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Lus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 1. September 1927.

St.adtthealer Giehen.

Wie schon im Anzeigenteil bekanntgegeben wurde, hat die Auflegung des Abonne­ments begonnen. Die drei Abonnements tage Dienstag, Mittwoch und Freitag bleiben unver­ändert ut Anzahl und Bedingungen. Dagegen wird das vor zwei Jahren probeweise einge­führte Sonnt gs-Abonnement wieder auf geh oben, da es nicht den erwarteten Erfolg gezeitigt hat. Es sollen dafür an den Sonnt'- en sogenannte Fremden-Vorstellungen" gegeben wer­den, die zum Teil andere Stücke bringen werden als Me Abonnementsvvrstellunaen.

Heber diese Fremdenvorstellungen wird noch RähereS bekannt gegeben werden, doch sei schon heute erwähnt, daß sie auch den Abonnenten unter vorteilhaften Bedingungen zugänglich ge­macht werden sollen, so daß damit noch ein wei­terer Anreiz für das Abonnement geboten wird.

Bekanntlich wird Hofrat Steingoetter im Frühjahr 1928 von seiner Stellung als In­tendant zurücktreten, nachdem er schon eit längerer Zeit den Wunsch gehegt hatte, mit Ablauf des 25. Jahres seiner hiesigen Direktions- lätigkcit seine Bühnenlaufbahn abzuschliehen. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß der Inten­dant olles aufbieten wird, um das letzte Jahr seiner Tätigkeit besonders anregend und erfolg­reich zu gestalten: auch dieser Umstand kann als weiterer Ansporn zum Abonnement gewertet werden.

Die erste Vorstellung findet am Mittwoch, 5. Oktober, statt: über Spielplan und Personal soll demnächst weiteres mitgeteilt werden.

Gies;ener Wochcnmarktpreise.

Gs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 190 bis 200, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 130, Wirsing 15 bis 25, Weißkraut 12 bis 20, Rotkraut 20 bis 25, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 30, Romischkohl 15, Dohnen, grüne 15 bis 20, gelbe 20 bis 25, Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 10 viS 15, Meerrettich 50 bis 100, Rhabarber 10, Pilze 25, Kartoffeln 5 bis 6. Frühäpfel 12 bis 25, Falläpfel 6 bis 8, Dirnen 10 bis 20, Brom­beeren 50, Preiselbeeren 65 bis 70, Zwetschen 17 bis 25, Mirabellen 25 bis 30, Reineclauden 25 bis 30, junge Hahnen 100 bis HO, Suppen­hühner 100 bis 120 Pf. das Pfund: Gier 14 bis 15, Blumenkohl 10 bis 130, Salat 10 bis 15, Salatgurken 10 bis 40, Ginmachgurken 5 bis 8, Endivien 5 bis 20, Ober-Kohlrabi 5 bis 10, Rettich 10 bis 15 Pf. das Stück: Radieschen Dd. 10 Pf.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Palast-Lichtspiele:Die Weber". Astoria-Licht- spiele:Die Liebe der Fürstin Dimitri".

* Falsche 10-Rentenmarkscheine. Der hessische Finanzminister gibt bekannt, daß falsche Rentenmarkscheine zu 10 Mk. im Um­lauf finb, und zwar wurden die Falschstücke in Hamburg unö Altona bisher festgestellt. Die Fälschung ist außerordentlich mangelhaft und weicht stark von den echten Scheinen ab. Das Papier ist seifig im Griff, Wasserzeichen und Fasern fehlen. Der Stoffauflauf ist durch Ueber- tünchen mit grüner Farbe vorgetäuscht. Der Trockenstempel ist schwach angedeutet, die Riffe­lung ist in zu unregelmäßigen, stark geschwell- en Linien ausgeführt, die nur den Schaurand edecken. Die Beschriftung ist unsauber und läßt handschriftliche Ergänzungen erkennen. Die Her­stellung ist auf photographischem und handzeich­nerischem Wege im Steindruckverfahren erfolgt. Die bisher angehaltenen Scheine tragen die Rümmer 1 824 234.

Da s große Los- Am Mittwvchvor- mittag ist das große Los der Preußisch-Süddeut­

schen Klassenlotterie gezogen worden. GS fiel auf die Rümmer 231 135. Die Gewinner sind klei­nere Berliner Bürger.

