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'<rr unb tnf<b«T 'Bertabrrn tet brr ^cupttnl I er rrtm 2WtrMrr barttlkx, fühlte a h* c4> btt Kia der bet te uf eben <tatoar.tecrr al» I Imet ifentt. fit nannten «ich 's unb »urter i» genannt. ob»< baß lrQtnbt»t< e r* llnln«

;<tbufG g,mc<b< Wotbtn wie«. ti« oef Cutcm Mitt 6.rDctl<r IbRWtn

Do« betratet nicht etwa baß bU teu "chen öuieonfcftet ober ihre Ttatfomsirn btc Heinat ihrer Väter vergellea Haber Lied« zu bi«- f<r mischt sich mtt be» Gefühl bet Loya IllSI gegenüber Amerika Sie lieben deutsch« iHuflf unb deutschen Geiang. mnd viele unter itnrn behalten, wenn fU auch Englisch lernen.

er ne Sach- b« In Amerika wrtenlUch IN kl« deutsche Sprache bei unb pflegen deutsch« Ltlrtaiur unb selbst beutkche Philosophie

D i e deutsche Sprache halte In den ..ah «zehnten unmittelbar vor unb nach der Denbe t 6 30 Jabrbunderts auf amerikanischen Schulen unb Ho -schulen ein« Vorzugsstellung inne Keine nbirf moderne Sprache fennte lich mit ihr der­gleichen. was tee Jahl bet Lehrer unb Schuler nlangl. Da dieser Zuftanb nicht durch belorrbere nzahnobmrn etwa aut dem Dege bet Verfügung, terbeigrtübrt würbe, bo er «elmehr ba« Er gednis freier D^hl unb von Betengungen bi« in der G«!«lttchaft unb dem gtihigm L'«ben 13mm(ai begrüntet waren, batftrfltr. so zweifle ich nicht daran, daß die deutsche Sprache in kurzer 3e11 wieder unb sie bereit« d dem besten Dege dazu - bie Vorherrschaft gewinnen wirb, bie sie infolge bet SreigmNe btc nur ein, kurze 3eitspanne hinter un« liegen, verloren Hot

Der mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Aete bri Bvifchaftcrs antwortete

Reichsautzenminister Dr Streitmann:

Ich bin hierher gekommen anläßlich eines retantHei. bat in seiner geschichtlichen Bedeu­tung d« anders von Herrn Botfchosicr Schur- man bereitA ausführlich gewürdigt. 34) glaube, aus dieser Hebe sprach ein tiefes Emp- hi.ben dafür, was die Bereinigten Staaten und is Deutschland tm Austausch ge »ftlger (ft ü I e t für einander sind Unb wer Sie so kennt, l.-h; geehrter Herr Botschafter Schurman. wie >ch die Freude habe der weiß, baß zwis4>en n 3eilen Ihrer Rede noch Viel mehr stand, als Sie uns gegeben hoben tBeifall) Es war eine freute. zu hören, wie Sie von Deutschland denken Ich weift, daft Sie Ihre Kinder nach Weimar gcschidt haben, um ihnen bie Stad:

i zeigen in der Goethe und Schiller gctodll ! ilen. Ich weiß, daß Sie Ihre Kinder hing^- :,ri hoben auf den Markt von Hildesheim.

nm ihnen zu zeigen, was Giebeldächer in Deutsch- hi.ft «ind was beste deutsche Handwerkskunst r* in T ' :>at.

Ich sagte Ihnen damals, als Sie an meinem

| t,c snsi. u. und als Sie mir von dielen Dinaen en. daft mich dos erinnere an eines der tchönllen Gedichte des Prinzen orm Schöneich- äurolath .Mondschein unb GiekKlbächer in einer lchbnen deutschen Stadt Ich weiß noch, wie Sie damals davon sprachen, daß Sie Ihre Kln- r.r hinfsthrten in den Harz und nach Göttin- fl e n. wo Sie einst als deutscher Student ge­rb! und empfunden haben. Sie sprachen davon, daß Sie .Al t -Heidelberg bu Feine" hatten ins Englische überleben wollen, und daß Sie merkten dost alles, was in dem Dörtebu Feine" liegt, sich im Englischen nicht wiedergeben laste Damals empfand Ich es wie Sie selbst die Versinnbildlichung von amerikanischem und gleich­zeitig auch deutschem Blute und deutschem Emp­finden sind i bravo). Das haben Vie zum Aus­druck gebracht in den wundervollen Worten, in von d m Manne sprachen, der den Ge­danken faßte, die Versandung von Bremen nicht au dulden sondern eine neue Ausfallpforte für Brr men zu schaffen, und Sie haben mit vollem Recht davon hesprochen. baß es schließlich nicht die materiellen Tinge sind, die Vcben der Völker bestimmen, sondern daß es die Menschen, bie Pcrsßnlichkeiten sind, die eine Prüde schlagen können übet bo* Meer hi-uus.

