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Darf ich Ihnen, hochverehrter Herr Ober­bürgermeister, namens Sr. Magnifizenz des Herrn Rektors die herzlichsten Glückwünsche der Landesuniversität zu der hohen Eh­rung aussprechen, die Ihnen unsere Juristische Fakultät soeben erwiesen hat. Sie hat auch allen anderen Fakultäten, ich möchte sagen, aus dem Herzen gesprochen, denn auch diese verdanken Ihnen und der rührigen Stadtver­ordneten -Versammlung außeror­dentlich viel. Es war eine stattliche Reihe von Geschenken, die Sr. Magnifi­zenz bei der letzten Jahresfeier der Universität als allein im vergangenen Jahr von der Stadt der Universität überreicht, aufzählen konnte. Wir begrüßen es sehr, das hochverehrte Stadlober- haupt enger mit uns verbunden zu wissen und sehen darin auch eine Gewähr festen Zusam­menhalts von Stadt und Universität zum Wohle beider.

Ich habe einmal das Wort gelesen: ein Mensch ist um so bedeutender, je mehr die Dinge für ihn bedeuten. Sie haben, hochverehrter Herr Oberbürgermeister, erkannt, welch köstliches Gut für den Fortschritt eines Volkes die Wissenschaft ist und haben mit der Stadtverwaltung alles ge­tan, was in Ihrer Macht stand, um dieses Gut zu begen und zu pflegen.

Möge es Ihnen vergönirt sein, unserer lieben Stadt Gießen noch lange ein Führer zu sein, möge es uns vergönnt sein, Sie auch weiterhin als treuen Freund und Förderer der Alma mater Ludoviciana an der Spitze der Stadt zu wissen ad multos annosl

Oberbürgermeister Dr. Keller antwortete hierauf mit folgenden Worten:

Hochverehrter Herr Exrektor! Ew. Spektabilität! Hochverehrte Herren von der Juristischen Fa­kultät und von der Stadtvertretung!

Ich danke herzlich für die hohe Ehre und große Freude, die mir die Landesuniver­sität und in ihrem Ramen die 2 u r i st i s ch e Fakultät bereiten durch Verleihung der Würde eines Ehrendoktors. Es ist diese Auszeichnung viel zu groß für die be­scheidene Tätigkeit, die ich im Laufe meiner langjährigen kommunalen Wirksamkeit zum Be­sten der Landesuniversität entwickeln durfte.

Wenn ich gerade in den letzten Jahren mich der Universität förderlich erweisen konnte, so lag dies an der Gunst oder v.elmehr an der Ungunst der U m st ä n d e. Die Kriegsfolgen und der Versailler Vertrag haben eine ungeheure materielle Rot über das deutsche Volk ge­bracht. Bei der Sorge, die wirtschaftliche Exi­stenz zu sichern, sind die hochstehenden deutschen Kultureinrichtungen und besonders die gei­stigen Werte, wie sie in erster Linie auf un­seren Universitäten gepflegt werden, in steter Gefahr gewesen, vernachlässigt zu werden. Da galt es für mich, fest und entschlossen an die Seite der Landesuniversität zu treten und ihr in jeder Weise beizustehen in dem Kampfe um ihre Erhaltung und ihren Ausbau.

Bei diesem Bestreben fand ich zu meiner Genugtuung in allen Fällen die vollkommenste Unterstützung der Stadtverordnetenver­sammlung. Mit Dank und Freude darf ich aussprechen, zur Ehre der Stadiverordnetenver- sammlung und zugleich zur Ehre der Landesuni- versität, daß alle Anträge, die ich im Interesse der Universität gestellt habe, einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung angenommen wor­den sind. Wenn die Landesuniv^sität sich dafür erkenntlich erweist durch die Auszeichnung, die sie mir zuteil werden läßt, so darf und muh ich in völlig gleichem Maße diese Ehre teilen mit 'der gesamten Stadtverordnetenversammlung, die sich stets bewußt war und stets bewußt bleiben wird, was die Landesuniversität für unsere Stadt bedeutet. Als langjähriger genauer Kenner der Gießener Bürgerschaft kann ich sagen, daß die gesamte Bevölkerung bis zum letzten Bürger immerdar erfüllt sein wird von der Ueberzeu- gung: Universität und Stadt up ewig ungedeelt!