O Erneuerungsarbeiten an unse­re n Ki r ch en. Die Erneuerungsarbeiten in der Sakristei und dem nördlichen Treppenbau der Stadtkirche sind nunmehr beendet. Beide Teile haben einen neuen Anstrich bekommen, welcher sehr aut aussieht. An den Treppenaufgängen sind die hoben Säulen beseitigt worden. Auch die großen Bilder in den Treppenaufgängen sind aufgefrischt worden. Die ehemalige Wohnung des Turm­wächters ist ebenfalls im Anstrich erneuert worden. Ferner sind die beiden Konfirmandensäle in der Kirchstraße vollständig renoviert worden. Die seit­herige Ofenheizung ist beseitigt und durch eine eiet- irische Heizung nach modernen Mustern ersetzt worden. Auch an der Johanneskirche wurden Jnstandfetzungsarbeiten oorgenommen. Nachdem an der westlichen Seite der Kirche das Dach und die Dachkandel repariert worden ist, sirrd die Sand­steinecken auf der Wetterseite mit einem Oelanstrich versehen worden, um sie vor Verwitterung zu schützen. Auch die Fenster und Türen haben einen neuen Anstrich erhalten. Zurzeit steht nun ein Ge­rüst in der Kirche, um die bunten Fenster neu zu verbleien. Ferner ist noch geplant, die Sakristei- und den Konfirmandensaal neu herzurichten.

** Tennis-Turnier in Gießen. Don Freitag, 2. September, bis Sonntag. 4. September, veranstaltet der Siebener Tennis-Club auf den städtischen Plätzen hinter dem Schützenhaus das erste Tennis-Turnier in unserer Stadt. Die Ver­anstaltung ist offen für alle im Bezirk IX des Deutschen Tennis-Bundes ansässigen Spieler und wird in zwei Klassen durchgeführt. Es gelangen folgende Konkurrenzen zum Austrag: Herren- Einzelspiel, Herren-Doppelspiel, Damen-Cinzel- spiel und gemischtes Doppelspiel. Obwohl das Turnier nur auf den Bezirk IX des Deutschen Tennisbundes beschränkt ist, welcher u. a. die Städte Frankfurt a. M., Darmstadt, Worms, Dingen, Mainz, Wiesbaden, Marburg, Kassel umfaßt, ist das Meldeergebnis so hervorragend, daß das Turnier in sportlicher Hinsicht manches offene Dundes-Turnier in den Schatten stellen dürfte. Unter den abgegebenen Meldungen finden wir Äamen wie G osew i sch (Frankfurt), welcher der deutschen Extraklasse angehört und als Ver­treter Deutschlands bei verschiedenen Länder- Wettkämpfen hinreichend bekannt ist. Ferner der in Deutschland lebende Schweizer Megroz, Er - wen (Frankfurt), Dr. Scholz (Mainz) u. a. m. Von Damen sind zu nennen: Frau Dr. Weck- esser (Marburg), Frl. Reinhardt (Frank­furt), Frau Dr. Schüller (Höchst), Frau Sievert (Homburg), Frl. K e m p f f (Gießen). Wenn das herrliche Wetter der letzten Tage anhält, dürfte die Veranstaltung sicher dazu bei­tragen, demWeißen Sport" einen neuen Kreis von Anhängern zuzuführen.

Feuer im Treppenhaus. Gestern abend 21.30 Uhr brach im Treppenhause Kirchen- Platz 11 auf bis jetzt unaufgeklärte Weise Feuer aus. Dort standen in einem Raume unter der Treppe der Firma Schreier & Sohn gehörige verpackte Möbel in hellen Flammen. Die durch den Feuermelder am Marktplatz herbeigerufene Feuerwehr war in wenigen Minuten zur Stelle und konnte das Feuer mit einer Schlauchleitung sofort löschen, bevor größerer Schaden entstand.

** Unfall. Gestern nachmittag stürzte der Arbeiter Karl H o r st von hier in der Rähe der Frankfurter Straße in einen etwa 3 Meter tiefen Schacht, wobei er innere Verletzungen davontrug. Er wurde auf seinen Wunsch durch die Arbeiter- Samariter-Kolonne mit dem städtischen Kranken­auto nach seiner Wohnung, Hammstraße 9, ver­bracht.