S» ist schtießltch doch bo, S nplinden des ein- JlInni, der öle Jthnft dank, der ganzen Tfll- fern den weg weisen kann.

Ich bin einst in Ihrem Land gewesen Das Jlnnlllb Ihres Volkes. Herr Botschafter, ist d es I u g e n b i ich e, dies Mächtige, b es Sich- ' . eiawersen in den Strudel einer kaum geahn- ß es leichter, aus de n Dege, der noch oben führt, immer weiter zu 'chreiten unb den Gipfel in Sehnsucht zu er­schauen. als den Weg wieder zu gehen, den man von der Hdhe h <- r a b g e st u r z t ist. 3ar uns ist dos der Fall. Ich will wie Sie nicht 'piechen von einer Vergangenheit, deren Fehler bestand in der Verkennung Wen, was not­wendig war unb der verteilt ist aus all« unb nicht auf einen. Aber ich will auf das eine Hin­weisen

Ob kmanb Im Menschenleben sich bewährt, bar bdngl davon ab, ob er noch Schicksal,sä>iagen im tz ho ratter stark genug ist. neu zu arbeiten unb vorwärts ,u kommen wenn Sie mich fragen. ob wir diesen Charakter haben, bann kann ich mit 3 a antworten, namentlich In bezug aus bie deutsche Wasserkante. Mit ntem nen- g.schassev.en Schiff geht eine Cebcnwnergle der deutschen Volkes hinaus, die da sagtktuch ich stabe mein stecht an der wett wie sedes andere Doirr Vos ist etwas, was gerade In den Der- einigtrn Staaten verstanden werden wird Sie schätzen die Menschen, di« von der Ziele zur 6fhe gehen unb R<6 nicht lediglich aus bet höbe erhalten, bie ein anderer geschossen hat 3e bie '».he gekommen sind stets nchr Menschen, die nlnbe.mste zu überwinden hatten. Zbeicht ist r*. nur hinzu schauen aus da» Vergangene Vie Seele muh gespannt sein aus bar kom­mend« Wir kämpfen nm dar Meter Wir moll.n mit bem Meer eotanfommen. Da» 'st deutsche Geschichte, da» ist deutsche, Orten

*2?«nn > h Vertoniichkeiten als Vertreter van he. die 1» tn sich ausgenommen Haden

so tl tcn. an;, wir Nderen gegeben beben, dann f i..t wir erwarten, das, manche,, war beute ftott*

ll. Wirklichkeit wirb: Fried« and der- I . ?igung der Völker tm Wettstreit auf den. Boden Ö r I tkr rst m ideeller und materieller Bezuter»

b ich glaub«. Sie alle emp'«nben mi| rntt. nw i«dr r uns freuen im heutigen Tage unseren verehr- ftemx Volichaiter S Burman an,ec un, zu

>. Ui b ich bttlt §'«. Ml was hierin begnt'en d wrTs -b .,ts deutscher R heriwnlftrr nee

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Die

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assersnot in Louisiana.

Ein Hilfswerl:

