» 'ock).i.chen Ausgah.n rtnfchl.essiich D.-kovuttonen und Kostüme von 1925 26 um 25 300 Mk. zurtick- CKgangtn feien. Gin« unabbjngig vom Willen des Au '-.cht-r ites ein-ret.-nde Verfch4echteem»g um 593 C00 Mk du-ch JparfamMt auszuglrlchen. M eben vd lip > nm ..ich Die «rärenmn - han- ixste tobaim die Ira»- durch v Ich« Mittel für die Zolle tinr u? -n wickltrng in .n-r an- gegeden.n g fabrbr benben Richtung zu vermeiden \L n,<bfi j 'M tue i- st en Mahnahmen vorgrich az«n wie man dem Aückgan«l der Einnahme« Einhalt tun unb ihre Sfrtjtnmq HerdeIführen könne lieber d rie Bor sthläge wirb nach crtofqlet Prüfung alsbald in iwruer Sizung der Koinmlsfion Beschluss gefasst werden.
Kunst und Wissenschaft.
Uraus.ahruNg hi Mains.
Di« rührige Intendanz des Mainzer Stadl- i^eaiers dar vo.^eiern tg.cn Getreten wieder eine Mrau» ührunz. D « mal war «• der S jtianf ..Daniel in der Lowenar-de" von He-- • i.iarn Lek11 ch und Mai 28 a I # n. Aus de .i durch hie Autoren vo.l^agcnea Zu ammenschll.tz Dieobalen-M. sind eine Ae.h« lustiger Ein. fälle und urfomiktr 2krw (fluitan hervor- gegangen, kle. von den Darstellern Lott wieder- jeceben. das aal b«'ey e Haas bis zum Schluss trrf .ich unieroleLen Darsteller unb Detsalsrr konnten lebhas ei Bel all der scoh gelaunte» Zuschauer qulliie.en.
Cln neues Dahaeswerk be« Waller b Molo.
Waller o Molo tat ein neues Stwuto'd ..Ordnung l m E h a o »" vollendet dellen Urauf ührung tm De-rmber tn Hamburg RatiftnbeL
Sprechstunden der Redaktion
I2 bi» 1 Öhr mittag». 5 bi, 1 Ütze •a*mi!teen * $am»tafl nachmittag |dd)lo;kw
'< Welle bte Aime« brr anwesenden jrem en zu'amrnen. ja einmal fügte es auch den Mä ch»-nname« der Gattin Sri Tr Machlachlan zutommen. den ht.rwr der Anwesenden äusser den beiben W>egauen Utw*. Jffbft so fchw'.ertqe Tvorte wie .6<kcr K" buchst ad'.ert es tehterlos Lady ist seiner Br^tzertn. einer Mrs. Honda, tm 2Dt«r von |®ei Wache aber geben worden. S'.e hik ihren Pslngllna mit bet itaiche gross gen? zeit, und er folg' ihr uveeall hin. tm freien u w Ins Haus Set*w üLematfi-. llchen Zaä gkettan bat ’te ercdeckl als es f'ch derausstekkta. dass Kinder der Aachdam nicht» vrrberge-i konnten, was Ladv nicht eufgetonben hätte Denn d e Beriuch« mit tw Dserd Der- genommen werde, berührt fe.ne Pflegerin es n.emals, sondern wen'«i ihm meist den Aückir« und schiesst bte Augen. Di« Mehrzahl der om- gelegten Hragrn f'.nb auch tokchä. bte Mrs -i .mer nicht beantworten könnt«. >.<• Stärk des Pser es (Mal mefr auf dem Gebiet der Zahlen als auf bem her Buchstaben. Es tan- ichnrll Bruchrrchnungen aus führen und hat euch « nmal die Quabratnur^el einer .Zahl richt » a. zöge«. Bet Beg nn lesner gririgen Zättefrt scheint es :n eine Art Schlaf zu verfalle«. Sei te Auge« IHllessen «ich, um uch pldtzllch zu Mber Ein mert»urM>T Bortill rrrlgnetc sich als Lady von rtre-n Jour.rtl-.ften, H^n-^r Stc^. aulgetordert warde. bir Arian'sbrnchstoden ietnes A mens p-lameieuzu'eyen. Lady ix.-ührta zunächst hr« Buchstaben H, was z^elleilos richt.z war Als «s aber dann auf bm Pflock m i « nre T htnwres. gaben bte Arrwrienben ihrer •*ttäuM)u«e Ausdruck Ader Mr Stiag trat fstr das Pferd und feine Lesart des lernen.* »’•«. Wibem er tagte .Lady boi vvllsta tdtn r*t> den« ich schreib unter hem Decknamen Tayto? ' .Mr« ^v»da schk'.etzt bas Xier bei Aach, nie- Tji» ein. eTS:*uF meint fit. . Aus Aigst vor Hiebe«? Lady tvärde mich loten wecke», wenn hr ein* Erfahr broht" — Wir geH n be« Be- r ch der Karwttä' halber chnr xiir^a^en - ke« verzl-ckte abe- auSbticflA bereu*. ::yafc..r.t G wä.r *ür ie G.eubwürdigtell die'kr neuesten anmrike.rifche« Senkt flau w über-