** Der Kaninchenzucht-Verein Gießen veranstaltete am letzten Sonntag im Garten des Gastwirts Dippel, am Oswaldsgarten, eine Vereins-Ausstellung. Das Tiermaterial, meistens 1927er Zucht, kam in den vom Verein neubeschafften Käfigen sehr gut zur Geltung. Diel neue Liebhaber wurden für die Kaninchen- I

zücht und für den Verein gewonnen. AIS sach­verständiger Preisrichter war Herr Ullrich tätig. Preise erhielten: Joh. Appel für beste Leistung innerhalb einer Rasse den Pokal des Dundes deutscher Kaninchenzüchter. Weiße Rie­sen: G. Schellhaas, Ehrenpreis, drei zweite, drei dritte Preise. W. Münch- Hausen, dritter Preis. Blaue Wiener: Schellhaas zweiten und dritten Preis. K. Horst ersten und zweiten Preis. Aug. Prinz zweiten und dritten Preis. Germania-Silber: Horst zweiten Preis. W e i h e Wiener: K. Kirchner zwei Ehren-, einen ersten, zwei zweite, einen dritten Preis. Chinchilla: L. Kreiling Ehrenpreis, Fr. Schmidt- Krof­dorf zweiten Preis. Rheinische Schecken: W Jakob zwei dritte Preise, Rico la i dritten Preis. Deutsche Riesen-Schecken, K. D a m m - Saasen Ehren- und dritten Preis. Englische Schecken: Fr. S ch m i d t - Krofdorf Ehren- und ersten Preis. Havanna: Joh. Appel drei Ehren-, zwei zweite, vier dritte Preise. Mar­burger Feh: R. Glagow Ehren- 1., 2., zwei dritte Preise, Appel zweiten Preis. Schwarz- Silber: Otto Steih Ehren-, ersten und zwei­ten Preis. Gelb-Silber: W. Münch-Hausen ersten und zweiten Preis. Schwarz-Loh: L. Kreiling Ehrenpreis und zwei zweite Preise.

RDV. Die Reichsbahn als Beschütt' zer der Singvögel. Durch eine aus betrieb­lichen Gründen notwendige Maßnahme hat die Deutsche Reichsbahn Anlagen geschaffen, die gleichzeitig eine beträchtliche Bedeutung für den gesamten deutschen Vogelschutz haben. Um Schnee- und Sandyerwehungen vorzubeugen, das Bahn­gebiet abzusperren und kenntlich zu machen, ist bekanntlich ein großer Teil der Bahnstrecken mit Hecken, Sträuchern oder kleinerem Gehölz be­pflanzt, die von Singvögeln gern zum Risten benutzt werden. Da diese nützlichen Vögel für die Land- und Forstwirtschaft von großem Wert sind, hat die Reichsbahn die Beamten angewiesen, unter Berücksichtigung der betrieblichen Rotwen­digkeiten diesem Umstande besondere Aufmerk­samkeit zuzuwenden. Wie groß die Bedeutung dieser Hecken für die Singvögel ist, zeigen die Feststellungen, die ein Landwirt in der Zeitschrift Wild und Hund" schildert. Auf einer etwa 1000 Meter langen Bahnlinie in Thüringen, die mit einer Weißdornhecke eingefaßt ist, wurden nicht weniger als 132 bewohnte Rester nützlicher Sing­vögel gesunden. Darunter waren 38 Rester des Rotkehlchens, 25 von Meisen, 25 von Gras­mücken, 18 von Distelfinken, 12 von Fliegen­schnäppern, 8 von Gartenrotschwänzchen, 4 von Sperlingen und je ein Rest von Bachstelzen und Amseln. Im Wald- und Seegebiet des Boden­sees hat der Landwirt auf einer 1600 Meter langen Bahnstrecke bewohnte Rester von 58 Mei­sen, 27 Distelfinken, 14 Trauersliegenfänger, acht Rotkehlchen, fünf Amseln und drei Bachstelzen ge­funden. Da die Bahnwärter meist viel Verständ­nis für Vogelschutz haben, und öa^ Bahngebiet außerdem ständig bewacht wird, sind die Vögel am Bahndamm trotz des geräuschvollen Zug­verkehrs recht gut aufgehoben. Offensichtlich füh­len sich die kleinen gefiederten Sänger in der Rachbarschaft dieses Verkehrsmittels sehr wohl.

