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des Stoffwechsels anregend. Dm: allem emp­fiehlt cs sich für di« gewöhnlichen Fälle von Blutarmut; genügt doch schon oft ein Verweilen von nur wenigen Tagen, um die -Zahl der roten Blutkörperchen und damit den Hämoglobin- aehalt des Blutes bedeutend zu vermehren. Leichte, kompensierte Herzfehler können nach ärzt­licher Vorschrift durch die namentlich in Reichen­hall üblichen Oertelschen Terrainkuren geheilt werden. Wunder wirkt das Hochgebirge oft bei Erholungsbedürftigen nach schweren Krankheiten Berühmt sind die Heilwirkungen für geschlossene und Knochentuberkulose in besonderen Anstalten in Davos, Riezlern usw. Richt zu empfehlen ist dagegen das Hochgebirge bei Asthma bronchiale, im Fortschreiten begriffenen entzündlichen Pro­zessen der Atmungsorgane, Neigung zu Lungen­blutungen und offener Tuberkulose.

Auch der Gesunde empfindet die Ein­wirkung des Hochgebirges meist in günstigem Sinne. Empfehlenswert ist aber ein vorheriges Training durch Turnen und Fuhwcrndern. Wer aus der Ebene kommt, geht im Hochgebirge meist viel zu rasch: auch die Zeitangaben im Bädecker sind zu kurz. Nichts llnsrnnigeres als Prahlen mit raschem Bergsteigen! Wer in der Ebene ohne Gepäck geht, mutz srch er ft an das Tragen des Rucksacks gewöhnen und an den langsamen Gang, den der Gebirgler scherzweise den .Eselsgang" nennt. Sn einem bekannten Alpenkurort beginn! der Führer seinem „Herrn" vorauszurennen, dreht sich nur von Zeit zu Zeit um und sagt: „Sv an guat'n Steiger hab' i no selt'n g'habt; i mvan, mit Sahna verpack' i die Z-fpih'n in van Tag." Sv hetzt er den ehrgeizigen Touristen auf den Berg, zu dessen Besteigung ein Vernünftiger zwei Tage braucht, in einem einzigen Tag hinauf imt) hinab, nur um am nächsten Morgen wieder einen so Dummen zu finden. Die Zahl der Puls­schläge soll beim Bergsteigen nicht über 110 bis 120 in der Minute ft eigen; man kontrolliere sich zuweilen. Die Gefahr besteht darin, daß man in der Kühle der Alpenluft, namentlich im Winter, vielfach gar nicht merkt, wie sehr man sein Herz überanstrengt. Möglichst leichtes Gepäck und rich­tige Zeiteinteilung sind unerläßlich. An einem der heißesten Tage sah ich einmal mit riesigem Rucksack einen bekannten Gießener Bergsteiger mit seiner Frau um 4 Uhr nachmittags vom Berge herabkommen; sie waren von 7 Uhr früh ununterbrochen unterwegs. Als Beispiel einer vernünftigen Zeiteinteilung fei folgende Tour ge­nannt: Abmarsch in Bergen im Chiemgau im August um 3 Uhr morgens, Anstieg auf den Hochgern über die Nordseite in 5 Stunden (statt 4, wie es in den Büchern heißt). Stunde unter dem Gipfel kommt man erst in die Sonne. I1/» Stunden Aufenthalt am Gipfel, Abstieg über die sonnige Südseite nach Marquarbstein, wobei man die Spätaufsteher herauskeuchen sieht, Mittag­essen in Marquarbstein, hernach Bahnfahrt in 20 Minuten nach Hcbcrsee, von da 35 Minuten ebener Spaziergang nach Feldwies am Chiemsee. Schlaf und Bad an diesem herrlichen Badestrand von 3 iUhr nachm. bis 1/$8 Uhr abends. .Bahnfahrt in 20 Minuten nach Bergen in der Abendkühle. — Bei reinen Gletscher tour en breche man um 1 Uhr nachts auf der Hütte aus, um kurz nach Sonnen­aufgang auf dem Gipfel zu sein, denn schon um 10 Uhr vormittags kann der Schnee geschmolzen sein und so weich, daß man bis zu den Knien einbricht, während er am frühen Morgen ge­froren ist. Ein Nachmittag in oft tropischer Hitz« auf einem Gletscher ist fürchterlich.