Die furchtbarem Berheerumger bie hie H»ch- wallerterastroph« i» MisftMrptgedtete enger 4X«i hat hoben wie bekannt den brunchen Grtchäfts- t rüget in Dash ngtpn orrsnlaßt bem omenka- Nischen Volke bi« 2n:eilnahm, der deutschen Ärichsrra ernua und de« deutsch: a Bolles zum BuOdrud zu dtimgem. eine Tallache. die ohne .inxifd die Juftimmung eines jeden Datschen finden muh Durch die Verheerungen die durch ta» Hochwaster angerichtei Dorten sind, lind Millionen von Menschen Heimat- und obdachlos geworben. Hundert tau ende Hektar sruchtbarer Baumwollkulturen lind vernichtet und ung«*jf;lte Gt.ßenzen lind brotlos geworden. Die durch eine Dunber ist die blühend Großstadt Aeuorleons vor der größten Aol bewahrt worben Bon verschiedenen Seiten ist nun bereits angeregt worben, auch von deutscher Seile für btc Geschädigten ein Hil'swcrk zu orga­nisieren. bas. wenn auch In bescheidenem Maße Ltnberung schaffen könnte Dieser Anregung 'ich zu verschließen würde nach un'erer Annchl eine Undankbarkeit gegen dos amerikanische Volk be­deuten. Dos das amerikanische Ao'.e Krcu^bie Quäker und zahlreiche andere amerikanisch« Men­schenfreund« dem deutschen Volke in schwerster Rotzeit Gutes taten wirb niemals berge',en wer­ben können. Dir sind zweifellos wirtschaftlich ein armes unb schwaches- Volk konnten daher nur wenig, einen Tropfen au| den heißen Stein, geben. Das aber wirb genügest, um dem amerika­nischen Volk unlere Dankbarkeit zu beweisen. Es wird uns sicherlich auch unsere Dankbarkeit dann nicht vergessen und bei einer anderen Gelegen- beit und solche gibt es immer sich der deutschen Hilfe erinnern Den deutschen Hilfs­organisationen. in erster Linie dem deutschen Roten Ärem. erwächst also eine schöne Ausgabe, die zu erfüllen es sicherlich nicht zu bereuen haben wird «

Neue Dammdrüche am Arkansas.

Memphis 30. April. (Wolff.) Das Hoch­wasser In Arkansas hat zu einem Dammbrud) am Sübufer des Arkansasilusfes geführt, durch den fast der ganze Suboften de» Staates unter Masset gesetzt wurde. Seit mehreren Zagen war ein Heer von Menschen damit beschäftigt, den Damm zu verstärken: jedoch erfolgte der 8euch unvermutet einige hundert Meter von der am meisten gefährdeten Stelle. Die tiefer gelegenen

CMbetUtk losten bis zu zehm Meter seiet Gaffer stetzee. Dw Otiidyettra. über bit bie strömenden Mastermasten fi» erlösten, werben recht ^»tig gerieml. ba Hz Senstkeren, iss ort nach bem Damm-rech durch JlngienGe eoe der beoixe- ben Oetatzr benacheichtiM trerbe. Jlr Mr Bewobere der durch bm vamrubench am tirfenk* über schwemmten Drtichaiten ba! bot Kote streez 5 Ftechttiestbtaaer errichtet, in benen ,e- krmmen 140 000 Dm wen unter gebeech! stnb Dnigriaml wird die Zahl der obdachtosgenwebenen ums Irf 200 000 geschützt

Ernste Lage am Mistist-ppi.

7kew Orleans. L Mai. lDB l Der Mu- sissippidamm ist in dem Kreiet Eoncvrdia des Sraates ßeuiltana an vier Stellen ge­brochen. Die Ingenieur erklären nachdrüeNich dgft die Angst der Bevölkerung keineswegs gc- rechtfertigt unb es nur eine Hrage von Stunten sei. daß bas DaNer um zwei ober dre- Huß sallen werd« Inzwischen ist di« Hauptllul tn der Aühe von Dasburg angetongt und über- schwemmt weitere Teile von Rrkan'as. Metfi^ippi und Rord-Louiliana Durch bas Ungestüm der Dassermengen ist «in weiterer Damm ge­fährdet. Hierdurch würden etwa 30 Städte mehr ober minder überschwere.r.t und hin, wei­tere Dämme gefährdet werden. Obgleich das Dailer durch drei Lücken des Dammes von Po- dhras abMeßk. war der Dalterfpiegel des Jlul- les hier heute früh nur um ei n Zehntel 1 u 6 zurückgegangen. Die Ingenieure haben deshalb weitere IZenaen Dynamit ange- ,orbert. Man kann gelegentlich den Schall von Effplolionen hören Da troh der künstlich herbei- geführten Ueberschwemmunaen eine Erleichterung für die Bevölkerung von Ben? Orleans nicht er­reicht werbe. Wächst hier ständig die Angst. Das Walser hat bis aus wenige Zoll den Rand des Deiches erreicht.

lkine Rede Hoovers.