* Einschränkung der öffentlichen Rotstandsarbeiten. 3n einem Rundschrei­ben vom 29. Juli hat der Reichsarbeitsminister auf die bisher günstige Entwicklung des Arbeits­marktes und die sich hieraus ergebende Rotwen­digkeit hingewiesen, diese Entwicklung in der Handhabung öer produktiven Srweroslosenfür- sorge nach Möglichkeit zu berücksichttgen Daher ersucht der Minister für Dolkswohlfahrt in Uebeveinstimmung m t dem Reichsarbeitsminister in einem Runderlaß die nachaeordneten Behörden, dafür Sorge zu tragen, daß neue Rotstandsar- beiten einstweilen nicht in Angriff genommen werden und die im Gang befindlichen Rotstands­arbeiten nach Möglichkeit eingeschränkt bzw. voll­ständig unterbrochen werden Solche Rotstands­arbeiten, bei denen in der Hauptsache Krisen­unterstützte beschäftigt werden, sind von dieser Regelung auszunehmcn. Da sich die weitere Ent­

wicklung der Arbeitsloftgkett tm Herbst und Win­ter nicht voraussehen läßt und möglicherweise wieder mit einer Zunahme zu rechnen sein wird, so ersucht der Minister anderersetts. darauf hin­zuwirken, daß für diesen Fall schon jetzt geeignete Rotstandsarbeiten in ausreichendem Umfange zur Verfügung stehen.

Zur Unterstützung in der Er­werbslosenfürsorge. Durch eine Verord­nung des Wirtschaftsministeriums ist über die Höchstdauer der Unterstützung in der Erwerbs­losenfürsorge folgendes bestimmt worden: Seit Erlaß der Verordnung des Wirtschafts Minister riums vom 29. April 1927 über die Höchstdauer der Unterstützung in der Erwerbslosensürsorge hat sich die Arbeitsmarktlage in einer Reihe weiterer Berufe erheblich gebefiert. in einigen wenigen allerdings wieder verschlechtert. Mit Rücksicht hierauf wird in Uebereinstimmung mit einer Anordnung des Reichsarbeitsministeriums vom 27. Juli d. I. und unter Abänderung der genannten Verordnung bestimmt: AlsBerufe, die eine besonders ungünstige Arbeitsmarktlage aufweisen", gelten bis auf weiteres nicht mehr das Baugewerbe mit seinen Hilfsbetrieben und der Daustosferzeugung, die Industrie der Steine und Erden, das Spinnstoffgewerbe, daS Vcr- vielfälttgungsgewerbe, der Bergbau, das Reini­gungsgewerbe. Für die Angehörigen dieser Be- >rufe beträgt daher die regelmäßige Höchstdauer der Erwerbslosenunterstühung wieder 23 Wochen. 3m übrigen verbleibt es bei der Verordnung fccä Arbeitsministeriums vom 10. März 1926. In Abweichung von der Verordnung vom 29. April d. I. beträgt daher für die Gärtnerei die regel­mäßige Unterstützungshöchstdeuer bis aus weiteres wieder 39 Wochen Unberührt bleibt ferner die Vorschrift des § 18 Abs. 3 der Verordnung über Erwerbslosensürsorge vom 16. Februar 1924, wo­nach zur Vermeidung unbilliger Härten im einzel­nen Fall die Fürsorge ausnahmsweise über die regelmäßige Höchstdauer hinaus ausgedehnt wer­den kann

** 36. Deutscher Wandertag in Her­born. Am kommenden Sonntag finden in Her­born außer dem großen Trachtenzug, auch eine Heimatkunstausstellung, ein Photo- und ein Schaufensterwettbewerb, sowie turnerische Vor­führungen statt: am Montag ist großes Volks- Fest. (Räheres in der heutigen Anzeige.)

**AuftriebaufdemheutigenFrank- furter Schlachtoiehmarkt: 2 Für en, 1 Kuh, 925 Kälber, 175 Schafe, 698 Schweine.

'* Briefe an d i e Redaktion. Um unliebsame Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir, alle für die Redaktton bestimmten Briefe nicht mit namentlicher Anschrift eines der Re­dakteure zu versehen sondern allgemeinan die Redaktion" zu richten. Rur dann kann eine schnelle Erledigung gewährleistet werden

Berliner Börse.