Während manchen Menschen, namentlich tnmflen, die starke Sonnenbestrahlung des Hochgebirges nichts schadet — sie werden nur ge­bräunt — bildet das ultraviolettreiche Licht für Blonde, besonders Rotblonde, deren Haut sich mehr bläulich rötet, oft eine Gefahr. Solche Per­sonen sollen sich schon vorher vorsichtig an die Sonnenstrahlen gewöhnen. Wer unmittelbar aus der Ebene kommend, sofort in die Gletscherwclt will, tut gut, u. U. durch drei Bestrahlungen mit .künstlicher Höhensonne von 10 bis 20 Minuten sich zuvor schon zu bräunen. Ich habe erlebt, daß ein rötlichblonder Mann nach einer nur dreitägigen Hochgebirgstour acht Tage lang mit Fieber im Bett liegen muhte; so sehr hatte ihn die Bestrah­lung angegriffen. Solche Fälle sind aber selten. Jedenfalls nehme man sich bei Sonnenbädern irn Gebirge fn acht, beginne mit längstens einer halben Stunde.

Wie schwer es ist, für die Ernährung im Hochgebirge allgemeine Regeln zu geben, geht aus der Tatsache hervor, daß von zwei Münche­ner Bergsteigern, die seit 30 Sahren die schwer­sten und längsten Touren unternehmen, der eine fast nichts während der Tour ißt, der andere da­gegen sehr reichlich. Sm allgemeinen empfiehlt sich, nicht zu sehr von seinen Lebensgewohnheiten abzuweichen und nur ganz ausgerastet zu essen. Das Leben nur von Konserven oder nur von Vegetabilien rächt sich bald. Nichts ist gefähr­licher, als nach einer schlaflosen Nacht oder mit verdorbenem Magen eine schwere Tour anzutre­ten. Sch mußte zweimal schon sehr gute Berg­steiger, die sich den Magen verdorben hatten und plötzlich an einer schweren Stelle von Hebel» leit befallen wurden, vor dem Sturz in die Tiefe bewahren. Unbedingte Ehrlichkeit dem Ge­fährten gegenüber ist am Platze; namentlich Da­men scheuen sich manchmal aus falschem Ehr­geiz zu sagen, wenn sie sich nicht gut disponiert fühlen und können damit sich und andere in Le­bensgefahr bringen.

Die Ansprüche an Unterkunft und Ver­pflegung seien einfach und bescheiden. Den echten Bergsteiger werden die bescheideneren Hüt­ten in der Schweiz und die einfacheren, namentlich die unbewirtschafteten Hütten des Alpenvereins, mehr befriedigen als die Alpenhvtels. Selbst­verständlich halte man sich streng an die Hütten­ordnung uno lärme nicht in die Nacht hinein. Leider enthalten die Hüttenordnungen nur we­niger Alpenvereinsseltionen die Bestimmung, daß Anrecht auf ein Nachtlager in erster Linie der­jenige hat, der Hochtouren unternimmt, so daß der echte Bergsteiger oft hinter sog. „Hütten­wanzen" die wochenlang auf einer Hütte nichts­tuend herumlungern, zurücktreten muß. Beson­ders genußreich rst der Aufenthalt auf Alphütten, schon deshalb, weil man dadurch die Sprache, die Arbeit, Sitten und Gewohnheiten des Alpen- volkes kennen lernt, Mit Recht werden aber auf Alphütten Touristen meist nicht gern gesehen, weil sie sich zu anspruchsvoll benehmen. Senner und (Sennerinnen führen nicht das sorgenlose Leben, das zwischen Sobeln, Schuhplatteln und Fensterln abwechselt, so, wie es die Durchschnitts- Alpenromane schildern, sondern Alpenarbeit ist sehr schwere Arbeit. Man störe deshalb die Aelpler nicht, richte sich nach ihrer Zeiteintei­lung, helfe ihnen, wo es geht und trete bescheiden und anspruchslos auf.