_ New Orleans. 1 Mai (WV ) Honbels'ekrewr Hoover, ber auf einer Befichtigungsteis« durch das Ueberfchwemmungsgebiet begriffen «ft. hielt heute Im Kund funk eine stiebe, die im ganzen Lande mit angehört wurde. Er beschrieb darin die lieber- lchwemmung als bie fd)limmfte in der G e - schichte des Landes. yX)0O0 Personen seien ruiniert, 6 Millionen Elert, überschwemmt und ein Schaden von 200 Millionen Dollar an- gerichtet worden. Tausende von Personen warteten noch In ihren vorläufigen Zufluchtsorten auf Kettung.

deutschen Volke» zusammenzufassen in dem Ruf: Unser verehrtet Gast, Herr Botschafter Schurman, er lebe hoch'

Ein Glückwunschtelegramm Hindenburgs.

Bremerhaven, 30 April. (Wolff.) Während des Refhffene ging ein Telegramm ein folgenden Inhalte»

Zur Hundertjahrfeier der Stadt Bremerhaven lende h e r x I i d) ft < (BrÜfte. Möge dem bebtu- rnbften Hosen der Unterwefer ein weitere» flufblü» hen befchleden fein.

gez. o Hindenburg. Reichspräsident.''

Wiking und Olympia.

Ter Lpruch des 2kaalsqertchisßofs.

(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeigers".

Berlin. 2. Mai. Der Ausgang des Ver­fahrens in der Anaelegenbelt der vaterländi­schen Verbünde Wiking und Olympia vor dem Stuatsgerichtshos In großer Besehung hat eine iuristische und politische B.deutung. Das die jurist sche Seite anbetnfll. so hat das Urteil, bas bas Verbot des Bundes Wiking bestätigt, bas der Olympia jedoch aushebt wenigstens für Preußen, keine praktische Auswir­kung. da beide Verbände von der Preußischen Reaittung mit Zustimmung der Aeichsregterung auch noch wegen ihres militärischen Eharalters auf Grund des Friedensvertragsgesestes ver­boten sind, und. da es gegen diese Entschei­dung keinen Einspruch g bt. auch weiterhin ver­boten bleiben. Das Urteil bezog k.ch nur aut bie 5roge der Staatsgeführllchkeit der Bünde, und in dieser Stage hat das Gericht die beiden Bunde verschieden beurteilt Da nun bas Veichslnnenmmister-.um dem preußischen Innenmlniftenum mitgtieilt hatte, daß cs eine Ausdehnung des preußischen Verbotes auf das ganze Aetch von bem Äusaang des Ver­fahrens vor bem Staatsgenchtshof abhängig mache kann bas Urteil für das Aeichsgeb.ct außerhalb Preußens doch von praktischer Be­brütung fein. Das bie politische Seit« des Bet- fahrens vor dem Staatsaenchtshose anbetrifft, so hat dieses ein erfreuliches Ergebnis gezeitigt Denn wenn auch Preußen mit feinem Verbot des Bundes Wiking wegen Staatsgesährl.chkeit ^echt behalten hat. so liegen dieser Entfche.bung doch Tatbestände zugrunde, die heute der V« r - aangenbelt angehörrn. Aus ber Verhand­lung konnte man dell Eindruck gewinnen, daß die radikalen Aechtsverbande die einmal ge­hofft haben m 11 Gewalt die deutsche Zu­kunft beHern zu können, diese Hoffnung heute aufgegeben haben.

Aus der Urteilsbegründung, die brr Bortivende Im Ketnltnngperfabrm des Stnats- gerichtshof». Senatsprüf ident Ti ebn er gar Ist folgen des erwähnenswert