Wenn ich nun an die Herren der Juristischen Fa­kultät mich wende, die mir die Würde ihres Ehren­doktors verlieben hat, so darf ich bekennen, daß ich von jeher tief durchdrungen gewesen bin von der Ueberzeugung, daß Recht und Gerechtigkeit die Grundlagen unseres öffentlichen Lebens zu bilden haben. Josef Kohler, der berühmte Rechtsgelebrte, hat in der ihm eigenen geistvollen Weise einmal ge­

Am Samstagmittag 12 Uhr fand im Stadt­haus Bergstraße in Anwesenheit des Exrektors, Professor Dr. B ü r k e r, des Dekans der Juristi­schen Fakultät, Professor Dr. Eger, der an­wesenden Mitglieder der juristischen Fakultät, der Beigeordneten Dr. S e i b und K l i n g s p o r, sowie der Fraktionsvertreter der Stadtverord­netenversammlung die feierliche Ehren­promotion unseres Stadtoberhauptes Ober­bürgermeister Keller statt. Die Promotion wurde vorgenommen durch den Dekan der Juristi­schen Fakultät, Professor Dr. Eger, der mit folgender Ansprache das in lateinischer Sprache ausgeführte Diplom überreichte:

Namens der Juristischen Fakultät der Hessischen Landesuniversität habe ich als deren derzeitiger De- r n die Ehre, Ihnen den einftimmigen B e. > ch l u ß der Fakultät zu verkünden, wonach chncn die Würde eines Docto r juris friusqt c honoris causa verliehen wird.

Die Fc-Qiltät will durch diesen Akt die Hochschäi- zung Ihrer hervorragenden Leistungen in Ihrem Beruf als Berwaltungsbeamter zum Ausdruck orin° gen. Insbesondere würdigt die Fakultät Ihr lang­jähriges und s o e rf o l g r e i ch e s W i r k e n als Oberbürgermeister der Universi- ! ä t s st a d t Gießen. 13 Jahre haben Sie bereits die Zügel des Stadt re giments mit fester und sicherer Hand gelenkt. Sie haben das Ihnen anvertraute Gemeinwesen durch die ungeheuren Schwierigkeiten der Kriegs- und Nachkriegszeit glücklich hindurchge- sührt und haben es in den Bahnen einer gesunden, steten Entwicklung geleitet. Die vortreffliche Der- maltung der städtischen Finanzen er­scheint bd)ei als Ihr ganz besonderes Verdienst. Mit warmer Anteilnahme haben Sie sich aber auch na- mentlid) die Förderung des künstlerischen und wissenschaftlichen Lebens in der Stadt angelegen sein lassen.

Sie haben es verstanden, nicht nur durch die aus­gezeichnete, umstchtige und gerechte Verwaltung Ihres verantwortungsvollen Amtes, sondern auch durch Ihr« ganze Persönlichkeit das Vertrauen aller Kreise der Bürgerschaft in hohem Maße zu gewinnen, wie dies ja auch Ihre einstimmige Wiederwahl auf Lebenszeit überallhin sichtbar und deutlich verkündet hat.

Für unsere Universität ist aber besonders er­freulich und bedeutsam die Tatsache, daß Sie als dereinstiger civis academicus der alma mater Lu­doviciana ihr die Treue bewahrt und sich stets als ihr aufrichtiger Freund und Förderer gezeigt haben. Für die Belange der Universität und ihre Einrich. hingen sind Sie immer warm und tatkräftig einge­treten, mit klarem Blick erkennend, was notwendig ist, um diese als ebenbürtiges Glied in dem Kranze dieser wichtigsten Pflanzstätten deutscher Kultur zu erhalten.

Im Zusammenhang damit möchte die Ju­ristische Fakultät, die sich hierin zugleich als Manda^arin der gesamten Universität fühlt, durch die Verleihung dieser akademischen Würde an das Stadtoberhaupt auch dem Gefühl der Freude und deS Dankes Ausdruck ver­leihen für die sichtbaven Beweise dafür, daß die Stadt und ihre Vertreter sich klar bewußt sind, welche Bedeutung der Universi­tät für daS ganze kulturelle Leben Gießens und nicht nur für dieses, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zukommt. Durch reich« Zuwendungen an die Universität, ihre Institute und die Studentenhilfe hat die städtische Vertretung erst jüngst wieder kundgetan, daß sie den festen Willen hat, mit allen Kräften an der Erhaltung und dem Ausbau der Universität mitzuwirken. Die Universität begrüßt diese Zeichen festen Verbundenseins von Stadt und Universität auf das wärmste. Die Folgen der ungeheuren Krise, die unser Vaterland durchzumachen hat, sind ja noch keineswegs überwunden. In Verbindung damit können jeden Tag ernste Gefahren für das Bestehen der Universität auftauchen. Des­halb ist es für Sie von besonderem Werte zu wissen, daß Sie in einem solchen Fall auf die unbedingte und wirflamste Unterstützung von feiten der Stadt zählen darf. Die Universität ist sich dabei voll bewußt, wieviel dabei Sie, hochverehrter Herr Oberbürgermeister, zu der Weckung, Stärkung und Mehrung dieses Ge­fühls treuer Bundesgenvssenschaft beigetragen haben.