Alpenreisen erfordern eine längere Vorbe­reitung. Man berechne aber nicht nur die Kosten und denke sich eine bestimmte Route aus; im Gegenteil, es ist falsch, sich ganz genau an ein festes Programm zu halten. Die Witterung, schlechte Disposition u. dgl. können manchen Strich durch Vas Programm machen. Besser ist es, zuvor sich Touren in den Doralpen vorzuneh­men und erst nach Sahren in die Hoch­alpen zu gehen. So gewinnt man viel mehr den Blick für die eigentliche Gröhe des Hochgebirges. Sn Chamvnix ereignete sich einmal folgendes: Nachdem 8 Tage schlechtes Wetter war, riß der Wollenschleier und im strahlenden Glanz des Neuschnees stand der Mont Blanc da. Sn stum­mer, ehrfürchtiger Bewunderung standen die allen Bergsteiger vor dem Gasthof, nur ein Sachse, der zum erstenmal im Gebirge war, sagte zu seiner Frau: „Auguste, den Mont Blanc habe ich mir eigentlich bedeutend höher Vorgestellt.“

Einen viel größeren Genuß wird man von Alpenreisen haben, wenn man zuvor gemein­verständliche Schriften über die Geologie, Botanik, Zoologie der Alpen lieft oder über Volkskunde, Alp- und Forstwirtschaft, Sprache der Alpenbewohner. Heber die Geologie der bayrischen Alpen gibt es J. B. ein hübsches Büchlein von Leuchs, für die Bestimmung der Alpenpflanzen wählt man am besten Hegis „Alpenflora". Eine Reihe ganz billiger Bänd­chen über verschiedene Wissensgebiete ist in der „Alpenfreund-Bücherei" erschienen. Sn Berlin und Darmstadt wird man im Museum sehr schöne Gruppen von Alpentieren finden; die Beziehun­gen der Alpentiere zur Hmwell lernt man am besten im Museum für Naturkunde in Salzburg kennen; sehr sehenswert ist vor allem das Alpine Museum in München. Sn jeder Hniversitäts- stadt enthalt der Botanische Garten eine Gruppe von Alpenpflanzen — besonders großartig in Berlin-Dahlem und München-Nymphenburg; sehr schön ist auch das Gießener Alpinum. Die Alpen-

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Pflanzen blühen hier etwa einen Monat früher als im Hochgebirge. Sn den Alpen selbst benütze man jede Gelegenheit, seine naturwissenschaftlichen und volkskundlichen Kenntisse zu erweitern. Ganz einzigartig ist z. B. in der Hrsprünalichkeit, den Sitten und der Sprache das Samtal bei Bozen.

Se größer die Erfahrung ist, die man selbst in den Bergen sammelt, umso leichter begegnet man auch ihren Gefahren. Der Alleingeher lernt nicht nur Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch das Wetter besser beobachten als derjenige, der immer in größerer Gesellschaft oder mit Füh­rer geht. Man gewöhne sich mindestens an, so zu beobachten, daß man eine Tour, die man mit Führer gemacht hat, selbständig wieder führen kann. Sm allgemeinen hat man viel mehr von einer, wenn auch leichteren Tour, die man als Alleingänger selbst durchgeführt hat, als von einer schwierigen Führertour. Daß man auf Gletschertouren mindestens zu zweit fein muß, um sich gegenseitig sichern zu können, ist selbstder- ständlich. Alle Arten von naturwissenschaftlichen Kenntnissen kann man in den Alpen brauchen. Der Kundige weiß z. B., daß der Ramsaudvlomit brüchiger und gefährlicher ist, als der feste, meist schön gebankte Dachsteinkalk, er vermag bei Nebel aus dem Wachstum der Bäume auf die Himmels­richtung zu schließen, vermag — was die wenig­sten können — den Stand des Barometers richtig zu deuten. Der Anfänger, dem zufällig bei schön­stem Wetter ein paar große Touren gelungen! sind, wird über manche Vorsichtsmaßregeln lä­cheln. Er möge bedenken, daß die Durchschnitts­temperatur in 3000 Meter in den Alpen derjeni­gen von Spitzbergen entspricht und daß schon in 2000 Meter Höhe im August Schneestürme Vor­kommen können. Das alpine Klettern erfordert nicht nur Klettergewandth-eit, sondern sorgfältigste Prüfung des Gesteins, richtige Handhabung des Seiles usw. Selbst wenn über einen Gletscher ein ausgetretener Weg geht, seile man an und lasse sich getrost von anderen deswegen auslachen.