. Zunächst werd durch bie Verhandlung voll­ständig geklärt, baß der Bund DBng mchts weiter tU als bt« Sortierung ber Orga« ntfeiton .ttontuT. baß aber bte O 4 ein Geheimbund t m Sinne des Straf- gefellbu che s tst. Der Bund Mikl na drichränkte "ch mcht allgemein auf den Kampf gegen bie ^edaHung es st vielmehr nachgewteien. baß rr bi« völkilch« Diktatur erstrebte, «tn- mcl auf bem "Seg* der Propaganda, anderer«et»s auf bem ^dege ber IVetnflMJung des Aeichs- prä' benten ir. brr Mer««, baß man an den Reichs- V7äf denren berenttew- lolllc. um ihn ,n oe- r egen. hre In » ! 40 btr ^e-chsvertaNu»g eR. »mrerben e*b «inen ANsnahmetzustanb |w errichten. »ow<e bm Ac,chs- *" *»**»*1 ei^iNrn. bH er m« ber fmnm«B| de»

Diktator» und ben dadurch geschaffenen Verhältnissen einverstanden sei. Lenateprnsident Riedner erklärt weiter, daß ber Wiking ein Bund mit geheimen Bestimmungen sei. werd« auch durch eine groß« R«ih« von Urkunden au» allen Teilen de» Reiche» erwiei,n. Weiter sei als erwiesen festzustellen daß das Dorhergehen «ine» kommunisti­schen Putsche» zwecks Herbeiführung b«s Bus- nahmtiustunde, zum mindesten al» « rwunfcht .ing*ifben wurde. Der Äufmarlchplan beweije zum inmörften, baß die Macht ber Re,ch»wehr nur bann Mir Verfügung gestellt werden sollt», wenn gewisse Bedinguneen er'ullt seien, nämlich wenn mit der ..®i8l|d)a<t von llrtf»" gründlich aufgeräumt werden Iollte. Daß der Bund unbedingten Gehör- a m gegen bekannte Obere oorschreibe fei «den- all» erwiesen. Alle diese Erwägungen rechifercigien ohne weiteres, den Bund Wiking als einen Geheim- bunb *u erklären, und au» diesem Grund« le w Auslosung durch die preußisch« Regierung für berechtigt zu erklären, irür den Bund Dlgm- p i a feien eine Reihe von Tatfachen angeführt worden, bw au« bem Jahre 1923 fLimmten. Der Staawgerichtsdos fei ob*i ber Ansicht, baft für ein Zlin'lölungiufrbot vom Jahre 1926 Tatsachen au» 1923 nicht herangezoqin werden könnten. AehnNche» gelte auch für ben vorübergehenden Waffenbesitz de» Bunde, aus dem Jahre 1925.

Die Personalpolitik des Reichsinnenministeriums.

Berlin. 1 Mai (Pnv-Tel des G A> Die Ernennung Tliniftenalbireftpr Dr Bvechts zum stellvertretenden Be-^r-llmächtigwn Im Artchs» rat für Preußen hat Veranlassung zu niwr Aeihe von Kommentaren tn der Prrtle gegeben Dabei wird Die Entlassung Ministerialdirektors Dr Brecht seinerzeit aus dem Aeichsinnemninr- ft en um durch Aeichsminlster Dr von Ärubeil so hlngestellt, als hätten irgendwelche persön­liche Momente Vorgelegen Dies ist kb>b kei­neswegs der Satt gewesen. Ministenaldirektor Dr. Brecht war politischer Beamter, und feine Entlassung stellt eint politische Maß­nahme bar. zu der der Aeichslnnenminlster lederzelt berechtigt Ist wenn es sich auch bwrbn um die Entlassung eines bewährten Beamten gebandelt hat Aetchsrnintster Dr von Äeubdl bat sich deshalb auch Idnenctl bemüht. Dr. Brecht beim Aelchssvarkomrnlssar un- tenubr-.r.gcn Insofern dies nicht erreicht wor­den tst. bat die Meldung der Uebernahme Dr Brechts tn den preußischen Ltaatsd^nist g^-wtf'es Aufsehen erregt Die Deut'che Allgemeine Zei- tung dürfte aber die richtige Auffassung ver­treten. wenn sie schreibt Es scheint nicht be­rechtig! in der Uebernabm« Brechts einen As- front gegen das Reich w erblicken ober an ben Soll IähNicks zu erinnern Der Reichs­innenminister bat ftzch persönlich für eine neue Verwendung Brechts bemüht"

Die Veamtendesoldung.