Exrettor Professor Dr. D ü r k e r ergriff darauf das Wort zu folgender Ansprache:

sagt, daß dos Recht das Lebenselement der mensch­lichen Gesellschaft.sei und die soziale Aufgabe habe, dem Ganzen seinen Wirkungskreis zu sichern und andererseits dafür zu sorgen, daß der einzelne nicht unter dem Ganzen zermalmt wird. Meine Her­ren, ist es nicht die richtig verstandene Tätigkeit eines Oberbürgermeisters, nach den Grundsätzen des Rech­tes und der Gerechtigkeit den Ausgleich zu suchen zwischen dem Wohle des Ganzen und den Interessen des einzelnen? Vor nunmehr 20 Jahren erklärte ich in meiner Einführungsrede als Beigeordneter, daß oberster Leitstern meiner kommunalen Wirksamkeit sein werde: mit Gerechtigkeit und Wohl­wollen zu verfahren, unbeirrt von jeder Kritik. Im Sturmgebraus des kommunalen Dienstes habe ich diese Grnindsätze unentwegt festgehalten gegen­über jedem Stande, jeder Konfession, jeder Partei, in allen Lagen. Und wenn die Stadtverordneten­versammlung mich zweimal einstimmig zum Ober­bürgermeister erwählt und mir dieses Amt auf Le­benszeit anvertraut hat, so erblicke ich darin nicht die Anerkennung meiner kommunalen Leistungen, wohl aber die Billigung und Würdigung der allgemein» mensck)lichen Grundsätze der Gerechtigkeit und des Wohlwollens, die meine amtliche Tätigkeit be­herrschen.

Hochverehrte Herren von der Landesuniversi­tät, insbesondere von der Juristischen Fakultät! Seien Sie überzeugt, daß ich di« mir verliehen« Auszeichnung stets hoch zu würdigen wissen werde, daß sie mir für mein ganzes Leben eine wertvolle Erinnerung bleiben wird an di« Zeit des ge­meinsamen Ringens um die Entwicklung der Landesuniversität, mit der ich mich hinfort um so inniger verbunden fühlen werde.

Im Anschluß daran brachte Stadtverordneter Mann dem soeben Promovierten die Glück­wünsche der Stadtverordnetenver­sammlung dar.

Das Ehrendiplom hat in deutscher Uebersetzung den folgenden Wortlaut:

Unter dem derzeitigen Rektor magnificus Wilhelm Zwick, Doktor der Veterinärmedizin und der Raturwissenschaften, o. ö. Professor der Veterinärmedizin, hat auf Beschluß der Hohen juristischen Fakultät unter Zustimmung des Rek­tors im Ramen des Akademischen Senates der ordnungsmäßig bestellte Prvmvtor Otto Eger, Doktor beider Rechte o. o. Professor des Privat­rechtes, derzeitiger Dekan, Herrn Karl Keller aus Mainz, Oberbürgermeister von Gießen, der sich seit vielen Jahren um die Verwaltung dieser Tlmversitätsstadt außerordentlich verdient gemacht hat, dem hochherzigen Freunde der Ludoviciana, dem eifrigen Förderer der Wissenschaften, der sich stets in feinsinniger Weise um die guten und innigen Beziehungen zwischen Stadt und Hoch­schule bemüht hat, Titel und Würde eines Doktors beider Rechte ehrenhalber« heute verliehen.

Gießen, am 30. Juli des Jahres 1927.

Unter Beiheftung des Universitäts-Siegels.

Buntes HUerlei.

Das Geheimnis üer Walfischdrüfe.