Berlin, l.Sept. (WTB. Funkspruch.) Die freundliche Tendenz erhält sich weiter. Der Zahl­tag kann als überwunden gelten. Es herrscht wieder allgemein eine zuversichtlichere Stimmung. Das Geschäft ist jedoch unverändert klein. Man hört nur einen Farbenkurs von 295,5 bis 296,5. Am Devisenmarkt hört man London-Paris mit 124, Mailand 89,30, Madrid 28,80, Kabel 4,8615 und Brüssel 34,9125.

Geschäftliches.

Dechstecn-Stipendium. Die bekannte Klavier­firma C. Bechstein, Berlin, hat einen Fonds von 30 000 Mk. gebildet zur Förderung bedürftiger musikalischer Talente aller Zweige der Musik, sofern sie Studenten der Staatlichen Musikhoch­schule sind. Die Zinsen des Kapitals gelangen durch ein im Einverständnis mit dem Kultus­ministerium zu berufendes Kuratorium unter dem Vorsitz des Direktors der Staatlichen Musik­hochschule alljährlich zur Verteilung.

Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein.

Jch stehe im 76. Jahr. frtit dem fusswerk geht et bei mir sehr schlecht. Jch wollte aber zur ^annerübergabe beim 18. deutschen Bundesschiessen Jatünchen nicht fehlen, aber der gehversuch glückte mir nicht. Jch nahm deshalb Xukutate. /fach 6 tägigem gebrauch erfolgte eine geradezu unglaubliche Besserung/ J\fach der 2. Woche konnte ich den Weg von der franz - Josef - Strasse bis an die feldherrn - tfalle, also reichlich 1600 fdeter, in 25 fdinuten zurücklegen, ohne mich auf den Stock zu stützen. Vor 74 Jagen brauchte ich für diese Strecke 50 fdinuten, aber mit Stock. 3er unerwartet grosse Erfolg mit Xukutate hat auch meine Willenskraft, die Xebensenergie und den tfumor ganz bedeutsam gehoben. Von Xukutate lasse ich nicht mehr. Oberstleutnant S. in /»tünchen.

Was ist Lukutate?

Eine in Indien heimische Beerenfrucöt, die wegen ihrer besonderen Verjüngungseigenschaften soeben auch in Deutschland Aufsehen erregt. Die Hauptwirkung der Lukutate liegt in der Befreiung, Entgiftung, Stärkung und Verjüngung der Drüsen und in der daraus folgenden Stärkung des gesamten Organismus.

Die Medizin steht nicht mehr weit von der Erkenntnis, daß alle Krankheiten im Grunde nur Erkrankungen der Drüsen sind, (Schilddrüsen, Keimdrüsen, Pankreas, Neben­nieren, Bauchspeicheldrüse, etc) Die Drüsen sind ver­antwortlich für Jugend oder Alter, für Gesundheit oder Krankheit, für Altersschwäche oder Lebenskraft. Es ist erstaunlich, welche Veränderung im Menschen durch die Verbesserung der Drüsen bervorgerufen werden kann.

Lukutate kann als das Drüsenmittel der Zukunft bezeichnet werden. Es entspricht einem dringenden Be­

dürfnis, wie Erfolge und Nachfrage beweisen. Ein großes dankbares Publikum empfiehlt Lukutate von Mund zu Mund. Wir haben in Lukutate ein wahrhaftes natürliches Verjüngungsmittel, welches als einfache Vor- oder Nach­speise, als Brotaufstrich oder Beerensaft, in den nach­stehenden Formen verwendet wird. Man wählt je nach Geschmack oder wechselt:

i. Lukutate-Gelee-Früchte, die iflße 6e»<btnadaform Mk. 5.60 2. Lukutate-BouillonwÜrfel far den, der nicht

mag, eowle für Korpulente und Diabetiker . Mk. 3.60

3. Lukulate-Mark, Marmelade als Brotaufettid» etc. , . . Mk. 3.60 4. Lukutate-Beerensaft, (mit indischen Rohrzucker) .. Mk. 2.60

». Lukutate-Mark konzentriert, (Loku-ta-te Ma

original Hiller)................ Mk. 8,

in allen Apotheken, Drogerien und ReformbXuaem erMltUdx. Literatur durch die Fabrik i

Wilhelm Hiller, Nahrungsmittel-Wirke, Hannover, zugleich Hersteller der Brotella-Darm-DlSt nach Prof. Dr. Ocwedce.