Den echten Bergsteiger erkennt man im Ge­birge an seinem Können, an seiner Schweigsamkeit, Bescheidenheit und DegeisterungSfähi^eit. Er ist hilfsbereit seinem Nebenmenschen gegenüber, schont die Tier- und Pflanzenwelt der Alpen unb steckt sich höchstens ein paar Blumensteme auf den Hut, während der Stümper nicht genug Alpenrosen und Edelweiß abrupfen kann. Möge in den Alpen das Wort aus Webers „Dreizehnlinden" gelten:

„Naht in Ehrfurcht, naht in Schweigen, Hnd wer unrein, bleibe ferne!"

H. E.

Wanderfahrten.

Butzbach—Cleeberg—Siebenmühlental—Wetzlar.

Dom Bahnhof Butzbach führen uns schwarze Punkte über den Schrenzer (Aussichtstempel) auf tadellosen Waldwegen am gastlichen, in anmu­tiger Waldlandschaft gelegenen Forsch aus Butz­bach vorüber nach dem reizvollen Cleeberg (Gute Gastwirtschaften). Die weitere Wanderstrecke geht zunächst ohne Markierung auf guter Straße nach Griedelbach Hier schlagen ttnr die Straße rechts ein und stoßen alsbald auf rote Striche, die uns über den Kohlerberg durch Ober- und Niederwetz nach dem lieblichen Wetzbach- ober Siebenmühlen- tal, das landschaftlich vom großen Reize ist, füh­ren. Hnterwegs kommen wir an verschiedenen Mühlen, vorbei, deren letzt«, die idyllisch gelegene Hvnigmühle, ein bekannter Ausflugsort ist. Das Wegezeichen führt uns weiter über Nauborn zum Endziel Wetzlar. Die Wanderung beansprucht etwa fünfeinhalb Stunden.

Caldern—Rimberg—Buchenau—viedeneopf.

Dvn Caldern, bis wohin uns der Frühzug bringt, besteigen wir, roten Strichen folgend, den 500 Meter hohen Rimberg, von dessen wieder her- gestelltem Holzturm wir einen weiten herrlichen Rundblick genießen. Nunmehr folgen wir roten Punkten, die uns zuerst ins Tal und später über einen Höhenrücken durch Elmshausen (Trachten­gegend) nach Buchenau führen. Von hier gleiten uns blaue Doppelstriche an dem reizend gele­genen Oertchen Katzenbach mit hüb Hern Rückblick auf den Rimberg, vorüber nach unserem Endziele Biedenkopf, das wir nach vi ereinhalbsttindiger Wanderung erreichen. Auf der Terrasse von Kra­mers Berggarten kann man sich ungestört dem Anblick dÄ lleblichen Lahnstädtchens hingeben

Auch dem Schloßberg statten wir einen Besuch ab» um von feinem runden Turm noch einen präch^ ttgen Ausblick weit in das Land zu genießen.

Kreistagung der Deutschen Dolkspartei in Alsfeld.

Dieser Tage fand in Alsfeld eine Ver­trauens männer-Versammlung der D. V. P. statt, die aus allen Seilen des Kreises sehr zahlreich besucht war und vom KreiS- vorsitzenden, Oekonomrerat Heck, Alsfeld, ge­leitet wurde.

Zuerst sprach der Vorsitzende der ßanbe* Partei, Landtagsabgeordnster Dingeldeh» Darmstadt, über die politische Lage Irt Hessen. Sn längeren Ausführungen ging er auf das Volksbegehren und den Volksentschell> ein, die der Hnzufriedenheit breiter Massen der hessischen Bevölkerung mit der hessischen Per­sonal- und Finanzpolittk entsprungen'seien Deo Wirtschafts- und Ordnungsblock, der damals ge­bildet werden mußte, habe sich nach dem nega­tiven Ausgang bed Volksnttscheids wieder auf* gelöst; alle dabei beteiligten Parteien ständen heute in ihren Entschlüssen wieder frei von allen Bindungen da Der Redner beschäftigte sich sodann mit einigen zur Zeit Im Bord«» gründ des Snteresses stehenden Kultur- und Wirtschaftsfragen und betonte dabei, daß di« Partei an die Lösung dieser Fragen Heran­gehen werde in liberalem Geiste, getreu ihren alten Sbealen. Zum Schlüsse beschäftigte sich der Redner noch mit wichtigen Vorgängen in der Reichspolitik.