Gelehrte der Universität Kalifornien haben sich auf eine Walfisch-Expedition begeben. Mit Unterstützung des kalifornischen Instituts für Ozeanographie ist der Walfischfahrer Lansing ausgerüstet worden, um in den Gewässern des Stillen Ozeans nach diesen riesigen Deetieren zu suchen. Richt Fischbein ist es, nicht Lebertran, nicht Fleisch, was diese gelehrten Walfischfänger erlangen wollen, sondern es ist eine der Drüsen des Walfischs, feine Schilddrüse. Die Bedeutung dieser Drüse an den Seiten des Kehllopfs und vor der Luftröhre für den gesamten menschlichen Organismus ist ja erst in neuerer Zeit erkannt worden, nachdem Jahrhunderte hindurch die For­scher dies« kleine Gewebskugel für etwas Ueber» flüssiges gehalten hatten. Es war der französische Arzt Pierre Mari«, der 1886, zu gleicher Zeit bei zwei Frauen merkwürdige Wachstumsverände­rungen feststellte, ein Breiterwerden der Ge­sichter. ein Stärkerwerden der Beinknochen und der Finger, und der als Grund dieser seltsamen Veränderungen eine Erkrankung der Schilddrüse feststellte, ©eitbem hat man erkannt, daß diese Drüse, die beim Menschen nicht größer ist als eine Kirsche, die Wachstumsvorgänge des Kör­pers regelt und im normalen Zu st and die Ursache dafür ist, daß die Kinder nicht zu Riesen auf­wachsen oder als Zwerge verkümmern. Die Riesen oder Zwerge, die «s gibt, weisen alle ungewöhn­liche Veränderungen der Schilddrüse aus. Warum | aber bringt man nun der Schilddrüse des Wal­fischs ein so großes Interesse entgegen, daß man 1

eine besondere Expedition zur Erlangung solcher Drüsen und zu ihrem Studium ausgerüstet hat? Der Walfisch ist ja, was feine Größe anbetrifft, das gewaltigste unter allen Lebewesen. Sein Kör­per ist sogar größer als der vieler heute aus- gestorbener Reptilien, die in vorgeschichtlicher Zeit die Erde bevölkerten. Der Apparat im Körper dieser Tiere, der dieses gewaltige Wachstum be­dingt. mutz also die für das Wachsen wichtigen Eigenschaften in besonders hohem Maße besitzen. Die Schilddrüse, die sich in einer kleinen knochigen Höhle am Schädel des Tieres besindet, ist unge­wöhnlich groß. Man braucht daher, um das nötige Gewebe zu erlangen, verhältnismäßig wenig« Walfische zu erlegen. Die Teilnehmer der kalifornischen Erpedition werden sich damit begnügen, nachdem sie einige Walfische mit der Harpune erlegt haben, aus dem mächtigen Kör­per dies« Drüsen herauszuschneiden und als^den kostbaren Ertrag ihrer Unternehmung, wohl ver­wahrt und sorgfältig behütet, nach Haus« zu bringen. Man hofft von dem Studium der Wal­fischdrüsen eine wichtige Förderung in der Kennt­nis jener bisher noch ziemlich geheimnisvollen Vorgänge, die mit dem organischen Wachstum zusammenhängen. Man stellt sich die Arbeit dieser Drüse so vor. daß sieBotschaften" an die einzelnen Körperteile entsendet, die ihr Wachstum anregen. Sind diese zu häufig oder zu lebhaft dann wird das Knochensystem zu stark ausgebildet. Sind di« Botschaften zu schwach, bann wachsen bte Knochen nicht v<ch oder nicht lang genug. Auf diese Weis« entsteht ein Zwerg. Glücklicherweise kann man dieses Zwergwachstum, besonders in der Kinbheit, jetzt dadurch günstig beeinflussen, daß man den be- treffenben Menschen tierische Schildbrüsensubstanz zuführt, beim berfdbe chemische Stoff scheint in den Schilddrüsen aller Lebewesen wirksam zu fein. Aus diesen Erkenntnissen heraus begreift man bie große Bedeutung, die man der ÖDat- fischdrüse zuschreibt, die diese bas Wachstum anregenden Stoffe in stärkstem Maße besitzen muh. Größere Mengen dieser chemischen Sub­stanzen aus ber Walfischbrüse werden dem Ge­lehrten vielleicht ganz neue Aufschlüsse über den Wachstumsvorgang gewähren, und man hofft, mit ihrer Hilfe das menschlich« Wachstum noch ganz anders zu beeinflussen, als bisher.

Gefährliche Vorsicht.