Derkia. L Ma^ iPrtv -Tet des G Al In den letzten lagen haben zwischen dem Artchs- finanzmin steriurn unb den Ländern Verhand­lungen über eine Erhöhung der Bearn-engehälter begonnen Ein bemokrati'ches Blatt wußte be­reits Einzelheiten über etnc Abrebe JtSiufeilen btr zwe'chen bem Re-.chsf nanzrnrn,ster Dr Ä Ob­rer unb bem prrußi'chen Atnanzm ntstee Dr Köpker-Aschoff getroffen fein sollte unb die eine Jehnprozenttg« Erhöhung der Beu ml en­de »üg< noch 11 b drm Iahe, vortehe Demgegen­über verlautet aus iuvertästiger Quelle daß über Termin unb Ausmaß bet Befotbungserhb- r- 'g zwilchen bem Aetch und den Oänbrm noch cime feste Ber« tAbarung grinsen Wor­ten ist Borläufind ter Vethanbinngen nur riet erste SsthlnnGUahMe »e«w<ex.

Deutsche OftmarhcnpolHift.

G'»e Acde des Kcich4i»üi;mt»tster4 -etstt.

Ben tb«m. 1 IKa DB. Au' der Ot- nart« ta^ung der t z-bra ir.akn Vockspartn h:^rtc Re Lsjustizm.»:ster Dr Hergt e. a. aus, er wolle lei« Programm leb« stier Die Absicht«, t«r R. :..-rung fca.Ire. dazu ha.'« er feinen Auf- trag. Aber eines wolle <r lagen baß närnüch d e DeL'rg au< alle, Gek , e t übertrie­ben ' nb ergt fuhr fort liem «14 hat

< 7 -! Garantiepskt

feine Ostgrenzen abgrfchlos en R « als wärei die Deutfchnatipnalrti tn ter Regierung rngeirriee wen, bas nicht b r unveränbervche Grundlage »ür te< ge c-nt# Außenpolitik ge­worben träte Es Ist Ichlechutßingr ausgeichlol- len. baß Kugunften k-er völl.a unnröglichen Ost- arrnze ein Sitzethe tspakt al .e'chio« en trerbe, könnte Ebenso bin ich überzeugt daß wir l ü r die Mindelstetten eint e en werbe» Fer­ner bin ich überzeugt, daß in Berlin mehl als bisher Ostmark, »Politik zp mache, ist Daß I iahet die Destltagrn. die Ruhrtrage, d.e Frage der Besatzung der Ctbennanje, und h e Saartrage mehr tm Vorb.rgrmnde '.anden. war natür'.tch Aber meßt unb mehr ist b* Be­deutung der Ostmartrnlrage bell anerkannt wor­ben unb gerade das neue Kabinett hat di« Ost­

en polt.ik auf leine Kah». < Der

6lfblrrgebdef<, n: Verpilanzung der Bauern des Westens nach dem Osten der Dlut- ausg eich in unterem Vaterland zwilchen Osten unb Vdeften, das I nd bewußt ausgesprochene 3 r e bet «um Aeg « ung S e leien, daß b «r prakt'lche OKmarttnpo.i:ik zum Ausdruck kommt.

Die Thüringische Regierung gebildet.

Weimar. dL April. |V>DB) In der he»- iigen Uanbtagllt.tung umrb edt rcgrt*Ugaw bürgerliche Aegterungsltste mit 29 Gegen 23 Stimmen bet einet Stimmenlbalieia der Volkstechte-Vartr« angenommen. Danach über­nimmt Dr ch c. Leutheußer i DVP Vortid unb Iusttz. Dr Paulsen Dem i Inneres und Dirtfchalt und Dr Toelle <DVP 1 die tzi- nanzeii. Rach Annahme der new» Mintsterttst« wurde der kommuiuftilch« Antrag auf Land.aas- aufläfung gegen bi, 6tImmen der Kommunisten bei Stimmenenthaltnug der 5o»ialberwttnien teil großer Mehrheit abgelehnt

Juhanalaa in Holland.