Hieraus sprach Oberstudiendivektor Lank»« tagsabgeordneter Dr. Keller, Büdingen, über das Konkordat und das Reichsschulgeseh. Er führte aus, wie außerordentlich gefährlich eS sei, daß die eht> deinen Länder ges vndert in Konkordat- Verhandlungen mit der römischen Kurie st anders besser sei, wenn ein Konkordat sich nicht txtw meiden lasse, der Abschluß eines Reichskonkov- dats, in dem die kulturellen Belange deS deut­schen Volkes gewahrt und die Selbständigkeit des Reiches in allen kulturpolitischen Fragen sichergestellt werden müßten Dem Abschluß eines Reichskonkordats müsse aber die Verabschiedung des Reichsschulgesetzc s vorausgehen. Für Hellen sei die Beibehaltung der durch Jahrzehnte be­währten Simultanschule zu fordern. Die Deutsche Vollspartei nähme zu allen diesen Fraaen die eindeutige Stellung ein, die ihr als Nachfolgerin der Nationalliberalen Partei vorgezeichnet sei.

Zuletzt sprach Landtagsabgeordneter Bürger­meister Dr. Niepvth (Schlitz) über Wirt­schafts- und 6 teuer fragen. Auch nach dem Finanzausgleich zwischen Reich und (Sin^el- ftaaten fei die finanzielle Lage Hessens mcht glänzend. Der für Hessen geplanten Verwaltungs­reform müsse man mit schweren Bedenken ge- genüberftehen, well sie eine Politisierung der Verwaltung bringe.

An die Vorträge schloß sich eine rege Aus­sprache an. Zum Schluß wurde einstimmig folgende Entschließung angenommen: „Die in Alsfeld zahlreich versammelten Vertreter der Deutschen Vollspartei haben gegen den Abschluß jeden Konkordaw die Merschw ersten Siebenten. Für völlig unannehmbar halten sie jede Verein­barung des Reiches mit der Kurie, die Schul­fragen behandell. Sie fordern deshalb von ihren berufenen Vertretern die baldmvglichste Verab­schiedung des Reichsschulgesetzes. Für Hessen ist jede Regelung abzulöhnen, die die Simultan- schule als Regelschule auf gibt“

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag«. Samstag nachmittag geschlossen.

Für unverlangt emgesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gemäht übernommen.

Bei Neigung zum Fettansatz raten mir, rnorgenS nüchtern, mittags nach dem Essen und abendS vor dem Schlafengeben jedeSmal 2 bis 3 Toluba-Kerne zu nehmen. Sie erhalten dieses unschädliche, dabei wirksame EntfettungS- mittel mit genauer Beschreibung über Anwendung und Zusammensetzung, desgleichen mit ärztlichen Urteilen, in den Apotheken.

OPEL baut jeden Tag 220 Wagen die es im Preis und in der Güte mit jedem ausländischen Erzeugnis aufnehmen. Mit den Zubehör-Werken zusammen sind mehr als 20.000 deutsche Arbeiter an dieser Leistung beteiligt. Weitere Zehntausende gelernter Arbeiter, die heute erwerbslos auf der Strafe liegen, könnten ihr Brot finden, wenn jeder deutsche Käufer den Takt besitzen würde, deutsche Wagen zu wählen. — Mit wenig zu ergänzender Einrichtung sind die Opel-Werke in der Lage, täglich 450 Wagen herzustellen und den gesamten derzeitigen Import zu decken. Wer wirtschaftlich denkt, kann unmöglich mehr Auslandswagen kaufen und dadurch wertvolles deutsches Geld unnütz und unersetzbar ins Ausland bringen.

4/16 PS Der Kleine von 2980 RM an

10/40 PS Der Mittelstarke von 5000 RM an

12/50 PS Sechszylinder 15/60 PS Sechszylinder von 7750 RM en von 8250 RM an

Preise ab Wedel