Ein Kaufmann in Montpellier, bei dem be­reits mehrere Male eingebrochen worden war, kam auf den Gedanken, unter der Tür seiner Wohnung eine gut verborgen«Höllenmaschine" anzulegen, die weitere unliebsame Besucher in die Flucht schlagen sollte. Eines Rachts er­schienen auch wieder Einbrecher, bie bei ber Explosion sofort bie Flucht ergriffen. Eine nicht beabsichtigte Rebenwirkung biefer Explosion war aber, dah das Haus des vorsichtigen Kaufmanns in Brand geriet. Run war er also aus dem Regen in die Traufe gekommen. Aber das Glück war ihm hold: drei Minuten nach ber Explosion ereignete sich ein Wolkenbruch, ber bie Flammen sofort löschte. So kam er mit geringem Schaden davon, wird aber jetzt zu anderen Schutzmaß­nahmen gegen Einbruch greifen.

5000 Personen auf ber walflschjagb.

Reue große Walfische erschienen kürzlich in der Kurihamamura Dah, bie westlich von der Bucht von Tokio liegt. Die Fischer schlugen Lärm, und daraufhin eilten von allen Seiten die Bauern herbei und strömten auf bie Fahrzeuge am Ein­gang bet Bucht, um sich mit den Fischern an der Jagd auf die .Untiere zu beteiligen. 5000 Menschen eröffneten den Kampf mit langen Bambusspeeren, alten Schwertern, mit Sensen und Hacken, und die ganze Rächt hindurch wurden bie Tiere verfolgt, während vom Ufer her eine große Menge dem Schauspiel zusah. Schließlich wurden sieben der Ungeheuer erlegt und ans Ufer gebracht. Aus Tokio begann eine wahre Völkerwanderung, um bie Schlachtvpfer zu besichtigen.

Berliner Börse.

Effekten-Frühverkehr.

Berlin, 1. Aug. (WTB. Funkspruch.) Mo­nat- unb Wochen beginn können an der allge­meinen Geschäftslosigkeit nichts ändern Die Um­sätze sind weiter klein Die Grundtendenz ist freundlich. Spezialpapiere, besonders Freigabe- werte, scheinen gesucht. Farben 321 Geld. Hapag 149. Am Devisenmarkt hört man Paris 124,04, Mailand 89,30, Madrid 28,48 und das Pfund 4.8560.

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Abbauen, Entgiften, Reinigen, Erneuern,

Was ist Lukutate?

Eine In Indien heimische Beetentrucbt, die wegen ihrer besondenre reinigenden, entgiftenden Verjüngungs-Eigen­schaften soeben auch in Deutschland Aufsehen erregt. Die dauptwirkung der Lukutate liegt in der Befreiung, Entgiftung, Stärkung und Verjüngung der Drüsen (Schilddrüsen, Keimdrüsen, Leber, Oalle, Nieren, Hypophyse usw.) und in der daraus folgenden Stärkung der Nerven- und Herztätigkeit und der Entgiftung des ganzen Organismus.

Lukutate ist Natur, keine Kunst und dient als einfache Vor- und Nachspeise, als Brotaufstrich oder als erfrischender Beerensaft (im Sommer!).

Man wählt je nach Geschmack oder wechselt:

i. Lukutate-Gelee-Früchte, die »üße Geschmacks form Mk 3.60

2. Lukutate-Boulllonwürfel rar den, der«üb- nid>t

mag, sowie für Korpulente und Diabetiker . Mk 3.60

3. Lukutate-Mark, Marmelade als Brotaufstrich etc. . . . Mk 3.60

. Lukutate-Beerensaft, (mit Indischem Rohrzucker) . Mk. 2.60

5. Lukutate-Mark konzentriert, (Loku-ta-te ineüR

original Hitler).................... Mk. 8.

das ist das Geheimnis der menschlichen Ver­jüngung. Der Hbbau der in den Drusen, im Blut, im Darm, in den Organen viel zu lange lagernden Genußmittel- und Selbstgifte, das ist der Weg zu neuer Lebens- und Kraftentfaltung. Das dicke saure Blut muß entgiftet werden; die träge Verdauung muß reguliert; Leber, Galle, Nieren, der Darm gereinigt; die Körpervergiftung beseitigt; besonders aber muß das Drüsensystem freigelegt und seine Funktionskraft hergestellt werden. Verjüngung heißt: - Drüsenbefreiung und Reinigung!

Lakai al« in allen Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich. - Literatur durch die Fabrik.

Wilhelm Hiller, Mahrxmgsmfftel-Werlce. Hannover, zugleich Hersteller der Rrotella-Darm-DIM nach Prof. Dr. Oewedce.