Den Haag. 30. flpnl. IBTB) Heut» vor­mittag wurden bei herrlichem Leiter die aus Anlaß des duhanalage» mit k <gung flr bo»

Denkmal der Stammutter des Hausse Orenftt Iuliana von Stolberg, eröffnet, bei >er Mi- nlfterpräflbenlde Geer ein, Red« hielt Ist« «.sfentlichen Gebäude tragen 3taggen,Amud. TW hauptftrahen ber Stabt sind mit Girlanden de- frätut. Die Schulen sind geschloßen. Die nach Taufenden zählende Menschenmenge, darunter riete Iremde. bewegten sich gegen Mittag nach demtzifto- rischen alten Binnenhof. wo sich bie Regie- rungsgedäude befinden. Um 3 Uhr aelantzte hier im Beifein öer königlichen ,3 am111e. der Regierungsmitglieder und de» bipfomatlkhm Korps «in histornch«» .ieft'piel zur Ausführung. Do, J«ft z u Ehren de, IS Gedurtstoae» der hoüdnthicten Thronfolgerin Orlnzef sl n 9u- Ilana, gestaltete sich zu einer großen nationale, flunoqebung unb einer einbruck«vollen Ehrung der königlichen tlomili«. Prinzessin Juliana Ist be­kanntlich ba» einzige Kind au» der Ehe der Königin Wilhelmine mit bem Herzog Heinrich M ck- lenbura, «etzigen Prinzen ber Xieberlanbv The Prin­zessin Ist somit ber lent« Sproß des n,eberiändifche, Herrscher ha ule» Oranien-Ro''au

Der Ferne Osten im Widerstreit der Mächte.

Zapatto Absichtrn auf die Mandfchurei.

Paris 1. Mal. ' Dolfs ) Der . Matin" glaubt unkundigen zu können daß ebenso im 3or.-,gn Office wie >m Qual b Ort ah Pertonen, die die Absicht äußern, sich nach Ehina zu be­geben der Aat erteilt werd«, nicht bie Transsibirische Eifenbah » z u be­nutzen da sich in ä bar bin etwas er eignet hätte Das Blatt will Anzeichen dafür ha«tzn. daß England und Japan sich dahin oertänbUt hätten, in Ehina energisch gegen den Boi- schewismus e,n.iuschreiten. Der lapanifch» Mlnifterpräsibent General Tanaka babe nur den Gedanken f t ch Eharbi ns unb des Ostchtneflfchen Eisenbahn z u bemäch­tigen. die von den Sowjets kontrolliert werde Da London nun In Tokio bat* willen lallen daß es dagegen nichts einzuwenden babe. werde sich wohl die japanische Arm«, mich« fange bitten lallen, um In Harbin cir.iurüJm. Da« werde zu einem Konflikt i »I f<" 3a » a n und Rußland führen Der .Matt,' will ferner ertahrrn haben daß gegen btefes Unter­nehmen sich Widerstand t - DalhImgIo» zeige, wo tee Absicht einer iapamikchen E,pa»- fionspolittk mit Mißtraue, verfolgt werde

Kunst unb Wissenschaft.

Wettbewerb für (3reb6refnMdwetwürf«.

Bei ben bet-«n Dom 4>a.i W V6-u-räge- wer beamt Karlsruhe oeranstalieten Dert bewer­ben zur Gewinnung vo» Entwürfen für Grab­denkmäler und Graddenkzeichen erhielt Architekt Professor Hugo Eberhard' Osienbach a TL, die beiden ersten Preise.

Jebitsemstsn zeet des Jraefferter Saegerbwöes

Der Sängerbund Arcnitutt a Bi «ranHalm am S- Mai a .» Anlaß seines 2L,ährigen Beste­hens unter bet Leitung von Prof Arth Gamke im der irftballe «in großes Jub'käums-Konse»L. Ta Bund bestehl engenblickllch aus bem Sänger­chor bes Lebret-Bereins dem Verbuchen unb bem Schulertchen Männerchor, bem $tdnfhirt#T unb dem V ckcnbe'rnet Lie erkranz. bem irank- furtri Männergefangveretn bem Stanfhal« Männerchor der Eoncortea. dem Liedervenew Sacht er ha ulen dem eroh'rnn In Hedder»hew» enb der «ederbltzte In Gneshei»

PSckicrvorausfaqe.

Sotfig. auch zeitweise bedeckt. Terriperatunen hnger.b u-b Uebergang zu Riedertchttoen

Oeftriae Taae»temper:t^r«n lt:nmum: 12.4 ®iab ®«.':j, tiinimam LS Gras Leistus Heullge M,r-e,.ke..-k>,rawr Grad lletstu» Stnmmy auH-tW lur .» «Nhe bi» bedeckt o* noch errrmwff 'hrbrrt*-.st